Weltbild

Neuigkeiten zum Sonnensturm

IMG_0252Prager Hauszeichen, Foto © Termin

Liebe Leserinnen und Leser,

wie ich erfahren habe, wirkt sich der „Sonnensturm“ – also eigentlich eine Kommunikation der Sonne mit der Erde und uns – bei uns Menschen gar nicht in erster Linie dann aus, wenn der erwartete Magnetsturm die Nordlichter bis an den Äquator tanzen läßt (erwartet dieses Wochenende, also jetzt), sondern es werden schlaflose Nächte, Aggressionen, Schwindelgefühle gerade dann beobachtet, wenn die Erscheinungen auf der Sonne stattfinden, also vergangene Woche Dienstag/Mittwoch … obwohl der Begriff sehr strapaziert ist, entspricht diese Wahrnehmung einer quantenmechanischen „Verschränkung“ – die eben zeitgleich/unendlich schnell sich ereignet. Wir wären dann so in der Sonne, wie die Sonne in uns ein Teil ist, was ganz der alten hermetischen Lehre entspricht: „Dein Reich komme, wie im Himmel, so auf Erden … “ …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan

Merkur Opposition Uranus

Merkur Opposition Uranus12.09.2014 19:58 Nürnberg … (Gänse ziehen laut gegen Nordosten … )

Liebe Leserinnen und Leser,

und – wie wir sehen – hat Merkur auch ein Quincunx (Kepler hat diesen Aspekt in die Astrologie eingeführt … ) zu Chiron (den Kepler noch nicht kannte) dazu … Uranus, im Widder beim Südknoten wäre ja eigentlich Revolution, Aufbruch, Neubeginn: nur nicht dann, wenn er rückläufig ist und beim Südknoten – dem Drachenschwanz – läuft. Dann ist eine sture Rückwärtsgewandtheit Zeitgeist, geradezu Verweigerung von Intelligenz aus Trotz.

Aber Merkur in der Waage – Putin, Waage-Sonne, ein Staubkorn im Auge & Schauspiel, Tränen, muss zu Neptun ins 12. Haus (das ist, wie an Davi Jones Orgel „Pirates of the Carrebean II“ , mit Verlaub) – hält mit einem 7-Punkte Plan dagegen – wie die 7 alten Planeten.

Hauptsache Frieden: auch gegen den Pressewillen.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mundan, Personen

Lilith & Jupiter in Löwe

Hollande und LilithInnen Hollande, außen Transite heute

Liebe Leserinnen und Leser,

wie einst bei Bundespräsident Wulff, so wundert man sich bei Präsident Hollande, wo denn der glückbringende Jupiter im Löwen bleibt, der doch immerhin noch jüngst im August über Hollandes Merkur gegangen war – und immerhin ist der Präsident Zwillinge-Aszendent, da ist Merkur der bestimmende Planet? Doch ebenso, wie auch bei Wulff in Zwillinge, so zieht Lilith einen Streifen durchs Löwe-Zeichen.

Valérie Trierweiler: Die gefährliche Geliebte | ZEIT ONLINE

640px-British_Museum_Queen_of_the_NightFile:British Museum Queen of the Night.jpg – Wikimedia Commons

Am Klatsch wollen wir uns nicht beteiligen: als Paar passt bei Hollande/Trierweiler der Erdmond zum Erdmond, Luft-Venus zur Luft-Venus, Jupiter und Saturn stehen günstig: nur Mars, so wichtig für die Liebe, passt nicht: der Präsident hat seinen im verwegen Schützen, sie ihren rückläufig in der nüchtern-abwägenden Jungfrau. Auch haben sie gegenseitig kein Potential in des anderen Partnerhaus, wo sie sogar zum Löwen das Gegenteil braucht, Wassermann.

Fest steht aber, daß Trierweiler in die Rolle der laufenden Lilith im Löwen schlüpft, sie ist Löwe-Aszendentin mit Wassermann-Sonne … und Jupiter mach dann genau das groß. Das ist dann schon schlimm, wenn der sozialistische Präsident von der Ex bescheinigt bekommt, die Armen zu verachten und feudal zu denken und zu leben …

Doch ab Dezember, wenn Lilith in die Jungfrau wechselt, wird Hollande erlöst von dem Fluch, und er könnte dann Jupiter in unterschiedlichen Phasen genießen, wobei die Rückläufigkeit noch nicht so toll sein dürfte, dann aber, ab April 2015 – Jupiters direkter und unbeschwerter Lauf über die Präsidenten-Löwe-Sonne (sogar mit Saturn im Trigonalzeichen) für bessere Umfragewerte sorgen wird, …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Trierweiler und LilithInnen Trierweiler, außen Transite heute

Weltbild

David Gans

IMG_0427Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

David Gans Ben Salomon berichtet für das Jahr 1592 von einem bis heute geheimnisumwitterten Treffen zwischen Kaiser Rudolf und Rabbi Judah Löw bei dem der Kaiser mit ihm sprach:  “ … von Angesicht zu Angesicht, wie zu einem Freund (Ex. 33,11). Und die Art und Weise ihrer Worte waren geheimnisvoll, verschlossen und verborgen. Und dies geschah hier in der heiligen Gemeinde zu Prag, am ersten Tag (der Woche; Sonntag), dem 3. Adar (5)352.“

David Gans – Wikipedia

Im deutschen Wikipedia wird Gans – auch „Ganz“ geschrieben – als „Astronom“ bezeichnet, das englische Wikipedia ist ehrlicher, spricht von „astronomer and astrologer“ …

David Gans – Wikipedia, the free encyclopedia

Löw beim Kaiser23.02.1592 12:00 Prag

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Poetry

Vollmond

IMG_0654Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Schells BureauNoch nicht Vollmond, die Sonne ist noch über dem Horizont … !

… was uns erwartet, ist Jungfrau-Sonne zu Fische-Vollmond, eine Nachterscheinung, Goethes Mittagshoroskop: der Vollmond der realisierbaren Visionen. Was sonst wie Spinnerei daherkommt: naive Utopie, das läßt sich jetzt – wie durch ein Zeitfenster! – realisieren … Das Ergebnis ist Jupiter, eingeschlossen im Löwen im 6. Haus, vom Fische-Mond in Haus 1 geführt in Liebe. Der Herzenswunsch – Weg des Herzens (wegen Mond) zwischen Neptun und Chiron: Vision und Heilung … Merkur, Herr von Haus 7 – mit Drachenkopf! – in der Waage und Venus – Herrin von 8 und 3 genau am Deszendenten, von dem meine Gewährsleute Louise Kirsebom & Johan Hjemborg sagen, er sei an dem betreffenden Punkt „festgewachsen“, wenn genau auf einer Achse: „Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose … “ (Gertrude Stein) … was bedeutet: es geht um Beziehung und Beziehung: Haus 3 und 8 sammeln sich mit Venus im DC! – Kommunikation und Wert – eigentlich klar, daß es nach „Andria“ geht … ! …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Venus/Merkur Rezeption

BibliothekenLiebe Leserinnen und Leser,

nun ist die Venus vom Löwen in die Jungfrau, während Merkur bis Ende September in der Waage läuft: eine klassische Rezeption eins im Zeichen des jeweils anderen, beide zu einer Art Einheit verbindend. Daher ist besonders interessant der 16. September: wenn Merkur in Konjunktion mit dem nördlichen Mondknotentor zu finden sein wird, während Mars schon ein paar Tage das Skorpion-Zeichen verlassen haben wird.

Gut und interessant (im Wortsinne des „Dazwischenseins“ für all diejenigen, die sich als Vermittler, Friedensstifter, Kompromiss-Sucher und Finder betätigen wollen, weil die Rezeption den sonst neutralen Merkur freundlich macht.

Eine gute Gelegenheit in diesem September, die Wunden zu lecken, die Mars/Saturn im Skorpion geschlagen haben …

Ohne, daß es groß bemerkt wird, ist die Orientierungslosigkeit und die allgemeine Tendenz zur Auflösung alter Strukturen natürlich und noch lange begleitet vom Neptun im Zeichen Fische, der dort – zur Zeit unerlöst, wie der fliegende Holländer – z.B. den Buchhandel plündert, um ihn in etwas Neues zu wandeln.

„Amazon“ – namentlich und wörtlich eine weitere Reminiszenz ans Matriarchat („Isis“) unter der Wahrnehmungsschwelle – hat es gewagt, die Sklaverei der Autoren an ihre Verlage zu durchbrechen – da verlangen jene Autoren, die von dem bisherigen System profitieren konnten (die Wenigsten) – eine strikte Aufrechterhaltung der alten Sklavenregeln (90 % für die Verlage, 10 % für die Autoren) – Amazon (20 % für den Verlag, 80 % für die Autoren) ist ja sooo böse … und ruiniert unsere Hochkultur, die freilich nicht davon abzuhalten ist, konvulsivisch wuchernd, protegiert durch eine quasi sozialistische Buchpreisbindung, Jahr für Jahr abertauswende völlig überflüssige Titel auf den Markt zu bringen: allem voran aus der überlebten Gattung „Roman“: eine neptunische Bücherflut, die die Antiquariate nicht mehr geschenkt nehmen. Da erscheint die Aussicht, daß für solche Flut ein Knopf zum Löschen zur Verfügung steht, besonders süß: und Neptun kommt als Erlöser …

Diese Gedanken zu: Sonne in der Jungfrau und Mond im Wassermann: „Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!“  …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Mercurius in Waage, Mond im Schützen

Liebe Leserinnen und Leser,

warum die Seele leidet, wenn sie anderen wehtut. In diesem 2500 Jahre alten Kerntext aller philosophischen Literatur von Platon erklärt Sokrates zum Erstaunen seiner zunächst vom Gegenteil überzeugten Mitredner, Kontrahenten und Hörer, die sich im Haus eines reichen Politikers versammelt hatten um einen teuren Weisheitslehrer oder Sophisten, Gorgias, dort beherbergt, nach dem Grund der Weisheit zu fragen. Dessen Argumentation läuft unumwunden auf das Recht des Stärkeren hinaus, außerdem ließe sich mit Worten alles erreichen, wenn sie nur professionell gesetzt sind.

Sokrates hält dagegen: warum die Seele unmöglich Schlechtes tun können wolle, und warum sie sich selbst am meisten schade, wenn sie – gleich ob in Worten oder Taten – etwas Schlechtes tut – und zwar weil – so das grundlegende Argument – sie damit eben nicht das tue, was sie wolle, weil ihr Bestreben es nun mal sei, gut, d.h. im Einklang mit sich selbst zu sein. Davon wird sie aber abgelenkt durch schlechte Taten und auch Gedanken!: sie begibt sich aus ihrer Mitte.

Dabei geht es nich nur um den Inhalt, sondern gerade die Umstände der Rede, die Zynismen, Gefolgschaften und Höflichkeiten machen sie zu einem aufführen Theaterstück, das unseren Theatern etwas Leben einhauchen könnte …

Platon, Gorgias – Zeno.org

Das Einzige, was den vermeintlich aufgeklärten modernen Menschen daran hindert, diesen Text zu lesen und wieder zu lesen, ist ein Mangel des Glaubens an die Götter.

Irgendwann hat sich die Anschauung durchgesetzt, die „Götter“ seien eine Idee der Menschen, ein Konstrukt ihrer Phantasie, die Schrecken der Natur zu verstehen. Diesen natürlichen Kräften hätte man göttliche Motive unterstellt, von denen man erst erlöst wurde, als die moderne Naturwissenschaft aufzeigen konnte, wie alles nach gewissen Gesetzen vor sich ging, die ihre erstaunliche Berechnungsfähigkeit durch technische Umsetzung in die wirkliche Realität unter Beweis stellten: da ist das Smartphone – es „funktioniert“ nach technischen Konstruktionsprinzipien, die gewonnen sind aus dem Gleichnis zwischen Kraft, Gegenkraft und Verwandlung, dem uralten alchemistischen Prinzip, das aller Naturwissenschaft zugrunde liegt.

Gleichzeitig füllen sich die Kinoleinwände mit Mythologien und Geschichten über die Götter, deren Glaubhaftigkeit durch die psychologische und optische Perfektion ihrer Darstellung  zwar vordergründig betont erscheint, deren Simulationscharakter aber gerade durch die Nähe zu seinem „Subjekt“ götterverhüllend ist – und daher nahelegt, wie nah der Götter Erscheinung in Wirklichkeit immer noch ist, denn sonst wäre kein solcher Bannzauber vonnöten – also vor allem durch jene Hollywood-Filme, die sich sehr erfolgreich des Themas „Gott“ als mythologischen Superhero-Transfer angenommen haben die sind Bann-Zauber. Das gilt dann auch für Harry-Potter und so: ganze Generationen wurde damit zur Entrückung aus der Wirklichkeit gebracht: die Simulation des Zaubers hat sie begeistert, sein Wirken im wahren Leben wollen sie nicht wissen.

Sokrates lehnt auch schon die Götter-Mythologeme seiner eigenen Zeit ab: Götter können nur gut sein; alles andere – Geschichten über Götter-Intrigen z.B. – sei – meint Sokrates jedenfalls –  Frevel und dummes Zeug. Hier ist ein Wegbereiter des Weltlogos, des Christus Jesus, eine Art „Johannes der Täufer“ aus Hellas unterwegs.

Dieser Schütze-Mond mit dem Merkur frisch in der Waage: Merkur sucht den Ausgleich, Mond will es erhaben!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

„Und glauben, sie hätten dann den Gedanken … „

Merkur in der Jungfrau31.08.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

 „Nun hat unsere Sache“, so sagt Rudolf Steiner 1914 – also vor hundert Jahren – „eine Schwierigkeit, wenn wir uns auf diesen Gesichtspunkt begeben wollen, eine große Schwierigkeit.“ … „und diese Schwierigkeit besteht darin, daß zwar wahr ist, daß man in jeder Faser des Gedankens drinnen lebt und daher den Gedanken, wenn man ihn hat, von allen Vorstellungen am intimsten kennen muß; aber, ja aber – die meisten Menschen haben gar keine Gedanken! Und dies wird gewöhnlich nicht mit aller Gründlichkeit durchdacht, daß die meisten Menschen keine Gedanken haben. Aus diesem Grunde wird es nicht mit aller Gründlichkeit durchdacht, weil man dazu – eben Gedanken brauchte!“

Steiner erklärt das auch weiter:

„Auf eines muß zunächst aufmerksam gemacht werden: was im weitesten Umkreis unseres Lebens die Menschen verhindert, Gedanken zu haben, das ist, daß die Menschen für den gewöhnlichen Gebrauch des Lebens gar nicht immer das Bedürfnis haben, wirklich bis zum Gedanken vorzudringen, sondern, daß sie statt des Gedankens sich mit dem Worte begnügen … „

„Und viele Menschen sind, wenn sie nach einer Erklärung von dem oder jenem verlangen, damit zufrieden, daß man ihnen irgendein Wort sagt, das einen für sie bekannten Klang hat, das sie an dieses oder jenes erinnert; und dann halten sie das, was sie bei einem solchen Wort empfinden, für eine Erklärung und glauben, sie hätten dann den Gedanken.“

Das muss man sich mal vergegenwärtigen: was ist Denken?: wenn das allermeiste, was wir für Denken halten, zunächst weiter nichts ist, wie schlussflogerndes Aufleuchten einer Vorstellung, die gar nicht von uns ist, sondern einem überkommenen Meinungsbild entspricht?!

„Überkommen“ bedeutet in diesem Sinn nicht veraltet, sondern ist wörtlich genommen: eine Meinung ist zu uns gekommen, „über“ uns – ohne, daß wir sie bisher – und jetzt kommt das Denken in Spiel! – bedacht hätten.

Das Ganze geht ja noch weiter: ganze Gesellschaftsgruppen – die Mehrzahl der Bevölkerung der meisten Länder, hat sich einen smalltalk-Codex angewöhnt, dessen Einhaltung und Abweichung mit auto-alarmierenden, sozial ausgrenzenden Mechanismen gekoppelt ist, die dann „anschlagen“, wenn irgendeine klitzekleine Abweichung vom normalen Blabla registriert wird, die Konzentration verlangt und daher ins Denken münden könnte. Die Nicht-DenkerInnen registrieren sowas ganz genau: jedoch nicht als Glück, sondern als Spinnerei, als Gefahr: weil man aber auch hier mithalten können möchte, verlegt man sich aufs Loben: wie besonders es sei, daß da jemand einfach so einen Gedanken habe … damit ist aber die Unbefangenheit des oder der Denkerin dahin: das Lob war ein anderer Ausdruck des Misstrauens – und schwups – : ist der Gedanke im Meer des Erinnerungsvermögens zunächst versunken, bis er wieder gute Gelegenheit spürt, an die Oberfläche des Bewußtseins vorzudringen.

Diejenige Instanz, die den Gedanken beobachtet, wenn es uns einmal gelungen ist, einen zu denken! (Es ist so schwer, daß man immer merkt, wenn es – selten – einmal gelingt!) – die nennen wir „Ich“.

Hans Wollschläger hat in seinen Herzgewächsen innere Monologe porträtiert, die die Zwangslage des Geistesmenschen mit dem „Ich“ dem Lagerzwang der Normalität gegenüberstellen (vor allem die, mit Frau Simon).

Jungfrau ist zwar Erdzeichen, aber auch und vor allem Zeichen der geistigen Ordnung: was wo warum hingehört: aber mit Merkur im Zeichen Jungfrau werden wir dazu den richtigen, eigenen Gedanken erwarten können.

Wie geht denn denken? Zunächst glaubt man einmal dem, was man meint, besser nicht. Von dem, was man meint, versucht man sich das Gegenteil klar zu machen. Und dann legt man sich – es kann 3 Tage dauern – auf die Lauer, und wartet, bis ein eigener Gedanke aufkommt – der zunächst mehr eine zuversichtliche Stimmung sein kann …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus