Mundan

Jupiter Konjunktion Mars

Liebe Leserinnen und Leser,

unteres Horoskop zeigt die kurz-vor-Neumond Konjunktion von Mars mit Jupiter im Widder. Wie ihr ganz leicht an den vielen bunten Symbolen im Zeichen Widder erkennt. Da sind also sehr viele beisammen, und Venus macht die Idee eines pionierhaften Aufbruchs auch durchaus attraktiv. Und dann wird die Erde am 1. Mai, während die Sonne bereits das Zeichen Stier bedeckt, tiefer zu Sonne sich geneigt haben in ihrer kreisenden Bahn und daher die Sonne schon höher am Himmel aber eben tiefer im Stier sein , und eine Verbindung zu Pluto im Steinbock haben, man wird also sehr mächtig und nachhaltig Interessen des Besitzes an wertvollen inneren und äußeren Dingen pflegen, und andererseits sind die Kräfte des Aufruhrs im Widder auch durch die Mars-Jupiter Konjunktion (im Horoskop unten für unsere Breiten eingestellt) so stark, daß man allen einen friedlichen Tag wünschen möchte. Wem es gelingen sollte, persönlich zu de-eskalieren, der würde, wie ein kluger Kaufmann, der seines zum ganzen bringt, antizyklisch – also gegen den unbewußten Strom) handeln. Leicht ist das nicht, denn die Angriffe der Mars-Saturn Opposition in Kombination mit Merkur rückläufig trudeln erst jetzt ein, die Folgen zeigen sich, und immer noch ist Merkur rückläufig, es kann also schlicht sehr nervenzerrend sein. Dennoch sollten wir gegenwärtig im Ungemacht sogar auch den Vorteil erkennen.

Merkur hat bisher wahrlich gezeigt, daß er tatsächlich sich anpasst an die Saturn-Opposition zu Mars Vorgabe, und sich in aggressive Dienste nehmen lassen, wie man allenthalben erfährt. Möge uns der liebe Gott zum 1. Mai den Aufbruch als geistige Kraft geben.

Mit freundlichen Grüßen,

01.05.2011 06:26 Nürnberg

Mundan

Merkur und Mars in Opposition zu Saturn

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur Konjunktion Mars 19.04.2011 16:58, Nürnberg

gestern klingelts an der Tür meiner Liebsten – wer ist dran? Hermes, d.h. der Hermes-Versand mit einem Päckchen. Das ist soweit nicht ungewöhnlich – wir wissen ja, Hermes = Merkur – meist sind irgendwelche Probepackungen von Medizinal-Firmen drin – diesmal jedoch drückt der Hermes-Mitarbeiter die Klingel zu tief – sie bleibt stecken, es klingelt Sturm. Merkur ist in Konjunktion zu Mars und in Opposition zu Saturn. Ich bekomme einen Anruf und radle schnell zurück (Merkur rückläufig, bin grade erst in meiner Praxis angekommen), es dauert eine halbe Stunde, bis wir den (leider üblichen) Plastik-Schrott der Klingelanlage, der sich verklemmt hatte …


Foto Termin ©

… (Hermes-Mitarbeiter: „Ich schau mal, was ich machen kann“ – und weg war er) wieder reingefummelt hatten. Meine Liebste, die das Szenario auf der Ich-Du-Achse, also zwischen Haus 1 und 7 erlebte, empfand das (Merkur/Mars Opposition Saturn) als extrem aggressive Belästigung. So ist Astrologie, d.h. dermaßen genau in unserer Zauberwelt.

Zu Kriegszeiten übrigens – vielleicht ist deshalb die Welt süchtig nach Krieg – verdichten sich solche Synchronizitäts-Koinzidenzen bis weit jenseits des Mitteilbarkeits-Horizonts; seien wir froh, daß wir nicht in Misurata aus irgendeinem Loch auf Menschen schießen müssen.

Ganz anderes Thema, aber auch heute gefunden (bei Merkur rückläufig). Diese Aufnahme ist meines Erachtens authentisch:

YouTube – Full Version** UNCUT** LIVE UFO over Los Angeles!! 7-18-0

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Partnervergleich: Venus in Opposition zur Venus

Alexandre Cabanel 28.09.1823 00:01 Montpellier

Liebe Leserinnen und Leser,

bleiben wir noch ein wenig bei der Venus. Ein Muster, das mir in Partnervergleichen immer wieder begegnet, ist z.B. dieses: zu einem gemeinsamen Mond im selben Zeichen, Mars beispielsweise im Trigon sehr gut, Sonne auch Trigon, gesellt sich die Venus in Opposition – also eine Steinbock-Venus gegenüber einer Krebs-Venus, beispielsweise.

Der Mond im gleichen Zeichen ist immer eine nahezu unentrinnbare emotionale Übereinstimmung. Wer sich auf einen Menschen mit gleichem Geburtsmond einlässt, muß damit rechnen, nicht oder nur sehr schwer wieder Abstand nehmen zu können, aber gleicher Mond kann auch der beste Garant für harmonische Übereinstimmung sein. Je genauer die Gradzahl, desto eindrucksvoller.

Wie, um eine bestimmte Lernaufgabe mit reichlich zwangsläufigen Harmonien zu würzen, gibt es dann eine entscheidende Differenz, die zwar zunächst einmal anziehend wirken mag, wie das Fremde, das Exotische anzieht, sich aber bei längerer Beziehung – und alle anderen Zeichen sind darum herum aufgebaut, wie eine harmonische Honigfalle – als scheinbar unüberbrückbarer Gegensatz in Geschmacksdingen erweisen wird. Die Steinbock-Venus verbindet Gefallen und Liebe mit Stabilität und Verantwortung, und je nachdem, wo der Regent, Saturn steht, können wir weiter deuten, wie sich dies genau artikuliert (plus Haus-Stellung). Die Venus im Krebs ist Mond-abhängig, gefühlsbetont und eventuell sogar Launen unterworfen, je nach Mond-Position kann das sogar Gefallsucht werden, der Steinbock-Venus schlicht zuwider, wobei sie da nicht ganz ehrlich mit sich ist, weil ihre Gefallsucht nur allgemeiner, weniger persönlich ist.

Und doch zeigt die erwähnte Unentrinnbarkeit der weiteren Harmonik im Horoskopvergleich, der Synastrie, dass diese Menschen für einander bestimmt sind. Predigt nun der Astrologe etwas von „Lernaufgabe“, so ist das zwar zutreffend und schön gesagt, die Wahrheit jedoch ist, dass die Menschen solches gar nicht wollen. Sie wollen in der Regel eine glückbringende und unkomplizierte Partnerschaft; dass sie hier auf Erden vor der Aufgabe stehen, ihre alte Karma-Suppe erstmal aufzulöffeln, kann man zwar mal schnell so sagen, praktisch sind dafür die Widerstände verblüffend hoch.

Im Falle einer Venus in Opposition wird es gelten, Abschied vom persönlichen Geschmack zu nehmen, also zu lernen, dass „Geschmack“ und Vorlieben nichts sind, was der liebe Gott Adam und Eva zu ihrem Glück ins Paradies mitgab, sondern soziale und kulturelle, familienhistorische Verrenkungen, nicht selten als hehre Kultur verkleidet – oder etwa doch nicht? Ein Waage-geprägter Mensch würde Geschmacksfragen zu den Grund-Überlebens-Kräften zählen, ohne Kunst und Geschmack kein Leben. Das sieht auch die Botanik  und die Lepidopterologie – Schmetterlingskunde – so.

Richtig problematisch wird es, wenn wir z.B. einen Zwillings-Mann haben, der zwar die Mond-Stellung mit seiner langjährigen Ehefrau teilt – Kinder, Haus, Job … alles da – aber seine Venus steht in Opposition zur Sonne seiner Frau, oder eben ihrer Venus, oder beides: und nun kommt, kaum werden die Kinder flügge, unerklärlicherweise die Geliebte in sein Leben, deren Sonne genau dort steht, wo er seine Venus hat. Große Liebe, Leidenschaft, Erfüllung: auf Kosten der Ehefrau.

Verblüffend an solchen Mustern ist die Häufigkeit, mit der sie auftreten, und die regelmäßige Übereinstimmung der Schicksalsentwicklungen. Es ist dieses o.ä., von dem wir – leider vergeblich – den Naturwissenschaftlern berichten, wenn wir von Synchronizität und kaum zu glaubenden, aber mehr als deutlichen Übereinstimmungen sprechen.

Am Meisten bringt es natürlich, wenn jemand selbst Einblick ins Horoskop und den Partnerhoroskopvergleich hat. Ich glaube, deshalb mache ich bald eine Astrologieschule in Nürnberg auf: klein, aber fein. Schließlich ist die Lücke, die Michael Roscher in Nürnberg hinterlassen hat –

– Psychologe und Astrologe, Systemiker im Geist der 80ger Jahre -, vakant … aber entschieden wird das nicht bei rückläufigem Merkur: hoppla!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Rezeptionen

Liebe Leserinnen und Leser,

während ich hier so die nächste Wochenvorhersage vorbereite – nach der Sonnenstandsastrologie von Luise Kirseboom übrigens, eine der sympathischsten AstrologInnen – bemerke ich endlich die Rezeption zwischen Widder und Fische. Inwiefern? – Jupiter geht im Widder, er ist der alte und ebenso wahre Fische-Herrscher, wie Neptun selbst, während Mars, Herr des Widders, seinerseits in den Fischen läuft. Das bedeutet, daß zwischen Aufbruch (Widder) und (Auflösung) ein ganz inniges Verhältnis besteht. während noch auf der Frontseite die Fassade steht …

… ist die Rückseite schon abgerissen …

Fotos Termin ©

Andauern tut diese „Rezeption“ genannte Figur – also ein Herrscher im Haus des anderen – bis zum 03.04.2011, dann geht Mars, der Hausherr, ins eigene Zeichen (Widder). Bestehen tut diese Rezeption aber seit Mittwoch. Das bedeutet, Mars in den Fischen ist nicht schwach und Jupiter im Widder ebenfalls nicht, sondern beide Planeten bündeln das Ende und den Anfang des Zodiak – dem Rad des Lebens – zu einer Einheit.

Und, wenn ich´s mir so genau angucke, dann muß ich zugeben, in Bezug auf die Rezeptionen geschlafen zu haben: auch Venus und Saturn stehen in Rezeption, seit Venus im Steinbock ist, ungefähr dem 05.02.2011 … Und auch die dritte Rezeption, Uranus/Neptun = Wassermann/Fische ist zwar modern, aber, solange Uranus nicht in den Widder ist, gültig.

Und was bedeutet das jetzt alles? Sobald Uranus in den Widder geht, also am 13.03.2011 – kippt das „Gleichgewicht“ der Rezeptionen in einen Neubeginn.

By the way sollte man jetzt einmal Westerwelle loben: während es für die Presse wichtiger zu sein scheint, daß Guttenberg abtritt, anstatt Gaddafi („Gebt uns Barabas!“), traut sich Westerwelle mit auf den Platz der Revolution in Ägypten: und tut damit das Richtige. Mag er Außenminister bleiben. Ein solcher „Spießer“ ist mir lieber, als ein Gasleitungen-nuckelnder Alt-Sponti.

27.02.2011 00:00 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan

Mars Quadrat Saturn

Liebe Leserinnen und Leser,

Mars/Saturn Aspekte sind bedauerlicherweise auch heute noch – obwohl das Mittelalter vorbei ist – kein Spaß: Kraft prallt auf Sturheit, und je nachdem, in welchen Häusern des individuellen Geburtsbildes dies stattfindet, ist maximale Vorsicht angesagt! Auch, wenn der Aspekt am 29. Dezember exakt wird, lehrt die Erfahrung, daß das Schwungrad des Mondes bereits am 28. auslösend sein dürfte, wenn Mond über Saturn läuft.

Drum passts auf euch auf! Merkur steht im Schützen rückläufig, man kann es an so mancher weltanschaulichen Eulendiskussion (Schütze) nachvollziehen, die nach der Direkläufigkeit wieder so richtig in Gang kommen dürfte. Über die praktischen Auswirkungen seiner Rückläufigkeit zu sprechen (Bahn, Flug, Technik, Info) ist schon nahezu banal; jede/r, der dies verfolgt, kennt zahlreiche und, wie üblich, kuriose Beispiele aus dem Alltag. Jupiter und Uranus treffen in der Silvesternacht aufeinander: explosive Mischung, aber keine verstärkenden Aspekte, für die/den ein oder andere/n ist auch die Erleuchtung drin … Frau Venus liebt nach wie vor die verführerische, tiefgründige und leidenschaftliche Liebe im Skorpion … Sie bildet am 03.01.2011 ein Trigon zu Jupiter/Uranus – und wer dann offen ist, darf auch so frei sein, dies zu genießen … Neptun und Chiron, das schwierige Pärchen, sind, sich zum ersten Mal seit langem wirklich trennend, unterwegs in die Fische. Harmlos sind sie beide nicht, aber so ein großes „leak“ (Deepwater, wikileaks) kann man anhand dessen nicht mehr voraussagen.

Mit herzlichen Grüßen,

Markus

Mars/Saturn Quadrat 29.12.2010 16:29 Nürnberg

Weltbild

Wahrhafte Pluto-Merkur Diskussionen

Diskussionsbeginn 05.12.2010 11:41 Heidelberg

Liebe Leserinnen und Leser,

astrologisch gesehen stehen wir nun ganz kurz davor das alte Jahr abzuschließen und das neue zu beginnen, denn dies ist die Wintersonnenwende. Würden wir uns – nebenbei bemerkt – auf die rein astrologische Zählung einigen, hätten wir keine Schaltjahre und Sekunden einzufügen, das astrologische Jahr ist am Sonnenlauf geeicht, der gewissermaßen seine erste und größte und einzige Einheit ist, Dank sei Gott! Es ist also das astrologische Jahr in seiner tropischen Bedeutung das wahre Weltenjahr.

In den Sience-Blogs tobt schon seit geraumer Zeit eine Diskussion um philosophische und wissenschaftliche Grundsatzfragen, die erbittert geführt werden, unten einer meiner eigenen Kommentare …

Das Horoskop für die Diskussion zeigt Wassermann aufsteigend, also das gesellschaftliche Zeichen, und jenen Merkur/Mars/Pluto Schwerpunkt im Haus 11 … Wunderbar natürlich auch Mond und Sonne kurz vor Neumond.

Nun haben wir Vollmond, und ich denke, es ist Zeit auszusteigen. Ich will mal gucken, ob ich das schaffe – im Grunde ist das i-Tüpfelchen gesagt und gefunden.

Das Problem mit solchen erhitzten und besserwisserischen Diskussionen oder Debatten ist ja oft die erbarmungslose Verhärtung der Gegner – einer Herausforderung, der man sich stellen kann – oder nicht.

In jedem Fall glaube ich natürlich als Widder-AC, daß es sich für die Wahrheit zu kämpfen lohnt, obwohl mir mein Waage-DC flüstert: aber nur, indem Du lernst, ausgleichend zu wirken!

Was nutzt uns das tiefste Wissen über die Welt, wenn doch die Wahrheit über unser Gemüt uns unbekannt bleibt?! Daher brauchen wir auch die Skorpione, in deren Zeichen Mitte frau Venus beliebt frühmorgens um 6 schon schön und verführerisch, wie nie, ans Fenster zu treten. Immer noch steht sie dabei trigonal zu Jupiter, neue Weisheiten werden geboren!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Der Unsinn der nichtreduzierbaren Komplexität | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Physik und Geist – Dialog über zwei Weltsysteme | Hier wohnen Drachen | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

@erik: Sie schreiben: „Ein (=) bildet in meinem Verstand eine Kopie des „Draussen“. Das muss nicht immer eine Harmonie sein, es darf auch „Hässlich“ sein.
Aber viel wichtiger für mich: Ich tue selbiges was um 0°K passiert . Der Raum mit > 0°K kopiert die Energie, die ihr zu Hause eigentlich … „

Genau darum geht es, das ist der Vorgang: eine symmetrische Kopie. Nun suchen wir mal in der Natur nach symmetrischen Kopien – ich wüßte schon welche, die einer perfekten Symmetrie ziemlich nahe kommen. Da wäre gewachsener Kristall z.B., sicher fänden die Chemiker was … aber schon die Physiker dürfen wir nicht mehr fragen, denn sie würden uns sagen: natürlich haben wir eine perfekte Symmetrie, das ist die Femtosekunde der Atom-Uhren, aber diese Auskunft erhalten wir nicht über eine an 0 Grad K geeichte Situation, sondern nur in Korellation zur Sekunde, die jedoch selbst bloß wieder das Abbild einer symmetrischen Symmetrie ist, des Sonnenlaufs (bei der es dann auch keine Rolle spielt, wenn sie assymetrisch wäre).

Was tun Sie also? Sie messen „Symmetrie“ (= Zeichen!) mit Symmetrie, sofern Sie an die „Zeit“ (eigentl. Bewegung) ein Zahlensystem zum messen ansetzen. Mit anderen Worten: dadurch, daß sie daran ein Zahlensystem ansetzen (es als vorgeblichen Maßstab anlegen … ) entsteht „Zeit“ erst, jedoch nicht als Wirklichkeit, sondern als projektive Fiktion einer wahrhaft magischen Verdopplung. Resultat des symmetrischen, geometrischen Weltbilds, das eigentlich nur Vorteile hätte und nur dadurch ausgrenzend wird, daß es sich seiner Natur nicht bewußt ist.

„Wenn der griechische Geschichtsschreiber Diodorus Siculus in seiner historischen Bibliothek zu Christi Lebzeiten berichtet, die Ringmauer von Babylon sei bewußt auf eine Länge von 365 Stadien gebracht worden, „damit der Umfang der Stadt ebensoviele Stadien betrage, wie das Jahr Tage hat“, so ist damit von den Babylonien beabsichtigt, mit ihrer Stadt ein aus Zahlen gestaltetes Abbild der Welt zu schaffen.“ (Wilhelm Hoerner)

Im Klartext trifft sich daher die Zeitdefinition, um die es mir hier ja geht, erstmal bloß mit einer bereits symmetrisch angelegten Grundlage: Zahlen sind schon „Zeitdefinition“. Aus diesen historischen Voraussetzungen und deren Entdeckung aus der uns umgebenden Himmelsrhythmik sind ja die symmetrischen Ideen, Geometrie als nautische Kunst, überhaupt erst geschöpft.

Vielleicht könnte Martin Bäker sich mit dieser historischen Perspektive auch bekannt machen, bevor wir eine geistige Instanz einschalten müßten …

“ … bildet in meinem Verstand eine Kopie des „Draussen“. No-cloning-Theorem!

Mundan

Pluto/Mars Konjunktion und Merkur schaut auch vorbei …

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, jetzt geht Merkur zurück und  morgen früh um fünf ist die Situation, daß innerhalb weniger Minuten drei genaue Konjunktionen stattfinden. Die Merkur-Pluto Konjunktion um 05:07, unten abgebildet, dann die Konjunktion von Merkur mit Mars und anschließend, um 05.10, die Konjunktion von Mars mit Pluto. Das alles im Steinbock, der Mond geht zwei Stunden später in den Widder:

Merkur Konjunktion Pluto, Nürnberg, 14.12.2010 05:07

Mein Aspektkreuz ist auf Mars eingestellt, alles, was von diesem Kreuz berührt wird, ist ein genauer Aspekt, also etwa das Trigon zur Spitze des 10. Hauses, oder – eben vergangen – zur Venus das Sextil. Betrifft öffentliche Angelegenheiten in Sachen Jungfrau (eben  höre ich von einem Großbrand im Wohnstift Haller Wiese hier in Nürnberg, also leider doch diese Manifestation … ) Skorpion-Aszendent ist von Mars und Pluto beherrscht. Mars kommt also von Venus – ist also eigentlich friedlich – und läuft nun Merkur entgegen, der aber zuerst bei Pluto vorbeigeht. Für Kachelmann und Assange, die Krebse mit „zuviel Gefühl“, findet dies im Steinbock gegenüberliegend statt, und da Merkur zurückläuft, wird der Vorwurf Pluto/Mars relativiert.

Kachelmann-Prozess: Experte glaubt nicht an Vergewaltigung – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Es ist krass, aber man muss es sagen: auch, daß das Attentat in Schweden nicht funktioniert hat, ist eine Merkur-rückläufig Geschichte:

Stockholm-Attentat: „Vergleichbar mit Amokläufern“ | Politik | ZEIT ONLINE

Das läßt ja hoffen! Interessant ist die Euro-Sache:

Innen Euro, 23.12.1998 23:00 UT, außen Transite für heute, 13.12.2010, 22:18 MEZ, Nürnberg

Ihr seht hier den Vorabbericht über den anstehenden Brüsseler Gespräche. Und oben das entsprechende Horoskop dazu: der Euro hat also Saturn auf dem Mars, da braucht er eine neue Form seiner Fähigkeit, die Handlung zu bestimmen. Und die Pluto-Geschichte im vierten Haus, deutet darauf hin, daß seine Grundlagen total verändert werden. Wenn das gelingt, könnte diese Währung 2013 zum Stabilitätsanker der Welt werden. Wenn nicht, bricht sie wohl zusammen. Ablesbar ist jedenfalls die Dramatik des Geschehens: ganz unten im Horoskop.

Währung in Gefahr: EU plant neuen Rettungsmechanismus – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan

Mars und Venus in Konjunktion

Bild: Martin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ausnahmsweise ist es Mars, der schneller ist, als Venus! Sie treffen sich in ein paar Tagen im Skorpion, wo Venus am Freitag rückläufig wird. Das hat etwas von einem Staffellauf: Mars kommt vorbei, begegnet Venus und zieht weiter in den Schützen,  setzt also gleich in die Tat um, was beschlossen war, während sie zur ästhetischen Nachbearbeitung zurückläuft, die Rückreise durch den Skorpion antritt, bis hinein und sogar zurück in die Waage.

Passt für mich zu der Filmbearbeitung all der fantastischen Aufnahmen, die ein Freund und ich die letzten Tage machen konnten. Die Kamera ist also in Arbeit … und daher auch bald, sehr bald meine lang schon versprochene „Astrologische Wochenschau“ … ; es entsteht da ein Konzept …

Bis zum 19.11.2010 geht die Rückläufigkeit und es dauert bis zum 20.12.2010, daß Venus wieder steht, wie vorher. Für unsere Breitengrade treffen sich Venus und Mars im fünften Haus: da wird die tiefe, transzendente, vielleicht sogar tantrische Sexualität in Haus 5, das der  eher „unschuldigen“ Liebe geholt. Auch, wenn der stolze Löwe-Mond in emotionaler Offenheit dagegen sein sollte: vielleicht findet in diesen Wochen beides in wandelnden Skorpion-Tiefen den Eros?!

Natürlich trotz der Sonnen-Saturn Konjunktion, die alles ein wenig düsterer erscheinen läßt, als es ist. Gespannt bin ich auch auf Venus´Rückläufigkeit wegen der Geldmärkte … C. Weiss und andere schreiben, Venus hätte starke Auswirkungen …

Während Venus und Mars sich im Skorpion treffen, hat sich Merkur in die Waage geschlichen … auch da bin ich gespannt, was in der Mitte seines Durchlaufs passiert … oft außergewöhnliche Dinge (Mitte Oktober).

Mit freundlichen Grüßen!

Markus

03.10.2010 23:58 Nürnberg

Ereignis, Personen

Goethe und Newton

J.W. Goethe ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt ein 200-jähriges Jubiläum des Erscheinens von Goethes Farbenlehre und dazu gleich zwei Ausstellungen von Universitäten, die sich einem Vergleich der Farbenlehre von Goethe und Newton widmen. Bemerkenswert genug. Ich bin da drauf gekommen durch einen wunderbaren Artikel in der FAZ vom Samstag, also heute, von Professor Olaf L. Müller, Mathematiker, Philosoph, Informatiker und Volkswirtschaftler aus Göttingen, der einem die Differenz zwischen Goethe und Newton wunderbar erklärt, bzw. warum beide Lehren richtig sind und komplementär zueinander … und noch einiges mehr. Also: ausnahmsweise FAZ vom Samstag lesen (den innenpolitischen Schwachsinn kann man ja übersehen). Er schreibt:

„Goethe hat überaus sorgfältig experimentiert und wichtige Schlüsse aus seinen Versuchen gezogen. Einer dieser Versuche hat es in sich. Statt einen Lichtstrahl durchs Prisma zu werfen (in einer dunklen Umgebung) wirft Goethe einen Schatten hindurch (umgeben von Sonnenlicht). Er vertauscht die Rollen von Helligkeit und Dunkelheit in Newtons Versuch, alles andere ändert er nicht. Große Überraschung: Wieder zeigt sich ein längliches Spektrum – aber das glatte Gegenteil von Newtons Spektrum, sein Komplement (gelb, purpur, türkis).“

Der eine argumentiert aus dem Licht und erzeugt schwarz, der andere aus der Dunkelheit und erzeugt weiß: der Newtonsche Ansatz wird von Goethe regelrecht auf den Kopf gedreht!

Natürlich geht der Gegensatz tiefer! Goethe ist im Kommen, weil Newton in letzter Konsequenz am Ende ist. Und wir werden Zeiten haben, zu denen wir eine Synthese zwischen beiden (es geht da um eine grundsätzliche Auffassung von Wissenschaft und Wirklichkeit – ganzheitlich oder analytisch) erleben werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Interessante Links:

Farben – Colours Symposium 2010 – University Hamburg – Institute for History of Science and Technology

Das Newton-Spektrum und sein poetisches Gegenteil — Humboldt-Universität zu Berlin

Farbenlehre (Goethe) – AnthroWiki

Johann W. Goethe, 28.08.1749 12:01, Frankfurt am Main, Pluto gerade noch im Skorpion, wie auch bei unserer Skull-geilen Piercing-Generation! Kein Wunder, daß sich der Herr Geheimrat mit aller Macht den plutonischen Dingen, Wandel und „Dunkelheit, die sich das Licht gebar … “ widmete!

links Newton, rechts Goethe

Isaac Newton, 04.01.1943, 01:38, Woolsthorpe, England, Pluto in den Zwillingen, wie während der Vorkriegsgeneration, einem der produktivsten Zeiträume für Wissenschaftler, die gern in Formeln und Zahlen machen, aber auch Schriftsteller, die informelle Mega-Werke schufen!

Hier die Synastrie zwischen beiden. Ich hatte (Merkur ist rückläufig) mich zunächst aus irgendeinem Grund geirrt und eine Saturn-Opposition gesehen. Die ist da nicht drin, im Gegenteil: auffallend ist, wie beide Horoskope in nahezu vollkommener Harmonie zu einander stehen, bis auf: den Pluto! Und – vielleicht – Venus (unterschiedlicher Geschmack) und – wichtig – die Quadratstellung der Mondknotenachse. Harmonisch Hand in Hand arbeiten jedoch: Jupiter und Jupiter, Saturn und Saturn, Sonne und Sonne, Mars und Mars, Merkur und Merkur …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus