Mäandernder Thales – Θαλῆς ὁ Μιλήσιος

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Liebe Leserinnen und Leser,

Der Bach liegt im Tal

Zu beiden Seiten

Tragen ihm zu

Von Hügeln die Weiten.

Mitten im Tiefen

Sammeln wir fließend

Wasser ergießend

Rauschend, lauschend

Mäandernden Thales

Antworten fragend

Richtige Fragen sagend

Zum Aufbruch die Liebe.

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„Man hielt ihm seine Armut vor, vermutlich um zu beweisen, dass man mit der Philosophie nicht sehr weit komme. Wie der Erzähler fortfährt, wusste Thales aus seiner Kenntnis der Sternenwelt, obwohl es noch Winter war, dass im kommenden Jahr eine reiche Olivenernte zu erwarten sei; da er ein wenig Geld besaß, mietete er alle Olivenpressen in Chios und Milet; er bekam sie preiswert, da niemand ihn überbot. Als plötzlich zur Erntezeit alle Pressen gleichzeitig benötigt wurden, lieh er sie zu jedem in seinem Belieben stehenden Betrag aus und verdiente eine Menge Geld daran. So bewies er der Welt, dass auch Philosophen leicht reich werden können, wenn sie nur wollen, dass das aber nicht ihr Ehrgeiz ist.“ (Aristoteles in der „Politik“ über Thales, zitiert aus Wikipedia)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus