Mundan

Wertvolle Brücken-Konstellationen 2014

 

IMG_8255Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

nahe beieinander treffen sich Sonne und Jupiter im Löwen Ende Juli 2014  – wenig später, Ende August aber Saturn und Mars im Skorpion … erst großes Glück, dann heftige Bedrängung – und beide so nahe im Übergang der Zeit …

Jupiter Konjunktion Sonn24.07.2014 12:00 Nürnberg

… der erste Aspekt lieblich, der zweite garstig …

und dazwischen noch wird Venus, das kleine Glück Jupiter getroffen haben, das große … :

Jupiter Konjunktion Venus18.08.2014 07:09 Nürnberg

Mars Konjunktion Saturn25.08.2014 12:00 Nürnberg

… nun aber Obacht, daß Saturn und Mars das Glück nicht zunichte machen, wie es ihre Art ist … !

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Sonne im Schützen

Sonne im Schützen22.11.2013 03:48 UT Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

„Der Kollektivismus überwindet den Individualismus“, so schreibt Dane Rudhyar, „Die Gesellschaft dominiert über die Personalität, das Ferne über das Nahe.“

Jetzt eine Reise in die Karibik buchen? Das wäre, laut Plutarch erst, wenn Saturn wieder im Stier ist, geht die Reise wieder los …

„Das soziale Bewußtsein, das mit Waage-Verhalten und Skorpion-Emotionen im Menschen wuchs und Konturen annahm, gewinnt in Schütze folgerichtig neue Geisteshorizonte.“

„Anders der Sexus des Schützen, dessen Kraft zähmbar und nutzbar ist. Daher das Pferde-Symbol … „

Centaur

„Dem Schützen“, schreibt Dr. Liz Greene, „wohnt die feste Vorstellung inne, daß das Leben ein Abenteuer, eine Reise, eine Gralssuche ist – und der eigentliche Sport des Lebens besteht darin, die Reise so interessant, so vielseitig und so ausgedehnt zu gestalten, wie es nur irgendwie möglich ist. Denn die Reise ist das Ziel.“

„Des königlichen Menschen innerstes Gebot ist es“, schreibt wieder der sich selbst überwindende (Sonne/Mond Zwillinge, Merkur AC) Dr. Oskar Adler zum Schützen, „nie unter die bereits erreichte Stufe hinabzusteigen und durch das eigene Beispiel alle diejenigen, die seine Umgebung bilden, nicht befehlend noch beratend, sondern durch die ihm verliehene magische Kraft seines Adelsbewußtseins als eines „Ich“ von Gottes Gnaden stets moralisch zu stützen, so daß es all den Anderen, die um ihn sind, wie Verrat erschiene, wenn sie sich nicht seiner würdig empfänden.“

Weil aber „Der Kollektivismus überwindet den Individualismus“, kann das auch eine Sonderstellung sein: der Meistedieb ist auch Schütze – er stiehlt, weil anderes unter seiner Würde wäre … nicht aus Habgier. Und erteilt dabei eine Lehre. Hermes hingegen nimmt listig und lustig: „Sei Du selbst das nächste Mal schneller“, sagt er frech.

Auffällig ist die 100% genaue Konjunktion des Mondes zum rückläufigen Jupiter, dem Herrn des Schützen. Familie wird groß geschrieben, besonders die alten Verbünde, die aber bald, wenn Jupiter direkt geht (6. März 2014) zu neuen sich wandeln …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Mitten in der Stadt

IMG_7142Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Bild entstand heute mitten in der Stadt, genauer: zwischen dem Konvent von ineinander verwachsenen Siedlungen, die sich früher Nürnberg und Fürth nannten. Drumherum tobt der Autoverkehr der Ringe: in der Mitte des Herzens kann es recht still sein: Spechte, Eichelhäher, Enten, Zaunkönige, unzählige Wacholderdrosseln bestätigen die Stille nur. Dann und wann springt ein Fisch. Die Blätter der Bäume atmen den Atem des Gottes. Fluß gurgelt glücklich. Venus bildet ein Trigon zu Jupiter.

IMG_7146Fotos Termin ©

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Erich Fromm

Erich Fromm23.03.1900 19:30 Frankfurt a.M.

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Waage-Aszendent mit der Venus im Stier, Widder-Sonne und leider verletztem Schütze-Mond fand die richtig ausgleichenden Worte für unser Grundproblem: „Haben oder Sein“:

„Haben“ ist für das Deutschland-Horoskop die Sonne, die das 2. Haus – den Löwen regiert. Für Erich Fromm, den Waage-Aszendenten, ist „Haben“ der Pluto, der passend in den Zwillingen steht, im 9. Haus, dem Haus der Veröffentlichung.

Das Deutschland-Horoskop zeigt die Befreiung durch Uranus direktläufig Spitze Haus 10 an: Ende Februar 2014. Vorher aber – noch 2013 – geht Saturn über Pluto des Deutschland-Charts und schränkt die magische (Skorpion) Macht Deutschlands ein. Welches schlummert wegen Jupiter Haus 12 sowieso. Und dennoch kommt das ja, wie ihr seht, im Unschwung zu Tage bald mit Jupiter, der das Sonnen-Maximum regiert, das wir zur Zeit haben:

Gibt es ein zweites Sonnenmaximum 2014?

Dies alles aber nicht heut grad; denn grad heut ist Venus auf Pluto des Deutschland-Horoskops: man gestatte sich die umwälzende Vision …

Radix Deutschland plus TransiteInnen Deutschland 03.10.1990 00:00 Berlin, außen Transite 25.09.2013 20:35 Nürnberg

„Offenbar trifft immer noch zu, was der Sozialpsychologe Erich Fromm vor vielen Jahrzehnten bereits festgestellt hatte: „Unsere Kultur hat die Tendenz, Menschen hervorzubringen, die keinen Mut mehr haben und die es nicht wagen, auf eine anregende und intensive Weise zu leben.“

Gastbeitrag von Gerhart Baum (28.10.1932) : Ich will, dass wir beißen können – Feuilleton – FAZ

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Kepler und Mars/Jupiter Konjunktion

Neptun aufsteigendLiebe Leserinnen und Leser,

ich glaube, das müssen wir unbedingt doch mal genau ausforschen, diese brillante Hitze, die Kepler auch für 1602 wegen des Jupiter/Mars-Aspekts damals in der Waage – also einem kardinalen Zeichen ebenfalls – vorhergesagt hatte. Denn heuer ist es ebenso. Mit jedem Tag, an dem die exakte Konjunktion näherrückt, wird der Himmel brillanter, offener – die Sonne brennt stärker.

KeplerKepler – liebe Ursula – hat das sicher auch nicht einfach so gesagt, als er seine Auftragsarbeit zu den „gesicherten Grundlagen der Astrologie“ ablieferte. Vielmehr wird er seine Beobachtungen erst lange Jahre vorher geprüft haben, gründlich, wie dieser Steinbock-Geborene war.

Sobald ich Zeit finde, schau ich mal nach … oder mag jemand von euch?! Oben abgebildetes Büchlein suche ich gerade unter meinen Bücherbergen, damit ich die Original-Stelle hier nochmal zitieren kann, dauert noch …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Hier Keplers Einleitung dazu:

„Wer ein Horoskop berufsmäßig aufstellt, muss vor allem zwei einander entgegengesetzte, verbreitete Ansichten mit hoher Gesinnung übersehen und sich gegen zwei Angriffe niedriger, verächtlicher Gesinnung wappnen, die Ruhmsucht und die Furcht. Denn da die Wissbegier der Menge groß ist, ist derjenige im Geiste unrein, der um der Gunst der Menge willen und wegen eitlen Ruhmes entweder etwas verbreitet, was die Natur nicht zeigt, oder die wahren Wunder der Natur verkündet, ohne die tieferen Gründe zu beachten.

Dagegen stehen diejenigen, die meinen, es zieme sich für einen ernstzunehmenden Mann und Philosophen nicht, dass er an einem Gegenstand, der den Schmutz so vieler alberner und sinnloser jährlicher Wahrsagereien an sich trage, den Ruf seiner Geistesgaben und die Ehre seiner Bildung aufs Spiel setze und der Neugier des Volkes und dem Aberglauben von Schwachköpfen Nahrung gebe, indem er gewissermaßen Öl ins Feuer gieße. Ich gebe zu, dass dies mit großer Wahrscheinlichkeit eingewandt wird und geeignet ist, einen auf seine Ehre bedachten Mann, wenn er schwerwiegendere Gründe nicht hat, von der Verfassung solcher Schriften abzuschrecken.

Wenn jedoch jemand für seinen Entschluss genug Gründe hat, die in ihrer Art Leuten mit offenem Blick gegenüber für sich sprechen, kann er für nichts anderes als einen Feigling gelten, sofern er sich durch die genannten von anderen von außen kommenden Widerwärtigkeiten von seiner Absicht abschrecken lässt aus Sorge, es könnte Gerede entstehen, und aus Furcht vor Verleumdung. Denn wenn auch ein großer Teil der Lehren in dieser Kunst durch die Spielereien der Araber seinen Wert einbüßt, so sind deshalb dennoch die darin enthaltenen Geheimnisse der Natur Nichtigkeiten, noch dürfen sie zusammen mit Nichtigkeiten ausgeteilt werden: Vielmehr gilt es, die Perlen aus dem Schmutz zu suchen. Die Ehre Gottes zu offenbaren, indem man sich Naturbetrachtung zur Aufgabe macht, durch sein Beispiel andere zu ermuntern und seine Mühe darauf zu richten, dass dasjenige, was einst zum besonderen Segen des Menschengeschlechtes dienen konnte, unter allen Umständen aus dem Dunkel der Unwissenheit ans Licht gehoben wird.

Und wenn sich natürlich der Erfolg nicht sofort einstellt und die Unsicherheit von Vorhersagen in dem Durcheinander so vieler Einzeldinge groß ist, so heißt es dennoch, sich umso mehr zu bemühen; denn nur in schwieriger Lage zeigt sich der Meister. Dass wohl viele diese Dinge missbrauchen, um ihre Neugier zu befriedigen, und damit ihren Irrglauben nähren, das schreckt mich genauso wenig ab wie einen tüchtigen Heerführer – um nur eines von vielen Beispielen anzuführen – von der Bestürmung einer Stadt der Verlust einer kleinen Zahl von Soldaten, die er allerdings auch, wenn er könnte, noch retten würde.

Wie also der Arzt nicht auf die abwegigen Vorstellungen des Kranken eingeht, weil er, um sein Heilmittel verabreichen zu können, den Wahngedanken des Patienten mit Worten entspricht und nach dem äußeren Schein sich gefällig erweist, so werden auch von mir, hoffe ich, aufrecht denkende Menschen nichts Unredliches vermuten, dass ich in bester Absicht, aus Rücksicht auf die breite Menge, die nun mal begierig ist zu erfahren, was die Zukunft Unerhörtes bringen wird, in aller Öffentlichkeit über die Zukunft spreche. Unbilligen Urteilen, die auch den höchsten Gipfel der Würde nicht scheuen und ihm höhnen, geschweige denn dass sie diese geringeren Lebensbeschäftigungen, die zumal dem Spott preisgegeben sind, unangetastet lassen, werde ich, wie ein berühmter Mann empfiehlt, „den Rücken kehren.“

Diese meine Betrachtungen nun, Erlauchtester Herr, die das kommende Jahr betreffen, verbunden mit einer ausführlichen Erörterung der Sterneneinflüsse, möchte ich Eurer Erhabenheit vor allem widmen anstelle des üblichen kleinen Geschenkes zum Neuen Jahre, weil ich der Überzeugung bin, dass Eure Erhabenheit einerseits allen Gelehrten, andererseits aber vor allem den Ausübenden dieser Kunst ungemein wohlgesonnen sind.

Prag 1602″.