Poetry, Weltbild

Monsieur Lazhar

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich möchte Ihnen ein Kunstwerk von einem Film empfehlen, ein Kleinod, das man sonst nur aus einer intelligenteren Epoche des Kinos kennt, als noch schwarz/weiß gedreht wurde, in ruhiger und unaufgeregten Sensibilität, dennoch spannend, der trotzdem ganz tief geht, weil hier ein Band geknüpft wird ins Klassenzimmer als Kirche, als sensibler Raum zwischen den Welten: zwischen Algerien und Kanada.

Doch dort sind wir nicht, wenn wir den Film anschauen. Wir sind im Kopf von Monsieur Lazhar, wenn wir diesen Film sehen. Es gibt eine Einstellung, da klebt ihm ein Papier-Fisch auf dem Rücken – in seiner sensiblen Gestik, wo zwischen den sparsam gesprochenen Worten das Selbstverständliche steht – sagt dieser Fisch wortlos alles. Die essentiellen Fragen des Lebens in der abgeriegelten Paranoia des Staaten-Welten Dramas (in einem winzigen Verhandlungsraum) – unglaublich, dieser Film. Bazhir Lazhar – was so ähnlich übersetzt würde, wie der „glückliche mit dem freundlichen Schicksal“ – wenn ich recht erinnere – wirkt nirgendwo so authentisch, wie wenn er tanzt – und der Code zwischen Weltreise und Flucht wird in seiner ganzen Kluft auch durch einen einzigen missverständlichen Satz dargestellt.

Bazhir, wie sie ihn alle gern nennen, weil man ihn einfach mögen kann in seiner korrekten Welt-Kämpferpose mit dem verborgenen aber unheilbaren Schmerz, teilt diesen mit der Schulkasse, die auch einen solchen Schmerz erfahren hat durch den Verlust ihrer Lehrerin – Selbstmord im Klassenzimmer – und kommt daher in seiner etwas hölzernen Art gerade richtig, die Seelen aufzuräumen, während er selbst nur mühsam aufrecht steht vor Leid.

Obwohl eine Psychologin die Klasse betreut, bricht der Urgrund aus Schuld und Angst natürlich bei Lehrer Lazhar im Unterricht aus. Der diese Gefühle nur aufnehmen kann, weil selbst tief traumatisiert – und weil sein Boden noch dazu doppelt ist.

Der Film ist auch ein authentisches Portrait des heiligen Raums „Klassenzimmer“ – die Anordnung der Regeln in Kanada ist offensichtlich fürsorglicher, strenger. Und doch ist Algier näher. Die Angst ist nämlich dieselbe. Wir sind durch diesen Film alle ins Klassenzimmer und seine typische, das Leben als Spiel umfassende Einheit zurückversetzt, dem Gefühl, daß es wichtiger sein könnte, die Lehrer zu unterstützen, die sich gar nicht außerhalb dieser Grenze befinden können, was wir als Ereignis irgendwelcher Art aus unserem Umfeld oder dem unserer Schule auch kennen. Gerade schreibt die TAZ, nirgendwo werde soviel gemobbt, wie in sozialen Berufen – vielleicht fällt es aber auch nur leichter, den Psychotherapeuten aufzusuchen.

Wirklich unglaubliches Drehbuch und Regie von Philippe Falardeau, der hier Welten zusammenbringt und eine weltüberspannende Angst darstellt und in den Denkraum versetzt, die Angst sichtbar macht am Heldentum der nicht ganz regelkonformen Menschlichtkeit.

Von den einzelnen Schauspielern (Fellag) zu loben ist angebracht – über alles. Die Kinder der Schulkasse spielen sehr engagiert, authentisch. Auch gerade in den Fieslings-Rollen. Sie werden den Film verstanden haben, wie die erwachsenen Schauspieler auch. Wir gehen alle als Schauspieler in Sympathie für alle Figuren aus dem Film. Was für eine große Kunst Kino doch ist!

Frank Tausch würde sagen: „Ich gebe dem Film ein A“ – kein „A Plus“ – weil er vielleicht s/w noch besser gewesen wäre, sondern schlicht ein „A“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

Mundan, Poetry, Weltbild

Tanzende Schmetterlingsfrau – Venus in Zwillinge

Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus macht gleich bei ihrem Eintritt ins Zeichen Zwillinge ein Quadrat zu Neptun in den Fischen – und der harmonische Aspekt von Erde zu Erde, den sie mit Mars in der Jungfrau hatte, als sie noch im Stier weilte, weicht auch einem Quadrat – und nicht kurz danach wird sie auch ein Chiron-Quadrat bilden. Sie kommt also in Konflikt mit den Themen Wahrhaftigkeit – Spiritualität – Liebe und auch Verletzung – zunächst. Wegen dieser Dinge müssen wir besonders um den 9. April herum aufmerksam sein. Am 05.06.2012 bildet sie die untere Konjunktion mit der Sonne (und ist rückläufig) – dies war auch für die Maya besonders wichtig – und wird gleichzeitig ein zweites Quadrat zu Mars haben – wer also Lust hat, sich diese Zeitqualität mit Streitereien in der Beziehung (es geht um Beweglichkeit und Notwendigkeit – Zwillinge/Jungfrau) zu ruinieren, kann sich an diesen Zeitabschnitt halten.

Ließt man die Bücher von Liz Greene (sie hat Venus in der Waage), dann kann man/frau – frau/man so recht ein Gefühl dafür bekommen, welch intelligente, geistvolle und sprachgeniale Epoche hinter uns liegt, und wie sehr es doch zutrifft, daß der billige Wahnsinn des Netzes – dem wir uns etwas Positives abzugewinnen hier bemühen – das allgemeine Niveau der sprachlichen Eleganz um gleich mehrere Stufen gesenkt hat.

Ich schreibe das nicht, um zu jammern, sondern in der Hoffnung, der oder die ein oder andere hat Lust, für sich ganz persönlich diese Schätze aus einer gar nicht lang zurückliegenden Epoche astrologischer Inspiration und Morgenröte zu bergen. Erfrischend an Greenes Stil ist, daß sie für den heutigen abgeflachten Sinn sicher nicht politisch korrekt ist; Greene (und auch Sasportas) sind zu souverän, um sich darum zu kümmern. Unten abgebildetes Buch sind einerseits Vorträge und andererseits Protokolle der Workshops zu diesen Vorträgen in der Schweiz. So ein Buch ersetzt für kreativ denkende Menschen einen ganzen Astrologiekurs – der vielleicht tausende kostet – weil man/frau leicht von den erwähnten Aspekten auf weiteres schließen kann.

„Wenn wir von Venus abgeschnitten sind“, sagt Greene, „kommt es zu bestimmten charakteristischen Rückwirkungen. Eine davon ist der Verlust des Selbstwertgefühls auf einer sehr grundlegenden Ebene, und kein Maß an Kompensation – sei es die Bestätigung durch andere oder eine Ideologie, die das Selbst leugnet – kann wirklich helfen. Wenn Venus im Geburtshoroskop durch schwierige Aspekte blockiert oder im 12. Haus verschwunden ist oder wenn es elterliche Muster gibt, die vermuten lassen, daß diese Dimension des Lebens unterdrückt wird, dann kommt es oft zu einem Verlust spontaner Freude, spontanen Genusses und einfachen Selbstvertrauens, das die Göttin personifiziert.“

Claus Riemann schreibt in seinem Buch „Der Tiefe Brunnen“ über die Zwillinge-Venus: „Das innere Frauenbild der Geliebten geht hier in Richtung der Hetäre. Für eine Frau mit Venus in Zwillinge ist die stimmigste Art und Weise, Weiblichkeit, Erotik, Schönheit zu leben und zu erleben, eine tanzende Schmetterlingsfrau zu sein.“

Tanzen wir also im Rhythmus dieser Zwillings-Venus, die uns bis in die ersten August-Wochen ungewöhnlich lang in diesem Zeichen begleiten wird – denn ähnlich wie jetzt Mars in der Jungfrau wird Venus in den Zwillingen rückläufig – das Wasser wird aufwärts fließen – besonders bemerkenswerte Zeit – dazu wird es noch einige Posts geben!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Im Zeichen der Burg

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Liebe Leserinnen und Leser,

wer jetzt am Abend noch draußen sein kann, oder zumindest ein Fenster hat, das zum Sonnenuntergang zeigt, konnte heute einen nahezu verklärenden Blick auf die wie an einer Perlenkette aufgereihter Lichter im harmonischen Band – Jupiter unten und nur noch schwach leuchtend, Venus in der Mitte und glühend, dann die wachsende Mondsichel, schon in den Zwillingen – beobachten, und wer ein wenig nach hinten schaut, findet gleich auch den orange leuchtenden Mars.

Es ist sehr bedeutend für AstrologInnen, die Planeten-Kräfte direkt wahrzunehmen: Venus im Stier, wie heute – mit Jupiter in diesem Zeichen, der Mond in den Zwillingen – alles wuselt und zwitschert – für solche Energie ist Venus hier in ihrem Zeichen, weil die Alten wußten, daß sie hier zur Stärke kommt.

Fotografieren kann man das nur mit einer viel besseren Kamera, als meine – und letzlich auch bei Panoramabildern – geht im Bild von Planeten gerade das verloren, was sie dem offenen Auge in Wirklichkeit zeigen: die Dimension der Tiefe – ohne Simulation, sondern echt.

Wir müssen uns dazu nur vorstellen, daß Galaxien, also die nächsten „Einheiten“ nach Sonnensystemen, von uns aus sichtbar wären und die Größe des Vollmonds etwa hätten, wäre unser Auge ebenso lichtempfindlich, wie die Kamera,

Diese „Galaxien“ sind also nicht unmöglich weit weg – obwohl wir sie nur mit dem technischen Auge sehen können – ebenso wie die kleinen Zellen, die wir nur unter dem technischen Vergrößerungsauge sehen können. Wir sehen sie nur nicht, weil wir da nicht so empfindlich sind.

Es wäre denkbar, daß unsere Ahnen – die kein künstliches Licht kannten, bis auf das Feuer – noch andere Dinge im nachtdunklen Himmel gesehen haben, empfindlicher gewesen sein mögen gegenüber elektromagnetischer Strahlung, und erst recht unsere Ahnen, die das Feuer noch nicht kannten – vor Prometheus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Mariengrotte in St. Klara, Nürnberg

Mariengrotte in St. Klara, Nürnberg, Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

hoffentlich wohnen Sie unter wolkenfreiem Himmel, um diese Venus und Jupiter-Konjunktion (Lilith) zu sehen. Und unten das Bild zeigt – eingestellt mit der Aspektscheibe, wie Mars und Pluto dazu im Trigon stehen, während Mond im Schützen bald den Pluto im Steinbock treffen wird – und daher aus dieser Richtung „ausgelöst“ wird, wie wir sagen. Am 16.03.2012 um ca. 03:30 ca. – da, glaube ich, wird dieses große Erdtrigon ausgelöst – während Merkur rückläufig und Uranus im Widder sind. Das ist also durch Lilith auch getragen: Aufregung um ein heiliges Thema aus alter Vergangenheit, speziell wohl, als daß Widder auf´s Tiefste verbunden ist mit dem sich rasch nähernden Osterfest – also eben Fragen um das Geheimnis des Lebens als dem Ergebnis eines Hervorbringungs-Dienstes, der im Zeichen des Widder sehr erfolgreich ist, gerade weil er entschieden vorgebracht wird.

Jetzt gerade – mit Uranus und Merkur über ihrer Sonne tun daher die Widder gut daran, eine Entspannungs-Methode für sich zu wählen, um die sie – vor allem die in der ersten Dekade geborenen – mehr kämpfen sollten, wie für ihren Sieg. Das ist natürlich für die energetisch zum Bersten gespannten Widder der ersten Dekade in den Wind geredet. Sie hören es gar nicht. Eben besonders sollten sie Ruhe bewahren, wenn der rückläufige Merkur den Uranus berührt – Samstag, beispielsweise – aber eigentlich überhaupt die Tage. Vorsicht, ihr Widder-Frauen und Männer, nehmt euch zurück und explodiert nicht: Gelegenheiten dazu gibt es mehr als genug! Es geht ja gerade darum, euch die Fassung zu rauben. Jetzt die Überlegenheit einer/s Säulenheiligen – nichts ist so gemein, daß es euch in Rage bringen könnte, muss das Motto lauten. Auch für Mond- und Aszendent -Widder gilt das – je anders.

Stier (auch Mond und Aszendent je verschieden) ist mit Wertzuwachs beschäftigt, der Lilith-Charakter hat. Das kann man nicht schönreden – die Wertfragen sind auch mit Lilith verbunden – die irrationale, oft auch dunkle – vielleicht sogar magische Seite der Werte wird allseits wachsen. Sind Immobilienpreise magisch? Nun – sie wachsen – in den richtigen Lagen jedenfalls …

Zwillinge (auch Mond und Aszendent je verschieden) tragen den Südknoten – Erledigungen in der karmischen Vergangenheit – immer wieder ausgelöst, zur Zeit durch das Mars aus der Jungfrau Quadrat – das bedeutet Stress aus der Gesundheits-Station, Trouble in Organisation – muss man durch.

Krebse (auch Mond und Aszendent je verschieden) können sich eigentlich zur Zeit kaum beschweren, sie können entspannen – nur Pluto zeigt von Außen Umwälzungen an – die aber ohnehin unvermeidlich und auch indirekt sind. Dürfte daher kein Problem sein, stabil zu bleiben, es sei denn, sie haben einen Widder-Aszendent. Oder gehört zu denen, die spät im Juni geboren sind. In diesem Fall könnte es Struktur-Wandel geben – nochmal soll sich das Selbstbewußtsein durch äußere Ansprüche verändern – Saturn bildet ein Quadrat zu ihrer Sonne.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

14.03.2012 21:40 Nürnberg

Personen

Angela Jolie und Brad Pitt

Liebe Leserinnen und Leser,

sie passt in sein Partnerhaus – Zwillinge ist genau Haus 7 – und er bei ihr – wegen dieser geballten Ladung Steinbock, die ihren allzu subjektiven Krebs-Aszendenten ausgleicht. Nebenbei erfüllt er als Schütze mit seiner Sonne (und dem AC auch im Schützen) die Rolle des ewigen Liebhabers.

Daß sie sich nun die Sonnenzeichen in Opposition ausgesucht haben, folgt einem Muster in Partnerschaften. Es lautet: bringe große „Stimmigkeiten“ zusammen und „würze“ das ganze mit nahezu unerträglichen „Spannungen“. Die Spannungen sind z.B. die Mars-Quadratur und die Mond-Quadratur.

Sie hat ihre Sonne in Haus 11 = „Mein Mann soll in der Öffentlichkeit stehen“ – er hat den Mond in Haus 2 = „Meine Frau soll für richtig viel Kohle sorgen“.

Nun aber die Kinderschar; soweit ich weiß, drei eigene und manche adoptierte. Was ist das? Angela Jolie hat Neptun in Haus 5 = ich idealisiere Kinder über alle Maßen (im positiven Sinn, den sie offensichtlich getroffen hat). Er hat Jupiter laufend in Haus 5, dem Kinderhaus, und wird nun – wenn alles gutgeht – Vater von zwei weiteren Kaiserschnitt-Babys.

Im Composit steht Uranus, Herr von Haus 5 am Aszendenten = Kinder sind Sinn und Zweck der Beziehung.

Soll man das kritisieren? Die Amerikaner sind ja insgesamt recht blauäugig mit Adoptionen. Sobald sie richtig Geld haben, jetten sie als Uno-Sonderbeauftragte durch die Krisengebiete dieser Welt, erholen sich in ihren französischen Schlössern. Bemerkenswert daran ist, daß die Verbindung Amerika-Europa einen doch recht einseitigen Benutzer-Ausweis ausweist: immer noch scheint das eigentliche Kultur-Leben in den USA nicht zuhause zu sein, immer noch muß sich der/die Nord-AmerikanIn in Europa „veredeln“, um das Leben und den Geschmack von echtem Bordeaux zu kosten. Umgekehrt leben europäische Stars in den Staaten nicht so richtig auf, allenfall gehen sie dort verschütt, verschollen in der unglaublich weiten Indianer-Wüste (Wim und die Leica und die Tankstelle in Arizona und so … ).

Soll man das kritisieren? Nein, nein, nein – irgendwer muß uns doch „den Star“ machen.

Zu beklagen ist vielmehr, daß Hollywood – wer´s beobachtet: genau seit jenem großen Streik der Drehbuchautoren  – Uranus stand in den Fischen im Quadrat zu Jupiter im Schützen – fast nur noch mediokren – excuse my language – Scheiß abgeliefert hat. Nicht mal mehr die „remakes“ sind erheiternd – einzige Ausnahme – meines Erachtens – der Kassen-Flop „Cowboys and Aliens“ – da waren aber viele intellektuell überfordert.

Ähnlichen Intelligenz output-Zyklen ist unsere liebe „Zeit“ unterworfen – sie feiert den Babelsberger Schrott – wenn ich Filme gucke, dann will ich etwas sehen, was es im echten Leben so nicht gibt – kurz: ich mag keine „emotional mitreißenden“ authentischen Zeitgeist-Leisten – ich will echte Fantasie, wahres Undenkbares, gerade Dinge, die es sonst nicht gibt. Denn: die Tragödien des „echten Lebens“ sind sowieso immer unendlich trauriger, wie alles, was irgendwer jemals erfinden könnte.

Ist Hollywood Vergangenheit? Glaub ich nicht. Wenn sie sich mal vom Retro-Tripp erholt haben, wenn die Comic-Verfilmungen durchgenudelt sind, wenn Spider-Man V auch die Einfältigsten nicht mehr interessiert und alle 3-D Brillen (mein Nachbar verkauft diese Bazillen-Überträger als Generalvertreter für Deutschland und hat sich dumm und dämlich verdient) eingeschmolzen sind, dann wird Hollywood wieder auferstehen – hoffentlich bald …

Morgen, wenn nichts dazwischen kommt, schauen wir uns Jonny Depp und Vanessa Paradise an.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Angela Jolie 04.06.1975 09:09 Los Angeles

18.12.1936 06:33 Shawnee, OK 06:33

Composit Bard Pitt, Angela Jolie

P.S. : Neptun in Haus 5 = „Ich lasse mir die Geburtsdaten meiner Kinder auf den Arm tätowieren“: jo, sista – allemal besser, als der andere industrielle Körperkult-Wahnsinn mit all den Totenkopfen in SS-Manier auf der Haut, den die letzte, nicht mehr ganz aktuelle Generation bis zum Abwinken zelebriert … sorry for misantropie …

Poetry, Weltbild

Das Ashen-Licht, Venus in den Fischen

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Liebe Leserinnen und Leser,

besonders schön am Himmel stehen Venus und Jupiter jetzt in einem Sextil, Venus in den Fischen und Jupiter im Stier. Man kann die beiden in den frühen Abendstunden sehen, Venus strahlt wieder übersinnlich, fast blendet sie, an ihrer Atmosphäre solls liegen.

Es sind solche Abende, die uns die Kraft des Sextils zwischen den beiden freundlichen Planeten spürbar machen.

Venus liegt wie Mars auch in der von den Forschern für prinzipiell habitabil – also für bewohnbar – gehaltenen Zone. Allerdings hält man die Bedinungen für extrem. Wirklich wissen tut man allerdings über Venus – außer einer geheimnisvollen Abgestimmtheit 13/8 mit der Erde – nichts, alles sind nur hochgerechnete Mutmaßungen von sehr eingeschränkten Untersuchungsmöglichkeiten.

„Im Jahr 1643 bemerkte der italienische Jesuitenpater Giovanni Riccioli auf der Nachtseite der Venus ein seltsames Glimmen,“ schreibt Helmut Hornung von der Süddeutschen Zeitung heute. Es gilt für erklärt – und ist es nicht. Es heißt „Ashen Light“. Das Licht ist nicht immer und nicht zu denselben Bedingungen sichtbar, und wurde doch bereits sicher beobachtet und beschrieben. Könnte die Venus bewohnt sein? Denn eine mögliche Interpretation eines unberechenbar auftauchenden Lichts könnte auf ein lebendiges System deuten. Dies würde sich auch gut mit der Venus-Bindung der Maya decken, die diese Planetin ganz offen in ihr pyramidales System der Kommunikation mit ihrer Wesenhaftigkeit eingebaut hatten, wie aus dem Dresdener Codex,  Codex Dresdensis – Wikipedia, gut ersichtlich.

Zur Entdeckung des Ashen-Light – leider konnte ich nicht herausfinden, warum Riccioli oder ein anderer es so genannt hat, aber der poetische Sinn wurde sicher durch das Trigon angeregt, das Neptun zu Riccolis Merkur machte und der Mond, wie bei ihm, im erdigen Jungfrau-Zeichen stand – Venus im Zeichen Fische im Quadrat zu Neptun, sehr genau. Sie sollte über Ricollis Nordknoten ziehen weniger Tage später und ist eingebunden in die starke Opposition von Neptun und Pluto zwischen Zwillinge und Schütze, Wissen und Weisheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Maya Astronomy

The Ashen Light

„Many dismiss Ashen Light as an artifact and do not believe that Ashen Light arises on Venus. The fact that many totally independent observers have observed the Ashen Light simultaneously, that some of these simultaneous observations were made by professional astronomers and that the observations persist today with improved instrumentation suggest the phenomenon is real.“

Giovanni Riccioli | This Day In Tech | Wired.com

Innen Giovanni Riccioli 17.04.1598. außen Entdeckung „Ashen Light“

Personen

Poker gewinnt man …

Liebe Leserinnen und Leser,

… wenn man einen merkwürdigen Namen trägt … und es scheint (leider kenne ich seine Geburtszeit noch nicht) … eine Jupiter/Merkur Konjunktion in den Zwillingen auch hilfreich zu sein …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poker-Weltmeister Pius Heinz: „Das meiste Geld werde ich sehr konservativ anlegen“ – Menschen – FAZ

Pius Heinz 04.05.1989

Weltbild

Jürgen Habermas

Liebe Leserinnen und Leser,

ein blitzgescheiter Kopf:  Horoskop wie Osho. Bemerkenswert ist der Vorteil, den Herrn des Aszendenten (Jupiter)  im Zeichen des Deszendenten zu haben (Zwillinge).

Das gälte auch für Krebs-Aszendent mit Mond im Steinbock oder ähnliches. Hier fällt die Integration des „Schattens“ leicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Euro-Krise: Rettet die Würde der Demokratie – Feuilleton – FAZ

Jürgen Habermas 18.06.1929 20:00 Düsseldorf

Uncategorized

Mondknoten in Zwillinge/Schütze

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Liebe Leserinnen und Leser,

diese Frage habe ich mir selbst gestellt, und sie hat etwas mit der Ausrichtung eines Textes zu tun! Dazu passt Zwillinge aufsteigend. Bei Zwillinge muß man dieser Tage immer die Mondknoten-Achse mitdenken. Da der Südknoten, „Ketu“ in Zwillinge ist, bekommen wir die ganze Information zur karmischen Entwicklung des Menschen über das Zeichen Zwillinge vermittelt – als Information … neutral: – unbemerkt.

03.11.2011 18:55 Nürnberg

Hingegen der Nordknoten, „Rahu“ ist im Zeichen Schütze. Nicht Wissen ist gefragt – sorry! – sondern Weisheit. Aber „Praktische Weisheit“ – die ich hier auch nicht schuldig bleiben will: das Stunden- oder Augenblickshoroskop wird jetzt auf das möglichst exakte Radix gelegt.

Und zeigt gemäß seiner stundenastrologischen Bedeutung den Sinn der Geschichte im Radix. Für meine Frage passt es, Mond am MC steht für den Wunsch unmittelbarer Verwirklichung, Neptun und Chiron für Täuschung aber gleichwohl! Vielleicht sogar im Sinne der Frage das Ergebnis der Selbsttäuschung im Haus 10. Grund, die Frage reiflich zu überdenken, denke ich … !

Ferner: Merkur steht zwar im Schützen, aber er hat keinen Aspekt, selbst Venus wird er letztlich auf minimalstem Abstand, so doch nicht treffen in mittelfristiger Zeit, in jedem Fall nicht vor mehrmaligem Zeichenwechsel!

Genauer: Venus nimmt Fahrt auf, bevor Merkur wirklich berührt; treffen werden sie sich erst am 01.06.2012, da sind sie beide in den Zwillingen – im Gegenzeichen! – und Venus rückläufig.

Mond sagt: „Mach´s trotzdem im Sinne des Wassermanns = Geist, tu´s für den Geist, I & I.“

Pluto in 7 sind natürlich die Reaktionen, mit denen ein solches Projekt zu rechnen hätte: die ganze Autorität der gewachsenen Struktur bislang. Immerhin steht Jupiter, Herr vom Haus der Gegner, schwach = rückläufig im Stier im fremden Haus. Und ich?

Als Merkur im Haus 6, dem Haus der Mühen und Arbeit, stehe ich im Jungfrau-Haus (das mir gehört) frei und habe mit Venus als Gesellschafterin eine gute und angenehme Gefährtin, daher bin ich stark, obwohl klein – und Jupiter schwach, obwohl groß! – letztlich aber bilden Merkur und Jupiter astrologisch eine rhythmische Einheit, denn in all meiner Stärke werde ich doch von Jupiter – meinem Gegner – „Feind“ bestimmt, sein Grund – auf dem ich stehe – ist Schütze!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus