gerade hatte Merkur sein Sextil zu Venus – was man/frau lieblich empfinden konnte, da steht der Mond mit Saturn, Gralskelch und Inhalt – in Opposition zum Verstand – will das eine ausgleichen durch die Vereinigung von Härte und Gefühl im Zeichen Waage, Drache, der die Gefühle bewacht, so möchte Merkur ohne Rücksicht auf Verluste im Widder etwas Neues wagen. Allein Mars, der den Widder regiert, steht in der mäßigenden Jungfrau und hält deshalb Merkur zurück.
Ein Tauziehen, bei dem sich Merkur erst durchsetzen wird, wenn er materielle Interessen bekommt und in den Stier geht – wie ich vermute – ab 09.05.2012 – : dann hat der Mond im Steinbock seine Konjunktion mit Pluto im Erdtrigon. Dies sind Zeiten des Werte-Schaffens – auch, wenn es nicht den Anschein danach hat.
am 24.06.2012 wird Saturn wieder direkt laufen im Zeichen Waage. Ab Mitte Juni spüren wir das Saturn-Merkur-Quadrat. Wenn Saturn sich seinem Stillstandspunkt um den 24. Juni herum nähert, wird er auf dem Weg dorthin langsamer – die Dinge schlepppen sich, und schleppen sich … D. h., wir merken hier diese Langsamkeit ganz direkt. Dazu kommt, daß sie dann im Quadrat zum Krebs-Merkur steht, wonach Merkur nun überraschend Partei ergreift für Gefühl und Familie, ganz im Widerspruch zu saturnischen Waage-Vorstellungen, … Sie merken, da kommt zwischen Saturn und Merkur die nächsten Monate noch was zusammen. Einstweilen aber nicht. Denn erst muß Merkur durch den Widder, den Stier, die Zwillinge und dann ins Zeichen Krebs – das er tatsächlich schon am 07.06 erreichen wird, schneller Götterbote, der sein eigenes Quadrat „überspringt“. Und obwohl sich die Dinge schleppen, ist da dieser Dampfdruckkessel: Uranus Quadrat Pluto. Es zu wissen, hilft schon.
für das, was wir oben sehen, gilt der Begriff „Gesteuertes Image“ – ganz bewußt wird Merkel mit dem Papageien assoziiert, und der charmante Witz mit den Piraten macht sie zur Mutter aller Piraten und beschehrt der Presse ein künstlerisch gelungenes 1:0 – wohl wahr – der deal bedeutet: wir haben ständig über euch berichtet, nun zeigen wir aber Flagge: und sind Humor-Piraten – Vogel auf der grünen (1!) Schulter – und die Zuneigung der Vögel beweist es. Ich habe nichts dagegen. Was immer man gegen den Spiegel haben kann, er verkündete nach Fukushima weitsichtig sofort „Das Ende des Atomzeitalters“ und die Kanzlerin ließ sich beeindrucken. Diesen Einfluss macht man geltend. Ein Uranus/Venus Aspekt – Angela Merkel hat Uranus/Sonne Konjunktion im Krebs und die Venus in der Jungfrau im Sextil-Zeichen dazu. Die Botschaft lautet: machen Sie eine Koalition CDU/CSU – Piraten möglich – mit einer Kanzlerin Merkel.
Und warum nicht! Die Piraten können in absehbarer Zeit auch 20 % bekommen, wenn Sie nur im Gespräch bleiben.
Wenn allerdings zur nächsten Wahl – von der ich rechne, daß sie vorzeitig stattfindet – wieder „Angy“ von den Stones gespielt wird, wird die CDU so klein werden, daß sie vielleicht als Koalitionspartner nicht mehr in Frage kommt?! Aus Geschmacksgründen. Der Papagei aber – Merkur im Widder in Konjunktion zu Uranus – ist 1:0 – ohne Frage. Saturn-Wiederkehr im Haus 10 der Kanzlerin.
Pluto geht seit einiger Zeit rückläufig, man merkt es an der vertieften Ernsthaftigkeit, die die Dinge annehmen. Wir sehen hier den kommenden Neumond – vielleicht ein Grund Rückschau zu halten am letzten Tag vor Neumond.
Pluto hält oben das große Erd-Trigon zusammen: Dinge kommen in die Realität, Eigentum wird Realitäts-orientiert verteilt. Was bringt es, was ist es wert? Alles mit Zukunftspotential (wenn auch Lilith dunkel wirkt), denn diesmal wird Mars in dieses Trigon hineinlaufen, und dann so schnell nicht mehr rückläufig werden. Aber Pluto ist rückläufig, und mag deshalb rückwärts-gewandte Perspektiven.
Pluto rückläufig muß zurück zum Attentat in Norwegen.
Der Mond kommt an diesem Neumond im Stier als riesiger, stiller Gong daher.
Am 22. April ist der Mond an seinem erdfernsten Punkt in der lemniskatischen Rundbahn, dem Apogäum – wenn wir uns das vorstellen, wie eine Schaukel, dann beginnt ab 22. bis 23. April der Umkehrpunkt dieser Schaukel, das Herabschwingen von der großen Schaukel – und bald darauf die neue Sichel.
Doch davor werden die dicken Eier ausgebrütet. Die Regierung Merkel hat jetzt an Souveränität zuviel verloren. Man macht doch nicht für Wahlkampf die Grenzen dicht. Geht´s noch? Aber es passt zum Saturn im Haus 10 der Kanzlerin. Friedrich ist übrigens Fische-Sonne, Krebs-Mond – solche gibt´s also auch. Es sei denn, das Ganze ist eine Finte, um die FDP aus der Regierung zu treiben: das wäre wieder klug, von ihnen zu verlangen, in liberalen Positionen Stellung zu beziehen. Vorratsdatenspeicherung ist der zweite Knackpunkt, ich glaube auch diese Betreuungsgeld-Farce. Hinter dem ganzen Tohuwabohu bleibt aber – das sollten wir bedenken – die Atom-Ausstiegs-Kanzlerin. Die FDP (man erinnere sich an den plutonisch gereiften Westerwelle*, der – ohne, daß jemand sagt, warum – kein Guido-Mobil mehr fährt) taugt dazu wenig, oder?
Neuwahlen „im Bund“ liegen irgendwie in der Luft, was meint ihr?!
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Neumond 21.04.2012 Nürnberg
* Der meines Erachtens sogar einen relativ guten Job im Rahmen der Möglichkeiten macht – allerdings diesbezüglich desillusioniert ist.
Ich möchte Ihnen ein Kunstwerk von einem Film empfehlen, ein Kleinod, das man sonst nur aus einer intelligenteren Epoche des Kinos kennt, als noch schwarz/weiß gedreht wurde, in ruhiger und unaufgeregten Sensibilität, dennoch spannend, der trotzdem ganz tief geht, weil hier ein Band geknüpft wird ins Klassenzimmer als Kirche, als sensibler Raum zwischen den Welten: zwischen Algerien und Kanada.
Doch dort sind wir nicht, wenn wir den Film anschauen. Wir sind im Kopf von Monsieur Lazhar, wenn wir diesen Film sehen. Es gibt eine Einstellung, da klebt ihm ein Papier-Fisch auf dem Rücken – in seiner sensiblen Gestik, wo zwischen den sparsam gesprochenen Worten das Selbstverständliche steht – sagt dieser Fisch wortlos alles. Die essentiellen Fragen des Lebens in der abgeriegelten Paranoia des Staaten-Welten Dramas (in einem winzigen Verhandlungsraum) – unglaublich, dieser Film. Bazhir Lazhar – was so ähnlich übersetzt würde, wie der „glückliche mit dem freundlichen Schicksal“ – wenn ich recht erinnere – wirkt nirgendwo so authentisch, wie wenn er tanzt – und der Code zwischen Weltreise und Flucht wird in seiner ganzen Kluft auch durch einen einzigen missverständlichen Satz dargestellt.
Bazhir, wie sie ihn alle gern nennen, weil man ihn einfach mögen kann in seiner korrekten Welt-Kämpferpose mit dem verborgenen aber unheilbaren Schmerz, teilt diesen mit der Schulkasse, die auch einen solchen Schmerz erfahren hat durch den Verlust ihrer Lehrerin – Selbstmord im Klassenzimmer – und kommt daher in seiner etwas hölzernen Art gerade richtig, die Seelen aufzuräumen, während er selbst nur mühsam aufrecht steht vor Leid.
Obwohl eine Psychologin die Klasse betreut, bricht der Urgrund aus Schuld und Angst natürlich bei Lehrer Lazhar im Unterricht aus. Der diese Gefühle nur aufnehmen kann, weil selbst tief traumatisiert – und weil sein Boden noch dazu doppelt ist.
Der Film ist auch ein authentisches Portrait des heiligen Raums „Klassenzimmer“ – die Anordnung der Regeln in Kanada ist offensichtlich fürsorglicher, strenger. Und doch ist Algier näher. Die Angst ist nämlich dieselbe. Wir sind durch diesen Film alle ins Klassenzimmer und seine typische, das Leben als Spiel umfassende Einheit zurückversetzt, dem Gefühl, daß es wichtiger sein könnte, die Lehrer zu unterstützen, die sich gar nicht außerhalb dieser Grenze befinden können, was wir als Ereignis irgendwelcher Art aus unserem Umfeld oder dem unserer Schule auch kennen. Gerade schreibt die TAZ, nirgendwo werde soviel gemobbt, wie in sozialen Berufen – vielleicht fällt es aber auch nur leichter, den Psychotherapeuten aufzusuchen.
Wirklich unglaubliches Drehbuch und Regie von Philippe Falardeau, der hier Welten zusammenbringt und eine weltüberspannende Angst darstellt und in den Denkraum versetzt, die Angst sichtbar macht am Heldentum der nicht ganz regelkonformen Menschlichtkeit.
Von den einzelnen Schauspielern (Fellag) zu loben ist angebracht – über alles. Die Kinder der Schulkasse spielen sehr engagiert, authentisch. Auch gerade in den Fieslings-Rollen. Sie werden den Film verstanden haben, wie die erwachsenen Schauspieler auch. Wir gehen alle als Schauspieler in Sympathie für alle Figuren aus dem Film. Was für eine große Kunst Kino doch ist!
Frank Tausch würde sagen: „Ich gebe dem Film ein A“ – kein „A Plus“ – weil er vielleicht s/w noch besser gewesen wäre, sondern schlicht ein „A“ …
ganz schön viel Schiffe in letzter Zeit, nicht wahr? Alles Piratengewässer. Ob in Somalia oder Hamburg, wo ein Mitläufer-Pirat auf riskanten freien Fuß gesetzt wurde, während die Partei der Piraten über 13 (!) % geschätzt wird. Lukas und die Wilde 13. Da merkt man, wie Neptun in den Fischen ist! Auch der Schein-Tsunami gehört dazu und eventuell die Tornados, die aber auch die wachsende Uranus/Pluto Signatur tragen, eher und auch.
Bezeichnend ist: neben dem Schwarmintelligenzbild Mitte auch die Zeile, „Obama attakiert Romney“, weil Obama-Radix den Jungfrau-Mars hat und Romney tatsächlich eine Fische-Persönlichkeit ist – passend zur Mars-Neptun (plus Chiron!) Opposition Fische/Jungfrau.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
17.04.2012 00:42 Nürnberg
seit 14.02.2012 02:38 Nürnberg war Merkur in den Fischen
wir hatten jüngst diese Opposition schon einmal – Anfang November 2011 – damals wollte „Anonymous Facebook vernichten“ – die Opposition war zwischen Mars Ende Löwe im Zeichen des Siegers und Neptun noch im Wassermann, dem Technik-Zeichen.
Heute ist Mars rückläufig im Zeichen Jungfrau, und die Piraten bekommen bisserl Gegenwind von Urheberrechts besessenen Künstlern und „Kulturschaffenden“ (welch Unwort!).
Neptun ist dabei – logisch – immer das Netz. Mars kämpft gegen das Netz – oder besser: um die Oberhoheit, was darunter zu verstehen sei. Selbst die CDU hat sich auf die Fährte begeben und möchte nun mit-definieren:
Hierzu eine kleine Anekdote. Ich habe mich neulich beim Netzwerk LinkedIn angemeldet, und zwar nur deshalb, weil mich ein alter Freund aus Newcastle, Jamaica, der Maler Andy Jefferson in seine Einladungsliste aufgenommen hatte. Und gleich kommen von LinkedIn computer-generierte Vorschläge, mit wem ich mich noch alles verknüpfen könnte – mein Bruder in den USA ist dabei – logisch – doch wie kommt LinkedIn darauf, mir eine Verbindung zum Stiefvater meines erstgeborenen Sohnes zu empfehlen? Dieser hat nicht meinen Namen, ich hatte nie was mit ihm zu tun, es hat 10 Jahre gedauert, bis ich seine triumphierende Visage nicht mehr gelegentlich ertragen mußte – weil ich auf dem Pfad des friedvollen Kriegers schlicht gesiegt hatte (Löwe-Mars, klar) …
… doch woher, bitte, kennt LinkedIn mein Privatleben? – ohne, daß es auch nur eine Buchstaben-Verbindung gibt?!
Nun Hand auf´s Herz, liebe FreundInnnen: wir sind hier im Netz – ich bin nicht davon überzeugt, daß alle Technik schlecht ist. Schrift ist ohnehin die erste Technik. Und dennoch: das geht entschieden zu weit. Wir brauchen die Piraten, um – genau, wie bei den Grünen – den Bock zum Gärtner zu machen.
Oberes Bild ist auch ein Bild zum Mars-Neptun Thema – das für Stunden-Astrologen (eine meiner liebsten Nebenbeschäftigungen!) darauf hinausläuft, daß Mars eigentlich keine wirkliche Opposition zu Neptun haben wird, weil er nämlich die Richtung wechselt (14.04.2012) – und daher Neptun gar nicht wirklich in Opposition antrifft, sondern nur annähernd.
Nun meine Idee zu oberem Bild: stellen Sie sich vor, die Auto-Reihe ganz rechts wäre einfach weg. Und dazu die Hälfte der Straße. Auf dem restlichen verbleibenden Raum würden sanft und gedrosselt, aber schnell und pünktlich, leise surrend und auffahrgedämpft Luftkissenfahrzeuge in einer Mischung zwischen Auto, Zeppelin und eben Luftkissengleiter dahinrauschen, knapp über dem Boden. Und dort, wo die Autos stehen plus die halbe Fahrbahn, dort – so imaginiere ich zur Mars-Neptun Opposition, dem Widerspruch des Machbaren mit dem Erträumten – wären die neuen Gärten all der Bürger, die gegenüber in den schönen Häusern wohnen. Und wir feiern ein großes Fest, die Banker tanzen mit (und können dabei Geld lassen, was ihnen guuut tut) – und erfinden die Demokratie neu und die Griechen sind – logisch – nicht mehr die Fußabtreter Europas – sondern ganz toll im Recycling & Solar-Engeneering!
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