Fotos, Weltbild

Ikonografie der Bilder

Nürnberg, 19:12 -wer sich an den Haasen von gestern erinnert, der wird nicht überrascht sein, ihn hier wieder zu entdecken. Diesmal wirklich auch „Saturn“ als „stilles“ Bild. Gleichzeitig tue ich hier mit Absicht noch ein Stück mehr: ich mache ein Bild von einem Bild!

Im Hintergrund der Hochseilgarten der Stadt. Der Ha(a)se gestern, life, saß übrigens inmitten einer Jupiter-Sonnen Wiese: Löwenzahn und Gänseblümchen. Und:  Obama und Merkel schauen über den Rand des abgestellten Anhängers, fröhlichen Landleuten vor Nürnbergs Toren gleich, winkend ins Bild. „Meisterwerk“ passt sowieso immer zu Beckenbauer, dem Kaiser selbst, eine Bedeutung, die der Laut des Namens immer mit-spricht. Und sicher auch bald zu Obama, dessen Abfangen der US-Kultur bald als Meisterwerk gelten wird. Wobei ich im Herbst nochmal mit einer größeren Sache rechne, die Wirtschaft betreffend. Ob er auch für den Nahen Osten Konzepte hat?

IMG_0608Bilder: Markus Termin ©

Daher also „Lesbarkeit“. Unsere ikonografische Welt ist ebenso lesbar, wie die hieroglyphische Landschaft Ägyptens.

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Ereignis, Geschichte, Weltbild

Buchbesprechung: Gesetze des Chaos

IMG_0558Foto Markus Termin ©

Nürnberg, 12:04 –  „Gesetze des Chaos, eine astrologische Erdbebenstudie “ von Michael Meyer ISBN 3-8311-3538-X   9,- Euro

– Meine LeserInnen er innern sich vielleicht an unser Interesse für die astrologische Konstellation des Erdbebens dieser Tage in Italien. Nun habe ich von einer lieben Kollegin ein Buch geschenkt bekommen, in dem Michael Meyer seine astrologischen Erdbebenbeobachtungen bei „Books on Demand“ veröffentlicht hat. Das ist wohl der zeitgemäßeste Verlag, den es gibt: denn Bücher auf Wunsch, wie ich frei übersetzen würde, statt, dem Lexikon gemäß, Verlangen. Gedruckt wird, was bestellt ist.

Michael Meyer legt hier eine Schrift vor, in der er die astrologischen Konstellationen für 14 weltbekannte Erdbeben untersucht, und dadurch den astrologischen Zusammenhang als empirisch nachvollziehbare Tatsache vorlegt.

Er ist naturwissenschaftlich informiert und legt – sieht keinen Widerspruch zur geologischen oder physikalischen Sicht der Erde. Er betrachtet diese Seite als Laie, aber er weiß um die proportional mit der Entfernung abnehmende Gravitationskraft. Und kennt die Plattentektonik.*

Das Wunderbare ist, dass hier ein Mensch ganz unvoreingenommen und sehr gewissenhaft Zusammenhänge prüft. Er kennt die Argumente derer, die von naturwissenschaftlicher Seite aus Einwände haben könnten, ausgezeichnet, und er weiß, dass es täglich 8000 Erdbeben in unserer lebendigen Hülle gibt. Er ist aber auch Vollblut-Astrologe der hermetischen Tradition, der den Zufall nicht für einen wirklichen Faktor hält, und auch Antworten auf die Frage weiß, wie es mit dem Einzelschicksal bestellt ist, wenn kollektiv ein ganzer Landstrich oder ein ganzes Gebäude betroffen ist.

Ich könnte mir nichts Schöneres für dieses Buch vorstellen, als dass ein philosophisches Seminar es für angemessen hielte, mit den geologischen Mitstudenten und vielleicht sogar deren astronomischen Kollegen, vielleicht sogar den Germanisten, Linguisten und/oder Soziologen, ja sogar den Psychologen, den Realitätsgehalt der Astrologie von allen Seiten objektiv zu erforschen. „Dort“, sagt Parmenides, mein Lieblingsphilosoph, „Ist der Türsturz zu den Bahnen von Tag und Nacht!“

*Ich persönlich meine ja, dass Orgon, wie Wilhelm Reich es genannt hat, den Raum erfüllt und noch hinter dem Erscheinen des Lichts, welches nicht aus Teilchen oder Wellen besteht, sondern aus Fäden von Licht, die Felder bilden, während die Kraft dazu noch eine Ebene tiefer aus einer fießenden und doch auch deshalb machtvollen Bewegung kommt, die wir uns am Besten vorstellen, wenn wir uns an Peter Pan´s Zauberstab und den Glitzerschweif erinnern, den er immer so nett gemacht hat. Ich verweise auch diesbezüglich auf die anschaulische und handwerklich einfach nette Internet-Seite von Jürgen Fischer in der Blogroll, wie das auf englisch heißt: also dem Band meiner Internet-Empfehlungen, die üblicherweise das System des Netzes ausmachen und ein ebenso sympathisches, wie demokartisches Verfahren darstellen …


Weltbild

Da sieht man …

Nürnberg, 17:41 – gar nicht so leicht bei rückläufigem Merkur, ein paar Bilder auf den Blog zu bekommen. Technik, die sonst reibungslos läuft, fällt aus – „… versuch`s mit einem flash reader …“ – doch was ist das? Beim F.F. Blog fällt pünktlich zum Beginn der Rückläufigkeit die Kommentarfunktion aus, Steinbrück macht sich die Schweiz zum Feind – nochmals, also doppelt – gedeckt von unserer ihre Gelassenheit (um nicht „Einfachheit“ zu sagen) ausspielenden Kanzlerin, die ihn, Steinbrück,  für´s Grobe vorschickt. Ausgestattet mit einem Steuersystem, das alle fleißig dazu ermuntert, dem Staat ein Schnäppchen zu schlagen, ist es freilich Gebot der Stunde, statt – wie versprochen  –  eben jenes System zu ändern – auf´s Ausland zu schimpfen.

Beispiele für Merkurs Rückläufigkeit sind so zahlreich im Alltag zu beobachten, da schwirrt einem der Kopf und man denkt: wie kann denn das sein, so sensibel ist die kosmische Uhr?

Bild durch anklicken vergrößern:

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Foto Markus Termin ©

Bus mit Werbung

Bild: BUSKAMPAGNE.DE

„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit …“ gibt es keinen Gott. Für diesen Spruch haben die gesammelt, doch wie oft haben wir diesen Satz von der an „Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit …“ schon gehört? Was grenzt nicht alles an der Wahrscheinlichkeit, mit Sicherheit? Super-Gau passiert nicht … mit an Sicherheit gr … bis Tschernobyl.

Man muss nur ein wenig die Worte drehen, schon fühlt man, wie irrwitzig allein die Logik dieses Satzes ist. Ich räsoniere dabei die Sprechblasen-Plärre aus den deutschen Asterix-Übersetzungen: „Räbähhh …“

Sie werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im Lotto gewinnen. Doch jede Woche tun es ein paar. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann Leben im Universum gar nicht entstehen. Aber es ist da. Während sie dies lesen, sind sie selbst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gar nicht anwesend. Beweisen Sie es! Und die Formel, nach der und durch die ein solcher Satz seine Evidenz gewinnt? Können wir das gar genetisch festmachen, nanotechnisch?: der Mensch und sein Spielplatz: „Räbähhh …“

Dazu kommt natürlich das ontologische Bonmont, wie solche „Weisheit“ wohl begründen muss, wer ihr denn die Logig liefert, den Satz überhaupt zu bilden und gar noch zu verstehen? Und man ist sich dabei noch nicht mal sicher? Denn allein schon die Klammer läßt eine Ausnahme zu. Pflastert aber dennoch feist, begleitet von Blümchen Internet-Seite einen Bus zu? Nun gut, Lieber Gott, verzeih ihnen, bleibe Du bitte unsere Ausnahme!

Das Marketing des oberen Plakates – ich erinnere an mein Fahrrad-Auto-Zeppelin-Projekt – ist aber besser und zeitgemäß. Der Bus unten verbraucht für eine überflüssige Kampagne massig CO2 (am 16.05.09 gar in Nürnberg).

Welch ein Lichtblick, zu hören, wie – Merkur rückläufig (vielleicht doch noch nicht die endgültige Entscheidung oder eben: mit Rückläufigkeit raus aus einem Vetrag) die mutigen Österreicher aus dem CERN-Forschungsprojekt auszusteigen versuchen.  Man traut sich heraus aus dem autoritären Gefuchtel ganze Geldspeicher verbrauchender angeblicher Grundlagenforschung. Papier, Bleistift, Philosophie und ein wenig Demut könnten einer auf Wasser und Brot gesetzten Naturwissenschaft vielleicht ganz gut tun. Das Geld stecken wir stattdessen in sauberen Nahverkehr: wie wär´s?

Fotos, Weltbild

Weiter im Waalkampf

Nürnberg, 18:51 – nun, da Merkur rückläufig ist, passieren wieder merkwürdige Dinge, man versäumt sich oder trifft sich auf Umwegen. Es ist die erste Merkur-Rückläufigkeitsperiode, seit dem Präsident Obama vereidigt wurde, als Merkur R in Cazimi „als ob wie im Herzen“ der Sonne stand. Für mich zählt übrigens nur der erste Eid. Der zweite ist eine merkwürdige Remineszens an Merkur rückläufig selbst. Und erinnert ihr euch an den Versprecher beim Eid?

img_05043Foto Markus Termin ©: volles Bild bitte anklicken!

Dies, und nicht die fantasielosen „100 Tage“ sind die erste Sichtung seiner Politik wert. Also warten wir noch ein wenig. Bis zum 18.05.09 um 12:02 mitteleuropäischer Zeit. Erst dann geht die Saat des ersten Merkur-Umlaufes seiner Amtszeit auf.

Dass aber dieser Umlauf wichtig ist, zeigt eben die Tatsache, dass Obama den Amtseid genau in Cazimi abgelegt hat. Eigentlich kann er nur von Astrologen beraten sein.

Kritisiert wird er selbst von seinen Anhängern wegen vor allem zweier Dinge: die quasi Amnestie für die Folterknechte des CIA und seine Zusammenarbeit mit Timothy Geithner, der selbst ein Bankmensch, ein „Master of the Universe“ war, und nun soll der Bock zum Gärtner sich wandeln? – Wer sonst? Die Regierung Obama hat den Autokonzernen im Gegenzug für  Staatshilfe Elektro-Autos abgerungen, die sie zu produzieren hätten. Nun denkt man daran, den Ford Fiesta auch in den USA zu produzieren und den dann auch elektrisch auszustatten. Warum erst auf Druck? Warum fehlt es so sehr an Phantasie bei den Autokonzernen? Weil ihnen die Bewußtseinsseele fehlt. Was wir als Individuen können, nämlich uns dessen bewußt sein, dass wir unserer selbst bewußt sind und diese unglaubliche Tatsache als die Wirklichkeit des Seins zu begreifen, können Konzerne oder auch Maschinen von sich selbst nicht wissen, dass sie wissen, dass es ist.

Wie dem auch sei, es ist noch zu früh für ein Urteil über Obama´s Politik. Lassen wir ihm einen Merkur-Umlauf. Was den CIA angeht: was erwarten wir? Soll Obama sich jetzt opfern? Würde uns das aus der Lethargie reißen? Er zieht das Pferd im Augenblick in die richtige Richtung. Doch wie kann man den Konflikt in Pakistan beilegen? Und in Afganistan? Hier geht es vor allem um den Opium-Handel, die Regierungen von Pakistan und Afganistan sind ebenso verstrickt, wie die Taliban und die USA. Und es geht wohl auch darum, dass man die Industrie eines Waffen produzierenden Landes nicht auf Null runterfahren kann. Sollte man China bitten zu vermitteln in dem Konflikt zwischen den USA und ihrem Schatten, den Taliban, die sie selbst groß gemacht haben einst, als es gegen die Sowjetunion in Afganistan ging? Welch unglaubliche Geldströme halten diesen Krieg aufrecht? Denn China kennt sich aus mit der Opferposition in Opiumkriegen.

Afganische Frauen sagen: die Taliban-Kultur ist nicht unsere Kultur (taz, 06.05.09).

Frauen werden auch im Sudan und in Somalia, Eritrea, Afganistan, Uganda … die Liste ließe sich fortsetzen – von einer Macht gequält und unterdrückt, die wahrhaft dämonisch ist und den Kern des Problems ausmacht. Das sind aber nicht die Taliban, sondern es ist die Verstümmelung und Beschneidung, die solches hervorbringt.

Denn Frauenquälerei ist die Gemeinsamkeit zwischen den drei islamischen Ländern. Dabei gehört Frauenquälerei nicht zum Auftrag eines wahren Gläubigen. Und die Frauenverstümmelung wurde von der obersten klerikalen Autorität an der Universität von Kairo mit einer Fatwa belegt.

Es schien vor dem Wahlkampf, als wollten Clinton und Obama hier tätig werden. Verhindert China ein Eingreifen?

Oberes Bild ist sehr bayerisch. ich fand einfach die Verbindung von Feuerwache in meiner Straße und dieser unglaublichen Buche (oder ist`s ein Ahorn?), in der sich die ganze Kraft dieser Institution spiegelt, sehr sichtbar heute. Die Feuerwache ist eine städtische Berufsfeuerwehr auf Bereitschaft und oft hört man in der Nacht den Lautsprecher über´s Gelände unaufgeregt Order ausgeben. Eine Kulturleistung ersten Ranges: eine Großstadt gibt sich eine Feuerwache. Wenn wir uns das anschauen, merken wir, es gibt keine Krise. Die Ampelanlage vor der Wache schaltet automatisch auf rot, wenn ein Feuerwehrfahrzeug, mit Blaulicht und zunächst noch inkognito, ohne Sirene, die klassizistischen Garagen verläßt.

Astrologie

Was ist wichtiger, Aszendent oder Sonne für die Partnerwahl?

Liebe Leserinnen und Leser,

hier eine Frage aus der Beratungspraxis:

„Noch eine Frage zu gestern.“ Warum ziehe ich Krebs-Aszendent an? Liegt das an meinem Steinbock-Aszendent? (So wie bei A. sein Skorpion-Aszendent den Stier-Aszendent anzieht!?) Ist der Aszendent ausschlaggebender als die Sonne?“

img_0478Fotos Markus Termin ©

Das könnte noch mehr Leute interessieren, deswegen will ich meine Ansicht hier im Blog äußern. Gleich vorab: das ist meine Meinung und Beobachtung. Jeder und jede Astrologe sieht das anders. Und alle, die sich mit Astrologie beschäftigt, sind Astrologen.

Der dem Aufgangsbereich der Sonne, also dem Osten des Horoskops zunächst liegende Bereich unter dem Horizont wird „Aufsteigender“ von lat. ascendere genannt. Für die Hellenen war dies allein – unser erstes Haus – das sogenannte „Horoskop“, welches sich ableitet vom ägyptischen Horus, dem falkenköpfigen Gott, dessen Eltern Isis und Osiris sind. Die Bedeutung solcher Abstammung ist die, dass die Zeit – im engl. „hour“, in dem auch das „Horus“ steckt, erst durch Isis und Osiris in die Welt kam, durch ihr Kind „Horus“.

Wunderbar nachvollziehen läßt sich diese Verbindung als Fähigkeit, die Welt rhythmisch zu gliedern, durch das sogenannte Horus- oder Udjat-Auge …

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… welches bekanntlich in zierlichster Weise 63/64 – in Worten: dreiundsechzig Vierundsechzigstel – als Maßstab (also Marktzählsystem) anbietet (1/64 fehlt – der Gott Todt habe dies durch Zauberei unterschlagen, will die ägyptische Legende wissen …).

Die Horus-Schau ist also die Falkenschau. So nannten die Ägypter dies. Wie gingen sie vor? Falken sieht man vor Sonnenaufgang in der Morgendämmerung sitzen, aufmerksam auf eigens für sie errichteten Stangen (um die Mäuse vom Acker zu fangen), die auch als Orientierung am Himmel dienten.

Die Erde dreht nach unten ab – der Horizont steigt auf: wir schauen nach Osten, wo alles aufgeht und die ganze Energie des Universums am Horizont beweglich erscheint. Daher ist der Aszendent sehr bedeutend. Nun blieb aber die Zeit nicht stehen. Da mit Jesus das Licht in die Welt kam, ging in unserer Seele die Sonne auf. Seit dieser Zeit sind wir nicht mehr nur Erdenbürger, sondern auch Sonnenwesen. Man spricht in der christlichen Astrologie von: „Sonnenauftrag“. Der Sonnenauftrag ist wie „Der Brief an den König“. („queen“ und „king“ zwei eigenständige Benennungen). Jesus Christus ist auch Herr der Zeit, und damit der Technik, denn wir zählen seit Christi Geburt.

Den Sonnenauftrag haben wir erfüllt, wenn wir uns fühlen, wie ein glückliches Kind im Sommer, barfuß auf einem Apfelbaum – gerne auch im hohen Alter.

Natürlich ist die Sonne für die Beziehung wichtig. Manche Sonnen-Kombinationen gehen kaum – andere regelmäßig. Niemand schreibt darüber besser*1 als Liz Greene in ihrem bezaubernden Buch „Signs for Lovers“. Liz Greene hat sogar ihren eigenen Horoskop-Style bei astro.com, den viele  – ich eingeschlossen – wegen seiner Transparenz, Überschaubarkeit und Einfachheit zu schätzen wissen.

Jedoch: – mit dem Aszendenten haben wir das Lebensprogramm, das uns  als Deszendent gleichzeitig von außen entgegenkommt: wir werden über unsere Mängel gelenkt: den gegenüberliegenden Deszendenten.

Diese beiden, Deszendent und Aszendent – gibt es, so wie die Mondknoten auch, nur als Paar.

Warum aber Mangel? Warum werden wir durch unsere Mängel gelenkt? Weil das Leben ein Weg der Entwicklung ist und all die Aufgaben der Entwicklung sind im Horoskop von Geburt an aufgezeigt: vom Süd- zum Nordknoten, von Pluto zu Plutos Polaritätspunkt und auch vom AC zum DC, wenn man darunter die Fähigkeit versteht, sich gerade das anzueignen, was nicht vorab deutlich zutage tritt, wenn wir unsere Lebensreise beginnen.

Insofern ist die gesamte Symmetrie des Horoskops ein nach bestimmten Regeln ablaufender Entwicklungsweg, für den aber Bewusstsein oder der Mangel daran die entscheidenden Faktoren der Freiheit sind: weil uns fern ist, was nicht direkt zum Horus-Punkt, dem Aszendenten gehört: – was also gegenüber am Deszendenten (dem Partnerhaus) ist, sind scheinbar äußere, noch zu „integrierende“ Dinge. „Scheinbar“ deshalb, weil vieles, was wir uns innerlich glauben, äußerlich ist und umgekehrt. Unser fehlendes Stück, das englische „missing link“.

Wenn es uns gelingt, eine/n PartnerIn anzuziehen, von ihr/ihm uns angezogen zu fühlen, der dies hat, was uns selbst am wichtigsten Punkt des Horoskops „scheinbar“ fehlt – dann ist es eine Spiegelung, dann wird dieses Paar Rücken an Rücken auf dem Forum des Lebens füreinander einstehen, wenn Liebe gelingt.

Es gibt aber andere, ebenso gute oder noch stärkere gemeinsame Felder.  Jupiter-Verbindungen im 12-Jahres Abstand gehören zu den sehr starken Anziehungskriterien.

Auch die größten Gemeinsamkeiten bewahren nicht davor, wieder auseinander zu gehen, wenn die Liebe misslingt.

Für die Sonne eines anderen Menschen kann und darf man sich interessieren, auch wenn sie nicht der eigenen Qualität entspricht. Nur wenn es Zeichen sind, die sehr unterschiedlich daherkommen, aber auch sehr stark Eigeninteressen vertreten, also Krebs, Waage, Steinbock und Widder, scheint die Sonnenstellung im Quadrat oder der Opposition zumindest wenig Paare bindend zusammenführen, um eine Faustregel zu geben*2. Ich kenne ein Paar mit Widder- (Sie) und Waage-Sonne (Er), die den selben Aszendenten haben. Was sonst selten geht, findet sich, weil das Kriterium der Spiegelung – oben erwähnt – sich auf anderer Ebene ausleben kann. Also wieder eine Regel, die aus ihren Ausnahmen besteht …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

*1 Außer Linda Goodman

*2 Es gibt aber eine Anziehung Widder/Steinbock und Waage/Widder!

Ereignis, Mundan

Erdbeben in Lörrach

Es fand statt heute am 05.05.09 um 03:39 in Lörrach als sogenanntes Epi-Zentrum statt. Hannelore Goos ordnet Erdbeben dem Uranus und dem Pluto zu.

lorrach-von-burg-rotelnBild: Stadt Lörrach

Uranus sehen wir, der hat eine super-genaue Opposition zum Mond. Ich habe schon lange den Verdacht, dass wir mit den Orben bei den Schnellläufern (durfte ich nun endlich mal ein Wort mit drei „Ell“ schreiben?!!!) …

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… etwas genauer sein müssen, viel genauer, um genau zu sein. Jetzt kommt aber noch etwas hinzu, was den eigentlichen Zauber der Astrologie ausmacht: Claudia von Schierstedt, die solche Daten gesammelt hat, fand als astrologische Entsprechnung für Lörrach 16° Zwilling. Und nun: – für den Zeitpunkt des Bebens stand der Imum Coeli, „the bottom of the sky“, genau auf 16º Zwilling! Und im Quadrat zu Saturn. Diese 16º Zwilling geben also die Entsprechung „Haus 4“ und daher die Verbindung zum Boden, zumal sobald Merkur den Zwilling berührte und in einem Fast-Stillstand den Rhythmus aller Planeten zu ändern im Begriff steht, wie ein Kapellmeister das Orchester.

Mundan, Personen

Steve Judd, R. A. Merriman

Nürnberg, 11:40 – nun finde ich gerade sein Horoskop nicht, aber ich weiß, er ist Krebs und hat einen Skorpion-Aszendent. Ich will in diesem Post auf einen brittischen Kollegen aufmerksam machen, der zu meinen Vorbildern zählt und daher auch einen Platz in meiner „Blogroll“ (ganz unten) hat. Er schreibt in seinem „daily thought“, einer fast täglichen Kolumne auf Englisch zu astrologischen Themen und mehr:

„… it’s a time of tidal change, the ebb and flow of planetary energy has brought us so far this year, and this month will see a number of complete changes.“

Mir gefällt besonders die Verbindung zu Ebbe und Flut durch den Begriff „tidal“ Changes. Denn während Merkur in wenigen Tagen rückläufig wird, schreibt Steve, geht Saturn in der selben Zeit direkt und beide stehen jetzt schon fast still. Dabei werden Jupiter, Neptun und Chiron in die Rückläufigkeit hineingehen und Pluto ist es schon länger. Am liebsten lese ich Steve Judds Monatsvoraussagen für die einzelnen Tierkreiszeichen (über Blogroll). Seine Radio-Sendung hat er zwar verloren, aber vielleicht hat er bald eine neue? Außerdem kommt das dem Schreiben zugute. Einer, der viel arbeitet aber auch gerne tanzt.

Steve Judd « Claire Chandler’s Blog

Claude Weiss hat zu Recht einen Artikel von R. A. Merriman auf die Hauptseite von Astrologie heute ins Netz gestellt, in dem der Börsenastrologe Merriman so detailgetreu und präzise den Entwicklungsverlauf seit 2005/6 beschreibt, dass es einem die Schuhe auszieht. Ein Fachmann, der klar vorausgesagt hat, was kommt, und zwar von A – Z. Sollten unsere eifrigen naturwissenschaftlichen Kritiker mal lesen! Demnach dauert die Krise, wie ich richtig auch sagte: solange die Saturn-Uranus Oppositionen im Quadrat zu Saturn anhalten und in Folge davon, solange Pluto im Steinbock ist. Seine parallele Interpretation der Wirtschaftszyklen hat ihm ein klares Wissen gebracht. Auch ihn würde ich als Vorbild bezeichnen. Klasse!:

Willkommen bei Astrologie Heute –