Mond, Mundan, Poetry, Weltbild

Fische-Mond (im Quadrat zu Merkur … )

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Liebe Leserinnen und Leser,

wer meint, heute oder morgen was entscheiden zu können, sieht das Quadrat von Merkur und Mond nicht, der seinerseits die Opposition von Merkur und Jupiter betont (auslöst … ) – es ist nun wg. Fische-Mond – da fühle ich mich tatsächlich jeden Monat wie treibend auf dem Ozean des Unbestimmten – nahezu unmöglich, für und wider vernünftig abzuwägen – dabei spricht aber die sogenannte Rezeption – Astrowiki-de prinzipiell sogar die Sprache gewichtiger Entscheidungen: in Rezeption stehen jedoch nicht nur Merkur und Jupiter, sondern auch Pluto und Saturn – diese sind quasi als Konjunktion zu werten, die im Falle von Saturn und Pluto jahrelang, im Fall von Merkur und Jupiter bis Ende 2012 reicht – ist also mal das Mond-Quadrat weg (übermorgen) gibt es keine bessere Zeit, als mit Jupiter rückläufig in Opposition/Rezeption zu Merkur nicht nur das ganze Wissen (Zwillinge) zu bekommen, sondern die Weisheit (Schütze) dazu. Saturn und Pluto sind beide gut für tiefgreifende Strukturreformen, die rücksichtslos durchgesetzt werden: siehe Südeuropa. Wie kann man das privat nutzen? Indem jeder selbst „tiefgreifende Strukturreformen“ macht – ich fang mal an!

Merkur Opposition JupiterNürnberg, 18.12.2012 22:02

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Philosophie der Astrologie 9 Teil C

Liebe Leserinnen und Leser,

Bilder, eines aus der griechischen Antike, und eines aus der Steinzeit aus einer Erdhöhle in Kasachstan, die hier in der Reihe gezeigt wurden, sind diese beiden:

Ich gehe immer davon aus, daß unsere Vorfahren uns etwas sagen wollten mit ihren Darstellungen. Der Schlüssel für das Adler/Zeus-Bild, bzw. das Osiris/Zeus-Adlerbild war für mich die Erkenntnis, daß dieses Bild nicht eine Allegorie zwischen Adler und Mensch ist, sondern für den Menschenadler – eines der vier archetypischen Bilder, die der Prophet Ezechiel (Stier – Adler – Löwe – Mensch) steht.

Dem sitzt Zeus/Jupiter als gefesselter Gott – deswegen Osiris – gegenüber. Diese Allegorie wird aber erst verständlich, wenn man sie als ein ganzes Bild für die eigene Seele versteht – die Seele selbst ist gefesselter Gott und Adler!

Wichtig ist die Muschel, die doppelt zwischen Ornamentik und Zeichen auftaucht – das mag einerseits am Gebrauch der Schale für zu verspeisende Meeresfrüchte liegen, andererseits ein Hinweis auf die lebendige Rhythmik allen Geschehens sein.

Man stelle sich vor – Kindern und einfachen aliteraten Menschen waren diese mythologischen Entwürfe in alltäglicher ornamentaler Selbstverständlichkeit von Kindheit an optisch-historischer Leitfaden. Zusätzlich sind diese Bilder in einer Sprache formuliert, daß auch wir sie noch prinzipiell entziffern können.

Man stelle sich vor, wir selbst wollten übermitteln, noch in tausenden Jahren sei ein Ort oder zwei oder drei nicht zu betreten  – wie es ja traurige Realität ist. Wenn wir damit rechnen müssen, daß bis dahin jede narrative translative Struktur auf Buchstaben und Laut-Basis unverständlich geworden sein könnte?!

Wir würden Bilder malen, wie unsere Vorfahren!

Diesbezüglich bitte nochmal das zweite Bild betrachten. Es zeigt einen Menschen mit Tierschwanz, der verbunden ist mit einem Steinbock durch den Verlauf der Linie. Und der Kopf dieses Menschenwesens ist in Sternenspähren, die mit dem Augen-Doppelsystem sieben ergeben. Der Mensch ist nackt, und da wir seinen Penis sehen, handelt es sich um einen (unbeschnittenen) Mann. Es fällt nicht schwer, zu erkennen, daß dies ein Wesen zwischen Himmel und Erde ist. Und Zweck dieser in möglichst zeitlosen Stein geritzten Petroglyphe ist offensichtlich, die Zeit zu überdauern und von genau uns endlich gelesen und entziffert zu werden.

Die Botschaft ist also, daß durch den mit dem Steinbock verbundenen Menschen die Erkenntnis des Zusammenhangs von Mensch, Tier und Himmel in Form einer Erleuchtung der Doppelspähre, die durch die Comic-gleichen Doppelaugen, die sowohl nach innen, als auch zu uns nach außen schauen. Dieses  zwischen Himmel und Erde wurde absichtlich als ein Anblick von innen und außen zugleich dargestellt: „Seht her, – solches haben wir erfahren, wir sind Doppelwesen zwischen Himmel und Erde,“ sagt dieses Bild, „Beharrlichkeit des Bocks hat mich in himmlische Spähren gebracht – Liebe und Himmel sind gemeinsam.“

Das Bild ist ein zärtliches Steinbock-Erkenntnisbild. Und wenn wir darauf ein halbes Jahr meditieren würden, würden wir einen Eingang finden – durch das Bild – das von einem Hüter der Schwelle, Geißen und Böcken bewacht ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Weltbild

Verborgene Merkmale

Nürnberg, 11.09.2012 16:24

Liebe Leserinnen und Leser,

Der erste Regen und Pluto am AC – es blitzt und donnert relativ heftig und relativ kurz. Der Glückspunkt steht am MC – und Mars im Skorpion ist kurz davor, sich zu verwirklichen. Neptun und Chiron im zweiten Haus. Mond bildet im Krebs bald ein Quadrat zu Saturn – beide sind sehr stark, Mond ist stärker, weil er im Eckhaus steht: die Zuneigung zu den anderen wird überwiegen – gegenüber dem Saturn der Gerechtigkeit und des logisch/ästhetischen  Ausgleichs in Haus 9.

in den Beratungen der letzten Tage waren viele bemerkenswerte Horoskope – Partnervergleiche – wo auf faszinierende Weise die 3-er Regel erst die astrologische Passform öffnete – wo zunächst wenig zu passen scheint – ein verborgenes Merkmal – wie z.B. den Geburtsherrscher im 7 Haus bei beiden, einmal Mars bei ihm und einmal Venus bei ihr.

Beide haben also dann die Gemeinsamkeit, den Schlüssel ihrer Art, sich zu geben und erwartet zu werden von den anderen der dem/der PartnerIn zu überlassen – müssen gewissermaßen das Gefühl überwinden, fremdgesteuert zu sein, oder den externen Steuermann (der in ihrem eigenen Auftrag handelt) steuern.

Zweites geheimes Merkmal: sein Nordknoten in ihrem Sonnenzeichen, ihrer in seinem, Stier und Löwe – da weiß man, warum es sich lohnt, das Quadrat zwischen den beiden fixen Zeichen Löwe und Stier eventuell doch zu überwinden. Es gibt ja gemeinsame Interessen des Wohlgefallens. Und obwohl Skorpion und Widder-AC eine 150 Grad Quincunx Verbindung ergibt, und auch der Mond im Wasser von ihr nicht günstig zu seinem Mond im Feuer steht, in Neumond-Konjunktion zur Sonne, ist aber entscheidend –  drittes unauffällige Merkmal! – daß beide eine Sonnen-Jupiter Konjunktion dazu haben. Also beide Glückskinder.

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Vor solchen Horoskopen steht der Astrologe staunend, wie vor einem Wunder: es sind – bei einer nahezu unheimlichen Häufung offener Unverträglichkeiten bei diesem Paar, eine geradezu bemerkenswerte Streuung starker – ich nenne sie mal: verborgener Merkmale: Geburtsherrscher bei beiden in 7 … Nordknoten im jeweiligen Sonnenzeichen („Deine Selbstverwirklichung ist auch die Richtung für mich … „), und die Jupiter/Sonnen Konjunktion – einmal Fische, einmal Löwe mit Jupiter: Dabei stehen bemerkenswerterweise Venus und Mars gespannt oder ungünstig – erotisch eine Herausforderung: Saturn bildet ein Sextil für das Paar – Halt finden sie doch! …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: jetzt brodelt es natürlich karmisch im Haus 9 der Philosophie-Reihe, und für´s zehnte Haus wird sich mein Wassermann-Saturn etwas einfallen lassen …

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Philosophie der Astrologie 4

Liebe Leserinnen und Leser,

Danach fragend, was Astrologie eigentlich ist, können wir nicht dabei stehen bleiben, uns zu erklären, wie sie funktioniert. Obwohl für ein rudimentäres Kennen des Gegenstands eine minimale Sachkenntnis nicht abträglich ist – aber auch nicht vorausgesetzt werden kann.

Für unsere Untersuchung reicht es, zu wissen, daß Astrologie ein System ist, das mit der natur-rhythmischen Wiederkehr von Dingen zu tun hat, die sich am Himmel beobachten lassen oder aus solchen Beobachtungen unmittelbar abgeleitet sind.

Wir sagen deswegen „naturrhythmisch“, weil wir hervorheben wollen, daß nichts erfunden wird oder dem Zufall überlassen. Die Erscheinungen, die am Himmel beobachtet werden, gehören nicht zu den Dingen, von denen wir den Eindruck haben, wir könnten sie beeinflussen. Astrologie zeichnet diese Dinge nur auf. Damit ist alle Astrologie von rein numinosen Techniken der Zeit-Interpretation (dem I Ging oder dem Tarot) deutlich abgegrenzt. Das astrologische Werkzeug, der Zodiak, ist genau so objektiv, wie ein Fernrohr.

Gerade dadurch, daß es einige unterschiedliche „Astrologien“ gibt, läßt sich die Gemeinsamkeit in dem finden, was alle Astrologien, soweit uns bekannt oder historisch halbwegs zugänglich, verbindet: es ist – wie gesagt – die natur-rhythmische Wiederkehr von Dingen, die sich am Himmel an Planeten und Sternen beobachten lassen.

Es spielt für diesen grundsätzlichen Gedanken keine Rolle, ob Astrologie solchermaßen chinesisch, nach Maya-Art, oder keltisch betrachtet wird: immer geht es um die natur-rhythmische Wiederkehr von Dingen, die sich am Himmel beobachten lassen.

Verschiedene Astrologien setzen dabei unterschiedliche Prioritäten – ein Jahresrhythmus weist in China den Geburten eine viel kollektivere astrologische Beteiligung zu – man/frau ist im Jahr des Drachen geboren, oder gar ein Feuerpferd. Orientierungsmarke bleibt der Jupiter-Rhythmus als Wiederkehr-Orientierungspunkt.

Der Kalender selbst ist ursprünglich kein bloßes Zahlen-Messgebilde nach Tagen und Jahren, sondern – wie am Maya-Kalender zu studieren – ein grundsätzliches Ordnungs-System für alle relevanten Belange einer Gemeinschaft im Lauf der Jahreszeiten. Astrologisch/Astronomisch wurden alle Tage und Feste, alle Ausnahmen und Gelegenheiten bestimmt.

Und genau genommen ist das heute – auch wenn die Datums-Zählung glaubt, sie hätte sich mit dem Geist der Ziffern selbstständig gemacht, auch noch so: denn jede Zählung landet doch sehr ursprünglich in der chaldäischen Woche, die sich trotz unterschiedlicher Kalender auf der ganzen Welt normativ durchsetzt.

Man kann also sagen, daß Religion selbst vom Himmel das Gesetz nimmt. Denn dies: Astrologie, Astronomie und Kult waren zu Zeiten der berühmten Kalender-Goldhüte ein einziges Gemeinsames.

Damit wird klar, daß wir bei dem Versuch, zu sagen, was Astrologie heute ist, bedenken müssen, was sie dermaleinst war. Kult und Wissenschaft sind andere, sich heute gerade wieder treffende Wege gegangen, allein die Astrologie ist heute weder Kult noch Wissenschaft – letzteres wäre zumindest theoretisch denkbar, ersteres nicht.

Nur: was ist Astrologie dann? Von welchem Rest der Rest?

Um zu erklären, was ich meine, gestatten Sie ein Bild: nehmen wir an, Astrologie wäre eine Zutat zu einer guten Suppe, in der ursprünglich Kartoffeln, Suppengrün, Rindfleisch, Wasser, Lauch, Salz, Pfeffer und ein Lorbeerblatt gekocht wurden.

Nun hätte sich in der Zwischenzeit die Suppe in ihre Zutaten verwandelt: Astronomie und Astrologie sind nicht mehr gemeinsam abzuschmecken – auch wenn das versucht wird – und auch der Kult – analog vielleicht zu „Rindfleisch“ – hat sich vielmals abgespalten und aufgeteilt: aktuell in „massentierhalterische Mastanstalten“ einerseits und Kirchen andererseits – klingt gemein, ist aber korrekt, war doch der Altar ursprünglich – Isaak und Jaakob erzählen die Geschichte – ein Opferstein.

Wie jeder Vergleich hinkt dieser besonders, denn von ursprünglichen Zutaten kann ja keine Rede sein: jenes Ganze, das Wissen einmal war, bestand nicht aus Teilen, sondern gerade aus einem einzigen Ganzen, in dem Astrologie und Astronomie eben keine „Zutaten“ waren, weil eine Differenzierung im ursprünglich Gemeinsamen, Früheren per Definition nicht möglich ist.

Das Ganze bestand ursprünglich nicht aus heute sichtbaren Teilen – heute sind es Teile – damals waren es keine. Die heutigen Teile – Astronomie und Astrologie, Mathematik, Wetterkunde, etc. waren ursprünglich ein gemeinsames Anderes, deren Geschichte nicht isoliert vom Anderen erzählt werden kann.

Sie merken also, es wird nicht einfach, Astrologie aus ihrer Geschichte zu erklären, denn diese Geschichte gibt es so nicht. Erst die Trennung der Einzelteile erschafft Einzelteile aus einem vorhergehenden Ganzen.

Insofern ist „Geschichte der Astrologie“ immer lesenswert, aber irreführend, weil sie das Nebeneinander unterschiedlicher Disziplinen voraussetzt, eine Voraussetzung, die historisch in aller Tiefe jedoch unhaltbar ist.

Das, was heute Astrologie ist, entspricht also keinem Rest eines Ganzen allein, sondern hat darüber hinaus einen neuen und eigensinnigen Charakter, den es solchermaßen noch nicht gab. Es ist eben vielschichtig. Zum einen kommt Astrologie aus mehreren Traditionen zugleich, zum anderen ist es nicht verwunderlich, daß eben heute Dinge astrologisch zutage treten, die erst durch das neue Werkzeug Computer sichtbar werden konnten.

Im Sinne der heutigen, vielfältig erfolgreichen Praxis einer Astrologie der seelischen Persönlichkeit zeigen sich klare Muster, die auch durch eine psychologische Beschreibung der Persönlichkeit nachvollziehbar sind, bis hinein in genaue charakterologische Details.

Es geht weiter in Facetten!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Europa im Uranus-Pluto Quadrat

21.06.2012 14:20 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

von den nächsten drei Europas Schicksal entscheidenden Monaten spricht Christine Lagarde (01.01.1956 13:40 Paris, also Steinbock und Stier AC, Mond in Merkels Mond-Gegenzeichen Löwe in Pluto-Konjunktion!), und wird damit zur öffentlichen Gegenspielerin zur Superfrau aus Berlin mit Sonne in Opposition – Krebs-Frau Angela Merkel. Christine Lagarde vertritt, denke ich, glaubwürdig die Meinung der internationalen Banken, auf deren Hilfe Europa ja offensichtlich angewiesen ist.

Bis Oktober 2014 wird jetzt Pluto zweimal hin und zurück über die Sonne des Euro gehen, und so sind Veränderungen unausweichlich. Die Frage ist jetzt nur, ob diese Veränderungen aufgezwungen oder gesteuert sind.

Und die Frage ist, ob unsere schwäbische Gesinnung mit Schütze-Aszendent und Jungfrau-Sonne wirklich schon akzeptiert hat, was ansteht. Pluto wird das System zusammenbrechen lassen, wenn man sich nicht zum Handeln entschließt. Und das heißt letztlich Vergemeinschaftung der Schulden. Dazu müssen die gewaltigen Vermögen, die aus dem neoliberalistischen babylonischen Turm als Buchungsgeld angehäuft wurden, teilweise zur Finanzierung der griechischen und gesamteuropäischen Verschuldung schrumpfen. Ohne dem geht es nicht, das sagen selbst konservative Ökonomen. Und wenn man David de Rothschild in seinem Zeit-Interview Anfang des Jahres folgt, ist das auch bereits beschlossene Sache und das Theater um den Euro wäre finanzpolitische Volks-Erziehung im Sinne einer andauernden suggerierten Existenznot oder Geldsorge (Neptun & Chiron in den Fischen) – und ein Mittel weiter neoliberalistische „Arbeitsmarktreformen“ durchzusetzen, damit die Leute noch mehr Unsicherheit und Hektik im Leben haben, anstatt das zu tun, was am Wichtigsten ist: Gott zu loben.

Nur wird eben gepokert. Der Schuldner, dessen Schuld der Gläubiger ohnehin abschreiben muss, soll wenigstens das Laster unterbinden, das aus seinem Land ein Fass ohne Boden gemacht hat: die Korruption. Insofern schwäbischer Druck zu Recht. Und immer noch hat der Euro Geldwertstabilität. Wo sollen die Leute auch hin mit ihrem Zaster?

Und was ist mit der Verpflichtung der Banken, Bonität zu prüfen, bevor sie verleihen?

Dennoch prallen hier zwei Sichtweisen aufeinander, die sich gegenseitig bis zur Handlungsunfähigkeit neutralisieren können – einfach deshalb, weil Europa nicht per Dekret der europäischen Komission regiert werden kann. Und die Kettenreaktion, vor der sie immer warnen, ist womöglich mit etwas Irrationalem verbunden – zur Mars/Saturn Konjunktion Mitte August, die sich mit der letzten im Zeichen Waage um den 31.07.2010 verbindet, ist da eine „Sollbruchstelle“ eingebaut.

Es fehlen unter Umständen die institutionellen Wege, auf die Märkte – diese „Monstren“, vor denen uns unser vorletzter Bundespräsident immer gewarnt hat – schnell zu reagieren – das ist das gefährliche an dem Dissens – in dem Merkel und Schäuble im Augenblick um jeden Euro des Steuerzahlers kämpfen – hoffentlich verpassen sie nicht das Momentum zum Einlenken – es könnte ein Desaster werden – und Schütze-AC ist sich machmal zu gewiss.

Für eine gesteuerte und grundlegende Veränderung des Euro zu einer gegenseitig haftbaren Gemeinschaftswährung böte sich zum Beispiel elektioniert unteres Datum an, liebe Frau Kanzlerin (denn ich vermute schon seit letztem Bayreuth, daß Sie hier machmal lesen) … Viel Schütze-AC Glück bei dieser Entscheidung (zusammen mit Christine Lagarde und den Steinböcken von der SPD).

Innen Euro 31.12.1998 24:00 Frankfurt, außen 27.01.2013

Zur Zeche gebeten würden wir dann sanft per Inflation – unser schönes, grünes, energieeffizientes renaturiertes mit Datenautobahnen versehenes, verkehrsberuhigtes, Elektro-Zeppelin surrendes und abseits davon naturstilles Europa –  hätte das aber bald im Griff unter dem wirtschaftspolitischen Gedanken der Brüderlichkeit. Wir dürfen nicht nur auf die Griechen schimpfen wegen Korruption, sondern müssen doch auch Siemens durch die bekannte Korruptions-Affäre tief darin verstrickt sehen.

Vielleicht könnte gerade Siemens mit seiner Erfahrung bezüglich Korruption in Griechenland – und hoffentlich nun dagegen gewappnet – in den Solar-Sonnen-Business in Griechenland in großem Stil einsteigen?! Sinnvoll investierte Wachstums Milliarden. Die Idee stammt übrigens von Wolfgang Schäuble 2009 oder so … Wir müssen den Griechen aktiver helfen, sich von ihrer Korruption zu befreien. Hat da jemand ein Rezept?

Ich würde mal damit anfangen, die Europäer insgesamt wählen zu lassen: über eine/n Europa-PräsidentIn mit Weisungsbefugnis für die wichtigsten Finanztransaktionen. Das kostet relativ wenig und bringt komplette Beruhigung. Dann könnten wir uns endlich den wahren Aufgaben zuwenden: als da wäre vordringlich eine humane Flüchtlingspolitik am Mittelmeer. Es ist immer der moralische Zerfall, der den wirtschaftlichen vorbereitet.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Geschichte, Personen, Poetry, Weltbild

Bloomsday – Wollschläger und Joyce

Liebe Leserinnen und Leser,

James Joyce « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

von Hans Wollschläger ist der Geburtszeitpunkt nicht bekannt, aber die Todeszeit kennen wir genau. Der Südknoten stand gradgenau über Neptun, dem Fische-Herrscher. Schon allein deswegen nehme ich an, daß Wollschläger ein Fische/Widder-Aszendent (und nicht nur Sonne war) – auch seine Augen (der „Aquarium-Blick“) sind ein Indiz dafür. Und natürlich Monika Wollschläger, denn sie ist Waage-Sonne und Aszendent – und passt so gut in Hans Wollschlägers Partnerhaus.

“ … – ich : habe Worte um mich, mächtiger als – : aber das ist auch sonderbar genug – daß ich mir meine Arbeitsstätten immer als Höhlen – das : ist ja … „ *

Die TAZ und die FAZ erwähnen Wollschläger zum Groß-Ergeignis des Hörspiels morgen im SWR2 und Deutschlandfunk, die ZEIT und die Süddeutsche Zeitung (letztere in alter Feindschaft) verschweigen den Namen des Über-Setzers. Na klar, Wollschläger war auch zu Lebzeiten extrem unbequem. Nur die TAZ findet angemessene Worte. Doch es stimmt nicht, wenn Sandra Kegel in der FAZ schreibt:

„Kein Wort ist hier zu hören, das nicht von Joyce stammt.“

Außer den paar lateinischen Zitaten ist das Gegenteil der Fall: kein Wort wird zu hören sein, das nicht von Hans Wollschläger stammt. Denn der Ulysses kann nicht übersetzt, sondern nur nach-gedichtet werden. Das wird besonders deutlich, wenn sich Wollschläger des Mittelhochdeutschen ‚bedient‘. Aber auch der Charakter des Buches ist durch Wollschlägers gefeierte Übersetzung völlig verändert – wer Wollschlägers eigene Literatur kennt – vor allem die genialen „Herzgewächse“ – hört aus jedem Wort und Satz seinen Tonfall heraus.

Um Wollschlägers eigenes Romanwerk Herzgewächse zu begreifen – das ebenso eine öffentliche Lesung verdient hätte – ist unsere Zeit zu weit von tiefer Erkenntnis entfernt.

Wollschläger war kein Anhänger der Astrologie; dazu war er zu sehr von seinem Mentor Adorno beeinflusst. Und dennoch hat mein wahrer Freund Hans Wollschläger durch sein Zauberbuch „Herzgewächse“ – eine Faust-Interpretation in der Traditionsreihe Thomas Manns – das Numinose auf offensichtlich so Persönlichkeits-erschütternde Weise erfahren, daß ihm gegen Ende seines Lebens klar gewesen sein musste, wie Literatur eben nicht nur Literatur ist – sondern Korrespondenz mit der geistigen Welt.

So kam er dann mit dem ensembleKONTRASTE – das sich seines Angedenkens scheinbar unglaublich schnell entledigt hat – am Schluss seines Lebens sogar zu einer Bibel-Lesung (Salomon) – die sich mit Posaune darbot wie schwerer Rotwein. Ich habe Filmaufnahmen von dieser und einer weiteren Lesung, die ich interessierten Kultur-Redakteuren gerne zur Verfügung stelle. (Inzwischen in Bamberg in guten Händen.)

Doch nun zur Astrologie – was verband Wassermann Joyce und Fische Wollschläger – vor allem der gemeinsame Löwe-Mond – das Herz, von dem in „Herzgewächse“ Titel-gebend die Rede ist. Auch im Laufe des 16. Juni 1904 wird der Mond in den Löwen wechseln.

Und Zwillinge Klaus Buhlert – was verbindet ihn mit Wollschläger? – der Mond & Jupiter in den Fischen – und durch den Bloomsday koppelt er sich ein in die Venus & Mars plus Sonne & Pluto Konjunktion, die aus diesem weltliterarischen Wahl-Datum ein wahrhaft (eines von Wollschlägers Lieblingsworten) plutonisches Ereignis der Information und Kultur macht. Dass wir das beschert bekommen, wenn Venus in den Zwillingen rückläufig geht (und Saturn in der Waage), passt zu unserer Retro-Kultur, der ein Welt-Überblick verloren gegangen ist, und die ihren Anker in der Vergangenheit sucht. Vielleicht wäre es passender, das Genie unserer Zeit (Thomas Pynchon), oder gar Wollschläger selbst zu lesen, des vorletzten „Statthalters der Deutschen Sprache“ – es kommen Gott sei Dank immer wieder welche nach.

SWR2 :: Hörspiel & Feature :: Ulysses | SWR.de

Was geschah Hans Wollschläger? « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Bloomsday 16.06.1904 08:00 Dublin

James Joyce 02.02.1882 06:00 Dublin

Hans Wollschläger 17.03.1935 06:30 (angenommene Zeit) Minden

Klaus Buhlert 07.06.1950, keine Zeit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Herzgewächse oder der Fall Adams, Haffmanns Verlag, S. 196

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Freundlicher Fische-Dschinn!

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Steinbock-Pluto-Mond scheint mir doch recht intensiv …

Fotos Termin ©

… zu Mond im Steinbock Konjunktion Pluto. Unterstes Bild ist ein Lichtspiel an der Wand meiner Praxis, die beiden Stäbe sind Bambus, man sieht deutlich Lächeln, Mund und freundlichen Blick. Aber die Delphine im Hintergrund zu Fatimas Hand illustrieren ähnliches. Und auf den Steinbock-Priester aus der Steinzeit irgendwo in den ukrainischen Gebirgen (ca. 2500 v. Chr.) muß ich begeistert als intelligente Ikonografie unserer Vorfahren immer wieder hinweisen, besonders zu Steinbock-Mond Konjunktion Pluto.

Venus in den Zwillingen kann aber frei agieren, sie hat eigentlich keine problematischen Aspekte, sondern wird sogar ein Trigon zu Saturn in der Waage machen, während dieser sich anschickt, wieder direkt zu gehen. Sie kann also mit Liebe und Wohlstand Struktur bilden. Hat sie Liebe und Struktur, wird auch der Wohstand folgen. Denn genau dann, wenn die Venus am 16.05.2012 ein Trigon zum langsamen und immer noch rückläufigen Saturn bildet, wird sie selbst – Venus – auch rückläufig im Zeichen Zwillinge. Es wäre also passend, den Rhythmus zu ändern zu dieser Zeit und konservative Werte in den Mittelpunkt zu stellen, natürlich im besten Sinn.

Aber auch dann hat Venus selbst  keine problematischen Aspekte; doch Mars ist in Opposition zu Chiron und Merkur in Konjunktion mit Lilith – soll man sagen: verlaßt euch ganz auf die Liebe, Aggressivität ist zu meiden und führt leicht zu Verletzungen, und Merkur, der Zauberer, geht mit Lilith einher, wo er – was sonst – die Stiere seine Bruders Ἀπόλλων (Apollon) stiehlt?!

Mars in der Jungfrau steht im Trigon zu Pluto, und wird sogar noch Unterstützung durch Merkur schon seit Mittwoch im Stier bekommen.

Das einzige Problem aktuell: Mars geht in eine Opposition zu Chiron, der in den Fischen läuft. Möge Chiron uns hier der kosmische Heiler sein, vermittelt durch die Weisheit des Ozeans, der sich immer mehr als zu respektierendes Lebewesen kommunizierend zu erkennen gibt. Der Spiegel berichtet von der Besiedlung der Plastikmüllinseln durch Wasserläufer zynisch von der Evolutiongrundlage Müll im Ozean – aber das ist ja auch der Spiegel. Positiv heißt es: Mars packt in der Jungfrau an und räumt auf!

Die Alten wußten das: sie segelten einmal alle 30 Jahre, im Rhythmus des Saturn im Stier – wie Plutarch schreibt – über die Faröer-Inseln nach Island, verbrachten dort – das wird genau beschrieben – den Sommer – und segelten dann gesegnet weiter bis in die großen oder kleinen Antillen, wo sich ein Heiligtum des Chronos befand, der dort, lieblich duftend, in einer Höhle schlief. Manche kehrten nach dreißig Jahren mit der nächsten Fahrt zurück, manche nicht, denn Klima und Lebensart der Inseln waren sehr angenehm, allein schon klimatisch, wie Plutarch betont.

Aber er betont auch den regelmäßigen Fähr-Dienst – mit Saturn im Stier, alle dreißig Jahre. Das könnte schon seit Jahrtausenden so gesegelt und gerudert worden sein, seit Atlantis, wie ich vermute: die Himmelsscheibe von Nebra als ein Wegweiser.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Pluto rules retro

Liebe Leserinnen und Leser,

Pluto geht seit einiger Zeit rückläufig, man merkt es an der vertieften Ernsthaftigkeit, die die Dinge annehmen. Wir sehen hier den kommenden Neumond – vielleicht ein Grund Rückschau zu halten am letzten Tag vor Neumond.

