erst im Zeichen Widder treffen sich Mars und Venus, wenn Venus schwach wird, weil nicht mehr erhöht, wie in den Fischen und Mars, weil dann im eigenen Zeichen, stark, nicht, wie jetzt schwach.
Aber dann drehn sich nach altem Brauch die Deutungen wieder um: gut ist ja der starke Mars, weil in seiner „Art“ – steht er schlecht – fremd, handelt – besser, der Art entsprechend im eigenen Zeichen, dann steht er gut – also, wie jetzt im Zeichen Widder!
Es ist also nicht ausgeschlossen, daß mit Mars im Widder Ritterlichkeit aufkommt. Γιάνης Βαρουφάκης, der hellenische Finanzminister, bekommt Kraft, weil er Widder ist …
… und magischer Aszendent … im Zeichen der Fische werden grundlegende Finanzdinge gewandelt. Erstmal morgen die Venus/Mars Konjunktion: vielleicht gibt es eben doch Frieden – und dann der Wandel Europas durch Hellas – Finanzdinge, Öl. Die Abschreibung der Schuldentilgung als Kriegsreparation steht doch im Raum – auch Fische-Thema. Die deutsch/hellenische Freundschaft wird ja in Wahrheit jeden Sommer durch unzählige Touristen und jahrein jahraus durch viele bei uns seit langem heimische Hellenen getragen!
Hier scheint mir eine geistige Umkehr von Nöten – es zeigt sich unbedingt in der sogenannten „Flüchtlingspolitik“ – Europas Entführung durch einen Stier, der eigentlich Jupiter/Zeus ist – nach Kreta – des Imperiums Gründungs-Mythos. Europa sollte das Mittelmeer wieder zu seinem Zentrum machen. Der zauberhafte Kulturraum der angrenzenden Altstädte, die gerade zerschossen werden, sind schon Europa – ist schon der Fische-Mythos, der die Sehnsucht nach Freiheit mehr noch als mit der „Neuen Welt“ mit dem freien Mittelmehr verbindet …
Diese Freiheit ist definitiv bedroht. Vor gar nicht langer Zeit (2008) dachte man noch daran, Solarkraftwerke in die Wüste zu bauen – jetzt platzt, wie aus einem alten Schlauch, überall mittelalterlich anmutende Soldateska heraus – auf Pick-Ups in Piraten-Manier – unsere Waffenlobby & Putin verbünden sich mit dem nächsten starken Mann in Ägypten – der auch prompt in Libyen bombardiert.
Wie findet Europa zu sich? Wenn in Nordafrika alle Grenzen des ersten Weltkriegs neu gezogen werden – und Rom sich vorsehen sollte, da es als Kriegsziel genannt wird …
im nachhinein erweist sich dieser Film – und cineastisch von den Matrix-Machern „Wachowski Starship“ ja sogar zu Recht, weil sie im Prinzip nur den Trend fortsetzen, den sie selber in die Welt gesetzt haben, als wilde Mischung von Zitaten, dabei (wie in Hobbit) dem Slapstick nicht auszuweichen – das ist neu – alt hingegen seit Matrix jenes Ebenen/Reality-Mix, das wirklich die cineastischen Möglichkeiten einsetzt und mehr noch – nur dort anschaulich realisiert werden kann.
Und wieder ist der neue Film (Cloud-Atlas habe ich nicht gesehen) ein Spiel mit den Begriffen „Simulation“ und „Realität“.
Der magische Eingang, der interessanterweise gewählt wird, ist die Astrologie. Einmal natürlich im Namen des Films. Jupiter aufsteigend … Jupiter Jones stellt sich – ein russophobes Intro über die Ermordung ihres planetengucksüchtigen britischen Vaters in St. Petersburg geht voran – als geboren im „Sternzeichen“ Löwe* mit Jupiter am Aszendenten auf 27 Grad vor – aber /Schnitt/ und dann Gesicht der freundlichen Frau Jupiter: das Problem mit der Astrologie sei, „daß sie totaler Schwachsinn ist.“
Nächster Schnitt: es wird gleich der schakespearehafte Auftritt des bösen häßlichen Königs geboten, man glaubt sich auf der Bühne. Also etwas ebenfalls sehr unglaubwürdiges, eine bewußt zum Weltbild der Astrologie in Konkurrenz tretende Phantasiewelt, die aber gleichwohl dazu angetan sein wird, das Bewußtsein der Jupiter Jones im Reich der Phantasie – aber jenseits des „totalen Schwachsinns Astrologie“ – eine wahrere Welt erfahren zu lassen: das Reich der Technik.
Was passiert folgerichtig auf der Bühne? Sie wird durch unglaubliche technische Simulationen von raum-gleitenden Flugobjekten jeder Art vergrößert, und schließlich wird die wahre Erde, unsere blaue Murmel im Hintergrund Teil der Bühne des Films … Das ist die Spitze der Simulation.
Die Geschichte ist natürlich immer dieselbe: Prinz, Prinzessin, Kampf, Verwundung, Sieg, die Schuld einer Familienträgödie und die Überwindung dessen durch persönliche Opfer, die aber schließlich dazu führen, daß der geläuterte kehlenbeißende Wehrwolf von Mann – die Prinzessin heiraten darf, was erst möglich war durch die Tötung des bösen Königs und der Einsetzung des Regimes der Großzügigen und Gerechten – und eben die Überwindung des Bissinstinkts des Wolfhelden gegen blaues Blut, und seis das einer unbekannten Putzfrau mit russischem Familienclan als Putzkolonne, die Aber plötzlich – während sie schon in Gefahr stand, ihre Genetik zu verkaufen, ihre Eizellen, netterweise zur Besitzerin der Erde selbst wird, als quasi großer Eizelle.
Der verbrecherische Ausbeuterclan der drei Königskinder, die einen bedeutenden Teil des Universum unter sich aufgeteilt haben, einer riesigen Industrie, von der die Erde nur ein sehr kleiner Teil ist … und dafür gleich hinter dem Auge des Jupiter eine Industrie für die Produktion von „Zeit“ aus Menschenleben, deren „Gewinnung“ zynisch mit „Harvesting“ – „Ernten“ besprochen wird. All das leisten Menschen, die sind, wie wir, nur daß sie dank technischer Revolution herausgefunden haben, wie sie sich immer zellverjüngern können um z.B. 14003 Jahre alt zu werden, ein Jungbrunnen, dem Aprodite entsteigt, nachdem sie im Zeitquell anderer genommener Leben gebadet hat.
Wie gesagt, seit neuestem wird die story mit einer eingebauten Parodie ihrer selbst geliefert – Das technische Wunderstadtwerk wird „Müllhalde“ genannt.
Mühelos läßt sich diese Geschichte als Allegorie der irdischen Verhältnisse lesen. Sie ist die perfekte Simulation – die pyromanischen Szenen, die ja – wenn das Produkt aus Hollywood kommt – nicht fehlen dürfen – sind brutal übersteigert. Unumwunden werden die Attribute Roms zum x-ten Male cineastisch beschworen – Sloterdijk hat Recht – es geht nur um´s Imperium (Romanum) – also ein Film im europäischen Geiste. Im Plausch der Königsgeschwister sieht man als Zwischenschnitt (Stadtlandschaft nach „harvesting“) die Architektonik des Museums in Bilbao und das schiefe Haus zu Prag von Vlado Milunić und Frank Gehry …
Am Schluss wird die Astrologie nochmal zitiert: daß vom Freund ganz besonders wichtig das Sternzeichen sei sagt Jupiter Jones Mutter – aber wir wissen ja schon, daß er ein halber Wolf (Fische), der kosmische Krieger ist.
Im Abspann girlanden dann, gleichsam zur wortlosen Wiedergutmachung des Eingangs-Ädikts – die Tierkreiszeichen in schönsten Bändern durch den erleuchteten Kosmos von Warner Brothers …
Die Musik des Films ist insgesamt zu bombastisch – und natürlich ist das vollkommen symmetrisch durchinszenierte Drehbuch nach dem block-buster-Strickmuster immer mehr beunruhigend perfekt auf den nice & stupid militäry-user ausgerichtet, die/der sicherheitshalber die gleiche Geschichte von seinem eigenen heldenhaften Opfer und Kampf sehen will.
Beim Kino-Start am 5/6 Februar 2015 stand Jupiter im Löwen in genauer Opposition zur Sonne im Zeichen Wassermann, Merkur ebendort rückläufig. Vielleicht sollten die „Macher“ dort die Astrologie nicht herausfordern, denn das muss ja floppen …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
* tatsächlich ist Mila Kunis, die Schauspielerin von Jupiter Jones: im Löwen am 14.8.1983 geboren – in der Ukraine, zufällig …
unfreiwillig, weil frei von Kenntnis, zwar. Aber eben zur Koinzidenz just an Steinbock-Mond (ab 23:00). Hier die künstlerische Fotografie der im Spiegel abgebildeten Steinbock-Mond-Münze des Augustus – dieser „Ziegenfisch“ hat ein Füllhorn als Rucksack und eine Art Gangschaltung im rechten Vorderfuß … Augustus war Jungfrau-Sonne, sonst, aber sein Mond-Zeichen, Steinbock = Ziegenfisch, schien ihm wichtiger, drum ist es auf den Münzen …
egal, ob es um Zwangs-Maser Impfung , bzw. den moralischen Druck dazu in Medien und Anzeigen – geht – oder um die Früherkennungsmöglichkeiten wegen des Down-Syndroms – oder die vermeintlich unvermeidbare Kaiserschnittrate (während das freie Hebammenwesen mit dem Versicherungs-Hebel ausgehebelt wird) – dies ist die Herausforderung, vor der uns die Philosophie warnt: wir sind gestellt. Im Grunde seit der Anti-Baby-Pille, mit der Matrix-Neo seine eigene Existenz verhindert hätte …
„Welche Krebsarten die ersten Tests entdecken sollen, will er aber noch nicht verraten,“ so steht es allen Ernstes da, als wäre es ein TV-Ratespiel, die Stars noch hinter der Bühne …
Und solches schreibt Julia Koch (wohl zur Ablenkung wegen der multirestistenten Keime in Kiel, die der Spiegel, soweit ich weiß, in der aktuellen Ausgabe verschweigt) … :
Man braucht wenig Phantasie, um das an die Gesundheitskarte, die Akte bei der Krankenkasse (oder wahlweise gleich an´s Ministerium für „Information und Informationswiederbeschaffung“ – NSA -… ) und natürlich die vorerst unverbindlichen Operationsempfehlungen zu koppeln, die nach wissenschaftlichen Standarts zu erfolgen hätten – welche das sind, legt die Gruppe fest, die Impfstoffe verkaufen will und – kein Scherz! – nach der neoliberalen Hochschulreform die meisten Lehrstühle bezahlt: und schon sind wir das Material der Apparate, die uns operieren. Wer das nicht glaubt, schaue sich mal auf einer Intensivstation um.
Derweil stagniert die Schmerzforschung – es sei unglaublich schwer, jenseits des Morphiums noch Mittel zu finden, obwohl es Studien über Springmäuse gibt, denen auch der vielfache Skorpion-Stich keine Schmerzen zufügt, weil ihnen ein Enzym, bzw. dazu das Gen fehlt: soweit der Experte aus der Bio-Tech-Forschung …
Dazu passen natürlich wieder Rudolf Steiners Hinweise über das Nervensystem und die bemüht niedlichen, mangels Alternativen erfolgreichen Absichten Hollywoods, die Seelenhaftigkeit der Apparate-Welt durch alberne Simulationen zu verschleiern …
dieses Hasen-Portrait lehrt uns vor allem: Wachsamkeit. Es ist noch nicht vorbei! Immerhin scheinen weite Teile der Presse inzwischen wahrzunehmen, daß es zwei Seiten gibt. Ist Petroschenko überhaupt in der Lage, seine Freiwilligen-Extremisten zu stoppen? Unsere Presse stellt den Krieg immer noch so dar, als ginge es um Patrouillengänge, ausgebrannte Panzer und das Verteilen von Mineralwasser. Putin ist sich sicher, daß sie viele Soldaten eingekesselt hätten, und eben darum verhandeln. Denkt also militärisch-kleinkariert.
Daß die Ukraine und Hellas gleichzeitig im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, weist wahrlich auf die tiefere Ebene Westrom gegen Ostrom – Katholizismus und Papismus gegen Orthodoxie – denn wenn eines auffällt in diesem „Konflikt“, dann ist es das Fehlen der Stimmen der Kirchen … *
die Jupiter-Sonnen-Konjunktion ist gut, die quasi noch Saturn-Opposition und dann noch Saturn & Pluto Fische – man denke an seine riesige, alles Wissen der Welt umfassende Sammlung an Kunst, Tier und Mensch sogar – eher problematisch.
Die Mode – so perfekt sie geschnitten ist, ist tatsächlich, wie Egon Fridell so meisterlich beschreibt – frivol bis in den betonten Perfektionismus der Dekoration hinein – und scheint der Renaissance, eines entfesselten Zeitalter der Lust eigenste Äußerung zu sein …
… was jedoch, wie Fridell auch ausführt, darin gipfelte, daß die durch Kolumbus Reise mitgebrachte Seuche (die Indianer hatten dafür eine Therapie) auf´s grausamste quälend sich niederschlug und den Herrscher Rudolf II wohl auch selbst erfasste …
Für die Geschichte der Beziehungen zwischen Europa und Amerika sollten wir deshalb auch mal tiefer in der Zeit suchen. Amerika ist ja im wahrsten Sinne des Wortes Europas Traum – während Europa auch Amerikas Traum ist.
Liest man heute in der FAZ – dann wimmelt es nur so von Militarismus – Waterloo wird besungen und fein in Bezug auf das Verhältnis der Briten einerseits und der Franzosen andererseits zu dieser „Schlacht“ analysiert – Napoleon sei eigentlich militärisch „genial“ gewesen, usw.
Man geht mit einer löweartigen Droh-Gebärde in die Verhandlungen, anstatt dafür zu sorgen, daß das Usurpatoren-Regime aus Kiew mit den Seperatisten verhandelt – schließlich hat Putin Poroschenko freundlicherweise anerkannt, obwohl Janukowitsch geputscht wurde.
Putin weiß ganz genau, daß er als Superhero „Bad Boy“ die Waffen-Lobby der ganzen Welt hinter sich hat, und schenkt als ironische Botschaft an die Welt dem Militär-Diktator in Ägypten eine Kalaschnikow …
Was man durchaus realistisch braucht, sind begrenzte Konflikte, die alle „Partner“ zwingen, aufzurüsten und ihre schnellen Eingreiftruppen auf dem neuesten Stand zu halten. Das dreckige Geschäft mit dem Krieg – auch die Inkaufnahme seiner Eskalation – fängt aber in den Waffenfabriken an.
Wahrhaft richtig ist einseitige Abrüstung zur Vertrauensbildung. Respekt. Wo sind die Friedensforscher?! Wollen wir wieder schlafwandelnd in den Wahnsinn gleiten? Schon bröckelt die übermüdete merkelsche Entschlossenheit, sich gegen Waffenlieferungen zu stemmen, denn auch ihre Partei ist ja bekanntlich solchen Themen (K.H. Schreiber) eng vertaut.
Was können wir selber tun? Brückenbauende Ideen finden und realisieren … ! Wenn sich Krieg entwickelt, dann immer an Stelle von etwas positivem Anderen, das sich stattdessen zum Segen entwickeln könnte, aber nicht bemerkt wird. „Die Wahrhheit tun“.
Rudolf Habsburg hat – so sagt man – Krieg gemieden und hat deswegen kein „Der Große“-Prädikat.
ab und an (aber nicht zu laut!) – ist es sinnvoll auf die astrologischen Analogien zur Information im öffentlichen Bereich hinzuweisen, weil sich dort die Signatur der Planeten, Zeichen und Sterne durch jede Einzelheit* offenbart, …
9.2.2015 18:55 Nürnberg
Die Schweiz ist dazu passend vor allem Jungfrau, bzw. – wie Basel – an die Fische/Jungfrau-Achse gewiesen, und wer die Atmosphäre dieses Flüsse- und Seeuferlandes voller Kontore kennt, wird mit beiden Eindrücken reichlich Schlüssel finden – auch so ein vielverwendetes Symbol aus Helvetia … Neulich habe ich mitbekommen, daß nicht alle den Asterix-Band kennen:
… und daher den Witz mit dem Stöckchen und der „sauberen“ Orgie vielleicht nicht komisch finden … Das mit dem Käse (und vor allem dem Edelweiß!) als wahrer Schatz verweist darauf, daß Helvetia auch noch von einigen, z.B. William Lilly, dem Stier zugeordnet wird – was ja klar ist …
Zur Lilith in Jungfrau passen aber auch solche Katastrophen-Nachrichten, insofern es den Medizinal-Bereich im weiteren Sinn betrifft … :
Es wird immer behauptet, Europa sei noch keine politische Einheit – aber eine juristische wohl. Die groteske Entscheidung wurde mit knapper Mehrheit getroffen und könnte weitreichende Folgen für die ganze EU haben.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
* Wirklich jede Einzelheit, wie Thorwald Detlefsen (in Schicksal als Chance) wunderbar schlüssig erklärt.
der gefrorene Bronze-Sänger in der Rosenau hält sich mit dem Klang der Stille warm! Der Chor, den er leitet, sind aktuell die Spatzen, die sich in riesigen Gruppen mitten im Blicke verbergenden Gezweig aufgeregt viel zu sagen haben.
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