Poetry

Im All – Natur des Lichts

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal frage ich mich – wie man zu so friedlichen Konstellationen, wie Mond im Stier und Sonne in Krebs eben friedlich fragen kann („Potenzierung der romantischen Veranlagung, die ja die Sonne im Krebs verleiht“, schreibt Oskar Adler)  – ob wir die Natur des Lichts nicht völlig falsch auffassen, bisher. Dazu einmal dieses Bild:

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Wenn Sie sich die Sonne anschauen, sehen sie diese Neigung zur strahligen Fadenbildung, die man natürlich leicht als Phänomen der Linse abtun könnte.

Hier der Ausschnitt etwas vergrößert. Besonders fallen diese Strahlen im Winter – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Auge, wenn man im Januar bei tief stehender Sonne joggen geht – da scheint zuweilen die Sonne durch die Äste, und das Licht wird mit bloßem Auge, ganz ohne Kamera – gleichfalls in dynamischen Fäden wahrgenommen, die aus der Quelle – der Sonne – stammen. Es ist, als wäre der Lichtstrahl mit seiner Quelle, der Sonne, dynamisch in der Weise verbunden, daß eine Gleichzeitigkeit vorliegt. Man merkt es daran, daß die Veränderung des Standpunkts zu einer Verlagerung der Achse des Licht-Strahls wird. Die Natur der Strahlen ist ursprünglich linear, aber bereit, ohne Aufhebens die Richtung zu variieren, wenn das Auge des Beobachters und der Brechungswinkel – hier jetzt dieses wahrgenommene Wort an der Kante des Verstecks der Sonne, die direkt zu betrachten blendet – ihre Linie gemeinsam verschieben.

Daraus wird – endlich – Frucht für uns – lebendigen Wesens auf selbst lebendiger Erde im All* …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos

„Kunst = Kapital“, sagte Joseph Beuys

Liebe Leserinnen und Leser,

das passt zur Trigonalstellung Mars/Saturn und Venus/Jupiter – beide Luftzeichen. Waage für Kunst – wo Saturn und Mars stehen – und Zwillinge für Bewegung, Vitalität und Anhäufung von Wissen. Da sind die seit alters her „guten“ Planeten im Zwillinge-Zeichen, und die „bösen“ in der Waage. Doch Zwillinge tragen auch noch am Südknoten, dem Drachenschwanz. Und natürlich zu Neptun in den Fischen im Quadrat. Beuys meinte damit nicht etwa die Kunst, sich am Kapitalmarkt zu bereichern, sondern empfahl uns diesen Satz als Lösungsformel für die vorausgeahnte Finanzkrise. Er wollte letztlich sagen, daß es das Schöpferische ist, aus dem alles Materielle direkt (als künstlerisch gestaltete Banknoten) und – natürlich entscheidend – indirekt aber wirksam – als phantasievoller Kreativitätsmodus der hoffentlich ideal funktionierenden „Marktwirtschaft“ fließt: – Kunst ist – so verstand es Beuys tatsächlich – der wahre Antieb des real existierenden Kapitals. Die hohen Verkaufserlöse für historische Meisterwerke von Malern, die zu Lebzeiten fast verhungerten – wie Van Gough – setzen auf den Fortbestand der Zivilisation. Das betrifft konkret den Euro, dem tatsächlich die geniale Umstellung von Atomkraft auf Wind und Sonnenenergie im Land selbst künftig Probleme zu lösen scheint. Wir dürfen dieses Problem in unserer Generation als künstlerische Aufgabe lösen. Die Euro-Debatte als künstlerische Herausforderung betrachten. Wie ist Balance, Harmonie, Schönheit, Erkenntnis zu erreichen?

Das fängt einmal mit dem Begriff an: es muss ja nicht „Der Euro“ heißen, Εὐρώπη, altgriechische Aussprache Eurṓpē – war eine Frau …

Da Kunst der wahre Antrieb des Kapitals ist, können wir umgekehrt auch das Kapital durch Kunst lenken. Beuys setzte für seinen Satz das = zwischen zwei Worte, weil er eine Identität wie in der Physik oder Mathematik, und damit auch eine Umwandlungsmöglichkeit andeuten wollte. Er wollte sagen: auch geistige Leitlinien der Zivilisation können im großen alchemstischen Prozess verwandelt werden – und zum Sieg der glücklichen Freiheit führen – vielleicht zur künstlerischen Erlösung des Kapitals?

Alles auch Neptun – Jupiter im Quadrat Gedanken.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Weltbild

Merkur im Löwen – Wissenschaft öffnet weise Pforte…

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus und Saturn stehen praktisch still. Merkur hat das Zeichen gewechselt – er ist im Löwen – möge Schweinsteiger – unser Löwenherz – Flügelschuhe an seine Füße bekommen – doch auch Italien gehört nicht nur den Fischen – auch Löwe ist dort, wo die Orangen wachsen, sehr gut zuhause.

Hier ein bemerkenswerter Post in den Science-Blogs – auch eine passende Darstellung für Neptun/Jupiter Quadrat, wie ich meine – das hier geht  zum Blog des würdigen Ernst Peter Fischer:

Die unwissenschaftliche Gewissheit | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

“Der Wurm im LHC” « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Matthias Matussek (Fische, Spiegel 23/12, 04.06.12) – „Der neue Mensch – Über die alberne Hoffnung einer Jugendrevolte im Netz“ – sagt zu den Piraten: „Es ist das rote Glühen einer neuen Religiosität“, so Matussek, „einer Selbstgerechtigkeit, die mit Zauderern nicht viel Federlesens machen wird.“

Hier verbindet sich natürlich die Gefahr, daß das akademische Prekariat – Wissenschaftler ohne festen Vertrag aber mit vielgelesenen Blogs  – sich mit dem proletarischen Prekariat – junge Leute von 12-28, Spielsüchtig und kaum mal auf der Strasse, es sei denn zum Pizza kaufen – zu einer Schwarm-Demokratie auf Bild-Niveau formiert, die sich andererseits unglaublich leicht von zentraler Stelle lenken läßt* – „Maschinenmenschen“ sagt Matussek.

Darin hat er Recht. Ein deutliches Wort war nötig – man gönnt es dem Spiegel nicht, es drucken zu dürfen. Daß aber nun Matusseks geradzu dunkler prophetischer Ausblick – er vergleicht die Piraten mit „totalitären Jugendkohorten des vergangenen Jahrhunderts“ – unerwähnt läßt, wie es zu einer solchen Äußerung der kollektiven Unvernunft wie die der Piraten nach Matusseks Meinung kommen konnte – ? Weil es nämlich dringende gesellschaftliche Fragen gibt, die auch von der mittleren bis jüngeren Generation derjenigen, „die nicht auf die Party eingeladen waren“ (Berliner Pirat bei Antrittsrede im Parlament) – gelöst werden müssen. Dazu gehört neben dem Grundeinkommen auch der neue Rechtsraum „Netz“ mit seinen Möglichkeiten – plötzlich reden alle nur von Schwierigkeiten und Bedrohungen aus dem Netz – vor wenigen Jahren stellten sich dieselben als Netz-Begeisterte vor, outeten sich regelrecht … „Das Bürgergeld“ war eine SPD-Idee, soweit ich erinnere. Niemand kann verkennen, daß der Staat sich als Verteiler unterschiedlichster Begünstigungen – von der Industrie mit ihren Subventionen ganz oben auf und von sich selbst gern ablenkend, indem die soziale Sicherheit der Ärmsten angegriffen und angefeindet wird, was gegenwärtig als post-neo-liberalische Metapher von der dringend notwendigen „Liberalisierung des Arbeitsmarktes“ herumgeistert – als gäbe es in den Ländern, von denen solches gefordert wird, freie Stellen zum Ausweichen – daß dieser Verteiler sich dauerhaft übernimmt, Geld nach oben pumpt in unverhältnismäßig großen Mengen und so die Arbeit entwertet, weil ihre Möglichkeiten zur Wertschöpfung nicht exponentiell mithalten.

Auch eine passende Darstellung für Neptun/Jupiter Quadrat, wie ich meine – Jupiter bildet das Quadrat sogar aus dem Info-Zeichen Zwillinge – und Neptun steht für dagegen kämpfende Glaubenspositionen, die mit diesen Vorstellungen nicht übereinstimmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*Es steht zu befürchten, daß sowas jetzt schon in Litauen gegen Atom-Kraft-Widerstand repressiv propagandistisch gebraucht wird – die dort gerade als „russisch“-gesteuert diffamiert werden. In Litauen ist – wie ich hörte – das staatlich angebotene Netz an allen Ecken kostenlos, kann also gesteuert werden direkt aus einer Hand. Anderseits ist in den baltischen Ländern auch Skype entwickelt worden.

Fussball EM 2012

EM 2012 „Gewinnt mein Favorit Deutschland gegen Italien?“

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Liebe Leserinnen und Leser,

hui, das sind aber zwei kräftige Bilder. Für die völlig subjektive Frage, die ich mir selbst gestellt habe, ergibt sich ein Jungfrau – Aszendent mit Mond direkt am Aszendenten. Jupiter, der für Italien steht, hat eine Konjunktion mit dem Südknoten und Venus – das kleine Glück – hat ihn schon überholt. Das ist aber auch der einzige Nachteil – daß es der Südknoten ist – denn ansonsten steht Jupiter ja unmittelbar an der Spitze zum Haus 10 – dem Sieg. Eigentlich müßte dieses Spiel mit Jupiter-Kraft dem Löwe/Fische-Land Italien den Siegeskranz bringen. Chiron und Neptun sind wieder verletzungsträchtig.

Doch der Mond – obwohl er in der Jungfrau relativ schwach steht – hält sich im Hause meines Favoriten Deutschland auf, ebenfalls unmittelbar an der Spitze. Ein nahezu sicheres Zeichen für einen Sieg des Favoriten, wie Frawley sagt, also hier Deutschland. Merkur ist Herr sowohl über Haus 10, als auch Haus 1 und steht in Haus 11. Die Öffentlichkeit entscheidet mit. Da sollte man den deutschen Fans mal zurufen, ihre Hypnose zu unterlassen mit ihren Gesängen. Das schadet unseren Jungs eher.

Ich sage also wegen Mond dennoch Sieg für Deutschland – erarbeitet – gegen einen mächtigen Gegner voraus – und natürlich bin ich subjektiv total befangen.

25.06.2012 11:00 Nürnberg

Dies hier unten ist nur das Ereignishoroskop zum Spiel selbst. Was sehen wir? Außerhalb der Sportastrologie einen Steinbock aufsteigen mit einem Saturn in Haus 9. Beide Parteien erfahren hier im Ausland (Haus 9) ausgleichende Gerechtigkeit, eine von den beiden Parteien ist Mond. Der Mond ist auf kritischem Grad, kurz vor Skorpion; Saturn ist hier viel stärker als Mond – dafür steht in Haus 7 die Sonne – immer ein Schwerpunkt. Die Pluto-Sonnen Opposition zeigt auch in diesem Horoskopbild die Heftigkeit der Begegnung. Uns erwartet ein „historisches“ Spiel. Der Sieg gehört dem Steinbock – der uns eine Lehre im Ausland erteilt – doch wer ist das? Sind wir das selbst? Favorit Haus 1? Wer ist hier Favorit? Deutschland zumindest vor der EM – doch gegen Italien?

Pluto und Saturn drücken in diesem Sinne einen ziemlichen Willen aus – dennoch – auf der Ebene des Ereignishoroskops wäre es mir lieber, ihr würdet selbst nach einem Gewinner suchen. Denn das Bild des Ereignishoroskopes ist ja in jedem Fall wahr – und mitnichten subjektiv, weil alle abgebildeten Faktoren einem objektiven Verfahren ihrer Ermittlung zu verdanken sind, das prinzipiell subjektiv nicht zu beeinflussen ist. Es sei denn – siehe oben – durch die Wahl eines Zeitpunkts für eine bestimmte Frage.

Hier aber haben nicht wir gewählt, sondern die Fifa, also ein öffentliches Organ, das an die kollektive Energie der Fussballwelt gebunden ist. Ein Ereignis von großer Energie spiegelt sich im Horoskop wieder. Wegen Pluto-Sonnen Opposition, die sich gerade bildet. Jupiter und Venus in den Zwillingen mit Südknoten im Haus 5 = dem des Spiels. Viel Südknoten, viel Karma. Kein nur heiteres Glück momentan, doch Venus ist schon frei davon – im Merkur-Zeichen.

28.06.2012 20:45 Warschau

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Fotos, Fussball EM 2012

Gestern beim Spiel …

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Liebe Leserinnen und Leser,

gestern – wir saßen nach unserem Tagewerk in der Rosenau – einem der coolsten Orte der Republik – während des Spiels – um genau 22:48 – geschah etwas Merkwürdiges. Zwischen Dänemark und Deutschland stand´s 1:1 – alles hätte sehr wohl vom Können und der Leistung durch Glück sich auf Seite der Dänen legen können, da lief plötzlich ein junger Mann auf die Leinwand los, als wäre er Teil des Spiels. Er sprintete los – eine weibliche Stimme kreischt – vermutlich seine Freundin – in die Leinwand hinein, ganz ungebremst – 3 bis vier Meter zum Supersprint – verletzte sich an der Stirn. Ein Krankenwagen kam und nahm in – fürsorglich umlagert vorn nachbarlichem Fachpersonal – mit.

Dieses Bild zeigt genau das Venus/Chiron Quadrat zum selben Zeitpunkt. Etwas, das er liebte, veranlasste ihn zum Lossprinten. Manche dachten, er wäre einfach ausgerutscht. Dafür kam jedoch das Kreischen der Freundin zu früh: sie wußte, daß er labil war und erkannte den Anfall. Ein kleiner Junge spürte inuitiv den eigenartigen (Venus rückläufig! Lilith Mars Trigon … Rennen aus ‚Lilith-Gründen‘, bzw. Lilith wird unterstützt durch Mars in Jungfrau) Charkter der „Handlung“ zwischen Leinwand und „Realität“ – und bekam Angst.

All das passt natürlich zu Neptun und Chiron in den Fischen – die verwischte Realität – und geht synchron mit diesen Tauben in der Stadt, die nicht mehr ausweichen, wenn ein Fahrrad sich nähert. Ich bin ja ganz Gegen-Apokalyptiker – drum lasst uns aufmerksam bleiben.

Für die Deutsche Manschaft hat das auch was zu bedeuten. Ich rätsle noch was …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Geschichte, Personen, Poetry, Weltbild

Bloomsday – Wollschläger und Joyce

Liebe Leserinnen und Leser,

James Joyce « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

von Hans Wollschläger ist der Geburtszeitpunkt nicht bekannt, aber die Todeszeit kennen wir genau. Der Südknoten stand gradgenau über Neptun, dem Fische-Herrscher. Schon allein deswegen nehme ich an, daß Wollschläger ein Fische/Widder-Aszendent (und nicht nur Sonne war) – auch seine Augen (der „Aquarium-Blick“) sind ein Indiz dafür. Und natürlich Monika Wollschläger, denn sie ist Waage-Sonne und Aszendent – und passt so gut in Hans Wollschlägers Partnerhaus.

“ … – ich : habe Worte um mich, mächtiger als – : aber das ist auch sonderbar genug – daß ich mir meine Arbeitsstätten immer als Höhlen – das : ist ja … „ *

Die TAZ und die FAZ erwähnen Wollschläger zum Groß-Ergeignis des Hörspiels morgen im SWR2 und Deutschlandfunk, die ZEIT und die Süddeutsche Zeitung (letztere in alter Feindschaft) verschweigen den Namen des Über-Setzers. Na klar, Wollschläger war auch zu Lebzeiten extrem unbequem. Nur die TAZ findet angemessene Worte. Doch es stimmt nicht, wenn Sandra Kegel in der FAZ schreibt:

„Kein Wort ist hier zu hören, das nicht von Joyce stammt.“

Außer den paar lateinischen Zitaten ist das Gegenteil der Fall: kein Wort wird zu hören sein, das nicht von Hans Wollschläger stammt. Denn der Ulysses kann nicht übersetzt, sondern nur nach-gedichtet werden. Das wird besonders deutlich, wenn sich Wollschläger des Mittelhochdeutschen ‚bedient‘. Aber auch der Charakter des Buches ist durch Wollschlägers gefeierte Übersetzung völlig verändert – wer Wollschlägers eigene Literatur kennt – vor allem die genialen „Herzgewächse“ – hört aus jedem Wort und Satz seinen Tonfall heraus.

Um Wollschlägers eigenes Romanwerk Herzgewächse zu begreifen – das ebenso eine öffentliche Lesung verdient hätte – ist unsere Zeit zu weit von tiefer Erkenntnis entfernt.

Wollschläger war kein Anhänger der Astrologie; dazu war er zu sehr von seinem Mentor Adorno beeinflusst. Und dennoch hat mein wahrer Freund Hans Wollschläger durch sein Zauberbuch „Herzgewächse“ – eine Faust-Interpretation in der Traditionsreihe Thomas Manns – das Numinose auf offensichtlich so Persönlichkeits-erschütternde Weise erfahren, daß ihm gegen Ende seines Lebens klar gewesen sein musste, wie Literatur eben nicht nur Literatur ist – sondern Korrespondenz mit der geistigen Welt.

So kam er dann mit dem ensembleKONTRASTE – das sich seines Angedenkens scheinbar unglaublich schnell entledigt hat – am Schluss seines Lebens sogar zu einer Bibel-Lesung (Salomon) – die sich mit Posaune darbot wie schwerer Rotwein. Ich habe Filmaufnahmen von dieser und einer weiteren Lesung, die ich interessierten Kultur-Redakteuren gerne zur Verfügung stelle. (Inzwischen in Bamberg in guten Händen.)

Doch nun zur Astrologie – was verband Wassermann Joyce und Fische Wollschläger – vor allem der gemeinsame Löwe-Mond – das Herz, von dem in „Herzgewächse“ Titel-gebend die Rede ist. Auch im Laufe des 16. Juni 1904 wird der Mond in den Löwen wechseln.

Und Zwillinge Klaus Buhlert – was verbindet ihn mit Wollschläger? – der Mond & Jupiter in den Fischen – und durch den Bloomsday koppelt er sich ein in die Venus & Mars plus Sonne & Pluto Konjunktion, die aus diesem weltliterarischen Wahl-Datum ein wahrhaft (eines von Wollschlägers Lieblingsworten) plutonisches Ereignis der Information und Kultur macht. Dass wir das beschert bekommen, wenn Venus in den Zwillingen rückläufig geht (und Saturn in der Waage), passt zu unserer Retro-Kultur, der ein Welt-Überblick verloren gegangen ist, und die ihren Anker in der Vergangenheit sucht. Vielleicht wäre es passender, das Genie unserer Zeit (Thomas Pynchon), oder gar Wollschläger selbst zu lesen, des vorletzten „Statthalters der Deutschen Sprache“ – es kommen Gott sei Dank immer wieder welche nach.

SWR2 :: Hörspiel & Feature :: Ulysses | SWR.de

Was geschah Hans Wollschläger? « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Bloomsday 16.06.1904 08:00 Dublin

James Joyce 02.02.1882 06:00 Dublin

Hans Wollschläger 17.03.1935 06:30 (angenommene Zeit) Minden

Klaus Buhlert 07.06.1950, keine Zeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Herzgewächse oder der Fall Adams, Haffmanns Verlag, S. 196

Ereignis, Geschichte, Mundan

Neptun News: Wirbelsturm in Venedig

Liebe Leserinnen und Leser,

passend zum Venus/Chiron Quadrat, der Uranus Wiederkehr für Venedig und Jupiter zwischen Nordknoten und Pluto (im Quadrat zum laufenden Neptun, sowie etliche andere Aspekte.

Am Auffälligsten aber ist die Konjunktion der rückläufigen Venus über dem Handels-Merkur Neptun in den Zwillingen. „Die Transite der rückläufigen Venus“, schreibt Erin Sullivan, “ … führen uns Dinge vor Augen, die unvollendet sind und geruht haben, seit vor acht Jahren der letzte Transit (rückläufig an fast der selben Radix-Stelle) stattfand.“

Das dürfte zum Mega-Damm Projekt passen, das Venedig retten soll vor dem Untergang: more information – see it here:

Tide of opinion turns against Venice dam – Telegraph

Der Markusturm « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Quelle Gründungsdatum: Venice – Wikipedia, the free encyclopedia

Innen Venedig (Gründung) 25.03.0421, außen 12.06.2012

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen, Fussball EM 2012

Stundenastrologische EM: „Gewinnt mein Favorit Dänemark gegen Portugal?“

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Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Frage erreichte mich um 00:55 heute morgen. Dänemark ist gemäß der alten Astrologie Jupiter, Portugal gehört zum Hauptsignifikanten Merkur, hat aber noch Saturn und Mars im Haus. Saturns Spiegelpunkt (an der 0-Grad Steinbock-Achse) fällt genau auf die Spitze von Haus 1 – Portugal beherrscht Dänemark.

Sodann – stärkstes Indiz nach John Frawley (der seinerseits mit William Lilly arbeitet) – ist der Mond, der ein Quadrat zu Merkur machen wird, das ist Portugal. Aber halt! Mond steht doch im ersten Haus – wieder ein Gegenindiz, das für Dänemark spricht.

Merkur (Portugal) steht auch nicht im Eckhaus. Ich glaube, daß die Dänen – die zuletzt ordentlich gespielt haben, ein Unentschieden hinbekommen, bewerte das Horoskop also ähnlich, wie jenes Russland/Polen hätte bewertet werden müssen. Die Antwort also:

Nein, Dänemark gewinnt nicht, aber es gibt ein Unentschieden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus