Mundan, Poetry, Weltbild

Merkur rückwärts

Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur ist rückwärts in den Fischen, da taucht Cameron (geb. 16.08.1954 … wieder) zum tiefsten Punkt der Meere, ein Geisterboot aus Japan – wie aus einem Spielfilm von Widder Andrei Arsenjewitsch Tarkowski – Wikipedia treibt vor den USA als rostige Ruine – ein Fingerzeig des Gottes, der diesen Ozean rührt.

With thanks!

Bild:Wunderlich2.jpg – Duckipedia

(Wunderlichs 2. Auftritt bei Romano Scarpa, hier nachdem er gerade die beiden Atome Atömchen und Betömchen vergrößert hat.)

Nun zur untersten Aufnahme:

Chiron und Mars haben eine Opposition, Merkur ist dabei, und so hoffe ich, mit dieser Aufnahme kein copyright zu stehlen, schlich habe ich ja auch einen Finger drauf! Aber ich mußte sie bringen, denn es ist die perfekte Entsprechung von Mars in der Jungfrau … „nutzt seine Säge als Schwert“ … und Merkur & Neptun in den Fischen … also die Heilung und Verletzung … geheilt werden die beuteschematischen Opfer aber ’nur‘ karmisch – in Wirklichkeit werden sie zerteilt – wie es bei Oppositionen so ist – die eine große Menschheitsaufgabe sind, wie ich morgen am Horoskop von Joseph Campbell verdeutlichen möchte.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

vom 27.03.2012

Auflösung: „Säge als Schwert“ = Mars in der Jungfrau, Thema Nützlichkeit – „Raubfisch“ = Chiron und Neptun Fische, außerdem Merkur = „Raub“, Gott des Diebstahls (auch); „zerteilt seine Beute“ = Opposition zwischen Mars in der Jungfrau und Chiron in den Fischen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Tarkowski 04.04.1932

Mond, Mundan

Vorsicht Neumond

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

nun, da die Sonne im Zeichen Widder steht und der Tag ebenso lang ist, wie die Nacht, beginnt wahrhaft 2012 – das neue Jahr. Dabei stehen Mars und Chiron in harter Opposition. Daher der Rat: Vorsicht eben, dann wird es schon gehen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

22.03.2012 15:37 Nürnberg

Mundan

Neptun rules …

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Neptun in den Fischen, und nun? Was alles in der „Informations-Kybernetik“ so läuft, läßt sich innerhalb weniger Minuten aus dem Netz fischen – es ist der Zauberaspekt der Astrologie, der mich – ich geb´s zu – trotz aller Rationalität besonders fasziniert.

Dabei war eines der wahren Erleuchtungs-Erlebnisse jenes gerissene Internet-Seekabel in Ägypten 2008 bei Neptun rückläufig und Merkur rückläufig in Konjunktion (plus Chiron!) im Wassermann 2008.

Heuer ist diesbezüglich aber auch was los, die Liste unten ist zufällig und schnell mal ausgewählt, es gibt noch viel mehr. Typisch für Neptun ist aber gleichfalls, daß außer uns Fischen das keiner bemerkt: check it out and have fun, alles ausgesuchte Neptun-Fische Entsprechungen nur von heute:

Oldest Living Thing: Seagrass?

Frozen Venice – in pictures | World news | guardian.co.uk

Pakistan: Fischer hieven riesigen Walhai aus Hafenbecken – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Panorama

Antarktis: Russen bohren Riesensee unter dem ewigen Eis an – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Hygieneskandal: Lidl nimmt Müller-Brot von der Lieferantenliste – Wirtschaft – FAZ

Winter in Europa – Frostige Fabelwelt – Bild 1 – Panorama – sueddeutsche.de

Militärtechnologie: Forscher warnen vor Waffen mit Gedankensteuerung – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Video – Mexiko: Polizei verbrennt riesige Marihuana-Plantage – Panorama | STERN.DE

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Personen, Weltbild

Otto von Bismarck

Liebe Leserinnen und Leser,

eines Tages – nämlich heute – wird eine Tonaufnahe Otto von Bismarcks publik – unwillkürlich denkt man an jene Zeit der Séancen, die anbrach, als Neptun das letzte Mal in den Fischen war. Verbindet uns zum deutschen Reichskanzler, diesem Bindeglied zwischen Monarchie und Demokratie, diesem urdeutschen Widder (Kohl und Schröder und Fischer sind Widder) mehr, als nur der Bismarck-Hering?!

Im Horoskop steht – finde ich – vor allem Pluto auf dem Südknoten – Abflug … ?! Bismarck sonst Widder mit Steinbock-Mond – immer wieder bin ich erstaunt, wie sehr Steinbock-Monde doch sich in eine Pflicht binden lassen. Welche Pflicht? – die des Sozialversicherungssystems, das wir letztlich dem preußischen Landjunkertum zu verdanken haben, und das jetzt in Europa dafür verantwortlich ist, daß Europa um Deutschland herum implodiert – während andernorts die Arbeitslosigkeit steigt, sinkt sie bei uns; vor wenigen Jahren war es um gekehrt und wird vielleicht/hoffentlich bald wieder umgekehrt sein, dann wissen wir, daß Europa atmet …

Wie lang sind doch die Wellen der Zeit …

Bismark auf oberem Studenten-Bild noch mit Löwe-Aszendenten-Haarschopf, der später zum Walross-Bart wird …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bismarck im O-Ton (Panorama, NZZ Online)

Innen Otto von Bismark, 01.04.1815 13:00 Schönhausen, außen 31.01.2012

Mundan, Poetry, Weltbild

Jupiter Mond Konjunktion im Stier im Haus 9

Liebe Leserinnen und Leser,

03.01.2012 21:07 Nürnberg

Merkur, wieder Aszendentenherrscher, steht im Haus 4 eingeschlossen – daheim, kann nicht weg aus … – Mars in der Jungfrau – praktischen Gründen. Doch das Gefühl – Mond – hat Sehnsucht zu Reisen – doch auch das hängt vom Daseins-Kampf – Mars in der Jungfrau Haus 1 ab …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry, Weltbild

Auspicia 2012 Merkur Quadrat Mars

Liebe Leserinnen und Leser,

der Vogel, um den es hier geht, ist die Venus im Wassermann – die Freiheit, um die es sich zu kämpfen lohnt – dargestellt durch Mars/Quadrat Merkur als Stundenherrscherin (im Zeichensinne).

Was bedeutet wohl „Ein Sperber und eine Krähe kämpfen am Horizont“?! „Auspicia“ ist auch der Name der dreibändigen Lateinschule, die im Gymnasium zum Grundlehrwerk gehört – und das bedeutete für mich, daß ich ganz selbstverständlich mit 12 Ornitologe war – und es im Sinne der Auspicia immer geblieben bin.

Der Vogel, um den es hier geht, ist die Venus im Wassermann – die Freiheit, um die es sich zu kämpfen lohnt – dargestellt durch Mars/Quadrat Merkur als Stundenherrscherin (im Zeichensinne).

Am dritten Tag des Jahres = Kampf um die Freiheit im dritten Jahresdrittel 2012.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Auspizien – Wikipedia

Mundan, Weltbild

Mondfinsternis

Datei:Geometry of a Lunar Eclipse.svg – Wikipedia

10.12.2011 15:36 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Die trigonale Verbindung des Mondes während und kurz nach der Finsternis zu Saturn spricht – zumal im Luftzeichen – für neue Ideen zum Thema Gerechtigkeit und Intelligenz. Merkur rückläufig im Schützen verbindet Mond und Sonne und hilft mit altem Wissen aus, läßt Ideen wahr werden, die schon lange gehegt wurden, eigentlich zurückgestellt waren. Neptun und Chiron an der Himmelsmitte sind mitunter Täuschung über die Natur der Ziele, Pluto Haus 8 – für diese Breitengrade – kündet umwälzendes vom Gipfel etc. – Mars in Jungfrau in 5 bietet praktische Kreativität (z.B. bei der Umgestaltung einer Internet-Seite) als Herr von Haus 6 = Alltag und Haus 12 = Meditation und Geist.

Heute wäre in Nürnberg nichts von der Mondfinsternis zu sehen gewesen, alles bewölkt – ich hoffe, morgen zeigt sich der Himmel. Entgegen des Medienechos handelt es sich weder um ein „Naturschauspiel“, noch um ein „astronomisches Ereignis“, erster Begriff suggeriert eine Scheinhaftigkeit, die geradezu in Umkehrung der Tatsachen die Begriffsbildung allein, nicht aber die Licht/Schatten Bewegung von Erde, Mond und Sonne betrifft, und zweiterer behauptet ohne Prädikat die Zugehörigkeit eines Naturgeschehens zu einer Wissenschaft, während es doch – auch hier wieder seitenverkehrt – allenfalls um die beschreibende Funktion einer Wissenschaft gegenüber der erhabenen und begrifflich unpassend zum „astronomischen Ereignis“ geschrumpften Natur von Sonne, Mond und Erde geht.  Das Ereignis selbst ist mitnichten „astronomisch“, die Astronomie beschreibt das Ereignis.

Warum ich hier schimpfe – weil man schon an solchen Begriffsphrasen merkt, wie Weisheit und Wissen sich in Umkehrung befindet, und diese beiden Begriffe – Weisheit und Wissen – sind astrologisch die begleitenden Worte zu einem Geschehen, dessen Beobachtung uns Einblick in den Rhythmus synchroner Planetenbewegungen gewährt, uns ganz unmittelbar unsere Zugehörigkeit zum All klar macht.

Wenn der zuvor volle Mond sich verdunkelt, konnte man immer schon seine runde Form beobachten – und daraus selbstverständlich auf die Rundheit aller anderen Himmelskörper schließen. Der dunkle Mond schwebt schwerelos dahin, er fällt nicht runter, wenn das Licht ihn nicht mehr trägt – er ist, wie die schwebenden Steine in Avatar; wie sehr aber dieses reflektierte Licht unser Welten-Bewußtsein sicher fasst und begrenzt, das bemerken wir – vom Licht des Mond-Spiegels zeitweise verlassen – durch Ausbleiben des Lichts bei so einer Finsternis besonders intensiv.

Und können uns – wo sonst nicht – nur am Geist versthalten, den weder „Schauspiel“ noch „Ereignis“ davon abhalten werden, seinen Standpunkt zu überdenken, sich auf dem Mond selbst unheimlich zu fühlen, wenn er einmal eine solche Finsternis bewußt erlebt hat.

Die Mythen der Alten sind allesamt Hinweise, das Gefüge der Bewegung von Mond, Erde und Sonne nicht für automatisch gegeben zu halten – immer wieder wird von Chaos berichtet – und wir können nicht sicher sein, ob das Wissen der alten Mond-SchamanInnen nicht zutreffend ist – daß nämlich unser eigenes Bewußtsein den Lauf des „Rundäugigen“ (Parmenides) – stabilisiert und hält.

„Wir wissen heute, daß der Mond nachweislich nicht vorhanden ist, wenn niemand hinsieht.“
David Mermin

Das geht natürlich nicht, falls die obere Aussage, die durchaus auch aktuellem Stand der Unschärferelation entspricht, zutreffen sollte. Es ist eine jener verwirrenden Paradoxien, die sich aus dem Missverständnis ergeben, wenn Mathematik Wirklichkeit zu definieren versucht. Allerdings sind diese Missverständnisse heute durchaus Allgemeingut und umgekehrt gilt für wahnsinnig, der sie durchschaut und ablehnt.

Deshalb sage ich das hier am Rande: es ist nicht möglich, die Wirklichkeit mathematisch zu beschreiben. Mathematik ist eine Metaphysik, sie hat mit der Physis, den anfassbaren Dingen erst seit der Zeit etwas zu tun, seitdem man glaubte, die „Geschwindigkeit des Lichts“ messen zu können und sie axiomatisch einem relativen Weltmodell überzuordnen.

In plain words: Telepathie ist schneller als Licht. Gravitation auch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Personen

Vom Umgang mit einer Konstellation

Schwitzhütte – Wikipedia

Liebe Leserinnen und Leser,

„Mensch denkt, Gott lenkt“ heißt es oft fatalistisch – was sollte es also nützen, ins Horoskop zu gucken, um jene Sterne, die „geneigt“ machen, zu sich zu zwingen? Mit anderen Worten: was nützt uns bewußte Astrologie?

Die Konstellation meines erstes Schwitzhüttenrituals habe ich mir nicht vorher ausgesucht, sondern sie ist mir entgegengekommen – zunächst durch die freundliche Einladung eines Jungfrau-Sonne Geborenen. So ist es meist. Doch da ich Astrologe bin, werfe ich natürlich für den Tag des Rituals einen Blick ins Horoskop. Eingestellt ist meine Aspektscheibe auf den Aspekt: Jungfrau-Mars begegnet meinem Radix-Pluto, der eine genaue Opposition zu meinem Radix-Chiron (plus Sonne) hat. Hinzu kommt, daß der Feuermeister, wie sich herausstellt, also jener betriebsame Pfleger der Flamme und der Steine (der außerhalb der Hütte bleiben wird) auch im Zeichen Jungfrau geboren ist, und damit den Jungfrau-Mars/Pluto Aspekt mit seiner Persönlichkeit unterstreicht, dem die ganze Hütte (Jungfrau = Gesundheit, glühende Steine = Pluto) sowieso folgt.

Der Feuermeister ist übrigens ein wahrhaft welttrainierter Adler-Indianer, ein sehr kräftiger Mann mit tausend Geschichten der Weltreisen im Kopf. Er erscheint  – wenn er die glühenden schweren Steine mit seiner großen Gabel in die Hütte schiebt, und dazu laut wie ein Nebelhorn „Ahoú Métakiássi ruft, wie Hephaistos – der Götterschmied selbst.

Es regnet seit Wochen zum ersten Mal, so daß die Tropfen, die von oben auf die Hütte fallen uns tonal ganz in einem Dunkelraum einhüllen, ein geheimer und intimer, zugleich gefährlicher und behaglicher Ort. Wir sitzen im Kreis – drei Frauen und vier Männer – und wenn die glühenden Steine hineingeschoben werden (es gibt vier Runden), dann ist ihr Glühen das einzige Licht in der Hütte. Sie werden mit einem Hirschgeweih in der ausgehobenen kreisrunden Senke in der Mitte der Hütte rituell nach Himmelsrichtungen positioniert. Die Kraft und die Stärke der glühenden Steine ist respekteinflößend. Unsere Ritualmeisterin nennt sie „Großväterchen“, klärt uns darüber auf, daß die Steine unsere eigenen Ahnen seien. Du bist deshalb sofort in der Steinzeit, im wahrsten Sinne des Wortes. Und nach und nach gewinnt auch der Neuling Vertrauen in diese Urgewalt, die sich uns – kommunizierend gewissermaßen – im Dampf unmittelbar mitteilen wird und die Kräuter, die duftend über dem glühenden Stein unseren Erinnerungssinn ganz in Anspruch nehmen, machen diese sinnliche Erfahrung tiefer, als der Verstand reichen kann, denn unsere Erinnerung ist so stark an Düfte/Gerüche gebunden, daß dies auch ein Weg ist, auf dem sich höhere Wesen ankündigen, ohne daß eine eigentliche Geruchsursache vorhanden sein muss.

Von nun an bestimmt das Ritual den Ablauf, und der ist ein Rhythmus –  klar und tief – aber eben kein äußerer, sondern ein innerer und äußerer – der Körper schwitzt, Nacktheit wird zum Freund – aber da die Rede und das Singen von Liedern die Runde macht – reinigt sich auch der Geist und wird gleichsam nackt. Und ein Gefühl stellt sich ein, wie wenn die Erde seit langem ein mächtiger und schützender Erdenbauch wäre, dem viel mehr zu vertrauen ist, als daß er zu fürchten wäre.

Weil Jungfrau-Mars bei mir im Haus 6, dem Haus der Gesundheit läuft, darf ich dem Großen Geist mehr als dankbar sein, daß er zu so einer Gelegenheit all den angesammelten Schmodder abtransportiert hat. Und sicher ist dabei auch das Erd-Trigon hilfreich, welches Venus und Mars (und Pluto) eben heute um 16:00 Uhr bilden. Ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit erfüllt nach so einem Ritual die Seele. Nicht alle Ebenen der seelischen Relevanz kann ich hier astrologisch erklären, aber vielleicht noch den Chiron-Bezug (der verletzte Heiler), der – gerade in der Konfrontation mit den glühenden Steinen – auch ein altes traumatisches Brand-Erlebnis milde durch neuen vertrauensvollen Eindruck wandelt.

Mars kommt alle zwei Jahre bei meinem Pluto vorbei – und für diesen Zyklus noch zweimal: und jedes Mal werde ich mir ein Feuer machen und mich innerlich an den Kraft-Ort der Schwitzhütte zurückziehen und den starken Heilungsdrang genießen, der davon ausgeht. Man fragt sich überhaupt, wie die Medizin jemals auf die Idee kommen konnte, zu versuchen den Körper zu heilen, ohne die Seele mitzunehmen?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Markus, außen 04.12.2011 17:00 Fischbach