a tempo, Astronomie, Geschichte, Kultur

Zu Wolfgang Held in „a tempo“ Mai 2015 „Vom Abschied zu Ankunft“

Lieber Master Held,

die alten Ägypter beobachteten das Phänomen der Präzession ebenfalls: es war keine neue Erkenntnis, herauszufinden, daß der Tierkreishintergrund sich bewegt. Tatsächlich muss ein Grund gefunden werden, warum er einen Anfang hat und von dort bis dort gezählt wird – die Sesshaftigkeit? Denn solange man/frau zieht, wie die Herden, wird die Jahreszeit – kosmopolitischer erlebt.

… und diesen Grund gibt es auch: es ist die Tag/Nachgleiche zu 0-Grad Widder im Frühling: aus diesem konkreten Ereignis – ich sage nicht „Datum“, denn das ist ja erst davon abgeleitet, ergibt sich die ganze Geometrie (bei zumindest relativer Sesshaftigkeit) …

Es kann aber sein, daß die alten Ägypter nicht die Präzession fanden, sondern einen Bezug zu Sirius, der Sonne nächster Stern, unserem Nachbarstern! Daß sie die Bewegung des Fixsternhimmels nicht sahen, ist ausgeschlossen. Aber sie deuteten es anders: sie sahen kein Kreisen, wie wir heute glauben, sondern ein Pendeln: man nannte es Trepidation und es gab exakte Aufzeichnungen davon, wie Herodot berichtet.

Die Galaxien im Hintergrund haben sich in der Messung als weiter entfernt erwiesen, der Zusammenhalt ist beweglich, deshalb ist der „siderische“ Tierkreis ein Irrtum: gerade der tropische Tierkreis ist so modern, wie der aus ihm entstandene Quintenzirkel …

Warum Irrtum?

Sicher nicht in der Hinsicht, als daß die Sterne/Galaxien einen wahren Bezug zum Hintergrund bilden. Wenn Jupiter vor dem Fixsternhintergrund der Zwillinge steht, fällt es der anthroposophischen Lehrerin schwer, vom Tierkreiszeichen Krebs zu sprechen, wo das Zwillings-Quadrat idealistisch so offenbar ist in Himmelserscheinung und Zeichen. Warum aber das Zeichen des Quadrats, des Tempels mit dem Zeichen Zwillinge zusammenhängen könnte, ist sie zu sagen nicht mehr in der Lage, doch auch das „Quadrat“ am Himmel gibt darauf nicht sofort Antwort – historisch gewiss – praktisch haben wir aber Krebs-Zeit: nicht Frühling mehr, sondern Sommer.

Robert Koch klärt es so: es sind ja, vor ca. 2000 Jahren fixiert, die Sterne im Hintergrund nach den Jahreszeiten-Sektoren der Erlebnis-Gegenwart benannt worden, nicht umgekehrt.

Heute fragen wir: welchen Halt haben wir im Kosmos? – sinnvoll, zunächst dort zu verbleiben, wo ein klarer Bezug gegeben ist: der Frühlings Tag/Nachtgleiche, aus der sich, in 12 Sektoren gerechnet, alles andere ergibt.

Denn das ist ja zunächst gewiss: unsere gnädig spiralende Bahn um die Sonne, deren Teil wir sind, wie sie das unsere mit all den anderen Götterplaneten und Sphären: ist als zentraler Bezugspunkt unserer kosmischen Raum-Orientierung die rhythmische Sicherheit, Zeitmessung: das Jahr ist – solange die Erde eine Bahn um die Sonne zieht – Maßstab der Zeit.

Das gilt auch noch im Zeitalter der Atomuhren, denn die können sich auch nur der Sekunde, also der Sonne angleichen. In diesen Maßstab der Zeit wuchsen die Mythen und Benennungen um die Konstellationen – oft Ereignisse darstellend – z.B. Phaeton … Krebs ist auf Ägyptisch Skarabäus, Löwe & Jungfrau dort vertauscht, etc. – das ändert aber nichts an unserer Astrologie, die Sonnen- also „Ich“-orientiert ist aus dem Verhältnis Erde zur Sonne.

Deshalb, lieber Herr Held, ist es meines Erachtens besonders irreführend, „die kosmische Heimat eines Planeten im stellaren Rahmen“  zu betrachten.

Nicht, daß es falsch wäre – es ist zutreffend – aber eben das Zutreffende verschweigt unter Umständen den entscheidenden Zusatz: auch nach Rudolf Steiner ist die „kosmische Heimat“ der Planeten das Tierkreiszeichen, das aus der Jahreszeit sich bildete: er beschreibt das in einem Vortrag (Siehe „Mensch und Sterne“) ganz genau: wie der Widder sich gebildet hätte als Symbol, der Wassermann, etc. der jahreszeitlichen Tätigkeit: und danach hat man die betreffenden Hintergrundkonstellation genannt. Sie nun versuchen, während es gerade gelingt, die Menschen auf den Bewußtseinsseelenpfad der Sonnen-Ich-Astrologie aufmerksam zu machen, den Blick in eine verflossene Epoche.

Das ist auch deshalb schade, weil gerade in der individuellen, psychologischen Astrologie dem Menschen ein Spiegel entstanden ist: es bildet nach tropischen Gesichtspunkten den wahren Charakter ab, das, womit er „angetreten“ ist auf seinem Weg vom Jenseits ins Diesseits, und zwar inklusive des neu entdeckten Chiron mit einer solchen Präzision, daß allein die praktische Charakterbeobachtung bis in die Physiognomie hinein die tropische Astrologie unserer Tage als offenbares Wunder erscheinen läßt, um so mehr, als daß dieses Wunder technisch vermittelt wird.

Ich empfehle Ihnen hierzu auch Ulrike Voltmer, „Wie frei ist der Mensch?“, „Der Tropische Tierkreis“, Urachhaus 1999.

Wer das nicht weiß, arbeitet nicht als praktischer Astrologe: Saturn ist nun mal nicht in der Waage, aber strebt wohl wieder auf Skorpion zu: rückläufig. Was wäre Argument, Ihre, für mich – verwirrende –  Haltung zu überdenken?

Denn, wie Ulrike Voltmer schreibt: „… auch das ist eine Errungenschaft des griechischen Geistes und erhält im Mysterium des Christos, des Mensch gewordenen Gottes, dem die Astrologen aus dem Orient bei seiner Geburt huldigen, eine neue spirituelle Dimension.“ (U. Voltmer: „Wie frei ist der Mensch?“: S. 165)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

Kultur, Mundan, Quadrat

Geheimdienststrudel …

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Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur/Quadrat Neptun: just bei diesem Bild blieb der Computer hängen um …

Computer hängt

08.05.2015 14:05, Nürnberg

Also noch so eine Neptun-Geschichte: das Bild ist ein screen-shot (mit der Camera) des Posts meines guten Jungfrau-Freundes, dem ich ausnahmsweise auf facebook folge, ausnahmsweise, weil ich facebook nicht ganz verstehe und nur – ich geb´s zu – als Multiplikator nutze – nicht mein Stil … Mein Freund gehört zu denen, die sich subtil, in der Auswahl seiner Netz-Zitate, darüber lustig machen, daß der BND und die NSA gemeinsam in Europa spionieren – nutzt aber facebook, wie ich ja auch.

Wir selbst halten uns jetzt auf der Seite einer Firma auf, siehe hier:

Über uns — WordPress.com

… in Santa Cruz, Californien;  – scheint aus lauter netten jungen Leute zu bestehen – die können natürlich alles lesen, war hier geschrieben wird. Und wahrscheinlich haben sie jetzt oder installieren in Zukunft Maschinen, die in der Lage sind, FreidenkerInnen zu erkennen, – aber bislang kümmert sie das nicht und es wäre sogar denkbar, daß gerade Freidenkertum dort extrem erwünscht ist …

Die Firma aus Californien nervt neuerdings mit infantilistischen Design-Veränderungen: erst probeweise, dann zwangsweise, wie der Gringo so ist. Ich zahle 99 $ im Jahr für mehr Speicher und keine Werbung für mich & euch, ist aber sonst neutral und mit gutem Service, wenn ich mal Probleme habe. Daher bin ich auch ein Gringo … :-) …

Nur: wenn wir etwas geheim halten wollten, können wir das natürlich nicht im Netz oder am Telefon machen – das weiß doch nun jede/r …

Und zum Thema gehört auch die nunmehr zynisch gemachte Marke NSU — ursprünglich für Technik und Autos, Motorräder!

Was die jüngere Generation einfach nicht gebacken kriegt: man kann nicht amerikanische Kultur konsumieren wie Kino-Popkorn und gleichzeitig anti-amerikanisch sein: das ist ein Widerspruch.

Freilich bedenklich: wieder rüsten die Amerikaner die Ukraine nach. Und sie hätten auch den Putsch in Griechenland organisiert, der die Militär-Junta an die Macht brachte, wird in der TAZ gesagt (welchen eigentlich nicht?: Kambotscha, Chile, Iran, Kongo … – immer wieder die Demokratie, die fleißig Militär-Diktaturen schafft) …

Wahrscheinlich wissen das die jungen Leute in Santa Crux nicht – aber sie haben alle vom neuen Helden Edward Snowden (Zwillinge/Kerbs) gehört, der sich in Moskau vor der Gerechtigkeit ihres Staates schützt, und wahrscheinlich nicht mehr von Julian Assange (Krebs) WikiLeaks – de , der zusammen mit dem armen Bradley Mannings (Skorpion) die US-Armee als kaltblütige Mörder entlarvte und nun, schon fast vergessen, von den SchwedInnen in der Ecuardorianischen Botschaft zu London befragt wird: endlich.

Wer weiß, vielleicht haben sie ihm das Leben gerettet?!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Bürgerbewegung, Kultur

Merkel nochmal Kanzlerin?

Wind of ChangeInnen Angela Merkel, außen 06.05.2015

Liebe Leserinnen und Leser,

tapfer hat sie bisher durchgehalten, doch nun, noch vor der nächsten Bundenstagswahl, steht doch ein Wandel an. Schon im Frühjahr 2016 – wenn Saturn sich im Schützen rückläufig der Kanzlerin Aszendent nähert, meine ich.

Heute, wir sehen es auf oberem Bild –  ist Saturn im 12. Haus Auflöser – aber die Finalität Waage ist noch im Aufbau, Jupiter laufend kommt dort mittelfristig in eine Aufgabe des Ausgleichs hinein … Posten in Europa?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Länder, Mundan

Schuh in der Spitzwegstraße

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Liebe Leserinnen und Leser,

Merkur und Venus (Bienen) noch beide im Zeichen Zwillinge. Ich habe die Zeit für eine Landpartie genutzt – wo Jean Paul in Lauben dichtete …

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Dennoch stellt man sich stundenastrologische Fragen – „Wie wäre es, in dieser Landidylle zu leben?“ (im Winter nicht so idyllisch); – aber die Antwort zeigt Saturn rückläufig am Aszendenten – nichts, wie Schwierigkeiten würde es bringen: mein Planet – nach alter Lesart Mars am DC – vollkommen in der Hand von anderen (Grundbesitzern, Stier – und die kenn ich auch), nicht im eigenen Bereich … dazu Lilith im Ergebnishaus 10 …

Hier darf der Löwenzahn wachsen für die Bienen, wird nicht in diesem Zaubergarten – wie leider fast überall – chemisch vertilgt – eine Vorgarten-Unsitte – das Grundwasser trinken wir doch, Leute!

Jupiter bringt Haus 4 – nach 9 in Löwe in diesem Horoskop … : passt sehr gut so.

Der Garten wurde vor vielleicht 60 Jahren von einem Imker konzipiert und dessen Geist wirkt dort weiterhin.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur

Fische Neptun, Nicolai Tesla

TeslaInnen Nicolai Tesla, 10.07.1856, außen heute, 01.05.2015

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Liebe Leserinnen und Leser,

kein anderer Name ist so sehr mit dem Zeitalter der magischen Elektrizität verbunden, wie der Nicolai Teslas. Nun kündigt die gleichnamige Firma – im Astrologischen Stundenbuch wurde bereits vor 5 Jahren über deren Börsengang berichtet – den Bau einer riesigen Fabrik in den USA an – bis 2017 fertig – zum Bau einer neuen Batterie mit außerordentlich hohen Ladekapazitäten. Das würde aus dem kleinen Unternehmen – selbst in Nürnberg wurde ich schon in der Fußgängerzone angesprochen für eine Probefahrt mit der Limousine … hab´s aber abgelehnt, eigentlich blöd – einen Weltkonzern machen:

Tesla Motors to Unveil Home and Utility Batteries April 30 – Bloomberg Business

Nicolai Tesla, oder: Retro ist vorbei! | Markus Thomas Termin – Astrologisches Stundenbuch

Wir sehen, Tesla hatte so einen genialen Zwillinge-Merkur – und eindrucksvoll, wie sich durch Plutos Gang ins 10. Haus sein öffentliches Wirken nun machvoll entfaltet – angemessen … und Neptun in 12 erwirklicht die Weltvision, von der Tesla inspiriert war …

Bin neulich das erste mal Segway gefahren: beeindruckend Mensch/Maschine – aber auch anstrengend – und nicht geräuscharm …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Mundan, Poetry

Merkur Zwillinge

Morgen um 401.05.2015 4:00 Nürberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Papagei & Merkur gehören eben auch zusammen – geht aber Merkur ins eigene Zeichen Zwillinge – in seine Luft-Hoheit – dann steht er auch bald in Opposition zum rückläufigen Saturn. Und klar, wenn sich die Bewegungsachse (Zwillinge/Schütze) antagonistisch gegenübersteht – dann geht erstmal nichts – weil Saturn Merkur ausbremst. Also Geduld bis 6. Mai – wenn Merkur frei und vor der Rückläufigkeit noch was erledigen kann: rückläufig ist Merkur dann vom 19.05 bis zum 12.06 – bleibt aber immer Zwillinge – ich werde die Zeit nutzen, ein Konzept aufzufrischen, das im Prinzip schon fertig ist, oder so …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Kultur, Poetry

Venus/Merkur Rezeption

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Fuchsschwanz27.04.2015 14:13 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Fuchsschwanz sonnt sich auf Pflaster in der Fürther Straße. Venus/Merkur Rezeption und das Bild dazu: „Rezeption“ bedeutet: einer im Zeichen des anderen …

get to know more: Rezeption – Astrowiki-de

… also Merkur in Stier und Venus in Zwillinge – Merkur regiert Zwillinge, Venus Stier – und beides kommt zusammen für den Augenblick dieses Königs – Schmetterlinge sind Venus/Merkur- Wesen nach alter Lehre … wegen der Metamorphosis aber auch Pluto/Neptun nach neuer …

Und einer im Zeichen der/des anderen – verstärkt die Venus/Merkur-Botschaft enorm … (zeitgeistig gebunden auch das aktuelle Interesse für den Begriff „Transsexualität“ in Kino & Medien (auch in Südamerika), oder Vater holt Sohn nach Schüleraustauschjahr USA ab – aber der ist jetzt ein Mädchen, etc., das alte Hermaphroditen-Thema …) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Mundan

Merkur im Stier – „good things await“

Liebe Leserinnnen und Leser,

plötzlich denkt man sich: warum wohl lese ich denn beim Lesen der Tageszeitungen erstmals die Kurse der Fleischbörse? Warum gehe ich in einen Film über Demeter-Viehaltung … ? Und kaufe vorher unbewußt den Landwirtschaftskurs bei Breslau (7. Juni 1924, Merkur im Stier – „Eichen pflanzen nach der Mars-Stellung“ – voller Astrologie … ) ; und  weshalb bewegen mich „Wert“-Fragen so sehr … ?!

OchseDann noch zur Kenntnis nehmen: just gegenüber von diesem Abbild hat man einen Herrenmodeladen an der Fleischbrücke ausgeräumt, mitten in der Stadt: Merkur im Stier ist eben auch der Dieb:

„Na, des hätt mer der Ochs aff der Fleischbrüggn aaa g’sacht“

Besser auf Mercurius achten, den Schlüssel …

Und Stier-Geborene mit Mars & Sonne dazu: könnten plötzlich ganz gegen ihre Gewohnheit von selbst zur Tat schreiten …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Poetry

Philosophie der Astrologie reloaded …

Liebe Leserinnnen und Leser,

nun äußert sich Ihnen der tiefste Denker der Astrologie, bewandert aber auch in Philosophie und Physik, Psychologie und Altgriechisch, in der Musik-Harmonik, Mathematik und Geometrie aber nicht über den Satz des Pythagoras hinaus, und was man so als Mathematik braucht, wenn man beim Service (in der Skihütte) die Rechnungen im Kopf und auf Papier kritzelte. So erst, behaupte ich trotzig, wird Schreiben zum essentiellen Akt. Matthias weiß das auch.

Astrologie ist eine ganz merkwürdige Angelegenheit: es wird ein Bild gemalt, das dem Horizont entspricht, als Du geborenen wurdest nach dem ersten Atemzug, wie als wär´s eine runde Uhr und für jeden Planeten ein Zeiger. Das ist ziemlich simpel.

Und so ist es auch, Astrologie ist so eine Uhr. Unsere ganz normale Uhr – sie zeigt 12/24 Stunden an, ist auch eine astrologische Uhr. In der Uhr zu Prag synchronisiert die Astrologie unterschiedliche Zeitrechnungen zu einer astrologischen Zeit, woraufhin sich auf diesem Fundament sofort der gregorianische Kalender unabhängig gemacht hat, von seiner astrologischen Mutter!

Das Zeitgefühl der „Aufklärung“ wollte die Verbindlichkeit mit dem Kosmos nicht mehr, gerade weil er ihr noch Heimat war und so in Anspruch genommen werden konnte, daß es – kaum Lichtverschmutzung – selbstverständlich erschien im wahrsten Sinn des Wortes, die Milchstraße war noch  überall sichtbar – und daraus resultierte gerade eine neue, unausweichliche Verbindlichkeit in der Entdeckung der Unendlichkeit, welche die Naturwissenschaft, seit sie die Magie des Äquivalenzprinzips beansprucht, wie ein irrer Deichgraf zu begrenzen bemüht ist durch den Einstein-Mythos, den Fische-Heros, der Raum und Zeit biegt, bis es in den Würfel passt.

Die technisch-naturwissenschaftliche Entwicklung hat dafür gesorgt, daß wir, seitdem wir wissen, was die Milchstrasse wirklich ist – eine von unendlich vielen – sie eben in der Zivilisation nicht mehr sehen können: just zur selben Zeit …

Derselbe Würfel konstituiert sich dann quantisch in Gleichzeitigkeit, d.h.: er  löst sich auf. Nun bleibt der Physik nur noch der Sprung in die Religion: schon werden Stimmen laut, das Falsifikations-Prinzip zu kippen: spekulieren sei auch schon wissenschaftlich. Und wie unterscheidet man/frau Wissenschaft von Pseudowissenschaft? Seit Neuestem gar nicht: aber ad personam geht es: man kann Pseudowissenschaftler und Wissenschaftler (echte) an ihrem Verhalten unterscheiden. Sicher wiehert irgendwo im Hintergrund Monthy-Python-Humor.

Tatsache ist, daß über Astrologie im Grunde keine Philosophie gemacht werden kann, wenn es sich um 12 Cherubim handelt, Götter und Geister, die tatsächlich nicht nur da draußen, sondern in uns wirksam sind. Dies ist die Lehre der Alten: und sie ist gewiss wahr! Zur Frage offen steht aber, wie es denn kommen kann, daß dies so verbunden ist mit der Geometrie, die ja synchron die Zeichen nach einem Teil des Kreises zu 30 Grad unterteilt? Und diese Unterteilung wird durch die Astrologie auf´s Genaueste bestätigt: warum? Etwas weil sie da ist und durch die Cherubim wie als einer übernatürlichen Kraft existiert? Oder, weil der Mensch sich durch sein Glauben ein Feld geschaffen hätte, das sich nun in Wirksamkeit entfaltet?!

Darüber kann man/frau allerdings philosophieren, weil es die Frage nach dem Ursprung der Geometrie ist …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Poetry

Schildbürgerstreich: Rosenau ohne Rosen

Liebe Leserinnen und Leser,

mit genialer Logik entfaltet der Baum seine Blüten, und ist dabei offensichtlich kosmisch ausgerichtet. Wir Menschen sind das nicht automatisch, und deswegen ist die Rosenau in Nürnberg seit gestern ohne Rosen:

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Wo vorher die Rosen noch letztes Jahr eine Pracht boten, und dem Namen des Ortes Ehre, ist jetzt offene Erde mit frisch angesähtem Rasen.

Rosenaupark

Nebendran beim stadtbekannten und beliebten Rosenau-Kiosk, den die liebe Liz betreibt, beobachtete man fassungslos das Treiben der „SÖR“ – Servicebetriebe Öffentlicher Raum – wie es nobel heißt, die sich auch – wie Leserbriefe in den NN kundgeben, andernorts als Brutplatzkiller und Baumtöter dieses Frühjahr besonders eifrig hervortun, als gälte es, für 10 Jahre vorzuschneiden.

img_8137Die Rosenau – Rosenaupark, Nürnberg

Daraufhin befragt, warum man wohl die Rosen ausrupfe? – die Antwort: weil man es dann einfacher habe mit der Pflege … und weg ist deren betörender Duft beim Spaziergang am Sommermorgen.

Die Rosen wurden schon lange privat gepflegt, Arbeit haben sie keine gemacht, aber sehr viel Freude.

Wir hoffen auf eine Bürgerbewegung zur Wiederherstellung des Rosenauer Rosenbeets und fangen schon mal mit #Rosen an.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Nachtrag 21.09.2016: Es gibt wieder Rosen in der Rosenau, wie ein Ei haben sie ein Mäuerchen gebaut und dort Rosen gepflanzt, die allerdings ungepflegt sind, weil die SÖR das noch nicht auf dem Schirm zu haben scheint – ungeliebte, erzwungene Rosen (Presse stieg ein, und so weiter) … Der Job des Gärtners ist heute ja auch nur mit Gehörschutz und manchmal sogar Atemmaske zu machen.  Und leider riechen die Neuen Rosen nicht, das Wesentliche, der Duft: ist weg. Damit hätten wir doch verloren, das Wesentliche nämlich – das, was dem Namen gemäß das Rosenau-Wesen ausmacht – wobei man diesen Park treffend als größte Outdoorkathedrale der Stadt bezeichnen kann – bis hinein in die mystische Akustik. Vielleicht sollten wir einfach selbst Duftsorten setzen? Oder ist das schon ein Aufruf zur Ordnungswidrigkeit? In Fürth, der Nachbarstadt, hat man einen Rosengarten mit bestimmt 12 verschiedenen Duftsorten – wunderbar gepflegt – warum geht das in Nürnberg nicht?