Kategorie: Poetry
Biber, Sperber, Falken
Liebe Leserinnen und Leser,
der Biber – für „Stier“ im indianischen Horoskop – schwimmt davon. Der Sperber ist in der Mitte schwer nur als flauschiges Etwas zu erkennen, aber ich weiß, daß es ein Sperber ist, denn ich hab ihn fliegen sehen. Das Turmfalkenpärchen (indianisch Widder) – da sitzt eines ganz am Rand des Daches, und eines hinten am Schornstein. Sie sind zwar weit weg, aber sie haben mitten durch den Stadtverkehr hindurch sofort bemerkt, daß sie beobachtet werden. Bilder einfach mal vergrößern.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Kardinal Meisners Standpunkt
Tanzende Schmetterlingsfrau – Venus in Zwillinge
Liebe Leserinnen und Leser,
Venus macht gleich bei ihrem Eintritt ins Zeichen Zwillinge ein Quadrat zu Neptun in den Fischen – und der harmonische Aspekt von Erde zu Erde, den sie mit Mars in der Jungfrau hatte, als sie noch im Stier weilte, weicht auch einem Quadrat – und nicht kurz danach wird sie auch ein Chiron-Quadrat bilden. Sie kommt also in Konflikt mit den Themen Wahrhaftigkeit – Spiritualität – Liebe und auch Verletzung – zunächst. Wegen dieser Dinge müssen wir besonders um den 9. April herum aufmerksam sein. Am 05.06.2012 bildet sie die untere Konjunktion mit der Sonne (und ist rückläufig) – dies war auch für die Maya besonders wichtig – und wird gleichzeitig ein zweites Quadrat zu Mars haben – wer also Lust hat, sich diese Zeitqualität mit Streitereien in der Beziehung (es geht um Beweglichkeit und Notwendigkeit – Zwillinge/Jungfrau) zu ruinieren, kann sich an diesen Zeitabschnitt halten.
Ließt man die Bücher von Liz Greene (sie hat Venus in der Waage), dann kann man/frau – frau/man so recht ein Gefühl dafür bekommen, welch intelligente, geistvolle und sprachgeniale Epoche hinter uns liegt, und wie sehr es doch zutrifft, daß der billige Wahnsinn des Netzes – dem wir uns etwas Positives abzugewinnen hier bemühen – das allgemeine Niveau der sprachlichen Eleganz um gleich mehrere Stufen gesenkt hat.
Ich schreibe das nicht, um zu jammern, sondern in der Hoffnung, der oder die ein oder andere hat Lust, für sich ganz persönlich diese Schätze aus einer gar nicht lang zurückliegenden Epoche astrologischer Inspiration und Morgenröte zu bergen. Erfrischend an Greenes Stil ist, daß sie für den heutigen abgeflachten Sinn sicher nicht politisch korrekt ist; Greene (und auch Sasportas) sind zu souverän, um sich darum zu kümmern. Unten abgebildetes Buch sind einerseits Vorträge und andererseits Protokolle der Workshops zu diesen Vorträgen in der Schweiz. So ein Buch ersetzt für kreativ denkende Menschen einen ganzen Astrologiekurs – der vielleicht tausende kostet – weil man/frau leicht von den erwähnten Aspekten auf weiteres schließen kann.
„Wenn wir von Venus abgeschnitten sind“, sagt Greene, „kommt es zu bestimmten charakteristischen Rückwirkungen. Eine davon ist der Verlust des Selbstwertgefühls auf einer sehr grundlegenden Ebene, und kein Maß an Kompensation – sei es die Bestätigung durch andere oder eine Ideologie, die das Selbst leugnet – kann wirklich helfen. Wenn Venus im Geburtshoroskop durch schwierige Aspekte blockiert oder im 12. Haus verschwunden ist oder wenn es elterliche Muster gibt, die vermuten lassen, daß diese Dimension des Lebens unterdrückt wird, dann kommt es oft zu einem Verlust spontaner Freude, spontanen Genusses und einfachen Selbstvertrauens, das die Göttin personifiziert.“
Claus Riemann schreibt in seinem Buch „Der Tiefe Brunnen“ über die Zwillinge-Venus: „Das innere Frauenbild der Geliebten geht hier in Richtung der Hetäre. Für eine Frau mit Venus in Zwillinge ist die stimmigste Art und Weise, Weiblichkeit, Erotik, Schönheit zu leben und zu erleben, eine tanzende Schmetterlingsfrau zu sein.“
Tanzen wir also im Rhythmus dieser Zwillings-Venus, die uns bis in die ersten August-Wochen ungewöhnlich lang in diesem Zeichen begleiten wird – denn ähnlich wie jetzt Mars in der Jungfrau wird Venus in den Zwillingen rückläufig – das Wasser wird aufwärts fließen – besonders bemerkenswerte Zeit – dazu wird es noch einige Posts geben!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Venus in den Zwillingen
Naturwissenschaftler sind endlich bereit, Astrologie anzuerkennen!
Liebe Leserinnen und Leser,
der Durchbruch kam mit dem sorgfältigen Vergleich von Familienhoroskopen aus über 6 Generationen. „Zwar“, so heißt es aus informierten Kreisen rund um das Institut für vergleichende Humanwissenschaften in Zürich, habe man „nicht herausgefunden, wie und warum es funktioniert“: die unzufälligen Übereinstimmungen zwischen Verwandten 1. Grades seien aber „dermaßen frappant“, daß es der Forschungsgruppe um Professor Dreieichler schleierhaft ist, „wie man in der Vergangenheit einen solchen Popanz um offensichtliche Tatsachen“ habe machen können.
Hartgesottene Skeptiker von den Science-Blogs sind noch nicht überzeugt. „Das ist, wenn überhaupt, Soft-Science“, … man wolle sich der Sache und den rätselhaften Ergebnissen widmen, sobald das Higgs-Teilchen gefunden sei und Einstein widerlegt ist … die quantenphysikalische Erklärung wäre eventuell ein Sprung in die richtige Richtung …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Merkur rückläufig bis stationär Fische
Im Zeichen der Burg
Liebe Leserinnen und Leser,
wer jetzt am Abend noch draußen sein kann, oder zumindest ein Fenster hat, das zum Sonnenuntergang zeigt, konnte heute einen nahezu verklärenden Blick auf die wie an einer Perlenkette aufgereihter Lichter im harmonischen Band – Jupiter unten und nur noch schwach leuchtend, Venus in der Mitte und glühend, dann die wachsende Mondsichel, schon in den Zwillingen – beobachten, und wer ein wenig nach hinten schaut, findet gleich auch den orange leuchtenden Mars.
Es ist sehr bedeutend für AstrologInnen, die Planeten-Kräfte direkt wahrzunehmen: Venus im Stier, wie heute – mit Jupiter in diesem Zeichen, der Mond in den Zwillingen – alles wuselt und zwitschert – für solche Energie ist Venus hier in ihrem Zeichen, weil die Alten wußten, daß sie hier zur Stärke kommt.
Fotografieren kann man das nur mit einer viel besseren Kamera, als meine – und letzlich auch bei Panoramabildern – geht im Bild von Planeten gerade das verloren, was sie dem offenen Auge in Wirklichkeit zeigen: die Dimension der Tiefe – ohne Simulation, sondern echt.
Wir müssen uns dazu nur vorstellen, daß Galaxien, also die nächsten „Einheiten“ nach Sonnensystemen, von uns aus sichtbar wären und die Größe des Vollmonds etwa hätten, wäre unser Auge ebenso lichtempfindlich, wie die Kamera,
Diese „Galaxien“ sind also nicht unmöglich weit weg – obwohl wir sie nur mit dem technischen Auge sehen können – ebenso wie die kleinen Zellen, die wir nur unter dem technischen Vergrößerungsauge sehen können. Wir sehen sie nur nicht, weil wir da nicht so empfindlich sind.
Es wäre denkbar, daß unsere Ahnen – die kein künstliches Licht kannten, bis auf das Feuer – noch andere Dinge im nachtdunklen Himmel gesehen haben, empfindlicher gewesen sein mögen gegenüber elektromagnetischer Strahlung, und erst recht unsere Ahnen, die das Feuer noch nicht kannten – vor Prometheus.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Merkur rückwärts
Liebe Leserinnen und Leser,
Merkur ist rückwärts in den Fischen, da taucht Cameron (geb. 16.08.1954 … wieder) zum tiefsten Punkt der Meere, ein Geisterboot aus Japan – wie aus einem Spielfilm von Widder Andrei Arsenjewitsch Tarkowski – Wikipedia treibt vor den USA als rostige Ruine – ein Fingerzeig des Gottes, der diesen Ozean rührt.
Bild:Wunderlich2.jpg – Duckipedia
(Wunderlichs 2. Auftritt bei Romano Scarpa, hier nachdem er gerade die beiden Atome Atömchen und Betömchen vergrößert hat.)
Nun zur untersten Aufnahme:
Chiron und Mars haben eine Opposition, Merkur ist dabei, und so hoffe ich, mit dieser Aufnahme kein copyright zu stehlen, schlich habe ich ja auch einen Finger drauf! Aber ich mußte sie bringen, denn es ist die perfekte Entsprechung von Mars in der Jungfrau … „nutzt seine Säge als Schwert“ … und Merkur & Neptun in den Fischen … also die Heilung und Verletzung … geheilt werden die beuteschematischen Opfer aber ’nur‘ karmisch – in Wirklichkeit werden sie zerteilt – wie es bei Oppositionen so ist – die eine große Menschheitsaufgabe sind, wie ich morgen am Horoskop von Joseph Campbell verdeutlichen möchte.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Auflösung: „Säge als Schwert“ = Mars in der Jungfrau, Thema Nützlichkeit – „Raubfisch“ = Chiron und Neptun Fische, außerdem Merkur = „Raub“, Gott des Diebstahls (auch); „zerteilt seine Beute“ = Opposition zwischen Mars in der Jungfrau und Chiron in den Fischen …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus





















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