so dankbar ich dafür bin, dass meine Mutter auf der Intensivstation gut betreut wird (die PflegerInnen und ÄrztInnen sind mehr als professionell – sie sind liebevoll) – vor allem, was die Schmerzmittelbehandlung betrifft, so hart trifft einen das Arrangement aus Maschine und Mensch. Sie liegt da, intubiert – ihr eigener Atem zu schwach – und muss – unmittelbarer und ängstigender Erstickungstod wäre die Alternative – künstlich beatmet werden, damit ihr unglaublich starkes und liebevolles Schwalbenherz – sie ist die älteste lebende Patientin weltweit mit einer mechanischen Herzklappe (deswegen hängt hier ein Bild von ihr: Home – The Michael E. DeBakey Library and Museum – Baylor College of Medicine, Houston, Texas ) – von selbst aufhören kann zu schlagen. Ich hatte gehofft, bei Neumond – und nicht erst, wenn Mars über ihre Sonne auf 8º Schütze geht.
Zur Zeit steht er auf 6°. Es war die dritte große Herz-Operation, die sie getroffen hat. Ihr Herz hat sich noch nicht geschlagen gegeben, aber nun knabbert eine Sepsis an ihrem Körper von innen, die sie nicht besiegen kann.
Ich weiß wohl, dass sich so ein Thema nicht für ein öffentliches Blog schickt, schreibe aber hier – der Waage-Neumond in meinem 7. Haus mag mir gnädig dafür Anlass sein – doch einmal privat.
Nicht, um Anteilnahme zu erregen (bitte keine Kommentare in diesem Sinn; ich trauere nicht, bin nur tief ergriffen: meine Mutter hat ihren Lebensvertrag ganz gewiss erfüllt), sondern um ausnahmsweise einmal die vielen HeilerInnen, SchamanInnen, AstrologInnen und weißen MagierInnen mit medialen Kräften zu bitten, die dieses Blog inzwischen mitlesen, der sehr mutigen unter den mutigen Frauen Energie für einen raschen Übergang zu schicken. Christine (30.11.1936) liegt in Passau.
Mit dankbaren Grüßen,
Markus
Vielleicht ist das in Zukunft auch für einzelne von euch mit euren jeweiligen Herzens-Anliegen eine gute Idee? – ; wir könnten versuchen, uns viele, die sich mit diesem Blog verbunden fühlen (ihr seht an den Besucherzahlen unten die tägliche Differenz, die halbe Millionen ist überschritten) auf ein bestimmtes Thema zu konzentrieren. Ich werde diese Idee in der nächsten Woche genauer vorstellen.
wenn Sie aufmerksam das Sortiment in den (Groß)-Buchhandlungen beobachten, fällt schon sehr auf, dass Astrologie insgesamt zur Beilage der esoterischen Abteilung geschrumpft ist. Ich weiß auch, warum: Astrologie ist zu kompliziert – sie setzt intensive Studien und Beschäftigung voraus. Da ist es wirklich leichter, von „2012“ und „Quantenheilung“ zu lesen. Ich mag es nicht. Die Cover-Gestaltung allein ist schon schwer zu ertragen, nebendran die Buddhas aus Speckstein und die teuren Edel-Räucherstäbchen – Phuuu … Warum „fits one size them all“?
Dieses Buch bildet aber eine Ausnahme. Man liest es und spürt die Liebe, die in die Zeilen gelegt ist. Unprätentiös, hilfreich, wahr. Vielleicht hat es doch sein Gutes, dass die esoterischen Abteilungen der großen Buchhandlungen fast gleichgeschaltet sind. In solcher Tarnung finden die Feinde des Lebens keinen Punkt, an dem sie ansetzen könnten, auch wenn der Charakter des originalen Buches – wie wir es aus dem letzten Jahrhundert kennen – aus heute glänzenden und blendenden Seiten (wer denkt da noch an Tiefdruck, augenschonenden Druck und Papier?) – fast vergessen ist (die wahre Buchhandlung scheint heuer das Antiquariat zu sein).
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Lisa Williams: 19.06.1973 – Mars Fische, Neptun Schütze, Jupiter/Mond Wassermann.
wir Astrologen, die viel beraten, können – wenn wir aufmerksam sind – nicht an der offensichtlichen Evidenz der Auslösungen vorbei – und so stellt sich eben die Frage, wie damit umzugehen ist – was wäre, wenn alle Menschen davon wüßten? Immer noch glauben die Meisten, Astrologie sei bestenfalls eine Sache für´s Tee-Kränzchen am Nachmittag, und die selbst verführten und betrogenen Materialisten in ihrer stumpfen Egozentrik, und dazugehörigem Gruppenkuscheln als kaum tragfähigem Ersatz für Tugend und Moral – sie unternehmen wirklich alles, um eine seriöse Beschäftigung mit der Astrologie für aufgeweckte Geister der Zukunft unmöglich zu machen.
Wenn Rudolf Steiner schreibt: „Die Medizin wird vergeistigt werden, sehr sehr vergeistigt werden,“ – dann spricht er ganz als Deuter der kosmischen Zusammenhänge. Den Lauf der Planeten können wir nicht ändern. Insbesondere bei der astrologischen Beratung von Kranken müssen wir sorgfältig die Grenze wahren zwischen allgemeinen Lebensratschlägen astrologischer Art einerseits und Medizin andererseits – denn wir sind keine Ärtze und dürfen uns zu Recht nicht in ihr Handwerk mischen – und doch wird alle Medizin eines nicht allzu fernen Tages die Konstellationen wieder einbeziehen müssen – denn es zeigen sich die deutlichsten Auslösungen gerade den Verlauf von Krankheiten betreffend, wie jetzt wieder beim Ingres von Mars in den Schützen und Saturn in den Skorpion: Ärzte werden Astrologen werden müssen; Astrologie gehört in die medizinische Landschaft der Universitäten.
Denn es hilft nichts, diese Übereinstimmungen zu ignorieren, den Kopf in den Sand zu stecken. Sie sind nun einmal da. Wenn sie beim Gesunden mitunter sich milde und zögernd zeigen, greifen sie beim Kranken oft direkter und mit unglaublicher Exaktheit.
Dem astrologischen Berater stehen heute noch allzu oft Menschen gegenüber, die beraten werden wollen auf eine Art, als wären sie irgendwo statisch, unbeweglich und unbeteiligt gegenüber ihrem eigenen Schicksal – als käme die kosmische Kraft ohne ihren Willen und Zutun von außen – als hätten sie im Leben ihre eigene private Burg zu hüten – und der Astrologe soll nun sagen, was passieren wird, in jedem Fall.
Solchen – vielleicht sogar über Jahrhunderte anerzogenen – Fatalismus zu bedienen, ist wirklich nicht mehr Aufgabe der Astrologie – obwohl Vorhersagen nach dem Muster möglich sind, der die Auslösungen der Astrologie mit den Einstellungen des Charakters kombiniert – etwas Hellsichtigkeit dazu – und dann ist das genau das, was viele Leute vom Astrologen erwarten.
Zu Recht könnten wir dies „dunkle“ Astrologie nennen – dunkel, weil sie kein Argument für die menschliche Freiheit ist, weil sie knechtet.
Die andere, „helle“ Astrologie, die mit den gleichen Mitteln arbeitet – versucht den Menschen in den Stand zu setzen, sich selbst zu verstehen nach Anlagen und Möglichkeiten, um dann aus diesem Wissen heraus richtig zu handeln. Gemessen an einer kommenden Astrologie der Zukunft, die wir hier vorbereiten, ist dies das Beste, was wir tun können – und tun müssen.
Denn Astrologie ist eben keine nebensächliche Angelegenheit zur Unterhaltung – sondern heutzutage die einzige und beste Möglichkeit, den Menschen ein Gefühl für ihre kosmische Herkunft und Bestimmung zu geben. Und das bedeutet konkret: den Menschen als Menschen zu retten, bevor er vollends zum gelenkten Massentier wird.
geht mir natürlich besonders nah – denn ich hab ihn da. Ist die Frequenz gerade gegeben, fühle ich mich, wie eine Wolke: gefühlsdurchlässig. Charakterlich muss Krebs-Mond darauf achten, es nicht zu übertreiben mit dem Gefühl als Mittel zum Sieg. Er kommt ohnehin stark gefühlsmäßig an – also empfiehlt sich Zurückhaltung als Gegensteuerung. Saturn ist nun in den Skorpion, Mars raus aus dem Skorpion und in den Schützen. Mars hat sich taggenau bei den Schützen bemerkbar gemacht – teilweise deutlicher, als erwünscht.
Saturn hat den Waagen einen Abschluss gebracht, die Waage-Aszendenten entlastet. Skorpione der ersten Dekade schicken sich an, das Kommando über ihr Boot selbst zu übernehmen.
Nürnberg wird ja – zu Recht – von den alten Astrologen (William Lilly) dem Zeichen Zwillinge zugeordnet – St. Lorenz ist demnach nicht nur eine Zwillingsturm-Kirche, sondern auch die Zwillings-Kirche zu St. Sebald, die Feng-Shui-mäßig optimal das Gleichgewicht der Doppeltürmigkeit auf der anderen Pegnitzseite, rechts in Fließrichtung hält. Zwillinge passt auch zur Schedelschen Weltchronik und dem Buchdruck in Nürnberg, auch Dürer ist ja Zwillinge.
Das Feng-Shui ist auch durch die Winde um unsere alten Stadtkirchen spürbar – gleich ob Köln, Ulm, Freiburg oder Nürnberg. Städte sind – man vergißt es vor lauter Verkehr – ja Kraft-Plätze zu Recht seit alters her – und kräftiger doch – als Autobahnen – würde Hölderlin sagen – ist doch der Fluss …
Zwillinge trägt jetzt auch Lilith – nicht nur den Mond – beide zusammen ergeben durchaus ein ganzes – und treffen die Stimmung, in der die Philosophie-Reihe auf euer weiteres Interesse hofft.
Nürnberg ist ja Lilith anverwandt – wie wir feststellten – durch das Wappen, so ergeben Nürnberg -Zwillinge und Lilith – alles durch den Mond ausgelöst – Sinn:
Was ist damit? Dies: jetzt rückt – solange Lilith in den Zwillingen ist – Wissen auch Lilith-haft vor: indirekt, die Wirklichkeit betreffend, die im Zurücklassen des Matriarchats vernachlässigt wurde und karmischen Ausgleich anstrebt – teils zu Recht, teils zu Unrecht. Lilith ist nicht die Frauenquote. Lilith ist eher Assange in der Botschaft und Romney im TV. Information ist nicht Wissen.
Nürnberg ist (für die Information) die ideale Stadt. Lord, I thank you (sage ich jetzt und dann, wenn Mond und Lilith im Schützen sind)! Dann wäre Köln vielleicht die ideale Stadt – oder Bologna (dem Schützen zugeordnet, seit Alters her (und nach Claudia von Schierstedt)).
Ich habe die Aspektscheibe auf Saturn eingestellt – gewissermaßen den ganzen Durchgang durch die Waage – die Saturn-Opposition hat Schuhmacher überlebt. Und nun, wenn Saturn über den Skorpion-Mars geht, tritt er ab – sehr gut. Uranus in Nordknoten-Nähe macht bei der Befreiung mit … laufender Nordkonten über Glückspunkt … eigene Lilith-Frequenz in Zwillinge …
Hoffentlich hört der Mann jetzt mal auf, sich zu riskieren für Motor-Religion. Saturn in 12 als Regent von 10 hat viele Möglichkeiten, global Verantwortung zu übernehmen – am besten völlig Motor-fremd. Es möge ihm gelingen!
so zeigt sich Mars/Mondknoten Skorpion – „mit Grandezza … !“ – ist er Skorpion, oder hat da was im Horoskop? – (und hier gab´s gestern auch eine spontane „Gewaltentladung“ um das Stadtteilzentrum DESI wie ein Spuk in der Nacht, laut, schnell – „Pardie, Pardie … “ – und gleich wieder vorbei mit einer Hundertschaft bewaffneter Polizisten).
mir fällt zum Gründungsdatum der ältesten Buchhandlung Deutschlands „Korn & Berg“ Neptun und Chiron in den Fischen auf, wie heuer wieder (noch nicht dieser Grad) – die Frauenkirche im Hintergrund mit der berühmten Mondstandsuhr und dem „Männleinlaufen“ – einer Volks-Belustigungs-Maschine der Vor-Kino-Zeit – vorher aber der ur-alten Synagoge – die eigentlich die Frauen-Kirche ist – Synagoge.
1509 übrigens standen Uranus im Widder, Neptun im Wassermann und Pluto im Schützen … 1349 – zur Zeit des Judenprogroms – stand Neptun ebenfalls im Wassermann.
wenn wir es mit dem Begriff Technik zu tun haben, stutzen wir. Was ist denn Technik? Heidegger schreibt:
„Alles Technische gelangt nie in das Wesen der Technik. Es vermag nicht einmal seinen Vorhof zu erkennen. Darum beschreiben wir, indem wir versuchen, den Einblick in das, was ist, zu sagen, nicht die Situation der Zeit. Die Konstellationdes Seins sagt sich uns zu.
Aber wir hören noch nicht, wir, denen unter der Herrschaft der Technik Hören und Sehen durch Funk und Film vergeht. Die Konstellationdes Seins ist die Verweigerung von Welt als die Verwahrlosung des Dinges. Verweigerung ist nicht nichts, sie ist das höchste Geheimnis des Seins innerhalb der Herrschaft des Gestells.“
„Ob der Gott lebt oder tot bleibt (?*), entscheidet sich nicht durch die Religiosität der Menschen und noch weniger durch theologische Asprirationen der Philosophie und der Naturwissenschaft. Ob Gott Gott ist, ereignet sich aus der Konstellation des Seins und innerhalb ihrer.“
Wir merken hier auf, weil der Begriff direkt in die Astrologie führt, und an dieser Stelle gleich dreimal gesetzt ist. Der altersweise Heidegger 1949/50 hat so – Wort für Wort abgewogen – tief, wie kein anderer, dem Wesen der Technik nach-gestellt:
„Wenn also der Mensch forschend, betrachtend der Natur als einem Bezirk seines Verstellens nachstellt, dann ist er bereits von einer Weise der Entbergung beansprucht, die ihn herausfordert, die Natur als einen Gegenstand der Forschung anzugehen, bis auch der Gegenstand in das Gegenstandslose des Bestands verschwindet.“
Heidegger denkt in diesem Buch japanisch. Alle Worte sind ein Papierhaus, das ganze ein Gedicht. Von höchster, auch sprachlicher Vollendung. Es gehört zum genialen Spätwerk und ist ebenso verdichtet, wie kurz.
τεχνικός – ist auf hellenisch Techniker – und Heidegger denkt die Technik ganz griechisch und entdeckt in ihr eine Art des Entbergens.
Wie ernst müssen wir seinen Hinweis auf die Astrologie nehmen? Was entbirgt Astrologie – im Sinne des Wesensbildes des Menschen, wie es sich erfahrenen Astrologen zeigt?
Sie entbirgt die astrale Wesenheit des Menschen, seine Wesenseinheit mit der astralen Welt. Stern und Planet und Spähren. Das ist der wahre Grund der Feindschaft vieler – unvernünftig erscheinender – Astronomen: denn diese sind ja auch τεχνικοί, Entberger im Heideggersschen Sinn – doch was entbergen sie? Sie entbergen die menschliche Verlorenheit, seine Bindung an den Heimatplaneten. Aus vorausschauender Sorge um einen Flut-auslösenden Impakt versucht sie – Naturwissenschaft im Verbund mit Technik – für 144 000 Passagiere Platz in einer Arche zu schaffen. Schon winkt das Versprechen, sich selbst zu klonen, mit ewigem Leben in der Materie.
Und damit hätte die Astrologie nichts zu tun? In gewissem Sinn doch – wenn wir an die hellenische Astrologie-Schule des Bel Priesters Bêl-re’ušunu aus Babylon bedenken, der ein umfangreiches Werk der babylonischen Könige vor und nach der Flut hinterlassen hat, von dem vielleicht irgend ein geheimer Zirkel Kopien hat, uns aber sein Inhalt durch einen römischen Historiker Flavius zuverlässig aus weiteren Quellen überliefert ist: Buch 2 “ … beschäftigt sich mit 10 vorsintflutlichen Königen, schildert Flutberichte (Berossos – Wikipedia).“
Natürlich ist das zentrale Thema dieser Astrologie die Zählung bis zur nächsten Katastrophe, Und Technik ist es, die retten soll.
Nun bringt aber – besonders in unseren Tagen – die Astrologie als Verborgene, nur in dem Sinne esoterische Disziplin, als dass sie sich ohne Studium und Selbststudium nicht erschließt, gerade den astralen Menschen in den Vordergrund, während ein Teil des kollektiven Unbewußten sich zu retten versucht durch das mechanische Erzeugen ewigen Lebens und einer technischen Einrichtung, die gestattet, einer gewissen, angeblich ausgewählten Anzahl von Menschen das konkrete Überleben der nächsten Flut.
Ich gebe aber zu bedenken: Um solches zu denken, bedarf es eines sehr kollektiven, wenig individuellen Willens, denn der Einzelne kann mit seinem Überleben konkret nicht rechnen unter Auswahlbedingungen.
Emmerich (Pluto/Jupiter Konjunktion im Löwen, Mond, Mars, Neptun Waage, Venus Schütze, Sonne Skorpion) hat mit seinem 2012 Film die Waage-Vision bereits verfilmt, womit die Realität durch die Simulation gedeckt wird: wie es grundsätzlich ist, denn die Simulation verhält sich zur Realität wie eine Dopplung, und Dopplung, Replikation, scheint das Thema der Technik zu sein – …
Wir werden dennoch nicht dabei stehen bleiben – Heidegger hat die Technik hellenisch/japanisch gedacht – wir werden sie ägyptisch denken müssen, wenn wir ihr auf den Grund kommen wollen, und klären können, ob Astrologie – vielleicht – der gute Ursprung der Technik als Spiegel, Simulation der bereits gespiegelten Wirklichkeit ist …
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