Fotos, Geschichte, Weltbild

Planeten sind Lebewesen

img_1699Foto Markus Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

was kann ich mir darunter vorstellen? Was soll es bedeuten, dass Planeten lebendig sind? Können sie gebähren? In der alten Mythologie, das heißt in den Erzählungen von GöttInnen und Heroen und Königinnen und göttergeleiteten Helden und natürlich der Menschen und Tiere, sogar der Zeichen aus den Weissagungen – die der spannendste Teil von der Geschichtserzählung des Herodot sind, da können sie tatsächlich gebären. In der Mythologie der Hellenen gebären leibhaftige Götter-Wesen aus merkwürdigen Schöpfungsmythen göttliche Kinder. Götter-Wesen, die Planeten-Namen sind. Hermes zum Beispiel ist ein Sohn des Zeus, und daher astrologisch dem Jupiter nahe. Seine Mutter war bezeichnenderweise Maia, eine Titanen-Tochter! Die Wesen aus der alten Welt in „Herr der Ringe“. Für uns ist er der römische Merkur, eine ganz andere Wesensfarbe desselben wandlungsfähigen Gottes.  Dieser Herodot nun, ein gelehrter griechischer Schreiber der Historie, der tatsächlich noch selbst – barfuß gleichsam – nach Ägypten reiste, als Ägypten noch ägyptisch war, erzählt uns die Geschichte der Perserkriege.

Ein Herakles-Held ist eben im Kino auferstanden. Es ist Mr. Manhatten, ein blauer menschlicher Superheld – er strahlt blau wie lichternde Energie. Die Figur entstammt den Comics Allan Moores und Dave Gibbons, die eben ganz besonders coole Geschichten geschrieben und gezeichnet haben. Sie übertreiben sowohl die Geschichte, als auch die Emotionen drastisch. Doch das gehört zum Genre.

Dr. Manhatten, der melancholische Superheld, der durch ein Experiment verändert wurde: Albtraum eines jeden Wissenschaftlers: er wird während eines flüchtigkeitsfehlerhaften Versuchs in einer Experimentalkammer eingesperrt – als normales Wesen, das nicht mehr entkommen kann, denn die Uhr läuft. Da verwandelt er sich im Energiegewitter durch eine  schmerzhaften Prozedur, bei der er zunächst in alle blauen Einzelteile zerlegt wurde, sich aber dann nach drei Tagen, wie durch Auferstehung, zu einem neuen blauen Superhelden zusammensetzt. Das klassische Bild einer Einweihung durch Tempelschlaf.

Dieser Superheld hat einige der Attribute, die auch in 300, dem Film über die Spartaner bei den Thermophylen, zu Frank Millers, Allan Moores und Dave Gibbons Comic-Code, seiner wiedererkennbaren und beeindruckenden Phantasie-Sprache gehören: die Darstellung von Riesen-Wesen mit Kräften und Proportionen, wie der Koloss von Rhodos, als hätte es, dermaleinst, Riesen gegeben?

Dr. Manhatten, der geistverwandelte Wissenschaftler, der als makelloser, superblau strahlender, unverletzlicher Held mit weißen Augen und einem dritten Auge auf der Stirn, welches sich Dr. Manhatten, der Über-Held, als  einen perfekten Kreis sich selbst auf die Stirn zieht, mit einem perfekten Punkt in der Mitte, erleben wir erleuchtet und stark, aber auch irgendwie überdrüssig.

Dieses Kreis-ziehen auf der Stirn ist die erste Geste eines durch Metamorphose neu-geborenen Wissenschaftler-Wesen, dessen Kraft-Entfaltung viel von Herkules und viel von Hermann Hesses „Glasperlenspieler“ hat. Ein Buch übrigens, dass es sich zu filmen lohnte!

Nun geht aber die Handlung weiter: Dr. Manhatten ist umgeben von einer ganzen Bande aufregender Superhelden, die jeder für sich eine bestimmte Stärke haben. Miss Jupiter, das perfekte Pin-Up-Girl: kann gut Karate. Mir als Astrologen gefällt natürlich der Name! Ein Problem hat man mit „The Commedian“ – spätestens, wenn er gezeigt wird als der Kennedy-Mörder. Hier greift ein Element des Fiktionalen: ein riesiger blauer Orgon-Superheld-Herkules, den die Liebe auf dem Planeten hält, obwohl er den Mars schöner findet. Tolle Liebesszenen mit ihm und der Tochter von Miss Jupiter. Und er ist dabei blau und splitternackt, und man sieht alles, wobei der Körper übermenschlich perfekt dargestellt ist. Jüngere Menschen, die den Verlauf der Geschichte nicht wirklich kennen, werden in diesem Film auch nicht wirklich durchblicken.

Jedoch: als dieser Dr. Manhatten einmal – wie jetzt Barack Obama – in eine Fernsehshow geholt wird, da ist er in der Lage, sich zu kleiden, alles fliegt ihm – telepathisch gesteuert, wie einem Zauberer zu. Dieser Mann kann alles: er ist superstark, er baut magische Maschinen, trägt und hält – vielleicht ist er deshalb nackt und potenzgestört – das moralische Gleichgewicht der atomaren Abschreckung aufrecht, wie Atlas das Gewicht der Welt.

Und wird dabei auf sehr amerikanische Art zynisches Opfer eines Tricksers, der ebenfalls zur Superheldenrige gehört, und ganz offensichtlich Hermes ist, der Dieb – und: Merkur, der Händler. Hermes alias Mr. Superschlau ist ein Mega-Geschäftsmann geworden. Doch ganz allein Dr. Manhatten ist ein wahrer Held, der – wegen enttäuschter Liebe – die Galaxie wechselt.

Immer findet mißglückte Wissenschaft („I am Legend“, düstere Fiktion als Vorwegnahme der Finanzkrise) in Manhatten Boden: es gibt ein Manhatten-Projekt, und auch King-Kong muß dort sterben. Dr. Manhatten hat ein Glasmandalaspiel auf dem Mars. In einem barbarischen Akt öffentlicher Kastrationsmetapher hat man dann das WTC geopfert: in Manhatten. Große Wellen kommen dort am „The Day after“ an. Manhatten bleibt also, obwohl es längst höhere Türme gibt, der Mythos der aufstrebenden Menschheit.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Beruf und Astrologie

Liebe Leser,

Nürnberg, 14:16 – Sie hat schon einen Beruf, er scheint im Ruhestand zu sein. Für kaum etwas eignet sich die Astrologie so sehr, wie dafür, Beruf und Begabung eines Menschen herauszufinden. Man sieht es täglich auf´s Neue an allen Horoskopen: die Menschen sind eben dort tätig, wo sie besondere Stärken haben. Dabei sind es nicht immer die gleichen Indikatoren; es bedarf schon eines geübten Auges, die Dinge zu erkennen. Ich schaue mir immer die Häuser zwei, sechs und vor allem zehn an. Wo steht die Anlage des Aszendenten, wie strebt sie danach, sich zu realisieren? Erfahrung ergibt sich aus dem Betrachten von vielen tausend Horoskopen: Saturn in Haus 6 arbeitet sehr oft in der Pflege, Neptun in zwei verdient oft sein Geld mit Pharmazie. Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen Broterwerb (Haus 6 und Haus 2) und Lebensziel, Berufung (Haus 10). Manchmal passen sie gut zusammen, manchmal muß man einen Kompromiss finden.

All dies wurde jetzt glücklicherweise auch von Profis der Berufsvermittlung erkannt:

FORUM Berufsbildung: „Informationsbörse – Wege in den Job“

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Hans Christian Schrader (Biographie von: Hans Christian Schrader – Eichborn.de), der obigen Vortrag über psychologische Astrologie hält, wird als der Deutsche Top-Experte in Sachen Berufsauswahlverfahren bezeichnet, und zwar durchaus auch von seinen Kritikern: Warum die Astrologie ein guter Ratgeber auf dem Weg zum neuen Arbeitsplatz ist.

Um so bemerkenswerter ist es, dass ein solcher Mann mit Erfahrung den Wert der Astrologie für seine Klienten offensichtlich hoch schätzt. Leider wird ihm deshalb nicht nur mit Achtung begegnet, sondern solche, die es ja immer und auf allen Gebieten besser wissen wollen, schütteln in Ignoranz ihre Köpfe.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Termin

P.S.: wie ich jetzt auch weiß, hat „Berufung“ etwas von einem Ruf an sich, der tatsächlich von außen erfahren wird … (Ergänzung 25.05.2016, 23:30) …

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astrocartografie

Nürnberg,  21:58 – die AstroCartoGrafie ist eine Bereicherung der Astrologie, die wir nicht von den Vorfahren her kennen, sondern die tatsächlich eine echte Neuerung darstellt. Sie ist ein vice versa, ein Umgestülptes. Statt einem Punk-Zeithoroskop ein Linien-Globus Bild. Was ist so neu? Mir wurde deren Bedeutung klar, als ich die Linien meiner Planeten auf dem Globus mit meinen Fernreisen verglich, und mir gleichzeitig überlegte, was mir an diesen Orten tatsächlich begegnete? Mit dem genialen Prinzip der AstroCartoGrafie erschließt sich uns eine völlig neue Welt. Schaut z.B. mal auf die Linie mit dem Sonnensymbol und dem A dazu, die durch Irland und die Canarischen Inseln führt. Tatsächlich beides Orte, wo ich war und an denen mir ein ganz besonderes Selbstbewußtsein zuteil wurde, wie das für jemanden, dessen Sonne aus Haus 12 in Haus 1 wandert, normal ist.

Die AstroCartoGrafie verstehen, bringt auch dem Verständnis des sogenannten Radix näher. Das Bild oben ist gewissermaßen (anklicken und vergrößern!) ein Was-wäre-wenn-Horoskop. Was wäre, fragt das Bild, wenn ich mit der Sonne am AC geboren wäre, jedoch – bitte – zur selben Zeit! Nicht Uhrzeit, sondern Zeit, denn wenn hier 08:25 ist, dann ist in Wellington, Neuseeland 19:45. Dies ist aber tatsächlich derselbe Jetzt-Augenblick (von dem ich im Übrigen behaupte, dass er trotz Relativitätstheorie im ganzen Universum gleich ist!). Mann kann nicht an zwei Orten zugleich sein, aber man/frau kann sich dorthin begeben, wo das Horoskop in Bezug auf Häusereinteilung und AC ein anderes ist. Und genau dieses wird sich dort in das eigene Geburtsbild übermitteln. Suchst Du also Ärger, begib Dich an einen Ort mit Mars am Deszendenten. Willst Du ihn endlich loswerden, schau dass Mars vom DC zum Haus 5 runtergleitet, und kompensiere mit Sport! Die orangene Sonnen-Linie mit dem A bedeutet also: überall hier wäre die Sonne zum Zeitpunkt meiner Geburt direkt am AC gewesen. Damit freilich würde aus mir auch ein Fische-AC, und auch alles andere wandert entsprechend mit. In dem Bild oben habe ich übrigens nur die Venus-, die Sonnen- und die Jupiterlinien eingestellt. Auch der Jupiter-Linie bin ich schon gefolgt, und fand sie bestätigt.

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Licht am Ende des Tunnels

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Nürnberg, 15:39 – Wann wird denn ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar? Ich habe hier schon einmal über die Finanzkrise geschrieben:

Wann endet die Finanzkrise?

Dies war zu einem Zeitpunkt formuliert, wo es nicht sicher war, ob vielleicht die Leute gleich schlangestehend an den Bankschaltern ihr Erspartes einsammeln würden, kurz bevor sich unsere  Kanzlerin dazu bequemte, eine Garantie für private Guthaben auszusprechen. Man hat als Astrologe auch Verantwortung; ich gehöre nicht zu denen, die Panik schüren. Ich bin sogar soweit gegangen, die Finanzkrise als Glück zu bezeichnen.

Nun hat Obama zum Fische-Neumond („… ob er wohl von Astrologen beraten wird?“, fragte eine Klientin; seiner Frau Michele wäre zuzutrauen,  daß sie sich mit Nancy Reagan bespricht, zumal er ja da vor der Wahl einen dummen Scherz wieder gut zu machen hat, bald darauf war auch die genaue Geburtszeit Obamas im Umlauf!) gegenüber beiden Kammern des Parlaments dermaßen mitreißend gesprochen, dass sogar mein überaus Obama-skeptischer Vater, die ganze Nacht wachend, um das zu hören, voller Begeisterung ausrief: „Der ist ja noch viel besser, als  Kennedy!“

Im Sinne meiner Vorausschau wußten wir zum 3. Dezember 2008 (kurz vorher Venus, Jupiter und Mond im Sextil, bzw. Trigon zu Uranus-Saturn), dass es beschlossene Sache war: die Staaten würden weltweit für die selbstverschuldet einbrechenden Kreditinstitute, Mega-Firmen, Versicherungen in die Bresche springen müssen, weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt.

Nun geht´s aber weiter, und man erwartet zu Recht von den Astrologen einen Ausblick, wenn schon die Börse laut FAZ „reine Psychologie“ ist, und die Ökonomen ihren Scherbenhaufen bislang nicht ordnen können.

Die Faktoren, die uns diese Zeitenwende gebracht haben, zeigen eine geradezu triumphale Bestätigung der Astrologie:

1. Zeichenwechel von Pluto in den Steinbock. Der just zum „Zwergplaneten“ und doch auch Namensgeber der „Plutoiden“ degradiert wurde und zugleich befördert … (Planeten, Pluto und die Plutoiden) … erweist sich erstaunlich wirkmächtig, und er hat ein neues Bühnenbild im Welttheater aufgerollt: daher kann man sagen, wir werden die Folgen dieses Spektakels bis 2024 spüren. Ausgelöst worden ist die Krise bekanntlich durch 70 000 Milliarden US$ (kein Schreibfehler! Quelle NZZ) Investitionskapital auf dem Globus, welches auf der Suche nach immer prächtigeren Kapitalanlagen war/ist, bis man in den USA sich bereit erklärte, z.B. einen 500 000 $ Kredit auf Treu und Glauben zu gewähren (Quelle: NZZ), während es mir hier – trotz festem Job – nicht einmal möglich war, einen winzigen, aber zinshungrigen Dispo-Kredit in einen langfristigen, billigeren umzutauschen. Dennoch wurde auch in Nürnberg aus dem Fußballstadion die „easy-credit“-Arena: – na fein.

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Fotos Markus Termin ©

2. Die Opposition von Saturn und Uranus zwischen den Fischen und der Jungfrau. Ebenso exakt, wie der Wahltag in den USA am 04. November 2008 auf diese erste Opposition gefallen ist, läßt sich auch das Wesen dieser Umwälzung mit dem Fortschreiten derselben beschreiben. Die beiden Giganten haben insgesamt fünf Oppositionen (04.11.08 – 05.02.09 – 15.09.09 – 27.04.10 – 26.07.10). Die letzte dieser Oppositionen sei hier nochmal abgebildet (bitte anklicken und vergrößern):

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Wie wir sehen, ist zu diesem Zeitpunkt nächstes Jahr nicht mehr der Ausgleich oder Machtkampf zwischen den Fischen und der Jungfrau das beherrschende Thema, sondern zwischen Waage, wo Saturn dann steht, und Widder, in das Uranus gewandert ist. Saturn ist in der Waage kardinal und erhöht, Uranus wird im Widder gleich zu Beginn durch Jupiter verstärkt, und all das findet im Quadrat zu Pluto statt. Wenn dann am 30.07.2010 Mars mit Saturn eine Konjunktion hat, wird es durchaus schwierig. Ein mächtiger Schlussakkord dieser Oppositionsreihe! Das Thema lautet dann: Gerechtigkeit (Saturn in Waage) gegen den Aufbruch (Uranus im Widder) in die Freiheit. Es werden diejenigen Kräfte, die zur Zeit den Warenfluss saturnin hemmen  und verstopfen (Saturn in der praktischen Jungfrau, das sind die Milliarden, die heut festsitzen, weil Krösus alias Onkel Dagobert sich weigert, zu investieren) ihren Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit entdeckt haben (fair trade?), und umgekehrt wird Uranus, der im Grenzenlosen Fische-Zeichen seine Revolution suchte, nun zur Tat drängen  (nach dem Zusammenbruch des Kommunismus die Renaissance als Vorbereitung für Neptun in den Fischen) alles jedoch gebremst durch den kardinal stehenden Pluto, Recht und Ordnung.

Bis dahin jedoch haben wir mehrere Saturn-Pluto Quadrate zu überwinden, denn Saturn schaut am 15.11.09 schon mal in die Waage, bildet dort ein Quadrat zu Saturn, welches er dann am 31.01.10 und am 21.08.10 wiederholt. Dies ein Ausschnitt dessen, was astrologisch den Umbau begleitet. Wer nun bedenkt, dass folglich nahezu alle Elemente – bis auf den Krebs – kardinal herausgefordert werden – Erde (Steinbock), Feuer (Widder), Luft (Waage); also Dinglichkeit (Steinbock), Wollen und Tat (Widder) und Geist (Waage) mitmischen, kann sich ausrechnen, wie tiefgreifend die Veränderungen sind, die uns erwarten.

