Das große Wasser – Mond in Krebs

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Liebe Leserinnen und Leser,

welch unglaubliche Fähigkeit zur Vereinfachung von Wahrheit und Leben diese Krebse – auch Krebs-Mond Geborene haben. Was sie äußern, ist nicht deshalb Gesetz, weil es richtig ist, sondern weil es idealerweise die Stimmung zusammenfließen lässt, nach der die Sache ihren Ausschlag intuitiv erfährt. Natürlich ist der Krebs-Einfluss um so größer, mit je mehr Heiterkeit er verteilt wird. Jammern mag keiner. Was ein großes Problem für diejenigen ist, die wahrlich Anlass zum ständigen Klagen haben – wer kann es ertragen? Und der Krebs muss sich an Steinbock üben. Weichei. Wieder ein Lehnwort aus dem tschechischen: der „Racker“ – passt. Das Hotel „U raka“ – zum Krebs – befindet sich hinter der Burg im Stadt-Sektor Krebs, wie kann es anders sein?

„Großes Wasser“, weil, seitdem Jupiter im ersten Grad Skorpion steht, jeder Krebs-Mond mit Neptun & Chiron in den Fischen am entstehenden Wasser-Trigon arbeitet – so kommen die Dinge also in Fluss. Wasser ist die Kraft der Beweglichkeit, die Ätherleiblichkeit – also der Lebensleib: woher die Kraft kommt, sich zu bewegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

2 Gedanken zu “Das große Wasser – Mond in Krebs

  1. sigmund lima

    Hallo Markus,

    in diesem Zusammenhang ist es natürlich gut und richtig, sich prinzipiell einmal Gedanken zu machen, was denn die Wasserzeichen von einander unterscheidet, also der Unterschied zwischen FIX, KARDINAL und LABIL. Und hier stoßen wir gleich auf eine seltsame Paradoxie. Der kardinale Krebs wird so gar nicht als Impulsgeber und Initiator erlebt, während der Skorpion als Leitwolf und Anführer, als Provokateur und vieles mehr erlebt wird. Ich sammle (Krebsthema) im Augenblick alles zum Thema Jupiter im Skorpion. In gewisser Weise ist der Jupiter im Skor. auch ein Gefangener, ein Gefangener der Umstände. Einer, der sich aus der Verstrickung lösen muss. Überschwänglich und unbedacht hat er den Vertrag im der Waage unterschrieben und nun ist er in der Falle, was vielleicht noch mehr für Neptun im Skor. gilt. Was nun passiert ist der große Gärungsprozess. Es stinkt ihm wirklich, er ist sauer, es ist der große Verdruss. Es ist die Phase vor der Revolution. Das natürliche Wachstum im Krebs, das organische Pflänzlein im eingezäunten Garten, das Hegen und Pflegen des Krebses hat ein Ende. Die heile Welt ist vorbei.

    Das ist Jupiters Erhöhung im Krebs, der eigentlich das Leben schützen soll. Im Skor. muss er das Leben beenden, wenn der natürliche Prozess sein Ziel erreicht hat. Irgendwann musst du das Kind abstillen, irgendwann musst Du die Kinder aus dem Haus schmeißen, weil sie Dir auf der Nase herumtanzen. Es ist sogar „die längst überfällige“ Entscheidung. Jupiter will wachsen, aber der Skorpion will fixieren, ja sogar mumifizieren.

    Was kann der labile Fisch dazu beitragen? Er kann dem ganzen wieder Leben einhauchen, er bringt den Prozess wieder in Gang. Allerdings auf einer höheren, anorganischen Ebene, die notwendigen Zersetzungs- und Gärungskräfte müssen gelenkt und gesteuert werden. Es braucht eben alles seine Zeit, um einen guten Wein herzustellen. Weisheit und Lebenserfahrung, Geduld und Weitsicht, ja Vertrauen ins richtige Timing sind die Fähigkeiten des Fisches.

    1. markustermin

      Hallo Sigmund,

      meine Zeilen sind unter dem Eindruck des fulminanten Jörg Kachelmann Wiedereintritts in die ARD-Landschaft bei Maischberger gestern geschrieben, wo Kachelmann mit Krebs-Neumond durchaus der versammelnde „Impulsgeber“ war und trotz wahrlich dickem Hals bester Laune und sehr bestimmend, kardinal im eigentlichen Sinn – was Maischberger mit ihrem höchstwahrscheinlich Steinbock-Mond noch zusätzlich in Kontur setzte.

      Ob sich nun Jupiter wirklich aus der „Verstrickung lösen muss“ – wie Du schreibst? Er könnte doch durchaus auch den Handel in Waage akzeptieren und nun ein ganz intensives Abenteuer starten? Und ob nun wirklich „die Phase vor der Revolution“ ist? Vielleicht innerlich, als Seelenbewegung – wenn Neptun in den Fischen dazu sein Bestes gibt. Aber für „Revolution“ müsste, so glaube ich, das „Beste“ auch noch neu sein – und da ist fast nur Abwicklung von Altem. Einzig, dass man tatsächlich anfängt, in der ein oder anderen Szene-Kneipe nicht nur die Glimmstengel auszulassen, sondern auch die Gaga-Muzak, ist vielleicht ein Zeichen, aber mehr eines zum Weglassen …

      Grüße aus Prag,

      Markus

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