Weltbild

Alles, außer der Wahrheit: das geometrische Universum

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Esa-Teleskop „Planck“: Anomalien geben Kosmologen Rätsel auf – SPIEGEL ONLINE

„Wenn nur 4,9% des Universums aus baryonischer Materie bestehen und diese gemessene Hintergrundstrahlung, also auch nur das baryonische Universum abbildet, sind doch die restlichen 95,1% des Universums („Dunkle Energie“ und „Dunkle Materie“) noch völlig unbekannt und unerklärt. Da verstehe ich gar nicht, dass die Wissenschaftler sich trauen, über das Alter des Universums und seine Entstehung zu spekulieren, oder gar das Alter auf ziemlich exakte 13,82 Milliarden Jahre festlegen? Sollte man dazu nicht alle Fakten kennen und mehr als nur die bekannten 4,9% des Universums erklären können?“, so schreibt „rhodensteiner“ in einem Kommentar.

UniversumBild: Nasa

Bemerkenswert am Szientismus (der sich als metaphysische Glaubenssache gut mit dem Katholizismus verträgt, entgegen allem Anschein sind die beiden ein Team) ist sein selbstreferientielles System der Pseudo-Exaktheit. Ebenso, wie bei den Einstein- widerlegenden Neutrinos 2011, geht es um die Korrektur kleiner oder großer Zahlenwerte, die letztlich das ganze Zahlen-fuchsige System nur bestätigen und steuern. Immerhin konnte man bei den Neutrinos noch Freud heranziehen: 200 Wissenschaftler im Berg hielten es für denkbar, daß die Relativitätstheorien doch einfach Mumpitz sind – wegen ein paar Millionstel Sekunden. Laien haben gar nicht verstanden, warum sie nun per Überlichtgeschwindigkeit in die Vergangenheit geschickt wurden, kindische Physiker spielten mit dieser Möglichkeit. Nach wie vor bin ich überzeugt, daß nicht die Messung, sondern ihre absurde Korrektur mit dem lockeren Kabel gefälscht ist – weil es einfach zu blöd und zu offensichtlich ist.

Bei all dem wird jedoch nur davon abgelenkt, daß Einstein ohnehin mit dem Phänomen der „Nichtlokalität“ völlig unvereinbar ist, weil es nunmal offenbar zeitlose, bzw. instantane Prozesse gibt. Und dann auch längst 4,7- fache Lichtgeschwindigkeit nachgewiesen ist.

Ebenso verhält es sich mit der Vermessung des Universums „13,82 Milliarden“ – es wird suggeriert, man könne hier den Rechenschieber leicht beugen – und dann, wie oben im Kommentar dargelegt, ein Fehlerquotient von 95,1 % – den man schlicht übergeht, als ginge es plötzlich gar nicht mehr um die Wahrheit.

Jeder, der diesen Einwand äußert, wird in den einschlägigen Foren sofort mundtot gemacht und als Kreationist oder Esoteriker beschimpft.

„If a lie is so big“ (Frank Zappa), wird es gefährlich für die gesamte Gesellschaft, denn die Spannung zwischen Lüge und Wahrheit kann nicht gesichtswahrend für diejenigen gelöst werden, die mit an Boshaftigkeit grenzender Ignoranz auf´s falsche Pferd gesetzt haben. Sie neigen daher zu Gewalttätigkeit – schon allein um die Leere ihres haltlosen Weltbilds zu verkraften: wenn die Neurologen sich in den philosophischen Widerspruch verstricken, daß ihre Modelle die Logik nicht erklären, sondern voraussetzen, wird eben die Philosophie selbst abgeschafft und die Logik trotzdem benutzt: exklusive der Wahrheit – Hawking: „Die Philosophie ist tot“.

Wäre ein Grund für den Großinquisitor, dem wiederkehrenden Jesus zu erklären, warum wir die Lüge und den Betrug dringend brauchen in dieser Welt …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus