Astrologie, Uncategorized

Das Sonnen-Selbst

IMG_8547Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, den 5. März 2008, 13:24 – sehr kalt (für die Jahreszeit :-) doch strahlend schön und optimistisch draußen. Mond besucht Chiron, Venus, Merkur und Neptun im Wassermann. Aufladung mit Liebe, Heilung, Wissen und Vision. Dann der Fische-Neumond. Vogelkonzert vor der Tür.

Wenn wir wissen wollen, was die Sonne im Horoskop eigentlich bedeutet, macht es Sinn, sich an das Selbstbewusstsein zu erinnern, das wir als Kinder im Alter von sieben oder acht Jahren hatten. Da gab es eine Zeit, da wussten wir schon sehr viel über die Welt. Die Zeit lag grenzenlos vor uns, wir kannten wenig Angst vor dem Tod. Eine innere Stimme, auf die wir uns verlassen konnten, sagte: „Ich bin ich“. Genau dies ist das Sonnen-Selbst. Natürlich kann nicht jede/r eine solche Stimme um dieses Alter herum so unbeschwert wahrnehmen. Doch scheint auf jeden Fall irgendwie das innere Gefühl für dieses Selbst davonzufliegen, als wär`s ein Schmetterling. So sind wir in der Regel ein Leben lang auf der Suche nach jenem unbeschwerten Zustand unseres Sonnen-Selbst. Und wir wissen: außer diesem lohnt sich nichts. Und gleichfalls gewiss ist, dass wir dem innerlichen Versprechen, dieses Gefühl wieder zu haben, nicht lange und nicht mutwillig untreu werden dürfen, ohne uns selbst zu verlieren.

Mit freundlichen Grüßen,

 

Markus

Astrologie

Astrokartographie

Nürnberg den 25. Februar 2008 17:26, trübes Wetter, aber warm. Immer noch Saturn und Mars gleichzeitig am Himmel. Saturn steigt gerade auf. Vögel zwitschern nur verhalten, Migräne-Neigung.
So funktioniert es: wäre ich nicht in Köln, sondern in Wellington auf Neuseeland geboren, so wäre meine Geburtszeit nicht der 5. März um 08:25, sondern der 4. März um 2o:25. Meine Sonne stünde dann nicht in Haus 12, sondern in Haus 6, und mein Medium Coeli, der Mittagspunkt und das Lebensziel läge nicht unter dem harten und zähen Steinbock, sondern im weichen und passiven Krebs. Ich hätte einen völlig anderen Charakter. Auf diese Art läßt sich das „was wäre wenn?“- Spiel auf dem ganzen Globus spielen. Die Frage lautet: wo muss ich hin, damit zum Beispiel Jupiter direkt am Medium Ceoli steht, wäre ich zur selben Zeit, aber an einem anderen Ort geboren? Ein verblüffender Gedanke bleibt die Selbstverständlichkeit, wie Zeitmessung mit dem Jetzt-Zeitpunkt nicht direkt verbunden ist. Der Jetzt-Punkt ist nicht nur auf dem Globus überall derselbe, sondern im ganzen Universum, völlig unabhängig von der Lichtgeschwindigkeit. Die Forschung, die bedenken mag, dass Bewusstsein eventuell schneller ist, als jede Bewegung sein kann, und dafür die Konsequenzen bedenkt, wird erst noch kommen, kündigt sich in der Quantenphysik bereits an. Nun der Grundgedanke der Astrokartographie: wenn ich dorthin gehe, wo Jupiter an meinem Mittagspunkt steht, winkt mir dort möglicherweise der maximale berufliche Erfolg? Oder, ein anderes Beispiel, ich gehe dorthin, wo Venus am Deszendenten zu liegen kommt: wäre nicht die Anziehungskraft größer, die ich auf Menschen mit Liebeswunsch hätte? Verfolgt man seine persönliche Reisebiographie aus Zeiten, wo man die Astrokartographie noch nicht kannte, oder untersucht Horoskope von erfolgreichen oder erfolglosen Aussiedlern, kommt man zu verblüffenden Erkenntnissen. Wie so oft verbindet sich mit bestimmten Erlebnissen eine punktgenaue planetare Entsprechung. Umgekehrt lassen sich anhand der Planetenlinien des Geburtsortes ebenso wie aus dem Zeit-Horoskop die karmischen Muster bestimmen, nach denen ein Mensch geboren wurde. Wer wissen will, an welchem Ort auf der Welt ein Vorhaben unter einem guten Stern steht, kann mich gerne kontaktieren.
Astrologie, Uncategorized

Die Hermeswaage

Liebe Leserinnen und Leser,
Es gibt keine gesetzlich formulierte Schweigepflicht für Astrologen. Das liegt daran, dass Astrologie gar keine gesetzlich anerkannte Wissenschaft ist, sonst wäre sie sicher, wie alles im Staate, auf bestimmte Weise geregelt und kontrolliert. Doch etwas kontrollieren, von dem man eigentlich meint, dies gäbe es nicht? Freilich kam auch solche Paradoxie schon vor: in den USA für Wilhelm Reichs Orgon-Energie, doch das ist ein anderes Thema. Obwohl es keine Schweigepflicht gibt, nehme ich das Schweigen dennoch als Pflicht, einfach, weil ich das für selbstverständlich halte. Da hilft es, wenn man zur Freundin eine Frau hat, die in der medizinalen Welt zuhause ist, nämlich Hebamme. Auch sie unterliegt der Schweigepflicht. Freilich gibt es Interessengebiete, die uns zusammenführen, und ohne private Geheimnisse preiszugeben, ist auf diesen Gebieten eine Zusammenarbeit fruchtbar. Wir tauschen nur Daten, keine Personalien. Es interessiert meine Freundin, wann genau die Fische zur Welt kommen oder die Zwillinge, ob wir eine Mond-Saturn Konjunktion haben, oder in welchem Mond ein Kind geboren ist. Mich hingegen interessiert seit gestern eine Sache, die in der Astrologie „Hermeswaage“ genannt wird. Da schreibt Claudius Ptolemäus, der ägyptische Urvater der westlichen Astrologie:
„Das Zeichen, in dem der Mond bei der Geburt sich befindet, mache es zum Aszendenten der Konzeption. Und das Zeichen, indem er sich bei der Konzeption befindet, oder das Gegenüberliegende, mache es zum Aszendenten der Geburt.“
Dies ist nun, trotz Schweigepflicht, der Vorteil einer Verbindung zwischen Hebamme und Astrologe. Die Hebamme kommt an Daten heran, die normalerweise schwer zu haben sind. Die genaue Konzeptionszeit. Das ist sehr intim, denn es geht um die Zeugung und die Empfängnis. So hatte ich die Möglichkeit, das oben zitierte Gesetz der „Hermeswaage“ gleich nachzuprüfen, und siehe da, es stimmt! Drei mal stand bei unseren Nachforschungen der Mond zur Konzeptionszeit genau in dem Zeichen, in dem zur Geburt der Aszendent aufstieg! Statistisch waren das 100%, denn wir haben nur drei genau nachprüfbare Beispiele vorliegen. Andere Autoren (Rafael Gil Brand „Lehrbuch der Klassischen Astrologie“) jedoch haben dies an viel mehr Beispielen ebenfalls bestätigt. Da kann man nun sich nur ehrfürchtig vor einem Geheimnis neigen, das den Weg beschreibt, den die Seele zurücklegt in den neun Monaten, den sie braucht, um sich vom Mond und der jenseitigen Welt zu lösen, und Platz zu finden in einem neuen Körper.
Und gleichfalls wirft dies ein Licht wiederum auf die tiefen Zusammenhänge, aus denen die Astrologie sich das Muster ihrer Regeln entworfen hat: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als eure Schulweisheit sich träumen läßt.“ (Shakespeare)
Mit freundlichen Grüßen,
Markus