Weltbild

Neue Seite – Thema Beschneidung

Liebe Leserinnen und Leser,

Vorsicht, das ist keine Süßholzraspelei: hier geht es um tiefe, ernste und grausame Dinge und einen aktuellen Streit, der unser Land mehr als betrifft, im wahrsten Sinne der Worte. Wer Astrologie als harmlosen Zeitvertreib versteht (oder unter 18) ist, klicke hier nicht drauf:

Auge « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

Weltbild

Mut zur „Komiker-Nation“

Grab des Anchmahor, Beginn 6. Dynastie (siehe auch im Bild der Hase über den drei Wassermann-Balken)

Liebe Leserinnen und Leser,

Bundeskanzlerin Merkel warnt vor Beschneidungsverbot – SPIEGEL ONLINE

der Vorteil an den Beobachtungen im zeitgeistigen Geschehen ist die Allgemeinheit: jede/r kann hier sehen, wie sich Mars in Opposition zu Uranus dem Saturn nähert: das Messer und der Stein, Mars und Saturn im Luftzeichen Waage; eine Frage der Gerechtigkeit.

Da fehlt nur noch eine Funke, und schon ist im Luftzeichen der Gerechtigkeit – Waage – ein Feuer entfacht mit dem alten Feuerstein Circumcision – dem Herrn aller Ringe. Wenn jetzt der Neumond kommt – im Heimat-Zeichen Krebs – wird man bereits eine neue Heimat gefunden haben wollen: – in der  „Komiker-Nation“ (Berlusconi, der alte Komiker, sagt zeitgleich in Italien, lieber Leonardo, sein eigenes Wiedergängertum an – und hat gegen Goldman/Sachs Monti vielleicht sogar Recht?).

Sollte die Kanzlerin das wirklich gesagt haben – und es sieht ihr ähnlich – wirft das ein erstaunliches Schlaglicht auf die Debatte aller Debatten und auch der Kanzlerin Weltbild.

Mich würde interessieren, was Woody Allen – den ich seit seinem Paris-Film als Klarinettisten überaus schätze – dazu sagt, der ja bestimmt beschnitten ist.

Haben Sie die Kaskade der Debatten – den Fluss der Aufmerksamkeit – verfolgt?

Es ist so wichtig, wie nur irgendwas, daß ausgerechnet in Deutschland und Köln – der Schütze-Stadt der alten Weisheit (deren Zwillings-Gedächtnis vor kurzem vom Erdboden verschluckt wurde) – über Beschneidung debattiert wird, und zeitgleich dieses passiert:

Sudan: Treffen der Präsidenten des Sudans und des Südsudans – Nachrichten Newsticker – News3 (DAPD) – WELT ONLINE

Denn hier – und das wußten und sprachen auf den Marktplätzen Westerwelle und Clinton – bevor sie gewählt wurden – ist das Herz der Finsternis – FGM – zuhause – Beschneidung an Männern und Verstümmelung an Frauen (die aber z.B. eben bei „Kunstfehlern“ auch männliche Kinder erdulden müssen … ) ist jedoch untrennbar miteinander verbunden, wie die zeit-synchrone Entscheidung der Schweiz kundtut:

UNICEF Schweiz – Stopp weibliche Genitalverstümmelung

Warum würde – so fragt man sich – Deutschland zur „Komiker-Nation“, wenn die Beschneidung generell – weil Körperverletzung – unter 18 verboten würde? Was ist komisch an unbeschnittenen Männern, oder einer Nation, die dies ablehnte? Ist das Schütze-Aszendenten Dummbatzerei – oder höhere Weisheit (die Schütze-AC auch kann, anders, sobald sie seinen Zwilling gefangen hat)?

Die Justiz-Ministerin – Leutheuser-Schnarrenberg – äußert sich differenzierter: „Man kann nicht einfach pauschal sagen: Jeder religiös motivierte Eingriff ist immer erlaubt“, sagte die Ministerin. Eine Neuregelung könne Auswirkungen haben, „die bestimmt von niemandem gewollt sind“, sagte sie. „Niemand möchte die Genitalverstümmelung von Mädchen in unser Gesetz aufnehmen.“

Doch auch, wenn es vor der Hand harmlos erscheint – auch Knabenbeschneidung ist Genitalverstümmelung. Und warum – bitte – sollte das erlaubt sein?

Wie stehen unsere Politiker – müssen wir uns fragen – eigentlich zur Gewaltenteilung? Es ist ja kein Zufall, daß in dieser Beschneidungs-Skandal Sache – der gewalttätigsten aller Gewaltsachen – das Thema Gewaltenteilung verletzt wird – wie dies ebenso – und ebenso entscheidend – in Punkto Europa und Staatssouveränität geschieht.

Da braut sich was zusammen! Beschneidung ist nicht irgendein Thema:

„In historical context, however, it is far worse. By ruling that religious Jews performing their most ancient sacred ritual are abusing the rights of the child, a German court has just invented a new form of Blood Libel perfectly designed for the 21st century. Chancellor Merkel, the answer to your question, „What would you like me to do?“ is simple. Ensure that this ruling is overturned, for the sake of religious freedom and the moral reputation of Germany.“

Chief Rabbi Lord Sacks: Europe’s New Anti-Semitism

Ich sage also: Mut zur Komiker-Nation. Ich habe neuerdings den Verdacht, daß unsere Gerichte besser sind, als unsere Politiker. Und das ist gewiss kein Anti-Semitismus. Art. 2 Abs. 2 Grundgesetz:

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

Das kann aber kein Gesetz sein, das dem Geist der „Unversehrtheit“ ohne zwingende Notwendigkeit widerspricht. Und religiöse Traditionen sind in einem säkularen Staat nicht zwingend. Nochmal: Mut zur Komiker-Nation. In Libyen konnten wir uns auch raushalten. Und im Irak. Und gegen den verwunde(r)ten Argwohn (Neptun/Chiron Fische) der Welt aus der Atomkraft aussteigen, und haben dies damit unterstützt:

Zehntausende (bislang immer nur ein paar hundert) Japaner demonstrieren gegen Atomkraft – Newsticker – FOCUS Online Nachrichten

Deswegen lasse ich Sie ungern fallen, liebe Frau Kanzlerin. Auch wenn ihr eigener Beschluss Ihnen heute gegen den Strich geht. Mal hören, was die Piraten zur Beschneidung sagen – wenn sie was sagen (was ohnehin nur bei längerer Debatte gehört würde) …

Saturn, Chiron, Neptun und Uranus stehen heuer in etwa wieder dort, wo am 20. Mai die ringförmige Sonnenfinsternis war …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Chiron ist in die Fische

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

bis 2019 wird Chiron jetzt in den Fischen bleiben, und wir dürfen gespannt sein auf die ersten Hammer-Auslösungen ab dem 20. Februar, mit Sonne, Mars, Merkur über diesem merkwürdigen, mit einer inneren Verletzung verbundenen Himmelskörper zwischen Uranus und Saturn, den wir seit 1977 kennen, als der Menschheit beispielsweise das ganze Grauen um FGM langsam dämmerte. Dann haben wir jüngst beobachtet, wie Chiron bei seinem vormaligen Eintritt in die Fische letzten Sommer, und dem Wiederaustritt rückläufig in den Wassermann, Chiron bogensekunden-genau die Zeichengrenze überschritt: jeweils, als das Ding hochging – die Ölplattform – und dann, als sie das Loch stopften.

Was wird diesmal kommen? Im positivsten Sinn ist Chiron eines von vielen Christus-Symbolen: der kosmische Heiler – er heilt also die Wunde des Unglaubens. Jetzt kommts drauf an, wo die Leute stehen. Natürlich passt diese „Choreografie“ zur 2012 zu erwartenden Neuzeit Euphorie. Jonas, der im Bauch des Fisches wiedergeboren wurde, wird der Prophet der Zeit sein, und wer weiß, vielleicht verschont der Herr Babylon oder Ninive auch diesmal?

Hier gleich drei Links aus dem aktuellen Spiegel online, die alle zu dem kommenden und gerade beginnenden Chiron/Neptun Fische Thema passen und kein bischen spirituell sind, leider. Wir erinnern uns, Fische ist auch das „Geldflusszeichen“ (nach W.Döbereiner):

Aktien vom Handel ausgesetzt: Deutsche und New Yorker Börse planen Fusion – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Entführter Supertanker: Reeder sehen zentrale Seewege gefährdet – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Streit um vertrauliche Daten: Assange wirft WikiLeaks-Aussteigern Diebstahl vor – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Netzwelt

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Chiron in die Fische 23.02.2011 21:00 Nürnberg

Geschichte, Mundan, Weltbild

Jupiter-Saturn Opposition

Foto: Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

zwischen Gesetz und Kraft, Zusammenziehung und Ausdehnung, Saturn und Jupiter haben wir heute eine genaue Opposition. „Entfaltung und Tragweite schöpferischer Lebensleistung in Vergleich gesetzt zu ihrer Tiefe, dem Gehalt an umgesetzter Wirklichkeitserfahrung: damit ist das Verhältnis dieser beiden Kräfte genannt“, schreibt Thomas Ring. Dazu kommt, daß der eine, Jupiter, mit Uranus nach Freiheit strebt, so daß sich Saturn ganz schön in die Riemen legen muß, um diese power abzubremsen.  Findet dieses Bild auch in den Finanzmärkten, deren eigentliches Problem es ist, vor Kraft zu bersten, während mühsam das Gesetz dagegen zu halten versucht. Es ist die erste von vier Saturn-Jupiter Oppositionen, die zweite, dann zwischen Widder und Waage, ist am 23.03.2011, im Sommer die nächste.  „Es sind“, schreibt Thomas Ring in einer Sprache weiter, die wir heute nicht mehr sprechen, „sozusagen die stärksten Figuren im Schachspiel.“

Dem Wetter nach ist es, als hätte ein Condor seine schützenden Flügel über das ganze Land ausgebreitet. Sicherlich einer der angenehmsten Tage des Jahres: nicht zu kalt, nicht zu warm, die Natur frisch. Pfingsten gar, endlich ein Wetter!

Oberes Bild ist übrigens eines mitten aus der Stadt. Wenig ist dieser Zauber Nürnbergs bekannt; und das ist auch gut so, vielleicht.

Wir erinnern uns: am 20. stand der Mond am erdnächsten Punkt. Folgen wir der Wetterforschung von Ken Ring!

Und was hat es mit die Kunstdiebstählen auf sich? Alles nur Sonne im Zwilling und Hermes in der Herde seines Bruders? Die Nofretete ist natürlich auch ein Kunstraub, was sonst? Als sie entdeckt wurde, 1912/13 hatten wir Chiron auch in den Fischen.

Warum braucht Berlin die Büste? Das Symbol der weißen Göttin? Weithin unbekannt ist auch, daß aus Nord-Deutschland die ältesten Nachweise pharaonischer „Beschneidung“ stammen: aus der Bronzezeit. Wir hängen tiefer mit drin, als wir uns gemeinhin vorstellen!

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

23.05.2010 07:34 NBG, Saturn Opposition Jupiter

Geschichte, Personen, Weltbild

Haile Selassie I – ቀዳማዊ ኀይለ ሥላሴ

23.07.1892 6:13  Ejerza Goro

Liebe Leserinnen und Leser,

es kommt öfter vor, daß Staatslenker (Blair, Brown, Kohl, Putin, Bush …) ihre Sonne im Haus 12 haben; was sonst vielleicht ein Nachteil ist, hier erweist es sich als Vorteil: verbunden zu sein mit dem Kollektiven, dem großen Ganzen, der reinen Wirklichkeit. Der Negus Negesti, König der Könige, war der 225. Nachfolger von König Salomon selbst, er wurde (ungefähr) am  27.08.1975 ermordet. Dazu passt Mars über Pluto, das Pluto-Trigon (laut Döbereiner) und vielleicht auch Saturn über dem Glückspunkt. Nachdenklich stimmt der Jupiter-Jupiter Transit …

Innen Haile Selassie, außen Todestag

Daß nun der wahre „Löwe von Juda“ Löwe im Sonnenzeichen und Löwe-Aszendent ist, passt natürlich mehr als perfekt. Äthiopien ist – abgesehen von der kurzen Besetzung durch die Italiener 1936 bis 1941 – niemals eine Kolonie gewesen. Ein merkwürdiger Vielvölkerstaat zwischen afrikanischem Busch und christlich-jüdischer Kultur, bis in die Zeiten zurückreichend, als in Ägypten noch ein Pharao regierte.

Es wird dem Kaiser vorgeworfen, wenig gegen die Rückständigkeit des Landes getan zu haben. Im Buch Negus Negesti von Richard Kapuściński (04.03.1932 bis 23.01.2007) erfährt man, warum das nicht stimmt. Äthiopien läßt sich nicht gegen die Tradition regieren.

Eine dieser Traditionen ist FGM, eine grauenhafte Verstümmelungspraxis, auf die gestern nochmal mit einem weltweiten Aktionstag aufmerksam gemacht wurde:

„Eine nationale Studie (National Baseline Survey), die im Jahre 1997 durchgeführt wurde, verzeichnete, daß mehr als 70 Prozent aller Mädchen in mehr als der Hälfte des Landes verstümmelt werden. Im Landesdurchschnitt beträgt die Häufigkeit von FGM etwa 72 Prozent. Am meisten verbreitet sind die Praktiken bei den Oromo, Afar und Somali (über 90 Prozent), während sie bei den Agew, Welayeta und Begas sowie in den Wollega und Gambella-Stämmen praktisch nicht existiert (unter fünf Prozent). Die Infibulation, die schlimmste Form der weiblichen Genitalverstümmelung, wird vor allem im Osten Äthiopiens angewandt. Insgesamt wird geschätzt, daß zwischen 75 und 100 Prozent aller äthiopischen Frauen verstümmelt sein könnten.“ Quelle: Friedrich-Ebert-Stiftung – Genitalverstümmelung von Frauen

Ursprünglich – zumindest in geschichtlicher Zeit, denn die wahren Ursprünge sind vorgeschichtlich – kommt diese „emotionale Pest“ (Wilhelm Reich) wohl aus Ägypten und der Kult dazu wird derjenige um die Nilgöttin Thoeris oder Tauret sein, wie ich nach jahrelangen Recherchen zu den Urgründen des grausamen „Rituals“ herausfinden konnte:

Wir sehen sie hier abgebildet mit der Sa-Schleife, dem Anch-Kreuz des Lebens und dem Djed-Pfeiler. Die Sa-Schleife bedeutet Schutz, und genau das ist der tiefere „Sinn“ der Verstümmelung. Doch Schutz vor was? Folgt man der nahezu unerträglichen Route der Genitalverstümmelungen weltweit, so findet man Frauenverstümmelungen – oder die Reste davon – z.B. auch in Peru und Indonesien. In Bezug auf Afrika kann man jedoch keinesfalls von „Resten“ sprechen. Dort ist das „Ritual“ auf dem Vormarsch, unabhängig von den absolut ehrenhaften Tropfen auf die heißen Steine, die seit 1977 – seit der Entdeckung Chirons – mit wachsender Energie aus dem Westen organisiert werden:

hier klicken: (I)NTACT e.V.

und hier: TARGET Ruediger Nehberg

FGM ist auch keine Unterdrückung von Männern an Frauen. Es wird nicht gern gehört, aber die Blutrituale der Maya-Adeligen an ihren Genitalien, ebenso wie die grausamen Männer-Riten der Aranda in Australien (Joseph Campbell, „Die Masken Gottes“, Bd. 1, S. 109ff.) gehen auf eine Urverletzung der Menschheit zurück, die sich auch in unserem Alltag zeigt, und zwar in irrationalen medizinischen „Gewohnheiten“ ebenso wie in einer Unzahl von Texten – wenn man sie nur psychoanalytisch „gegen den Strich bürstet“.

Es könnte sein, daß die anthropologischen Forschungen wichtiger für das Überleben der Menschheit sind, als alle anderen Wissensgebiete zusammengenommen. Denn: zu wissen, woher es kommt und was genau es ist, die Erinnerung an diese „Urverletzung“, könnte die einzige Möglichkeit sein, die Menschheit aus ihrer kollektiven Selbstverstümmelung zu befreien und die Apokalypse  nicht gar so folgerichtig ablaufen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Verschlagwortet mit
Fotos, Weltbild

Weiter im Waalkampf

Nürnberg, 18:51 – nun, da Merkur rückläufig ist, passieren wieder merkwürdige Dinge, man versäumt sich oder trifft sich auf Umwegen. Es ist die erste Merkur-Rückläufigkeitsperiode, seit dem Präsident Obama vereidigt wurde, als Merkur R in Cazimi „als ob wie im Herzen“ der Sonne stand. Für mich zählt übrigens nur der erste Eid. Der zweite ist eine merkwürdige Remineszens an Merkur rückläufig selbst. Und erinnert ihr euch an den Versprecher beim Eid?

img_05043Foto Markus Termin ©: volles Bild bitte anklicken!

Dies, und nicht die fantasielosen „100 Tage“ sind die erste Sichtung seiner Politik wert. Also warten wir noch ein wenig. Bis zum 18.05.09 um 12:02 mitteleuropäischer Zeit. Erst dann geht die Saat des ersten Merkur-Umlaufes seiner Amtszeit auf.

Dass aber dieser Umlauf wichtig ist, zeigt eben die Tatsache, dass Obama den Amtseid genau in Cazimi abgelegt hat. Eigentlich kann er nur von Astrologen beraten sein.

Kritisiert wird er selbst von seinen Anhängern wegen vor allem zweier Dinge: die quasi Amnestie für die Folterknechte des CIA und seine Zusammenarbeit mit Timothy Geithner, der selbst ein Bankmensch, ein „Master of the Universe“ war, und nun soll der Bock zum Gärtner sich wandeln? – Wer sonst? Die Regierung Obama hat den Autokonzernen im Gegenzug für  Staatshilfe Elektro-Autos abgerungen, die sie zu produzieren hätten. Nun denkt man daran, den Ford Fiesta auch in den USA zu produzieren und den dann auch elektrisch auszustatten. Warum erst auf Druck? Warum fehlt es so sehr an Phantasie bei den Autokonzernen? Weil ihnen die Bewußtseinsseele fehlt. Was wir als Individuen können, nämlich uns dessen bewußt sein, dass wir unserer selbst bewußt sind und diese unglaubliche Tatsache als die Wirklichkeit des Seins zu begreifen, können Konzerne oder auch Maschinen von sich selbst nicht wissen, dass sie wissen, dass es ist.

Wie dem auch sei, es ist noch zu früh für ein Urteil über Obama´s Politik. Lassen wir ihm einen Merkur-Umlauf. Was den CIA angeht: was erwarten wir? Soll Obama sich jetzt opfern? Würde uns das aus der Lethargie reißen? Er zieht das Pferd im Augenblick in die richtige Richtung. Doch wie kann man den Konflikt in Pakistan beilegen? Und in Afganistan? Hier geht es vor allem um den Opium-Handel, die Regierungen von Pakistan und Afganistan sind ebenso verstrickt, wie die Taliban und die USA. Und es geht wohl auch darum, dass man die Industrie eines Waffen produzierenden Landes nicht auf Null runterfahren kann. Sollte man China bitten zu vermitteln in dem Konflikt zwischen den USA und ihrem Schatten, den Taliban, die sie selbst groß gemacht haben einst, als es gegen die Sowjetunion in Afganistan ging? Welch unglaubliche Geldströme halten diesen Krieg aufrecht? Denn China kennt sich aus mit der Opferposition in Opiumkriegen.

Afganische Frauen sagen: die Taliban-Kultur ist nicht unsere Kultur (taz, 06.05.09).

Frauen werden auch im Sudan und in Somalia, Eritrea, Afganistan, Uganda … die Liste ließe sich fortsetzen – von einer Macht gequält und unterdrückt, die wahrhaft dämonisch ist und den Kern des Problems ausmacht. Das sind aber nicht die Taliban, sondern es ist die Verstümmelung und Beschneidung, die solches hervorbringt.

Denn Frauenquälerei ist die Gemeinsamkeit zwischen den drei islamischen Ländern. Dabei gehört Frauenquälerei nicht zum Auftrag eines wahren Gläubigen. Und die Frauenverstümmelung wurde von der obersten klerikalen Autorität an der Universität von Kairo mit einer Fatwa belegt.

Es schien vor dem Wahlkampf, als wollten Clinton und Obama hier tätig werden. Verhindert China ein Eingreifen?

Oberes Bild ist sehr bayerisch. ich fand einfach die Verbindung von Feuerwache in meiner Straße und dieser unglaublichen Buche (oder ist`s ein Ahorn?), in der sich die ganze Kraft dieser Institution spiegelt, sehr sichtbar heute. Die Feuerwache ist eine städtische Berufsfeuerwehr auf Bereitschaft und oft hört man in der Nacht den Lautsprecher über´s Gelände unaufgeregt Order ausgeben. Eine Kulturleistung ersten Ranges: eine Großstadt gibt sich eine Feuerwache. Wenn wir uns das anschauen, merken wir, es gibt keine Krise. Die Ampelanlage vor der Wache schaltet automatisch auf rot, wenn ein Feuerwehrfahrzeug, mit Blaulicht und zunächst noch inkognito, ohne Sirene, die klassizistischen Garagen verläßt.

Personen

Karlheinz Böhm

bohm-buch

Nürnberg, 20:53 – Karlheinz Böhm, geboren am 16. März 1928 um 18:55 in Darmstadt. Seine Geburtszeit wird normalerweise mit 18:45 angegeben, doch bei diesem Mann kann frau/man sicher sein: er ist ein Waage-Aszendent, kein Jungfrau-AC! Es gibt ja sogar Astrologen, die es für wenig möglich erachten, das Gesicht aus den Tierkreiszeichen heraus zu beschreiben. Dabei ist nichts offensichtlicher. Nur spielen viele Faktoren eine Rolle, nicht nur die Sonne. Man vergleiche Böhms Gesicht mit dem von Alain Delon, der auch einen Waage-AC hat, dazu einen Widder-Mond und eine Skorpion-Sonne. Es ist diese edle, lange Gesichts-Form mit dem wohlgefügten Kinn. Natürlich habe ich mir dazu ein paar mehr Waage-Aszendenten angeschaut. Und Ausnahmen bestätigen die Regel. Zu Böhms Leben ist nicht viel anzumerken. Er wird hoffentlich bald die Uranus-Wiederkehr erleben. Für einen Fisch gibt es keine größere Verwirklichung, als das, was Böhm geleistet hat: sich und seine Haus 6 Sonne in den praktischen Dienst für andere zu stellen. Die Fische-Sonne findet sich selbst, indem sie sich verschenkt. Das hindert der Steinbock-Mond nicht. Oskar Adler schreibt treffend: „Es tritt (bei Steinbock-Mond und Fische-Sonne) der Missionsgedanke mit besonderer Intensität auf den Plan. Indem man seine Fische-Natur auslebt, glaubt man gleichzeitig eine höhere Pflicht im Auftrag der Schicksalsmächte zu erfüllen, die dem Geborenen sein Los erteilt haben.“

Menschen für Menschen – Willkommen

karl-heinz-bohm

Geschichte

Tierkreis zu Dendara

Liebe Leserinnen und Leser,

– Nürnberg – 22:38, dies ist eine schematische Farbdarstellung des Tierkreises mit den 12 Tierkreiszeichen, ca. 51 v. Chr. Dendara liegt 62 km nördlich von Luxor an der westlichen Niluferseite. Wir sehen die fünf Planetengötterdarstellungen in Lila, in der Mitte den Horusfalken auf einem Papyrusstab in gelb, Osiris/Orion blau, rechts vom Horusfalken, und Hathorkuh-Sopdet-Isis-Sirius mit Sirius zwischen den Hörnern rot, links von Horus dargestellt. Um die Planeten zu finden, müssen wir sie am Ort ihrer Erhöhung aufsuchen, also Merkur über dem Zweig der Jungfrau, Venus, doppelgesichtig, da sie Morgen- und Abendstern ist, beim Kopf des äußeren Fisches, Mars, Horus (der Rote) mit der Glyphe des Horusfalken auf dem Kopf auf dem Steinbock „stehend“, Jupiter mit der Glyphe eines Horusfalken auf dem Kopf als „Horus der Mystische“. Er berührt mit seinem Kopf den Krebs/Skarabäus (Chepre), sowie der stierköpfige Saturn mit der Glyphe des Horusfalken und eines Stieres über dem Kopf – Horus als Stier – mit einem Phoenixstab in der Hand, angeschmiegt an die rechte Waagschale der Waage. Der damit verbundene Osiris-Kult wird unten erklärt. Am Außenrand die 36 Dekanatsgottheiten, den ursprünglich wirklich nur 360 Tagen des alten Jahres entsprechend, die sich in vielen Kulturen finden. Alle Götter schauen nach Westen, vielleicht weil dort wohl ursprünglich die Sonne aufging (wie Herodot berichtet). In der Mitte die als Flusspferd dargestellte Schutzgöttin der Schwangeren Thoeris.

(Sie war/ist einer noch heute erzählten Sage entsprechend auch für die FGM genannte und als „Schutz“ gerechtfertigte Beschneidung (in Wahrheit Verstümmelung) zuständig. Diese heute allgemeiner Volksbrauch gewordene Perversion (vor allem im Sudan, in Ägypten, in Äthiopien und in Somalia, also allen Ländern, die dem alten Pharaonentum kulturell verbunden sind) konnten sich im alten Ägypten nicht alle leisten. Die Israeliten empfanden es beim Auszug aus Ägypten als „Schmach“, unbeschnitten zu sein; den „Brauch“, auch die Frauen übel zu verstümmeln, ließen sie jedoch in Ägypten zurück. Die israelischen Hebammen waren es laut Bibel, die sich weigern, die israelischen Erstgeburten zu töten, wie der Pharao es verlangte, denn sie kämen zu spät, da die Israelitinnen nicht wie die Ägypterinnen gebären, sondern „wie die Tiere“. Dem lag wohl zugrunde, dass es keine Verstümmelungen unter den israelitischen Sklavinnen in Ägypten gab (welche die Geburt erschwerte).

Hinter der Hathorkuh wahrscheinlich die Göttin Neith (Artemis?) mit Pfeil und Bogen, beim äußeren Fisch im Kreis anscheinend Isis mit einem davonlaufenden Pavian (Thot) an der Hand.

Der Tierkreis von Dendara (altägyptisch „Lunet“) befand sich ursprünglich an der Decke der Osiris-Kapelle auf dem Dach des Hathortempels von Dendara. Heute ist dieses, hier schematisch abgebildete Relief, im Louvre in Paris (wann wird dies und all die anderen gestohlenen Kunstwerke zurückgegeben?).


Mit freundlichen Grüßen,

Markus