Mundan

Beginn des 5. nachatlantischen Zeitalters …

12.03.1413 12:00 Buttenheim

Liebe Leserinnen und Leser,

sehr zu empfehlen, vor allem, bevor wir mit der Philosophie weitermachen:

Mir fällt an dem Horoskop – wenn es denn richtig ist von meiner Kalenderberechnung her – besonders die exakte Uranus/Mondkonten Konjunktion auf mit der Venus im Wassermann. Zumal Uranus – was Steiner nicht präsent sein musste, damals – im eigenen Zeichen ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Buttenheim ist auch Wurzel der Jeans, die die beste Passform haben in diesem Drachenkampf: Levi Strauss!

Levi Strauss Museum

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Mond im Skorpion …

„Mit, oder ohne Sünde?“, fragt – liebe Leserinnen und Leser, dieser liebenswürdige Kellner in der Rosenau gern, und das passt auch zu Skorpion, wo Mars eben wohnt … morgen zwischen viertel vor 10 Abends und 10 – also zweiundzwanzig Uhr … wird Mond den Mars besuchen: Gefühl trifft auf Kraft. Wird man oder frau tätig – schon ist damit auch Einfluss und Karma verbunden. Jetzt kommt es drauf an – alle Fragen stehen auf der Kippe: Syrien – Nur Zuschauen? – Beschneidung – Körperverletzung gegen Tradition – Europa – Verbund oder Merkantilgemeinschaft? Asien – geistig entwicklungsfähig?!

Das Quadrat zu Venus ist schon stark und gespannt … und doch sind dies ja gerade die Power-Aspekte, die auch Chancen bergen …

Auf der persönlichen Ebene ist Ruhe angesagt: weder dem Mars-Venus, noch dem Uranus-Pluto Quadrat nachgeben – möge der Sturm vor der Tür bleiben und das Herz ruhig …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Mars-Venus Quadrat soon come

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Liebe Leserinnen und Leser,

Mars ist stark im Skorpion – hier geht es wirklich (mit Verlaub) um´s vögeln. Venus steht im Löwen  mit ihrer Weiblichkeit ohne Scham: „Sieh her, was ich habe“, sagt sie im Löwen. Und warum beides sich mißversteht?! – weil beide – Löwe und Skorpion jeweils nur an die eigene Wirkung denken: el sol und der Skorpion-Strudel. Die hintergründige Weisheit mag sein, dass – ganzheitlich betrachtet – auch die Milchstraße ein Strudel ist. In diesem Zusammenhang wurde ich überredet, die neue Rechtschreibung zu (in Bezug auf die weisen Schlangen, das „Es“ zu akzeptieren: o.k. – ich werd mir Mühe geben … ).

14.09.2012 22:23 Nürnberg

Luftelemente helfen: Jupiter am AC – Zwillings-haftes Lachen! Wassermann ist Ziel, Haus 10 – Geist! Chiron und Neptun in 11 – allein Saturn in Waage – im Trigon zu Jupiter: Aufbauzeiten sind´s … in den Luft-Elementen, als im Geist …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Partnerschaftsastrologie, Weltbild

Verborgene Merkmale

Nürnberg, 11.09.2012 16:24

Liebe Leserinnen und Leser,

Der erste Regen und Pluto am AC – es blitzt und donnert relativ heftig und relativ kurz. Der Glückspunkt steht am MC – und Mars im Skorpion ist kurz davor, sich zu verwirklichen. Neptun und Chiron im zweiten Haus. Mond bildet im Krebs bald ein Quadrat zu Saturn – beide sind sehr stark, Mond ist stärker, weil er im Eckhaus steht: die Zuneigung zu den anderen wird überwiegen – gegenüber dem Saturn der Gerechtigkeit und des logisch/ästhetischen  Ausgleichs in Haus 9.

in den Beratungen der letzten Tage waren viele bemerkenswerte Horoskope – Partnervergleiche – wo auf faszinierende Weise die 3-er Regel erst die astrologische Passform öffnete – wo zunächst wenig zu passen scheint – ein verborgenes Merkmal – wie z.B. den Geburtsherrscher im 7 Haus bei beiden, einmal Mars bei ihm und einmal Venus bei ihr.

Beide haben also dann die Gemeinsamkeit, den Schlüssel ihrer Art, sich zu geben und erwartet zu werden von den anderen der dem/der PartnerIn zu überlassen – müssen gewissermaßen das Gefühl überwinden, fremdgesteuert zu sein, oder den externen Steuermann (der in ihrem eigenen Auftrag handelt) steuern.

Zweites geheimes Merkmal: sein Nordknoten in ihrem Sonnenzeichen, ihrer in seinem, Stier und Löwe – da weiß man, warum es sich lohnt, das Quadrat zwischen den beiden fixen Zeichen Löwe und Stier eventuell doch zu überwinden. Es gibt ja gemeinsame Interessen des Wohlgefallens. Und obwohl Skorpion und Widder-AC eine 150 Grad Quincunx Verbindung ergibt, und auch der Mond im Wasser von ihr nicht günstig zu seinem Mond im Feuer steht, in Neumond-Konjunktion zur Sonne, ist aber entscheidend –  drittes unauffällige Merkmal! – daß beide eine Sonnen-Jupiter Konjunktion dazu haben. Also beide Glückskinder.

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Vor solchen Horoskopen steht der Astrologe staunend, wie vor einem Wunder: es sind – bei einer nahezu unheimlichen Häufung offener Unverträglichkeiten bei diesem Paar, eine geradezu bemerkenswerte Streuung starker – ich nenne sie mal: verborgener Merkmale: Geburtsherrscher bei beiden in 7 … Nordknoten im jeweiligen Sonnenzeichen („Deine Selbstverwirklichung ist auch die Richtung für mich … „), und die Jupiter/Sonnen Konjunktion – einmal Fische, einmal Löwe mit Jupiter: Dabei stehen bemerkenswerterweise Venus und Mars gespannt oder ungünstig – erotisch eine Herausforderung: Saturn bildet ein Sextil für das Paar – Halt finden sie doch! …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: jetzt brodelt es natürlich karmisch im Haus 9 der Philosophie-Reihe, und für´s zehnte Haus wird sich mein Wassermann-Saturn etwas einfallen lassen …

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Philosophie der Astrologie 9

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Liebe Leserinnen und Leser,

Die Fragen, die wir bisher berührt haben, betreffen gewissermaßen die äußere Façon der Astrologie – zumindest dort, wo es nötig war, das Vorhandene zu lockern, soweit das Fundament der Sache bislang eventuell missverstanden wurde.

Der Frage – „Was ist Astrologie?“ – sind wir dabei jedoch keinen Schritt näher gekommen – schließlich geht es uns dabei nicht um deren Funktionalität – was sie kann und soll (das ist ja sowieso immer Thema hier im Blog und wird seit Jahren mit  Beispielen bestätigt) – sondern darum, was sie denn selbst überhaupt ihrem Wesen nach ist?

Ganz notwendigerweise kommt man, wenn man Philosophie betreibt, zunächst zu der Frage, „Was denn Erkenntnis selbst ist?“; eine Sache jedenfalls, auf die man fingerzeigend nur weisen kann, deren Wesen sich in ihrer Beschreibung zu erschöpfen scheint, ist der Philosophie kein angemessener Gegenstand. So interessiert uns (es sei denn als Designer, Schreiner oder Historiker) die Frage, was denn ein Stuhl sei, wenig: er ist was er ist, ein Ding von bestimmter Funktionalität zum Sitzen: das reicht.

Anders verhält es sich jedoch mit einer Lehre und ihrem Begriff, und zwar vor allem dann, wenn dieser Begriff nicht im Dinglichen, dem Anfassbaren zuhause ist, sondern sich in geistigen Bereichen bewegt. So beantwortet sich z.B. die Frage „Was ist Wissenschaft?“ nicht mehr nur dadurch, daß wir eben beschreiben, was sie so tut und was ihre Ziele sein mögen, sondern wir werden dann auch wissen wollen, was ihre Werkzeuge sind, auf welchem Fundament diese Werkzeuge stehen und wie sie sich begründen.

Eines dieser Werkzeuge, die Wissenschaft und Astrologie gleichermaßen nutzen, sind die Zahlen, ist – in jeweils eigenem Umfang – die Mathematik.

Gezweifelt haben wir zum einen an der Grundlage der Naturwissenschaft, der festgeschraubten Geschwindigkeit des Lichts, dem universellen Maßstab aller Maße, vom Meter bis zum Kilogramm, der durch seine eigene Relativität gerade die Fähigkeit zum Maßstab wieder einbüßt, zum anderen für die Esoterik an der Präzession – an der gleichmäßigen Großrhythmik der Erde im Bezug zur Milchstraße, aus der die Esoterik ihre Weltzeitalter-Lehre nimmt, und sie mit der Anzahl der menschlichen Atemzüge pro Tag verbindet  – wobei zwar nicht unser astrologisches System ins Wanken gerät – (hier zeigt sich, daß die Astrologie nicht ohne Sinn seit Christi Geburt auf den tropischen Tierkreis umgestellt hat) – weil dieser neue, christliche Tierkreis natürlich heliozentrisch ist – als Bezug der Erde zur Sonne und umgekehrt – wir aber doch genötigt sind, den jeweils eigenen Absultheitsanspruch zu überdenken.

Es ist ja gerade der rhythmische Gang des Tierkreises, der die Zeit bestimmt: in dem 12 definiert wird durch den Gang des Jupiters im Verhältnis zu Erde und Sonne. Die Sonne teilt das Jahr in vier und der Jupiter gibt die 12 – beide zusammen – Apollon der alten Welt – bestimmen die Zeit, die daher geo-heliozentrisch ist, und an der – dem Umlauf der Erde um die Sonne – auch die letzte Atomuhr sich eichen muss, weil dies in Wahrheit der korrekte Bezug zur Wahrheit der Zeit ist – hätte das Jahr nur 360 Tage, wäre auch die Zeit eine andere (die Geschwindigkeit unseres Bewußtseins würde sich ändern), denn die Umdrehung der Erde um die Sonne ist der absolute Maßstab der Zeit, die sich mit dieser Umdrehung erst bildet. Was die Zeit zum astrologischen Hauptbezug macht – Astrologie ist die wahre Hüterin der Zeit selbst.

Hier finden wir also endlich, was Astrologie wirklich ist: sie ist die Hüterin der Zeit – ihre Weisheit ist rhythmisch und hat einen rhyhtmischen Bezug zum Sonnensystem über die Sonne und Jupiter.

Der Verweis auf andere, kürzere oder ältere Tierkreise, ficht die korrekte Ausformung, die Blüte der Astrologie in der Gegenwart, nicht an.

Astrologie ist recht eigentlich – das habe ich versucht euch auch optisch nahezubringen – die früheste Mathematik – eine Sache, aus der die Zahlen unumwunden und parallel geboren wurden – durch das Abstecken von Feldern der Verhältnismäßigkeit – nur ein anderes Wort für Rhythmus – im Sand an Kultstätten wie Stonehenge, die ja überall anzutreffen sind auf der Welt in der ein oder anderen Weise.

Daraus ergibt sich auch eine Definition, was Zahlen sind: Zahlen sind Rhythmen – jede Zahl jenseits der Einheit ist bereits ihrem Wesen nach ein Rhythmus, eine Verhältnismäßigkeit – wenn man so will: ein Bruch, auch und gerade die natürlichen ganzen Zahlen.

Nun ist ja klar – wenn wir die 12 gewinnen aus den Umläufen des Jupiters einerseits – andererseits jedoch aus der einfachsten Form, ein Dreieck aus einer Schnur zu fügen, von dem nur zwei Strecken bekannt sein müssen, um die Länge der dritten zu errechnen, dann habe ich die 12 aus zwei ganz unterschiedlichen Quellen, beide Male jedoch empirisch, aus der konkreten Betrachtung der Wirklichkeit abgeleitet: einmal, indem ich die Bahn eines Planeten am Himmel 12 Jahre lang durchgezählt habe, bis er an seinen Ausgangspunkt zurückkommt (siderisch, an andern Sternen gemessen) ein anderes Mal, indem ich die 12 Knoten meines minimalistischen Maßbands gleichmäßig auf einer Schnur verteilt habe, aus der sich die magische Operation der Hypotenusen-Berechnung, der dritten Strecke des Dreiecks ableiten läßt, mit der ich Größenverhältnisse aller Art im Himmel und auf der Erde exakt berechnen kann, sofern diese Größenverhältnisse sich in geometrische Figuren zerlegen lassen. In diesem trifft sich Himmel und Erde – in der 12, der geometrischen Figur, die oben und unten durch den Raum bestimmt wird. Jupiter/Zeus. Der Blitzeschleuderer.

Ist es da ein Wunder, daß die Rechenmeister, überwältig von ihrer Macht, versuchen den Sinn  aller Welt an sich zu reißen? Ist es ein Wunder, daß diese Probe der Macht des Geistes in dem Versuch mündet, die Geometrie zur wahren Wirklichkeit zu machen, die Simulation der Wirklichkeit, ihren geometrischen Nachbau, als eigentliche Wirklichkeit zu behaupten und darzustellen?

Damit solches nicht passiert, ist zwischen dem endgültigen Missbrauch der Mathematik als Herrschaftssystems über Menschen und Dinge, der Versklavung des Menschen unter das Primat der sich verselbstständigenden Zahl, die Astrologie geschoben in ihrer wunderbaren Blüte exakter menschlicher Selbsterkenntnis.

Nun ergibt sich hier die Schwierigkeit, daß Zahlen zwar in einem geistigen Sinne durchaus existent sind, ihre Entstehung und ihr Ursprung jedoch im Dunkeln liegt.

Unser Erkenntnisweg wird dadurch leichter, daß wir dem Verdacht gefolgt sind, daß Zahlen (Mathematik) wohl aus der frühesten Astrologie selbst entstanden und geschöpft sind, daß also Astrologie im tiefsten nicht mit Mathematik kooperiert, sondern daß Mathematik selbst aus nichts anderem, wie der rhythmischen Raumvermessung der siderischen Urreligionen entstanden (geschöpft) sein können, und insofern Astrologie die Grundlage aller Wissenschaft ist.

Das erklärt auch die verbissene Feindschaft, die unsere heutige Naturwissenschaft gegen die Astrologie hegt, denn insofern ist Astrologie das wirklich Einzige, das in der Lage ist, dem Szientismus seine Grenze aufzuzeigen, dem staubtrockenen Zahlengerippe aus irrationalen Zahlen und Nicht-Euklidscher Geometrie die Frische wirklich lebendiger Seelenerfahrung entgegenzustellen.

Solange so die Astrologie der positive Stachel im Fleisch der negativen („positivistischen“, wie der Papst sagt … ) Philosophie (Naturwissenschaft) ist, kann jene sich ihres Sieges über das Bewußtsein der Menschheit nicht sicher sein, und muss den Feind – dessen Rechte tiefer und ursächlich verankert sind, der im Gegensatz zur negativen Naturwissenschaft den Kontakt zur Seele nicht negiert, sondern diesen Gott sei Dank behauptet – mit allen Mittel bekämpfen – wie dies ja auch geschieht.

Deswegen gibt es auch – solange die Naturwissenschaft nicht umkehrt und ihren Irrweg erkennt – keinen Frieden zwischen Astrologie und Naturwissenschaft, weil ohne die Astrologie jeder Kontakt zur kosmischen Wahrheit, und damit zum Glück der Menschen unterbrochen wäre.

Aus diesem Grund ist es gut, daß nur sehr wenige verstehen, was Astrologie eigentlich ist. Und es ist gut, daß die Astrologie erst erkannt wird, wenn man bereit ist, zur niedersten, zur verachtetsten Disziplin des Wissens vorzudringen, völlig frei von Dünkel und Besserwisserei, denn all dies sind nur Vergesslichkeits-Schleusen auf dem Weg zur einen unumstößlichen Wahrheit.

Was eine Zahl ist, weiß die Naturwissenschaft nicht. Die Astrologie weiß es wohl: Zahlen sind gemäß der Astrologie in sich selbst bereits Rhythmen; Rhythmen, die die Menschheit aus der Beobachtung rhythmisch sich bewegender Himmelskörper gewonnen hat, und zwar nur aus empirischer Beobachtung.

Wir haben hier eine Andeutung der Zahl aller Ganzheit, der 12 entworfen – alle anderen Zahlen lassen sich aus den ersten 12 ohne weiteres ableiten – und alle, die für die Astrologie relevant sind, finden sich als rhythmisches Geschehen im Himmel und dessen Bewegungs-Projektion auf der Erde wieder.

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Auch dieser Post ist nur ein Zwischenschritt, ein Fragment zum Ganzen – bald es es weiter – neue Türen werden geöffnet.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Astronomie

Philosophie der Astrologie 8

Liebe Leserinnen und Leser,

wie läßt sich Raum messen? Es gibt dafür nur eine einzige Möglichkeit: das sogenannte „Ägyptische Dreieck“, oder „Satz des Pythagoras“, der bekanntlich in Ägypten war, und es dort gelernt hat:

a^2 + b^2 = c^2

Wir haben zwei Strecken des rechtwinkligen Dreiecks und können darüber die dritte berechnen, sofern wir nur etwas „raumartiges“ aus allen drei Strecken machen, geometrische Figuren. „raumartig“, weil das Quadrat ja nur eine Vorstufe des Würfels ist, der eine Raumfigur* wäre.

So einfach dieser Satz ist, ist er doch ein Wunder – weil eine bestimmte Harmonie, die jederzeit reproduzierbar und nachprüfbar ist anhand der Methode, es erlaubt, etwas zu überblicken, das nicht direkt gegeben ist, sondern jenseits des zu beeinflussenden Umkreises, ähnlich dem Pfeil, den der Bogen schießt; allerdings prinzipiell unbegrenzt in der Möglichkeit der zu überwindenden Strecke (mit dem Geist). Aus zwei gegeben Dingen folgt ein drittes, das eben nicht mit der Hand zu greifen ist, sondern mit dem Geist.

Was bedeutet das? Daß es möglich ist, einen Kontakt in den Himmel zu haben, einen Kontakt in den Raum.

Was für die Ägypter/Chaldäer zunächst eine Feldvermessungesmethode gewesen sein mag, führt ganz allgemein zur Entdeckung des „messbaren“ Raumes.

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Man/frau braucht dafür nicht mehr, als eine Schnur mit zwölf Konten, wie sie vor allem die Feldvermesser nach der Nilflut mit sich getragen haben dürften, um den fruchtbaren Boden, nachdem das Wasser abgelaufen war, jährlich neu zu vermessen und einzuteilen, sofern man in der Lage ist, einen rechten Winkel zu finden.

Daher wird – aus der einfachsten nur möglichen Raum-Erfassunges Methode – auf der Grundlage der Zahl 12 – die gültige Einteilung der Sektoren/Felder in der Astrologie. Fast ist dieser Anklang noch direkter, als in unserem 12-teiligen Kreis im alten Horoskop-Quadrat ausgedrückt:

Daher ist die 12 die wahre Raum-Maß-Zahl. Weil es prinzipiell keine einfachere Methode gibt, unbekannte Distanz zu ermessen, ohne körperlich selbst dort gewesen zu sein. Der Geist bekommt eine dritte Hand, die prinzipiell bis in den Himmel reicht.

Dies ist die eine Annäherung an die 12-Teilung des Tierkreises; die andere ist die, daß uns von außen – gleichsam auf halber Strecke – echte Wesen entgegenkommen – Götter, Archetypen – die anzugeben scheinen, daß der Zauber der Hypotenuse nicht zufällig existiert, sondern auf der Spur eines Geheimnisses liegt, die ihrem wahren Wesen tatsächlich entgegenkommt.

Zusammengefasst ist das im Zodiak, der gebündelten Menschenweisheit, dem Grundprinzip – Fernrohr und Mikroskop zugleich – das unsere Astrologie darstellt: der „Alten Dame“, die sich – wenn einmal der Wahnsinn der Relativität allgemein erkannt ist –  als junges Mädchen erweisen wird, deren Testament zu früh geschrieben wurde.

Nun stellen Sie sich vor, daß die Entdeckung der Raum-Dimension als echte Handhabe der Entfernungsmessung einhergeht mit der Entdeckung der Zahlen selbst.

Gleichzeitig erlebt das Bewußtsein des Menschen die Erfahrung der Ganzheit des Seins, der Ungeteiltheit der Existenz selbst – weshalb Zahlen natürlich nur als Teile der Einheit verstanden wurden, und nicht – wie heute – die verlorene Einheit als Bruchstück und Lücke aus Zahlen unauffindbar gesucht werden muss.

Die Verbindung zur Astrologie und der heiligen Zahl 12 werden Sie auch leicht im physikalischen Standardmodell der Elementarteilchen wiederfinden:

      Quelle: Standard_Model_of_Elementary

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*genau genommen ist ein Würfel immer im Raum, und kann ihn also letztlich nicht vermessen, aber das ist eine andere Baustelle …