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Wissenschaft und Religion: Merkur und Neptun in den Fischen …

bibliothek-olbdwFoto ©: Oberlausitzer Bibliotheken der Wissenschaft

Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Video soll euch vor allem zeigen, wie die Wissenschaft heute ex cathedra predigt:

Video: Woher wissen wir, dass es einen Urknall gab? – Astrodicticum Simplex

„Kosmologie ist aber leider eine ziemlich mathematische Wissenschaft und für Außenstehende ist einer tiefergehende Auseinandersetzung schwierig bis unmöglich – schon viele Astronomen und Physiker, die auf anderen Gebieten arbeiten, scheitern an der heftigen Mathematik, die nötig ist, um Kosmologie zu betreiben … Zum Glück gibt es Leute, die das alles gut zusammenfassen und erklären können.“

Das ist eben das Problem, daß „Kosmologie … aber leider eine ziemlich mathematische Wissenschaft“ ist. Denn Mathematik ist kein lebendiger Prozess. Und hinter der Urknall-Theorie grinst das Nichts: „leider geil“*.

Die Paradoxie der ganzen Sache ist leicht gefunden: überall und immer gilt Kraft und Gegenkraft – nur im Urknall wird diese Gleichung rein metaphysisch aufgehoben. Alles soll aus einem Nichts-Punkt entstanden sein. Große Verzweiflung, sich sowas auszudenken. Alternativ wird jetzt auch die Weltanschauung der Multiversen angeboten. Anfang vom Ende des okkultistischen Mathematismus.

Wenn Sie sich die Mühe machen, das Video aus oberem Link anzugucken, werden Sie nicht nur in der Lokation erkennen, sondern auch im Duktus der Stimme den Pfaffen (sorry, lieber Federhalter, falls Du hier noch mitliest, aber ich glaube, Du verstehst, was ich meine … ) deutlich heraushören: Tempel der Sprache reinigen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Deichkind

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Vollmond zieht auf …

Vollmond Ende März 201327.03.2013 10:27 Nürnberg

img_0219Foto Termin © Ostervollmond 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

der Vollmond geht auf Perigäum – Mondnähe zu, die aber erst am 31. März erreicht ist – der Waage-Vollmond ist der Wegweisende – Widder-Sonne weist den Weg in Inspiration – Waage-Mond vermittelt unter allen, die sich emotional ansprechen lassen (durch Rückblick! – die Voraussetzung für den Sprung):

“Nun aber sind zu Indiern
Die Männer gegangen,
Dort an der luftigen Spitz’
An Traubenbergen, wo herab
Die Dordogne kommt,
Und zusammen mit der prächtigen
Garonne meerbreit
Ausgehet der Strom. Es nehmet aber
Und gibt Gedächtnis die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen,
Was bleibet aber, stiften die Dichter.”

Johann Charles Friedrich Hölderlin

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Sonne plus im Widder im Sextil zu Jupiter im …

IMG_4504

Foto Termin ©, Bild: Schinkel: guter text!: buechel_schinkel.pdf (Schinkel: Fische mit Mond in Skorpion und Mars im Schützen mit Saturn in weiter Konjunktion und Jupiter im Mond-Zeichen Skorpion)

… Luftzeichen Zwillinge aber Quadrat zu Pluto, Mond in der Jungfrau auf Vollmond zu:

Verhandlungen über Zypern-Hilfe: Feuer und Flammen – Europäische Union – FAZ

Luftzeichen Zwillinge ist auch Info über Info & Lilith mit dabei – da ist viel Lilith in gerade der Information, die vorgibt, rein objektiv zu sein …

Zum Bild Schinkels passt aber Schinkels Neptun im Zeichen Waage – offensichtlicht – Offenbarung.

mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Weltbild

Mond im Zeichen Krebs

IMG_4424Foto Termin © aus Peter Sis´ Schwesters Teestube in Prag

Krebs-Mond März 201319.03.2013 19:55 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

geht der Mond in mein eigenes Mond-Zeichen, Krebs, dann darf ich Oskar Adler nicht lesen, der über meine Mond-Stellung ganz schonungslose, aber gleichwohl wahre Worte findet: „Zunächst baut die aufs höchste gesteigerte seelische Empfindlichkeit eine Art Schutzwall … „, „… verwandelt das Leben in den dauerhaften Zustand des Prüflings, der um jeden Preis der Prüfung entgehen möchte … „, “ … besondere Art der Egozentritzität … „

– Für mich ist diese Zeit immer mit dem Erstaunen verbunden, was für ein sensibler Hohlraum sich auftut. Kann man nun sagen – : der Mond im Krebs sei für alle so oder so? Das ist problematisch, weil ja jeder die entsprechend aktuelle Mond-Stellung an seiner eigenen Mond-Stellung (und auch den anderen Stellungen) eichen wird: Monde im Steinbock werden den Krebs-Mond als ärgerliche Unterbrechung ihrer emotionalen Konzentration begreifen (Freistetter/Termin).

Absolut negative Temperaturen sind heiß! – Astrodicticum Simplex

Insofern sind auch alle astrologischen Lehr-Bücher mit diesem Vorbehalt zu lesen: ob ein Planet ganz so oder so sei, hängt entschieden davon ab, welchen planetarischen Bezug man/frau selbst zu dieser Stellung hat!

Nehmen wir den Fall, jemand zieht ständig (oder oft) den Mond in Opposition zu seinem an: klares Zeichen der eigenen Seele, daß du zu subjektiv tickst – sie will dir deinen Gegenpart vor Augen führen! Nicht ärgern in dem Fall, sondern lernen und genießen. Oft ist das bei Paaren mit gleichem Sonnenstand der Fall. Sie hat Waage-Sonne, er hat Waage-Sonne, aber dafür hat er den Mond im Skorpion und sie im Stier-Zeichen z.B. …

Wirklich erstaunlich, jedesmal bei Krebs-Mond die Überraschung für mich, wie geistig die astrologische Wirkweise ist. Daß man tatsächlich nicht beim Mond über Gefühle selbst sprechen kann, sondern viel eher darüber, wie Gefühle im Spiegel des eigenen Bewußtseins erlebt, d.h. wahrgenommen und sogar gedacht werden …

Aber gut möglich ist´s, daß man dazu eine ganz profunde Wassermann-Besetzung braucht, solches überhaupt wahrzunehmen …

In jedem Fall gilt bei Krebs-Mond (und überhaupt Gleich-Mond Stellung) bei Paaren: kaum zu lösende Bindung, starker Mörtel, unglaubliche Anziehungskraft.

Prominenter Krebs-Mond ist der aktuelle Bundespräsident, der allerdings mit Wassermann-Sonne.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Erstes Mond/Sonnen Quadrat nach dem Neumond

Quadrat Mond Sonne Mitte März Zweitausenddreizehn19.03.2013 18:26 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Mond im Zeichen der Information – Saturn, „das Knie der Gerechtigkeit“ im ZeichenSkorpion …

Beschneidungsgesetz: „Der Gesetzgeber hat das Kindeswohl dem Erziehungsrecht untergeordnet“ | Wissen | ZEIT ONLINE

Chiron – Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

… wenn dann Sonne im Widder ist, Zeit des Neubeginns. Das Bundesverfassungsgericht hat noch nicht gesprochen – wird es sich gegen das Volk im Bundestag stellen?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Wassermann-Mond

Aquarius

Liebe Leserinnen und Leser,

ὐδροχόος Hydrochóos „Wassergießer“ – wie kann man denn feststellen, was so ein Wassermann-Mond macht?

„Symptomatisch“, schreibt Michael Roscher über den Wassermann-Mond, „ist die ausgeprägte Überempfindlichkeit.“

„Mit Mond im Wassermann“, schreibt Oskar Adler, „ist man entweder die unverstandene Frau oder der verkannte Mann.“ Adler spricht sogar von „geistiger Selbstsucht … die eine Form des Talents annehmen wird, eine Illusion zwischen Ich und der Welt zu schalten … „

Wir haben als AstrologInnen zwei Möglichkeiten, von denen man unbedingt beide nutzen sollte.

Die eine ist, daß man/frau – frau/man sich eine Sammlung von Horoskopen anlegt und schaut, wo da denn Wassermann-Monde dabei sind (alle anderen natürlich auch). Sie werden dann ganz schnell feststellen, daß Wassermann-MondInnen diese hellwache Art haben – ihr neugieriger Blick öffnet einen Raum – die Intelligenz ist nahezu vibrierend – ganz besonders bei Frauen.

Zweitens sollten wir den Mond in seinem Lauf durch die Zeichen genau beobachten und unsere eigene innere Resonanz dazu abhören – urplötzlich (Wassermann ist plötzlich) sind wir geneigt, gesellschaftliche Zirkel ernst zu nehmen – freiwilliges Engagement? Und Mond läuft eben durch den Wassermann? Sie haben die „Frequenz“ gefunden!

Nun kommt es – wenn wir uns selbst gewissermaßen als „Messinstrument“ „benutzen“ darauf an, wo wir selbst den Mond stehen haben – ein Mond im Löwen empfindet den Wassermann-Mond laufend zunächst einmal nur als Opposition und muß die Wand der eigenen Subjektivität durchstoßen, bevor es ihm gelingt, die belebende Kraft des Wassermanns in seine/ihre emotionale Selbstherrlichkeit überhaupt erstmal reinzulassen.

Besonders spannend ist es, wenn der beratende Astrologe auf ein Paar in solcher oder anderer Mond-Opposition trifft. Dann sucht sich die Seele genau den Partner, die Partnerin, der/die in der Lage ist, die eigene emotionale Subjektivität aufzubrechen – weil sie das offensichtlich will. Das hindert aber unser Ego nicht, darüber empört zu sein; es muss sich am Partner solchermaßen „abarbeiten“ …

Aquarius

Die gezackte Linie entspricht im alten Ägypten dem „N“-Laut – drei Linien übereinander bedeuten „fließen“ – dennoch ist Wassermann kein Wasser, sondern ein Luft-Zeichen, weil es hier um die Eigenbewegung der Flucht-Kraft geht – der Unterschied von fließen und flüchten, Wasser und Luft.

Wassermann-MondNürnberg, 08.03.2013 11:39

Weltbild

Sonne – Mond Trigon

IMG_3958Letzter Vollmond, Jungfrau Mond/Fische Sonne, Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

nach dem Vollmond haben wir nun das Mond/Sonne Trigon in den Wasserzeichen – und promt klart der Himmel auf und zeigt ein fast zu brillantes Blau, wie schon seit Wochen nicht mehr. Mond und Saturn vertragen sich grundsätzlich, wie Kelch und Trunk, die Nähe zum Mondknoten macht neue Alliancen ausssichtsreich, wenn auch die Gefühle eher nüchtern und realitäsverbunden sind – aber ein bischen träumen dürfen wir schon – weil Venus und Neptun in den Fischen …

… zur Heilung der Meere da sind, Mars dort kämpft und selbst der Centaur sich daselbst von Hermes zurück geleiten läßt, zur unteren Konjunktion mit der Sonne, dort, wo die Seele zurückblicken kann, um in der Gegenwart zu bleiben (04.04.13:53 Nürnberg …

Sonne und Mond02.03.2013 15:23 Nürnberg

Mit freundlichen Grüßen

Markus

Poetry, Weltbild

„Allein, wo zweifach erkannt, einstimmig war himmlischer Geist … „

Liebe Leserinnen und Leser,

von Hölderlin:

Patmos

Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.
Im Finstern wohnen
Die Adler und furchtlos gehn
Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg
Auf leichtgebaueten Brücken.
Drum, da gehäuft sind rings
Die Gipfel der Zeit, und die Liebsten
Nah wohnen, ermattend auf
Getrenntesten Bergen,
So gib unschuldig Wasser,
O Fittige gib uns, treuesten Sinns
Hinüberzugehn und wiederzukehren.

So sprach ich, da entführte
Mich schneller, denn ich vermutet
Und weit, wohin ich nimmer
Zu kommen gedacht, ein Genius mich
Vom eigenen Haus‘. Es dämmerten
Im Zwielicht, da ich ging
Der schattige Wald
Und die sehnsüchtigen Bäche
Der Heimat; nimmer kannt‘ ich die Länder;
Doch bald, in frischem Glanze,
Geheimnisvoll
Im goldenen Rauche, blühte
Schnellaufgewachsen,
Mit Schritten der Sonne,
Mit tausend Gipfeln duftend,

Mir Asia auf, und geblendet sucht‘
Ich eines, das ich kennete, denn ungewohnt
War ich der breiten Gassen, wo herab
Vom Tmolus fährt
Der goldgeschmückte Paktol
Und Taurus stehet und Messogis,
Und voll von Blumen der Garten,
Ein stilles Feuer; aber im Lichte
Blüht hoch der silberne Schnee;
Und Zeug unsterblichen Lebens
An unzugangbaren Wänden
Uralt der Efeu wächst und getragen sind
Von lebenden Säulen, Zedern und Lorbeern
Die feierlichen,
Die göttlichgebauten Palläste.

Es rauschen aber um Asias Tore
Hinziehend da und dort
In ungewisser Meeresebene
Der schattenlosen Straßen genug,
Doch kennt die Inseln der Schiffer.
Und da ich hörte
Der nahegelegenen eine
Sei Patmos,
Verlangte mich sehr,
Dort einzukehren und dort
Der dunkeln Grotte zu nahn.
Denn nicht, wie Cypros,
Die quellenreiche, oder
Der anderen eine
Wohnt herrlich Patmos,

Gastfreundlich aber ist
Im ärmeren Hause
Sie dennoch
Und wenn vom Schiffbruch oder klagend
Um die Heimat oder
Den abgeschiedenen Freund
Ihr nahet einer
Der Fremden, hört sie es gern, und ihre Kinder
Die Stimmen des heißen Hains,
Und wo der Sand fällt, und sich spaltet
Des Feldes Fläche, die Laute
Sie hören ihn und liebend tönt
Es wieder von den Klagen des Manns. So pflegte
Sie einst des gottgeliebten,
Des Sehers, der in seliger Jugend war

Gegangen mit
Dem Sohne des Höchsten, unzertrennlich, denn
Es liebte der Gewittertragende die Einfalt
Des Jüngers und es sahe der achtsame Mann
Das Angesicht des Gottes genau,
Da, beim Geheimnisse des Weinstocks, sie
Zusammensaßen, zu der Stunde des Gastmals,
Und in der großen Seele, ruhigahnend den Tod
Aussprach der Herr und die letzte Liebe, denn nie genug
Hatt‘ er von Güte zu sagen
Der Worte, damals, und zu erheitern, da
Ers sahe, das Zürnen der Welt.
Denn alles ist gut. Drauf starb er. Vieles wäre
Zu sagen davon. Und es sahn ihn, wie er siegend blickte
Den Freudigsten die Freunde noch zuletzt,

 Doch trauerten sie, da nun
Es Abend worden, erstaunt,
Denn Großentschiedenes hatten in der Seele
Die Männer, aber sie liebten unter der Sonne
Das Leben und lassen wollten sie nicht
Vom Angesichte des Herrn
Und der Heimat. Eingetrieben war,
Wie Feuer im Eisen, das, und ihnen ging
Zur Seite der Schatte des Lieben.
Drum sandt‘ er ihnen
Den Geist, und freilich bebte
Das Haus und die Wetter Gottes rollten
Ferndonnernd über
Die ahnenden Häupter, da, schwersinnend
Versammelt waren die Todeshelden,

Izt, da er scheidend
Noch einmal ihnen erschien.
Denn itzt erlosch der Sonne Tag
Der Königliche und zerbrach
Den geradestrahlenden,
Den Zepter, göttlichleidend, von selbst,
Denn wiederkommen sollt es
Zu rechter Zeit. Nicht wär es gut
Gewesen, später, und schroffabbrechend, untreu,
Der Menschen Werk, und Freude war es
Von nun an,
Zu wohnen in liebender Nacht, und bewahren
In einfältigen Augen, unverwandt
Abgründe der Weisheit. Und es grünen
Tief an den Bergen auch lebendige Bilder,

Doch furchtbar ist, wie da und dort
Unendlich hin zerstreut das Lebende Gott.
Denn schon das Angesicht
Der teuern Freunde zu lassen
Und fernhin über die Berge zu gehn
Allein, wo zweifach
Erkannt, einstimmig
War himmlischer Geist; und nicht geweissagt war es, sondern
Die Locken ergriff es, gegenwärtig,
Wenn ihnen plötzlich
Ferneilend zurück blickte
Der Gott und schwörend,
Damit er halte, wie an Seilen golden
Gebunden hinfort
Das Böse nennend, sie die Hände sich reichten –

Wenn aber stirbt alsdenn
An dem am meisten
Die Schönheit hing, daß an der Gestalt
Ein Wunder war und die Himmlischen gedeutet
Auf ihn, und wenn, ein Rätsel ewig füreinander
Sie sich nicht fassen können
Einander, die zusammenlebten
Im Gedächtnis, und nicht den Sand nur oder
Die Weiden es hinwegnimmt und die Tempel
Ergreifft, wenn die Ehre
Des Halbgotts und der Seinen
Verweht und selber sein Angesicht
Der Höchste wendet
Darob, daß nirgend ein
Unsterbliches mehr am Himmel zu sehn ist oder
Auf grüner Erde, was ist dies?

Es ist der Wurf des Säemanns, wenn er faßt
Mit der Schaufel den Weizen,
Und wirft, dem Klaren zu, ihn schwingend über die Tenne.
Ihm fällt die Schale vor den Füßen, aber
Ans Ende kommet das Korn,
Und nicht ein Übel ists, wenn einiges
Verloren gehet und von der Rede
Verhallet der lebendige Laut,
Denn göttliches Werk auch gleichet dem unsern,
Nicht alles will der Höchste zumal.
Zwar Eisen träget der Schacht,
Und glühende Harze der Ätna,
So hätt‘ ich Reichtum,
Ein Bild zu bilden, und ähnlich
Zu schaun, wie er gewesen, den Christ,

Wenn aber einer spornte sich selbst,
Und traurig redend, unterweges, da ich wehrlos wäre
Mich überfiele, daß ich staunt‘ und von dem Gotte
Das Bild nachahmen möcht‘ ein Knecht –
Im Zorne sichtbar sah‘ ich einmal
Des Himmels Herrn, nicht, daß ich sein sollt etwas, sondern
Zu lernen. Gütig sind sie, ihr Verhaßtestes aber ist,
So lange sie herrschen, das Falsche, und es gilt
Dann Menschliches unter Menschen nicht mehr.
Denn sie nicht walten, es waltet aber
Unsterblicher Schicksal und es wandelt ihr Werk
Von selbst, und eilend geht es zu Ende.
Wenn nämlich höher gehet himmlischer
Triumphgang, wird genennet, der Sonne gleich
Von Starken der frohlockende Sohn des Höchsten,

Ein Losungszeichen, und hier ist der Stab
Des Gesanges, niederwinkend,
Denn nichts ist gemein. Die Toten wecket
Er auf, die noch gefangen nicht
Vom Rohen sind. Es warten aber
Der scheuen Augen viele
Zu schauen das Licht. Nicht wollen
Am scharfen Strahle sie blühn,
Wiewohl den Muth der goldene Zaum hält.
Wenn aber, als
Von schwellenden Augenbraunen
Der Welt vergessen
Stillleuchtende Kraft aus heiliger Schrift fällt, mögen
Der Gnade sich freuend, sie
Am stillen Blicke sich üben.

Und wenn die Himmlischen jetzt
So, wie ich glaube, mich lieben
Wie viel mehr Dich,
Denn Eines weiß ich,
Daß nämlich der Wille
Des ewigen Vaters viel
Dir gilt. Still ist sein Zeichen
Am donnernden Himmel. Und Einer stehet darunter
Sein Leben lang. Denn noch lebt Christus.
Es sind aber die Helden, seine Söhne
Gekommen all und heilige Schriften
Von ihm und den Blitz erklären
Die Thaten der Erde bis itzt,
Ein Wettlauf unaufhaltsam. Er ist aber dabei. Denn seine Werke sind
Ihm alle bewußt von jeher.

Zu lang, zu lang schon ist
Die Ehre der Himmlischen unsichtbar.
Denn fast die Finger müssen sie
Uns führen und schmählich
Entreißt das Herz uns eine Gewalt.
Denn Opfer will der Himmlischen jedes,
Wenn aber eines versäumt ward,
Nie hat es Gutes gebracht.
Wir haben gedienet der Mutter Erd‘
Und haben jüngst dem Sonnenlichte gedient,
Unwissend, der Vater aber liebt,
Der über allen waltet,
Am meisten, daß gepfleget werde
Der feste Buchstab, und bestehendes gut
Gedeutet. Dem folgt deutscher Gesang.

Hier endet Hölderlin – dessen Gedicht frei lesbar in Zungen spricht – den Wahrgesang mit einer aus heutiger Sicht unheimlichen Regieanweisung – die den Gang der Verse wie in ein Jenseits der Wahrheit verlegt, das in deutscher Sprache ohne Arglist zwar geschrieben steht, aber allein durch den Lauf der Verbrechen nachträglich die Unschuld verloren hat. Die unglaublich berührende Sprache absolut einleuchtender, jedoch zunächst unverständlicher Worte, kann nur noch mit Schuldgefühl genossen werden, weil die Tiefe, die sie möglich macht, zugleich den Schmerz über ihren Verlust steigert – so über Sprache zur Wahrheit zu kommen  – „dem folgt deutscher Gesang“: gezwungen sind wir, die zynische Umkehrung mitzudenken, obwohl sie nicht gemeint war, weil sie auf diesem Grad des Bewußtseins auch nicht als bewußter Prophetismus auszuschließen ist.

Hier der morgige Vollmond:

Vollmond SteinerVollmond: 25.02.2013 21:26 23.02.2013

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Wassermann-Neumond im Quadrat zur Mondknotenachse

Wassermann Neumond 201310.02.2013 08:21 MEZ

Liebe Leserinnen und Leser,

hier kommt der Wassermann-Neumond im Quadrat zur Mondknotenachse Skorpion/Stier. Drachenkopf (Norndknoten) in Skorpion, bedeutet, daß die neuen Dinge durch Skorpion-Energie erreicht werden: tabula rasa, tiefe „Einschnitte“, psychologisches Wissen, leidenschaftliche Sexualität – während die eher alten Tugenden dem Südknoten zugehören: Bewahrung des Materiellen, Aufgehen im rein sinnlichen Genuss, Leugnen eines doppelten Bodens oder der Tiefe der Welt.

Im astrologischen Mithras-Kult (der nach der Verbreitung des klerikalen Pseudo-Christentums in den esoterischen Untergrund gegangen ist, und im Prinzip bis heute fortlebt) wird das Verhältnis von Stier zu Skorpion so dargestellt:

Mithras© Wikimedia Commons: Römisch-Germanisches Museum, Köln

Für unsere aktuellen Belange bringt jedoch der Wassermann-Neumond in diesem Sinn die Entscheidung: Angriff auf die Rating-Agenturen (US-Klage gegen S&P: Details der Klageschrift – SPIEGEL ONLINE), Auflösung des katholischen Behäbigkeitsmonopols (Kirche: Kardinal Meisner beklagt „Katholikenphobie“ – Inland – FAZ), aber auch das wegweisende Urteil gegen Befruchtungs-Prostitution (Urteil: Wer nicht Vater sein will, sollte keine Samen spenden | Wissen | ZEIT ONLINE) gehören auf diese Besitz/Sexualitäts-Achse Stier/Skorpion.

Nicht, daß dies alles bereits entschieden sei – doch der Wassermann-Neumond bildet das Zünglein an der Waage, das Einfalls-Tor für Skorpion-Entscheidungen im Sinne eines neuen Gesetzes (Saturn im Skorpion) für die Zukunft. Der Phantasie (aber auch der Verschleierung und Verletzung, dem Irrtum) sind bei dieser unglaublichen Fische-Betonung keine Grenzen gesetzt …

Pisces2

… und prinzipiell arbeitet alles nach dem Uranus/Pluto Quadrat zwischen Widder und Steinbock.

Dabei gewinnen wir neues Wissen, knowlegde durch den nunmehr endlich direkt laufenden Jupiter Zwillinge, dem aber die Mittel durch Lilith auch zweifelhaft sein können (Schavan, sie selbst (Zwillinge) – ebenso die idiotische Art ihres überflüssigen Sturzes).

All diese Faktoren wirken in Ihrem Horoskop natürlich auch im Sinne Ihrer ganz persönlichen Belange – je nachdem, wo der Neumond stattfindet, und wo die dazu im Quadrat stehende Mondknotenachse sich durch Ihr Radix bewegt … Bei mir z.B. ist der Neumond ein Gast im 11. Haus: ich arbeite mal heute Nacht nicht, sondern geh zu neuen/alten Freunden Musik machen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus