Fotos, Geschichte, Weltbild

Planeten sind Lebewesen

img_1699Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

was kann ich mir darunter vorstellen? Was soll es bedeuten, dass Planeten lebendig sind? Können sie gebähren? In der alten Mythologie, das heißt in den Erzählungen von GöttInnen und Heroen und Königinnen und göttergeleiteten Helden und natürlich der Menschen und Tiere, sogar der Zeichen aus den Weissagungen – die der spannendste Teil von der Geschichtserzählung des Herodot sind, da können sie tatsächlich gebären. In der Mythologie der Hellenen gebären leibhaftige Götter-Wesen aus merkwürdigen Schöpfungsmythen göttliche Kinder. Götter-Wesen, die Planeten-Namen sind. Hermes zum Beispiel ist ein Sohn des Zeus, und daher astrologisch dem Jupiter nahe. Seine Mutter war bezeichnenderweise Maia, eine Titanen-Tochter! Die Wesen aus der alten Welt in „Herr der Ringe“. Für uns ist er der römische Merkur, eine ganz andere Wesensfarbe desselben wandlungsfähigen Gottes.  Dieser Herodot nun, ein gelehrter griechischer Schreiber der Historie, der tatsächlich noch selbst – barfuß gleichsam – nach Ägypten reiste, als Ägypten noch ägyptisch war, erzählt uns die Geschichte der Perserkriege.

Ein Herakles-Held ist eben im Kino auferstanden. Es ist Mr. Manhatten, ein blauer menschlicher Superheld – er strahlt blau wie lichternde Energie. Die Figur entstammt den Comics Allan Moores und Dave Gibbons, die eben ganz besonders coole Geschichten geschrieben und gezeichnet haben. Sie übertreiben sowohl die Geschichte, als auch die Emotionen drastisch. Doch das gehört zum Genre.

Dr. Manhatten, der melancholische Superheld, der durch ein Experiment verändert wurde: Albtraum eines jeden Wissenschaftlers: er wird während eines flüchtigkeitsfehlerhaften Versuchs in einer Experimentalkammer eingesperrt – als normales Wesen, das nicht mehr entkommen kann, denn die Uhr läuft. Da verwandelt er sich im Energiegewitter durch eine  schmerzhaften Prozedur, bei der er zunächst in alle blauen Einzelteile zerlegt wurde, sich aber dann nach drei Tagen, wie durch Auferstehung, zu einem neuen blauen Superhelden zusammensetzt. Das klassische Bild einer Einweihung durch Tempelschlaf.

Dieser Superheld hat einige der Attribute, die auch in 300, dem Film über die Spartaner bei den Thermophylen, zu Frank Millers, Allan Moores und Dave Gibbons Comic-Code, seiner wiedererkennbaren und beeindruckenden Phantasie-Sprache gehören: die Darstellung von Riesen-Wesen mit Kräften und Proportionen, wie der Koloss von Rhodos, als hätte es, dermaleinst, Riesen gegeben?

Dr. Manhatten, der geistverwandelte Wissenschaftler, der als makelloser, superblau strahlender, unverletzlicher Held mit weißen Augen und einem dritten Auge auf der Stirn, welches sich Dr. Manhatten, der Über-Held, als  einen perfekten Kreis sich selbst auf die Stirn zieht, mit einem perfekten Punkt in der Mitte, erleben wir erleuchtet und stark, aber auch irgendwie überdrüssig.

Dieses Kreis-ziehen auf der Stirn ist die erste Geste eines durch Metamorphose neu-geborenen Wissenschaftler-Wesen, dessen Kraft-Entfaltung viel von Herkules und viel von Hermann Hesses „Glasperlenspieler“ hat. Ein Buch übrigens, dass es sich zu filmen lohnte!

Nun geht aber die Handlung weiter: Dr. Manhatten ist umgeben von einer ganzen Bande aufregender Superhelden, die jeder für sich eine bestimmte Stärke haben. Miss Jupiter, das perfekte Pin-Up-Girl: kann gut Karate. Mir als Astrologen gefällt natürlich der Name! Ein Problem hat man mit „The Commedian“ – spätestens, wenn er gezeigt wird als der Kennedy-Mörder. Hier greift ein Element des Fiktionalen: ein riesiger blauer Orgon-Superheld-Herkules, den die Liebe auf dem Planeten hält, obwohl er den Mars schöner findet. Tolle Liebesszenen mit ihm und der Tochter von Miss Jupiter. Und er ist dabei blau und splitternackt, und man sieht alles, wobei der Körper übermenschlich perfekt dargestellt ist. Jüngere Menschen, die den Verlauf der Geschichte nicht wirklich kennen, werden in diesem Film auch nicht wirklich durchblicken.

Jedoch: als dieser Dr. Manhatten einmal – wie jetzt Barack Obama – in eine Fernsehshow geholt wird, da ist er in der Lage, sich zu kleiden, alles fliegt ihm – telepathisch gesteuert, wie einem Zauberer zu. Dieser Mann kann alles: er ist superstark, er baut magische Maschinen, trägt und hält – vielleicht ist er deshalb nackt und potenzgestört – das moralische Gleichgewicht der atomaren Abschreckung aufrecht, wie Atlas das Gewicht der Welt.

Und wird dabei auf sehr amerikanische Art zynisches Opfer eines Tricksers, der ebenfalls zur Superheldenrige gehört, und ganz offensichtlich Hermes ist, der Dieb – und: Merkur, der Händler. Hermes alias Mr. Superschlau ist ein Mega-Geschäftsmann geworden. Doch ganz allein Dr. Manhatten ist ein wahrer Held, der – wegen enttäuschter Liebe – die Galaxie wechselt.

Immer findet mißglückte Wissenschaft („I am Legend“, düstere Fiktion als Vorwegnahme der Finanzkrise) in Manhatten Boden: es gibt ein Manhatten-Projekt, und auch King-Kong muß dort sterben. Dr. Manhatten hat ein Glasmandalaspiel auf dem Mars. In einem barbarischen Akt öffentlicher Kastrationsmetapher hat man dann das WTC geopfert: in Manhatten. Große Wellen kommen dort am „The Day after“ an. Manhatten bleibt also, obwohl es längst höhere Türme gibt, der Mythos der aufstrebenden Menschheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Mundan

Guadeloupe Streik astrologisch

Nürnberg, – 23:05 Sonne auf 29.20.04° Fische

Goadeloupe, 19. März 1946 at 12:01 AM in Basse Terre, Guadeloupe (France).

„Am 19. März 1946 wurde Guadeloupe zum Überseedépartement (Département d’Outre Mer/DOM) Frankreichs. Seitdem ist es keine Kolonie mehr, sondern es wird auf allen Gebieten als integraler Bestandteil des Mutterlandes betrachtet und seine Einwohner werden von staatlicher Seite einfach als Franzosen betrachtet. Auf die gesellschaftlichen und kulturellen Unterschiede zum europäischen Frankreich wird dabei kaum Rücksicht genommen, sondern die vollständige Assimilation angestrebt.“ (Wikipedia)

Porträt Élie Domota: Guadeloupes erfolgreicher Streikführer – taz.de

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Streikbeginn am 20. Januar 2009

Élie Domota (mal wird sein Alter mit 46, mal mit 48 angegeben) hat in einem Interview erklärt, worum es geht. Es sei, sagte er, unerträglich, dass alle Vorgesetzten auf der Insel weiß, jedoch alle Untergeordneten schwarz sind.  Das wirklich exotische an dieser Insel ist für mich nicht die Karibik, sondern die Tatsache, dass sie ganz genau so zur EU gehört, wie Österreich oder Frankreich selbst. Wir können, wenn wir wollen, dort als EU-Bürger mit einem Personalausweis einreisen und gewiss auch mit Euro bezahlen. Für die Karibik wird Guadeloupe deswegen ein vergleichweise teures Pflaster sein.

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Aufnahme aus der ISS

Für uns hier sind die mundan-astrologischen Erwägungen (Danke für die Inspiration, Elisabeth!) bemerkenswert: der Streik beginnt genau zur Opposition des laufenden Mars (Bild oben und außen) der Mars-Saturn Konjunktion im Krebs des Länder-Horoskops gegenüber (Bild oben, innen). Und er endet exakt, als Mars das Zeichen Steinbock verläßt (Bild unten, außen).

Weitere Details sind der von der Herrschaft befreiende Uranus in den Fischen im genauen Trigon zum Saturn der Insel. Das begünstigt die Bedingungen eines Wandels des konservativen Familien-Klan-Wesens (Saturn im Krebs). Und zusätzlich Jupiter in Haus 8; Geld von außen. Und freilich Pluto am DC!

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Streikende am 05. Februar 2009

Fotos, Geschichte, Personen

Dürer und die Mücke

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Malaria-Bekämpfung: Forscher grillen Moskitos mit Laserwaffe – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg, – Sonne 28:24° Fische. Ist nun dieses Nürnberg eine Krebs-, Skorpion-  oder Zwillings-Stadt? Der einzige, der Krebs sagt, ist Lilly. Nach dem berühmtesten Sohn, einem Ungarn mit Namen Ajtósi zu urteilen, sind wir hier Zwilling (Albrecht Dürer 21.05.1471, 10:25, Nürnberg)

In Deutschland nannte sich Dürers Vater anfangs „Thürer” (= Türmacher), was auf Ungarisch „ajtós” heißt („ajtó” = Tür).

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Dafür sprechen auch die beiden großen Kirchen, St. Sebald und St. Lorenz, die mit ihren Zwillings-Türmen je einen Zwillings-Stadtteil zu einem Kirchspiel machen, Handel und Buchdruck, Uhrmacherhandwerk und Waffenkunde, die älteste Buchhandlung Deutschlands (Korn & Berg), ect.

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Für Krebs wiederum spricht  das Überschwemmungsgebiet und unser zauberhafter und doch auch gefährlicher, weil leicht zu unterschätzender Fluss, die Pegnitz.

Skorpion kann ich auch rechtfertigen; mal sehen, was mir dazu einfällt. Es sind jedenfalls nicht die Mücken aus Muggenhof, wie ein Stadtteil hier heißt. Die internationale Messe für Schusswaffen? Skrupellos gleich nach dem Attentat? Früher hat man jährlich 30 000 Eibenbögen exportiert, Reste der Anpflanzungen gibt`s noch. Oder Diehl als plutonische Waffen-Schmiede?

Nun bitte nicht glauben, ich würde hier im Stundenbuch jeden Tag einen Spiegel-Artikel verlinken!

Zu obigem fällt mir aber zweierlei ein: offensichtlich hat dem Spiegel der Begriff „grillen“ aus der gefälschten Computer-Chat Botschaft des Winnenden-Attentäters gefallen, so dass man dieses Unwort aus dem Killerspieljargon gleich zur praktischen Verwendung im Wissenschaftsbereich freigegeben hat.

Zum anderen ist der Zusammenhang schlicht Dürers Tod an Malaria am 6. April 1528 – pünktlich zur zweiten Saturn-Wiederkehr – nach seiner niederländischen Reise.  Immerhin hätte ihm wohl auch der chinesische Beifuß, Artemisia lactiflora über die Runden geholfen, von dem man in Afrika gute Dinge hört und den inzwischen die sonst nicht gerade für rationale Ratschläge bekannte WHO empfiehlt, wo Multirestitenzen für chemische Mittel sich festgesetzt haben. Er kann wohl im Anfangsstadium heilen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Länder

Zusammenbruch des Stadtarchivs Köln astrologisch

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Nürnberg,  22:32 – anhaltender Regen, ernste Themen.

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Zusammenbruch des Stadtarchivs Köln am 03.03.2009 14:00 (innen) und Gründung des Deutschen Reiches am 18.01.1871 um 13:00 in Versailles.

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Liebe Leser,

Die Außenminister des Zwei-plus-Vier Prozesses unterzeichnen ein Dokument, mit dem die alliierten Vorbehaltsrechte suspendiert werden. BRD war faktisch souverän geworden (01.10.1990 18:34 New York, außen) – Zusammenbruch des Stadtarchivs Köln (innen)

Die schicksalhaften Ereignisse dieses Spätwinters zeigen sich unter anderem durch die Wiederkehr der Mondknoten.

Oberes Horoskop vergleicht den Zusammenbruch des Kölner Stadtarchivs mit der Gründung des Deutschen Reiches – widerstrebend nahm Wilhelm I die Kaiserkrone in Versailles – unteres Horoskop vergleicht den Zusammenbruch des Kölner Stadtarchivs mit der Wiedervereinigung, als sie faktisch hergestellt war, nämlich in New York.

Es hat, meine ich, etwas für sich, das Schicksal Deutschlands jeweils aus dem Ausland zu bestimmen.

Mars, Neptun, Chiron und Merkur im Haus 8 zum Zeitpunkt des Zusammenbruchs, Mars Quadrat Mars und eben Mars, Neptun,  Chiron und Merkur in Konjunktion zum Mondknoten, der ebenfalls  im Wassermann steht – bezogen auf die Gründung des Deutschen Reiches – sprechen für sich. Für den Zusammenbruch selbst: Mars (Gewalt), Neptun (Unterspülung), Merkur (Archiv) und Chiron (Verletzung) in Haus 8, dem Pluto-Haus. Pluto selbst in gradgenauem Quadrat zum MC.

Dieses alte Horoskop wird hier verwendet, weil es meines Erachtens den tiefen historischen Bezug, um den es hier geht, anschaulich macht.

Ich habe mit dieser Horoskopbesprechung gewartet, weil Menschen dabei gestorben sind, und die Pietät es gebietet, zumindest nicht gleich eine astrologische Analyse vorzulegen. Mir persönlich wären alle Dokumente inklusive des Nachlasses von Heinrich Böll gänzlich egal (und ihm auch, das weiß ich von ihm selbst), wenn dabei nur keine Menschen gestorben wären.

Astrologisch sind die Ereignisse durch die Mondknotenwiederkehr auf den Mondknoten der Wiedervereinigung bestimmt. Wir haben es also tatsächlich erneut mit einem Schicksalsjahr zu tun.  Der Zusammenbruch des Stadtarchivs zu Köln war nicht einfach nur die Zerstörung des Gedächtnisses des Rheinlands. Das Stadtarchiv, ein unglaublich häßliches Gebäude, wurde regelrecht vom Erdboden verschluckt. Deutschland, Land der führerlosen U-Bahnen: (U-Bahn Linie 3 astrologisch) verschluckt beim U-Bahn-Bau sein Gedächtnis.

Im Leben eines Individuums würde man dies als dringende Aufforderung zum bewussteren Umgang mit den eigenen Ressourcen verstehen. Die letzte aller möglichen Aufforderungen, der sogenannte physische Plan, offenbart durch ein mächtiges Ereignis, dass unserem Land das Bewusstsein für seine Rolle in der Welt fehlt. Ich muß zugeben, dass meine Aggressionen gegenüber unserer meines Erachtens allen Ereignissen hinterherlaufenden Kanzlerin zunehmen. Und das gefällt mir nicht, denn Aggressionen machen dumm.

Die Welt braucht eine radikale Veränderung. Sie kann von unserem Land ausgehen. Doch hierzulande setzt man auf verschlafene Routine. Wir brauchen etwas anderes. Und kommt es nicht von den Regierenden – und das ist nicht zu erwarten – muß jeder Einzelne sich dessen gewiss sein. Es geht um einen bewußten Wechsel von einer verschwenderischen, vernichtenden Profitwirtschaft ohne Sinn und Aber hin zu einer offenen, intelligenten, friedensgestaltenden Teilhaber-Wirtschaft, die möglichst wenig Menschen ausschließt.

Warum eigentlich hat Deutschland hier eine größere Verantwortung, als jedes andere Land der Welt? Warum müssen wir – und das ist im Kern die Botschaft dieser Katastrophen – als Erste den Wandel vollziehen, der ein echter und kein simulierter und retardierter Systemwandel ist? Die Antwort: weil von uns auch die Denkbegriffe gefunden wurden und werden, die die Welt in den letzten zweihundert Jahren maßgeblich bestimmt haben.  Die Chinesen wissen, Karl Marx war ein Deutscher. Man schaut auf uns und bemerkt: die kollektive Aggression in Deutschland entlädt sich nach dem Loch-im-Schlauch Prinzip in einem Wahnsinns-Opfer als Amok-Lauf. Man schaut auf uns und bemerkt: unser Gedächtnis wird vom Erdboden aufgesaugt, und unsere Pseudo-U-Bahn-Technik made in Germany ist alles andere als zuverlässig.

Wir können diese Veränderung nicht von der Politik oder dieser Wahl erwarten und nicht von der Wissenschaft. Wir müssen es selber machen. Auf geht´s!

Diese Bundestags-Wahl kann nur dann ein Erfolg sein, wenn möglichst viele Menschen aus der Politik aussteigen. Wir müssen uns wieder treffen, diskutieren, gestalten, singen, tanzen, Ideen haben. So, wie es ist, reicht es nicht. Das ist die Botschaft.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Geschichte, Mundan, Personen

Leitwolf Rudi Dutschke

07.03.1940 23:47 Teltow

dutschke-foto

„Ich bin ein Sozialist, der in der christlichen Tradition steht. Ich bin stolz auf diese Tradition. Ich sehe Christentum als spezifischen Ausdruck der Hoffnungen und Träume der Menschheit.“

Also auch ein Fisch. Und sogar den Mond in den Fischen. Der Mann, der hier so jung aussieht, weilt nicht mehr unter uns. Er ist der typische Märtyrer. Sein Totschläger hatte ein Hitler-Portrait an der Wand. Mit Mond und Sonne in den Fischen war Rudi Dutschke nicht von seiner Überzeugung abzubringen, kocht seine eigene Suppe der Überzeugung und will auch andere Menschen dazu bekehren. Und doch: er hatte ja Recht! Mir ist nicht bekannt, dass ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, und er hätte es wohl abgelehnt. Mit solchen Männern gäbe es keine aktuelle Finanzkrise, die u.a. der Ignoranz gegenüber menschlichen Besitz- und Arbeitsverhältnissen geschuldet ist. Sein Jupiter im Widder in Haus 5 – er wollte zunächst Sport studieren, was ihm verweigert wurde, weil er seinerseits die NVA verweigerte – ließ ihn zum geborenen Leitwolf (Wolf ist das indianische Fische-Zeichen) der 68ger Bewegung werden. Sein Pluto im Löwen macht ihn zum Lehrer in Haus 9, Mars im Stier in Haus 6 zum praktischen Arbeiter: das ideale Horoskop für den richtigen Mann zur richtigen Zeit.  Diese Bundesrepublik hat ihm als wandelndes Gewissen unendlich viel zu verdanken, und ihn doch – wegen der Sturheit ewig Gestriger – kann man sagen: auf dem Gewissen? Sie ist sich dessen jedenfalls nicht bewußt. Ob das noch kommt?

rudi-dutschke

„Individueller Terror aber ist massenfeindlich und antihumanistisch. Jede kleine Bürgerinitiative, jede politisch-soziale Jugend-, Frauen-, Arbeitslosen-, Rentner- und Klassenkampfbewegung in der sozialen Bewegung ist hundertmal mehr wert und qualitativ anders als die spektakulärste Aktion des individuellen Terrors.“

„Was uns dieser Führer und dieses Reich gebracht haben, sehen wir erst heute, da an eine Einheit Deutschlands noch nicht wieder zu denken ist. Es soll nicht noch einmal heißen: ‚Gefallen.‘ Meine Mutter hat uns vier Söhne nicht für den Krieg geboren. Wir hassen den Krieg und wollen den Frieden. Wenn ich auch an Gott glaube und nicht zur Volksarmee gehe, so glaube ich dennoch, ein guter Sozialist zu sein.“

Ereignis, Geschichte, Weltbild

Astrologie und Computer

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Urheber: AlMare

YouTube – 2000-year-old computer recreated

Antikythera-Mechanismus: Forscher startet 2000 Jahre alten Computer – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Antikythera, oder hellenisch Αντικύθηρα, so heißt eine kleine Insel zwischen Kreta und dem griechischen  Festland vor der Schwammtaucher 1900  ein gesunkenes Schiff der Antike fanden. Valerios Stais, hellenisch Βαλέριος Στάης, entdeckte darauf am 17. Mai 1902 in Athen im Museum in einem Klumpen aus korrodiertem Material aus diesem Fund ein Zahnrad. Bitte zum Vergrößern zwei mal anklicken:

antikythera-mechanismus

Der Aszendent auf diesem Bild darf uns nicht allzusehr beeindrucken, denn wir kennen die Zeit nicht, wann der Archäologe das Zahnrad entdeckte. Merkur jedoch, Pluto und Neptun im Zeichen Zwilling, dabei Merkur im gradgenauen Trigon zu Jupiter, das sind gültige Informationen für uns Astrologen! Nimmt man an, der astrologisch-mechanische Apparat wäre wirklich etwa 150 v. Chr. gebaut worden, finden wir zu dieser Zeit Pluto in den Fischen und Uranus auf genau dem Grad der Sonnenfinsternis von 1900 (Bild unten, Sonnenfinsternis vom 28.05.1900). Doch nicht nur das. Denn als Herr Stais das Zahnrädchen fand, war, siehe Bild oben, Merkur ebenfalls in Pluto-Nähe auf seiner Zwillings-Wanderung, also unterwegs im eigenen, starken Haus. Finsternisse – besonders die starken, wie jene totale Sonnenfinsternis im Zeichen Zwillinge im Jahr 1900, dem Fund-Jahr des astrologischen Computers, sind Tunnelphänomene (Johann Hjelmborg). Man macht die Erfahrung von Verschwinden und wieder Auftauchen. Bedenken wir die Beteiligung von Pluto und Neptun im Zwilling zusätzlich, so erweist sich das neuerliche Auftauchen dieses Mechanismus als unzufälliges, Zeit-überbrückendes Phänomen. Und dies gilt auch, wenn die Finsternis nicht bei uns sichtbar ist/war, denn die Tag- und Nachtgleichen beziehen sich ebenso auf die ganze Welt.

Freilich nun, wie es möglich ist, dass Wissenschaftler Jahrzehnte darüber rätseln, wozu denn der Apparat gedient haben möge, und auch heute noch nicht viel mehr einfällt, als Sonnen- und Mondfinsternisse anzuzeigen und die allseits beliebten Sportveranstaltungen, das ist schon richtig krass. Wer sich mit nur geringem astrologischen Wissen ausgestattet den YouTube-Film des Rekonstrukts oben anschaut, dem wird eine andere, als astrologische Verwendung als Hauptzweck des obskuren „Antikythera Mechanismus“ gar nicht in den Sinn kommen. Wozu denn wohl sonst all die Zeiger? In diesem Zusammenhang bemerkenswert: die gegenwärtige Renaissance der Astrologie durch Computertechnik ist demnach nichts neues, sondern nahezu eine Rückkehr zu den Ursprüngen, soweit diese in Hellas und Kemet (Ägypten) liegen.

sonnenfinsternis-28051900Sonnenfinsternis 28.05.1900 15:51 für Nürnberg

Geschichte, Weltbild

Generation Pluto (plus Neptun) im Skorpion

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Philip Burne-Jones: Der Vampir, 1897

Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg – 16:02, eine eindeutige etymologischer Herleitung des Wortes Vampir gibt es nicht, Miklosis belegt im „Wörterbuch für slawische Sprachen“ die türkische Herkunft. Das nordtürkische Wort „über“ entspricht dem serbischen vamfir. Die Endsilbe pir (per) heißt fliegen. Ein Vampir wäre demnach ein Überflieger. Es gibt aber auch Herleitungen aus dem Polnischen und Schlesischen, alle nicht gesichert und verbürgt. Wer nun als erster für einen Vampir gehalten wurde, weiß man aber. Es soll ein gewisser Jure Grando aus dem kroatischen Dorf Kringa gewesen sein.

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Herbert James Draper, Lament for Icarus 1898

Lamien (griech.: λάμιες) sind die Vorläufer der Vampir-Mythologie. Hier geht es – laut Robert Ranke-Graves um die Tochter des Königs Belos, Lamia, die in Lybien herrschte. „Zeus verlieh ihr als Dank für ihm gewährte Beilager die einigartige Gabe, ihre Augen herausnehmen und wieder einsetzen zu können … später schloss sie sich der Gesellschaft der Empusen an, schlief mit jungen Männern und saugte ihnen das Blut aus … “ …“ Lamia war die lybische Neith, die Liebes- und Schlachtengöttin … “ … „… Lamias auswechselbare Augen wurden wahrscheinlich von einem Bild der Göttin abgeleitet, auf dem sie einem Helden die Gabe mystischer Sicht verleiht, in dem sie ihm eines ihrer Augen schenkt.“

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Eine Treppe weiter unten sind wir in Babylon angelangt. Kurt Aram (alias Hans Fischer, 28. Jan. 1869 in Lennep) spricht von den Babylonischen Dämonen als  “ … abgebildet aufgrund einer Wahrnehmung“ (Aram, Magie & Zauberei in der alten Welt). „Daß mit dem Tod alles aus sei, der Gedanke ist dem anitken Menschen nie gekommen. Er tauchte erst bei einzelnen Griechischen Denkern auf, ohne Einfluss auf das antike Gemeindenken zu gewinnen“.

Astrologisch gesehen sind Vampire, Harry-Potter und Barthimäus-Dämonik, Eragons Drachenwelt, ect. Pluto-Neptun (und natürlich Lilith). Und das Ergebnis der Zusammenarbeit von Neptun-im-Skorpion Autoren und Filmemachern (die Generation von ca. 1956 – 1970) und den Pluto-im-Skorpion „Rezipienten“ (Lesern, Betrachtern: von ca. 1983 bis 1995) sind solche Vampir-roadmovies, wie die bezaubernde Liebesgeschichte zwischen Edward und Bella. Das Buch konnte ich nicht lesen, der Film ist ganz gut gemacht (na ja, der zweite nicht mehr … ).

Wer sich fürchtet, kann hier eine Original-Babylonische Zauberformel haben, „that will keep the vampires from your door“ („Franky goes to Hollywood“, 1993)

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rischti, libiki,

rischti la libiki

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Ereignis, Fotos, Geschichte, Weltbild

Anmerkungen Spielwarenmesse Nürnberg

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hochwasser-0502190905.02.1909

Neptun Sextil Lilith/Jupiter, Vollmond, Pluto-Mondknoten Konjunktion, Uranus-Neptun Opposition und rückläufiger Merkur im Trigon zu Pluto, und all das in der Zwillings-Kerbs Stadt Nürnberg. Nicht heute, damals, 1909! Und wir sehen, Neptun im Krebs (Überschwemmung) macht solches. Der neuraligische Punkt dieser Zeit, der Neptun-Brunnen, welcher ja nur der Zweitguss des 1797 nach Russland verkauften Neptun-Brunnens ist – eine Farce: „Nach Fertigstellung des Neptunbrunnens am 19. November 1668 fehlte das Geld zur Aufstellung und zur Lösung der technischen Probleme der Wasserversorgung. Der Brunnen wurde auf dem Bauhof (Peunthof) zwischengelagert. 1702 nach dem Tod von Jeremias Eißler, des letzten beteiligten Künstlers, wurde der Brunnen im Peunthof zusammengesetzt und provisorisch trocken aufgestellt. Zur Aufstellung auf dem Hauptmarkt kam es nicht mehr. 1797 verkaufte die Stadt den Neptunbrunnen für 66.000 an Zar Paul I, der ihn auf eigene Kosten nach St. Petersburg verschiffen und in seiner Sommerresidenz, dem Petershof aufstellen ließ.“ Warum? Weil dieser Brunnen, ohne jemals aufgestellt worden zu sein, als größtes Kunstwerk Europas galt.  „Der jüdische Bürger Ludwig Gerngos dem deswegen am 30. Juli 1901 die Ehrenbürgerwürde verliehen wurde, übernahm als Mäzen die Kosten eines Zweitgusses und des Brunnenaufbaues unter der ausdrücklichen Auflage, dass der Brunnen an dem ursprünglich geplanten Standort, dem Hauptmarkt, aufgestellt wird. Am 22. Oktober 1902 wurde der Brunnen auf der Südseite des Hauptmarkts, als platzräumlicher Kontrapunkt zum ‚Schönen Brunnen‘ (endlich, 234 Jahre nach Fertigstellung!) eingeweiht.“ (Wikipedia) Wie man sieht, bei rückläufigem Merkur, deswegen konnte er wohl nicht bleiben (außen Aufstellung am 22. Oktober 1902, innen Fertigstellung am 19. November 1668). Passend: Neptun-Mars zur Fertigstellung im Steinbock (Neptun in harter Form, ein Widerspruch in sich), Neptun dann in Opposition im Krebs zur Aufstellung 1902! Dem rückläufigen Merkur gemäß will dieses Kunstwerk, es ist genwärtig an drei Stellen der Stadt verteilt (Aufsessplatz, Stadtpark, Adenauer-Brücke, als sollte es das Wasser bannen, das am Brunnenrand halt machte 1909) ständig wieder wandern.

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Ein Freund aus alten  Zeiten – Jupiter bei mir im Wassermann im Haus 11, Merkur rückläufig – schickt mir eine mail, wir kommen wieder ins Gespräch, hier ein Auszug:

„Was hat Dich zur Astrologie getrieben? Einsicht, Geschäftssinn, Religion, Schauspielerei, Überzeugung?“

img_3392Neptun Brunnen Hauptmarkt 05.02.1909

Dies ist ja eine dieser Fragen, die bereits sehr viel implizieren: nicht getrieben, sondern gefunden. Antwort: Überzeugung, Einsicht und Berufung.

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Im Anhang prangt nun Dein Horoskop (privat, hier nicht sichtbar). Es zeigt einen Kreis mit Farben und Symbolen, alle bedeuten etwas und stellen in etwa – Deine Geburtszeit ist sehr ungenau, es lohnt sich, beim Standesamt nachzufragen! – die geozentrische Situation der „Planeten“ zum Zeitpunkt Deiner Geburt dar.

img_33941Wasserstand 05.02.1909

Wenn man daraus Nutzen ziehen möchte, ist es nötig, sich mit den Symbolen und deren Bedeutung vertraut zu machen. Sie bieten ein erstaunlich genaues Abbild Deines Charakters und sogar Deines äußeren Erscheinungsbildes. Schon allein dies ist frappant. Seit ich davon berührt bin, lässt mich die Frage nicht mehr los, zu wissen: wie genau ist es, und warum ist es überhaupt so? Die seit zweitausend Jahren hitzige Diskussion, ob wohl Astrologie irgendetwas taugt, entlockt dem Praktiker, der täglich viele Horoskope sieht, nur ein müdes Lächeln. Ohne diesen Standpunkt: Du müsstest mir also eine Woche oder so „über die Schulter“ schauen und bei Beratungen dabei sein, kann man gar nicht beurteilen, was das überhaupt ist. Etwas überlebt aus uralten Zeiten, „funktioniert“, erneuert sich und verspricht ein Zukunftsgeheimnis. Man muss also keinesfalls daran glauben. Es hat aber gleichfalls wenig zu tun mit modernen wissenschaftlichen Falsifizierungsmethoden, obwohl sich viel belegen ließe, ebensoviel, wie in der Soziologie oder Psychologie.

Aber das ist nicht das Problem der Astrologie, sondern dies sollte vielmehr eine Grundsatzdiskussion über die wissenschaftlichen Methoden wert sein, darüber, welche Ergebnisse mit diesen Methoden erwartet werden können, und welche nicht.

Ist denn wirklich das gesamte Dasein mit wissenschaftlichen Methoden erfassbar? Sobald sich die Welt dessen bewußt wird, bekommt die Astrologie einen neuen Bezug zur Welt, der sich jetzt schon entwickelt.

Nürnberg, Reichsparteitagsgelände. Wenn Du also mal wieder auf einer Messe sein solltest, sag auch Bescheid. Mein Standpunkt ist jedoch dieser: es geht nicht um „ehrlichen Umgang“ mit der Geschichte. Es geht vielmehr darum, dass mit und durch Deutschland: also dem Land, der Volksseele und allem, also auch der Sprache, etwas passiert ist (und weiter passiert, denn es setzt sich fort als Virus der Perversion), was man in der Elektrotechnik als „Durchbrennen“ bezeichnen kann: Hier ist nicht mehr von Moral die Rede, sondern davon, dass die Vorstellung von Moral selbst obsolet geworden ist, eben „durchgebrannt“. Daher gibt es nichts zu rechten. Es gibt nur den bedingungslosen Standpunkt, von hier aus das Wissen zu gewinnen, wie die Menschen diesem Wahnsinn entkommen können. Davon sind wir jedoch weit entfernt. In meinen Augen ist Wiedervereinigungs-Deutschland recht faschistisch. Die Grausamkeit bezieht sich heute auf Tiere (grundlos zu Tode gequälte Kreaturen im Namen der Nazi-Wissenschaft: ca. 1,5 Millionen jährlich). Die Tiere sterben an der Menschen statt. Und da geht’s nur um die Versuchstiere und noch nicht um die Massentierhaltung. Das ist also nicht spekulativ, sondern real. Real ist auch die Waffenproduktion, da stehen wir an dritter Stelle, besonders stark mit Kleinfeuerwaffen, die am meisten Menschen auf der Welt töten. Nicht zu vergessen unsere zynische Logistik der weltweiten Chemieverseuchung durch die IG-Farben Nachfolger, die noch nach jeder Krise, jedem Krieg stärker denn je wiederauferstanden sind. All dies und mehr hat in meinen Augen mit dem „Gerechtigkeitsproblem“ zu tun. Die anderen Dinge: KZ-Lager der Engländer, Opiumkrieg, Skalvenhandel, Kriegsterror gegen die Zivilbevölkerung, Stalin der Multi-Massen-Mörder (und Hitler im Vergleich zu ihm vielleicht zahm), die geringsten Falles Gleichgültigkeit der Welt ob der Judenvernichtung, und deswegen auch psychopathische Stellvertreterfunktion der Deutschen für den Antisemitismus der Welt, die Menschenverachtung Israels selbst, Konditionierung á la Schekem (das erste verbürgte Progrom durch Juden im AT), und und und, sind tatsächlich nebensächlich in Bezug zu dem einen Fakt: der industriellen Massenvernichtung von Menschen. Dieses findet sich heute weltweit wieder, und zwar im Bild und in der Praxis des „Industriellen“ überhaupt. Alles, was „industriell“ betrieben wird, ist vernichtend.  Die Idee, eine Firma sei für die „Gewinnmaximierung“ da, ist nur eine umsetzende Funktion Menschen verbrauchender Perversion. Keine „Gewinnmaximierung“ macht per se Sinn für irgendetwas. Die fromme Tünche, die sich Firmen geben – und ich muss zugeben, seit dem fast geglückten public-realtions-Einstieg bei Braun habe ich Dich in Verdacht, der Mitmacher-Faszination dieser Welt erlegen zu sein, wie ich ihr selbst ab und an erlegen war – diese Tünche spiegelt sich wieder in ihren verwechselbaren Wegwerfmagizinen (“ … that defined their folklore …,“ F.Z.) die Mega-tonnenweise aus der Druckerpresse direkt ins Altpapier wandern: Tiefdruck-Hochglanz Marken BMW, Daimler, DB, Siemens … egal. Die „Identifikation“ mit der Firma ist immer Uniformität. Ist immer militärisch und faschistisch. Daher ist es auch kein Wunder, dass dieser Staat, der doch vorgibt, ständig „den Mittelstand fördern“ zu wollen, gleichzeitig dabei ist, allen Selbstständigen den Garaus zu machen, wobei Gleichgültigkeit nur eine Funktion des Systems ist, das sich aus den wirklich großen Verbänden heraus – Staat, Konzern, Kirche – mit dem wirklich Individuellen gar nicht beschäftigen kann, und es seinerseits tatsächlich für Großmut hält, dieses halbwegs und zum Alibi bestehen zu lassen, während richtig wäre, alles zu tun, um Individualismus, Genialität des Einzelnen, den Sonderweg, die Muße, den Fleiß, die Freiheit nicht zuzulassen – lächerlich! – sondern sich (die Masse) zurückzunehmen, wo es nur geht, in aller angebrachter Bescheidenheit …

Was Israel anbelangt ist daher meines Erachtens unsere Verantwortung viel größer, als ein paar Fregatten vor dem Libanon herumkreuzen zu lassen, und die Hamas schuldig zu sprechen. Was wir gemacht haben, war schlicht, einen großen Teil unserer eigenen Bürger zu ermorden, einen anderen haben wir dadurch zur Auswanderung gezwungen. Diese haben wir mit allen Folgen zu verantworten. Daher wäre es ein erster Schritt, diesbezüglich Verantwortung auch zu übernehmen. In Nürnberg GegenStandpunkt Termine Nürnberg gibt es eine lebendige Bewegung ganz dreister Besserwisser, die sich vom linken Ufer aus in verkapptem Antisemitismus versuchen, und glauben, sich selbst heuer aus der Lösung ausklammern zu können. Mein Vorschlag: gebt erstmal die Frauenkirche und den Hauptmarkt (ehemals Adolf-Hitler Platz, vorher jüdisches Viertel) zurück, das Progom, wo damals der Neptun-Bunnen stand und heut steht (im Stadtpark) – wurde, wie die Historiker berichten, leider auch von Karl IV aus früherer Zeit profitierend in Kauf genommen …

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Ereignis, Fragen, Geschichte

HMS Victory

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Untergang der Victory IV von Peter Monamy

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Im oberen Bild sehen wir das Horoskop ihres Untergangs (vergrößern durch zwei mal Klicken!). Pluto Spitze Haus 9, alle Planeten im Haus Acht (Verwandlung, Untergang), Mond-Saturn Konjunktion und Pluto Quadrat Mars. Und nicht zuletzt Lilith und Mars in Opposition. Das ist nun wirklich ein Untergangshoroskop.

Nürnberg 21:53 – Fund im Ärmelkanal: Schatzsucher wollen Wrack der „HMS Victory“ entdeckt haben – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

So etwas ist immer bemerkenswert: aus den Tiefen der Zeit taucht etwas auf! Der Untergang dieses stolzen Schiffes, dem vier Vorgänginnen gleichen Namens und ein Nachfolgeschiff folgten, ist genau datierbar. Sie lief am 23. Februar 1737 vom Stapel, aber sie sank bereits im Sturm vor Alderney am 4. Oktober 1744. Im Progressionshoroskop (innen Stapellauf) sehen wir Uranus und Pluto in etwa an der Stelle des Stapellaufs und vor allem den Mondknoten – denn Mondknoten haben etwas mit Auftauchen und Verschwinden zu tun – in exakter Konjunktion zur Sonne:

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Die Transite für die Entdeckung dieser Tage (Bild unten) zeigen uns Pluto über Uranus, dem Herrn des Hauses 9 für das Stapellaufhoroskop des Schiffes. Die Victory kam unter rückläufigem Merkur zu ihrem Stapellauf. Und vielleicht glaubte der Astrologe, der sicherlich beauftragt war, Achemar, der Fixstern am Ende des Sternzeichens Eridianus, der „Stern an der Mündung des Flusses“, würde die Rückläufigkeit wett machen, denn es ist ein Jupiter-Stern. Und Mond im Schützen, dachte dieser Astrologe, war besser als im Steinbock. Dazu kommt das genaue Trigon zum Glückspunkt im Haus 11! Das war sicher eine Elektion.

Denkbar wäre auch eine halbe Stunde früher, dann hätten wir den Mond im starken Haus 7 und Merkur als Herrn des Horoskops immer noch in 10. Neptun dann in 1!

Doch die stolze Victory IV sank – gerade sieben Jahre alt – mit Saturn in der Jungfrau, wie er es heute auch ist, und im Quadrat zu seiner Stapellaufstellung, und das trotz Jupiter-Sonnen Konjunktion in den Fischen. Wir sehen aber – oberstes Bild – Neptun und Saturn in Haus 12, und der damit (durch den damals noch unbekannten Fische-Herrscher) die Bestimmung des Hauses 10 hin zum Unbestimmten (Döbereiner), zur Auflösung zurückführte, ins Haus 12. Den Stapellauf um 12:00 Mittags habe ich mir so ausgedacht, obwohl die Zeit nicht verbürgt ist. Sie klingt jedoch logisch und war üblich, und ein Astrologe dieser Zeit hätte nach dem Wesen seiner Kunst Saturn gern in Haus 12 gesehen, wo dieser seiner Meinung nach geringen Schaden anrichten konnte. Nur hätte er sich – wie gesagt – niemals auf den rückläufigen Merkur einlassen dürfen. Und Neptun in 12 zeigt uns, dass eine moderne Ergänzung mittelalterlicher Elektionen sehr wohl etwas bringt. Am 01.03.1737 gab es dann eine Mondfinsternis in den Fischen, Merkur war immer noch rückläufig und der Mondknoten stand auf 18.04° Jungfrau, wo in wenigen Grad Abstand und also vom Mond getragen Mond/Saturn zum Untergangszeitraum liefen, und wo Saturn jetzt steht und gerade schon stand während der Entdeckung letztes Jahr im Mai 2008 (12. Mai 2008 Mond/Saturn Konjunktion, wie zum Zeitpunkt des Untergangs!) und auch dieses Jahr, während die Entdeckung am Meeresgrund publik wird.

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Fotos, Geschichte, Weltbild

Neulich in Freiburg …

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Dies ist der sogenannte Berliner Goldhut, ein Kalender-Hut aus der Bronzezeit. Bemerkenswert daran ist, dass vergleichbare Hüte in Spanien (zwei) Irland und Frankreich, sowie drei weitere in Deutschland gefunden wurden. Es handelt sich bei diesen Hüten also um ein kultisches Insignium einer astrologischen Religion, die in ganz Europa zur Bronzezeit gepflegt wurde. Dem gegenüber sind wir mit dem Versuch, Europa in der EU zusammenzubringen, nicht gerade modern.

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