Deutschland, Europa

Merkel – Wie lange noch? – Mars in Schütze

Liebe Leserinnen und Leser,

„De minoribus rebus principes consultant; de maioribus omnes, ita tamen, ut ea quoque, quorum penes plebem arbitrium est, apud principes pertractentur.“ *1

Den Mythos der Germanen – die sich selbst genau so wenig Germanen nannten, wie die Hellenen Griechen – hat ein Römer begründet mit einer Art Propagandaschrift zur moralischen Provokation der Römer – ihnen einen Spiegel vorzuhalten wegen ihrer aufkommenden Dekadenz. Es ist deswegen nicht ganz für bare Münze zu nehmen, was er schreibt: und doch lässt sich der ein oder andere Hinweis durchaus gebrauchen.

Die Wurzeln der Völker sind tief und können nicht so ohne weiteres übergangen werden. Das weiß die Welt gegenüber den Deutschen (der richtige Eigenname nach unserm Gott) – und – ob man es will, oder nicht – der Deutschen Mythos begründet sich vor allem in ihrem erfolgreichen Widerstand gegen das „Reich“ – das Imperium und die große Niederlage des Kaisers Augustus (Jungfrau, Steinbock-Mond) – und man kann – wie Peter Sloterdijk („Falls Europa erwacht“, Suhrkamp, 2002) – die Weltgeschichte vor allem als eine Art Transformation der Reichsidee betrachten – nach dem Motto: wenn der Bartel sich nicht seinen Most holt, fließt der Most eben zum Bartel – daraus wurde dann erstmal das mittelalterliche Fundament des „heiligen römischen Reiches deutscher Nation“ – eine Wortschöpfung, die man auch mit heutigem Politiker-Sprech kaum übertreffen kann, zwischendurch das französische Kaiserreich, das britische Imperium, usw. – das „3. Reich“ – dessen Anleihen an Rom mit seinem Militarismus schon allein architektonisch offensichtlich sind – und zuletzt die EU, dem neuen noch nicht voll souveränen Reich der Königin; nur kann man eben – das ist der Sinn dieser etwas längeren Vorrede – die Wurzeln eines Volkes nicht ungestraft von unten nach oben kehren: die Deutschen vertragen keinen „Führer“ und auch keine ewige Kanzlerin – es regt sich Widerwille und sogar Abscheu – und wer die Foren besucht, kann feststellen, dass im „einfachen Mann“ – das kann gut ein/e JournalistIn sein – mitunter primitivste Instinkte & sogenannte „Vorurteile“ sich den Weg bahnen, wie der Rinnsal bei Gewitter zu einem Fluss wird.

Und daran liegt´s: dass eben die Deutschen es gewohnt sind, wie Tacitus schreibt, über wichtige Dinge als Alle befragt zu werden, ihre Stimme abzugeben, nicht von oben herab delegiert. Unter anderem deswegen hat zu lange Herrschaft in „Schland“ keine Chance – Merkel regiert nun schon etwas länger, als Hitler, Jugendliche glauben: Demokratie ist, wenn „Mutti“ regiert (und mit AKK gerade so weiter, wie Putins präsidiale Selbstübergabe)  und so reibt man sich die Augen, wenn eigentlich relativ verdienstvolle Leute, wie „Birne“ Kohl – Gott sei seiner Seele gnädig! – mit Schimpf & Schande verjagt und gestürzt werden.

Fragt man sich, wo denn „das Reich“ aktuell seinen Sitz hat, fällt die Antwort leicht: nicht zufällig ähnelt das „Kapitol“ römischen Prachtbauten. Das andere, fremde Reich, das mit diesem gleichzeitig konkurriert und amalgamiert – kein chinesischer Führer ohne Elitestudium in den USA, Schuldenunion zwischen beiden „Reichen“ – ist dem gegenüber, trotz aller Gewalt – noch immer nur Imitat und „Randerscheinung“ – Indien & Pakistan, Japan sowieso. Um den Größenwahn solch geostrategischer Überlegungen etwas abzumildern, wäre vielleicht zu erwähnen, dass im „Ausland“, insbesondere den USA – die Deutsche Macht oder Ohnmacht mit Argusaugen beobachtet wird – weil man dort – im Gegensatz zu den Deutschen selbst – sehr genau verfolgt, welcher Kraft und Dynamik der Volksgeist in Deutschland unterliegt, weil man weiß – bei uns ist der Geist derer, die es wissen, zur Zeit mit der Lupe zu suchen – dass dessen unberechenbare Dynamik – wenn der Michel mal die Erdnussflips und die Bierdose aus der Hand legt, sich mit seinem Übergewicht aus dem Fernsehsessel wuchtet, um sich auf den Sportplatz zu schleppen, und dort „Le Mannschaft“ bildet – tatsächlich immer noch manchmal den Ausschlag in der Weltpolitik gibt (Stichwort „Mauerfall“).

Also bekommt jedes Volk die/den „FührerIn“, die es verdient: und das ist im Augenblick eine immer recht allgemein informierte Schütze-Aszendentin mit der Fähigkeit, dieses Volk auf dem niedrigst möglichen geistigen Niveau unter pseudo-matriarchalen Gesichtspunkten zur freiwilligen Testosteron-Sublimation zu überreden, was einfach von vielen Leuten sehr geschätzt wird.

Doch wie lange noch?

Unteres Horoskop zeigt exakt den ersten Tag ihrer KanzlerInnenschaft. Ich habe die Aspektscheibe auf das gradgenaue Pluto/Pluto-Trigon eingestellt, doch diejenigen unter euch, die in der Lage sind, Horoskope zu lesen (es werden weniger – denn es ist so viel einfacher, auf rosa Einhörner zu vertrauen … ) finden in diesem chart noch ein paar Wunder mehr. Doch Pluto – mit Lilith in direkter Konjunktion über dem Radix-Pluto (von Anfang an was faul!) ist sicherlich die „brutalst“ mögliche Entsprechung der „Machtergreifung“ der kinderlosen (ja, das ist jetzt gemein) Mutter der Nation.

Innen Angela Merkel, außen Kanzlerschaft, 22.11.2005

Das nächste Bild zeigt nun das wahrscheinliche Ende ihrer KanzlerInnenschaft – spätestens Ende Januar 2020 – so meine Vorhersage *2 – mit dem Quincunx zu ihrem eigenen Löwe-Macht-Pluto – wird ihre, auf einer geheimen Atlantik-Brücke gebaute KanzerInnenschaft untragbar geworden sein.

Innen Angela Merkel, außen 28.01.2020

Letztes Bild nun zeigt die aktuelle Situation: „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“: der würdige Abgang mit Saturn am AC – die dringende Aufforderung zum persönlichen Wandel – ist verpasst (oder auch von denen, deren Anweisungen sie möglicherweise befolgt – Indizien sind nicht völlig aus der Luft gegriffen – nicht erlaubt worden) – gleichzeitig ist Jupiter in Haus 11 ein Garant für die Präsenz in der Öffentlichkeit – selbst hier, im Astrologischen Stundenbuch, ist sie Thema. Die Saturn am AC-Quälerei (nur dann, wenn man nicht loslassen kann) sieht man ihr ja nun sehr deutlich im Gesicht an, (wenn sie mal vergessen hat, ihre Lächel-Maske über die Raute zu stellen) – Mars im Schützen, ihr eigener, bemerkenswert rückläufiger Mars (reagiert immer nur, agiert nie, das ist manchmal gut, aber nicht immer) macht die Tage trotz eigener „Frequenz“ anstrengend.

Innen Angela Merkel, außen heute, 28.02.2018

Wie ihr sicher gemerkt habt: ich kann diese Frau und ihre Sprechblasen nicht mehr ertragen und muss mich in der Wortwahl zügeln – ebenso wahr ist – und daran ist sie nicht unschuldig – dass die Situation des Landes ohne sie durchaus chaotisch werden könnte, denn sie hat mit ihrer Besserwisserei und Ignoranz das Leben in Deutschland in Richtung geistloses Kaffeekränzchen verschoben (nachdem wir in der alten Bundesrepublik das Niveau des Deutschen Michels bereits auf ein schriftkundiges gehoben hatten) – ich kann nicht sagen, ob das jemals wieder wird und wovor man sich mehr fürchten muss: Angela Merkel, oder den infantilen KarrieristInnen, die sie sich als ihren Hofstaat und ihr Mediengefolge herangezüchtet hat – sicherlich fast ohne böse Absicht und nur mit ein oder zwei Charakterfehlern, die in der „Komiker-Nation“ nicht weiter auffallen …

Dass sie nun auf die letzten Meter Schröders Energie-business mit den Russen durch North Stream II stützt, lässt sie an sonst verspieltem Format gewinnen, obwohl ihre Leistung auch nur darin besteht, sich nicht einzumischen, aber immerhin: auch der Ukraine den Kriegsgrund nehmen mit ihrer Durchleitungserpresserei. Vielleicht tut sich dann ja mal was?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

1*„Über die Dinge von geringerer Wichtigkeit beratschlagen die Oberhäupter; über wichtigeres alle, doch so, dass auch diejenigen Dinge, deren Entscheidung beim Volk liegt, bei den Oberhäuptern durchdacht werden.“ (Tacitus, 11)

2* Stimmt schon mal nicht, da war der Wunsch Vater des Gedankens – wir sind mitten in der Corona-Krise und sie ist beliebter denn je. Lang dauert´s nicht mehr.

Weltbild

Jürgen Habermas

Liebe Leserinnen und Leser,

ein blitzgescheiter Kopf:  Horoskop wie Osho. Bemerkenswert ist der Vorteil, den Herrn des Aszendenten (Jupiter)  im Zeichen des Deszendenten zu haben (Zwillinge).

Das gälte auch für Krebs-Aszendent mit Mond im Steinbock oder ähnliches. Hier fällt die Integration des „Schattens“ leicht.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Euro-Krise: Rettet die Würde der Demokratie – Feuilleton – FAZ

Jürgen Habermas 18.06.1929 20:00 Düsseldorf