Poetry, Weltbild

Mond im Krebs im Quadrat zu Merkur/Uranus im Widder

Foto: Pranav Bhavsar

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur hat gerade in den Widder gewechselt, Mond im Krebs macht dazu (und deshalb auch zu Uranus im Widder) ein Quadrat. Dabei schiebt sich Mars rückläufig in die Opposition zur Sonne in den Fischen. Ich bin also befangen und nicht objektiv!

Merkur hat in den Fischen nun abgeschlossen und aufgelöst, gewünscht und fantasiert – jetzt geht es zur inspirierten neuen Tat im Widder mit Sinn und Verstand – heute vor allem am Nachmittag aber mit dem Mond-Quadrat zu Merkur/Uranus ist die Seele (und das Volk, mit dem sie verbunden ist) irritiert.

Die Schafe mögen nicht ablassen, den Wulff zu jagen – ist ja auch ein richtig gefährliches Tier – was braucht es denn, um den Medien-Hyänen neues Futter zu geben? Ein Erdbeben, einen Vulkanausbruch, eine Großbank-Pleite oder gar einen richtigen Krieg?

Kaum zu ertragen sind die Radio- und FernsehsprecherInnen (die ich selten zufällig mitbekomme): fällt noch jemandem auf, daß sie allein schon durch ihre Intonation der ironisch pseudo-distanzierten Stimmchen ihre eigene (oder besser: vorgespielt eigene) Meinung so wenig neutral aus den Nachrichten halten, wie nur irgendein Sprecher der „Deutschen Wochenschau“ zwischen `39 und `44? Ich glaube und hoffe: ja – einer aus Scham schweigenden Mehrheit fällt das auf. Sie spiegeln peinlichst die Grundhaltung der bewegten Bürger zur Sinnfrage im Allgemeinen – und es scheint jeden Tag gleich: „Wir wissenden, sauberen Demokraten können uns nur machtlos über den Unbill der Welt wundern und ironisch abgrenzen“ – in jedem Fall sind die anderen gemeint – der Rest geht in der talkshow unter … Und dafür wollen sie ab 2013 die Zwangsabgabe für jeden Haushalt? Ich sags mal deutlich: das ist dem Faschismus ziemlich nahe.

Obere Skulpur von Shiva hat da fast etwas Beruhigendes. Shiva trägt Neptuns Symbol – und ist wegen seiner exakten Bahnresonanz in celestischer Harmonie (2/3) – nicht ohne Pluto (der eigentlich kein „Zwergplanet“, sondern mit Charon ein Doppelplantensystem ist) denkbar. Andererseits passt auch Jupiter und Mars zu ihm – der Zerstörer erfüllt – und Shiva ist kämpferisch …

Viele glauben, die indische Astrologie – Jyotish – wäre, wie es unseren märchenhaften Erwartungen entspricht – alt, wie die Veden. Sie ist aber eine halb stehengebliebene, halb entwickelte Ableitung aus der hellenischen Astrologie, die Alexander nach Indien brachte: unsere ist die ursprünglichere und echte.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Was nützt Astrologie?

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Liebe Leserinnen und Leser,

viele halten die Astrologie für eine Art Vorhersagesystem der Zukunft. Sie gehen dabei davon aus, sie selbst wären still und statisch, während die äußere Wirklichkeit wie ein Film an ihnen vorüberzieht, und die Astrologie hätte nun die Möglichkeit, das Programm des Films bereits im voraus zu kennen und zu bestimmen.

In der Tat haben die AstrologInnen selbst wenig getan, um diesen Eindruck zu zerstreuen. Astrologen wie Tycho Brahe wurden für ihre Fähigkeit, eine gewisse Zukunft vorherzusehen, sogar verfolgt.

Allerdings ergibt sich die Vorhersage-Möglichkeit der Astrologie nur unter Ausschluss der Möglichkeit, das Schicksal selbst – in Freiheit – zu wenden. Menschen, die in ihrer Entwicklung und in den Möglichkeiten ihres Standes absolut determiniert sind, wie es Herzog Hans von Dänemark für Tycho Brahe (oder Wallenstein für Kepler) gewesen sein musste – treffen tatsächlich notwendig in einem bestimmten Alter auf eine bestimmte Konstellation, die sich dann aller Erfahrung gemäß so und nicht anders auswirkt.

Doch was ist diese deterministische Sicht auf die Welt und das Leben wert? Der Astrologe selbst kennt auch seine eigenen Konstellationen und findet, wenn er diese gründlich erforscht, entsprechende Auslösungen, die mit Sicherheit eintreten werden. Doch nun macht es einen Unterschied, ob diese Konstellationen einen ins Leben bewußtseinslos verstrickten Menschen antreffen, oder ob es ein Mensch ist, der im Rahmen seiner Möglichkeiten sein/ihr Seelenschiff bereits nach dem Wind ausgerichtet hat.

Und so ist ein vorhergesagtes Ereignis, welches nicht eintreffen wird, unter Umständen millionenfach wertvoller, wie eine Bestätigung der Vorhersagekraft der Astrologie, auf die merkwürdigerweise insbesondere Naturwissenschaftler so unglaublich geil sind – excuse mi language – weil sie vielleicht selbst ständig die absurdesten Vorhersagen machen („Die Sonne wird in soundsoviel Milliarden Jahren explodieren“ = scare the shit out of you …) und das dazugehörige – nennen wir es: passivistisches Weltbild – ihrer naiv realistischen Grundhaltung der totalen Isolation von Welt und Individuum entspricht.

potentielle Revolution Zukunft 06.03.2042 23:10 NBG

franz. Revolution 17.07.1789 13:30 Paris

Was für die persönliche Ebene gilt, gilt auch unbedingt für die allgemeine. Astrologie ist kein externes Werkzeug, mit dem unabhängig von uns selbst das Schicksal vermessen werden kann. Gewisse Anlagen sind freilich objektiv gegeben: jemand, dessen Haus 2 von Venus beherrscht ist, und der die Venus – sagen wir – in der Waage Spitze Haus 7 stehen hat, der wird zeitlebens wohlständiger sein, wie jemand, dessen Haus 2 von Merkur beherrscht ist, und dieser steht dann in Konjunktion zu Saturn – sagen wir mal – im Haus 11 im Wassermann.

Der erste wird prassen können, der zweite muss sich genügen. Und warum das so ist, läßt sich gar nicht anders erklären, wie durch Reinkarnation und Karma. Der erste hat sich in Vorexistenzen genügsamer verhalten, der zweite womöglich geprasst: und muß nun die Suppe auslöffeln, die er/sie selbst gekocht hat. Freiheit zu handeln besteht jedoch erst dann, wenn dies erkannt und akzeptiert ist, denn so wird der Genügsame reich in seiner Genügsamkeit und der Reiche in seiner Nimmersattheit bleibt u.U. ein Leben lang dennoch arm, weil ihm nichts genügt.

Und noch etwas kommt hinzu: derjenige mit Merkur Konjunktion Saturn in 11 kann sich nach dieser Stellung ausrichten, wenn er sie kennt, und eben dadurch aus seiner Schmalspurbahn trotzdem den maximierten Nutzen gewinnen. Der mit Venus als Herrin von Haus 2 in 7 natürlich auch und sowieso.

Daher macht die Astrologie den Unterschied – zwischen Blindflug im Gebirge und einem ganz guten Navigator – seit wir hier auf Erden gelandet sind.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fussball EM 2012

Freundschaftsspiel Deutschland gegen Frankreich

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29.02.2012 20:45 Bremen

Liebe Leserinnen und Leser,

wie kann man nur so an Kultur und Philosophie interessiert sein, und dann diesen Sport mögen? Ich seh das anders (obwohl ich nie in ein großen Stadium gehen würde) … die Fische eben: widersprüchlicher als der Widerspruch selbst.

Und auch für diesem Fall findet sich ein Zusammenhang mit der Astrologie: wir folgen bei unserer Deutung dem Pfad des berühmten Sport-Astrologen John Frawley (Stier). Ihn zu lesen, ist schon allein deshalb spannend, weil klassische Astrologie in der Tiefe immer eine Stimme mitzusprechen hat. Für Fussballvorhersagen benutzt Frawley aber eigentlich keine klassische Stunden-Astrologie (die er sehr gut kennt), sondern eine extrem reduzierte nach eigenem System.

Demnach steht Venus, Herrscherin von 1 an der Spitze zu Haus 7 = Deutschland ist Haus 1 (weil Favorit und Gastgeben), und daher durch die Venus vertreten. In diesem Fall beherrscht unsere Mannschaft die Franzosen. Sieg für Deutschland (trotz all der vielen Ausfälle … ). Nun will ich aber auch den Saturn im Aszendenten-Haus nicht unberücksichtigt lassen (das wäre jetzt „erweiterter Frawley“) – denn hier sagt eben die klassische Astrologie Mühen und Ungemach voraus, wenn er im ersten Haus steht – wird also kein Spaß-Sieg, denn Saturn ist (als Herr von Haus 4) Neben-Signifant des Herausforderers (Haus 1 und 10 = Favorit, Haus 7 und 4 Herausforderer) und steht somit ebenfalls zwar nicht so nah an einer Achse, wie die Venus (direkte Achsenstellungen sind stärker), aber doch nahe genug, um auf ein fast ausgeglichenes Ringen zu verweisen. Bei unseren Betrachtungen haben wir den Mond nur deshalb nicht berücksichtigt, weil er während des Spiels keinen Aspekt zu Mars hat und er außerdem Herr von 10, also nicht mehr neutral ist – ansonsten gölte (welch nette und selten verwendete grammatikalische Formen doch unsere Sprache kennt … ): er zeigt den Spielverlauf an.

Ergebnis: 2:1 für Frankreich nach einem ziemlich blöden Spiel, auch kein Erfolg für diese Methode … , muss wohl mehr auf den Saturn gucken …

Mein Tip 1:0 für Deutschland.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Weltbild

„μὴ βλάπτειν“ – Wer passt zu wem?

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Grunde ist die Frage so falsch gestellt. Denn jede Begegnung hat – unentrinnbare Evidenz der Wirklichkeit – ihre Berechtigung. Sie will etwas machen an uns, etwas bewirken: und ist deshalb zu dieser entsprechenden Zeit auch die richtige Begegnung.

Das gilt für jede Begegnung. Der Leitfaden hier: wo die Sonne des/der anderen im eigenen Horoskop „tätig“ ist, dort besteht auch der Haupteinfluss und Bedarf, sodann Mond, usw. Das gilt insbesondere eben für die Häuserposition – die deshalb auch unabdingbar bekannt sein muss (Geburtszeit).

Nehmen wir an, eine Frau zieht einen Mann an, der den Saturn und den Jupiter in Opposition zu ihren eigenen hat, und dazu den Mars im Oppositionszeichen seiner Sonne, den Mond im Quincunx zu seinem. Warum gibt es sowas? Natürlich kann diese Liebe nur tragisch sein und AstrologInnen können das von außen sofort erkennen. Doch dürfen sie sich niemals erdreisten, ein solches Paar durch panische Äußerungen auseinanderzubringen; allenfalls im Vorfeld – um Rat gefragt – könnten sie warnen, oder wenn wirklich nach Möglichkeiten der „Reparatur“ gesucht wird.

Denn die beiden haben sich gerade dazu gefunden, sich selbst ein klareres Profil zu geben, sich gewissermaßen abzuschleifen am passend/unpassend anderen, um Mut zu fassen für eben das, was die beiden – voneinander irgendwann absehend – eigentlich wollen.

Und wenn die eine sagt: „Aber ich bin doch so verliebt“, so müssen wir doch vermuten: „Mag sein, aber in was?!“

Wenn Menschen nicht den passenden Partner ansteuern, sondern den ganz und gar unpassenden, dann gibt es einen Teil der Seele, der Partnerschaft im Grunde genommen noch ablehnt. Einen Teil, der sich gut eingerichtet hat in der Pflege eines kindlichen Gefühls, von dem er oder sie gar noch nicht lassen will. Dann dient der andere, scheinbar überlegene Partner dazu, den Schmerz der Loslösung in doppelter Ausführung bereitzustellen: von sich selbst und dem inneren Bild aus der Kindheit.

Um so mehr wird dieses Muster unfreiwillig Anspruch genommen, je weniger die archetypischen Glücksbilder von Mutter und Vater auch tatsächlich glücklich erlebt werden durften.

Gelungene Verbindungen zeigen hingegen praktisch immer zweierlei: entscheidende, wichtige Übereinstimmungen und Harmonien (Aszendenten spiegeln sich, Mond im selben Zeichen, Mars/Venus Harmonien, Jupiter-Trigone) halten aber oft eine scheinbar unüberbrückbare planetarische Differenz, eine Disharmonie fest. Der Saturn steht im Quadrat z.B. – Diese Differenz ist dann das, worauf es ankommt. Das Paar hat viel mitbekommen an Halt – sie hat z.B. dort Mond und Saturn, wo er seine Sonne hat – nun gilt es, die anderen „Unbequemlichkeiten“ durch einen Zusatz an Selbsterkenntnis auszugleichen. Gerade bei Paaren, die sich ursprünglich aufgrund eines vordergründigen Sicherheitsbedürfnisses getroffen haben, findet in der späten Mitte des Lebens oft eine Neuorientierung statt – der „Sicherheitsgeber“ mag sich aus seiner Rolle befreien und eine neue Liebe leben, die mehr ihn persönlich meint, weniger den Schutz, den er/sie bietet – die Sicherheitsnehmerin (geht genau so umgekehrt) hat nun Selbstsicherheit gewonnen und braucht seinen Sonne an ihrem Saturn nicht mehr.

Insofern hätte eine Beziehung der maximalen Differenzen – wie oben beschrieben – könnten die Liebenden jeden einzelnen Unterschied aushalten und zur Verwandlungskraft nutzen – auch die unglaublichsten Möglichkeiten – theoretisch – selbst wenn das ziemlich unwahrscheinlich ist – weswegen für AstrologInnen dasselbe gilt, wie für Mediziner: μὴ βλάπτειν – nicht schaden, denn Wunder geschehen!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Neptun News: Klar zum Entern!

Liebe Leserinnen und Leser,

ganz Europas Astrologen haben mit Neptun in den Fischen genau das vor Jahren vorausgesagt. Mehr Neptun geht nicht. Sogar Hans Werner Sinn, der Fische-Mensch mit Pluto/Saturn/Mars Konjunktion im Löwen und Mond im Wassermann, Venus Ende Widder, ein brillanter Kopf, hat nun endlich gemerkt, daß wir Hellas auf Gedeih und Verderb retten müssen. Die Bildzeitung schlägt sich auf die Seite des unterdrückten, klagenden Dickbauch-Volkes, das nicht wissen will, wie „wirtschaften“ per se bis heute synonym für „Betrug“ steht, doch Dummheit ist keine Entschuldigung – und den eigenen kleinen Betrug für gerecht hält – wie die Griechen selbst auch seit Odysseus listigen Zeiten, wie die FAZ – Frank Schirrmacher (05.09.1959) selbst, I suppose – meint.

Die Einzigen, die in dem System nicht betrügen, sind genau diejenigen, denen immer Unlauterbarkeit unterstellt wird: die Rothschilds, die FED, etc.

Bei all den Zahlen, die uns präsentiert werden, fehlt immer der Schwarzmarktumsatz für alles Illegale – doch von der Position des Politikers aus, der naturgemäß in der Mitte zwischen den Strömen sitzt, existieren beide Ströme und es ist wohl den Geheimdiensten im Groben bekannt, wer was wie abwickelt, man braucht es ja nur im Spiegel lesen für den Teil, den die Geheimdienste nicht selbst organisieren.

Ein Politiker kann nicht einfach diese ungeheuren Schattenströme des Geldes, die an den Nahtstellen von legal und illegal zig milliardenfach entstehen, aus dem System kämpfen – es wäre zum einen für den Politiker selbst lebensgefährlich – zum anderen würde er ja nur die Leute missachten, die die Drecksarbeit machen, und damit, wie in Mexiko (Afghanistan?), mindestens einen weiteren Industriezweig boomen lassen – den Waffenhandel: und hätte dann keinen, der das Unvermeidliche regulierte, wie die italienischen Großorganisationen den Weißpulver-Handel von Südamerika nach Europa und elsewhere.

DER SPIEGEL 52/2011 – Das Kartell

– mal vorgestellt, eine bessere Welt ist möglich, woran ich glaube – so müssen wir das akkumulierte Kapital – denn genauso, wie legal erpresste Gewinnmilliarden von Konkursbanken landen illegal erwirtschaftete Schwarzgeldmilliarden letztlich dort, wo sie für sicher gehalten werden, bei Hedge-Fonds, to big to fail, Staatsanleien, to big to fail, too, etc.  … wieder ins Ganze der Wirtschaft zurückfließen lassen, wo nicht in brachiale Gewalt, sondern mit vernünftigen Lösungen in den sozialen Aufbau investiert wird.

Ist dieser Gedanke schon Sozialismus? Ich meine: nein.

Wäre nicht die lebensmüde Tendenz des Überdrusses – mit Selbstvernichtung spielen – die Psychopathologie der Mächtigen, Ihre Kopf-Krankheit kraft derer sie uns völlig bar eigenen Willens manipulieren – wir würden als Wähler erkennen, daß wir gerade das Zünglein an der Waage sind.  So groß ist der Respekt vor dem Furor des Bürgers seit der Französischen (und Deutschen 1989!) Revolution – für die Menschheit beschämend notwendig.

Für die nächste Schicksalswahl, die meines Erachtens vor Ende der Legislaturperiode zu erwarten ist (wegen Merkur R im Wahlhoroskop 2009) können wir mit den Piraten etwas erreichen. Deutscher gutwilliger Dilettantismus. So what?!

Mein Wunschtraum wäre: Kanzlerin Merkel von der Piraten & Grünen Gnaden. Denn nur sie (und Trittin, zugegeben) steht für Atomausstieg, und nur sie – vielleicht geläutert von ihrem Bush angedienten DDR-Militarismus (sorry,  Извините) zum Irak-Krieg – hat in Libyen nicht mitgemacht. Schröder hat im Irak  „Nein“ gesagt, Merkel in Libyen. Und deshalb ist mir Westerwelle lieber, als Gauck. Trotzdem – bitter – glaube ich, daß es richtig war, daß die Amerikaner/Franzosen/Briten eingriffen, als Gaddafi – Gott sei seiner Seele gnädig – vor  Miṣurāta stand. (Nachtrag 24.10.2022 21:24 MEZ/S Prag: und meiner Seele auch – was für ein Fehlurteil, man soll sich auch nicht in Gedanken militarisieren lassen.)

Die Stufe, von der ich schon 2008 gesprochen habe, in der wir jetzt sind, bedeutet „Vorbereitung“ auf eine Inflation. Denn der Raubzug der großen Fonds und Banken hat sich gelohnt – wir haben keine Bankenkrise mehr, sondern eine Staatsschuldenkrise: nachdem die Banken gerettet wurden, erpressen sie jetzt mit dem Kapital der Retter ihre Retter selbst. Also uns alle.

Universalwaffe ist das „Sich dumm und unverantwortlich stellen“.  Und wir werden, daran ist nicht zu zweifeln, via Inflation in den nächsten Jahrzehnten zur Kasse gebeten. Schon gibt´s im Allgäu kein Landhaus mehr auf dem freien Markt zu kaufen, erzählte mir neulich ein Klient.

All das wissen unsere durchaus im Rahmen ihrer Möglichkeiten verantwortungsvollen Politiker. Was sie nicht wissen, ist, ob wir in der Lage sein werden, uns demokratisch zu organisieren. Können wir, das Volk, mit der uns zugetrauten Macht auch umgehen?

Ich würde vorschlagen: Ja, das können wir! In diesem „Sinn“ sind die Piraten zur nächsten (hoffentlich baldigen) Wahl tatsächlich das Zünglein an der Waage. Klar zum Entern!

Top-Ökonom Hans-Werner Sinn: Der Mann und die Milliarden-Bombe – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

USA geben Spanien Millionenschatz zurück – sueddeutsche.de

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Merkur Opposition Mars – „Der Kabelfehler“

Liebe Leserinnen und Leser,

die Meldung, finde ich, passt bestens zur aktuellen Konstellation Mars Opposition Merkur. Besonders bemerkenswert die Rückläufigkeit von Mars – denn es wird ja – widersprüchlich (Opposition) – etwas weggenommen – Merkurs Unbegrenzheit in den Fischen – sein „schneller als Licht sein“:

Neutrino-Forschung: Zweifel an Einsteins Relativitätstheorie nur ein Kabelfehler? | Wissen | ZEIT ONLINE

Kabelfehler, 23.02.2012 12:00

Die Idee mit dem Kabel ist natürlich grotesk. Woran merkt man das? Die Informationen sind widersprüchlich – einerseits soll die Fehlerquelle eindeutig identifiziert sein und nun, wie manche Blogs jubilieren, genau jene gewünschten Ergebnisse zeitigen, die von den Relativisten erwartet werden, andererseits wird geschrieben:

„Das Cern nannte nun zwei mögliche Fehlerquellen: Zum einen könnte ein Kabel, das ein externes GPS-Signal an eine Kontrolluhr weitergibt, zu Fehlern bei der Geschwindigkeitsmessung geführt haben. Als andere potentielle Fehlerquelle nannte die Forschungseinrichtung einen Oszillator, der zur Synchronisierung der GPS-Signale dient,“ schreibt die ZEIT heute online, siehe Link oben.

D.h., daß die „Fehlerquelle“ gar nicht identifiziert ist, wie behauptet wird. Das Fragezeichen ist angebracht. In Wahrhheit wird hier wohl ein geordneter Rückzug der secret-scientific-society angetreten, unliebsame Ergebnisse mit einer für Laien-Ohren allzu plausibel klingenden Erklärung – Zauberwort „GPS“ – aber für einfachste Gemüter ergänzend das schöne und jedem bekannte Wort „Kabelfehler“ rationalisiert – klar, der (oder das?) Kabel war nicht richtig eingesteckt! Hier nun der wahre Stand der Dinge:

CERN Press Release

„Irgendwie habe ich das Gefühl, auch die Kritik oben ist schon wieder etwas voreilig. Ich habe in einer Zeitung gelesen, daß es kein Defekt war, sondern eine übersehene Verzögerung des Signals, wie sie in Lichtfasern nun mal auftreten, den man für eine mögliche Falschmessung verantwortlich macht. Da stand aber auch, der so gefundene Fehler würde die rechnerische Laufzeit der Neutrinos noch verkürzen! Verkürzen Leute!!“ – schreibt ein anonymer Kommentator in einem bekannten Blog.

Laien wissen oft auch nicht, daß GPS-Signale per se wegen der viel zu großen Schwankungen keine Messgenauigkeit im Nanobereich erlauben.

All das überdeckt, daß ja sowieso durch den instant nachweisbaren Bezug räumlich getrennter Systeme die Relativisten ohnehin zu große Lücken in der Naturbeschreibung hinnehmen müssen – die Nanosekunden letztes Jahr (mal 20, dann 50 und jetzt 60) waren der psychopathologische Ausbruch zwanghafter Wahrheits-Äußerung, und das gleich doppelt.

Daran faszinierend (für Naturwissenschaftler) ist gerade der Wahnsinn, der innere Widerspruch: Licht sei nichts, sein für sich sein findet außerhalb der Zeit statt, hat aber doch eine Geschwindigkeit. Doch das fällt nicht auf, solange die technische Anwendung des Äquivalenzprinzips alchemistische Resultate generiert:

The Fundamental Nature Of Light

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Mein Laden um die Ecke

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

die Jungfrauen! Der Laden, den wir genossenschaftlich betreiben, wurde von einer Jungfrau-Persönlichkeit eingerichtet, und nun, da Mars am selben Punkt war, wie am Freitag, den 13. Januar, den man furchtlos zum Eröffnungstag wählte, ist diese Persönlichkeit wieder weg – irgendwas entsprach nicht ihren Vorstellungen – bezüglich Autorität, wie es heißt.

Und so auch mein Jungfrau-Freund mit seiner Gefährtin: erst hü, dann wieder hott … anstrengend für die Jungfrauen zur Zeit – und für Fische die Oppositions-Erfahrung ist auch nicht von Pappe!

Nun hat der Laden gleich eine Saturn-Wiederkehr – auch oft bei Neugeborenen zu finden, die nach der Geburt, wenn sie kurz vor der Rückläufigkeit geboren sind, nochmal schwierige Wochen durchmachen.

Am Eröffnungstag gab´s sogar ein Schneetreiben mit Gewitter, mittags um 13:30 ca.!

Was nun die exakte Konjunktion von Neptun und Venus betrifft (Eröffnung) – die geistige Venus, die sich versteckt oder mit spirituellem Eifer einhergeht, ist die als Aszendentenherrscherin in Haus 11 – wie es sich für eine Genossenschaft gehört – Merkur/Pluto scheint aber wirklich gut zu laufen … zumindest solange die liebe Jungfrau da war … hoffentlich geht´s freundlich weiter.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Eröffnung am 13.01.2012 12:00 Nürnberg, außen 22.02.2012 18:49 Nürnberg

Weltbild

Neumond Fische

Foto: Termin copyright

Liebe Leserinnen und Leser,

Wassermann ist auch das Zeichen der Technik, und wie Neptun erst seit 10 Tagen für lange Zeit ins Zeichen Fische gewechselt ist, so ist Wassermann von Neptun befreit. Lange Zeit standen wir unter der Verbindung von Wassermann und Fische während der Rezeption von Uranus in Fische  und Neptun in Wassermann.

Nun haben sich die Verhältnisse geändert. Unteres „Versprechen“ gab Dieter Zetsche (Stier mit Jupiter/Sonne Stier und Mond wahrscheinlich Wassermann, Venus im Widder!) 2011 noch mit Neptun im Wassermann – wenige Tage später wechselte er das erste Mal in die Fische. Und diese Sonntags-FAZ bringt das Thema ebenfalls wieder auf …

Wolkige Versprechen: Daimler-Chef Zetsche sagt fliegende Autos voraus – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft

Jetzt aber ist Uranus im Widder und Neptun in den Fischen, und Uranus hat einen mächtigen Pluto-Hebel der dauerhaften Veränderung. Uranus im Widder (von Venus unterstützt) sagt tatsächlich jetzt: „Wer wagt, gewinnt“, und Neptun in den Fischen behauptet, dies gelte insbesondere für völlig verrückte Phantasten*  … Die Technik steht zur Verfügung, jetzt gilt es, sie zu verwenden – – was ja noch lange nicht passiert – und erstmals gegen Pluto im Steinbock (Acta etc.) zu verteidigen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Damit sind jetzt nicht fantasy-Spiele, ego-shooter oder sozial-communities gemeint