Pluto hält oben das große Erd-Trigon zusammen: Dinge kommen in die Realität, Eigentum wird Realitäts-orientiert verteilt. Was bringt es, was ist es wert? Alles mit Zukunftspotential (wenn auch Lilith dunkel wirkt), denn diesmal wird Mars in dieses Trigon hineinlaufen, und dann so schnell nicht mehr rückläufig werden. Aber Pluto ist rückläufig, und mag deshalb rückwärts-gewandte Perspektiven.

Pluto rückläufig muß zurück zum Attentat in Norwegen.

Der Mond kommt an diesem Neumond im Stier als riesiger, stiller Gong daher.

Am 22. April ist der Mond an seinem erdfernsten Punkt in der lemniskatischen Rundbahn, dem Apogäum – wenn wir uns das vorstellen, wie eine Schaukel, dann beginnt ab 22. bis 23. April der Umkehrpunkt dieser Schaukel, das Herabschwingen von der großen Schaukel – und bald darauf die neue Sichel.

Doch davor werden die dicken Eier ausgebrütet. Die Regierung Merkel hat jetzt an Souveränität zuviel verloren. Man macht doch nicht für Wahlkampf die Grenzen dicht. Geht´s noch? Aber es passt zum Saturn im Haus 10 der Kanzlerin. Friedrich ist übrigens Fische-Sonne, Krebs-Mond – solche gibt´s also auch. Es sei denn, das Ganze ist eine Finte, um die FDP aus der Regierung zu treiben: das wäre wieder klug, von ihnen zu verlangen, in liberalen Positionen Stellung zu beziehen. Vorratsdatenspeicherung ist der zweite Knackpunkt, ich glaube auch diese Betreuungsgeld-Farce. Hinter dem ganzen Tohuwabohu bleibt aber – das sollten wir bedenken – die Atom-Ausstiegs-Kanzlerin. Die FDP (man erinnere sich an den plutonisch gereiften Westerwelle*, der – ohne, daß jemand sagt, warum – kein Guido-Mobil mehr fährt) taugt dazu wenig, oder?

Neuwahlen „im Bund“ liegen irgendwie in der Luft, was meint ihr?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Neumond 21.04.2012 Nürnberg

* Der meines Erachtens sogar einen relativ guten Job im Rahmen der Möglichkeiten macht – allerdings diesbezüglich desillusioniert ist.

Mundan, Personen, Weltbild

Otto von Bismarck

Liebe Leserinnen und Leser,

eines Tages – nämlich heute – wird eine Tonaufnahe Otto von Bismarcks publik – unwillkürlich denkt man an jene Zeit der Séancen, die anbrach, als Neptun das letzte Mal in den Fischen war. Verbindet uns zum deutschen Reichskanzler, diesem Bindeglied zwischen Monarchie und Demokratie, diesem urdeutschen Widder (Kohl und Schröder und Fischer sind Widder) mehr, als nur der Bismarck-Hering?!

Im Horoskop steht – finde ich – vor allem Pluto auf dem Südknoten – Abflug … ?! Bismarck sonst Widder mit Steinbock-Mond – immer wieder bin ich erstaunt, wie sehr Steinbock-Monde doch sich in eine Pflicht binden lassen. Welche Pflicht? – die des Sozialversicherungssystems, das wir letztlich dem preußischen Landjunkertum zu verdanken haben, und das jetzt in Europa dafür verantwortlich ist, daß Europa um Deutschland herum implodiert – während andernorts die Arbeitslosigkeit steigt, sinkt sie bei uns; vor wenigen Jahren war es um gekehrt und wird vielleicht/hoffentlich bald wieder umgekehrt sein, dann wissen wir, daß Europa atmet …

Wie lang sind doch die Wellen der Zeit …

Bismark auf oberem Studenten-Bild noch mit Löwe-Aszendenten-Haarschopf, der später zum Walross-Bart wird …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bismarck im O-Ton (Panorama, NZZ Online)

Innen Otto von Bismark, 01.04.1815 13:00 Schönhausen, außen 31.01.2012