Mundan, Poetry, Weltbild

Saturn wird langsamer

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

am 24.06.2012 wird Saturn wieder direkt laufen im Zeichen Waage. Ab Mitte Juni spüren wir das Saturn-Merkur-Quadrat. Wenn Saturn sich seinem Stillstandspunkt um den 24. Juni herum nähert, wird er auf dem Weg dorthin langsamer – die Dinge schlepppen sich, und schleppen sich … D. h., wir merken hier diese Langsamkeit ganz direkt. Dazu kommt, daß sie dann im Quadrat zum Krebs-Merkur steht, wonach Merkur nun überraschend Partei ergreift für Gefühl und Familie, ganz im Widerspruch zu saturnischen Waage-Vorstellungen, … Sie merken, da kommt zwischen Saturn und Merkur die nächsten Monate noch was zusammen. Einstweilen aber nicht. Denn erst muß Merkur durch den Widder, den Stier, die Zwillinge und dann ins Zeichen Krebs – das er tatsächlich schon am 07.06 erreichen wird, schneller Götterbote, der sein eigenes Quadrat „überspringt“. Und obwohl sich die Dinge schleppen, ist da dieser Dampfdruckkessel: Uranus Quadrat Pluto. Es zu wissen, hilft schon.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Poetry

Löwenzahl und Gänseblümlich

Fotos Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

vom Gänseblümchen weiß man, daß es eine Jupiter-Pflanze ist, was beweist, daß eben das Kleinste in Menge doch mächtig ist. Wenn wir dem Geist von des Paracelsus Lehre jetzt folgen, dann hätte Gänseblühmchen, jetzt gepflückt, die Kraft von Jupiter im Stier mit einer Beigabe von Lilith. Wofür könnte dieses Gänseblühmchen wohl heilsam sein?

Und Löwenzahn heißt gewiss nicht nur deswegen Löwenzahn, weil die Blätter das Sägezahn-Profil aufweisen, sondern auch deswegen, weil sich dieses Sonnengelb so mutig in den blauen Himmel reckt, dem Licht entgegen, das von ähnlicher Energie wie das eigene Wesen zur Zeugenschaft die Farbe und Ausstrahlung mit der Löwenzahn-Pflanze teilt.

Löwenzahn ist eine Jupiter/Mars Pflanze, so schreibt Susanne Fischer, von der wir so ziemlich alles essen können, vorausgesetzt man findet Pflanzen auf einer sauberen, ungedüngten Wiese, oder pflanzt sie sogar an. Soll prima als Salat vor der Blütenreife sein, gerade die Bitterstoffe sind gesund, getrocknet geht auch gut als Tee, besonders die Herbstwurzel wegen Inulin-Gehalt (nein, es fehlt kein „ess“) gut für Diabetiker, schreibt wieder Susanne Fischer.

Als Mars-Jupiter Pflanze wäre nach Paracelsus eine gute Zeit, sie zu sammeln, wenn Mars und Jupiter trigonal im Erdzeichen stehen … und vielleicht eben gerade anzuwenden in Bezug auf Probleme mit der Verdauung und dem Wohlstand, die sinnlichen Freuden … wie sie das jetzt ja machen … unterstützt vom Jungfrau-Mond, der ja auch eine Ordnung in die Sache bringt, wenn Mars nicht cholerisch ist dortselbst in der Jungfrau, auch wegen der Neptun/Chiron Opposition.

Und als Tee gesammelt und getrocknet könnte man Löwenzahn und Gänseblühmchen als wärmenden Trank zur Komplementärzeit trinken: wenn die Sonne im Skorpion ist.

Natürlich hat Löwenzahl, die Wandlerin, auch etwas in der Luft mit diesen Zauberkreiseln, die ihm zur Vermehrung dienen. Ich glaube, wir können vom Löwenzahn Energieeffizienz und intelligenten Personen-Flugtransport lernen.

Löwenzahnhonig ist sehr lecker und harmoniert wunderbar mit Sesammuß …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Personen, Poetry

Wann ist es der/die/das astrologisch Richtige?

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ja, es gibt Zeichen, die sich oft in gelungenen Partnerhoroskopen finden lassen – diese Beziehung – auf Liebe gegründet – die sich zum Ziel nimmt, den/die PartnerIn in allem zu unterstützen, aber dabei den eigenen Kopf zu benutzen.

Khalil Gibran – Von der Ehe:

Ihr wurdet zusammen geboren
und ihr werdet auf immer zusammen sein.
Ihr werdet zusammen sein,
wenn die weissen Flügel des Todes eure Tage scheiden.
Ja, ihr werdet selbst im stummen Gedenken Gottes zusammen sein.
Aber lasst Raum zwischen euch.
Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen.
Liebt einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel:
Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.
Füllt einander den Becher, aber trinkt nicht aus einem Becher.
Gebt einander von eurem Brot, aber esst nich vom selben Laib.
Singt und tanzt zusammen und seid fröhlich, aber lasst jeden von euch allein sein,
So wie die Saiten einer Laute allein sind und doch von derselben Musik erzittern.
Gebt eure Herzen, aber nicht in des anderern Obhut.
Denn nur die Hand des Lebens kann eure Herzen umfassen.
Und steht zusammen, doch nicht zu nah:
Denn die Säulen des Tempels stehen für sich,
Und die Eiche und die Zypresse wachsen nicht im Schatten der anderen.

Gibran war Steinbock-Sonne mit Venus und Mond Konjunktion im Schützen und Jupiter im Zeichen Zwillinge – kein Wunder, daß er solche Tafeln aus Worten meißeln konnte, vor denen man sich nur tief verbeugen kann.

Astrologisch sind ein paar Faktoren in Harmonie wichtig für eine gelingende Partnerschaft. Es muss nicht alles harmonisch sein – aber muss denn Mars im Quadrat zum Mars des anderen stehen – gar noch in kardinalen Zeichen?

Zieht man/frau eine/n solche/n Quadrat-Mars MenschIn an, dann sucht man sicher Ärger, der Streit soll die Befreiung bringen, deren wir alle bedürfen – ist es ein Quadrat Saturn zu Saturn, dann kann man sich unmöglich auf gemeinsame Strukturen einigen. Und Struktur bedeutet Sicherheit.

Und wenn es doch gelingt – wäre das ausgeschlossen?! Nein, das wäre es nicht. Werden wir konkret: nehmen wir an, ein Horoskop-Vergleich zeigt das Saturn/Saturn Quadrat zueinander an. Es gibt aber andere Faktoren, die helfen, das zu überbrücken: gemeinsamer Mond, Achsenspiegelung der Aszendenten, Mond/Sonne Konjunktionen, Venus und Mars in harmonischem Aspekt oder im gleichen Zeichen und anderes mehr.

Dennoch bedeutet das erwähnte Quadrat Saturn/Saturn zwischenmenschliche Arbeit: Thema wird die Struktur sein, auf die man sich vielleicht einmal einigen kann, oder die als Sub-Thema in der Auseinandersetzung erhalten bleibt. Strukturdissens heißt hier einen Dissens zum Thema:  „Wie sollen wir gemeinsam leben?“ – „Welche Sicherheits-Struktur (welche gedankliche Unbeweglichkeit) gestatten wir uns?“ Das klingt flexibel, ist aber immer sehr festgelegt und irrational begründet, denn Sicherheit ist ein Gefühl, das der relativen Geborgenheit der Kindheit entstammt und oft kompensierendes Gegensteuern ist, das den/die PartnerIn auch überfordern kann.

Bemerkenswert ist die Partnerwahl hinsichtlich der Saturn-Stellung: Saturn steht dort, wo die Sonne der/des ParnterIn. Hier sucht Saturn die Sonne, an der er sich wärmen kann. Das kommt sehr oft vor.

Merkur hat ein Trigon zum Merkur der Partnerin? Man wird sich gut verständigen können. Es ist ein Quadrat? Sinn der Zusammenkunft ist offensichtlich, sich durch Streitgespräche gegenseitig den Geist zu schärfen.

Hier wie jeweils verändert astrologisches Wissen die Perspektive: aus einem einfachen Partnervergleich erschließen sich eine Fülle von Möglichkeiten für praktische Lösungen in Parnterkonflikten, weil man/frau ganz einfach plötzlich versteht, warum der andere so tickt, wie er/sie tickt.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

Mäandernder Thales – Θαλῆς ὁ Μιλήσιος

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Der Bach liegt im Tal

Zu beiden Seiten

Tragen ihm zu

Von Hügeln die Weiten.

Mitten im Tiefen

Sammeln wir fließend

Wasser ergießend

Rauschend, lauschend

Mäandernden Thales

Antworten fragend

Richtige Fragen sagend

Zum Aufbruch die Liebe.

poetry © Termin commons

„Man hielt ihm seine Armut vor, vermutlich um zu beweisen, dass man mit der Philosophie nicht sehr weit komme. Wie der Erzähler fortfährt, wusste Thales aus seiner Kenntnis der Sternenwelt, obwohl es noch Winter war, dass im kommenden Jahr eine reiche Olivenernte zu erwarten sei; da er ein wenig Geld besaß, mietete er alle Olivenpressen in Chios und Milet; er bekam sie preiswert, da niemand ihn überbot. Als plötzlich zur Erntezeit alle Pressen gleichzeitig benötigt wurden, lieh er sie zu jedem in seinem Belieben stehenden Betrag aus und verdiente eine Menge Geld daran. So bewies er der Welt, dass auch Philosophen leicht reich werden können, wenn sie nur wollen, dass das aber nicht ihr Ehrgeiz ist.“ (Aristoteles in der „Politik“ über Thales, zitiert aus Wikipedia)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry

ἰχθύς – λόγος by the road

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

das griechische Wort für Fisch ἰχθύς (ichthýs) enthält ein kurzgefasstes Glaubensbekenntnis (Ιησούς Χριστός Θεού Υιός Σωτήρ[ας]):

IΗΣΟΎΣ
Iēsous (neugr. Iisús) „Jesus“
ΧΡΙΣΤΌΣ
Christós „Christus“ (d.h. „der Gesalbte“)
ΘΕΟΎ
Theoú „Gottes“
ΥΙΌΣ
Hyiós (neugr. Iós) „Sohn“
ΣΩΤΉΡ
Sōtér (neugr. Sotíras) „Retter“/„Erlöser“
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Poetry, Weltbild

Monsieur Lazhar

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich möchte Ihnen ein Kunstwerk von einem Film empfehlen, ein Kleinod, das man sonst nur aus einer intelligenteren Epoche des Kinos kennt, als noch schwarz/weiß gedreht wurde, in ruhiger und unaufgeregten Sensibilität, dennoch spannend, der trotzdem ganz tief geht, weil hier ein Band geknüpft wird ins Klassenzimmer als Kirche, als sensibler Raum zwischen den Welten: zwischen Algerien und Kanada.

Doch dort sind wir nicht, wenn wir den Film anschauen. Wir sind im Kopf von Monsieur Lazhar, wenn wir diesen Film sehen. Es gibt eine Einstellung, da klebt ihm ein Papier-Fisch auf dem Rücken – in seiner sensiblen Gestik, wo zwischen den sparsam gesprochenen Worten das Selbstverständliche steht – sagt dieser Fisch wortlos alles. Die essentiellen Fragen des Lebens in der abgeriegelten Paranoia des Staaten-Welten Dramas (in einem winzigen Verhandlungsraum) – unglaublich, dieser Film. Bazhir Lazhar – was so ähnlich übersetzt würde, wie der „glückliche mit dem freundlichen Schicksal“ – wenn ich recht erinnere – wirkt nirgendwo so authentisch, wie wenn er tanzt – und der Code zwischen Weltreise und Flucht wird in seiner ganzen Kluft auch durch einen einzigen missverständlichen Satz dargestellt.

Bazhir, wie sie ihn alle gern nennen, weil man ihn einfach mögen kann in seiner korrekten Welt-Kämpferpose mit dem verborgenen aber unheilbaren Schmerz, teilt diesen mit der Schulkasse, die auch einen solchen Schmerz erfahren hat durch den Verlust ihrer Lehrerin – Selbstmord im Klassenzimmer – und kommt daher in seiner etwas hölzernen Art gerade richtig, die Seelen aufzuräumen, während er selbst nur mühsam aufrecht steht vor Leid.

Obwohl eine Psychologin die Klasse betreut, bricht der Urgrund aus Schuld und Angst natürlich bei Lehrer Lazhar im Unterricht aus. Der diese Gefühle nur aufnehmen kann, weil selbst tief traumatisiert – und weil sein Boden noch dazu doppelt ist.

Der Film ist auch ein authentisches Portrait des heiligen Raums „Klassenzimmer“ – die Anordnung der Regeln in Kanada ist offensichtlich fürsorglicher, strenger. Und doch ist Algier näher. Die Angst ist nämlich dieselbe. Wir sind durch diesen Film alle ins Klassenzimmer und seine typische, das Leben als Spiel umfassende Einheit zurückversetzt, dem Gefühl, daß es wichtiger sein könnte, die Lehrer zu unterstützen, die sich gar nicht außerhalb dieser Grenze befinden können, was wir als Ereignis irgendwelcher Art aus unserem Umfeld oder dem unserer Schule auch kennen. Gerade schreibt die TAZ, nirgendwo werde soviel gemobbt, wie in sozialen Berufen – vielleicht fällt es aber auch nur leichter, den Psychotherapeuten aufzusuchen.

Wirklich unglaubliches Drehbuch und Regie von Philippe Falardeau, der hier Welten zusammenbringt und eine weltüberspannende Angst darstellt und in den Denkraum versetzt, die Angst sichtbar macht am Heldentum der nicht ganz regelkonformen Menschlichtkeit.

Von den einzelnen Schauspielern (Fellag) zu loben ist angebracht – über alles. Die Kinder der Schulkasse spielen sehr engagiert, authentisch. Auch gerade in den Fieslings-Rollen. Sie werden den Film verstanden haben, wie die erwachsenen Schauspieler auch. Wir gehen alle als Schauspieler in Sympathie für alle Figuren aus dem Film. Was für eine große Kunst Kino doch ist!

Frank Tausch würde sagen: „Ich gebe dem Film ein A“ – kein „A Plus“ – weil er vielleicht s/w noch besser gewesen wäre, sondern schlicht ein „A“ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

Fotos, Poetry

Weltnomaden

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Jupiter Sonne: Stier-Zeit! Da hinten, weit am Horizont, zwischen der Kuppel des Albrecht-Dürer-Gymnasiums und den bayerischen Wolken erfahren wir, wie kühn sich unsere Vorfahren mit ihres riesigen Luftschiffen im Himmel vorkamen – denn aus dieser Zeit stammt auch die Architektur. Dann kam die Ära der Luftschiffe, und heute schicken wir pfeilschnell riesige Düsenflugzeuge durch die Atmosphäre der Erde, die ebenso, wie die alten Fregatten zur See noch zu jedem „airporne“ ihre Nase stolz in die Elemente recken. Fliegen hat etwas ungemein Faszinierendes und Waagemutiges. Millionen von Menschen fliegen insbesondere von Deutschland aus in alle Gegenenden der Welt, es ist ihnen nahezu selbstverständlich geworden, sonst könnte dies nicht in diesem Ausmaß geschehen. Hermann Hesse war begeisterter Flieger. Man könnte vielleicht sogar mit Fug und Recht sagen,  sehr viele Menschen leben eigentlich nicht in Deutschland allein, sondern praktizieren ein durch den Wohlstand ihres Heimatlandes bedingtes Welt-Nomadendasein – oder nicht?! Alle – oder viele – sind oft woanders – und suchen – z.B. in Singapur den Live-Stream für´s Champions-League Spiel. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob sie privat oder geschäftlich unterwegs, oder gar ausgewandert sind: sie sind weltnomadisch unterwegs und bewahren den Bezug zur Heimat vielleicht stärker, wie die zuhaus Gebliebenen.

Umgekehrt gibt es ein Flüchtlings-Weltnomadentum in die umgekehrte Richtung, von dort her, wo unsere mythologisch mit der bekannten Bedeutung bedachten Meister Adebars herkommen, die Störche. Nun sind neulich beide Nomaden-„Formen“ zur See ertrunken, die sogenannten illegalen Auswanderer jedoch weit mehr – bemerkenswert bleibt die Koinzidenz und Godards bemerkenswert hellsichtiger jüngster Film.

Mich fasziniert der Gedanke einer nautischen und nomadischen Menschheit. Die Venus-Bewohner werden sicher nautisch sein, denn die habitabile Zone dort wandert wahrscheinlich einmal im Venus-Tag – 243,27 Erd-Tage retrograd! – über einen vielleicht gar nicht so breiten Streifen. Vielleicht wird deshalb das mysteriöse Eigenleuchten von der Venus wandernd wahrgenommen?

Venus ist Mitte Zwillinge – wo die Planeten oft am Stärksten ihre Kraft mitteilen – hat kein richtiges und doch noch ein Quadrat zu Mars – das auch wieder kommt am 4. und 5. Juni – Venus wird dann noch rückläufig sein, und Mars zu einem weiteren Quadrat – jetzt zwischen Löwe und Skorpion in den Ersten Oktobertagen wieder zu einem letzten Quadrat vor der nächsten Konjunktion zu treffen.

Da können Paare spannende Zeit vorplanen – am besten die Kunst des kreativen und entspannten Streitgesprächs üben – immer immer freundlich bleiben – versuchen wir´s!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Personen, Poetry

Fische-Mond, Stier-Neumond soon come

© Michelangelo

Liebe Leserinnen und Leser,

ich habe zum Stier-Neunmond kommenden Freitag mit der Aspektscheibe das Sextil von Mond und Neptun und das Trigon von Mond und Mars – der jetzt ganz langsam aus dem Stillstand sich löst in der Jungfrau, eingestellt. Mond bringt also als Neumond und als klassischer „Lichtüberträger“ zwischen Neptun und Mars einen Ausgleich zwischen praktischer Energie und Utopie, ich bin gespannt!

Jupiter ist immer noch nahe genug an Lilith dran, daß wir diese Energie als die unbekannte Kraft in uns selbst nach wie vor im Zusammenhang aller Stier-substantiellen Dinge = lebendiger Anbau und Wirklichkeit – mit in Betracht ziehen müssen, Lilith ist bei Jupiter im Stier, also den materiellen Wachstumsthemen, immer dabei.

Das ist jedoch ein schwer kalkulierbarer Faktor -Lilith, der zweite „Brennpunkt“ der lemniskatischen Ellipse, die der Mond um die Erde webt. Frau Laun hat einen magischen Zugang zu diesen Dingen, ihre Lilith steht auf 06.30 im Steinbock an der Spitze zu Haus 6, Frau Laun ist Wassermann mit Löwe-AC und Mond in starker Neptun-Konjunktion im Zeichen Skorpion, Michelangelo Fische Sonne & Mond & Mars in Fische, Schütze AC, Jupiter Merkur Wassermann, Lilith auf 29:25 Löwe.

Michelangelo hatte aber, wie „unsere“ Generation – Pluto in Jungfrau und Neptun Skorpion …

Stier-Neumond, Nürnberg 21.04.2012 09:18

Dieses mitbedacht, ist der Stier-Neumond aber positiv und bedeutet die Wende wegen des oben erwähnten Ausgleichs zwischen Mars und Neptun. Also Utopie und Machbarkeit. Das kann nun jeder für sich nutzen: indem er/sie im Leben zu diesem Neumond eine Brücke findet zwischen seinen/ihren Träumen und der Realität. Der praktischen Ordnung und dem offenen (und wg. Chiron verletzten) Himmel.

Venus in den Zwillingen hat die karmische Vergangenheit überwunden. Der Südknoten verlangt den Zwillingen einiges ab. Es ist, wie wenn sie gefangen wären in einem Kokon der Vergangenheit. Dies freilich selbst – wie unter Hypnose – nicht erkennen. Aber sie schlagen sich ja gut, und vielleicht gehört beim Südknoten die Trance dazu. Der Nordknoten im Schützen bringt tatsächlich neue Weisheit und Philosophie. Überrascht schauen sich die Schützen um, und stellen fest, daß ja das Neue durch ihr Zeichen geht, und sie die übliche Selbstverletzung – deswegen bin ich überzeugt: Chiron regiert den Schützen – eintauschen können gegen Weisheit. Ist nicht Assad ein Schütze? – : – vielleicht darf man hoffen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus