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Dunkle und helle Astrologie

Liebe Leserinnen und Leser,

wir Astrologen, die viel beraten, können – wenn wir aufmerksam sind – nicht an der offensichtlichen Evidenz der Auslösungen vorbei – und so stellt sich eben die Frage, wie damit umzugehen ist – was wäre, wenn alle Menschen davon wüßten? Immer noch glauben die Meisten, Astrologie sei bestenfalls eine Sache für´s Tee-Kränzchen am Nachmittag, und die selbst verführten und betrogenen Materialisten in ihrer stumpfen Egozentrik, und dazugehörigem Gruppenkuscheln als kaum tragfähigem Ersatz für Tugend und Moral – sie unternehmen wirklich alles, um eine seriöse Beschäftigung mit der Astrologie für aufgeweckte Geister der Zukunft unmöglich zu machen.

Wenn Rudolf Steiner schreibt: „Die Medizin wird vergeistigt werden, sehr sehr vergeistigt werden,“ – dann spricht er ganz als Deuter der kosmischen Zusammenhänge. Den Lauf der Planeten können wir nicht ändern. Insbesondere bei der astrologischen Beratung von Kranken müssen wir sorgfältig die Grenze wahren zwischen allgemeinen Lebensratschlägen astrologischer Art einerseits und Medizin andererseits – denn wir sind keine Ärtze und dürfen uns zu Recht nicht in ihr Handwerk mischen – und doch wird alle Medizin eines nicht allzu fernen Tages die Konstellationen wieder einbeziehen müssen – denn es zeigen sich die deutlichsten Auslösungen gerade den Verlauf von Krankheiten betreffend, wie jetzt wieder beim Ingres von Mars in den Schützen und Saturn in den Skorpion: Ärzte werden Astrologen werden müssen; Astrologie gehört in die medizinische Landschaft der Universitäten.

Denn es hilft nichts, diese Übereinstimmungen zu ignorieren, den Kopf in den Sand zu stecken. Sie sind nun einmal da. Wenn sie beim Gesunden mitunter sich milde und zögernd zeigen, greifen sie beim Kranken oft direkter und mit unglaublicher Exaktheit.

Dem astrologischen Berater stehen heute noch allzu oft Menschen gegenüber, die beraten werden wollen auf eine Art, als wären sie irgendwo statisch, unbeweglich und unbeteiligt gegenüber ihrem eigenen Schicksal – als käme die kosmische Kraft ohne ihren Willen und Zutun von außen – als hätten sie im Leben ihre eigene private Burg zu hüten – und der Astrologe soll nun sagen, was passieren wird, in jedem Fall.

Solchen – vielleicht sogar über Jahrhunderte anerzogenen – Fatalismus zu bedienen, ist wirklich nicht mehr Aufgabe der Astrologie – obwohl Vorhersagen nach dem Muster möglich sind, der die Auslösungen der Astrologie mit den Einstellungen des Charakters kombiniert – etwas Hellsichtigkeit dazu – und dann ist das genau das, was viele Leute vom Astrologen erwarten.

Zu Recht könnten wir dies „dunkle“ Astrologie nennen – dunkel, weil sie kein Argument für die menschliche Freiheit ist, weil sie knechtet.

Die andere, „helle“ Astrologie, die mit den gleichen Mitteln arbeitet – versucht den Menschen in den Stand zu setzen, sich selbst zu verstehen nach Anlagen und Möglichkeiten, um dann aus diesem Wissen heraus richtig zu handeln. Gemessen an einer kommenden Astrologie der Zukunft, die wir hier vorbereiten, ist dies das Beste, was wir tun können – und tun müssen.

Denn Astrologie ist eben keine nebensächliche Angelegenheit zur Unterhaltung – sondern heutzutage die einzige und beste Möglichkeit, den Menschen ein Gefühl für ihre kosmische Herkunft und Bestimmung zu geben. Und das bedeutet konkret: den Menschen als Menschen zu retten, bevor er vollends zum gelenkten Massentier wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Krebs-Mond

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Liebe Leserinnen und Leser,

geht mir natürlich besonders nah – denn ich hab ihn da. Ist die Frequenz gerade gegeben, fühle ich mich, wie eine Wolke: gefühlsdurchlässig. Charakterlich muss Krebs-Mond darauf achten, es nicht zu übertreiben mit dem Gefühl als Mittel zum Sieg. Er kommt ohnehin stark gefühlsmäßig an – also empfiehlt sich Zurückhaltung als Gegensteuerung. Saturn ist nun in den Skorpion, Mars raus aus dem Skorpion und in den Schützen. Mars hat sich taggenau bei den Schützen bemerkbar gemacht – teilweise deutlicher, als erwünscht.

Saturn hat den Waagen einen Abschluss gebracht, die Waage-Aszendenten entlastet. Skorpione der ersten Dekade schicken sich an, das Kommando über ihr Boot selbst zu übernehmen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Philosophie der Astrologie 10 C

Foto Termin © – Grafik Vazul Termin

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn wir es mit dem Begriff Technik zu tun haben, stutzen wir. Was ist denn Technik? Heidegger schreibt:

„Alles Technische gelangt nie in das Wesen der Technik. Es vermag nicht einmal seinen Vorhof zu erkennen. Darum beschreiben wir, indem wir versuchen, den Einblick in das, was ist, zu sagen, nicht die Situation der Zeit. Die Konstellation des Seins sagt sich uns zu.

Aber wir hören noch nicht, wir, denen unter der Herrschaft der Technik Hören und Sehen durch Funk und Film vergeht. Die Konstellation des Seins ist die Verweigerung von Welt als die Verwahrlosung des Dinges. Verweigerung ist nicht nichts, sie ist das höchste Geheimnis des Seins innerhalb der Herrschaft des Gestells.“

„Ob der Gott lebt oder tot bleibt (?*), entscheidet sich nicht durch die Religiosität der Menschen und noch weniger durch theologische Asprirationen der Philosophie und der Naturwissenschaft. Ob Gott Gott ist, ereignet sich aus der Konstellation des Seins und innerhalb ihrer.“

Wir merken hier auf, weil der Begriff direkt in die Astrologie führt, und an dieser Stelle gleich dreimal gesetzt ist. Der altersweise Heidegger 1949/50 hat so – Wort für Wort abgewogen – tief, wie kein anderer, dem Wesen der Technik nach-gestellt:

„Wenn also der Mensch forschend, betrachtend der Natur als einem Bezirk seines Verstellens nachstellt, dann ist er bereits von einer Weise der Entbergung beansprucht, die ihn herausfordert, die Natur als einen Gegenstand der Forschung anzugehen, bis auch der Gegenstand in das Gegenstandslose des Bestands verschwindet.“

Heidegger denkt in diesem Buch  japanisch. Alle Worte sind ein Papierhaus, das ganze ein Gedicht. Von höchster, auch sprachlicher Vollendung. Es gehört zum genialen Spätwerk und ist ebenso verdichtet, wie kurz.

τεχνικός – ist auf hellenisch Techniker – und Heidegger denkt die Technik ganz griechisch und entdeckt in ihr eine Art des Entbergens.

Wie ernst müssen wir seinen Hinweis auf die Astrologie nehmen? Was entbirgt Astrologie – im Sinne des Wesensbildes des Menschen, wie es sich erfahrenen Astrologen zeigt?

Sie entbirgt die astrale Wesenheit des Menschen, seine Wesenseinheit mit der astralen Welt. Stern und Planet und Spähren. Das ist der wahre Grund der Feindschaft vieler – unvernünftig erscheinender – Astronomen: denn diese sind ja auch τεχνικοί, Entberger im Heideggersschen Sinn – doch was entbergen sie? Sie entbergen die menschliche Verlorenheit, seine Bindung an den Heimatplaneten. Aus vorausschauender Sorge um einen Flut-auslösenden Impakt versucht sie – Naturwissenschaft im Verbund mit Technik – für 144 000 Passagiere Platz in einer Arche zu schaffen. Schon winkt das Versprechen, sich selbst zu klonen, mit ewigem Leben in der Materie.

Und damit hätte die Astrologie nichts zu tun? In gewissem Sinn doch – wenn wir an die hellenische Astrologie-Schule des Bel Priesters Bêl-re’ušunu aus Babylon bedenken, der ein umfangreiches Werk der babylonischen Könige vor und nach der Flut hinterlassen hat, von dem vielleicht irgend ein geheimer Zirkel Kopien hat, uns aber sein Inhalt durch einen römischen Historiker Flavius zuverlässig aus weiteren Quellen überliefert ist: Buch 2 “ … beschäftigt sich mit 10 vorsintflutlichen Königen, schildert Flutberichte (Berossos – Wikipedia).“

Natürlich ist das zentrale Thema dieser Astrologie die Zählung bis zur nächsten Katastrophe, Und Technik ist es, die retten soll.

Nun bringt aber – besonders in unseren Tagen – die Astrologie als Verborgene, nur in dem Sinne esoterische Disziplin, als dass sie sich ohne Studium und Selbststudium nicht erschließt, gerade den astralen Menschen in den Vordergrund, während ein Teil des kollektiven Unbewußten sich zu retten versucht durch das mechanische Erzeugen ewigen Lebens und einer technischen Einrichtung, die gestattet, einer gewissen, angeblich ausgewählten Anzahl von Menschen das konkrete Überleben der nächsten Flut.

Ich gebe aber zu bedenken: Um solches zu denken, bedarf es eines sehr kollektiven, wenig individuellen Willens, denn der Einzelne kann mit seinem Überleben konkret nicht rechnen unter Auswahlbedingungen.

Emmerich (Pluto/Jupiter Konjunktion im Löwen, Mond, Mars, Neptun Waage, Venus Schütze, Sonne Skorpion) hat mit seinem 2012 Film die Waage-Vision bereits verfilmt, womit die Realität durch die Simulation gedeckt wird: wie es grundsätzlich ist, denn die Simulation verhält sich zur Realität wie eine Dopplung, und Dopplung, Replikation, scheint das Thema der Technik zu sein – …

Wir werden dennoch nicht dabei stehen bleiben – Heidegger hat die Technik hellenisch/japanisch gedacht – wir werden sie ägyptisch denken müssen, wenn wir ihr auf den Grund kommen wollen, und klären können, ob Astrologie – vielleicht – der gute Ursprung der Technik als Spiegel, Simulation der bereits gespiegelten Wirklichkeit  ist …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

* :-)

Mundan, Weltbild

Philosophie der Astrologie 10 B

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Aber Astrologie ist darüber hinaus viel mehr als das – stellen Sie sich einmal vor – ein bestimmter Zeitpunkt – schon allein dieses, das Setzen eines bestimmten Zeitpunkts ist je ein Akt der Verwandlung – von der Bewegung in den Stillstand“,  – ihr habt´s sicherlich gelesen. Jedoch – einmal genau betrachtet: stimmt das?

Es stimmt nicht ganz, bzw. stimmen tut der Teil mit der Verwandlung – aber echter Stillstand, wird der erreicht, oder handelt es sich um eine andere Bindung? – denn es hat ja eine Verdopplung der Realität stattgefunden: auf der einen Seite die Realität der Planeten und der Sonne und all dies – auf der anderen Seite ein Punkt auf einem Blatt Papier, da-stehend, bzw. – ich halte das für wichtig – relativ feststehend, aber eben eigentlich nur Vergänglichkeits-verzögert, denn die Bibliothekare wissen um die endliche Aufbewahrungszeit der Erinnerungssysteme – gut möglich, die in Stein gehauenen Hieroglyphen könnten letztlich die CDs und elektronischen Datensysteme überdauern.

Schrift ist ja immer Bild: Abbild bereits. Insofern also Menschen leben – einer, wie Lao Tse sagt, großen Ding-Kraft im Kosmos – Schrift gebrauchen, begehen sie die erste technische Tat, denn Schrift ist Dopplung, Abbild, Simulation – und als Dopplung ist Schrift auch Technik. Mit anderen Worten: Schrift ist die erste Technik. Warum? – ; – weil das Wesen der Technik in der Verdopplung besteht (plus und minus der Elektrik, O und I des binären Codes, die Doppelhelix der DNA, etc.) – eine Form von Projektion des Kosmos auf ein Blatt Papier oder einen Sandkreis im Inneren einer geomantisch auf uralten Linien ausgerichteten Doppelwallburg ist auch eine Dopplung, eine Simulation in Schattenumkehrschrift, aus der die bekannten Figuren des Pentagrams und Salomonischen Siegels hervorgehen in je 8 oder 60 Jahren.

Technik ist also wesenhaft zweidimensional projektierte Natur, Natur des Alls. Es geht hier um den ersten und deshalb stärksten Akt der Trennung und Intelligenz – Auf die Idee von der Verdopplung, auf die ich mich hier beziehe, kommen wir durch die traditionelle Doppelstellung der sogenannten Obelisken – die altägytisch tatsächlich auch téchen heißen:

Pyramiden und Obelisken, aus: »Neuer Orbis pictus für die Jugend«, 1835

Wir halten also fest: téchen sind Obelisken auf altägyptisch – Obelisk ist das hellenische Fremdwort nach der alexandrinischen Eroberung ( – es bedeutet sehr respektlos „Bratspieß“ als hellenische Verballhornung der hellenischen Eroberer, die nicht verstanden, was sie sahen). Deshalb wissen wir viel mehr über Ägypten von Herodot, der dort vor der Eroberung war – und sicher den Weg ebnete, denn Alexander las ihn gewiss – als von irgendwelchen Historikern der Besatzungszeit durch die Hellenen.

Wo in der Natur findet sich die Verdopplung? Überall – und zwar genau dort, wo natürliche Linsen Umkehrbilder an jede nur denkbare Projektionsfläche strahlen – die ganze Natur ist in all ihren natürlichen Linsen eine unendliche Camera Obscura – der Akt der Verdopplung, der simulativ der Technik als doppelter Obelisk voranschreitet, ist ein Natur-imitativer im tiefsten, direktesten Sinn.

Warum nochmal Verdopplung? – weil die Obelisken doppelt sind – immer – und tatsächlich auch téchen heißen, in alter Sprache – und die Tendenz zu binären Codes in der vollen Entfaltung dieses erfolgreichen Grundkonzepts gerade in unserer Gegenwart ans Tageslicht tritt.

téchen – dieses Wort hat aber noch zwei weitere Bedeutungen – und vergessen wir nicht – wir sind auf der Suche nach der Antwort auf die Frage, ob Astrologie im eigentlichsten Sinn eine Technik ist, und was wir dann von ihr zu halten hätten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: bei Jupiter 16 18´ 25º Zwillinge, Merkur 18 18´13 Waage

Poetry, Weltbild

Philosophie der Astrologie 10 A

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Liebe Leserinnen und Leser,

Japan Crop Circles: Underwater „Mystery Circle“ Solved [SEE PHOTOS AND VIDEO] : News : TravelersToday

bitte anklicken – eine Tierkreisstruktur des kleinen Fisches – er macht das riesige Tempelgebilde mit nur einer Flosse, allein, seitlich schwimmend.

Zauberhaft ist die Geometrie, die der Architektur zugrunde liegt – der Fisch malt ein Bild seines Wesens – Ausdruck einer Intelligenz – hier sehen wir, wie sehr wir in unserer Intelligenz abhängig sind vom Gleichmaß des Rhythmus, der Regelmäßigkeit – wie sie auch Barockgärten der Natur abnehmen – wie Musik und Astrologie sie verwirklicht haben.Vögel leben lieber im Park, als im Wald.

Was würde der Fisch zu Kleists Marionettentheater und seiner Idee von Anmut – der sicher abwehrende Bär – sagen? Sie wäre durch die geometrische Regelmäßigkeit der Fisch-Architektur durchaus in Frage gestellt, denn es ist ja gerade nicht die beiläufige, naturhaft instiniktive und instinktsichere Bewegung, sondern ein Malen mit dem ganzen Körper, zudem noch in einer unnatürlichen Haltung, seitlich – und das Ergebnis ist nicht reaktive Ordnung, sondern kreativer Art.

Hier drückt sich zweifellos eine Intelligenz aus, deren Wesen im Fisch inkarniert ist. Sicher kann man dem Burgbau des Fisches eine Funktion im evolutionären Ringen unterstellen. Dennoch ist er der einzige Fisch, der sowas macht. Die Intelligenz des Fisches richtet sich nicht nach dem Individuum – weil alle seiner Art ein solches Verhalten haben, Geometrie einer Doppelwallburg zu erschaffen aus Sand.

Bislang haben wir nur die Astrologie berührt, soweit sie aus der Möglichkeit der Rhythmik und Raumerfassung zwischen Himmel und Erde (und Meer) als Tatsache sich begreifen läßt, deren Geometrie unserem Bewußtsein zeitgleich mit einem Mysterium gegeben wurde, wie eine dritte Hand, die unendlich tief in den Raum greifen kann:  eins steht mit dem anderen immer in Pro-portion. Der naturwissenschaftliche Zugang wird durch die Resonanz erfahrbar – trifft eine „Frequenz“ die andere, ergibt sich ein Mitschwingen, aus dem mehr Kraft verfügbar wird, als den beiden Systemen der Schwingung für sich gesehen zur Verfügung steht – denn von außen kommt Kraft hinzu – es gibt kein geschlossenes Intertialsystem.

Aber Astrologie ist darüber hinaus viel mehr als das – stellen Sie sich einmal vor – ein bestimmter Zeitpunkt – schon allein dieses, das Setzen eines bestimmten Zeitpunkts ist je ein Akt der Verwandlung – von der Bewegung in den Stillstand – denn das Horoskop steht ja fest – dies ein Grundmerkmal aller Geometrie, zeigt nun, wie Astrologie gleich welcher Prägung sicherlich zu tun hat mit einer besonderen Simulation der Wirklichkeit: – einem Modell der Planetenbewegungen um den Beobachter herum – der deshalb im Zentrum steht –

Dieser Modellcharakter führt heute zu dem nie zuvor gekannten Erlebnis, dass Astrologie gar nicht mehr unbedingt zu hat mit dem Betrachten des Himmels, sondern eher schon mit einem Betrachten des Computerbildschirms. Aus der Innenschau ist eine Außenschau geworden.

Wie das? Für die Innenschau – schreibt Steiner – hatte man ja diese Bauten errichtet, die heute als Hühnengräber bezeichnet werden – gerade um klaren, energetisch abgeschirmten Innenblick zu haben ( – den Lesern, denen das eigenartige Orgon-Konzept ein Begriff ist, wird Abschirmung durch Erdschichten unterschiedlichen Materialgehalts ein weiterer Anhaltspunkt sein).

Man kannte also – außen – Konstellationen – und begab sich entsprechend – z.B. zu Vollmond oder Jupiter/Saturn Konjunktionen – nach innen, um die bewußten Reisen des Astralkörpers besser navigieren zu können. Diese Innenschau im Sinne der Einweihung, des dritten Auges – wurde durch den Bildschirm des Computers simulativ ersetzt – und der Blick in den Himmel mag durch die Fernrohre der Astronomen staunen machen – ist aber eben geteilt in Astronomie und Astrologie, wobei erstere wenigstens prinzipiell, also radioteleskopisch z.B. in den Himmel schauen, und letztere – genau genommen auf den Bezug zum individuellen Rhythmus –

– weil die Navigationsscheibe, die wir Horoskop nennen, eine solche Perfektion erreicht hat, dass wir es schnell benutzen können, wie eine Uhr früher, bevor es Computer gab. (Die Erkenntnisse sind bemerkenswert: z.B. ist die Frequenz von Anrufern mit eigenem Aszendent aufsteigend zur Zeit des Anrufs sehr hoch.)

In dem Augenblick – gleichwohl natürlich der Blick ans Firmament immer erhebend ist – da die Simulation perfekt, die astrologische Beschreibung der Persönlichkeit wirklich gelungen ist – ist auch die komplette Abwendung von der Himmelsschau (die Außenschau der damaligen Innenschau in den „Hühnengräbern“), dem früheren in-den-Himmel-gucken gegeben für Astrologen, prinzipiell, während die Astronomen immer tiefer in den Himmel schauen, und ihnen langsam – der wahre Westen  – die Unendlichkeit aufgeht.

Man kann diesen Zustand im Sinne einer Technik-Kritik romantisierend beklagen – dem Himmel entfremdet – oder man kann das Elitäre und Privilegierte dieses sich wandelnden Zustands begreifen – vielleicht ist es ja dies, was die Astronomen und Kosmologen in so irrationaler Feindschaft mit der Astrologie zusammengeschmiedet: der Zustand ist nunmehr auf einer Stufe der Bequemlichkeit angekommen, auf der weitgehend zuverlässige Rechenergebnisse ohne Kenntnis der lästigen mathematischen Operation benutzt werden können, mit deren werkzeughafter Hilfe sie zu erlangen sind.

Nach dem Sinn des Ganzen für den Menschen zu fragen, liegt nahe, und er offenbart sich wie lebensnotwendiger Luxus in der Sinn-Frage des Himmels in Bezug auf uns – durch den die Astrologie gegenüber der Astronomie eigentlich ewig im Vorteil ist – denn je gewaltiger die Welten werden, die unsere Astronomen in den Unendlichkeiten des Alls ausmachen, desto drängender wird die Frage nach unserer eigenen Position – sind wir auch dort, wo unser Wissen, unsere Erkenntnis ist? Oder ist es wahr, wie die Astronomen sagen – nur Vergangenheit taucht als Lichtpunkt am Nachthimmel auf – die Gegenwart unserer Wahrnehmung ist die Vergangenheit des Alls … ?!

Dagegen spricht auf jeden Fall schon mal die unmittelbare Beobachtung: die funkelnde Gegenwart der Milchstraße ist spürbar – wie auch die Stille der Umgebung! – über Resonanz und Polariät haben wir zwei Wege gefunden, die verwandt und Wirklichkeits-getestet die Gegenwart alles Anwesenden garantieren.

Nur müssen wir natürlich – wie dem auch immer sei – zugeben, dass davon nur die erste Ebene der Astrologie betroffen ist – es gibt mindestens prinzipiell zwei weitere, weitergehende Ebenen, die zwar wohl im ebenfalls weitesten Sinn mit dem Thema „Resonanz“ und „Frequenz“ zu tun haben könnten.

Die weitere Ebene ist die Ebene der Transits – des fortbewegten Weiterführen jenes eingefrorenen Moments der Geburt – und die weitere, auch noch zutreffend, die stundenastrologische Beziehung der Planeten zu einem Geschehnis der Betrachtung.

Denn Astrologie beschränkt sich ja nicht auf die Modellfunktion des fast fotografischen Augenblicks – sondern erkennt im Fortlauf eine Verbindung zur Geburt.

Alles jedoch mündet in der Frage, inwiefern Astrologie eine Technik ist? Und wenn ja, was wir uns dann unter Technik vorstellen müssen?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Beginn des 5. nachatlantischen Zeitalters …

12.03.1413 12:00 Buttenheim

Liebe Leserinnen und Leser,

sehr zu empfehlen, vor allem, bevor wir mit der Philosophie weitermachen:

Mir fällt an dem Horoskop – wenn es denn richtig ist von meiner Kalenderberechnung her – besonders die exakte Uranus/Mondkonten Konjunktion auf mit der Venus im Wassermann. Zumal Uranus – was Steiner nicht präsent sein musste, damals – im eigenen Zeichen ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Buttenheim ist auch Wurzel der Jeans, die die beste Passform haben in diesem Drachenkampf: Levi Strauss!

Levi Strauss Museum

Partnerschaftsastrologie, Weltbild

Verborgene Merkmale

Nürnberg, 11.09.2012 16:24

Liebe Leserinnen und Leser,

Der erste Regen und Pluto am AC – es blitzt und donnert relativ heftig und relativ kurz. Der Glückspunkt steht am MC – und Mars im Skorpion ist kurz davor, sich zu verwirklichen. Neptun und Chiron im zweiten Haus. Mond bildet im Krebs bald ein Quadrat zu Saturn – beide sind sehr stark, Mond ist stärker, weil er im Eckhaus steht: die Zuneigung zu den anderen wird überwiegen – gegenüber dem Saturn der Gerechtigkeit und des logisch/ästhetischen  Ausgleichs in Haus 9.

in den Beratungen der letzten Tage waren viele bemerkenswerte Horoskope – Partnervergleiche – wo auf faszinierende Weise die 3-er Regel erst die astrologische Passform öffnete – wo zunächst wenig zu passen scheint – ein verborgenes Merkmal – wie z.B. den Geburtsherrscher im 7 Haus bei beiden, einmal Mars bei ihm und einmal Venus bei ihr.

Beide haben also dann die Gemeinsamkeit, den Schlüssel ihrer Art, sich zu geben und erwartet zu werden von den anderen der dem/der PartnerIn zu überlassen – müssen gewissermaßen das Gefühl überwinden, fremdgesteuert zu sein, oder den externen Steuermann (der in ihrem eigenen Auftrag handelt) steuern.

Zweites geheimes Merkmal: sein Nordknoten in ihrem Sonnenzeichen, ihrer in seinem, Stier und Löwe – da weiß man, warum es sich lohnt, das Quadrat zwischen den beiden fixen Zeichen Löwe und Stier eventuell doch zu überwinden. Es gibt ja gemeinsame Interessen des Wohlgefallens. Und obwohl Skorpion und Widder-AC eine 150 Grad Quincunx Verbindung ergibt, und auch der Mond im Wasser von ihr nicht günstig zu seinem Mond im Feuer steht, in Neumond-Konjunktion zur Sonne, ist aber entscheidend –  drittes unauffällige Merkmal! – daß beide eine Sonnen-Jupiter Konjunktion dazu haben. Also beide Glückskinder.

Fotos Termin ©

Vor solchen Horoskopen steht der Astrologe staunend, wie vor einem Wunder: es sind – bei einer nahezu unheimlichen Häufung offener Unverträglichkeiten bei diesem Paar, eine geradezu bemerkenswerte Streuung starker – ich nenne sie mal: verborgener Merkmale: Geburtsherrscher bei beiden in 7 … Nordknoten im jeweiligen Sonnenzeichen („Deine Selbstverwirklichung ist auch die Richtung für mich … „), und die Jupiter/Sonnen Konjunktion – einmal Fische, einmal Löwe mit Jupiter: Dabei stehen bemerkenswerterweise Venus und Mars gespannt oder ungünstig – erotisch eine Herausforderung: Saturn bildet ein Sextil für das Paar – Halt finden sie doch! …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: jetzt brodelt es natürlich karmisch im Haus 9 der Philosophie-Reihe, und für´s zehnte Haus wird sich mein Wassermann-Saturn etwas einfallen lassen …