Nun habe ich viel erzählt, aber doch wenig gesagt. Denn eigentlich will man ja wissen: was denn, konkret, kommt auf uns zu? Lasst uns dazu ein Beispiel betrachten, und je mehr davon realisiert wird, desto besser:

Nehmen wir an, die Bundesregierung könnte sich dazu durchringen, endlich zwei oder drei sinnvolle Dinge zu tun, anstatt der Entwicklung beständig hinterherzulaufen, als da wären:

1. Jede Bank und jede Firma, die Staatshilfen in Anspruch nimmt, gehört ab sofort den Bürgern.

2. Die Kfz-Steuer wird auf CO2-Verbrauch umgestellt und jeder Bürger bekommt ein Fahrrad geschenkt.

3. Vermögen über 10 Millionen Euro kann nur dann im Besitz der Eigentümer bleiben, wenn diese bereit sind, das Geld zu investieren und so dem Kreislauf zuzuführen, der andere ohne Spekulation ernährt. Damit die 5000 Milliarden € (Quelle TAZ, kein Schreibfehler) an Kapital im Privatbesitz in Deutschland automatisch als Konjunkturprogramm wirken.

4. Harz IV wird gegen ein Bürgergeld ausgetauscht, der Druck vom Arbeitsmarkt genommen; stattdessen können die Menschen wählen, ob sie arbeiten wollen und im Luxus leben, oder nicht.

5. Öffentliche Verkehrsmittel werden kostenfrei gestellt.

Nehmen wir an, die Bundesregierung könnte sich zu diesem Bündel an Maßnahmen entschließen, was natürlich utopisch ist, so würden wir all die astrologischen Aspekte selbst in die Hand nehmen, und hätten wirklich weiter wenig zu befürchten, außer, dass uns der Himmel auf den Kopf falle:

Ein Asteroid hat die Erde heute knapp verfehlt

Leider ist dem nicht so (im Falle des Asteroiden Gott sei Dank). Es gilt aber doch: wem es gelingt, selbst im Sinne des notwendigen Wandels sein eigenes Leben umzugestalten, den trifft die Macht dieser Krise (und immer belasten sie unser Leben mit irgendeiner blöden Gier- Sicherheits- Terror- Lebensmittel- Chemie- Doping- oder sonstigen Krise) nicht so sehr.  Denn wo der Absatz von Autos stagniert, mag der von solarangetriebenen Zwei-Personen-Zeppelinen in ungeahnte Höhen steigen.

Also, summa summarum: „Wie lange geht alles?“

Der Hardware-Umbau bis Mitte/Ende 2010, der Software-Umbau bis 2024

Warum ist die Krise ein Glück?

Weil wir nur so den notwendigen „Umbau“ der Welt hinbekommen von einer verschwenderischen Raubbau-Welt zu einer verantwortungsvollen Raumschiff-Erde Gesellschaft, die dann gerne mit vereinten Kräften ihr zerstörerisches Atomraketenpotential gegen Killer-Asteroiden wenden kann und muß. Dann bekommen auch unsere Naturwissenschaftler ein sinnvolles Betätigungsfeld, das sie sich so sehr herbeisehnen.

Ereignis, Geschichte, Weltbild

Astrologie und Computer

antikythera-potamos

Urheber: AlMare

YouTube – 2000-year-old computer recreated

Antikythera-Mechanismus: Forscher startet 2000 Jahre alten Computer – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

Antikythera, oder hellenisch Αντικύθηρα, so heißt eine kleine Insel zwischen Kreta und dem griechischen  Festland vor der Schwammtaucher 1900  ein gesunkenes Schiff der Antike fanden. Valerios Stais, hellenisch Βαλέριος Στάης, entdeckte darauf am 17. Mai 1902 in Athen im Museum in einem Klumpen aus korrodiertem Material aus diesem Fund ein Zahnrad. Bitte zum Vergrößern zwei mal anklicken:

antikythera-mechanismus

Der Aszendent auf diesem Bild darf uns nicht allzusehr beeindrucken, denn wir kennen die Zeit nicht, wann der Archäologe das Zahnrad entdeckte. Merkur jedoch, Pluto und Neptun im Zeichen Zwilling, dabei Merkur im gradgenauen Trigon zu Jupiter, das sind gültige Informationen für uns Astrologen! Nimmt man an, der astrologisch-mechanische Apparat wäre wirklich etwa 150 v. Chr. gebaut worden, finden wir zu dieser Zeit Pluto in den Fischen und Uranus auf genau dem Grad der Sonnenfinsternis von 1900 (Bild unten, Sonnenfinsternis vom 28.05.1900). Doch nicht nur das. Denn als Herr Stais das Zahnrädchen fand, war, siehe Bild oben, Merkur ebenfalls in Pluto-Nähe auf seiner Zwillings-Wanderung, also unterwegs im eigenen, starken Haus. Finsternisse – besonders die starken, wie jene totale Sonnenfinsternis im Zeichen Zwillinge im Jahr 1900, dem Fund-Jahr des astrologischen Computers, sind Tunnelphänomene (Johann Hjelmborg). Man macht die Erfahrung von Verschwinden und wieder Auftauchen. Bedenken wir die Beteiligung von Pluto und Neptun im Zwilling zusätzlich, so erweist sich das neuerliche Auftauchen dieses Mechanismus als unzufälliges, Zeit-überbrückendes Phänomen. Und dies gilt auch, wenn die Finsternis nicht bei uns sichtbar ist/war, denn die Tag- und Nachtgleichen beziehen sich ebenso auf die ganze Welt.

Freilich nun, wie es möglich ist, dass Wissenschaftler Jahrzehnte darüber rätseln, wozu denn der Apparat gedient haben möge, und auch heute noch nicht viel mehr einfällt, als Sonnen- und Mondfinsternisse anzuzeigen und die allseits beliebten Sportveranstaltungen, das ist schon richtig krass. Wer sich mit nur geringem astrologischen Wissen ausgestattet den YouTube-Film des Rekonstrukts oben anschaut, dem wird eine andere, als astrologische Verwendung als Hauptzweck des obskuren „Antikythera Mechanismus“ gar nicht in den Sinn kommen. Wozu denn wohl sonst all die Zeiger? In diesem Zusammenhang bemerkenswert: die gegenwärtige Renaissance der Astrologie durch Computertechnik ist demnach nichts neues, sondern nahezu eine Rückkehr zu den Ursprüngen, soweit diese in Hellas und Kemet (Ägypten) liegen.

sonnenfinsternis-28051900Sonnenfinsternis 28.05.1900 15:51 für Nürnberg

Personen, Poetry, Weltbild

So etwas Wunderbares!

Hat mir gestern ein Freund gezeigt:

YouTube – vanuatu sand drawing

Vanuatu – Wikipedia

rudolf-steiner

Rudolf Steiner um 1891/92, Radierung von Otto Fröhlich

„Jupiter ist ja gerade diejenige Kraft, die den Appell, den fortwährenden Appell an unsere Aufmerksamkeit richtet.“ (Aus Die Weltenuhr, Dornach 8. Januar 1918)

steinerRudolf Steiner 27.02.1861, 23:15  Kraljevec AT, bitte vergrößern!

Liebe Leserinnen und Leser,

Rudolf Steiners Geburtstag ist meist als der 27., aber auch als der 25. Februar angegeben. Der Hauptunterschied ist der Mond. Entweder er wäre im Zeichen Jungfrau, oder – später, wie hier abgebildet – im Zeichen Waage. Wenn man bedenkt, wie Steiner, insbesondere in der zweiten Lebenshälfte, sich den künstlerischen Dingen im Sinne einer sozialen Vermittlung  (Haus 11-12) gewidmet hat, und für die Grundsteinlegung des ersten Goetheanums den „Merkurius in der Waage“ abwartete (tropisch übrigens, nicht siderisch!), so spricht doch viel für den Waage-Mond*. Auf jeden Fall aber hat Rudolf Steiner seinen Saturn in der Jungfrau, wo er jetzt auch steht. Und genau dies gab ihm die Fähigkeit – ähnlich wie Descartes, dem Begründer des wissenschaftlichen Rationalismus, der ebenfalls den Saturn in der Jungfrau hat – einen geistigen Rationalismus zu begründen, oder besser: offen zu legen, dessen Wesen ich hier kurz erklären will.

Im Kern sagt Rudolf Steiner nicht weniger, als dass es jenseits unseres Tagesbewusstseins ein weiteres, für die meisten Menschen kaum zugängliches Bewusstsein gibt, welches sich aber ebenso konkret zwar subjektiv aber kontrolliert erleben läßt. Es ist schwierig, dies zu beschreiben, ohne den Reflex auszulösen, dass es als „Phantasie“-Gebilde abgetan wird. Die schablonierte Abwehr-Haltung ist die erste zu überwindende Bastion eines ebenso dünkelhaft-frechen,  wie aber auch trostlosen Zeit-Geistes, der uns zu allererst und zunehmend durch die ganz miese Stimmung, die er verbreitet, davon abhalten will, den Reichtum auch nur zu vermuten, der sich tatsächlich hinter der Projektion einer künstlichen Jenseits-Welt versteckt.

Wir können nur mehr an „Vorstellungen“ denken, als handelte es sich um Illusionen, als gäbe es eine wahre, naturwissenschaftlich beweisbare Welt und eine weitere, die zwar nett sein mag, aber eher dem Bereich Einbildung, Phantasie, Hirngespinst zuzuordnen ist. Selbst Menschen, denen das Wort „spirituell“ vertraut ist, denken oft, es handele sich um eine Art „Glauben“, eine Form emotionaler Inbrunst, die Tatsachen herbeisehnt, die wohl wünschenswert, aber völlig unrealistisch sind.

Doch nichts könnte absurder sein, als eine solche Anschauung. Denn das „Geistige“, welches Steiner aufzeigt und vor allem: zu dessen Erlangung und Begriff er einen nachvollziehbaren Weg zu zeigen nicht müde wird – ist tatsächlich eine ebenso faktisch belastbare Realität, wie ein Gegenstand, beispielsweise ein Stein. Alles, was akzeptiert werden muß, um zu begreifen, dass es so etwas geben kann und notwendigerweise gibt, ist eben, dass der „Sinn“, der zum Wahrnehmen dieser „höheren“ Welt nötig ist, bei uns Menschen in der Regel nicht (mehr) von selbst vorliegt, sondern trainiert, gebildet werden muß.

Analog wäre ein Vergleich zum musikalischen Empfinden möglich, aber nicht erschöpfend: erst der gebildete Hörer versteht Musik wirklich.

Dann aber ist die weitere „Handhabung“ objektiv, logisch kommunizierbar und kann nachgewiesen und zurückgeführt werden auf den Einweihungsweg aller Mysterien- und Schamanenschulen, die mit unterschiedlichen Mitteln die verlorene zweite Hälfte des Menschen zurück zu erreichen trachteten, erkennend, dass eigentlich nur darin und komplett überhaupt irgendein Sinn sich wiederfindet, der uns verbindet mit den Zeiten von vor der Flut und einen Weg in die Zukunft weist.

Erst in diesem Sinn wird auch das Hirtentum von Jesus verständlich, der uns Schafe leitet, denen die Sicht auf die wahren Dinge nicht gegeben ist. Das ist jedoch nicht, wie bei Kant gemeint wird, ein prinzipielles Hindernis unserer Erkenntnismöglichkeiten, sondern lediglich ein historisch gewachsenes und gleichzeitig doch auch verkümmertes Wahrnehmungshindernis. So halten wir beispielsweise die Darstellung von Geistern und Dämonen aus babylonischer Zeit gemäß unserem eigenen psychologisierenden Weltbild für Projektionen unserer eignen Innenwelt. Und im Sinne der jungschen Archetypen wäre noch nicht mal die zeitliche Distanz ein Hindernis für das Unterbewusste, sich Bilder und Mythen nutzbar zu machen, um eine Botschaft gleichzeitig auszudrücken und zu verbergen. Aber was diese alten Völker dargestellt haben, das konnten sie auch sehen: oder fanden es mindestens beschrieben als Kraft, die seelisch wahrnehmbar Einfluss hatte und in der Darstellung ihren Bann erfahren sollte, die Illusion einer Beherrschbarkeit, weil das Phänomen einen Namen hat.

Unsere Bewusstseinswelt hat dennoch ebenso Dinge hinzugewonnen, die unseren Vorfahren nicht in dieser Art zur Verfügung standen.  Das ist vielleicht eine der wichtigsten Steiner-Botschaften: die des sich wandelnden Bewusstseins – sich hineindenken in die andere Bewusstseinswelt vergangener Zeiten, um zu begreifen, wo das Bewusstsein jetzt steht – damit mit Gottes Hilfe das gegenwärtige Tun zum Segen der Zukunft wird.

Wenn Bewusstsein sich wandeln kann – was leicht erfahrbar wird, wenn das Prinzip, das die Historiker in groben, ins Erdgeologische kippenden Zügen beschreiben als Entwicklung verschiedener Homo-Typen (Homo Sapiens, Faber, etc. … ) mit mehr oder weniger präzisen Abgrenzungen, meist anhand eines Kiefer-Knochens, eher als ein Kontinuum aufgefasst wird, eine Entwicklung deren Zeugnisse, wenn wir sie lesen, viel über den Sinn & Glauben der ausführenden KünstlerInnen sagen.

An Steiners Horoskop fällt mir heute auf die Merkur-Neptun Konjunktion in den Fischen und der starke Jupiter im Löwen im Haus 9 des Lehrers.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* Das sehe ich – Nachtrag 1.12.20112 – heute anders – Jungfrau-Mond bringt die Klarheit ins Werk.

Personen, Weltbild

Hohle Evolution

Nürnberg,  16:30 – wieder wird uns ein Gegensatz aufgezwungen, den wir nicht gebrauchen können:

Evolution: Darwins Gegner holen zum Gegenschlag aus – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wissenschaft

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Foto Markus Termin© (Bilder anklicken und vergrößern …!)

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Charles Darwin 12.02.1809 um 03:00 Shrewsbury, GB

Während also alle die großartigen Errungenschaften des Herrn Darwin feiern, gibt es, so glaubt der SPIEGEL in seiner Weisheit und im vollen Besitz der Wahrheit, einige wenige, sogenannte „Kreationisten“, rückständige „Leugner“ wahrhaft erleuchteter Wissenschaft, die allen Ernstes noch an den lieben Gott glauben, wo doch ganz klar erwiesen ist, dass allein der Zufall das Wunderwerk der Entstehung der Arten zustande gebracht hat. Mit diesen „Leugnern“ der allein selig machenden „Wahrheit“ gehe man aber viel zu milde um.

An Charles Darwins Horoskop fällt mir vor allem die Neptun-Saturn Konjunktion in AC-Nähe auf. Da die Geburtszeit gerundet ist, könnte dieses  Gebilde gleich ganz im ersten Haus stehen; doch darauf kommt´s nicht so sehr an. Historisch hatten wir Neptun-Saturn vor allem beim Fall der Mauer 1989. Das Feste wird aufgelöst. „Wirklichkeit und Phantasie“, schreibt Thomas Ring.

Hier, wie in der Physik, erleben wir zur Zeit eine kaum zu überbietende Zwangsbekehrung – Propaganda – zum Glauben an eine wissenschaftliche Theorie, die alles andere als gesichert und verstanden ist. Während dort der „Urknall“ waltet, Ergebnis einer aristotelischen Raum-Phantasie des Punktes als reduzierter Strecke,  diese wieder Teil eines Feldes und dieses Teil eines  dreidimensionalen Körpers, den die Metaphysik-Physik der Neuzeit  zu einer weiteren, jedoch nicht erfahrbaren Dimension – genannt „Raumzeit“ – aufgeblasen hat, geht es beim Hochjubeln der äußerst fragilen Evolutionstheorie von der Entstehung der Arten in ihrer Herrlichkeit eher darum, geschickt zu verschleiern, dass gegenwärtig Arten nicht entstehen, sondern massenhaft verschwinden. Nanu?

Die Zauberworte der Darwinschen Evolutionstheorie heißen Mutation und Selektion: diese beiden – gänzlich vom Zufall gesteuerten Ideen – sollen  Alles bewirken. Davon einmal abgesehen, dass das Wort Zufall philosophisch wasserdicht diskutiert werden muss (ich erinnere an die kurze, aber heftige Diskussion mit Ulrich Berger in diesem Blog: Offener Brief an Dr. Ulrich Berger « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch, weil, was uns zu-fällt doch irgendwoher kommen muss und gewiss im Fall  – selbst nach physikalischen Energieerhaltungssätzen – einen Bewegenden voraussetzt und sogar eine Richtung, man also mit Worten nur ausdrücken kann, was in ihnen steckt und auch in der grammatikalischen Struktur des einfachsten Satzes bereits Zahlenmagie und Gottesdienst begründet sind (mag der Satz auch das Gegenteil auszudrücken versuchen).

Der Hauptpfeiler der Evolutionstheorie – die Mutation – ist hohl: „Wenn man innerhalb einer Art oder sehr ähnlichen Arten verbleibt, erscheint das Wechselspiel zwischen Variation und Auslese durchaus schlüssig. Dies haben wir sowohl beim Birkenspannerschmetterling als auch bei den penicillinresistenten Bakterien gesehen sowie bei den Darwinfinken.

Jedoch wurde niemals beobachtet“, schreibt der Chemiker Dr. rer.nat. Peter Kröning, der am Institut für physikalische Chemie in Stuttgart für Forschung und Lehre gearbeitet hat. „dass sich innerhalb einer Gattung eine Art in eine andere verwandelt. Ein Löwe wird niemals Tigerbabys und ein Huhn niemals Adlerjunge zur Welt bringen. Weil der Bau und die Eigenschaft eines jeden Tieres in seinen Genen aufs Allergenaueste bis in seine letzten Feinheiten vorgezeichnet sind. Eine Mutation in den Genen hat ohne Ausnahme zerstörerische Wirkung auf das einzelne Individuum. Sie fördert niemals – und wenn die Neo-Darwinisten noch so verbissen daran festhalten – eine neue Art zutage.

Die Theorie von Mutation und Auslese, die zunächst so leicht verständlich und einleuchtend erscheint, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als unverträglich mit den wissenschaftlichen Tatsachen.

Viele Biologen befinden sich in dem Glauben, dass die so lang und langsam dahinfließende Zeit durchaus alles richten würde. Aus dem Pantoffeltierchen musste irgendwann schon einmal ein kleiner Walfisch entspringen. Doch gewisse Gesetze lassen sich auch nicht durch noch so langes Warten überlisten.“ (Aus: Peter Kröning, „Auch Genies können irren …“, Glückfälle und Fehlurteile der Wissenschaft, 2003)

Wir dürfen uns aber von der gegenwärtig so dreisten Propaganda-Maschine mancher – beileibe nicht aller! – Naturwissenschaftler den Diskurs nicht aufzwingen lassen. Wer nicht an die Evolutionstheorie „glaubt“, als wärs ein Katechismus, der wird von denen schlicht als wahnsinnig hingestellt. Gleich hat man das Etikett „Kreationist“ parat, als würde man bei berechtigten Zweifeln an einer mehr als lückenhaften Theorie sofort auf´s alte Testament pochen. Tertium non datur. Doch genau darum geht es: den dritten Weg zu finden, der ein neuer Weg sein wird und Wissenschaft und Glaube zur harmonischen Einheit verbindet. Mit „dem Papst und seiner Bande“, wie ein Freund dies ausdrückt, können und dürfen wir auf diesem Weg nicht rechnen. Von dort wird heuer schon an Weihnachten – gar nicht zufällig – der Urknall als Glaubensdoktrin verkündet, Entmündigung war schon immer deren Geschäft, gleich nach Jesus Christus, dem ersten und einzigen Christen, wie Nitzsche treffend bemerkt.

Halt! Es hat sich ein zweiter gefunden! Und wo ein Zweiter ist, da kann auch ein Dritter sein.

Mundan, Weltbild

Sonne in den Fischen

Nürnberg, 13:52 – also gut, die Sonne tritt in die Fische, der Mond orakelt aus dem Schützen. Nach dem Sextil zum Mond wird die Sonne ein Sextil zu Pluto bilden, und wenn wir uns für diesen Sonne-Fische Ingres Uranus an der Spitze zum zehnten Haus anschauen, dann geht es um die befreite Autorität mit absolut praktischen Ergebnissen, die der Mond via Pluto zur Sonne trägt. Die Sonne ist im Haus 9 am Ort ihrer Freude! So knapp, wie Uranus im Haus 10 stark steht, so knapp steht Saturn im Haus 3 schwach. Alles, was die Sonne im Wassermann zurückläßt, hat Haus 8 Qualität. Also Wandel, geheim, gesellschaftlich. Und dazu der Glückspunkt in Haus 11, dem gesellschaftlichen. Venus im Widder am höchsten Punkt und im Sextil zu Mars  sagt: „Athene bin ich, Streiterin für das Wahre, Schöne und Gute.“

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Nürnberg, 18.02.2009 13:47


Dem ist auch Dipl. Ing. Hartmut Warm zugeneigt, der in seinem Buch „Die Signatur der Sphären – Von der Ordnung im Sonnensystem – schöne Träumerei und doch Realität“, Hrsg. Franz Pichler – schreibt: „So durchforschte ich zunächst die Literatur zu diesem Thema und mußte überraschenderweise feststellen, dass es zwar Beführworter und Gegner der Spährenharmonie gibt, dass aber niemand bisher – auf der Grundlage moderner astronomischer und mathematischer Verfahren – seriös geprüft hat, was von den alten Vorstellungen tatsächlich zu halten ist. So machte ich mich an die Arbeit. Nach der Analyse der bisherigen Vorstellungen begann die eigene Suche nach der Ordnung im Sonnensystem; und was sich dabei an verborgener Harmonie und Schönheit enthülle, verschlug mir manchmal regelrecht den Atem. Die vorgefundene Spährenharmonie (in einem weit gefaßten Sinne) offenbart sich in verschiedenen planetarischen Strukturebenen. Sie zeigt sich in der geometrischen Anordnung der Himmelskörper, in den Bewegungsfiguren zwischen zwei und mehreren Planeten, und als „Spährenmusik im eigentlichen Sinn, das heißt in der Übereinstimmung zwischen musikalischen Intervallen und bestimmten planetarischen Verhältnissen. Um diese Ordnung zu ergründen, müssen die Himmelskörper offenkundig miteinander in Beziehung gesetzt werden, oder mit andern Worten, wir müssen untersuchen, wie ihre Beziehungen sich gestalten.“

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Bemerkenswert, wie hier in einer Person Fähigkeiten zusammenkommen, die erst in ihrer Verschmelzung etwas wirklich Kreatives ergeben: Herr Warm bündelt für sein Werk ein Bauingenieursstudium, Programmierer, und die Ausbildung zum Dozenten für bewußtes Musikhören. Das entspricht dem klassischen Ideal des universell gebildeten Menschen. Mehr davon! Würden unsere Naturwissenschaftler allesamt immer auch ein Instrument erlernen müssen, bevor sie ihr Diplom bekämen, wir hätten eine tiefere, eine menschliche Wissenschaft.

Geschichte, Weltbild

Generation Pluto (plus Neptun) im Skorpion

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Philip Burne-Jones: Der Vampir, 1897

Liebe Leserinnen und Leser,

Nürnberg – 16:02, eine eindeutige etymologischer Herleitung des Wortes Vampir gibt es nicht, Miklosis belegt im „Wörterbuch für slawische Sprachen“ die türkische Herkunft. Das nordtürkische Wort „über“ entspricht dem serbischen vamfir. Die Endsilbe pir (per) heißt fliegen. Ein Vampir wäre demnach ein Überflieger. Es gibt aber auch Herleitungen aus dem Polnischen und Schlesischen, alle nicht gesichert und verbürgt. Wer nun als erster für einen Vampir gehalten wurde, weiß man aber. Es soll ein gewisser Jure Grando aus dem kroatischen Dorf Kringa gewesen sein.

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Herbert James Draper, Lament for Icarus 1898

Lamien (griech.: λάμιες) sind die Vorläufer der Vampir-Mythologie. Hier geht es – laut Robert Ranke-Graves um die Tochter des Königs Belos, Lamia, die in Lybien herrschte. „Zeus verlieh ihr als Dank für ihm gewährte Beilager die einigartige Gabe, ihre Augen herausnehmen und wieder einsetzen zu können … später schloss sie sich der Gesellschaft der Empusen an, schlief mit jungen Männern und saugte ihnen das Blut aus … “ …“ Lamia war die lybische Neith, die Liebes- und Schlachtengöttin … “ … „… Lamias auswechselbare Augen wurden wahrscheinlich von einem Bild der Göttin abgeleitet, auf dem sie einem Helden die Gabe mystischer Sicht verleiht, in dem sie ihm eines ihrer Augen schenkt.“

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Eine Treppe weiter unten sind wir in Babylon angelangt. Kurt Aram (alias Hans Fischer, 28. Jan. 1869 in Lennep) spricht von den Babylonischen Dämonen als  “ … abgebildet aufgrund einer Wahrnehmung“ (Aram, Magie & Zauberei in der alten Welt). „Daß mit dem Tod alles aus sei, der Gedanke ist dem anitken Menschen nie gekommen. Er tauchte erst bei einzelnen Griechischen Denkern auf, ohne Einfluss auf das antike Gemeindenken zu gewinnen“.

Astrologisch gesehen sind Vampire, Harry-Potter und Barthimäus-Dämonik, Eragons Drachenwelt, ect. Pluto-Neptun (und natürlich Lilith). Und das Ergebnis der Zusammenarbeit von Neptun-im-Skorpion Autoren und Filmemachern (die Generation von ca. 1956 – 1970) und den Pluto-im-Skorpion „Rezipienten“ (Lesern, Betrachtern: von ca. 1983 bis 1995) sind solche Vampir-roadmovies, wie die bezaubernde Liebesgeschichte zwischen Edward und Bella. Das Buch konnte ich nicht lesen, der Film ist ganz gut gemacht (na ja, der zweite nicht mehr … ).

Wer sich fürchtet, kann hier eine Original-Babylonische Zauberformel haben, „that will keep the vampires from your door“ („Franky goes to Hollywood“, 1993)

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rischti, libiki,

rischti la libiki

la libi

pisch

pischti scha anzischti

scha anzisch

schu anzisch

anzisch

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Schlangengöttin

Nürnberg 21:36 – am 6. Februar hatten wir ja den „World Nude Day“: World Nude Day 2009

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Das Original der Antike

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Sittlich korrekte Kopie der Gegenwart

Die interessanten Ereignisse – nach der Halbschatten-Mondfinsternis vom 09.02.09 auf 20:59° Löwe um 14:38 – sind sicherlich die beiden Aspekte Jupiter Konjunktion Mondknoten und Sonne Konjunktion Neptun:

sonne-neptunNürnberg, 12.02.09 21:46

Beides vollzieht sich im Wassermann. Und Wassermann, das ist das Zeichen der Freiheit. Was aber ist Freiheit? Da fällt es uns leichter, zu sagen, was Freiheit sicherlich nicht ist. Es ist sicherlich keine Freiheit, wenn einem gestattet wird, mitten unter 10 000 anderen eingeölten Nackten in der Sonne zu schwitzen. Es ist aber auch keine Freiheit, wenn – wie diesen Sommer in Nürnberg tatsächlich geschehen (Nürnberg ist nicht München – Nürnberg ist basically protestantisch) nachts die Polizei im Westbad anrückt, weil dort ein jugendlicher Nackter gesichtet wurde, angeblich „voll drauf“, weil er sich nicht von der Stelle rühre – es war die Bronze-Skulptur, die dort seit der Gründung des Bades und der Schließung der Nackt-Liegewiese der einzige ist, der dort „frei“ herumlaufen darf. Das war den Nürnberger Nachrichten eine Meldung wert:

Hilfloser Nackter war eine Statue – Panorama – Printarchiv – Berliner Morgenpost

Ja, geht`s noch? Die Freiheit, die ich meine, ist weit entfernt von solchen Kalauern, aber ebenso weit entfernt von FKK-Romatik. Ich glaube, wir hätten keine durch und durch pornografisierte und pervertierte Gesellschaft, aber auch keine aufreizende Mode – geradezu lächerlich die Renaissance der Stöckelschuhe für das nach oben gelupfte Gesäß, korrespondierend mit einer Zunahme der Kaiserschnittrate um x-Prozent – wenn wir des Sommers in hellenischen Tunikas einherschreiten würden, nicht zwischen Autos, sondern inmitten der Parkanlagen, in die wir die Straßen verwandelt hätten, über oder unter uns leise surrend die elektrischen Personen-Transport-Zeppeline, zwischen uns die Papageien, die der Klimawandel auch bei uns heimisch gemacht hat:

Papageien: Vom Regenwald an den Neckar – Stuttgarter Zeitung online

Wer sich nun wundert: dies sind Visionen einer Wassermann-Venus Haus 11. Man sagt auch: Utopien. Und dennoch habe ich das Gefühl: es wird so sein.