Fotos, Poetry

Löwe & Lilith

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Liebe Leserinnen und Leser,

im Dezember wird Lilith ins Zeichen Jungfrau wechseln. Dann gilt es – wie geht es den Löwen dann?: – kommt Hollande aus seinem Umfragetief? – erweist sich lahm-Enten-Obama tatkräftiger, als geglaubt? – wird Schweinsteiger – entgegen der Befürchtungen – wieder zum Star in der Mannschaft? – denn Jupiter wechselt erst im September 2015 ins Zeichen Jungfrau – legt noch im Löwen eine komplette Rückläufigkeitsphase ein!

Dem Löwen oben sieht man den aktuellen Stress – schließlich ist Saturn im Quadrat – durchaus an …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Stier-Vollmond

Stier Vollmond06.11.2014 23:22 Nürnberg

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Liebe Leserinnen und Leser,

der Stier-Vollmond bei – klar – Skorpion-Sonne – ohnehin ist Merkur noch im Zeichen Waage – wie lange noch soll ich die kleinen Orangen am Baum lassen?

Es sind drei Planeten im Skorpion-Haus, zu Vollmond dem vierten – Venus überträgt die Botschaft von der Sonne zu Saturn, vom Herzen zum Bestand. Und bei Venus geht das.

Die Marmelade – wir machen sie ohne Zucker, sondern mit Xucker – muss aber schnell weg und ist so lecker, daß sie eh gleich gegessen wird …

Das Bild ist vom selben Tag, also kurz vor Vollmond – um 16:38 – Vollmond für unsere Breiten – wie oben im Horoskop zu sehen aber später, kurz vor Mitternacht.

So sichert Skorpion-Sonne zu Stier-Vollmond die Vitamin-C-Versorgung …

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Und das ist wichtig – Energiewende!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Merkur rückläufig hoch 3 …

Merkur rückläufig in Konjunktion mit dem MondknotenNeustadt, 21.10.2014 16:00

Liebe Lesrinnen und Leser,

jetzt stürmt und gewittert es. Aber heut Nachmittag: ich sitz im Zug. Ein Freund ruft an, hatte vor 2 Jahren seine Bibliothek auf einer Palette bei mir im Keller untergestellt, er sei nun – nach 2 Jahren – in ca. einer Stunde bereit, sie abzuholen. Kann nicht selbst hin (300 km entfernt), aber ein starker Nachbar – auch ein Freund – Venus in der Waage, hilft mir.

All das hat im weitesten Sinn mit Musik zu tun: mein Freund ist Musiker & Philosoph …

Merkur – wie wir im Bild sehen – steht mit dem Mondknoten genau zusammen – hier an der Spitze zum 8. Haus – dem Haus der Wandlung & Magie. Leiten tut aber Haus 10 im Zeichen Schütze, und es kommt eine starke Lösung mit Jupiter (und Lilith) am DC zustande – – ; – : das passt auch, denn Jupiter ist praktisch, Haus 6.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Uranus/Jupiter Trigon

Uranus Jupiter Trigon28.09.2014 17:17, Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

die ganze Zeit stehen wir unter dem Einfluss des Uranus/Jupiter-Trigons. Uranus zieht hier die Wassermann-Energie vom Aszendenten-Zeichen als „neuer“ Planet ins Zeichen Widder, in den unbedingten Aufbruch. Doch dem steht im Widder der Südknoten entgegen: wo auch immer der Aufbruch versucht wird, versperrt kriegerisches Karma den Weg. Diese innere Auseinandersetzung erleben daher besonders intensiv im Zeichen Widder geborene Persönlichkeiten, im Zeichen Löwe geborene, Schützen (wegen Jupiter) und Wassermänner (wegen Uranus), je näher dran an den Transiten, um so intensiver – und – klar – die Aszendenten Widder/Löwe, verschoben in der Bedeutungsebene ebenso.

Doch Mars im Schützen gibt das Ziel vor: er ist so stark in Haus 10, daß er dasteht, wie ein Wegweiser ins Abendteuerland.

Und Jupiter im Löwen will es aber doch – jedenfalls duldet Lilith im Löwen das wohl, weil ein bischen Besinnungslosigkeit ein besseres Versteck der Erscheinungsformen dieser Geist-Ahnin ist – für Jupiter steht der Südknoten nicht zu Erfüllung, er gestaltet mit – wie gesagt, Liliths Unterstützung, ist aber sonst doch auch an der Löwe-Herrlichkeit interessiert.

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Daraus (unter anderem mehr!) ergibt sich dieser kräftige Grundton unserer Gegenwart – Jupiter, Herr von 10 – dem Ergebnis im Sinne von autoritärer Durchsetzung gemäß dem Steinbock-Standpunkt des 10. Hauses – steht an der Spitze zu Haus 7 – der Begegnung im Zeichen des Löwen, Apollons. Dessen Symbol ist aber neben Adler und Raabe auch dieses Tier:

IMG_1774… das sich auf dem Gehsteig verirrt hatte, um diese Zeit. Die Ägypter sagten dazu, zur Bescheidenheit mahnend: „Missachte nicht einen kleinen Gott, damit seine Vergeltung dich nicht belehre … „, und: „Auch eine kleine Spitzmaus läßt ihre Wut voll heraus.“ … sich daran erinnern ist auch Apollon – dem Hüter der Weisheit ohnehin, dem doch tatsächlich in Hellas auch die Mäuse zugeordnet wurden.

In der Verständigung gilt jetzt mit Merkur im Skorpion die Tugend: achte auf Worte, daß sie nicht verletzen – außerdem sind alle Worte Zauberformeln, die das hüten und bisweilen bannen, was sie bedeuten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fragen, Geschichte, Mond, Mundan

Mond im Zeichen Krebs (bei Sirius) …

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StundenbildLiebe Leserinnen und Leser,

natürlich können wir uns – wenn einmal das – besonders unter Antroposophen hartnäckig sich haltende Missverständnis des siderischen Tierkreises – überwunden wäre – wieder endlich dem heimatlichen Fixsternhimmel zuwenden, von dem, wie durch Verabredung, sich die Astrologie seit ihrer Wiedergeburt durch die neuen Planeten Uranus, Neptun, Pluto & Chiron zu Recht ein wenig abgewandt hat, weil das Individuum mit dem vorhandenen Werkzeug irritationsfrei beschrieben werden kann.

Zuwenden heißt aber zunächst auch: abwenden, begreifen, daß Regulus, der königliche, nicht mehr im Löwen läuft, sondern in der Jungfrau. Wenn frau/man das verstanden hat, löst sich das Mysterium der Tierkreisunsicherheit recht schnell.

Zuwenden bedeutet auch – und das ist wahrlich der härtere Brocken – daß die Wiedervereinigung von Astrologie und Astronomie – obwohl das zur Zeit aufgrund der Feindschaft, wenn nicht sogar des Hasses der scientistischen Fraktion der Realitätsverweigerer, kaum denkbar erscheint – dadurch kommen wird – daß beide einen Schritt zurücktreten, einen Irrtum erkennen, der für beide Disziplinen systemprägend ist in dem Sinne, daß entscheidende Faktoren des Lehrgebäudes von diesem Irrtum beeinflusst sind.

Hier würde es sich gut machen, wenn die Astrologie einen ersten Schritt machte: es geht um die sogenannte Präzession, das platonische Weltenjahr (ca 25800 Jahre) …

Die Versuchung, ein barockes Ordnungssystem in Perfektion zu entwerfen, nach dem einmal die Erde sich um sich selbst dreht – dann um die Sonne – und schließlich im Pendeln der Erdachse im Verhältnis zum gesamten All, ist aus dem Versuch entstanden, Sicherheit und Stabilität in unsere Existenz zu bringen – um so mehr, als daß sie ja durch Kopernikus und all den Folgeentwicklungen des technischen Auges ins All tief erschüttert wurde.

Dieses Ordnungssystem hat die Naturwissenschaft – damals noch im Gewandt des Astrologen/Astronomen Tycho Brahe – schlicht und ergreifend übernommen.

Doch es ist falsch. Für die Astrologie der Neuzeit ist das ein entscheidender Faktor. Man hatte schließlich schon die Atemzüge des Menschen ins Verhältnis zum Weltenjahr gesetzt. Für die Astronomie ist die Frage des Weltenjahrs nicht systementscheidend – ihr Waterloo wird die falsche Relativitätstheorie sein, von der sich – unbemerkt durch die Öffentlichkeit, führende Theoretiker der Physik gerade verabschieden:

Lee SmolinVor diesem Hintergrund wird es wieder richtig und logisch, warum die Astrologie sich ganz auf´s Individuum zurückgezogen hat, und die Fixsternspäre für ein paar Jahrhunderte vergessen hat: denn sich auf den Einzelnen, auf´s Individuum, auf den Menschen ganz zurückzuziehen, wie auch den Blick vom Himmel auf den Bildschirm zu richten, war weise, bevor der entscheidende Irrtum nicht erkannt war:

Daß eben die Präzession so nicht existiert.

Natürlich ist das auch für die Astronomie peinlich, aber nur insofern systemrelevant, als daß eine solche Peinlichkeit das ganze System einmal mehr fragwürdig macht.

Die größte Gefahr ist auch gar nicht dies, sondern eher die, daß wir in einer Zeit angelangt sein könnten, in der Wahrheitsfindung – verstreungsstarken Kräften geschuldet – grundsätzlich nicht mehr möglich ist: ein neuer Kopernikus könnte wohl kommen, aber er hätte keine Chance mehr, sich gegen die Science-Fiction Literatur von „Nature“ oder „Sience“ überhaupt Gehör zu verschaffen. Man könnte wohl die Wahrheit finden, sagen, aber sie hätte keinen Ort mehr, oder, wie Heidegger zu sagen fand: „Nur ein Gott kann uns noch retten“ – was im Sinn dasselbe ist (liebe Conny, Federhalter, Francis und Klaus …, und wer sonst noch sowas verstehen kann).

Es gibt natürlich diese Verschiebung des Frühlingspunktes, aber seine Ursache ist u. U. tatsächlich nicht die Präzession, sondern – und ich glaube, die Ägypter wußten das – eine andere Doppelstern-Drehung unserer Sonne um das Sirius-System. Und genau dort, kommen wir zum Punkt: steht der Mond zur Zeit, im Krebs, wo Sirius auch zu finden ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Ja, es ist …

Liebe Leserinnen und Leser,

diese unglaubliche Löwe-Präsens – ich muss zugeben, daß ich da jetzt nicht objektiv sein kann, denn Jupiter laufend steht über meinem eigenen Radix-Mars … und alles im Quadrat oder in Opposition zu Mars laufend und Saturn laufend in Skorpion …

Aber morgen am Abend um 19:15 Uhr etwa, da hat Mond im ersten Grad Stier eine genaue Trigonal-Verbindung zu Merkur im ersten Grad Jungfrau …

Dann sollten sich – möglicherweise auch für die Löwe-Gebohrenen – pragmatische, erdgebundene Lösungen für die inzwischen mit Mars & Saturn im Skorpion-Zeichen angesammelten Probleme finden lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Was machen?

Was soll ich machen06.08.2014 21:17 Hartkirchen

Liebe Leserinnen und Leser,

solche Fragen stelle ich mir zur Orientierung, schaue mir das Horoskop dazu an … und dann dieser Schütze-Mond! … genau für die Frage … der Haus 6 immer noch „hat“ … ( mit Jupiter … mich selbst, als Fragender … : /Sonne/Merkur & Lilith drin … ) …

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Ein Plädoyer für die praktische Arbeit all der Löwe-Komponenten im Jungfrau-Haus … denn ich bin ja als Fragender Jupiter, Neptun & Mond:  Mond im Schützen Haus 10 ist Trumpf! Neptun rückläufig und Chiron rückläufig Fische, wie der fliegende Holländer, Haus 1, das ist der Neptun-Schatz aus uralter Zeit, denn immer noch harmonisch zur Venus im Haus des Glücks und dem Zeichen der Familie – man müßte aber ignorant sein, um nicht auch Täuschung und Selbstbetrug bei Fische rückläufig am AC mit Chiron rückläufig ebenso zu vermuten. Aber Tatsache ist: Neptun und Old Jupiter regieren: Haus 1 und Haus 6 … doch Mond in 10 – dem Ort der Bestimmung – führt alles an im Zeichen des Glaubens & Wagemuts … ; denn uns bleibt sowieso nichts anderes übrig, als den Weg des Herzens zu gehen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Weltbild

Das Unwetter von Nürnberg

IMG_1334Foto Termin © – ist normal nicht unter Wasser …

Unwetter zum BardentreffenNürnberg 02.08.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

„Allmächt!“, da kommt aber Wasser runter – immer noch regnet es stark: kein Geringerer, als Johannes Kepler praktizierte astrologische Wetterprognosen. Die Stadt ist voller Leute vom Bardentreffen, überall sind die elektrischen Anlagen vor so einem Regen kaum zu schützen, das wird wohl heuer ein sehr privates und unverstärktes Bardentreffen. Mars und Jupiter ringen da – für die exakte Auslösung ist aber – oft verwunderlich – der Merkur zuständig …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Herausforderung Stundenastrologie

orloj-1945Prague’s most historical (and not disappointing) tourist attraction – PRAGUE POST | The Voice of Prague „It’s also the only working astrological clock in the entire world.“

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur wechselt in den nächsten Stunden in den Löwen, das Zeichen Prags. Oben die 1945 von den Nazis zerstörte Orloj – die Uhr schlechthin – unten die schön restaurierte Gegenwart. Wie bei diesem 600 Jahre alten Weltwunder, so erscheint auch der alte Bau der Astrologie beschädigt, und analog ist der restaurierte Zustand die neue Richtung der Astrologie, die man zusammenfassend „naturwissenschaftlich indiziert“ nennen könnte. Dazu zählt meines Erachtens jede Astrologie, die in irgendeiner Weise ein regelgestütztes Ursachen/Folge Lehrgebäude errichtet hat, das sich über wie auch immer gewonnene Daten aus der physikalischen Wirklichkeit der Wirkpunkte und Planeten/Sterne Galaxien definiert und insofern prognostisch wirken möchte, als dass immer ein ursprünglicher, vermeintlich still stehender Status mit einem sich vermeintlich in Bewegung befindlichen verglichen wird … noch genauer könnte man sein.

Dazu gehört die moderne, als Werkzeug ganz unvergleichliche psychologisch und psycho-mythologisch orientierte Astrologie der Londoner Schule um Liz Greene, Stephen Arroyo und Howard Sasportas, die auf der vorhergehenden Generation um Ruydhar, Ring, Ebertin, Adler und Döbereiner aufbauten – sicher habe ich wichtige Namen, besonders aus dem Ausland, vergessen – man kann nicht alles kennen! – selbstverständlich auch, selbst wenn in der Ausübung dieser psychologischen  oder charakterologischen Astrologie immer auch der Wiedergeburts-Gedanke mitgedacht werden kann und muss, womit diese Astrologie zum Durchlass einer Transzendenz zwischen praktischer Lebensbewältigung und karmischer Navigation geworden ist, dem sich bereits Unzählige rund um den Globus in geheimer Übereinstimmung angeschlossen haben.

Genau hier läge im Prinzip die Chance für eine Aussöhnung mit der Naturwissenschaft, denn als psychologische Erfahrungswissenschaft ist moderne Astrologie ein ganz real erlebbares Wunder, weil jede Charakteranlage sehr genau abgebildet wird.

Entsprechenden Willen vorausgesetzt, ist das auch wissenschaftlich darstellbar – insbesondere – schon oft wurde darauf hingewiesen – via die Familien-Horoskop-Vergleiche, durch die sich ganz objektiv eine aussagekräftige Rätselwelt auftut, deren Erkenntnis befreiend und damit nutzbringend ist, aber von bestimmten Kräften, die sich heute naturwissenschaftlich nennen, unbedingt verhindert werden soll, teilweise erfolgreich, teilweise erfolglos.

Befreiend und nutzbringend ist sie aber vor allem deshalb, weil sie an der Verbindung von Geometrie, Persönlichkeit und Mythos steht: sie ist bislang nicht befriedigend erklärbar, definierbar, zwei Urströme, der hellenisch/chaldäische via Ägypten und der keltische – die möglicherweise in der Steinzeit – die Fundorte der baugleichen Kalender-Goldhüte legen das nahe – ein einziger großer Kulturraum war, jedenfalls enger verbunden, als bislang bewußt. Europa war von Reiserouten und Singalsystemen durchzogen.

Nun gibt es aber einen Bereich der Astrologie, der oft – nicht immer – aber immer öfter – von den bewußt oder unbewußt naturwissenschaftlich arbeitenden AstrolgInnen als mittelalterlicher Aberglaube abgelehnt wird, die sogenannte Stundenastrologie. Sie erscheint wie ein Relikt aus alter Zeit, wie die „Orloj“, die astrologische Uhr von Prag.

Warum sollte denn – Stundenastrologie sagt so – ein Planet die Identität eines Fragenden annehmen und seine Lebenssituation darstellen, wenn er in einem bestimmten Himmelsbereich steht, aber Herr über den Aszendenten ist? Nicht nur, daß dies nach unserem heutigen Ursache/Folge-Verständnis verrückt ist, sondern es fällt auch schwer, zu sagen, warum eigentlich es verrückt ist. Denn der Bezug eines Wesens/Menschen zu einem Objekt, wenn er oder sie nicht direkt räumlich und damit ursächlich damit zu tun hat, wird als Magie verstanden und rundherum als Aberglaube abgelehnt.

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Magie ist für die Aufklärung keine Erklärung der Welt und ihrer Erscheinungen, sondern ein zu überwindender Wahn, dem mit Messung und Statistik beizukommen ist. In den Bereich der Magie fällt all das, was sich aus Ursache/Folge nicht erklären läßt und von den Professoren C.G.Jung und Wolfgang Pauli mit dem schönen Begriff „Synchronizität“ dem gedanklichen Erfassen geöffnet wurde, denn was man benennen kann, ist zumindest mal ein Ding.

Gerade die Freundschaft dieser beiden Wissenschaftler hat einen geistigen Begriff zur Metaphysik der Wissenschaft auf wissenschaftliche Art hervorgebracht. Denn ganz unwissenschaftlich ist die Magie mit ihrem systematischen Analogie-Wissen nicht!

Ähnlich, wie die auf geraden Linien verlaufenden einsteinschen Weltlinien, die sich in immerwährender Gegenwart durch die krumme, verbeulte Raumzeit, in der wir leben, ziehen sollen, stellt der Begriff „Synchronizität“ fest, daß es offensichliche Übereinstimmungen einer Bedeutung gibt, deren kausaler Bezug ohne die Wahrnehmung des Wahrnehmenden nicht vorhanden wäre – die aber durchaus auch – wenn gemeinsam erlebt – geteilt und verstanden werden können.

Die Definition der Synchronizität schließt anderweitige Rationalisierungen aus, nicht jedoch die Möglichkeit einer Manipulation, also der angewandten Synchronizität, oder Magie …

Doch so flexibel ist die Stundenastrologie nicht; zwar ist sie eine genutzte, bestallte Synchronizität – aber das Element des Zufalls ist inhaltlich ausgeschlossen, weswegen sie eigentlich so nicht heißen darf, denn alle Bedeutungen von Planeten, Punkten, Sternen stehen – zumindest prinzipiell – fest.

Eigentlich überschreitet die Stundenastrologie den Rahmen der Vernunft nicht unverschämter, denn die Wiener Quantenteleportation unter Anton Zeilinger, oder auch nur die Kommunikation über elektromagnetische Wellen kreuz und quer durch den Raum, aber sie verlangt von uns, eine überwunden gehaltene Geistessicht neu zu entdecken, und zwar nicht nur die Tatsache, daß wir Menschen im Kosmos gründen und dort verbunden sind, das wäre die naturwissenschaftliche Sicht, sondern daß diese Verbindung durch ein Menschen-erfahrenes Regelwerk jeden persönlich so ergreift, daß – zumindest prinzipiell – das gesamte Dasein aus dem augenblicklichen Stand der Planeten/Punkte und Sterne im Rahmen der gegenwärtigen Fragen und Spannungen dargestellt und interpretiert werden kann, und zwar am Ort des Interpretierenden – der auf der anderen Seite der Welt sein kann.

41u+3-ehjXL._Das ist natürlich eine Zumutung für die Vernunft – aber eigentlich nicht größer wie diejenige, daß Licht für sich selbst zeitlos sei …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Mundan

Merkur im Krebs

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Liebe Leserinnen und Leser,

jeden Nachmittag in diesen Juli/August-Tagen tut uns Saturn den Gefallen – während er sich seinem Stillstand aus der Rückläufigkeit zuschleicht – am 21.07 – er auch gleichzeitig am Horizont aufsteigt in bleierner Schwere … selig, wer jetzt die Siesta verlängern kann – arm dran, wer in schlecht gelüfteten Räumen arbeiten muss … und Skorpione – Philpp Lahm (wahrscheinlich auch Luiz Felipe Scolari) – ziehen einen Schlussstrich.

Merkur im Krebs kann ein guter Bote für zu klärende Familienkunde sein – aber auch ein guter Begleiter in eine neue Muttersprache – ? – klingt paradox, soll aber nur das Wunder der Sprachen würdigen – insofern eine Übersetzung nur bedingt möglich ist. Das Wunder ist aber, daß wir das wissen – offensichtlich durch eine Meta-Sprache – die uns – vielleicht wortlos – die Bedeutungs-Differenzen verstehen läßt.

So heißt z.B. „Jak se máš?“ tschechisch für „wie geht es dir?“ sprich: „jack se masch“  wörtlich eigentlich „wie sich du hast?“ – die Bedeutung von „wie geht es dir?“ ist ein Erlebnis – passiv gedacht; – „wie sich du hast?“:  – _  ?! _ _ : –  ist aber tatsächlich das Gegenteil: eine aktive Stellung zu sich selbst. Man „hat“ sich selbst, niemand sonst. So ist zwar die Übersetzung korrekt – … die Bedeutung im wahren Sinn des Wortes aber direkt entgegengesetzt – und dies finden wir oft zwischen Sprachen und können daraus – wieder in jener Meta-Sprache über der Sprache (Bewußtseinsseele) – Rückschlüsse ziehen, auf die Wesensart eines solchen Sprach-Volkes, das sich eben so – und nicht wie der Nachbar, – andersherum zur Befindlichkeit stellt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus