Personen

Johannes Heesters

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist nicht zutreffend, daß sich aus der Geburtsstunde auch bereits der Todesszeitpunkt eines Menschen ableiten läßt, oder die Länge des Lebens, außer vielleicht, daß Schützen grundsätzlich größere Chancen zu haben scheinen, bis in sehr gesegnete Jahrgänge hinein zu reifen.

Die Geburtszeit* Heesters hat Markus Jehle vom Meridian mal aus dem Astrologix-Forum aufgeschnappt; dort wird sie auf 13:00 Uhr gerundet. Ich habe deshalb ein paar Grad korrigiert, und wenn man 12:51 Uhr einstellt, dann haben wir Saturn direkt an der Spitze zu Haus 8 (Wandlung/Tod) und Neptun Spitze Haus 1 für den Todestag – so wird ein Schuh draus, würde ich sagen. Mit diesem Aszendenten – Wassermann – hätten wir dann freilich eine sehr starke „Verankerung“ sowohl des Geburtsherrschers Uranus im Sonnenzeichen Schütze und Haus 10 (= Berufung) und Neptun als Mitherrscher in Haus 5 (= Tanz, Vergügen). Ebensfalls hilfreich für ein langes Leben im Diesseits scheint der Jupiter im eigenen Zeichen Fische gleich im ersten Haus zu sein, vor allem, wenn er die Sonne um den MC herum beherrscht. Auch Saturns Stellung in Haus 12 soll ideal sein, wenn wir den Alten glauben dürfen …

Die Sonne im Haus 9 – Karriere im Ausland – wird immer wieder bestätigt – mit verletztem Steinbock-Mars hat sich hier ein ganz zäher Bursche durch die Zeiten gehangelt. Summa Summarum also 4 Planeten entweder im eigenen Zeichen (Jupiter, Venus, Saturn) oder – noch besser – in Erhöhung (Mars). Auch das sind Kriterien für Stärke/Lebenskraft.

Ich bin kein Freund von Operetten, nicht mal des Theaters … und wie auch immer er gelebt und gewandelt hat, so soll man einem Menschen auf dem Weg in die ewigen Jagdgründe den Respekt nicht verweigern … Simone Rethel, die versorgende Ehefrau, ist übrigens Zwillinge, sein Gegenzeichen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Johannes Heesters, 05.12.1903 12:51 MEZ Amersfoort, NL, außen 24.12.2011 12:00

P.S.: * In einer Biografie wird 05:00 Uhr Morgens als Geburtszeit genannt – Jungfrau AC – durchaus plausibel, aber gewiss ebenso ungenau, wenngleich die Bilder als junger und alter Mann eher auf Waage-AC deuten – Fazit: Zeit wirklich unsicher, dafür langes Leben durch starke Planeten im Sinne traditioneller Astrologie auch angezeigt …

Ereignis, Personen, Poetry, Weltbild

Merkur im Schützen

Innen Wilfried Michael Voynich 31.10.1865, außen 23.12.1912, ungefähr als er das Manuskript fand: man beachte auch Jupiter auf Jupiter und die Venus-Neptun Opposition, die so perfekt zum Stil des Manuskripts passt. Merkur im Schützen, wie heuer ebenso …

Liebe Leserinnen und Leser,

eines der ungelösten Weltenrätsel ist ein Manuskript, das Experten ins 14. Jahrhundert datieren. Es zeigt wunderbare, geradezu heilige Bilder von kosmischen Rhythmen – wie wir sie auch in Blüten abgebildet finden – ist in einer ergreifend schönen, eleganten und geübten Schrift geschrieben, wie von Elfen – die gleichwohl keine Enigma De-Chiffriermaschine und kein inspirierter Geist bisher entziffern konnte.

Voynich-Manuskript – Wikipedia

Datei:PhaistosDiskLarge.jpg – Wikipedia

Ebenfalls in diese Kathegorie gehört der Diskos von Phaistos auf Kreta. Er zeigt eine Abfolge von Zeichen, deren Bedeutung sich uns noch nicht erschlossen hat. Obwohl, … wenn ich mir so die Abfolge der Zeichen angucke?! –  ziemlich logische Idee …  – : – ? – ?

Mit freundlichen Merkur im Schützen-Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Was ist der Glückspunkt?

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

weil gefragt wurde: In einfachen Worten – der Glückspunkt ist ein Harmoniepunkt im Horoskop. Er steht an der Stelle, von der aus Du mit wenig Kraft viel erreichen kann, besonders, wenn Du Unterstützung durch einen entsprechenden Planeten bekommst. Der Glückspunkt nimmt gleichsam die Farbe des Planeten an, sagt: „In dieser Farbe unterstütze ich Dich“. Hier wird es interessant, denn bewußt mit Astrologie leben bedeutet, den Farben seiner Talente Ausdruck zu geben: Geht Venus über den Glückspunkt, geht es um ihre freundlichen Werte, ist es Saturn, darf etwas zur Form gerinnen, was lange im Werdeprozess war, ist es Mars, dann kann der Weg des Kriegers/der Kriegerin auf der Seite des Glücks sein.

– ich habe hier schon mal was über den Glückspunkt geschrieben, und hier wird von Astrowiki alles erklärt. In Kürze läßt sich sagen, daß der Glückspunkt im Grunde nur auf direkte Planetentransite „reagiert“, am besten bei Jupiter und Venus. Er ist eine Reminiszenz an die arabischen sensitiven Punkte, ein geliebtes Überbleibsel der mittelalterlichen Astrologie. Was die Tag/Nachtformel angeht, habe ich meine Meinung geändert und halte sie für sinnvoll – der Glückspunkt wird anders berechnet, solange die Sonne unter dem Horizont ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Ach so, gestern? … Ihr werdet bemerkt haben, daß ich das Bild ausgewechselt habe, ein Nacht- anstatt ein Tagbild. Nun stellt euch vor, daß wir uns „piratig“ im Gewölbekeller, tief unter der Erdoberfläche dieser uralten Gaststätte trafen. Es ging also wahrlich plutonisch zu!

Ereignis, Weltbild

„höchstwahrscheinlich nicht“ LHC/Liebe

LHC Start: 10.09.2008 09:28 in Genf

Schwarzes Loch, LHC und Weltzerstörung*

Liebe Leserinnen und Leser,

die sogenannten Teilchenphysiker machen es einem nicht leicht, ihre „Welt“ zu verstehen. Wie in jedem Fachbereich mit einer eigenen Sprache (Mathematik) gibt es eine Tendenz, sich von Außenstehenden durch Fachchinesisch abzuriegeln, um so mehr, wenn es richtig viel Geld zu verteilen gibt. Dazu kommt, daß es – siehe oberer Link – unterschiedliche Meinungen innerhalb der Zunft gibt, wobei diejenigen, die warnend ihre Stimme erheben, gnadenlos untergebuttert werden.

Ich kann verstehen, wenn man nun meint: man verstehe nicht und dazu in Steigerung noch denkt, man müsse auch nicht verstehen, es wäre auch so alles o.k. – und zumal, was das noch mit Astrologie zu tun hätte** – sind wir es denn nicht gewohnt, ein paar Räucherstäbchen anzuzünden und uns im 12. Reiki-Grad in eine andere Galaxie zu channeln?! – bin allerdings entschieden anderer Meinung:

Niemand dürfte sich, ginge es nach mir, heute darum drücken, die elementaren Theorien zur Weltentstehung (wobei das eine völlig offene Frage ist: ob überhaupt entstanden, oder nicht … ) kritisch denkend nachzuvollziehen, und zwar deshalb, weil es dabei gar nicht um Physik geht, sondern ganz elementar um die Würde des Menschen, um unseren Platz in der Welt: ob wir uns, klein und hilflos als Materiekrümel im Universum betrachten, oder aber – an unserem Platz – zu tun haben mit der Würde, Verwandlung und Erlösung aller Natur in uns und um uns, und ob dieser Platz gewollt und geliebt ist von einem Gott, der uns leitet. Das geht auch in den sozialen Bereich, das Selbstverständnis: – gehört Dir der Platz, den Dein Körper „ausfüllt“, recht eigentlich ist – oder mußt Du (als kosmisches Nichts) dafür Miete zahlen?

Es ist nicht gleichgültig, ob „Licht“ als Wellenphänomen aufgefasst wird, welches sich im Nichts bewegt, oder ob Licht der direkteste und schönste Wesensausdruck eines lebendigen Gottes ist, der uns liebt und nur deswegen da ist; das macht den Unterschied zwischen Sinn und Verzweiflung, zwischen Wahrheit und Lüge, zwischen Zukunft und Untergang.

Was Du tust und denkst – spielt es eine Rolle im unendlichen Universum? Bist Du gewollt und bejaht – braucht die Erde Dich – existieren die Naturgesetze unabhängig von Dir selbst und deinem Willen, bist Du nur ein entwickelter Affe (with respect to the apes), oder sind Geist und Bewußtsein des Menschen älter als die Erde selbst, tragen die Erde sogar?!

Wir haben uns so sehr daran gewöhnt, von den kosmologischen Untergangspriestern und ihrem unfreiwillig-freiwilligen Guru – Einstein – die Grundlage des Denkens selbst als Gleichgültigkeit des Standpunkts (Relativität) untergejubelt zu bekommen und anzunehmen – halten das gar für einen Geniestreich – daß wir noch nicht einmal im Traum wagen, dagegen zu rebellieren, uns ein Urteil nach dem gesunden Menschenverstand zuzutrauen, ganz gleich, ob wir Physik studiert haben, oder nicht.

Und wenn wir´s verstehen würden (daß die Relativitätstheorie Wahnsinn ist, der unmittelbar den Wahnsinn der A-Bomben begründet und fortsetzt) ändert das was?!

Ja, das tut es – und niemand soll behaupten, er/sie könne sich aus der Verantwortung stehlen: die Prinzipien sind einfach nachzuvollziehen, die Dr. No-Bande hat lange genug – wenn es nicht schon zu spät ist (siehe Link oben) auf Kosten der Menschheit und gegen den Sinn der Erde Raubbau an allem betrieben, was heilig ist.

Last not least: wer die Venus/Mars/Merkur Konjunktion im Start-Horoskop des LHC lesen kann, weiß, daß diese Höllenmaschine mit der Energie unserer eigenen Liebe gefüttert wird: zur Welt, zur Wahrheit und zum Dasein überhaupt. Aufwachen, besonders 2012!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Der Link stammt von einem typischen Wissenschaftsvertreter, der die Gemüter beruhigen soll. Warum nur reicht mir in diesem Zusammenhang (Weltzerstörung) das Wort „höchstwahrscheinlich“ nicht?

** Es gibt wenig Dinge auf der Welt, die so wichtig sind, wie die Wiedervereinigung von Astronomie und Astrologie (der Lehre von der Bewegung der Planeten/Gestirne und der Lehre vom Sinn der Bewegung der Planeten/Gestirne), schon allein aus diesem Grund müßten alle Astrologen hellwach werden und kritisch mitdenken, wenn  Astronomie/Kosmologie und Physik etwas aushecken.

Personen

Jean-Baptiste Pigalle

Jean-Baptiste Pigalle, porträtiert von Marie-Suzanne Roslin, Künsterin im Zeichen Fische …

Liebe Leserinnen und Leser,

nicht so sehr auf diesem Bild, aber hier:

… da sieht Pigalle ganz genauso aus, wie mein Wassermann ol` buddy mit Krebs-Aszendent, das ist das Verblüffende, immer wieder. Aber was soll das nun, warum interessiert mich hier und heute Pigalle?

Ganz kurz war zwischen den Bildern der Wochenschau Pigalles Merkur zu sehen, „sich die Flügelschuhe bindend“. Daher das Horoskop des Künstlers hier. Es weist für den Tag erstaunliche Konstellationen auf. Die unteren Horoskope zeigen alle im Innenkreis das Geburts-Radix Jean-Baptiste Pigalles und außen die Transite für vorgestern, als ich den Film machte.

Wer die durchguckt, findet nicht nur einen genauen Venus/Venus Transit, Mond über Mond, Mondknoten auf Mondknoten, sondern auch eine Merkur/Pluto Beziehung und umgekehrt als ziemlich genauen Aspekt.

Ist es wichtig? Vielleicht nicht – jedenfalls zu beobachten …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen: Jean-Baptiste Pigalle, 26.01.1714, außen 10.12.2011

Voltaire von Pigalle  Datei:Voltaire nu.jpg – Wikipedia

Poetry

Sonne im Schützen

Der Sturz des Phaeton in Eichstädt in der Fürstbischöflichen Residenz. Foto © Termin

Liebe Leserinnen und Leser,

Schütze ist das Zeichen des Zeus, des Blitzeschleuderers, wie wir ihn hier im Gemälde sehen unten rechts. Neben ihm steht Merkur, deutet mit seinem „Zauberstab“ auch Richtung „Phaeton“, der Sohn des Phoebus Appolon, der Sonne sein soll, und recht eigentlich dürftig verschleiernd die Sonne selbst ist. So ist er auch gemalt, er stürzt im Bild selbst, die Schulter an einer dunklen Wolke, und das Licht im Rücken. Dabei ist der goldene Wagen die Identität mit dem Licht unserer Sonne. Neben Merkur kann man in Konjunktion – sie werden von einer geisterhaften dritten Person gehalten –  auch Venus finden, wir erkennen sie daran, daß sie nackt ist. In Konjunktion – im erweiterten und richtigen Sinne im Zeichen Schütze sind sie jetzt auch. Für mich am bemerkenswertesten an diesem Barock-Horoskop ist die Kraftübertragung von Zeus/Jupiter zur Sonne, die durch den fallenden Goldwagen mit-symbolisiert ist. Die Alten waren also tatsächlich der Meinung, daß der kleine Jupiter Kraft und Einfluss über die riesige Sonne hätte. Das ist das Bemerkenswerteste. Und natürlich die Sage selbst. Es ist klar – allein schon, wenn wir an die Blitze = Elektrizität denken, daß hier die Sonnenzyklen bekannt waren, jene ca. 12 Jahre währenden Runden einer Kraft-Kommunikation zwischen Sonne und Erde (und allem anderen im Sonnenradialfeld), die durch die Aurora Borealis und alle Auroren im Kosmos sichtbar für unsere Sinne mit der veränderten/verstärkten „Sonnenkommunikation“ gebracht werden kann.

Bild: Nasa

Weiter gilt dem Inhalt der Sage dieselbe Aufmerksamkeit, wie dem Herodot-Zitat vor zwei Tagen: wieder wird von einem kosmischen Ereignis berichtet in dem Gemälde nach dem Vorbild der Mythologie. Und wieder geht es um einen veränderten Sonnen-Rhythmus, eine Störung des Bahnverlaufs, aber Zeus, der Blitzeschleuderer, hält in verbundenem Gleichgewicht die Sonne in Wahrheit fest.

Bekannt ist eine Deutung, wonach ein Meteoriten-Einschlag memoriert wäre: aber das hieße, das Bild zu mißdeuten: wenn Apollon (oder sein Sohn) Phaeton „stürzte“ in den alten Sagen, dann gerade der, und nicht etwas anderes. Also ein zweiter deutlicher Hinweis auf verborgene Rhythmen. Für das Sonnen-Ingres -Horoskop im Zeichen Schütze sehen wir Neptun und Chiron in Haus 10 und Zwillinge aufsteigend, aber auch den Südknoten am AC, es geht also auch um vergangenes Karma und Täuschung!

Sonne Quadrat Chiron passt jedenfalls zum Gemälde!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Sonne Schütze 2011 Nürnberg 17:08

„Nahe grenzet das Haus, wo er aufsteigt unserem Lande: unde oritur, domus est terrae contermina nostrae … “ (Ovid, Metamorphosen).

Denn: das Gemälde steht still, und so dynamisch-Schütze-mäßig* es insgesamt daherkommt, es ist ein eingefrorenes Bild höchster Dynamik. Und doch steht es geheimnisvoller Weise still.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Im Pathos, sein Ausdruck ist Pluto = Skorpion- (Und Neptun vielleicht)!

2012

Mars/Pluto Trigon

23.11.2011 15:06 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

obige Darstellung soll angeblich „Bolon Yoke´K´hu“ sein, von dem die Maya mit ihrem unglaublich präzisen Kalender glaub(t)en, er werde am Ende ihrer Zähl-Zeit, also – más o menos nächstes Jahr –  zurückkehren. Dazu passend wird bei uns die Relativitätstheorie obsolet.

Ich habe in der Zwischenzeit einiges an Maya-Folklorisierung gelesen (initiiert durch Jose Argüelles), gegen die ich vor allem wegen der Grausamkeit der Opferriten erhebliche Bedenken habe.

Mir sind zusammenfassend wegen des Maya-Kalenders im Grunde genommen nur einige ganz wesentliche Fragen/Feststellungen hängen geblieben, die ich euch hier mitteilen möchte:

1. Der Maya-Kalender ist ein astrologischer Kalender. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Rhythmus Venus/Erde = 8/13, woraus sich der Festzyklus von 52 Jahren = 1/2 104 = 13 mal 8 ergibt. Der Kalender „funktioniert“ ebenso, wie Bach´s barocke Musik: mittels des Versuchs/Betreibens,  die Welt harominkal zu strukturieren: zu dem Zweck (wie ich glaube), Sicherheit zu gewinnen.

Und zwar – bei den Maya – anhand von Venus-Sonnen Konjunktionen/Rhythmen: vielleicht, weil zu dieser Zeit keine Besuche ihrer grausamen „Götter“ möglich waren (die hintere Konjunktion)?!

2. Bezieht sich der Kalender irgendwie auf kosmische Rhythmen, die uns bisher unbekannt sind? Mit anderen Worten: datiert sein Beginn – Pluto stand 3113 a. Chr. auf 22:54 Grad Steinbock – irgendwie auf einen Rhythmus des planetaren Systems, der uns bislang verborgen geblieben ist?

Hierzu möchte ich nochmals ausführlich Herodot zitieren, jenen hellenischen Ägypten-Reisenden, der uns eine detaillierte Beschreibung des Glaubens- und Sittensystems der Ägypter der vor-alexandrinischen Zeit hinterlassen hat. In Buch II (140 ff) über die Geschichte der Menschen und Götter findet sich folgender Absatz:

„In einem Zeitraum von elftausenddreihundertvierzig Jahren haben nur menschliche Könige, nicht Götter in Menschengestalt, in Ägypten geherrscht. Ja auch bei den vor und nach diesem Zeitraum lebenden Königen sei es nicht anders, meinten sie.

Während dieser Zeit sei die Sonne viermal (nicht) an ihrem gewohnten Ort aufgegangen. Wo sie jetzt untergeht, dort sei sie zweimal aufgegangen, und wo sie jetzt aufgeht, sei sie zweimal untergegangen.

In Ägypten hätte sich dadurch nichts verändert,“ so der Bericht der Hephaistos-Priester , „weder in Bezug auf die Pflanzenwelt noch in Bezug auf die Tätigkeit des Flusses, weder in Bezug auf die Krankheiten noch in Bezug auf den Tod der Menschen.“

Und weiter:

„Vor diesen Menschen allerdings hätten Götter über Ägypten geherrscht, die zusammen mit den Menschen gelebt; und einer von ihnen sei immer der Mächtigste gewesen.“

Handelt es sich bei diesem Bericht um eine Märchen-Erzählung der ägyptischen Priester? Gewiss nicht; wer die Religion der alten Ägypter nur einigermaßen durchschaut, wird verstehen, daß sie gar nicht lügen/fabulieren konnten.

Wir müssen also davon ausgehen, daß es tatsächlich kosmische Rhythmen gibt, die wir noch nicht kennen, und ich gebe zu, ich wünschte zutiefst, wir würden 2012 ein solches, von den alten Priestern beschriebenes kosmisches Ereignis bekommen, denn es wäre wohl das einzige, was die Menschheit zum Umlenken bewegen könnte in ihrem wahnsinnigen Crash-Kurs gegen die eigene und die Welt-Natur.

Wie es allerdings möglich sein sollte, daß die Sonne/Erde Relation sich absolut folgenlos umkehrt, dazu habe ich im Augenblick noch keine Idee. Wobei hervorgehoben werden muss, daß es eben schon von den Priestern bemerkenswerterweise hervorgehoben ist, wie als hätten diese Priester, die doch angeblich noch geozentrisch dachten, gewußt, daß gemäß der Erwartungshaltung ihrer Rezipienten eigentlich eine Sintflut mit solchen kosmischen Bewegungen einhergehen müßte … jedoch nichts dergleichen:

„In Ägypten hätte sich dadurch nichts verändert, weder in Bezug auf die Pflanzenwelt noch in Bezug auf die Tätigkeit des Flusses, weder in Bezug auf die Krankheiten noch in Bezug auf den Tod der Menschen.“

3. Ich bin davon überzeugt, daß der 360-Tages Kalender, der sogenannte Haab, nur Sinn macht, wenn die Erde tatsächlich einmal in 360 Tagen um die Sonne lief (die zusätzlichen 5-komma nochwas Tage werden in allen Weltkulturen als Fremd-Ergänzung betrachtet und kultisch „bedient“, eventuell bevor sie sich den Mond zu ihrer Begleitung einfing. Das könnte – folgt man den Ideen von Helmut Friedrich Krause – tatsächlich erst in geschichtlicher Zeit passiert sein. Und wenn der Tzolkin, der 260-Tages Kalender nicht auf dem Erd/Venus Rhythmus basiert, wäre er unter Umständen die noch ältere Kalender-Variante, die auf einem anderen kosmischen Ereignis fußt (oder eben – viel tiefer und wahrscheinlicher in der Zeit – der Lauf der Erde um die Sonne ohne Mond). Mit anderen Worten: ich glaube, die verschiedenen Zeiträume der drei Kalender beruhen jeweils auf zeitlich gestaffelten kosmischen Großereignisssen, welche die Maya mittels ihres Kalender-Berechnungssystems miteinander in Bezug zu bringen trachteten.

4. Was nun „Bolon Yoke´K´hu“ betrifft, so ähnelt er – wie ich finde – Spielbergs Monstern in „Aliens & Cowboys“ und kann nur, wie ich meine, aus der habitablen – der wasserflüssigen Zone – im Kosmos stammen, meines Erachtens von der Venus. Seine Rückkehr möge der kosmische Christus bannen: hat er schon, glaube ich.

5. Die Maya hängen viel enger mit unserer Astrologie und unseren Tierkreiszeichen zusammmen, als bisher bekannt. Ihre Sprache ähnelt auf sehr merkwürdige Art dem uralt-hochdeutschen (wesentliche Wörter wie „Wasser“, „Axt“, „Fluss“ etc.), und es ist bekannt, daß die Himmelsscheibe von Nebra eine Navigation preisgibt, die sich gut mit den zyklischen Besuchen (jeweils zu Saturn im Stier) auf den karibischen Inseln verknüpfen läßt. Thor Heyerdahl hat gezeigt, daß unsere Steinzeit-Vorfahren Weltreisende waren, und Plutarch („Das Gesicht im Mond“) berichtet davon ganz konkret.

Soweit die aktuellen Verknüpfungen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fussball EM 2012

Ukraine gegen Deutschland

Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wäre es nur um die Sonne bestellt, die Deutschland als Favorit ist, wir würden verlieren. Denn die Sonne steht im vierten Haus, wird von Saturn, Herr von 7 (Ukraine) beherrscht.

Aber wir sind auch noch Mars als Herr von Haus 10. Und der bekommt ein Quadrat mit dem Mond. Und da sagt Frawley, dieser Aspekt, also Deutschland, gewinnt.

Ist aber natürlich noch interessant, wie sich Sonne in Haus 4 auswirkt, ob uns der Gegner auch in der Hand hat und sich sein Glück gemäß Merkur/Venus Konjunktion vielleicht doch auch zeigt, auch wenn Frawley darüber nicht viel sagt, bzw. diese Faktoren sekundär setzt, wenn wir einen eindeutigen Mond-Aspekt haben.

Ergebnis: 3:3 – und die hatten uns tatsächlich über lange Strecken in der Hand und außerdem (Venus/Merkur) noch Glück …

Der Glückspunkt in Haus 7 interessiert Frawley übrigens nicht besonders.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

11.11.2011 21:45 Kiew

Ereignis, Weltbild

Verträge von Maastricht

Liebe Leserinnen und Leser,

Maastricht ist eine wunderbare Stadt, klein und schön, meist gut gelaunt und an einem lustig schnell fließenden Fluss gebaut. Unteres Horoskop ist jenes für den Tag der Unterzeichnung der Verträge von Maastricht.

Nach Einbruch: Diebe schicken Genschers historische Füller zurück – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

07.02.1992 Maastricht 12:00

Genscher hat ja nun das perfekte Diplomaten/Spion-Horoskop … Fische mit Skorpion Aszendent, Waage-Mond und Mars in Zwillinge, Neptun in Haus 9 (beste Reisesehnsucht … ), aber jenes der Maastrichter Verträge ist auch eindrucksvoll. Was Genschers Füller betrifft, scheints in dessen Horoskop um den Herrscher von Haus 3 zu gehen, Uranus bei ihm, den er in Konjuktion mit seiner Fische-Sonne auf letztem Grad hat …

Nun schaue sich mal einer diesen Engel im Wappen der Stadt  an, die vor dem Schild mit dem Venus-Pentagramm steht. Maastricht ist eine Waage-Stadt, die bekanntlich von Venus regiert wird, passt auch zur jährlichen Antiquitäten-Messe und weiteres mehr. Für eine Gründungsflagge, die mit Venus Europa darstellt, ist Maastricht der richtige Gründungsort:


Besonders imposant am Unterzeichnungshoroskop ist die Rezeption zwischen Uranus und Saturn, wodurch die beiden Zeichen Steinbock und Wassermann, Regierung und Gesellschaft, regelrecht zusammengeschweißt werden. Nur Jupiter in Jungfrau, rückläufig, ist keine üble Wahl: da werden die Wohlstandsverteilungen praktisch immer wieder geändert werden müssen – nach alter Astrologie ist Jupiter dort fremd, was für eine so sehr auf Wohlstand fixierte Bindung natürlich bei jeder Jupiter-Aktivierung zum Problem werden kann …

Pluto im Skorpion – noch nie wurde soviel Ablenkungszauber entworfen, um eine Generation geistig zu fesseln: Harry Potter, World Of Warcraft, My Space, etc. … alles eine „Ich-will-haben“-Bindung, gewaltige Ansprüche kanalisiert durch plutonisch/neptunische Simulation.

Natürlich auch der Versuch jener Zeit, die Ordnungen des Zusammenlebens durch Magie zusammenzuschweißen. Da ist das Wiederauftauchen des berühmten Füllers ein Wunder und gutes Omen zugleich …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Vom Quadrat in den Balsam-Mond

Liebe Leserinnen und Leser,

solange solche Leute soviel Spaß haben, ist mir nicht bang um den Planeten – Fast glaubt man, zu träumen: – keine elektrische Verstärkung? Und ziemlich lang, aber eine wahrhaft zappaeske Waldboden Pilzduft Sonnenherbst Oper – zauberhaft – spätestens in der Mitte ist jeder überzeugt – sowas tolles hab ich noch nie gesehen, kunstvoll, locker, lustig, perfekt und schön – unbedingt anschauen (ein bischen Zeit nehmen, – wir haben, wie ich heute belehrt wurde, bald Balsam-Mond, den Mond vor Neumond). Die Engländer sagen: „waning crescent moon“ = „schwindender Sichelmond“ = „balsamischer Mond“. Balsam für die Seele ist dieses Video:

„We are made from the stuff of the stars … „

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.:

(Vielleicht wird ja hier die Zukunft Europas entschieden? Danke für die Balsam-Weisheit!)