Geschichte, Kultur, Länder, Poetry

Erstaunlich …

IMG_4343Hausmalerei in Prag: Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

heute ist mir eingefallen, wie wesentlich mein Europa-Gefühl geprägt wurde durch die Asterix-Bände. Hier hatte man – insbesondere durch die europäisch/internationale – bis nach Ägypten hin – kommunizierende Druiden-Kultur – ein naturintaktes Europa der starken Eich- und Auwälder vor sich, dem je nach Landstrich eine andere Liebenswürdigkeit, eine andere Schrulle oder ein anderer vollkommen versponnener Menschenschlag innewohnte, incl. dem Meer.

Europa wird mitten in Prag, Bohemia, ein Landstrich, der im Asterix nicht vorkommt, aber sehr wohl einen dankbaren Band der alten Klasse füllen könnte, der Löwe-Stadt, von einer recht naturgetreuen Löwin getragen, vielleicht statt des Stiers, dem die historisch verknüpfende Ikonografie des Stucks ja eigentlich entspricht?

Daß der Milos Zeman (28.09.1944) nach Moskau fährt, ist eine sehr vernünftige Geste – mein Vorschlag für die Zukunft: Europa zusammen mit Russland denken, Russland selbst so an Europa binden, wie es der klassischen Kultur nach sowieso dort hin gehört.

So bekommen wir Frieden in einem großen und starken Raum und können uns endlich dran machen, die Böden in Russland zu renovieren, dort eventuell Rinderherden grasen zu lassen & zu retten helfen, was Marx´ Philosophie übrig gelassen hat.

Ahoi!

Markus

Geschichte, Kultur, Länder, Mundan, Poetry

Das Horoskop im Bauplan von Prag

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Liebe Leserinnen und Leser,

in der Sichtachse genau dieses Blickwinkels, der oben im Horoskop als rote Linie eingezeichnet ist, befinden sich auch unten abgebildetes Gebäude:

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und dieses:

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Zusätzlich weiß man in Praha – „Praha“ bedeutet „Schwelle“ – daß oben, wo jetzt der St. Veits Dom steht, ursprünglich auch so eine Rotunde stand. Schließlich gibt es in Prag ein weiteres erstaunlicherweise erhaltenes Bauwerk auf der alten Burg aus der selben Zeitepoche, der Kreuzritterzeit, als romanisch gebaut wurde – die St. Martins Rotunde, die ebenfalls in die Symmetrie passt, wenn man den Kreis in 12 Sektoren teilen will:

IMG_4472… und dieses Bauwerk einer späteren Epoche nicht minder:

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Die Idee hatte der letztes Jahr verstorbene Vincent Bridges, der sie von Jan Cihak hat: daß die Templer und Johanniter eben gerade um die Kreuzzugszeit ein nach den Himmelsrichtungen ausgerichtetes Stadthoroskop schufen, das Heidentum und Christentum miteinander in der reinen Naturerscheinung: dem Sonnenaufgang zur Wintersonnenwende verbindet und: ! – – :  welches wundersamerweise in verlängerter Achse – wie Jan Cirak herausgefunden hat, wie Bridges schreibt, tatsächlich auf den Kalvarien-Berg nach Golgatha weist.

Raymond Johnston von der Prague Post hat erst letztes Jahr darauf hingewiesen, daß der Sonnenuntergang exakt zur Sommersonnenwende (zu oben erwähnter Wintersonnenwende am Morgen komplementär) direkt durchs Tor der Karlsbrücke scheint, von dort, wo ursprünglich die St. Veits-Rotunde stand und Wenzel, Václav, der heilige erste König begraben liegt und seit Neuestem wieder Václav regierten:

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… und mir selbst fiel auf, daß sowohl St. Ludmila als auch Kostel Nejsvětějšího srdce Páně …

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… in die Sichtachse der Frühlings Tag- und Nachtgleiche gebaut sind, so daß die Sonne bei Null-Grad Widder genau auf den Altar von Kostel sv. Ludmily am Abend scheint, wenn die „Wandlung“ vollzogen wird …

Wir haben also mit Prag – Praha = die Schwelle, einen Ort, in dem auf den Kraftlinien der Sonnenwendachsen eine Ausrichtung ins Herzenszentrum des Christentum (und, unzufällig auch des Judentums) gefunden wurde, und daher ist für hier das esoterische Christentum eine wahre Heimat: and therefore, esoterial christianity; brotherhood of men find a good …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Poetry, Weltbild

Zeitumstellung

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Liebe Leserinnen und Leser,

Zeitumstellung – worum geht es? Warum ist es nicht möglich, eine unsinnige Regel – nahezu ebenso unsinnig, wie die Masern-Impfung – einfach wieder zu kippen?

Weil die Regelung über die Zeitmessung schon immer und zu allen Zeiten ein Herrschaftsinstrument ist: es geht gerade darum, allen anderen zu zeigen, daß jene Statistiker und szientistischen Besserrechner allen Menschen bedeuten: „Seht her, wir haben die Macht, wir spielen mit der Zeit, wie es uns gefällt … „

Das war schon im alten Ägypten so: neuer Pharao – neue Zeit. Und der Mega-technische Pharao der Gegenwart zeigt – wie alle anderen Herrscher auch – seine Macht durch Willkür.

Aber auch das ficht uns eigentlich nicht an: denn das eine ist, wie die Zeit angegeben wird, und das andere, wie Sonne, Mond & Sterne stehen, die letztlich jeder Zeitrechnung zugrunde liegen.

Wenn mal wieder eine neue Maschine vorgestellt wird, die euch erzählt, wie der Zerfall irgendeines Atoms nun zur ultimativen Zeitmessung geführt hätte, darf man/frau sich nicht verblüffen lassen: denn auch diese Rechnungen bleiben letztlich geeicht am Lauf der Erde um die Sonne, sonst nichts.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Poetry

Das mit dem Gral war so …

Jupiter rückläufig Löwe16.03.2015 22:11 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

die Idee des Grals ist die Idee des Kampfes für das Gute. Tatsächlich gelangte das Gute, wie wir von Rudolf Steiner wissen, auf den Montsalvatsch:

„Die Menschen sind gewohnt worden, einen Verstand zu entwickeln, wie er ja seine höchste Blüte trieb im Arabismus. Die Menschen sind gewohnt, nicht hinzuschauen auf den Sinn der äußeren Tatsachen, sondern lediglich sich diese äußeren Tatsachen ihrer sinnenfälligen Wirklichkeit nach erzählen zu lassen. Durchdringen muß man zu demjenigen, was in dem Geheimnis des Brotes ist, das ja in derselben Schale gebrochen worden sein soll durch den Christus Jesus, in der dann das Blut durch Joseph von Arimathia aufgefangen worden ist, welche Schale dann entrückt worden ist nach Europa, aber, wie die Sage sagt, so von Engeln über der Erdoberfläche, hoch oben über der Erdoberfläche gehalten wurde, bis Titurel kam, der diesem Gral, dieser heiligen Schale, dieser das Mysterium des Brotes und Blutes umfassenden Schale den Tempel auf dem Montsalvatsch schuf. In heiliger spiritueller Tempelstätte wollten schauen diejenigen, die auf diese Weise europäische Mysterienweise geworden waren, durch die Nebel der Abstraktion hindurch und durch die Nebel der reinen Tatsachenerzählungen hindurch das Geheimnis vom Gral, das Geheimnis vom Kosmos, das verschwunden war mit der ätherischen Astronomie, das Geheimnis vom Blute, das verschwunden war mit der alten medizinischen Anschauung. Wie die alte medizinische Anschauung übergegangen ist in abstraktes Denken, so ist übergegangen die alte ätherische Astronomie in abstraktes Denken. Das hatte sich in der höchsten Blüte zu einer bestimmten Zeit gerade durch die Araber in Spanien abgelagert. In diesem Spanien war es, wo man äußerlich unter den Menschen nicht finden konnte das Geheimnis des Grales. Da war nur abstrakte Verstandesweisheit. Bei den Christen war nur äußere Tatsachenerzählung, bei den Arabern, bei den Mauren phantastische Verstandesentwickelung. Und in Höhen nur über dieser Erde schwebte der Heilige Gral, und nur von denjenigen, denen von göttlichen Mächten dazu die Fähigkeiten gegeben wurden, konnte betreten werden dieser spirituelle Tempel, dieser Heilige Gral, dieser die Geheimnisse des Brotes und Blutes umschließende Tempel. Es ist kein Zufall, daß er gefunden werden sollte in Spanien, wo wirklich meilenweit aus dem, was die irdische Tatsächlichkeit bot, herausgeschritten werden mußte, wo durchbrochen werden mußten dornige Hecken, um vorzudringen zu dem spirituellen Tempel, welcher den Heiligen Gral umschloß.“ GA 204 S. 84

“ … so ist übergegangen die alte ätherische Astronomie in abstraktes Denken … “ – die alte „ätherische Astronomie“ ist aber nichts anderes, als die Astrologie. Und das erklärt auch die Feindschaft des abstrakten Denkens gegen die Astrologie, die dessen Grundlage zu sein scheint …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Kultur

Waage-Mond – Merkur Wassermann als Lufttrigon …

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Liebe Leserinnen und Leser,

„Der Mensch“, schreibt Peter Sloterdijk (Waage/Neptun Mond, Venus/Uranus Zwillinge/Jupiter Skorpion, Sonne Krebs), „hat sich selbst ins Exil geschickt und sich aus seiner unvordenklichen Geborgenheit in selbstgesponnen Illusionsblasen ins Sinnlose, Unbezügliche, Selbstläufige ausgebürgert.“ Amazon.de: sphären peter sloterdijk: Bücher

Waage-Mond will eben Schönheit und Ausgewogenheit, neigt aber zum Spiel …

Der aktuelle Sonnen-Chiron-Aspekt könnte dazu beitragen, oben zitierte „Ausbürgerung“ zu heilen, und zwar ausdrücklich mit den Themen: Bewegung, mittelschnell, Wärme, Wasser, Regenbogen.

Chiron (& Sonne) in den Fischen ist – positiv gedacht – ein Seepferd – oder ein psychopädagogisch arbeitender Delfin – die Reparatur des Finanzsystems – negativ hingegen: der Seeigelstachel  im Fuß, der Thriller, der wirklich verletzt,   ätzender Kommentar aus dem Netz, Desinformation um Masern-Impfung …

Sonne und Chiron08.03.2015 16:39 Nürnberg

Was Not tut, ist also Merkur in Wassermann-Verstand, um die Mars/Uranus-Konjunktion in Widder mit dem Quadrat zu Pluto zu meistern, die bis zum 11.03, 12.03 ihre Spannung aufbaut … im Grunde (mit dieser ganzen Widder-Kraft) auch noch ein-zwei Wochen länger …

Merkur im Wassermann – das ist die „verrückte“ Idee … , aber weil im Haus 6: auch praktisch brauchbar. Lilith aufsteigend macht dennoch gerade rein praktische Überlegungen zweifelhaft. Wir haben hier auch das Ringen Liliths als Griechenland – Jungfrau-Land Griechenland* mit dem Fische-Thema Geldfluss = Euro.

Widderseits ist man geneigt, sich mit großer Kraft der Südknoten-Mittel zu bedienen. Doch stark, wie die Widder sind, werfen auch viele von Ihnen in heldenhafter Inspiration Ballast ab: denn als Feuerzeichen haben Widder höheren Anteil am Geistigen: sie wissen, daß sie Geist in der Materie sind. Man muss Ihnen die Religion nicht beweisen. Aber der Nordknoten in Waage ist dennoch die ernsthaft verspielte Richtung, die wir sowohl hier, als auch in Indien als Drachenkopf, Rahu bezeichnen: Widder-gebohrene mit Waage-Anteil (Mond/Aszendent/Pluto-Jupiter Konjunktion in Waage o.ä.) können sich gut ausbalancieren …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Athen ist aber Wassermann

Kultur

Freiheit der Geburt

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist so weit – das „System“ schickt sich an, die Hausgeburten abzuschaffen*. Mit dem perfiden Argument, Klinik sei sicher. Aber das stimmt nicht unbedingt. Denn auch in der Klinik gibt es immer wieder tragische Fälle – wie zuhause auch. Der vermeintliche Klinikvorteil ist gar keiner. Dafür geht unendlich viel Intimität verloren. Bitte lesen und vernetzen, wer kann und mag!:

Unsere Hebammen: Meine Geburt – Meine Entscheidung

IMG_2479Foto Termin ©, Skulptur: Birgit Maria Jönsson

Die beste Lösung: bei jeder Hausgeburt der „Für alle Fälle“-Notarztwagen vor der Tür – das passt nicht ins Bild des dialektischen Materialismus, ist jenseits überhaupt der Diskutierfähigkeit dieses Systems, so wie es sich heute darstellt …

Auch der heiligste Vorgang müsse sich rechnen … während zu anderer, oft sinnloser Therapie Unsummen irrational verschwendet werden …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Lilith in Jungfrau, wenn negativ.

Kultur

„Jupiter Ascending“

Liebe Leserinnen und Leser,

im nachhinein erweist sich dieser Film – und cineastisch von den Matrix-Machern „Wachowski Starship“ ja sogar zu Recht, weil sie im Prinzip nur den Trend fortsetzen, den sie selber in die Welt gesetzt haben, als wilde Mischung von Zitaten, dabei (wie in Hobbit) dem Slapstick nicht auszuweichen – das ist neu – alt hingegen seit Matrix jenes Ebenen/Reality-Mix, das wirklich die cineastischen Möglichkeiten einsetzt und mehr noch – nur dort anschaulich realisiert werden kann.

Und wieder ist der neue Film (Cloud-Atlas habe ich nicht gesehen) ein Spiel mit den Begriffen „Simulation“ und „Realität“.

Der magische Eingang, der interessanterweise gewählt wird, ist die Astrologie. Einmal natürlich im Namen des Films. Jupiter aufsteigend … Jupiter Jones stellt sich – ein russophobes Intro über die Ermordung ihres planetengucksüchtigen britischen Vaters in St. Petersburg geht voran – als geboren im „Sternzeichen“ Löwe* mit Jupiter am Aszendenten auf 27 Grad vor – aber /Schnitt/ und dann Gesicht der freundlichen Frau Jupiter: das Problem mit der Astrologie sei, „daß sie totaler Schwachsinn ist.“

Nächster Schnitt: es wird gleich der schakespearehafte Auftritt des bösen häßlichen Königs geboten, man glaubt sich auf der Bühne. Also etwas ebenfalls sehr unglaubwürdiges, eine bewußt zum Weltbild der Astrologie in Konkurrenz tretende Phantasiewelt, die aber gleichwohl dazu angetan sein wird, das Bewußtsein der Jupiter Jones im Reich der Phantasie – aber jenseits des „totalen Schwachsinns Astrologie“ – eine wahrere Welt erfahren zu lassen: das Reich der Technik.

Was passiert folgerichtig auf der Bühne? Sie wird durch unglaubliche technische Simulationen von raum-gleitenden Flugobjekten jeder Art vergrößert, und schließlich wird die wahre Erde, unsere blaue Murmel im Hintergrund Teil der Bühne des Films … Das ist die Spitze der Simulation.

Die Geschichte ist natürlich immer dieselbe: Prinz, Prinzessin, Kampf, Verwundung, Sieg, die Schuld einer Familienträgödie und die Überwindung dessen durch persönliche Opfer, die aber schließlich dazu führen, daß der geläuterte kehlenbeißende Wehrwolf von Mann – die Prinzessin heiraten darf, was erst möglich war durch die Tötung des bösen Königs und der Einsetzung des Regimes der Großzügigen und Gerechten – und eben die Überwindung des Bissinstinkts des Wolfhelden gegen blaues Blut, und seis das einer unbekannten Putzfrau mit russischem Familienclan als Putzkolonne, die Aber plötzlich – während sie schon in Gefahr stand, ihre Genetik zu verkaufen, ihre Eizellen, netterweise zur Besitzerin der Erde selbst wird, als quasi großer Eizelle.

Der verbrecherische Ausbeuterclan der drei Königskinder, die einen bedeutenden Teil des Universum unter sich aufgeteilt haben, einer riesigen Industrie, von der die Erde nur ein sehr kleiner Teil ist … und dafür gleich hinter dem Auge des Jupiter eine Industrie für die Produktion von „Zeit“ aus Menschenleben, deren „Gewinnung“ zynisch mit „Harvesting“ – „Ernten“ besprochen wird. All das leisten Menschen, die sind, wie wir, nur daß sie dank technischer Revolution herausgefunden haben, wie sie sich immer zellverjüngern können um z.B. 14003 Jahre alt zu werden, ein Jungbrunnen, dem Aprodite entsteigt, nachdem sie im Zeitquell anderer genommener Leben gebadet hat.

Wie gesagt, seit neuestem wird die story mit einer eingebauten Parodie ihrer selbst geliefert – Das technische Wunderstadtwerk wird „Müllhalde“ genannt.

Mühelos läßt sich diese Geschichte als Allegorie der irdischen Verhältnisse lesen. Sie ist die perfekte Simulation – die pyromanischen Szenen, die ja – wenn das Produkt aus Hollywood kommt – nicht fehlen dürfen – sind brutal übersteigert. Unumwunden werden die Attribute Roms zum x-ten Male cineastisch beschworen – Sloterdijk hat Recht – es geht nur um´s Imperium (Romanum) – also ein Film im europäischen Geiste. Im Plausch der Königsgeschwister sieht man als Zwischenschnitt (Stadtlandschaft nach „harvesting“) die Architektonik des Museums in Bilbao und das schiefe Haus zu Prag von Vlado Milunić und Frank Gehry …

Am Schluss wird die Astrologie nochmal zitiert: daß vom Freund ganz besonders wichtig das Sternzeichen sei sagt Jupiter Jones Mutter – aber wir wissen ja schon, daß er ein halber Wolf (Fische), der kosmische Krieger ist.

Im Abspann girlanden dann, gleichsam zur wortlosen Wiedergutmachung des Eingangs-Ädikts – die Tierkreiszeichen in schönsten Bändern durch den erleuchteten Kosmos von Warner Brothers …

Die Musik des Films ist insgesamt zu bombastisch – und natürlich ist das vollkommen symmetrisch durchinszenierte Drehbuch nach dem block-buster-Strickmuster immer mehr beunruhigend perfekt auf den nice & stupid militäry-user ausgerichtet, die/der sicherheitshalber  die gleiche Geschichte von seinem eigenen heldenhaften Opfer und Kampf sehen will.

Beim Kino-Start am 5/6 Februar 2015 stand Jupiter im Löwen in genauer Opposition zur Sonne im Zeichen Wassermann, Merkur ebendort rückläufig. Vielleicht sollten die „Macher“ dort die Astrologie nicht herausfordern, denn das muss ja floppen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* tatsächlich ist Mila Kunis, die Schauspielerin von Jupiter Jones: im Löwen am 14.8.1983 geboren – in der Ukraine, zufällig …

Kultur, Poetry

Das Imperium …

Liebe Leserinnen und Leser,

lese gerade von Peter Sloterdijk wieder:

10292107n

… sehr erhellend in Bezug auf die aktuellen Geschehnisse! Nach Sloterdijk geht es in Europa – und eigentlich ist die ganze Welt Europa – um´s „Imperium“ – Romanum* – wer jeweils den Pokal dazu besitzt. Demnach ist Amerika auch Europa. Russland ist Europa. Wahrscheinlich ist (so mutmaße ich nach Sloterdijk) – spätestens seit Marx – auch China Europa. Selbst Japan, das besonders unter der wohl bei uns ersonnenen oder gefundenen Idee der Kernspaltung zu leiden hat – ist eigentlich ein Gebilde des europäischen imperialen Wahns, wie Sloterdijk andeutet … Er spricht nicht ausdrücklich über die Antarktis oder Australien, aber es fällt leicht, seinen Gedanken des europäischen Zentralismus weiterzudenken, dessen Attraktivität eher zu- als abnimmt.

Das geht – würde er wohl zustimmen – bis zum Raumschiff „Enterprise“ …

Erscheint im „Reich“ eine Spaltung – Ukraine – dann zählen wir mindestens, wenn ich Sloterdijk richtig verstehe, drei konkurrierende „Reichs“- Interpretationen …

… Russland – EU – USA – die miteinander ringen …

Um den Konflikt zu lösen, braucht es einen übergeordneten Standpunkt. Fällt denn niemandem auf, daß Christen sich bekriegen, wohl innerhalb der Orthodoxie? Wo ist denn die Kirche? Warum treffen Franziskus und die orthodoxen Patriarchen sich nicht dort, wo es brennt, sondern unternehmen Reisen auf die Philippinen?

Jupiter Opp Sonne6.2.2015 21:56 Nürnberg

Auch eine Reichs-Interpretation von dieser Welt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Jupiter rückläufig in Löwe …

Kultur, Mundan

Auch der andere Löwe …

Rede zur Lage der Nation: Obama spielt offensiv – Amerika – FAZ

Liebe Leserinnen und Leser,

daß die Entwicklung der Umfragewerte unzufällig ist, sehen wir daran, daß auch Obama als Löwe-Geborener aus Liliths Schatten hervortreten kann … siehe obiger Link zur FAZ – siehe auch:

Löwe & Lilith | Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

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Und jetzt – da Lilith in Jungfrau ist – was werden die uns sagen … ?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus