Weltbild

Auf´s kardinale Kreuz zu

IMG_9354Kandinsky

Liebe Leserinnen und Leser,

Jupiter bringt sich in Opposition zu Pluto und Mars reitet rückwärts geradewegs ins kardinale Kreuz zurück. Da heißt es anschnallen diesen April – nicht wegen der Geschwindigkeit, sondern der Intensität, die uns um die Ohren weht.

Wer ruhig bleibt, gelassen und bedacht, kommt gut durch diese Tage. Besondere Beachtung verdient der nächste Vollmond (15 April). Aufmerksame nehmen heuer schon Zeichen wahr – das ist immer dann, wenn zwischen Simulation und Realität nur kurze Spannen sind und Ereignisse, die auftreten, sich Tage oder Stunden vorher deutlich ankündigen/offenbaren.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Vollmond Jungfrau/Fische

Liebe Leserinnen und Leser,

sind sie auch an Vollmond geboren? Oft wissen es die HoroskopeignerInnen nicht – aber es ist ein großer Vorteil, das jeweilige Gegenprinzip in die Sonne „integrieren“ zu können: Mond, lehrt Oskar Adler, stellt sich in den Dienst der Sonne – bei Jungfrau-Mond sind eben jene wahrhaft nützlichen Prinzipien gemeint, die der All-offenen Fische-Sonne ein Talent an die Hand gibt, sich zu verwirklichen durch und mit dem Mond – zunächst und unter anderen Einflüssen, gewiss. Und der Mond in der Jungfrau weiß vorab zu sortieren – mit welcher Moral das verbunden ist, ob einer Gutes tut, oder es unterläßt, und so dem Bösen die Lücke läßt, kann man in der Geburtsastrologie nicht sagen – „Aussagegrenze!“, würde Thomas Ring rufen; was die Sonne will, dem gilt es auch für den Mond. Er, Mond, muß ihr, Sonne dienen.

Jungfrau Vollmond hausfrei16.3.2014 18:07, Nürnberg

Das wäre für die Ordnung der politischen Dinge auf der Krim (Insel, Fische), eine nützliche Konstellation, doch nutzen müssen sie die Richtigen.

Schauen wir nun auf Mars im Quincunx zur Sonne in den Fischen – Mars ist rückläufig – viele Positionen – Westen wie Osten – müssen zurückgenommen werden – die Kompensation eines schwachen Mars (Rückläufigkeit gilt zunächst – bis Gewahrheit – als Schwäche) – kann aber gerade zu Grobheiten führen, und da Putin Waage ist, kommt dies erschwerend hinzu, um Döbereiners Redewendung zu zitieren. Mars ist doppelt schwach, wegen fremdem Zeichen Waage und Rückläufigkeit … aber in der Waage ist der Nordknoten – Waagen sind die aktuellen Fackel-TrägerInnen des Neuen, des Neuen, welches verwandelt – so wie kurz zuvor – jedes auf seine Art – die Skorpione es waren, die mitunter auch strenge Entscheidungen treffen müssen, wie Saturn aktuell ihr Zeichen betrifft. Venus zeigt sich freundlich den Wassermann-Geborenen – bald, übermorgen schon, geht aber Merkur in die Fische und macht vieles möglich …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Vollmond mit günstigem Mars/Waage Aspekt

Vollmond Löwe15.02.2014 00:53 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

und auch der Nordknoten/Drachenkopf/Rahu – wechselt am 19. Februar das Zeichen und läuft ab dann (meist) rückläufig im Zeichen Waage satt Skorpion – und in der Waage ist eben auch Mars – Zeichen der Begegnung und Diplomatie: läßt sich also auch in diesem Sinn nutzen!

Natürlich müssen wir jetzt Merkur rückläufig immer mitdenken: wer aufmerksam ist und doppelt gelaufene Wege lustig findet, kann unzählige Beipiele dieser Rückläufigkeit im Alltag sammeln, die bisweilen an Zauberei – nicht nur erinnern.

Der Vollmond im Löwen verbindet die Vorrangstellung, in der sich Wassermann ohnehin zuhause sieht, mit einer gewissen Lebenslüsternheit, wie Adler schreibt – eine Stimmung, die für diese Wintertage auch Überlebensstrategie ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Die zwei Säulen der Kultur

Die zwei Säulen der KulturIMG_8386

Liebe Leserinnen und Leser,

einer der Vorzüge der Schrift ist ihre Stummheit. Insofern ist Schrift der Eingang in die Geheimwissenschaft selbst – denn wir haben mit der Übertragung einer geschriebenen Botschaft etwas Geheimes vermittelt, wenn es nur einen Botschafter und einen Empfänger gibt, (also zwischendrin niemand mitliest). Handzettel sind nun mal nicht im Netz nachweisbar – aber die Generation „Handy“ oder „cellphone“ ist durch die Diktatur der Gewohnheit schon jetzt offenbar vollständig registriert. Dieser Vorsprung ist so gewaltig, daß wir den Kampf getrost aufgeben können, bevor er gekämpft wird – all das Gerede von einem USA-unabhängigen Netz um die Nacktheit Europas weniger beschähmend hinnehmen zu müssen, scheitert daran, daß die „Übernahme“ – jetzt sogar in Verhandlung durch das Handelsabkommen – unausweichlich zur Diskussion und damit die Souveränität Europas zur Debatte steht – wenn sie denn je stand.

IMG_8387Dies ist die Debatte zwischen Steinbock und Krebs – zwischen Heimat und Staat – in Platons Sinn und vielleicht sogar bewußter Adaption. Das eine gewachsen und lokal gebunden, das andere konstruiert: als Idee vom Weltstaat.

Bin aber davon überzeugt, daß der Logos – Λόγος – also eine (ein wenig wenigstens …) Zeit-unabhängige Gewahrheit durch die beredte Stummheit der Schrift – nach wie vor unser Hirte ist – Christus selbst – unser „Ich“, durch das er spricht. Die doppelte Säule = I and I – die Obelisken und die Doppeltürme der Kathedralen und Dome Europas sind Zeichen der Einheit des gegenwärtigen Bewußtseins – und bilden einen Gegensatz zur historischen Zeit, die auch immer – wegen ihrer „Messbarkeit in Abschnitten“ – die naturwissenschaftliche ist, im Abstand zu sich selbst, der die Gegenwart nicht erreicht, weil sie durch die Messung allein immer schon Vergangenheit geworden ist.

Aber „Messbarkeit in Abschnitten“ geht auch so nicht – die Relativität widerspricht, weil sie einen fixen metrischen Maßstab vorab braucht, ihrem Postulat der Relativität.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Die Stille erleben: Vollmond

IMG_8183Liebe Leserinnen und Leser,

gerade diese Melodie schafft den Schritt in die andere Welt durch Schönheit  – Heinrich Rohr …

Heinrich Rohr… war Fische-Sonne & Mars, Mond im Krebs, Venus & Jupiter und Merkur Wassermann; … diejenigen unter euch, die Noten lesen und singen (oder spielen können), haben die esoterische Fähigkeit, den Inhalt dieses Liedes „entpacken“ zu können – für den heiligen Geist in der Melodie mache ich die Wassermann-Planeten verantwortlich.

Vollmond in Nürnberg17.12.2013 10:28 Nürnberg

Der Vollmond steht kurz bevor (morgen zwischen 10 und 11) – es folgt eine Zeit der Entspannung – Halleluja! Die Wochenvorschau war zwar fertig – konnte aber nicht ins Netz – vielleicht poste ich sie ganz frech morgen, dann habe ich wieder einen anderen Anschluss – Mysterien der Technik – aber der heilige Geist wandert auch dort kreuz und quer – er springt über die Technik, wie ein geschleuderter Kieselstein über dem See, wie ein Schmetterling über den Bahnsteig, wie … er nutzt sie einfach synchronistisch … und doch überraschend!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Vollmond zieht auf …

Vollmond Ende März 201327.03.2013 10:27 Nürnberg

img_0219Foto Termin © Ostervollmond 2012

Liebe Leserinnen und Leser,

der Vollmond geht auf Perigäum – Mondnähe zu, die aber erst am 31. März erreicht ist – der Waage-Vollmond ist der Wegweisende – Widder-Sonne weist den Weg in Inspiration – Waage-Mond vermittelt unter allen, die sich emotional ansprechen lassen (durch Rückblick! – die Voraussetzung für den Sprung):

“Nun aber sind zu Indiern
Die Männer gegangen,
Dort an der luftigen Spitz’
An Traubenbergen, wo herab
Die Dordogne kommt,
Und zusammen mit der prächtigen
Garonne meerbreit
Ausgehet der Strom. Es nehmet aber
Und gibt Gedächtnis die See,
Und die Lieb’ auch heftet fleißig die Augen,
Was bleibet aber, stiften die Dichter.”

Johann Charles Friedrich Hölderlin

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

„Allein, wo zweifach erkannt, einstimmig war himmlischer Geist … „

Liebe Leserinnen und Leser,

von Hölderlin:

Patmos

Nah ist
Und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst
Das Rettende auch.
Im Finstern wohnen
Die Adler und furchtlos gehn
Die Söhne der Alpen über den Abgrund weg
Auf leichtgebaueten Brücken.
Drum, da gehäuft sind rings
Die Gipfel der Zeit, und die Liebsten
Nah wohnen, ermattend auf
Getrenntesten Bergen,
So gib unschuldig Wasser,
O Fittige gib uns, treuesten Sinns
Hinüberzugehn und wiederzukehren.

So sprach ich, da entführte
Mich schneller, denn ich vermutet
Und weit, wohin ich nimmer
Zu kommen gedacht, ein Genius mich
Vom eigenen Haus‘. Es dämmerten
Im Zwielicht, da ich ging
Der schattige Wald
Und die sehnsüchtigen Bäche
Der Heimat; nimmer kannt‘ ich die Länder;
Doch bald, in frischem Glanze,
Geheimnisvoll
Im goldenen Rauche, blühte
Schnellaufgewachsen,
Mit Schritten der Sonne,
Mit tausend Gipfeln duftend,

Mir Asia auf, und geblendet sucht‘
Ich eines, das ich kennete, denn ungewohnt
War ich der breiten Gassen, wo herab
Vom Tmolus fährt
Der goldgeschmückte Paktol
Und Taurus stehet und Messogis,
Und voll von Blumen der Garten,
Ein stilles Feuer; aber im Lichte
Blüht hoch der silberne Schnee;
Und Zeug unsterblichen Lebens
An unzugangbaren Wänden
Uralt der Efeu wächst und getragen sind
Von lebenden Säulen, Zedern und Lorbeern
Die feierlichen,
Die göttlichgebauten Palläste.

Es rauschen aber um Asias Tore
Hinziehend da und dort
In ungewisser Meeresebene
Der schattenlosen Straßen genug,
Doch kennt die Inseln der Schiffer.
Und da ich hörte
Der nahegelegenen eine
Sei Patmos,
Verlangte mich sehr,
Dort einzukehren und dort
Der dunkeln Grotte zu nahn.
Denn nicht, wie Cypros,
Die quellenreiche, oder
Der anderen eine
Wohnt herrlich Patmos,

Gastfreundlich aber ist
Im ärmeren Hause
Sie dennoch
Und wenn vom Schiffbruch oder klagend
Um die Heimat oder
Den abgeschiedenen Freund
Ihr nahet einer
Der Fremden, hört sie es gern, und ihre Kinder
Die Stimmen des heißen Hains,
Und wo der Sand fällt, und sich spaltet
Des Feldes Fläche, die Laute
Sie hören ihn und liebend tönt
Es wieder von den Klagen des Manns. So pflegte
Sie einst des gottgeliebten,
Des Sehers, der in seliger Jugend war

Gegangen mit
Dem Sohne des Höchsten, unzertrennlich, denn
Es liebte der Gewittertragende die Einfalt
Des Jüngers und es sahe der achtsame Mann
Das Angesicht des Gottes genau,
Da, beim Geheimnisse des Weinstocks, sie
Zusammensaßen, zu der Stunde des Gastmals,
Und in der großen Seele, ruhigahnend den Tod
Aussprach der Herr und die letzte Liebe, denn nie genug
Hatt‘ er von Güte zu sagen
Der Worte, damals, und zu erheitern, da
Ers sahe, das Zürnen der Welt.
Denn alles ist gut. Drauf starb er. Vieles wäre
Zu sagen davon. Und es sahn ihn, wie er siegend blickte
Den Freudigsten die Freunde noch zuletzt,

 Doch trauerten sie, da nun
Es Abend worden, erstaunt,
Denn Großentschiedenes hatten in der Seele
Die Männer, aber sie liebten unter der Sonne
Das Leben und lassen wollten sie nicht
Vom Angesichte des Herrn
Und der Heimat. Eingetrieben war,
Wie Feuer im Eisen, das, und ihnen ging
Zur Seite der Schatte des Lieben.
Drum sandt‘ er ihnen
Den Geist, und freilich bebte
Das Haus und die Wetter Gottes rollten
Ferndonnernd über
Die ahnenden Häupter, da, schwersinnend
Versammelt waren die Todeshelden,

Izt, da er scheidend
Noch einmal ihnen erschien.
Denn itzt erlosch der Sonne Tag
Der Königliche und zerbrach
Den geradestrahlenden,
Den Zepter, göttlichleidend, von selbst,
Denn wiederkommen sollt es
Zu rechter Zeit. Nicht wär es gut
Gewesen, später, und schroffabbrechend, untreu,
Der Menschen Werk, und Freude war es
Von nun an,
Zu wohnen in liebender Nacht, und bewahren
In einfältigen Augen, unverwandt
Abgründe der Weisheit. Und es grünen
Tief an den Bergen auch lebendige Bilder,

Doch furchtbar ist, wie da und dort
Unendlich hin zerstreut das Lebende Gott.
Denn schon das Angesicht
Der teuern Freunde zu lassen
Und fernhin über die Berge zu gehn
Allein, wo zweifach
Erkannt, einstimmig
War himmlischer Geist; und nicht geweissagt war es, sondern
Die Locken ergriff es, gegenwärtig,
Wenn ihnen plötzlich
Ferneilend zurück blickte
Der Gott und schwörend,
Damit er halte, wie an Seilen golden
Gebunden hinfort
Das Böse nennend, sie die Hände sich reichten –

Wenn aber stirbt alsdenn
An dem am meisten
Die Schönheit hing, daß an der Gestalt
Ein Wunder war und die Himmlischen gedeutet
Auf ihn, und wenn, ein Rätsel ewig füreinander
Sie sich nicht fassen können
Einander, die zusammenlebten
Im Gedächtnis, und nicht den Sand nur oder
Die Weiden es hinwegnimmt und die Tempel
Ergreifft, wenn die Ehre
Des Halbgotts und der Seinen
Verweht und selber sein Angesicht
Der Höchste wendet
Darob, daß nirgend ein
Unsterbliches mehr am Himmel zu sehn ist oder
Auf grüner Erde, was ist dies?

Es ist der Wurf des Säemanns, wenn er faßt
Mit der Schaufel den Weizen,
Und wirft, dem Klaren zu, ihn schwingend über die Tenne.
Ihm fällt die Schale vor den Füßen, aber
Ans Ende kommet das Korn,
Und nicht ein Übel ists, wenn einiges
Verloren gehet und von der Rede
Verhallet der lebendige Laut,
Denn göttliches Werk auch gleichet dem unsern,
Nicht alles will der Höchste zumal.
Zwar Eisen träget der Schacht,
Und glühende Harze der Ätna,
So hätt‘ ich Reichtum,
Ein Bild zu bilden, und ähnlich
Zu schaun, wie er gewesen, den Christ,

Wenn aber einer spornte sich selbst,
Und traurig redend, unterweges, da ich wehrlos wäre
Mich überfiele, daß ich staunt‘ und von dem Gotte
Das Bild nachahmen möcht‘ ein Knecht –
Im Zorne sichtbar sah‘ ich einmal
Des Himmels Herrn, nicht, daß ich sein sollt etwas, sondern
Zu lernen. Gütig sind sie, ihr Verhaßtestes aber ist,
So lange sie herrschen, das Falsche, und es gilt
Dann Menschliches unter Menschen nicht mehr.
Denn sie nicht walten, es waltet aber
Unsterblicher Schicksal und es wandelt ihr Werk
Von selbst, und eilend geht es zu Ende.
Wenn nämlich höher gehet himmlischer
Triumphgang, wird genennet, der Sonne gleich
Von Starken der frohlockende Sohn des Höchsten,

Ein Losungszeichen, und hier ist der Stab
Des Gesanges, niederwinkend,
Denn nichts ist gemein. Die Toten wecket
Er auf, die noch gefangen nicht
Vom Rohen sind. Es warten aber
Der scheuen Augen viele
Zu schauen das Licht. Nicht wollen
Am scharfen Strahle sie blühn,
Wiewohl den Muth der goldene Zaum hält.
Wenn aber, als
Von schwellenden Augenbraunen
Der Welt vergessen
Stillleuchtende Kraft aus heiliger Schrift fällt, mögen
Der Gnade sich freuend, sie
Am stillen Blicke sich üben.

Und wenn die Himmlischen jetzt
So, wie ich glaube, mich lieben
Wie viel mehr Dich,
Denn Eines weiß ich,
Daß nämlich der Wille
Des ewigen Vaters viel
Dir gilt. Still ist sein Zeichen
Am donnernden Himmel. Und Einer stehet darunter
Sein Leben lang. Denn noch lebt Christus.
Es sind aber die Helden, seine Söhne
Gekommen all und heilige Schriften
Von ihm und den Blitz erklären
Die Thaten der Erde bis itzt,
Ein Wettlauf unaufhaltsam. Er ist aber dabei. Denn seine Werke sind
Ihm alle bewußt von jeher.

Zu lang, zu lang schon ist
Die Ehre der Himmlischen unsichtbar.
Denn fast die Finger müssen sie
Uns führen und schmählich
Entreißt das Herz uns eine Gewalt.
Denn Opfer will der Himmlischen jedes,
Wenn aber eines versäumt ward,
Nie hat es Gutes gebracht.
Wir haben gedienet der Mutter Erd‘
Und haben jüngst dem Sonnenlichte gedient,
Unwissend, der Vater aber liebt,
Der über allen waltet,
Am meisten, daß gepfleget werde
Der feste Buchstab, und bestehendes gut
Gedeutet. Dem folgt deutscher Gesang.

Hier endet Hölderlin – dessen Gedicht frei lesbar in Zungen spricht – den Wahrgesang mit einer aus heutiger Sicht unheimlichen Regieanweisung – die den Gang der Verse wie in ein Jenseits der Wahrheit verlegt, das in deutscher Sprache ohne Arglist zwar geschrieben steht, aber allein durch den Lauf der Verbrechen nachträglich die Unschuld verloren hat. Die unglaublich berührende Sprache absolut einleuchtender, jedoch zunächst unverständlicher Worte, kann nur noch mit Schuldgefühl genossen werden, weil die Tiefe, die sie möglich macht, zugleich den Schmerz über ihren Verlust steigert – so über Sprache zur Wahrheit zu kommen  – „dem folgt deutscher Gesang“: gezwungen sind wir, die zynische Umkehrung mitzudenken, obwohl sie nicht gemeint war, weil sie auf diesem Grad des Bewußtseins auch nicht als bewußter Prophetismus auszuschließen ist.

Hier der morgige Vollmond:

Vollmond SteinerVollmond: 25.02.2013 21:26 23.02.2013

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Morgen der Vollmond

IMG_3431Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

„diese Stellung“, schreibt Oskar Adler, „fordert am stärksten zur Selbstbeherrschung heraus und mahnt, alle seelischen Angelegenheiten mit sich selbst auszumachen. Wenn dieser Kampf siegreich bestanden wird, dann können wir hier Menschen sehen, die imstande sind, anderen Hilfe zu bringen, die im Kampf um eine Lebensführung, durch die man objektiv geltenden Gesetzen gerecht wird, sich vergeblich aufreiben.“

Vollmond Dez 201228.12.2012 11:21

Was für die Geburtskonstellation gilt, mag auch als Tugend für den Vollmond für alle anderen auch gelten: Selbstbeherrschung, Probleme mit sich selbst ausmachen: Mond und Sonne im Aspekt zu Chiron in den Fischen begünstigt sicher die Hilfe für die anderen … Uranus dazu im Quadrat haut natürlich dem Fass gern den Boden raus, so dass es schwierig werden dürfte …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan, Poetry, Weltbild

Merkur-Mond Opposition

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

dem Mond ist der Mohn zugeordnet – dem Jenseits der Tag-Zeit in der Nacht. Hummel ist aber Merkur (und ein bischen Mars?) – die Hummeln sind ganz verrückt nach dem Vollmond-Mohn am Morgen. Hier sind gleich zwei in der selben Blüte:

Sie sehen also, was ein Vollmond so macht! Bevor Mond nun bald in den Steinbock geht, um sich aus dem Bauch heraus für strengen Wandel zu entscheiden, läßt er sich von Merkur in den Zwillingen noch die Information geben, zu denen er als Schütze-Mond aus zweifelhaften materiellen Erwägungen von Jupiter und daher auch Lilith dominiert, sich gerade umgekehrt stellt, als es richtig wäre. Das könnte sich aber Mitte Juli ändern, wenn Jupiter den Südknoten passiert hat und Venus und Mond in Konjunktion mit eben Jupiter in Zwillinge stehen.

05.06.2012 07:08

Gemäß Paracelsus astrologischer Entsprechungslehre wäre die Kraft dieser Pflanzen, streitende Paare wieder zu verbinden – oder nicht? : indem sie das Mars/Venus Quadrat im Selbigen zuführt. Der kritische Vollmond wird Kritikern der versöhnliche. Kurz nach Vollmond – die Spannung immer noch hoch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Länder, Mond, Mundan

Alle in einem U-Boot

Liebe Leserinnen und Leser,

die gute Nachricht: Westerwelle traut sich nach Damaskus. Macht gute Versuche wenig beachtet im Hintergrund. Hauptthema sind jedoch Chiron und Neptun – die ziehen kurzfristig den Informations-Aufmerksamkeits-Hype der deutschen Presse auf sich. Und die Linken scheinen auch sehr wichtig. Aber es geht nur um Personen.

U-Boote: Deutschland und Pakistan verhandeln Milliardendeal – SPIEGEL ONLINE

Atomstreit: Bundesregierung verteidigt U-Boot-Geschäft mit Israel | Politik | ZEIT ONLINE

Mars sind die Waffen im Horoskop des Landes – handelt es sich um U-Boote, dann spielt auch Neptun eine Rolle, den unteres Länderhoroskop Deutschlands neben Uranus und bei Saturn im Steinbock in Haus 6 hat – das sind submarine, nautische Haltbarkeit und Solidität – wir sehen aber auch, wie Mars im Quadrat zum Mars laufend geht: und Venus und Sonne nicht weit davon einen Transit mit der rückläufigen Venus haben. Da können solche Geschäfte mal zurück gehen. Wir erinnern uns – auch Hellas war ein guter U-Boot-Kunde unserer Kampfwerften, deren grausame Folklore im Filmstudio als späte Propaganda-Saat aufging.

Pluto geht aber rückläufig über Uranus/Neptun des Radix Deutschlands – Ich schlage vor, wir Bürger entscheiden uns, unsere Bunderregierung demokratisch zu beauftragen, dieses Wissen zukünftig der zivilen Nautik zukommen zu lassen.

Groteskse Merkwürdigkeit: „Syriza“, wie die neue starke Partei in Griechenland heißt, und „Syrien“, das Land der aktuell öffentlichen Grausamkeit* sind die Verbindung in der Silbe „Syr“ von unterschiedlichen Feldern, doch geografisch unmittelbarer Nachbarschaft, getrennt nur durch Wasser. Als würde das Chaos eine Region betreffen, die von Damaskus nach Athen reicht, und zur Heilung endlich einer humanen Mittelmeerpolitik bedürfte, die durch kontrollierte und erleichterte Ein- und Auswanderung die vielen Wagnisflüchtlinge human aufnimmt.

Von Griechenland wird der Kontakt des abweisenden Erstkontakts verlangt, andererseits bringt oder brachte hellenischer Humanismus die Duldung vieler Illegaler in Piräus sogar, die dort versuchen, irgendwie illegal auf ein Schiff zu kommen, manchmal jahrelang. Erschreckend sind die griechischen Nazis. Das sowas möglich ist – vielleicht wäre es doch besser gewesen, die Deutschen nicht so sehr in diese Ecke zu rücken, wegen der Urlauber?!

Der Linken-Chef Alexis Tsipras, Αλέξης Τσίπρας, der die Alternative zu „alternativlos“ fordert, ist ein Löwe mit wahrscheinlich Schütze/Neptun Mond – den Jupiter in den Fischen, wie der Papst. Anders als dieser Tsipras mit Saturn im Krebs: der richtige Mann, um einer Krebs-Sonne Kanzlerin mit Wassermann-Mond das Leben schwer zu machen.

Tsipras spricht ausdrücklich von Abrüstung. Wir sehen im Deutschlandhoroskop den Machtwechsel für 2013, aber bereits im Mai – wahrscheinlich zerbricht die Koalition vor der Oktober-Wahl. Für Griechenland sehe ich einen Aufschwung mit Jupiter im Löwen Mitte September 2014 – dann besteht auch die Kraft, die alten Strukturen zu befreien, wenn Uranus über Saturn im Hellas-Horoskop steht  (25.03.1821).

Tatsächlich macht dieser gegenwärtige Vollmond kritisch!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Deutschland, außen 04.06.2012 13:14, Nürnberg,Vollmond

* Sudan steht nicht vergleichbar im Fokus, Zaire und Somalia sind Langzeit-Schock und Depressions-Nachrichten.