Mond, Mundan, Poetry

Mondquadrat

MondquadratLiebe Leserinnen und Leser,

Zwillinge steigt auf und wird seit alters her als Zeichen des Glücks betrachtet – ich habe hier zwei Zwillings-Mond Söhne – und nun, da der AC in Zwillinge aufsteigt, sind sie nicht mehr zu bremsen: plappern, wie ein Wasserfall … dabei wird aber die „Wahrheit des Seins“ auch ganz leicht über-plappert … mein dritter Sohn hat den AC im Zeichen Zwillinge, aber den Mond im Gegenzeichen Schütze – und folglich einen guten Ausgleich …

nudes-male-gr1986-HermesPraxiteles1896 – Neptun, Pluto in Zwillinge …

gewiss, seit heute ist auch Mars in Schütze, das ändert die Befindlichkeit; nährt Hoffnung, eröffnet Perspektiven …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan

Venus/Merkur Rezeption

BibliothekenLiebe Leserinnen und Leser,

nun ist die Venus vom Löwen in die Jungfrau, während Merkur bis Ende September in der Waage läuft: eine klassische Rezeption eins im Zeichen des jeweils anderen, beide zu einer Art Einheit verbindend. Daher ist besonders interessant der 16. September: wenn Merkur in Konjunktion mit dem nördlichen Mondknotentor zu finden sein wird, während Mars schon ein paar Tage das Skorpion-Zeichen verlassen haben wird.

Gut und interessant (im Wortsinne des „Dazwischenseins“ für all diejenigen, die sich als Vermittler, Friedensstifter, Kompromiss-Sucher und Finder betätigen wollen, weil die Rezeption den sonst neutralen Merkur freundlich macht.

Eine gute Gelegenheit in diesem September, die Wunden zu lecken, die Mars/Saturn im Skorpion geschlagen haben …

Ohne, daß es groß bemerkt wird, ist die Orientierungslosigkeit und die allgemeine Tendenz zur Auflösung alter Strukturen natürlich und noch lange begleitet vom Neptun im Zeichen Fische, der dort – zur Zeit unerlöst, wie der fliegende Holländer – z.B. den Buchhandel plündert, um ihn in etwas Neues zu wandeln.

„Amazon“ – namentlich und wörtlich eine weitere Reminiszenz ans Matriarchat („Isis“) unter der Wahrnehmungsschwelle – hat es gewagt, die Sklaverei der Autoren an ihre Verlage zu durchbrechen – da verlangen jene Autoren, die von dem bisherigen System profitieren konnten (die Wenigsten) – eine strikte Aufrechterhaltung der alten Sklavenregeln (90 % für die Verlage, 10 % für die Autoren) – Amazon (20 % für den Verlag, 80 % für die Autoren) ist ja sooo böse … und ruiniert unsere Hochkultur, die freilich nicht davon abzuhalten ist, konvulsivisch wuchernd, protegiert durch eine quasi sozialistische Buchpreisbindung, Jahr für Jahr abertauswende völlig überflüssige Titel auf den Markt zu bringen: allem voran aus der überlebten Gattung „Roman“: eine neptunische Bücherflut, die die Antiquariate nicht mehr geschenkt nehmen. Da erscheint die Aussicht, daß für solche Flut ein Knopf zum Löschen zur Verfügung steht, besonders süß: und Neptun kommt als Erlöser …

Diese Gedanken zu: Sonne in der Jungfrau und Mond im Wassermann: „Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!“  …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Mercurius in Waage, Mond im Schützen

Liebe Leserinnen und Leser,

warum die Seele leidet, wenn sie anderen wehtut. In diesem 2500 Jahre alten Kerntext aller philosophischen Literatur von Platon erklärt Sokrates zum Erstaunen seiner zunächst vom Gegenteil überzeugten Mitredner, Kontrahenten und Hörer, die sich im Haus eines reichen Politikers versammelt hatten um einen teuren Weisheitslehrer oder Sophisten, Gorgias, dort beherbergt, nach dem Grund der Weisheit zu fragen. Dessen Argumentation läuft unumwunden auf das Recht des Stärkeren hinaus, außerdem ließe sich mit Worten alles erreichen, wenn sie nur professionell gesetzt sind.

Sokrates hält dagegen: warum die Seele unmöglich Schlechtes tun können wolle, und warum sie sich selbst am meisten schade, wenn sie – gleich ob in Worten oder Taten – etwas Schlechtes tut – und zwar weil – so das grundlegende Argument – sie damit eben nicht das tue, was sie wolle, weil ihr Bestreben es nun mal sei, gut, d.h. im Einklang mit sich selbst zu sein. Davon wird sie aber abgelenkt durch schlechte Taten und auch Gedanken!: sie begibt sich aus ihrer Mitte.

Dabei geht es nich nur um den Inhalt, sondern gerade die Umstände der Rede, die Zynismen, Gefolgschaften und Höflichkeiten machen sie zu einem aufführen Theaterstück, das unseren Theatern etwas Leben einhauchen könnte …

Platon, Gorgias – Zeno.org

Das Einzige, was den vermeintlich aufgeklärten modernen Menschen daran hindert, diesen Text zu lesen und wieder zu lesen, ist ein Mangel des Glaubens an die Götter.

Irgendwann hat sich die Anschauung durchgesetzt, die „Götter“ seien eine Idee der Menschen, ein Konstrukt ihrer Phantasie, die Schrecken der Natur zu verstehen. Diesen natürlichen Kräften hätte man göttliche Motive unterstellt, von denen man erst erlöst wurde, als die moderne Naturwissenschaft aufzeigen konnte, wie alles nach gewissen Gesetzen vor sich ging, die ihre erstaunliche Berechnungsfähigkeit durch technische Umsetzung in die wirkliche Realität unter Beweis stellten: da ist das Smartphone – es „funktioniert“ nach technischen Konstruktionsprinzipien, die gewonnen sind aus dem Gleichnis zwischen Kraft, Gegenkraft und Verwandlung, dem uralten alchemistischen Prinzip, das aller Naturwissenschaft zugrunde liegt.

Gleichzeitig füllen sich die Kinoleinwände mit Mythologien und Geschichten über die Götter, deren Glaubhaftigkeit durch die psychologische und optische Perfektion ihrer Darstellung  zwar vordergründig betont erscheint, deren Simulationscharakter aber gerade durch die Nähe zu seinem „Subjekt“ götterverhüllend ist – und daher nahelegt, wie nah der Götter Erscheinung in Wirklichkeit immer noch ist, denn sonst wäre kein solcher Bannzauber vonnöten – also vor allem durch jene Hollywood-Filme, die sich sehr erfolgreich des Themas „Gott“ als mythologischen Superhero-Transfer angenommen haben die sind Bann-Zauber. Das gilt dann auch für Harry-Potter und so: ganze Generationen wurde damit zur Entrückung aus der Wirklichkeit gebracht: die Simulation des Zaubers hat sie begeistert, sein Wirken im wahren Leben wollen sie nicht wissen.

Sokrates lehnt auch schon die Götter-Mythologeme seiner eigenen Zeit ab: Götter können nur gut sein; alles andere – Geschichten über Götter-Intrigen z.B. – sei – meint Sokrates jedenfalls –  Frevel und dummes Zeug. Hier ist ein Wegbereiter des Weltlogos, des Christus Jesus, eine Art „Johannes der Täufer“ aus Hellas unterwegs.

Dieser Schütze-Mond mit dem Merkur frisch in der Waage: Merkur sucht den Ausgleich, Mond will es erhaben!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

„Und glauben, sie hätten dann den Gedanken … „

Merkur in der Jungfrau31.08.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

 „Nun hat unsere Sache“, so sagt Rudolf Steiner 1914 – also vor hundert Jahren – „eine Schwierigkeit, wenn wir uns auf diesen Gesichtspunkt begeben wollen, eine große Schwierigkeit.“ … „und diese Schwierigkeit besteht darin, daß zwar wahr ist, daß man in jeder Faser des Gedankens drinnen lebt und daher den Gedanken, wenn man ihn hat, von allen Vorstellungen am intimsten kennen muß; aber, ja aber – die meisten Menschen haben gar keine Gedanken! Und dies wird gewöhnlich nicht mit aller Gründlichkeit durchdacht, daß die meisten Menschen keine Gedanken haben. Aus diesem Grunde wird es nicht mit aller Gründlichkeit durchdacht, weil man dazu – eben Gedanken brauchte!“

Steiner erklärt das auch weiter:

„Auf eines muß zunächst aufmerksam gemacht werden: was im weitesten Umkreis unseres Lebens die Menschen verhindert, Gedanken zu haben, das ist, daß die Menschen für den gewöhnlichen Gebrauch des Lebens gar nicht immer das Bedürfnis haben, wirklich bis zum Gedanken vorzudringen, sondern, daß sie statt des Gedankens sich mit dem Worte begnügen … „

„Und viele Menschen sind, wenn sie nach einer Erklärung von dem oder jenem verlangen, damit zufrieden, daß man ihnen irgendein Wort sagt, das einen für sie bekannten Klang hat, das sie an dieses oder jenes erinnert; und dann halten sie das, was sie bei einem solchen Wort empfinden, für eine Erklärung und glauben, sie hätten dann den Gedanken.“

Das muss man sich mal vergegenwärtigen: was ist Denken?: wenn das allermeiste, was wir für Denken halten, zunächst weiter nichts ist, wie schlussflogerndes Aufleuchten einer Vorstellung, die gar nicht von uns ist, sondern einem überkommenen Meinungsbild entspricht?!

„Überkommen“ bedeutet in diesem Sinn nicht veraltet, sondern ist wörtlich genommen: eine Meinung ist zu uns gekommen, „über“ uns – ohne, daß wir sie bisher – und jetzt kommt das Denken in Spiel! – bedacht hätten.

Das Ganze geht ja noch weiter: ganze Gesellschaftsgruppen – die Mehrzahl der Bevölkerung der meisten Länder, hat sich einen smalltalk-Codex angewöhnt, dessen Einhaltung und Abweichung mit auto-alarmierenden, sozial ausgrenzenden Mechanismen gekoppelt ist, die dann „anschlagen“, wenn irgendeine klitzekleine Abweichung vom normalen Blabla registriert wird, die Konzentration verlangt und daher ins Denken münden könnte. Die Nicht-DenkerInnen registrieren sowas ganz genau: jedoch nicht als Glück, sondern als Spinnerei, als Gefahr: weil man aber auch hier mithalten können möchte, verlegt man sich aufs Loben: wie besonders es sei, daß da jemand einfach so einen Gedanken habe … damit ist aber die Unbefangenheit des oder der Denkerin dahin: das Lob war ein anderer Ausdruck des Misstrauens – und schwups – : ist der Gedanke im Meer des Erinnerungsvermögens zunächst versunken, bis er wieder gute Gelegenheit spürt, an die Oberfläche des Bewußtseins vorzudringen.

Diejenige Instanz, die den Gedanken beobachtet, wenn es uns einmal gelungen ist, einen zu denken! (Es ist so schwer, daß man immer merkt, wenn es – selten – einmal gelingt!) – die nennen wir „Ich“.

Hans Wollschläger hat in seinen Herzgewächsen innere Monologe porträtiert, die die Zwangslage des Geistesmenschen mit dem „Ich“ dem Lagerzwang der Normalität gegenüberstellen (vor allem die, mit Frau Simon).

Jungfrau ist zwar Erdzeichen, aber auch und vor allem Zeichen der geistigen Ordnung: was wo warum hingehört: aber mit Merkur im Zeichen Jungfrau werden wir dazu den richtigen, eigenen Gedanken erwarten können.

Wie geht denn denken? Zunächst glaubt man einmal dem, was man meint, besser nicht. Von dem, was man meint, versucht man sich das Gegenteil klar zu machen. Und dann legt man sich – es kann 3 Tage dauern – auf die Lauer, und wartet, bis ein eigener Gedanke aufkommt – der zunächst mehr eine zuversichtliche Stimmung sein kann …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mond, Mundan

Schlichten …

IMG_1510

Passau Dom Uhr22.08.2014 13:54 Passau – Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

morgen wechselt die Sonne ins Zeichen Jungfrau, und Merkur in der Himmelsmitte – Foto und Horoskop drücken jeweils in anderer Sprache dasselbe aus – kurz vor dem Übertritt sagt uns, worum es geht, aber noch ist die Sonne im Zeichen Löwe!

Jungfrau ist das Zeichen der geistigen Ordnung – Sonne gibt die Kraft dazu, Aszendent kann nicht frei wählen – Mond in Jungfrau fühlt zwangläufig nützlich. Auf welchem Niveau diese Ordnung verhandelt wird, ist damit aber nicht gesagt und steht auch nicht im Horoskop.

Ist es der perfekt organisierte Nachschub, oder die gewissenhaft vollzogene Friedensverhandlung?

Für uns selbst können wir: unser Seelenleben aufräumen: am 25. August, bei Jungfrau-Neumond und Mars/Saturn Konjunktion im Skorpion …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Merkur Opposition Neptun

Merkur Opposition NeptunLiebe Leserinnen und Leser,

von der Weisheit zum Wissen, könnte man diesen Exkurs nennen – die Konjunktion bei Frühlingsbeginn mit Schütze-Mond, dem Mond, der süchtig nach Weisheit ist (ohne sich viel ums Detailwissen zu scheren … ), die aktuelle Opposition mittsommers bei Zwillinge-Mond – dem Mond, der süchtig nach Zerstreuung ist, das er Wissen nennt, vor ein paar Tagen. Als Auswirkungen berichten meine KlientInnen so: „Ich mache 1000 Dinge auf einmal, bekomme nichts fertig!“.

Jedoch: die Gedanken, die im Frühjahr mit der Konjunktion Neptun/Merkur aufkamen sind jetzt in der besten Entfaltung, tragen Früchte.

„Gibt es eine Weltherrschaft der Verschwörer?!“, so fragte die Widder-Sonne mit Merkur/Neptun Konjunktion – „Nein“, antwortet die Opposition, „sie sind machtlos, aber sie wollen die Weltherrschaft unbedingt.“

Merkur Konjunktion NeptunTagespolitisch wird uns die „IS“, die obskurerweise die Hälfte ihres gedoppelten Namens „ISIS“ eingebüßt hat, von FAZ und SPIEGEL als „Das Böse“ verkauft – und nun dürfen die Deutschen – Tabu! – endlich mal Waffen irgendwohin liefern (von den Millionen anderer Waffen, die sie an wen auch immer verkaufen, und mit denen wahrscheinlich auch die „IS-IS“ kämpft, abgesehen … ) – der evangelische Pastor findet das auch gut. Und die Linke sogar vielleicht auch. Nun werden also Waffen wohin geliefert, wo selbst die Linke das gut findet – und die Situation erscheint – wie immer, wenn wir zu Wirtschaft und Politik gehetzt werden – alternativlos. Auch Obama hat sich bereiterklärt, dort rumzubombadieren – und endlich kann man vergessen, daß die lästigen Drohnen in Arabien, Afrika und dem Nahen Osten schon tausende – darunter Kinder und unbeteiligte Zivilisten – per Joystick hingerichtet haben.

Für all das bietet – Neptun Opposition Merkur – die IS-(IS) – eine Projektionsplattform, durch die es mit Sicherheit gelingt, das eigene Böse (Killerdrohnen von oben auf Kinder und Zivilisten) auf jemand anderen zu projezierenund dafür sind jetzt die Deutschen zuständig: und weil die Peschmerga Marxisten sind/waren, kann auch die LINKE zustimmen, zunächst. Die IS werden unterstützt – wenn´s denn stimmt – von Qatar, wo die nächste Fußballweltmeisterschaft vielleicht stattfindet und die USA Basen unterhalten.

All dieser Wahn entspricht durchaus dem Merkur/Neptun Oppositionsaspekt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Weltbild

Ja, es ist …

Liebe Leserinnen und Leser,

diese unglaubliche Löwe-Präsens – ich muss zugeben, daß ich da jetzt nicht objektiv sein kann, denn Jupiter laufend steht über meinem eigenen Radix-Mars … und alles im Quadrat oder in Opposition zu Mars laufend und Saturn laufend in Skorpion …

Aber morgen am Abend um 19:15 Uhr etwa, da hat Mond im ersten Grad Stier eine genaue Trigonal-Verbindung zu Merkur im ersten Grad Jungfrau …

Dann sollten sich – möglicherweise auch für die Löwe-Gebohrenen – pragmatische, erdgebundene Lösungen für die inzwischen mit Mars & Saturn im Skorpion-Zeichen angesammelten Probleme finden lassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Das Unwetter von Nürnberg

IMG_1334Foto Termin © – ist normal nicht unter Wasser …

Unwetter zum BardentreffenNürnberg 02.08.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

„Allmächt!“, da kommt aber Wasser runter – immer noch regnet es stark: kein Geringerer, als Johannes Kepler praktizierte astrologische Wetterprognosen. Die Stadt ist voller Leute vom Bardentreffen, überall sind die elektrischen Anlagen vor so einem Regen kaum zu schützen, das wird wohl heuer ein sehr privates und unverstärktes Bardentreffen. Mars und Jupiter ringen da – für die exakte Auslösung ist aber – oft verwunderlich – der Merkur zuständig …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Mundan

Merkur im Krebs

IMG_1270Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

jeden Nachmittag in diesen Juli/August-Tagen tut uns Saturn den Gefallen – während er sich seinem Stillstand aus der Rückläufigkeit zuschleicht – am 21.07 – er auch gleichzeitig am Horizont aufsteigt in bleierner Schwere … selig, wer jetzt die Siesta verlängern kann – arm dran, wer in schlecht gelüfteten Räumen arbeiten muss … und Skorpione – Philpp Lahm (wahrscheinlich auch Luiz Felipe Scolari) – ziehen einen Schlussstrich.

Merkur im Krebs kann ein guter Bote für zu klärende Familienkunde sein – aber auch ein guter Begleiter in eine neue Muttersprache – ? – klingt paradox, soll aber nur das Wunder der Sprachen würdigen – insofern eine Übersetzung nur bedingt möglich ist. Das Wunder ist aber, daß wir das wissen – offensichtlich durch eine Meta-Sprache – die uns – vielleicht wortlos – die Bedeutungs-Differenzen verstehen läßt.

So heißt z.B. „Jak se máš?“ tschechisch für „wie geht es dir?“ sprich: „jack se masch“  wörtlich eigentlich „wie sich du hast?“ – die Bedeutung von „wie geht es dir?“ ist ein Erlebnis – passiv gedacht; – „wie sich du hast?“:  – _  ?! _ _ : –  ist aber tatsächlich das Gegenteil: eine aktive Stellung zu sich selbst. Man „hat“ sich selbst, niemand sonst. So ist zwar die Übersetzung korrekt – … die Bedeutung im wahren Sinn des Wortes aber direkt entgegengesetzt – und dies finden wir oft zwischen Sprachen und können daraus – wieder in jener Meta-Sprache über der Sprache (Bewußtseinsseele) – Rückschlüsse ziehen, auf die Wesensart eines solchen Sprach-Volkes, das sich eben so – und nicht wie der Nachbar, – andersherum zur Befindlichkeit stellt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus