Mundan

Regulus in die Jungfrau

Bild: Nasa

Regulus – Astrowiki-de

30.11.2011 20:46 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

das ist nun wahrhaft ein Jahrtausendereignis – und würdig der folgenden (und meines Erachtens schon deutlich spürbaren) Mondfinsternis. Denn Regulus, das Herz des Löwen, wechselt eben ins Zeichen Jungfrau.

قلب الأسد  轩辕十四 – Regulus – der sich sicher viel bewegt und eigentlich aus vier Sternen besteht und zu unserer Milchstraße gehört – also ein nächster Sonnennachbar ist und sicher eine andere Menschen-Zivilisation birgt – wechselt insofern in die Jungfrau, als daß er unser normales, fantastisches, westliches (und damit ursprünglichstes und fortgeschrittenstes System) nunmehr seit heute im ersten Grad Jungfrau inspiriert. Hier zeigt sich auch der Unsinn, der so gern und oft über die „Sternzeichen“ erzählt wird; sie seien nicht kongruent wegen des Erdkreisels im platonischen Jahr, etc., die sogenannte Präzession. Denn auch der Fixsternhimmel, der sich so oder so über lange Zeiträume völlig verändert – zieht durch die 12-zahlige Einteilung unseres unverrückbaren Tierkreises, wie die Planeten, und zwar durchaus im Tierkreissinn: also gegen den Uhrzeitersinn. Sonnst würde ja Regulus nicht ins Zeichen Jungfrau, eines nach und nicht vor dem Löwen wechseln. Ein Irrtum, der wenig auffällt, weil er so simpel und fundamental ist. Es gibt also laut Präzession, die durchaus real ist, diese Umkehrrichtung gar nicht: der sogenannte Frühlungspunkt, der eigentlich per Definition auf 0° Widder festgelegt ist, und sich gar nicht bewegen kann, würde sich, wenn überhaupt – vor dem kosmischen Hintergrund des Stieres abspielen, nicht im Wassermann.

Ob es die Präzession in der vorgestellten Weise wirklich gibt, oder aber eine „Trepidation“, ein Pendeln, oder aber noch etwas ganz anderes (die Ägypter berichten nach Herodot davon, dass in 10 000 Jahren die Sonne zweimal im Westen aufging), davon haben seit Tycho Brahe – denn solange ist es her, seitdem jemand dazu zu argumentieren versuchte, die Astronomen keine Ahnung. Ein Privatgelehrter, Karls-Heinz Homann, bezweifelt eine beweisbare Evidenz der Präzession und glaubt, unsere Sonne rotiere um den Sirius:

BRI | Sirius Research Group

Aber das nur am Rande: Regulus in der Jungfrau (so hoffe ich!) wird uns die Zeit des cleaning-up unserer Welt bringen: nicht mehr die Selbstherrlichkeit des Königs regiert, sondern die Nützlichkeit. So können wir aufräumen, was wir (vor allem in den letzten 300 Jahren) versaut haben! But not only that – die Dinge ihrer geistigen Position nach einordnen, das ist die Aufgabe der Jungfrau, mag man auch widerstreben, sie schafft das, auch wenn der Sinn außerhalb dieses Zeichens zunächst nicht schlüssig ist. Und das setzt Weisheit voraus – selbst gefundene oder durch gute Geister gesteuerte. Möge dieser Mars-Jupiter Stern uns dafür Zeichen am Himmel werden!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Praxis: Jupiter in Haus 10 – und nun?!

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Jupiter durch das Haus 10 zieht, ist das eine sehr gute Gelegenheit, sich beruflich zu verwirklichen. Hat frau/man Jupiter in Haus 10 laufend, wie wir Astrologen sagen, also zum Beispiel zur Zeit die Löwe- oder die späten Krebs-Aszendenten, dann ist diese Zeit sehr günstig für die Verwirklichung der Lebensberufung.

Nun klagt eine Klientin, im Feuerzeichen geboren, sie wäre in einer extrem chaotischen Situation – betreffend Job und Arbeit – gerade sei ihre soziale Tätigkeit noch innert der Probezeit abgebrochen worden, worüber sie auch froh sei. Es dauert eine ganz Weile, bis ich von ihr erfahre, was ihr wirklicher Lebenstraum bislang war. Zunächst sind die Bedrängnisse der Wirklichkeit so beängstigend für sie, daß wir gar nicht darauf zu sprechen kommen können. Doch schließlich fällt ihr ein: „Ja, wenn, dann wollte ich im Alter von 3 Jahren mal Opernsängerin werden.“

Das ist also ihre Lebensberufung, Opernsängerin. Es dauert nochmal eine ganze Weile, bis ich sie davon überzeugen kann, ohne Umwege sofort ihr Ziel anzustreben, denn das ist Jupiter in Haus 10!

Sicher kommt es jetzt noch darauf an, wo jeweils die Herrscher des Aszendenten, in diesem Fall Mond und Herrscher des Medium Coeli (Mars/Venus) stehen, damit wir wissen, wo genau in welchem Feld sich die Lebensberufung verwirklichen kann. In vorliegender Begegnung ist aber sowieso die Widder-Sonne stark beim MC gewesen, so daß klar war: diese Frau lebt mehr zur Verwirklichung, wie viele andere, aber sie praktiziert de facto das komplette Gegenteil davon, ganz an der Berufung vorbei; und Jupiter ist nicht Saturn – er zwingt nicht zum Glück, man/frau muß es ergreifen. Doch genauso begegnen wir Menschen, denen sich die Berufung im Horoskop und im Leben erstaunlich kongruent von selbst fügt!

Hier gilt es einfach die entsprechende Begabung zu finden und klar zu benennen: eine Sonne im Haus 5 – um ein anderes Beispiel zu nennen – Stier erste Dekade! – ruft an, weil im Augenblick nichts geht.  Büro-Job, Zwangspause, Suche nach Orientierung. Natürlich kann sie sich im Büro nur wenig kreativ betätigen. Aber sie kann sich Ruhe geben, solange Jupiter rückläufig ist, und erst zum Jahreswechsel zuversichtlich darauf vertrauen, daß sie ihre Richtung finden wird; kein Druck, nützt bei Stieren dauerhaft nichts.

Und – es sollte was Kreatives sein, der Büro-Job wird sie auf Dauer nicht glücklich machen. „Kreativ – was ist das?“ … genau, schon denkt man/frau, frau/man darüber nach …

Die liebe Widder-Frau von oben wird auch nicht gleich Opern-Sängerin. Aber sie geht auf die Suche nach einem netten Chor und fängt mal an zu singen: so ließen sich selbst richtige Probleme indirekt oft besser lösen, oder überhaupt erst … Astrologie ist ein fantastischer Kompass!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

28.11.2011 20:55 Nürnberg

Personen

Poker gewinnt man …

Liebe Leserinnen und Leser,

… wenn man einen merkwürdigen Namen trägt … und es scheint (leider kenne ich seine Geburtszeit noch nicht) … eine Jupiter/Merkur Konjunktion in den Zwillingen auch hilfreich zu sein …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poker-Weltmeister Pius Heinz: „Das meiste Geld werde ich sehr konservativ anlegen“ – Menschen – FAZ

Pius Heinz 04.05.1989

Personen, Poetry

Rahu in Schütze: „Was bleibet aber, stiften die Dichter“

Liebe Leserinnen und Leser,

lohnt sich allein schon über das Wort „stiften“ nachzudenken. Er hat über jedes Wort nachgedacht, und es doch nicht brauchen zu tun, weil sich ihm die Worte gemäß Jupiter wie Caramel in den Sinn fügten. Tiefer, als man glaubt und ahnt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Johann Charles Friedrich Hölderlin 20.03.1770 23:59 Lauffen am Neckar, außen Transite 09.11.2011

Andenken

Der Nordost wehet,
Der liebste unter den Winden
Mir, weil er feurigen Geist
Und gute Fahrt verheißet den Schiffern.
Geh aber nun und grüße
Die schöne Garonne,
Und die Gärten von Bourdeaux
Dort, wo am scharfen Ufer
Hingehet der Steg und in den Strom
Tief fällt der Bach, darüber aber
Hinschauet ein edel Paar
Von Eichen und Silberpappeln;

Noch denket das mir wohl und wie
Die breiten Gipfel neiget
Der Ulmwald, über die Mühl‘,
Im Hofe aber wächset ein Feigenbaum.
An Feiertagen gehn
Die braunen Frauen daselbst
Auf seidnen Boden,
Zur Märzenzeit,
Wenn gleich ist Nacht und Tag,
Und über langsamen Stegen,
Von goldenen Träumen schwer,
Einwiegende Lüfte ziehen.

Es reiche aber,
Des dunkeln Lichtes voll,
Mir einer den duftenden Becher,
Damit ich ruhen möge; denn süß
Wär‘ unter Schatten der Schlummer.
Nicht ist es gut,
Seellos von sterblichen
Gedanken zu sein. Doch gut
Ist ein Gespräch und zu sagen
Des Herzens Meinung, zu hören viel
Von Tagen der Lieb‘,
Und Taten, welche geschehen.

Wo aber sind die Freunde? Bellarmin
Mit dem Gefährten? Mancher
Trägt Scheue, an die Quelle zu gehn;
Es beginnet nämlich der Reichtum
Im Meere. Sie,
Wie Maler, bringen zusammen
Das Schöne der Erd‘ und verschmähn
Den geflügelten Krieg nicht, und
Zu wohnen einsam, jahrelang, unter
Dem entlaubten Mast, wo nicht die Nacht durchglänzen
Die Feiertage der Stadt,
Und Saitenspiel und eingeborener Tanz nicht.

Nun aber sind zu Indiern
Die Männer gegangen,
Dort an der luftigen Spitz‘
An Traubenbergen, wo herab
Die Dordogne kommt,
Und zusammen mit der prächtigen
Garonne meerbreit
Ausgehet der Strom. Es nehmet aber
Und gibt Gedächtnis die See,
Und die Lieb‘ auch heftet fleißig die Augen,
Was bleibet aber, stiften die Dichter.

Johann Charles Friedrich Hölderlin

Weltbild

Brüderlichkeit

Liebe Leserinnen und Leser,

was für ein Schmachtfetzen, nicht wahr!? Ich nehm ihn wieder raus, weil ich dem Urheberrecht nicht traue … oder kann man wirklich alles, was auf YouTube läuft, übernehmen?

Γεώργιος Papandreou sei „eingeknickt“, schreibt z.B. die TAZ – find ich nicht. Er hat erreicht was er wollte: Konsens parlamentarisch und in der Bevölkerung. Das hat er schnell und souverän gemacht. Wenn er bei Neuwahlen antritt – was ich nicht machen würde – hat er gute Möglichkeiten, weil er saubere Arbeit hinterläßt. Und der „demokratische Schock“ für Europa, man könne vielleicht auch mal das Volk fragen, wird gesessen haben. 1:0 für die Demokratie aus dem Land der Eule.

Wir müssen dazu nur weiterdenken, europaweit. Das ist doch klar: wir ringen um die höhere Ebene, und die nenne ich „Brüderlichkeit“. Hier versagt vor allem die meinungsbildende Presse, deren Sinn und Zweck es zu sein scheint, außschließlich davon zu berichten, was denn alles in Europa nicht funktioniere. Großes Geschrei – anstatt klarzustellen, was für ein fantastischer Kontinent wir sind, und sich ans Aufräumen des Müllproblems einschließ der Atomkraftwerke zu machen.

Dazu sind solarthermische Kraftwerke in Griechenland eine gute Idee – merkwürdig groß der Widerstand. Vielleicht mißtraut man der Technik im Guten mehr als der Technik im Bösen. Oder gibt es diese Kategorie nicht? Sind´s tatsächlich immer nur die Benutzer.

Daher müssen wir uns hier in Deutschland darüber klar werden, daß Zynismus und Hallodri-Kultur das Pfeifen im Walde sind. Es gehört zu denen, die sich durch saubere Technik in ihrem Lebenswandel eingeschränkt sehen. Es geht da sehr um Glauben und Philosophie, wie der Papst im Bundestag warnend von „einer dramatischen Situation, die alle angeht, und über die eine öffentliche Diskussion notwendig ist … „ – sprach. „Wissenschaftlicher Positivismus“ ist diejenige Weltanschauung, die nur für real hält, was verifizierbar oder falsifizierbar ist, und zwar auf einer mathematischen Basis.

Schon immer brauchte man Zahlen auch zum Zählen von Wertdingen, auch Geld. Was aber dem Geld überhaupt erst Wert gibt, das ist eben die Brüderlichkeit. Die gesamte Situation in Europa ist eine selbstreferentielle Wohlstands-Hysterie. Mit ein paar brüderlichen Maßnahmen von allen Seiten zugleich wäre die Krise beendet. Bis 1989 war dafür das Wort „Solidarität“ hoch im Kurs; heute scheint es vergessen.

Im Augenblick kann man das Geschehen auch weniger dem Pluto-Uranus Quadrat zuschieben, sondern, wie ich glaube, dem Jupiter-Pluto Trigion, das noch lange anhält und noch stärker zurückkommt. Beide sind in Erdzeichen: Krise ist Chance!

04.11.2011 13:30 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

130 Jahre Pablo Picasso

Liebe Leserinnen und Leser,

bemerkenswerte Ansammlung im Zeichen Stier sieht man ganz oben im Berufungshaus Pablo Picasso, besonders auch Neptun/Saturn – Mauern werden aufgelöst, Grenzen überwunden durch Auflösung. Und dann noch Jupiter/Pluto Konjunktion, was bei vielen sehr reichen Menschen als Aspekt gefunden werden kann.

Für die Skorpion-Sonne in Haus 4 ( … der Patriarch) ist das die willkommene Ergänzung des Wesens mit seinem Gegenteil, dem Element der Fruchtbarkeit, Stier.

Mond im Schützen in Haus 5 plus Nordknoten ist kreatives Potental (Haus 5) mit eingebautem Orakel (Schütze-Mond „Taschenorakel“, wie Oskar Adler schreibt); – : man darf sich ganz danach richten, was die innere Stimme sagt. Und emotionale, feurige Begeisterung gibt´s obendrein mit Schütze-Mond (Vincent van Gogh hatte den auch).

Die Geburtszeit kurz nach Neumond, Impuls geht zur Entfaltung von etwas Neuem, sehr früh, ganz frisch: erste Mondsichel, der Beginn des arabischen Monats.

Den Löwen-Anteil zeigt – wie ich finde – auch das Portrait in den Gesichtszügen. Vergleicht einmal Löwe-Aszendenten im Bekanntenkreis … Löwe ist auf die ein oder andere Weise immer die Königs-Ausstrahlung.

Lilith im ersten Haus im Löwen sehe ich als seine absolut kompromisslose Wesens-Entfaltung mit einem unglaublichen Interesse an beiden Teilen der Sexualität: Transzendenz und Fruchtbarkeit, aber auch der Tendenz, die dunkle Seite seines Wesens in Beziehungen auszuleben …

Immer wieder die Minotaurus-Zeichnungen, meines Erachtens besonders gelungen im graphischen Spätwerk … Freunde bescheinigen Picasso einen „geradezu unheimlichen und häufig zerstörerischen Magnetizismus“ hier.z.B.

Na, wenn das kein Skorpion war …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Pablo Picasso 25.101881 23:15 Málaga, Spanien

Personen

Neumond und Mondnähe – das Perigäum

Venus/Merkur/Saturn/Sonne/Vesta und bald Mond  in der Waage: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Blüte des Nachtschatten-Gewächses zeigt sehr schön, wie die Bilder der kosmischen Rhythmen – plump auf das Pentagramm 13/8 zu verweisen – klar in die Natur eingeschrieben sind. Die Idee, daß die Natur als rhythmische Botschaft lesbar sei, ist aus der Beobachtung der Natur selbst geboren. Aus diesem Grund müssen und dürfen wir diesen Weg weiterverfolgen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hat der Papst Vorbehalte und Vorurteile gegen die Astrologie, und stuft sie als heidnisch und irrational ein. Dennoch: …

… der Papst in seiner Bundestagsrede – immerhin hat die Neue Zürcher (Digital Dead Sea Scrolls) bemerkt, daß es da um Philosophie gehen könnte – hat uns eine Debatte angeboten, die weit über das hinausgeht, was seine bisherigen Interpreten zu begreifen in der Lage sind, doch außer den kinn-haltend grübelnden Mit-Theologen und vielleicht dem erregt mit-notierenden Gregor Gysi (Steinbock 3. Decade), hat niemand bemerkt, worum es dem Papst überhaupt ging.

Das ist ja auch kein Wunder: der Menschenfischer mit dem Fische-Aszendenten und den modebewußten roten Schuhen hat zunächst von Natur und Vernunft gesprochen – und vorher sich herzlich durch salomonisches zu vermitteln gewußt – Bene-dictus „gut gesprochen“ – ist keine zufällige Inkarnation von irgendwas – aber niemand wird das hierzulande hören.

Und auch das wird und muß Benedictus Joseph nicht stören – denn er allein weiß, daß seine säuselnde Harmonik ihn geistig auf den Stuhl Petri geführt hat – und man mißtraut ihm zu Recht – ich wieder nicht: zu Unrecht doch!

Warum?

Der Papst vertritt keine 2000 Jahre alte Tradition, sondern eine 12 500 Jahre lang aufkeimende Befreiungstradition (weswegen und oblgeich Jesus – den der Papst vielleicht weniger gut kennt, als vielleicht ich und du, auch sein Hirte ist). Er ist nun schon der dritte Papst in Folge, der das aufrichtig tut, Johannes Paul I gehörte dazu und wurde – so glaube ich, ermordet – es ist also keine Kleinigkeit, auf dem Stuhl Petri sitzen zu bleiben, der auch der ägyptische Doppelkronen-Thron in Nachfolge ist, vereint mit dem römischen Brückenbauer-Amt.

„Natur und Vernunft“ für die christliche Tradition in Anspruch zu nehmen, ist allerdings gewagt, nicht wegen des Glaubens, sondern wegen der unverzeihlichen Ermordung der Philosophin Hypathia, Tochter des Theon, des letzten Hüters der uralten alexandrinischen Bibliothek. Er vertrat auch jene geheimnisvolle Lehre der Trepidation, die von Tycho Brahe nur scheinbar widerlegt wurde, wie ich meine. Theon hatte weit präzisere Aufzeichnungen aus 10 000 Jahren zur Verfügung.

Aber nun – der Papst redet von Natur und Vernunft, und er ist der einzige im ganzen Saal, wie ich vermute, der weiß, das damit bereits eine grundlegende Aussage getroffen ist und der sich darüber bewußt ist, daß diese Aussage an diesem Ort und zu dieser Zeit karmische Bedeutung hat.

Woher weiß er das? Und was bedeutet das? Es bedeutet: zwei Dinge seien da – eben Natur und Vernunft. Die Natur ist nicht Teil der Vernunft, die Vernunft nicht Teil der Natur. Von diesem Standpunkt aus, den ich – wie Jochen Kirchhoff sagen würde – für unwiderlegbar halte, obwohl – auch das ist wahr – er nur halb zutreffend ist – führt er einen Begriff ein, von dem ihm bewußt ist, daß allein der Hölderlin-taugliche Teil des deutschen Sprachwesens ihn verstehen wird, … und auf diese 1 % kommt es dem bene-dictum, dem guten Hirten in dem Sinne, was dieser Mann kann, an.

Das ist schon stark; – Wie stark?

Geh´n wir mal davon aus, daß auch seine engsten Mitarbeiter im Vatikan ihn nicht verstehen, die engsten MitarbeiterInnen aber schon.

Damit ist viel gesagt.

Gleichwohl setzt – wie Schelling sagt – die negative die positive Philosophie. Auch hier ist Benedikt Joseph ein schlauer Fuchs. Kennzeichnet er doch die eigentlich negative als „Positivistische Philosophie“ – was meint er damit? – Und hat er wohl Recht?

„Als Dmitrij Medwedew, Russlands noch bis Mai amtierender Präsident, am Montag eine Atom-Forschungsanlage in der Wolgastadt Dimitrowgrad besuchte, konnte er den Ausführungen der Institutsleitung kaum folgen. Die Modernisierungskommission des Kremls sollte tagen, einst auf Medwedews eigene Initiative gegründet. Das Staatsoberhaupt aber stand geistesabwesend vor einer riesigen Forschungsanlage. Hinter einer Luke beschossen Wissenschaftler hochradioaktives Uran mit Neutronen, um Isotope zur Behandlung von Krebskranken zu gewinnen. Eine meterdicke Glasscheibe schirmte den Staatschef von dem strahlenden Material ab.“ (Spiegel-Online, 26.09.2011; Hervorhebung M.T) Vor den Attacken seines eigenen Finanzministers aber schützte ihn niemand.“

Die Hervorhebung kennzeichnet eine alltägliche Propaganda-Spechblase, ein Baustein von unzähligen zur perfiden Religion nihilistischer Naturwissenschaft; natürlich kann Joseph weder vom Volk, noch von den Volksvertretern erwarten, verstanden zu werden. Aber von dem 1 % deutschsprachiger Bevölkerung, auf die es ihm ankommt, wird er verstanden.

„Der Positivismus“, erklärt uns Wikipedia, „ist eine philosophische Position, welche nur mittels Interpretation naturwissenschaftlicher Beobachtung gegebene Befunde akzeptiert.“ 

In diesem Sinne ist auch die Anthroposophie ein Positivismus. Mit einer eigentlich tief erweiterten Naturwissenschaft.

Und dennoch hält es der Papst mit Lao Tse, mit seinem hell geblieben Teil in all der Dunkelheit – eben dazu die Gegenposition. Und wenn er – Brüder und Schwestern – einmal Zeit fände zu uns Christen ans Feuer des Abends und Morgens sich zu setzen – wir würden dankbar seiner Weisheit lauschen …

Am 28. September um ca. 1 Uhr Nachts ist der Mond an seinem erdnächsten Punkt. Einen Tag vorher ist Neumond.

Kommt nun der Mond erdnahe, wie am Mittwoch, dann haben wir zwei schwebende Wesen, unsere Heimat nah. Die Radialfelder müssen sich daher durchdringen und abgrenzen, wie eine Sprungfeder, die sich spannt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Vom Quadrat in den Balsam-Mond

Liebe Leserinnen und Leser,

solange solche Leute soviel Spaß haben, ist mir nicht bang um den Planeten – Fast glaubt man, zu träumen: – keine elektrische Verstärkung? Und ziemlich lang, aber eine wahrhaft zappaeske Waldboden Pilzduft Sonnenherbst Oper – zauberhaft – spätestens in der Mitte ist jeder überzeugt – sowas tolles hab ich noch nie gesehen, kunstvoll, locker, lustig, perfekt und schön – unbedingt anschauen (ein bischen Zeit nehmen, – wir haben, wie ich heute belehrt wurde, bald Balsam-Mond, den Mond vor Neumond). Die Engländer sagen: „waning crescent moon“ = „schwindender Sichelmond“ = „balsamischer Mond“. Balsam für die Seele ist dieses Video:

„We are made from the stuff of the stars … „

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.:

(Vielleicht wird ja hier die Zukunft Europas entschieden? Danke für die Balsam-Weisheit!)

Mundan

Jupiter-Mond

Liebe Leserinnen und Leser,

und so Mond am Apogäum ist, dem erdfernsten Punkt seiner Monatsrunde, bildet er logischerweise eine Konjunktion mit der Lilith-Richtung, dem zweiten Brennpunkt der Mondellipse, bzw. sogar Lemniskate. Mond und Lilith zusammen machen keine Moral außerhalb des matriarchalen. Wie dunkel diese auch sei, es ist doch für Mond/Lilith gerecht – sofern es den Frauen allgemein eine Erleichterung gegenüber der sie weltweit erpressenden Unterdrückung gewährt, deren Geschichte uns wenig bekannt ist.

Wenn nun, wie heute der Fall, Mond in den Stier geht, wo er morgen Abend auf Jupiter treffen wird, ist einiges zum Gelingen bereit, welches sich eventuell Wurzeln in den Erdzeichen bilden möchte, schließlich stehen Pluto und Sonne günstig und Saturn erfährt durch Venus in der Waage eine Aufhellung. Dies gilt, wie gesagt, besonders für mittelfristig geplante Projekte.

Allgemein kritisch die unzähligen Öl-Leck- und Katastrophen-Wiederholungen, da Chiron und Neptun sich wieder um die Deepwater Horizon-Grade herumtreiben, sogar im Golf von Mexiko, aber auch in Kenia (im TV neulich über Oberst Kleins Entscheidung) … alles letztlich Öl-Wahnsinn und Tabak-Besessenheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Nürnberg, 14.09.2011 23:36