Astrologie

Lilith im Zeichen Wassermann

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

sparen wir uns gleich die Überheblichkeit! Bei uns allen steht ja Lilith irgendwo im Radix und laufend im Zeichen Wassermann ebenso, je nach Haus in unserem Geburtshoroskop. Dennoch ist Wassermann – die Gesellschaft, die Freundschaft – das Freiheits-Thema von Lilith-Energie mit getragen. Bei all dem spielt eine Rolle, dass gleichzeitig – großes Schiff! – Uranus, der Wassermann-Herrscher nächste Woche Zeichen wechselt. Vom Mars ins Venus-Zeichen, vom Feuer ins Erd-Zeichen.

Lilith wird eben auch beobachtet als wirksamer Kraftpunkt in einer – siehe oberes Bild eines Marktplatzes (u.a. auch stark Wassermann, wg. Öffentlichkeit, Gemeinschaft, nicht wg. Handel) mit stürzenden Perspektiven des Weitwinkels – schrägen Art, besonders eben, wenn die HoroskopeignerInnen starke Wassermann-Betonung bzw. Verbindung haben.

„Hat mein/e Freund/in wirklich gute Absichten mir mir und – wichtiger! – ich mit ihm/ihr?“ – ist eine gute Lilith in Wassermann Frage – es ist nicht die Partnerschaft gemeint. Dabei muss es nicht um Misstrauen gehen – es kann auch Gedankenlosigkeit sein oder Egozentrik oder beides. Darf man den gesellschaftlichen Forderungen zur Zeit trauen? Hier wäre explizit auf diejenigen gesellschaftlichen Gruppen zu achten, die sich aktuell als die Guten platzieren können („Rettet die Bienen“), obwohl ihre eigene Energiepolitik die Monokulturen zur Gasgewinnung aus Stärke und Gülle subventioniert und damit maßgeblich für das Insektensterben mit verantwortlich ist, ohne, dass ausser Worten Aussicht auf Änderung dieses Wahns bestünde (das steht gar nicht zur Diskussion). Ich glaube nicht, dass die Energiebilanz Mais/Gülle/Gas mit allem drum und dran positiv ist, deshalb Wahn. Geändert wird er deswegen nicht, weil die Landwirtschaft mit diesem Subventionsprinzip sehr zufrieden zu sein scheint. Halb Niederbayern eine einzige Agrarfabrik. Überall grüne Plastikkreise mit Deckel, wie synthetische Serien-Kornkreise. Man hat investiert und der Staat hat sich vertraglich gebunden.

Obwohl also scheinbar nur Lilith, ein körperloser berechneter Punkt, zweiter Mittelpunkt der annähernd elliptischen Bahn, die der Mond um die Erde beschreibt – denn es sind ja immer Spiralen, deswegen „annähernd“ – mit dem Spiralgedanken wird die volle räumliche Anwesenheit mitgedacht, da hat Dr. Steiner, Venus in Wassermann drittes Haus (seine eigene mittlere Radix-Lilith bei 13.45° Widder) durchaus einen Punkt! – so ist doch dieser auch „Erdschatten“ genannte Bereich bereits seit den alten Ägyptern bekannt, wie die Privat-Ägyptologin und Astrologin Edeltraut Lukas-Möller jedenfalls lehrte. Sie stellte einen den Maja ähnlichen ägyptischen Systemkalender der astrologischen Interpretation auf, der aber ebenso, wie der Maja-Kalender von starken Formalismen geprägt war und deswegen, wie auch die klassische Astrologie als formalistische Charakterkunde in unserer Zeit zu Recht von der offeneren, freier interpretierenden psychologisch/mythologischen Astrologie abgelöst würde, die den Charakter wie ein Wunder 1:1 abbildet. Dennoch muss man/frau als AstrologIn die alten Systeme kennen und teilweise mitdenken.

Und wie sollen wir das jetzt ändern, bei Lilith in Wassermann? Unter der ja das Volksbegehren zustande kam. Für eine Umkehrung des Trends reichen kosmetische Massnahmen nicht, eigentlich müsste alles komplett auf – nicht Bio – sondern Demeter umgestellt werden – wegen der Nutztierhaltung, die dann die Massentierhaltung ersetzt. Aber der Vegan-Hype steht auf Lilith-Soja aus Südamerika. Lilith in Wassermann: gesellschaftlicher Kampf ohne Lösung – wie auch die Gelbwesten, Attac verliert gestern die Gemeinnützigkeit, etc. pp. …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Mundan, Weltbild

Freitag der 13.

Liebe Leserinnen und Leser,

„Es geht bei jeder Zeitangabe um einen Vergleich zwischen zwei Geschwindigkeiten,“ schreibt Wilhelm Hoerner (Zeit und Rhythmus, Urachhaus): „Wir messen die Zeit mit dem Raum.“ Das ist der eine Grund dafür, daß uns die 13 unheimlich ist, denn der Tag passt nicht rund ins Jahr, ebensowenig, wie der Monat. Das bedeutet: Monat, Tag und Jahr als natürliche Rhythmen sind nicht mit dem Zahlensystem „synchronisiert“.

Würden wir immer nur Tag auf Tag zählen, um uns weiter um nichts zu kümmern, hätten wir keine Probleme. Da nun aber Mondrhythmen und Sonnenrhythmus angepasst werden wollen, braucht es Kommazahlen und Schaltjahre, oder beim Lunisolarkalender ca. alle zwei Jahre einen eingeschobenen 13. Monat, damit es wieder passt. Was allerdings nahezu perfekt synchronisiert ist, das ist der Venus – Erde Rhythmus: 8 Erdjahre sind 13 Venusjahre, so genau, wie eine hochpräzise Uhr, die nur sehr sehr gering  nachgeht.

Der heilige Ibis mit den zwei Wesenskörpern des Menschen um das Lebenszeichen herum,

er möge uns Weisheit gewähren!

Daher haben die Maja die 13 zum Grundrhythmus ihres Zahlensystems bestimmt, weil sie im Erde-Venus Rhythmus die präziseste Einheit fanden.

Schauen wir uns das mal näher an:

„8 Erden-Jahre sind sehr genau 13 Venus-Jahre“, sagte ich.

John Meeks (Planetenspähren, S. 22), beschreibt detailliert:

„Die Bestimmung der Rotationsperiode erfolgte nach Radarbeobachtungen von vier aufeinanderfolgenden unteren Konjunktionen der Venus mit der Sonne zwischen 1962 und 1967. Das Ergebnis war zunächst eine Periode von 242,982 +/- 0,04 Tagen retrograd. Die Übereinstimmung mit der sogenannten stabilen Resonanzperiode zwischen Venus und Erde 243,16 Tage) war so genau, daß die Annahme nahe lag, sie sei identisch.“;

Erde und Venus tanzen gewissermaßen perfekten Walzer miteinander. Und die Zahl 13 ist wohl daher für die Maya eine Zähl-Grundeinheit gewesen, denn wir wissen aus dem Dresdener Codex, wie gründlich die Venus ins schriftliche Aufzeichnungssystem eingegangen ist. Aus dem Rhythmus von Erde, Sonne und Venus haben Sie ihre gesamte Zählung hoch gerechnet und eingeteilt.

Freya wiederum, die keltische Venus, ist klar mit dem Freitag assoziiert, und hier bringt also „abergläubisches“ Volkswissen zwei Dinge zusammen, die ohnehin nicht getrennt sind.

Wie das nun zu werten sei? Ich habe den 13. und gar schon auch Freitag immer als besonders frei empfunden … ! Mal gucken, wie sich´s macht bei Mond in der Waage heute Abend.

Geschrieben am 13.05.2011 18:40 bei Venus-Merkur Konjunktion! – bei hauptsächtlich Waage-Aszendent.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus