Deutschland

Michel geht spazieren – Jupiter im Zeichen Fische (im Quadrat zu Mars im Schützen) …

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von Luca Giordano

Liebe Leser,

gemäß dem öffentlichen Theater – Bundespräsidenten-Maschine oder Schlumpfomat oder Klabautermann redet mit „Impfskeptikern“ (echten, normalen, gesunden Leuten) und so – könnte der Eindruck entstehen, solchen mit Posten und rechtlicher Immunität ginge es um ein wirkliches Bürgergespräch. Natürlich war es dafür nötig, die Bürger vorher zu verprügeln. Schon triumphiert die SZ: Spaziergänger in MÜ seien es müde (sich verprügeln zu lassen steht nicht dabei). Lasst euch davon nicht täuschen: das sind bereits Reaktionen auf die Spaziergänge. Denn bei ihren Auftraggebern im englischen Sprachraum herrscht etwas mehr Respekt vor, wenn Michael Kohlhaas mal spazieren geht, gegen den Rossschänder um 3 S oder 3 L zu verteilen (versteht nur, wer Heinrich v. Kleist gelesen hat). Wegen des Angel-Sächsischen. Roots. Der Engel, der hier erschienen ist (er war am Bodensee im Herbst 2020 schon da und in Berlin am ersten August), reagiert auf weiteren Druck mit nur noch mehr Spaziergängen. Das kann man beenden: aber dazu wird schwere Gewalt benötigt, von der keinesfalls sicher ist, dass Bundeswehr und Polizei bereit und in der Lage dazu sind.

Eine „Impfpflicht“ gibt es schon: für das medizinische Personal: kalt, brutal, gemein, undankbar – es trägt dieselbe Signatur, wie alle Grausamkeiten, die diese Plandämonie von Anfang an ausmachen. In der Nase stochern. Allein sterben lassen. Menschen trennen. Bewegung behindern. Nur sinnvoll, wenn man ein Euthanasie-Programm gegen den Rentenstau der Babyboomer fährt. Das Ziel hatte irgendein Präsident des Apothekerverbandes schon Anfang 2020 zusammen mit Spahn ausgeplaudert: die „Corona-Regelimpfung“ sei das Ziel, das schon bei Häppchen und Drinks vor der Plandämonie festgelegt wurde.

Es soll – gerade im „homöopathisch verseuchten“ Deutschland ein Exempel statuiert werden. Mit einem Schlag beseitig man die gesamte alternative Medizinforschung im Ursprungs- und Entstehungsland. Die das tun sind scientistische Faschisten. Eine weltweit verbreitete, moralfreie, geisteskranke Truppe, die auch in der Physik die Menschen belügt und überall parasitär vom schwer verdienten Einkommen der unteren Bevölkerungsschichten lebt, sich dabei die Achtung der Leute durch verantwortungslose technische Zaubertricks sichert, die kein Mensch versteht (5G) und derer die dunkle Schlumpfung nur einer ist. Scientisten verstehen selbst nicht, was sie tun, sie sind Trickser von tieferem Auftrag,  die Renfields dieser Welt. Sie erfüllen bestimmte, spezialisierte Aufgaben – denken gehört nicht dazu. Deren eitel stolze Zahlen-Intelligenz dient einem brillant selbstreflektorischen Referenzsystem, dem letztlich die „Singularität“ im Zentrum dieses irrational projektiven Weltbilds als Begriffs-Grund dienen muss, wo „alle Naturgesetze aufgehoben sind“, ein naturwissenschaftlicher Ruf nach der einfältigen Göttin, kryptisch verschleiert hinter nichtssagenden, spekulativen und sich selbst unterhaltenden Formeln – und natürlich der Bombe, wo man meint, dem Wesen der Materie durch ihre Verstrahlung nahe zu kommen, und von einer Sache, kaum hat frau sie entdeckt, gleich die schlimmste Möglichkeit entwickelt, wie jetzt auch wieder mit dem Internet vom Freiheitsraum zum Überwachungsalbtraum – doch das muss nicht der letzte Ge-brauch von Technik bleiben. Es gibt sogar Anzeichen, dass sich die Technik selbst vernutzt, als fehlte ihr die Hilfestellung zu zivilisiertem Auftreten. Ein einziges Grundprinzip liegt dem Wesen der Technik und dem Wesen der Schrift zugrunde: die Simulation der Natur, ihre Imitation, Nachahmung. Wir sprechen vom Prinzip der Verdopplung, wie sie Obelisken und Kirchtürme zeigen.

Die praktische Elektrik funktionierender Systeme – GPS, oder Navigation von Sonden – übernehmen die Nachrichten-Techniker mit guter alter Äquivalenzmathematik anhand der bekannten Größen nach Newton und vor allem Einstellungen der Signalgeschwindigkeiten und ihrer Schwankungen „im“ realen Raum, wenn der Raum ein „in“ hat.

In einem Land, wo ein windiger Medizinalwendehals mal eben den Schiller-Preis bekommt, „Goldgrube 12“ faustsche Magie verkauft wird und mitleidslos nach den Jüngsten gegriffen, um eine experimentelle Genbehandlung durchzupeitschen, gegen Anstand und Recht – wo ein Pups-Test erfunden ist, die ganze Welt zu knechten – da ist man Täter, nicht Opfer der Weltverhältnisse; – und so eine Genbehandlungspflicht ist dazu der sadistische Mindeststandard. „Tiere sehen Dich an oder das Potential Mengele“, sagte Hans Wollschläger dazu.

Also gilt es: siegen ohne zu kämpfen. Friedlich rausgehen. Darin aber sehr beharrlich und aktiv bleiben. Es kostet schon Kraft, die Position zu wahren, wenn man gegen den Strom schwimmt. Doch gerade ändert sich mit Uranus direktläufig die Richtung zugunsten der Befreiung.

Auch karmisch ist´s nicht unproblematisch, so ohne weiteres zur Normalität zurückzukehren. Denn die Erfahrung lehrt, dass nicht ungestraft bleiben kann, was als Staatsstreich von Konzernen und Privatgesellschaften durchgezogen wird. Die Schuld der Verbrecher steht jetzt einem Rückweg zur „Normalität“ im Weg. Menschen können Gnade walten lassen, das Schicksal wird sich seine Erfüllung suchen, wie fließendes Wasser. Das bedeutet, dass wir nichts weiter tun können (und müssen), als diesem politischen, medialen und industriellen System bei seiner Abwicklung zu helfen. Und zwar gerade weil wir staatstragend denken und uns an die Resolutionen des Europarats, den Nürnberger Codex, die Erklärung der Menschenrechte, das Grundgesetz und das Naturrecht halten. Und weil wir – das ist entscheidend – von Anfang an friedlich, kooperativ und lösungsorientiert waren und sind.

Und Michel kämpft jetzt mit Hilfe von oben. Er ist – Esoteriker wissen das – zeichenhaft in HH zuhause. Der Erzengel hat uns erhört: und seine Kraft wird wachsen und wachsen … vor allem in Sachsen, Sachsen …

Jetzt schon die vielleicht False-Flag Aktionen durch geistige Aufmerksamkeit und gelenkte Energieströme verhindern, die für den Frühling als negative Ausprägung (Mars/Jupiter im Widder) – d.h. ohne vollzogene geistige Transformation – primitiv, auf dem physischen Plan – in die Zeit zur Unzeit passen würden, ist das Gebot der Stunde. Letztlich setzt Jupiter in den Fischen dem Jahr den Rahmen, denn er kehrt gegen Jahresende in sein Zeichen und in die Neptun-Gemeinschaft zurück. Wunder geschehen. Der Mars/Jupiter Impuls am (oder in den 2 Wochen drumherum) 29. Mai 2022 mittags im Widder, Merkur ist da wie jetzt im Steinbock wieder rückläufig im Stier, kurz vor dem Zwillinge-Neumond, Venus auch gerade in den Stier gegangen.

Frieden, Freiheit, Selbstbestimmung! Gemäß Deutschlands Horoskop wird auch wieder das Ausland helfen, Deutschland vom Neofaschismus seiner „Eliten“ zu befreien.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Überflüssig, zu erwähnen, dass ich für die Kunstform meines Textes Artikel 5 GG in Anspruch nehme. Das gesamte „Astrologische Stundenbuch“ ist ein soziales Kunstwerk – „work in progress“. M.T.

Personen

Frank Zappa

Lieber Leser,

leider starb dieser Mann viel zu früh. Auf dem unteren Bild sehen wir die kongeniale Illustration Calvin Schenkels zur Veröffentlichung von „One Size Fits  All“:


zappaGeboren am 21. Dezember 1940 um 6:22 AM in Baltimore Corner, MD (USA) zeigt dieses Horoskop das Signum royalistischer Herrschaft – die Konjunktion von Jupiter (also dem Geburtsherrscher) und Saturn im Haus der Kreativität. Leider starb Zappa viel zu früh am 4. Dezember 1993 an Prostata-Krebs.

Michèle Montrelay, Philosophin, Psychoanalytikerin und Feministin schrieb: „Nehmen sie sich vor der Musik in acht. (…) Sie singt, tanzt, lädt zum Feiern ein, erlaubt zu leben; aber wenn man sich zuviel mit ihr beschäftigt, dann tötet sie wie Kali. Deswegen muß man ihr einige Grenzen setzen …“

Ich hoffe, das stimmt nicht. Zappas Tod war auch deswegen so fatal im wahrsten Sinne des Wortes, weil die Forderung nach „freier Sexualität“ sich durch sein Werk zieht, wie ein roter Faden. Dieser Libertinismus sollte also in Persona widerlegt werden?!

Dieses Jahr habe ich ihn nochmal live gehört! – Kevin John Edusei, 1973 geboren, als „One Size fits them all“ mit der unvergleichlichen, lebensrettenden Arroganz des Till Eulenspiegel gerade herauskam, dirigierte das EnsembleKontraste mit zwei Stücken, die es ihm (Zappa) noch vergönnt war 1992 in der Alten Oper in Frankfurt zur Uraufführung zu bringen. „Oper?“, mögen manche fragen: „Der Mann sieht doch aus, wie ein Rock-Spinner?“ Und genau das ist es: Zappa hat Musik gemacht ohne den geringsten Respekt für Genregrenzen. Dabei bastelte er – Mond in der Jungfrau als fleißiges Helferlein – an einem musikalischen Kosmos aus ein paar Dutzend unglaublichen Melodien – und ein paar Tausend durch die reinen Gitarrensoli dazu:

http://www.ensemblekontraste.de/

Musik beschreiben – Mondknoten in der Waage, Haus 10! Sie ist dermaßen prägend und eigen, dass sich aus Zappas Namen sogar ein Duden-bestätigtes Wort: „zappaesk“, gebildet hat. Es sind die Melodien – müssen sein – mein Lieblingslied ist „Village of the Sun“ – Kevin John Edusei hat die Stücke würdig präsentiert. Er ist Kapellmeister in Würzburg und übernimmt andere kreative Aufgaben in der Region hingebungsvoll und mit Freuden. Ich war überrascht, wie die Profis es hinkriegen, nach nur zwei Proben, zusammengewürfelt aus den Orchestern in München und Nürnberg, absolut unterbezahlt, dennoch eine solche Aufführung hinzukriegen. Aus Zappas magischem Musikkosmos, wenn man ergriffen ist, kommt man nur durch Musik heraus. Sein Mond/Neptun in Jungfrau machte ihn zum Zauberlehrer, Autorität  für eine ganze Generation Freaks.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus


Personen, Weltbild

Theodor W. Adorno


Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg 14:43 – geboren am 11. September 1903 um 5:30 AM in Frankfurt am Main. Dieses Jahr wäre er hundertfünf geworden. Seinem Gedenken steht nun ein weltgeschichtlich sperriges Datum im Weg. Vielleicht auch daher eine etwas zu späte astrologische Würdigung.

twa

TWA, wie sie ihn nannten, hatte allerdings etwas gegen die Astrologie. Er schreibt ziemlich böse über den „Okkultismus“, wie er es nannte, und hatte dabei keine Ahnung, was Astrologie eigentlich ist. Auch, wenn er wirklich sehr böse über sie redet, kann man ihm verzeihen, denn man versteht sein Motiv und die immerhin ehrenvolle Absicht. Dabei offenbart er sich geradezu in jedem seiner Sätze – und fast alle kann man zitieren, denn er komponiert musikalisch – als doppelte und dreifache Jungfrau, unterwegs zu seinem Fische-Gegenpol:

„Keine Verbesserung ist zu klein oder geringfügig, als dass man sie nicht durchführen sollte. Von hundert Änderungen mag jede einzelne läppisch und pedantisch erscheinen; zusammen können sie ein neues Niveau des Textes ausmachen.“ (Minima Moralia, 51)

Die imposante Pluto-Uranus Opposition zwischen Haus 4 und 10 gibt einen trefflichen Eindruck des Spannungsfeld zwischen Herkunft und Berufung an, und zeigt, wie hoch das Niveau eines (magisch-tonal) kämpfenden Geistes (Mars im Skorpion) sein kann, wenn er in der Lage ist, starke Spannungen kreativ zu „disziplinieren“. Mit der persönlichen Achse Haus 1 – Haus 7 bekommen wir aber auch einen Einblick in die unsere gegenwärtige Zeit mit der Opposition Saturn-Uranus – eben die Zeichen Jungfrau und Fische bewegende Gegensätze, die sich mitten durch Adornos „Wesensachse“ zogen. Sie sind signifikant für seine Auseinandersetzung von Nutzen und Materialismus kontra Geist, den wir ebenfalls überaus real austragen! Seine durch Gustav Mahlers Musik gestiftete Freundschaft mit dem Fische-Geborenen Hans Wollschläger (17. März 1935 in Minden) kann als gelebte Sehnsucht nach dem persönlichen Gegenpol verstanden werden:

“ … es streifte durchaus manchmal das Groteske, nämlich wenn er auch auf Bagatellen in einer Weise ansprach, als müsse er sich fachgutachtlich äußern. Die Überführung in komplexe Syntax und Begriffe stellte in der Sache selber Ordnung her, Struktur; sein Formsinn war lebensbeherrschend. „Schaun Sie, da müssen wir akkurat sein“, sagte er öfter, und in Wien mit leicht wienerischem Tonfall, sich selbst ironisierend; …“ (Hans Wollschläger „Moments musicaux“ S.11)

Ihn als das Gewissen des intellektuellen Nachkriegsdeutschland zu bezeichnen, mag allenfalls auf Grund der Rollenzuweisung eine Zumutung für ihn gewesen sein; eine Tatsache war es gewiss.

Mit Max Horkheimer (14. Feb 1895, Zuffenhausen) schrieb er „Die Dialektik der Aufklärung“

„Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen. Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils. Das Programm der Aufklärung war die Entzauberung der Welt. Sie sollte die Mythen auflösen und Einbildung durch Wissen stürzen.“

Es scheine nur so, als ob das aufgeklärte Weltbild dem mythischen überlegen sei. In Wahrheit seien diese beiden Ansätze sehr eng miteinander verwandt. Das Ideal der Aufklärung ist die rationale Erklärung der Welt um die Natur zu beherrschen. In ihr werde der Begriff durch die Formel ersetzt. Durch die argumentative Verteidigung der mythischen Weltdeutung werde das Prinzip der Rationaliät der Aufklärung schon anerkannt. Dadurch werde sie in jeder Auseinandersetzung mächtiger. „Als Sein und Geschehen wird von der Aufklärung nur anerkannt, was durch Einheit sich erfassen lässt; ihr Ideal ist das System, aus dem alles und jedes folgt. Alle Götter und Qualitäten sollen zerstört werden. Dabei übersieht sie, dass die Mythen schon ein Produkt der Aufklärung sind.“ „Als Gebieter über Natur gleichen sich der schaffende Gott und der ordnende Geist.“ Sie haben die gleichen Wurzeln, denn „Mythen wie magische Riten meinen sich wiederholende Natur.“

Und sich wiederholende Natur – dürfen wir ergänzen, ist Astrologie.

„Nach Horkheimer/Adorno ist die Abstraktion das Werkzeug, mit der die Logik von der Masse der Dinge geschieden wird. Das Mannigfaltige wird quantitativ unter eine abstrakte Größe gestellt und vereinheitlicht, um es handhabbar zu machen. Das symbolisch Benannte wird formalisiert; in der Formel wird es berechenbar und damit einem Nützlichkeitsaspekt unterzogen, verfügbar und manipulierbar zu sein. Das Schema der Berechenbarkeit wird zum System der Welterklärung. Alles, was sich dem instrumentellen Denken entzieht, wird des Aberglaubens verdächtigt. Der moderne Positivismus verbannt es in die Sphäre des Unobjektiven, des Scheins.“ (Source: Wikipedia)

Bemerkenswert, wie diese treffende Kritik und die klare Erkenntnis der heute maßgeblichen dogmatischen Diktatur der Naturwissenschaften wiederum nicht in der Lage war, den inneren Widerspruch zu erkennen, der in der Feindschaft zum Esoterischen lag. Da wird dann – chaotischer Fische-Gegenpool mit Jupiter-Kaft – alles vom Faschismus bis zum Spiritismus, vom Okkulten bis zum Ätherleib eloquent und hilflos in einen Topf geworfen und zur Polemik verrührt, an der sich jene tränkten, die vom Leben außer Marx und Gesellschaftskritik ohnehin nichts wissen wollten. Adorno selbst entkam diesem staubtrockenen Wahnsinn durch seine Liebe zur Musik, durchs Klavierspiel, die Komposition. Man muß dies als Zeitgeisterscheinung begreifen: selbst Wolfgang Döbereiner, profundester Astrologe, wettert gegen die Esoterik und begreift sich keinesfalls als Teil derselben. Man hatte einerseits mitbekommen – was heute vergessen ist – daß Naturwissenschaft in Gebilden des technischen Wahns und der Zerstörung zu enden pflegt, wogegen antretend gerade Adorno auf´s gutmütigste mit den Technikern den Dialog suchte, andererseits jedoch ebenso erfahren, daß die Ideologen des Faschismus sich neben Nitzsche und Wagner auch gern und zeitweise die Kaputze des okkulten Priesters überzogen; dennoch wurden manche AstrologInnen in die Konzentrationslager geschickt.

Hier nun war es selbst so großen Geistern wie Adorno nicht gegeben, über ihren Schatten zu springen: der Weg des geringsten Widerstands führte dort hinaus, wo man ein undifferenziertes Gemenge des Unheimlichen vermutete, und wo der berechtigterweise „am beschädigten Leben“ erworbene Fatalismus, der sich durch fast das ganze Werk zieht, und der viel vom Trotz und den tabakverqualmten Buden einer „besseren“, moralisch gerechtfertigten Nachkriegs-Elite unter den Intellektuellen, die Adorno mit anführte, ausmachte – sich als Pathos – Thesen gegen den Okkultismus – Luft machen konnte.

Dabei wußte man eigentlich alles: „Aber gerade dieser Gedanke, gleich allem Wettern über die Lüge, hat eine verdächtige Neigung, selber zur Ideologie zu werden.“

Auf dass es uns selbst anders ergeht und wir von dem großen Lehrer lernen!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus