Weltbild

Das Netz und die Presse

Liebe Leserinnen und Leser,

das Image des Netzes wird fragwürdig. Ob die Autoren des Artikels wissen, daß Steve Jobs im Zeichen Fische geboren ist, und bewußt darauf ansprechen? Ob sie auch wissen, daß Neptun und Chiron in den Fischen stehen, dem Zeichen für´s Netz? Glaub ich eigentlich nicht. Vielleicht haben sie gehört, daß Jobs Joga macht und an geistigen Dingen Anteil nimmt. Aber bemerkenswerterweise führt der Artikel durch die story wieder in die Astronomie ein, ein Astronom deckt nämlich das äppelsche Inkognito wegen Datensammlungen von I-Phone-Trägern auf … Neptun passt sehr gut zur Unbegrenzheit des 12. Hauses und zum Netz, das in diesem Sinne grenzenlos ist. Ùnd nun erleben wir paralllel spektakuläre Sicherheits-Probleme, z.B. bei Sony und der Playstation und hier die kritische Offenbarung des Datensammlers „Big Brother“ Apple, also klar negative Manifestationen von Neptun und Chiron in den Fischen. Auch die Zahl der Geschädigten scheint riesig  und im wahrsten Sinne des Wortes grenzenlos (12. Haus). Man verbeugt sich wieder, wie nach und immer noch Fukoshima.  Das trübt die klare Sicht auf das noch gar nicht in ganzer Tragweite verstandene Tablet-Computer-Konzept. Apple täte gut daran, etwas europäischer zu denken.

Die positiven Manifestationen von Neptun und Chiron in den Fischen hängen aber eben auch mit dem selben zusammen: Millionen vorher eingelullter Zahler und Player wurden wachgerüttelt, in die Realität geschleudert. Und letztlich noch mehr, denn auch die Nicht-Geschädigten machen sich Gedanken über ihre Identität im Netz – ja, und dann ist wirklich alles vertintet.

Aber zu bedenken ist eben auch und zuerst die Druck-Presse-Konkurenz zum Netz. So meint man – längst als Redaktion selbst in beiden Medien verwurzelt – aber an Apple gekettet – das Netz sehr kritisch sehen zu dürfen, und tatsächlich bedient die neptunische Grenzenlosigkeit neben der Vision des höheren Selbst auch den Schatten der verzögerten Verwirklichung: ein Sumpf des Verbrechens und der Rechtlosigkeit, Spiegel all dessen, was in „Wirklichkeit“ ebenfalls das göttliche Bewußtsein in den Hintergrund drängt.

Gerade Steve Jobs hat eine moralisch saubere Vision vom Netz. Er ist da ziemlich radikal. Und eventuell hat er Recht, aber man neidet Erfolg und versucht den kranken König endlich zu stürzen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Chiron ist in die Fische

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

bis 2019 wird Chiron jetzt in den Fischen bleiben, und wir dürfen gespannt sein auf die ersten Hammer-Auslösungen ab dem 20. Februar, mit Sonne, Mars, Merkur über diesem merkwürdigen, mit einer inneren Verletzung verbundenen Himmelskörper zwischen Uranus und Saturn, den wir seit 1977 kennen, als der Menschheit beispielsweise das ganze Grauen um FGM langsam dämmerte. Dann haben wir jüngst beobachtet, wie Chiron bei seinem vormaligen Eintritt in die Fische letzten Sommer, und dem Wiederaustritt rückläufig in den Wassermann, Chiron bogensekunden-genau die Zeichengrenze überschritt: jeweils, als das Ding hochging – die Ölplattform – und dann, als sie das Loch stopften.

Was wird diesmal kommen? Im positivsten Sinn ist Chiron eines von vielen Christus-Symbolen: der kosmische Heiler – er heilt also die Wunde des Unglaubens. Jetzt kommts drauf an, wo die Leute stehen. Natürlich passt diese „Choreografie“ zur 2012 zu erwartenden Neuzeit Euphorie. Jonas, der im Bauch des Fisches wiedergeboren wurde, wird der Prophet der Zeit sein, und wer weiß, vielleicht verschont der Herr Babylon oder Ninive auch diesmal?

Hier gleich drei Links aus dem aktuellen Spiegel online, die alle zu dem kommenden und gerade beginnenden Chiron/Neptun Fische Thema passen und kein bischen spirituell sind, leider. Wir erinnern uns, Fische ist auch das „Geldflusszeichen“ (nach W.Döbereiner):

Aktien vom Handel ausgesetzt: Deutsche und New Yorker Börse planen Fusion – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Entführter Supertanker: Reeder sehen zentrale Seewege gefährdet – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Streit um vertrauliche Daten: Assange wirft WikiLeaks-Aussteigern Diebstahl vor – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Chiron in die Fische 23.02.2011 21:00 Nürnberg

Mundan, Weltbild

Die schwach nukleare Kraft scheint mit Orgon identisch zu sein …

Liebe Leserinnen und Leser,

heute Nacht ist Merkur wieder in Cazimi, d.h. rückläufig im Herzen der Sonne. Das ist die richtige Zeit, sich das atemberaubende Video von YouTube – Giuliana Conforto – Astronomische Revolution anzugucken. Guliana Conforto erscheint hier als die weiße Göttin selbst. Wir erfahren von der Priesterin des Wissens, wie die Welt funktioniert. Es läuft darauf hinaus, daß die „schwach nukleare Kraft“ mit Reichs „Orgon“ identisch ist, was meine Schlussfolgerung, aber nicht das ist, was sie sagt. Entgegen ebenso dummen wie bösartigen Verunglimpfungen ist ihr physikalisches Weltbild durchaus up to date – ich zaudere an der Stelle, wo sie den Augenblick als Resultat zweier Zeitpfeile beschreibt, einer käme aus der Vergangenheit in die Zukunft und einer von der Zukunft in die Vergangenheit. Und das Dasein würde wie ein Ozean darauf tanzen. Im Sinne eines durchdachten „Standartmodells“ sind das durchaus denkbare Schlussfolgerungen, auch die Idee der Dimensionalität ist bestechend. Und natürlich der, schon seit 2300 Jahren vakante Stuhl des Kult-Status, den sie als Priesterin inne hat. Kennst Du auch das Horoskop, Mythopoet – (danke für den Hinweis!)? Ist sie Stier? Genau sagt Sie, daß die „schwache nukleare Kraft“, eine der physikalischen Grundkräfte, mit Liebe identisch sei. Aber sie begründet das perfekt. Man kommt sich vor, wie Sokrates bei Diotima, bin beeindruckt.

Auf jeden Fall aber passt zu Merkur im Herzen der Sonne im Schützen eine grundlegende Öffnung zur Weisheit, was, denke ich, aus ihrem oben verlinkten Film fantastisch rüberkommt. Ich glaub, ich geh nach Italien!

Mit Adventsgrüßen …

Markus

20.12.2010 02:22, Nürnberg Merkur in Cazimi

Weltbild

Stephen Hawking und die kleine Physik für Laien

Liebe Leserinnen und Leser,

schwer ist es, die Geheimnisse der Physik zu verstehen. Das liegt aber nur daran, daß es zur Zeit zwei Theorien gibt, von denen eine stimmt, aber Rätsel aufwirft, das ist die Physik des Mikrokosmos, gemeinhin „Quantenphysik“ genannt, und eine weitere, die falsch ist – was sich unter anderem dadurch erweist, daß beide Theorien sich gegenseitig ausschließen. Dennoch sollte jeder sich über Physik so umfassend wie möglich informieren. Ich denke, mit 2012 wird der Tag kommen, daß das Theoriegebäude der Physik zu 51% wankt, nicht, wie heute erst zu 49%. Tippen wir deshalb ein wenig mit dem Finger dagegen, damit es fällt und der Wahrheit Platz macht, die zu erforschen unglaublich spannend sein dürfte. Es ist schon lange her, daß diese rationale Möglichkeit – die falsche Theorie, die den Ergebnissen der richtigen widerspricht, hinauszubefördern aus dem Theoriegebäude der Physik, verpasst wurde. Mehr als 50 Jahre. Und seitdem werden Gelder dafür bereitgestellt, unzählige Belege gegen diese Theorie aus der Wahrnehmung der Öffentlichkeit fernzuhalten, andere Interpretationen vermeintlicher Beweise zu verdrängen, während hingegen bisher noch jeder angebliche „Beweis“ sich als Interpretation einer viel zu weiten Messtoleranz erwies. Dennoch schreitet die Theorie voran und durchmisst nach Jahrmilliarden das Weltall, behauptet gar vom Rand in die Mitte gucken zu können, und, wenn wir zweifeln, zu behaupten, daß es „Rand“ und „Mitte“ im Weltall gar nicht gäbe.

Wie kann man einfach so behaupten, diese Theorie sei falsch? Ist das nicht vermessen, sich über den großen Einstein stellen zu wollen?! Tatsächlich kann jeder die Sache leicht durchschauen, wir müssen nur drauf acht geben, uns von den Zauberpriestern der Zahlenzunft keinen Knoten ins Hirn reden zu lassen! So geht es …

Stephen Hawking 08.01.1942, keine Zeit, daher auf 12:00 Ortszeit Oxford

… jeder kann und sollte wissen, daß die Theorie von der Relativität von Zeit und Raum, die so stark unser Innenleben beeinflußt hat, seit wir auf der Welt sind, wenn wir nicht Johannes Hesters (Schütze)  heißen, darauf basiert, daß Licht als Naturkonstante definiert wird. Was bedeutet das? Ist Licht wirklich eine Naturkonstante? Sagen Sie nun nicht: „Oh je, da kann ich nicht mehr mithalten“, es ist leicht: eine Naturkonstante wäre, wie der Name sagt, ein konstant gleich bleibendes Verhalten einer Sache, in diesem Fall Licht. Mehr nicht. Wir müssen – und sollten – nicht rechnen, um das zu verstehen. Es ist nur wichtig, sich diese einfache Frage genau einzuprägen: ist Licht immer gleich schnell? … unter gleichen Bedingungen, wie wir hinzufügen dürfen. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir Licht als Welle, oder als Teilchen oder als Feld betrachten.

Wie wollen wir also die Frage beantworten? Jeder weiß das: wir müssten es messen! Aber wie? – : relativ zu was soll Licht immer gleich schnell (oder nicht) sein? Wir brauchen irgendwas, das ein wenig stillhält, damit wir sagen können, wie schnell das Licht tatsächlich ist – hätten wir da was? Was hält mal eben still, damit wir das Licht messen können?

Haben Sie ein wenig nachgedacht? Und etwas gefunden? Unsere Physiker haben etwas gefunden: Licht!* Es muss stillhalten, d.h. unter gleichen Bedingungen immer die gleiche Geschwindigkeit haben – sonst – sonst könnten sich Raum und Zeit, wie behauptet wird, nicht zu einem angeblich vier- oder mehrdimentionalen Gebilde zusammenbiegen.

Nun kommt der Part der Beweisstücke. Hundertmal sei sie schon bewiesen, die Theorie, bis auf´s Millionste. GPS wird angeführt, TV und Handy, all unsere uns lieb gewordenen neuen Errungenschaften gäbe es nur wegen jener famosen Theorie, die fantastische Rechenergebnisse liefere: und nun kommt das Unglaubliche – je genauer man sich die Beweise anschaut, desto offensichtlicher wird, daß die allermeisten Toleranzen und Näherungswerte enthalten, die absurd hoch sind, und niemals die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit beweisen. Die berühmten Messungen der Lichtgeschwindigkeit des letzten Jahrhunderts haben eine Differenz von bis zu 10% – GPS muß täglich nachjustiert werden, jenseits aller relativistischen Effekte, der erste angebliche Nachweis wurde mit absurd ungenauen Instrumenten durchgeführt, die Nasa steuert mit Newton- Formeln und im Zweifelsfall frisiert … man wird fündig, wo man hinguckt.  Dazu noch ein Wissenschaftsbetrieb, den Lee Smolin im letzten Kapitel seiner Buches „Die Zukunft der Physik“ als konformistisch und kreativitätshemmend beschreibt. Wer auch nur andeutet, es gäbe etwas anderes, als eine konstante Lichtgeschwindigkeit, fliegt gewissermaßen. Das geht schon sehr lange so, und so groß ist der Kreis kompetenter Grundlagenforscher gar nicht. Die unglaubliche Geschichte des wissenschaftlichen Wahnsinns im 20. Jahrhundert.

Hawkings Horoskop zeigt mit Pluto/Chiron in Konjunktion, den er wahrscheinlich am Aszendenten hat, den Grund seiner bekannten persönlichen Disposition …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* ein Zirkelschluss: Licht definiert den Abstand, und der Abstand definiert das Licht.

Mundan

Vollmond, Mondfinsternis und Wintersonnenwende

Liebe Leserinnen und Leser,

Neumond ist zwar erst kurz vorbei und zu den unteren Horoskopen müssen wir erstmal durch, jedoch Mars geht noch im Schützen, da kann man einen Vorausblick auf kommenden Vollmond, der mit einer Mondfinsternis einhergeht, wagen, schließlich ist Schütze-Mars mit dem Pfeil seiner Zielrichtung immer schon in der Zukunft. Die Mondfinsternis ist gewissermaßen der Schlussakkord des alten Jahres. Eines Jahres, dessen gesammelte Ereignisse von der Einweihung des Burj Khalifa (hier klicken), bis zu den gewaltigen Natur und Technik-Katastrophen oder der erdrutschartigen Übernahme der Staatswirtschaften auf der halben Welt durch die Großbanken (Sieg des Neoliberalismus nach seinen erklärten Zielen, den Staat abzuschaffen) und deren Teilhaber reicht. Jahr der kardinalen Klimax und geprägt von Plutos Steinbock-Quadratur, das überall neue Regeln aufstellt und alte umstößt, sei´s im Kommunikationswesen mit Wiki-Leaks, sei´s mit einer neuen Weltordnung, die sich tatsächlich zu verlagern beginnt, weg von der einen Supermacht zu vielen regionalen Mächten, sowie der endlosen Chiron/Neptun Konjunktionen, deren bemerkenswerte Übereinstimmungen mit der großen Ölpest…

Siehe hier: Deepwater Horizon « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

… vor allem zu Chiron bis auf die Bogensekunde genau mit dem Ein- und Wiederaustritt Chirons aus den Fischen einherging; was insofern als Warnung für die gesamte Chiron-Reise durch die Fische anzusehen sein wird. Am 08.02.2011 geht er wieder in die Fische, und zwar bis zum 18.02.2019, wenn er das erste Mal in den Widder wechselt.

Chiron und Neptun im Wassermann ist auch eine Verletzung der Demokratie durch die vielen gefälschten Wahlen 2010 …

Mondfinsternis 21.12.2010 08:13 Nürnberg

Der Vollmond zeigt einen Steinbock-Aszendenten in unseren Breiten. Und den Saturn als Herrn des aufsteigenden Zeichens in Haus 8 – dem Haus der Verwandlung …

21.12.2010 09:17 Nürnberg

… die kommt auch mit dem Wassermann-Aszendenten der totalen Mondfinsternis: aus der Starre in die polarisierte Wassermann-Bewegung. Wassermann-Aszendent ist immer gesellschaftlich, persönlich ungeborgen. Neptun/Chiron am Aszendenten steht für die gesellschaftliche Verletzung, bzw. die Verletzung durch die Wassermann-Gesellschaft = oftmals Technik. Jupiter und Uranus bilden ein genaues T-Quadrat zum Geschehen. Uranus in den Fischen ist damit mit Jupiter Herr der Situation und steht u.a. für die Befreiung aus alten Glaubensklischees. Die Zukunft am Nordknoten wird schwer umkämpft. Mond selbst will am Südknoten in der Vergangenheit bleiben, und das bedeutet heuer sein ererbtes Wissen über Familie und Heimat. Da die ganze Zeit – mit mehreren Höhepunkten Mitte des Monats – von Mars und Pluto im Steinbock geprägt ist – hoffen wir das beste – allerdings hatten wir beim letzten Mal den Gaza-Krieg (27.12.2008), so ein blödes meine Heimat/deine Heimat Ding von infantilen Killern.

Wintersonnenwende 22.12.2010 00:39 Nürnberg

Hier nun das Horoskop der Wintersonnenwende, das man auch gut als Horoskop des gesamten neuen Jahres auffassen kann (mindestens aber bis zum Äquinoktikum im Frühjahr), welches zu diesem Datum beginnt, nicht am 1. Januar oder 21. März. Hier sehen wir den Krebs-Mond in der Himmelsmitte: das Volks-Ding wird also Thema – oder vielmehr dessen Überwindung – Waage aufsteigend macht den diplomatischen Ausgleich notwendig und möglich (Krieg/Frieden) und Saturn am AC vertritt Gerechtigkeits-Fragen, besteht auf Gerechtigkeit. Er hat keine Aspekte und kommt deshalb zu nichts. Aber es ist Haupt-Anliegen des Jahres. Die Aszendenten Herrscherin Venus steht mitten im Skorpion in Haus 2 und wertet daher durch magische Mittel auf – was aber soll das sein?! Wert sind tiefe Dinge der Seele: Venus steht im Fall. Und Pluto, der Regent hält sich eben an der exakten Spitze zum vierten Haus auf = die Verwandlung. Im graphischen Transitbild für Dezember sieht man gut, welche Rolle der obendrein noch rückläufige Merkur bildet, der die Bahnen von Mars, Pluto und Sonne kreuzt:

Das Fische-Haus ist demnach für 2011 tatsächlich Haus 6, die Ozeane der Geld und Warenströme, die Neptun aus Haus 5 regiert – Heilung durch Kreativität, im guten Fall, was ja dann in den Eintritt Neptuns in die Fische mündet. Und das wird in der Tat spannend …

Nun hab ich mich – Horoskope untersuchend – verplaudert … all diese Themen werden praktisch täglich neu und aus anderem Licht betrachtet. Vor allem auf die mächtigen Aspekte des nächsten Jahres werden wir ausführlich zu sprechen kommen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Julian Assange

Liebe Leserinnen und Leser,

ein Krebs also ist dieser mutige und machthungrige junge Mann. An seinem Horoskop fällt eine genaue Saturn-Neptun Opposition auf, sowie ein genaues Sonnen-Uranus Quadrat. Beides sind Aspekte, die Autoritäten extrem in Frage stellen, wobei natürlich zuerst an den eigenen Vater zu denken wäre …

© Foto: Espen Moe

Julian Assange 03.07.1971 Townswille, Australien, keine Zeit

Innnen J. Assange, außen Transite 01.12.2010 18:30 NBG

… aber, wie könnte es anders sein?! Natürlich hat der Rebell zunächst psychoanalysierbare Gründe für seine Konsequenz und Tollkühnheit.

Bemerkenswert im unteren Bild vor allem die Neptun/Chiron Konjunktion auf dem Freiheits = Wassermann-Mars von Assange in seiner doppelten Gültigkeit:

1. Seine Männlichkeit wird durch verletzende Lügen und Diffamierungen in Frage gestellt. So durchsichtig der Versuch auch sein mag: das Gerücht, er sei so ein Kuschelfummler, der es nicht checkt, wenn beim Gürtel nach dem Schmusen Schluss ist, wird ihm eventuell einen Chiron-Umlauf anhaften. Gar noch mit diesen Albino-Haaren … wohl Frau Clintons Idee, die mit ihrem Pluto super Löwe-Mars (26.10.1949 20:00 Chicago) genau die richtige/falsche Opponentin ist – der er nun wohl absichtlich geantwortet hat.

2. Seine Wirkkraft (Männlichkeit) wird durch die Leaks-Präsentation der State Department Daten gerade hervorgehoben, nicht wenige idealisieren ihn zum Helden.

Man/frau sieht also, wie ein Aspekt sehr nahe beieinander beide Extreme bündeln kann. Wünschen wir Assange Glück bei der kommenden Pluto-Sonnen Opposition!

Und wenn  Sie in den Nachrichten hören sollten, daß er zufällig bei einem Segeltörn in der Karibik über Bord gegangen sei, während er wieder mal versuchte, eine Frau zu vergewaltigen … glauben sie es nicht; – mit dem schönen Trigon von Venus und Mars hat er eigentlich keine Probleme mit dieser Mann/Frau Geschichte …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Ereignis, Mundan

USA und WikiLeaks

Liebe Leserinnen und Leser,

hier haben wir eine eindrucksvolle Bestätigung des Schütze-Aszendenten Horoskops der USA. Im Bild Neptun und Chiron außen direkt am dritten Haus der USA = Kommunikation, die also hier verletzt/geheilt wird. Und genauer könnte dieser Aspekt nicht platziert sein. Dazu Saturn-Wiederkehr in der Waage = anstrengendes Regieren, reifes Regieren (Saturn macht diesen Weg vor und zurück und ist also gründlich!), etc. und Südknoten über der Venus: sonst wohlgesonnene, jetzt nachtragende Partner. Mars – Mars Opposition; das Bild für Streit überhaupt, Venus 11. Haus = amüsierte Freunde. Mond zu Mond Opposition aus Haus 9 = Veröffentlichung (Jungfrau – aus Ordnungsgefühl).

Aktuell auch im Gebilde des Merkur/Uranus Quadrates, also Merkur Hoch 3 = 250 000 Dokumente … siehe Post weiter untern.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Amerikas Diplomaten-Berichte: Geheimdepeschen enthüllen Weltsicht der USA – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Innen USA 04.07.1776 17:13 Philadelphia, außen 28.01.2010 18:00 Nürnberg

Mundan

Neptun/Chiron Konjunktion

Liebe Leserinnen und Leser,

Neptun zusammen mit Chiron hat sich in einzelnen Horoskopen in seinen Konjunktionen bislang gar nicht so zerstörerisch erwiesen, wie man meinen sollte, sondern war für einzelne KlientInnen durchaus – auch schon bei vorangegangenen Konjunktionen mit anderen Punkten und Planeten eines Radix – ein spirituelles Heilungsthema von außergewöhnlicher Tragweite.

2011 geht Neptun in die Fische, wo er wohnt, logischerweise. Liz Greene hat vor einiger Zeit ein geniales Buch über Neptun geschrieben:

Neptun hält zur Zeit eine Konjunktion mit dem Asteroiden Chiron, die einige Wochen nahezu exakt ist. Wir erinnern uns: Chirons Eintritt und gleichfalls wieder Austritt in die Fische markiert auf das zehntel-Grad genau die Deepwater Horizon Katastrophe. Dieser Blog hat eine Suchfunktion, wenn ihr dazu mehr wissen wollt.

Wir kennen das Horoskop seiner ersten Sichtung durch Galieo Galilei: da stand Neptun genau in Konjunktion mit Jupiter, dem alten Fischeherrscher, aber im Gegenzeichen, ausgerechnet Jungfrau. Wie ein Staffellauf im Bewußtseinsfeld der Menschheit zur Übergabe.

28.12.1612 05:00

Von „Feld“ kann man auch angesichts der Verbindung zwischen Neptun und Pluto sprechen, die ähnlich synchron ist, wie die Bewegung Erde/Venus. Hier ist das schöne wissenschaftliche Wort „Bahnresonanzen“ ganz nahe an Keplers Harmonices Mundi und der Musik allgemein.

Urbain Le Verrier ist der Namensgeber. Aber nach langem Hin- und Her. Er ist selbst ein Fische-Mensch (Sonnen-Pluto Konjunktion!) mit Neptun im Schützen. Und Galilei war auch Fische. Die Wiederentdeckung Neptuns ist gemäß der Bedeutungen des Planeten, u.a. „Verschleierung“ auch bemerkenswert: Der Astronom Olin Egen unterschlug drei Jahrzehnte lang Dokumente, die den Benenner auch als Wieder-Entdecker hervorgehoben hätten gegenüber dem Briten Adams.

Neptun direktläufig 07.11.2010 07:03 Nürnberg

Jedes Horoskop eines exakten Wandels – also hier die Direktläufigkeit Neptuns in dieser Periode – gibt mit dem aufsteigenden Aszendenten den Grundtenor des Breitengrads an: für aufsteigenden Skorpion bedeutet dies vor allem: Wandel. In Bezug auf was? Neptun steht in Haus 4 = die Definition von Herkunft, Vater- und Mutterland und Seele wird neu gefunden, Neptun und Chiron helfen dabei. Uranus in den Fischen steuert den Prozess: revolutionäre Erneuerung des Glaubens. Und Uranus selbst: wird wieder von Neptun bestimmt: wir nennen das Rezeption. Eine Verstärkung. Doch alles mit Bezug zum 4. Haus, der tiefsten Schwelle an der Haustüre. Dort ist also Wandel: Heimatbegriff, Vaterhaus. Soll erhalten Vision und Heilung. Venus, die Du-Leute, haben sich rückläufig (bezogen auf die Vergangenheit) in Haus 12 versteckt. Kann Venus, wenn in Haus 12, sogleich im eigenen Zeichen Waage beim Glückspunkt, Arges im Schilde führen, ein heimlicher Feind sein? Ich will´s nicht glauben. Und hoffe auf Neptun/Chiron for good.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Personen

Goethe und Newton

J.W. Goethe ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt ein 200-jähriges Jubiläum des Erscheinens von Goethes Farbenlehre und dazu gleich zwei Ausstellungen von Universitäten, die sich einem Vergleich der Farbenlehre von Goethe und Newton widmen. Bemerkenswert genug. Ich bin da drauf gekommen durch einen wunderbaren Artikel in der FAZ vom Samstag, also heute, von Professor Olaf L. Müller, Mathematiker, Philosoph, Informatiker und Volkswirtschaftler aus Göttingen, der einem die Differenz zwischen Goethe und Newton wunderbar erklärt, bzw. warum beide Lehren richtig sind und komplementär zueinander … und noch einiges mehr. Also: ausnahmsweise FAZ vom Samstag lesen (den innenpolitischen Schwachsinn kann man ja übersehen). Er schreibt:

„Goethe hat überaus sorgfältig experimentiert und wichtige Schlüsse aus seinen Versuchen gezogen. Einer dieser Versuche hat es in sich. Statt einen Lichtstrahl durchs Prisma zu werfen (in einer dunklen Umgebung) wirft Goethe einen Schatten hindurch (umgeben von Sonnenlicht). Er vertauscht die Rollen von Helligkeit und Dunkelheit in Newtons Versuch, alles andere ändert er nicht. Große Überraschung: Wieder zeigt sich ein längliches Spektrum – aber das glatte Gegenteil von Newtons Spektrum, sein Komplement (gelb, purpur, türkis).“

Der eine argumentiert aus dem Licht und erzeugt schwarz, der andere aus der Dunkelheit und erzeugt weiß: der Newtonsche Ansatz wird von Goethe regelrecht auf den Kopf gedreht!

Natürlich geht der Gegensatz tiefer! Goethe ist im Kommen, weil Newton in letzter Konsequenz am Ende ist. Und wir werden Zeiten haben, zu denen wir eine Synthese zwischen beiden (es geht da um eine grundsätzliche Auffassung von Wissenschaft und Wirklichkeit – ganzheitlich oder analytisch) erleben werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Interessante Links:

Farben – Colours Symposium 2010 – University Hamburg – Institute for History of Science and Technology

Das Newton-Spektrum und sein poetisches Gegenteil — Humboldt-Universität zu Berlin

Farbenlehre (Goethe) – AnthroWiki

Johann W. Goethe, 28.08.1749 12:01, Frankfurt am Main, Pluto gerade noch im Skorpion, wie auch bei unserer Skull-geilen Piercing-Generation! Kein Wunder, daß sich der Herr Geheimrat mit aller Macht den plutonischen Dingen, Wandel und „Dunkelheit, die sich das Licht gebar … “ widmete!

links Newton, rechts Goethe

Isaac Newton, 04.01.1943, 01:38, Woolsthorpe, England, Pluto in den Zwillingen, wie während der Vorkriegsgeneration, einem der produktivsten Zeiträume für Wissenschaftler, die gern in Formeln und Zahlen machen, aber auch Schriftsteller, die informelle Mega-Werke schufen!

Hier die Synastrie zwischen beiden. Ich hatte (Merkur ist rückläufig) mich zunächst aus irgendeinem Grund geirrt und eine Saturn-Opposition gesehen. Die ist da nicht drin, im Gegenteil: auffallend ist, wie beide Horoskope in nahezu vollkommener Harmonie zu einander stehen, bis auf: den Pluto! Und – vielleicht – Venus (unterschiedlicher Geschmack) und – wichtig – die Quadratstellung der Mondknotenachse. Harmonisch Hand in Hand arbeiten jedoch: Jupiter und Jupiter, Saturn und Saturn, Sonne und Sonne, Mars und Mars, Merkur und Merkur …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Merkur im Spiegel

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt eine astrologische Schule, die Huber-Tradition, die in der Position von Planeten in der Mitte des Hauses eine besondere Wirkung erblickt. Merkur in der Mitte Jungfrau passt bestens zum Medizinalthema. So spiegelt sich nicht nur im SPIEGEL, aber dort durch den magischen Rudolf Augstein und später Stephan Aust (Aua! – – : und „Es“-Alliteration again) die Zeit im Simulationsgewandt (als Bild) nicht nur ein bischen, sondern immer komplett. Auf unterem Bild die archetypische Jungfrau verwobem mit dem aus Wasser stilisierten Caduceus, dem Hermesstab.

Foto Termin ©

Aber auch die aktuelle, wenn auch kurze Mond-Neptun Opposition kann in diesem Cover gelesen werden – Mond = Weiblicher Archetypus und Neptun das Wasser (mit Chiron zum Heilungsthema veredelt).

Und dann finden wir noch Venus/Saturn der gegenwärtigen Konjunktion: Venus wieder die Weiblichkeit und Saturn das Wasser in der Abbildung, die gefrohrene Bewegung (Stillstand) selbst.

Und natürlich brauchen wir Jupiter R und Uranus R ebenfalls nicht lange zu suchen: sind im Text „Klüger, gesünder, glücklicher“, wobei die Rückläufigkeit ein Zurückrudern ist, denn urplötzlich sind die Gene im Sommerloch nicht mehr die allein seelig machende Wahrheit, sondern sollen nun durch Verhalten weit mehr beeinflussbar sein, als gedacht: wie es früher einmal war. Nur wird das jetzt als glücklich machende (Jupiter) und befreiende (Uranus) Sensation verkauft.

Lilith in den Fischen? Nun freilich, ihr seht es ja selbst …

Und auf den psycho-magischen Effekt/Einfluss des Caduceus (hier klicken) kann man sich schon Jahrzehntausende lang verlassen (siehe R. Steiner: „Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten“).

Das Feine am Spiegel (ganz ähnlich, wie bei der Astronomen-Gilde) ist die komplette Unbedarftheit in Bezug auf alle wesentlichen Dinge, ganz einfach, weil es ja zum zwingenden Konzept gehört, sich dadurch stellvertretend zu behaupten, indem jene ausgeklammert werden: zeigen sich dafür um so reiner: gespiegelt.

Übrigens ein sehr verbreitetes Konzept verkappter Zauberlehrlinge, ihre staubtrockenen Themen mit einem Code als Hängebrücke zum kollektiven Unbewußten einer magischen Vergangenheit zu verbinden … (Oracle als Telefongesellschaft, Hermes als Paketversandt, Ibis als Hotelkette, etc.)

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

09.08.2010 15:07, Nürnberg