Weltbild

Neptun, Neptun …

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem Betrug hat man sich keine große Mühe gegeben – es lohnt sich aber, das mal kurz anzuschauen, um die Untiefen der medialen Lügenlandschaft in ihrer ganzen Tiefe zu erfassen. Das Märchen von Trumps unterbesetzter Vereidigung ging hier ohne Probleme durch die gesamte Presse – viele werden es so in Erinnerung behalten.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

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Grüner König bewacht den Kontumazgarten …

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Liebe Leserinnen und Leser,

bei Mond/Saturn Konjunktion im Zeichen Schütze und dem Sextil zwischen Merkur und Neptun erscheint dieser Steinleib lebendig, ähnelt einer indischen oder atlantischen Gottheit nach grünem, von innen leuchtenden Gesicht über rotem Kranz. Venus/Chiron Konjunktion auch im Zeichen der Fische – verletzte Weiblichkeit, die sich in weltweiten feministischen Protesten gegen Trump unter anderem artikulierte und Mond kommt angerollt, um mit Saturn aus dem Schützen das Quadrat zu verstärken, bzw. auszulösen.

Mars wechselt am 28 Januar, zum Wassermann-Neumond das Zeichen von Fische zu Widder – sein eigenes Zeichen. Gut für Initiativ-Energie.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Schamanen-Vollmond 2017

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Liebe Leserinnen und Leser,

das ist der Mond, der das Harte weich macht und allen unter dieser Konstellation Geborenen eine angenehme und vertrauenserweckende Stimme verleiht. Dazu kommt die Venus/Neptun Konjunktion und das Trigon zu Chiron (und überhaupt die vielen genauen Aspekte!): jetzt ist die Schwitzhütte der richtige Aufenthaltsort, das römisch/irische Bad, die Sauna – und es kann nicht schaden, zur Heilung von Körper & Seele einen Zauberspruch oder ein Gebet zu sprechen oder zu singen.

Das Weltgeschehen? Unsere Mainstream-Medien?: gone crazy – Hysterie – Wahnsinn. Muss man nicht teilen.

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Vollmond

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Liebe Leserinnen und Leser,

hier sehen wir ein recht klar verteiltes Bild für die nächsten Tage. Imposant segeln die Giganten Jupiter und Uranus in die Opposition wie zwei Fregatten, die Monate umeinander kreuzen werden, Saturn & Sonne sind streng und – beieinander – Merkur und Pluto teilen nur Gewichtiges mit, das muss gesagt werden, denn die Jupiter/Uranus Gegensätze sind groß (aufgeblasener Ausgleich und radikale Durchsetzung). Mars & Venus haben sich im Wassermann, dem männlichen Zeichen der Freiheit getroffen, einem luftigen Zeichen, wo sie sich gut vertragen (weil gleich schwach, aber wieder gestärkt durch Jupiter 120°). Neptun, Chiron und der Südknoten im Zeichen Fische zeigt, wo Handeln karmisch heilt (oder leider verletzt): aber steht eben auch im Quadrat zur Sonne, die der Mond anschaut – Zwillinge Mond muss die Rede kurz halten …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Mond/Mars in Wassermann

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Liebe Leser

man hat eine Ahnung davon, daß es dort einen Ausgang aus dem Dilemma zwischen Effizienz und Naturschutz gibt. Wegweisende Künster, wie Andy Goldsworthy (Löwe) –  transformieren diese Idee in die konkrete Erfahrung (aktuell: Venus in Steinbock).

Ausweg aus dem Dilemma: – ja, wenn wir nur könnten, dürften, wie wir wollten – ist  künstlerische Gestaltung. Spricht das aber nicht dem Flugzeugabsturz in Südamerika und anderen Ereignissen Hohn? Im Gegenteil, erst durch die künstlerische Gestaltung nehmen wir Bewegung selbst in die Hand. Wir können nicht hinter den Beuysschen Kunstbegriff zurück: „Jeder ist ein Künstler“ – seit Beuys also ist das gegenständliche Malen, sofern es nicht Teil eines Prozesses ist (dem eigentlichen Kunst-Werk), eitel und vergeblich.

Flugzeug-Wartung ist eine Kunst – nur dann sind wir richtig „airbourne … “ – Das Luft-Element nimmt den Menschen nicht so ohne weiteres, nicht unfallfrei an – auch die Zeppeline nicht von damals.

Das ändert natürlich nichts am Wert vieler Werke unserer Übergangszeit, die vor Joseph Beuys entstanden sind, und auch noch danach – auch als Comics, gerade weil diese Kunstwerke im Schwerpunkt sozial wirkten, z.B. die Asterix-Serie in Europa:

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Saturn, wo die Zitronen wachsen

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Liebe Leser,

das Zeichen Schütze ist, man merkt es, durch Saturn belastet. Reisen ist jetzt nicht Bildung, oder wenn, dann alte Lehre und nur als ganz langsame Entwicklung; – Erweiterung des Bewußtseins, wie noch Joseph von Eichendorff wußte, als er sang: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“; – solches passiert schon; – gewiss:  aber Saturn macht die Regel.

Das Besondere an Rudolf Steiners Kosmologie ist die Entstehung von Mensch und Welt in einem Differenzierungs-Prozess, der auf dem „Alten Saturn“ als Wärme begann, wo schon der Erste Mensch ursprünglichste Gestalt hatte. Tröstlich ist diese Lehre auch insofern, als daß sie voraussetzt, daß die Menschheit sogar den Lebenszyklus des Planeten überlebt – was die Radikalität der Transformation betrifft, war Rudolf Steiner davon überzeugt, daß der Mensch nicht ein Atom auf der Erde unverändert lassen würde, und war (er hatte Saturn rückläufig in Jungfrau in genauer Opposition zur Sonne) – wenn man ihn genau liest – damit auch einverstanden. Nur schlug er eben dazu einen menschenweisen, „anthroposophischen“* und letztlich einzig gangbaren Weg vor: mit der Natur selbst, ihren Rhythmen und Gesetzen zu arbeiten …

Aber nicht nur das! Aus den Erziehungsvorträgen in Oxford 1922 geht hervor, wie eben jegliche Vermittlung von Wissen im Grunde nur künstlerisch erfahrbar werden kann. Der Schlüssel ist die Kunst. Aber was ist das? Das Schöne, das Harmonische? Daß uns das Wesen und Wirken der Kunst durch ihre Musen gewährt werde, darum bitten wir, wie Meister Eckhard sagt, Gott.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* (von altgriechisch ἄνθρωπος ánthrōpos „Mensch“ und σοφία sophίa „Weisheit“)

Naturwissenschaft, Weltbild

Offener Brief an Rüdiger Safranski

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Rüdiger Safranski, 01.01.1945 keine Zeit: Mittagshoroskop

Sehr geehrter Herr Safranski,

heute in Passau habe ich Ihr Zeit-Buch entdeckt und mit Vergnügen darin gelesen: vielen Dank. Besonders beeindruckend ist Ihre klare Sicht zu genetischer, bzw. nataler Manipulation und die Folgen für die „Zeitbetrachtung“.

Im Kapitel über die aktuelle naturwissenschaftliche Handhabung der Zeit sind Ihnen jedoch – wie ich glaube – 2 kardinale Fehler unterlaufen, die durchaus das Potential haben, den Sinn des Ganzen zu beeinflussen: zum einen gehen Sie davon aus, SR(T) und AR(T) würden längst für Navigation und Alltagselektronik benutzt.

Damit meinen Sie sicher z.B. das GPS-System. Wenn Sie bei Wikipedia googeln, wird diese Ansicht auch gestützt: ein paar Millisekunden müsse man vor und zurück rechnen, Höhe, Geschwindigkeit und Gravitation wird abgewogen, so dass wir dank Einstein dort ankommen, wo wir hin wollen, weil „relativistisch“ korrigiert würde.

Tatsächlich läuft es aber anders: GPS wird nicht relativistisch kompensiert. Die mit fortschreitender Zeit auflaufenden Abweichungen werden ganz simpel durch eine alle paar Stunden stattfindende Synchronisation der Satellitenuhren mit einer Atomuhr auf der Erde eliminiert. Bei der Ortsbestimmung und Navigation durch das GPS werden keine relativistischen Effekte kompensiert, weil die Empfänger keine Atomuhr haben, sondern mit der Uhrzeit der Satelliten rechnen. Es gibt bei der Ortsbestimmung ganz einfach keine zwei verschiedenen Uhren, die zueinander relativistische Abweichungen haben könnten.

Wir wohnen hier der Schöpfung eines modernen Mythos bei – und vorliegendes Beispiel ist pars pro toto: ich möchte Sie aber nicht langweilen. Tatsächlich gibt es profunde wissenschaftliche Stimmen, die angeben, dass Einstein insgesamt mit SR(T) und AR(T) obsolet ist. Und naturgemäß werden diese Stimmen von den systemkonformen Teilnehmern des Diskurses „Verschwörungstheoretiker“ genannt.

Sie werden mir aber zustimmen, dass sich die Perspektive ändert, wenn wir – so wir in den Sternenhimmel schauen – mitnichten in vorgestellter Weise die Vergangenheit sehen.

In der Frage der „Gleichzeitigkeit“ scheinen Sie – das ist der zweite Punkt – nicht richtig informiert zu sein, denn das ist ein unstrittiger Punkt auch in der systemkonformen Wissenschaftsdiskussion: Gleichzeitigkeit – synchronistische Verschränkung von Teilchen über prinzipiell beliebige Distanzen ist mehrfach geprüft und bewiesen: ausgerechnet das Unwahrscheinliche ist wahr. Sicher ist es unnötig, Sie hier auf die Veröffentlichungen von Prof. Zeilinger von der Universiät Wien aufmerksam zu machen – populärwissenschaftlich dargestellt und nachzulesen in „Einsteins Spuk“.

Es verändert, wie ich meine, die Perspektive auf die Zeit gewaltig, wenn wir gezwungen sind, hinzunehmen, wie gerade unsere Zivilisation einem gigantischen Irrtum aufgesessen ist. Dass den Autoritäten in diesen Dingen ihre „Grundlüge“ durchaus bewußt ist, können Sie beispielsweise bei Hubert Goenner oder Lee Smolin („Trouble with Physiks“) nachlesen – das „Fußvolk“ verteidigt seine Pfründe mit Zähnen und Klauen …

Ich hoffe, es stört Sie nicht, wenn ich diesen Brief als offenen Brief an Sie in meinem Blog veröffentliche. Falls doch, genügt eine kurze mail – dann nehme ich es selbstverständlich wieder raus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

P.S.: Ich freue mich über Rüdiger Safranskis freundliche Antwort – den ersten Punkt hat er verstanden und  sogar als Anregung aufgenommen – zum Thema „Gleichzeitigkeit“ geht es ihm um einen anderen Schwerpunkt: „Es war immer schon alles vorbei, wenn man davon erfuhr. Man lebte auf einer sinnlich erschließbaren Insel von Gegenwärtigkeit, umgeben von einem Ozean der Vergangenheit. Auf diesen Aspekt von Gleichzeitigkeit kommt es mir an und darauf, was die neuerdings telekommunikativ erfahrbare Gleichzeitigkeit entfernter Weltereignisse mit unserer Wahrnehmungswelt und unseren Handlungsmöglichkeiten anstellt.“

P.P.S.: Im Klaren bin ich mir darüber, daß viele Leser eines astrologischen Blogs in erster Linie astrologische Besprechungen erwarten und weniger bereit sind, sich mit philosophischen oder gar naturwissenschaftlichen Themen zu beschäftigen. Das ist insofern verständlich, weil die Gegenstände kompliziert erscheinen und von den jeweiligen Vertretern oft genug kryptisch verschleiert werden, so daß Laien sich gar nicht trauen, dazu eine Meinung zu entwickeln. Trotzdem ist gerade diese Abgrenzung der Interessenbereiche für die Stagnation der Bewußtseinsentwicklung, die wir erleben, verantwortlich. Ich kann da nur mit Paul Feyerabend appellieren: „Laien dürfen und müssen die Naturwissenschaften kritisieren“ – sonst wird daraus ein autoritäres Zwangssystem. Und umgekehrt kann der Esoterik mit Reiki-Wahn, Räucherstäbchen und Engelchen-Kitsch kein Dienst erwiesen werden und niemandem wird eine Tür geöffnet in die „höheren Welten“, wenn nicht durch Wissen und Erkenntnis.

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Mars Opposition Mars

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Liebe Leser,

Mars geht gerade Ende Steinbock. Das bedeutet, all diejenigen, die Mars in Opposition dazu im Radix in Krebs stehen haben, erfahren seine Opposition zur Geburtsposition. Da Mars seine Runde etwa alle zwei Jahre um die Sonne macht, ist das kein seltener Aspekt: und dennoch einer derjenigen, an denen sich die Astrologie gut prüfen läßt. Mein kürzlich verstorbener alter Herr hatte seine Schlaganfälle immer pünktlich zur Mars-Opposition. Ebenso, wie beim anderen Schwergewichts-„Übeltäter“, Saturn, sind die Mars- Oppositionen zuverlässig Stresszeiten. Nicht selten auch von Entzündungen und anderem Ungemach begleitet. Treffen sich zwei Menschen mit Mars-Opposition, kann man sich vorab eine Deeskalations-Strategie ausdenken. Aber natürlich: wenn die beiden das überwinden, jubelt der Himmel und große Werke kommen zustande. Zwischen Mann und Frau kann die Spannung erotisch sublimiert werden, aber sie ist gefährlich: neulich – kein Witz – ereignete einem zu heftig liebenden Paar (mit Mars Opposition Stier/Skorpion) – sorry, aber das ist Lebens-echt – ein Penis-Bruch, der aber dann Wochen später ausgeheilt ist.

Warum die Menschheit ausgerechnet glaubt, den Mars besiedeln zu können, erschließt sich mir nicht. Planeten haben offenbar einen Lebens-Zyklus, in dessen Verlauf sie ihre Atmosphäre verlieren – Jupiter ist dann kein Gasriese, sondern auch ein Planet, eine eigene kleine Sonne sogar, denn er sendet mehr Energie aus, als er empfängt, sagen die Kosmologen, mit einer sehr dichten Atmosphäre um einen uns unbekannten Kern.

Mars erscheint mir sehr lebensfeindlich: viel zu wenig Sonnenlicht. Was wollen wir da?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus