Mond

Das große Wasser – Mond in Krebs

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Liebe Leserinnen und Leser,

welch unglaubliche Fähigkeit zur Vereinfachung von Wahrheit und Leben diese Krebse – auch Krebs-Mond Geborene haben. Was sie äußern, ist nicht deshalb Gesetz, weil es richtig ist, sondern weil es idealerweise die Stimmung zusammenfließen lässt, nach der die Sache ihren Ausschlag intuitiv erfährt. Natürlich ist der Krebs-Einfluss um so größer, mit je mehr Heiterkeit er verteilt wird. Jammern mag keiner. Was ein großes Problem für diejenigen ist, die wahrlich Anlass zum ständigen Klagen haben – wer kann es ertragen? Und der Krebs muss sich an Steinbock üben. Weichei. Wieder ein Lehnwort aus dem tschechischen: der „Racker“ – passt. Das Hotel „U raka“ – zum Krebs – befindet sich hinter der Burg im Stadt-Sektor Krebs, wie kann es anders sein?

„Großes Wasser“, weil, seitdem Jupiter im ersten Grad Skorpion steht, jeder Krebs-Mond mit Neptun & Chiron in den Fischen am entstehenden Wasser-Trigon arbeitet – so kommen die Dinge also in Fluss. Wasser ist die Kraft der Beweglichkeit, die Ätherleiblichkeit – also der Lebensleib: woher die Kraft kommt, sich zu bewegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mond

Neumond zur Sommersonnenwende


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Liebe Leserinnen und Leser,

Mars, Mond, Merkur und Sonne im Zeichen Krebs – damit sind im Idealfall Kraft, Gefühl, Wachheit und Auffassungsgabe und liebender Urgrund der Ahnen gemeint – alles auf einen neuen Beginn ausgerichtet. Zu Neptun gibt es am späten Abend ein Mond-Trigon: so sind wohl eher die Ahninnen gemeint, denn der Urgrund sei weiblich – zur männlichen Waage-Luft Qualität – Kunst für die Kunst, wäre eine Metapher – bildet sich ein Empfindungs-Spannungsverhältnis – aber Venus ist zuhause in Stier und hat ein Trigon zum Erd-Pluto: gute Anlage für Reales. Saturn in Schütze, immer noch rückläufig, ist einstweilen noch sehr misstrauisch gegenüber visionären Konzepten …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond

Krebs-Mond: Spiegel in den Sternen

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Liebe Leser,

was Kinder tief verletzt und lange anhält, sind schwere Missverständnisse zwischen den Eltern – so daß die Kinder u. U. wie auf der Bühne einen Rosenkrieg erleben, zu dem die Kleinen sich eigentlich noch kein Urteil bilden können, weil sie dazu viel zu jung sind. Eine solche Situation überfordert jeden. Warum streiten die Eltern? Das Kind versteht den Streit nicht, fühlt sich doch verantwortlich – weil es per naturam als Harmoniebündnis der Eltern geboren wurde. Der Streit kommt von der Angst, dem Stress, der ganzen Karma-Walze, die sich als pseudo-evolutionärer „Kampf ums Dasein“ zwischen uns und unser Glück schiebt – pseudo evolutionär, weil eine echte Evolution Schönheit & Geist mit bedenken muss.

Erstaunlicherweise läßt sich das Eltern-Kind Verhältnis an den Symbolen der Astrologie im Geburtshoroskop eines jeden ablesen: Mond – Sonne, Mars – Venus, Saturn, Mond und Sonne, 10/4 Haus – auch die relative Ungeborgenheit (Mond in Haus 12 z.B.) findet sich im Spiegelbild des Horoskops. Man kann sich dabei von der Realität leiten lassen: hat Vater den Krebs-Mond und z.B. die Tochter auch, dann kehren sich die klassischen Rollen um: und Mond ist eben nicht die Mutter (je nachdem, wie es bei ihr aussieht). Was hat das zu bedeuten? Warum spiegelt das Horoskop die Persönlichkeit bis in die tiefsten Verletzungen hinein? Was hat das für einen Sinn?

Diese Frage wird zu selten gestellt. Astrologen benehmen sich, wie Pilzsammler im Wald: dort ein Aspekt, hier ein Beweis: als wären sie in permanenter Darstellungs- oder Bringschuld, zu zeigen, wie ihre kosmische Sicht echte und reale Entsprechungen zeitigt. So nehmen sie den Raum der Rechtfertigung ein, der ihnen von den Zweiflern aufgezwungen wird – und verpassen derweil die Frage nach dem Sinn des astrologisch/kosmischen Spiegels. Denn dieser astrologische Spiegel ist ja – frei paraphrasiert nach Paracelsus – so klar lesbar, daß ein Psychologiestudium ohne Astrologie wäre, wie ein Flugschein ohne Navigation.

Doch warum ist das so? Warum hat unsere Seele ihren Spiegel in den Sternen?

Es gibt Antworten (z.B. von Rudolf Steiner) – und doch wissen wir es noch nicht so genau. Das ist der eigentliche Gegenstand der Forschung. Aber selbst Kant (Stier Sonne/Stier AC) hat ja poetisch den Himmel mit der Moral verbunden – einen gemeinsamen Antrieb vorausgesetzt – nur zum eigentlich Gegenstand der Forschung: warum ist der Spiegel so ein guter Spiegel? – kommt man nicht – wegen der Feinde dieser Wahrnehmung – die eben dort Sicherheit finden, wovor dem wachen Sinn graust …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus