Mond, Poetry, Stundenastrologie

Mond im Zeichen Skorpion

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Liebe Leserinnen und Leser,

weil er dem Saturn dort begegnet – und auch weil Merkur dort heute noch reingeht, im Prinzip schon langsam werdend, die Rückläufigkeit Anfang Oktober vorbereitend, sind alle Gedanken und Gespräche von Ernsthaftigkeit geprägt: come to reason.

Der Fragesteller befindet sich in unterem Horoskop im 6. Haus – als Jupiter – und ist doch auch im ersten schon daheim – wegen Neptun, dem Herrn der Fische, ganz am Aszendenten.

Ob sein Unterfangen gewinnbringend würde?! Mars, Herr von Haus 2 steht in Haus 9 – ein fallendes – aber gut im Feuer und mit Haus 9, dem lehrreichen, auch an das Vorhaben angepasst. Bedeutender für die Frage ist das Jupiter-Trigon zu Mars, das kommende. Aus dem 6. Haus, dem Haus der Arbeit, sammelt Jupiter eine Aussage aus Haus 10 (Schütze) und Haus 1 (Fische) und bündelt sie löwig in Haus 6, dem Haus der Arbeit.

Zwölf27.09.2014 17:57 Nürnberg

Mond zeigt die Befürchtung an, von anderen finanziell abhängig zu sein, mit dem Unterfangen zu scheitern – aus magischen Gründen – das wird durch das Jupiter-Quadrat unterstrichen, eine innere Auseinandersetzung, denn der Fragesteller wird ebensogut durch Jupiter, als auch den Mond dargestellt.

Bedenke nur: Neptun und Chiron am AC können sowohl der Eingang in spirituelle Erleuchtung, als auch Selbsttäuschung sein. Die Antwort ist daher: scheue die Arbeit (wg. Jupiter in 6) nicht, und Du wirst Erfolg haben!

Pluto Haus 11 zeigt an, wo es veränderlich ist, wenn das Vorhaben die Hürde der Selbsttäuschung nehmen sollte: daß Mars dazu in den Spiegelpunkt geht, macht eine wesentliche Voraussetzung aus.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

 

Fotos, Poetry

Kurz vor Tag/Nachtgleiche & Neumond

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Aszendent Stier22.09.2014 20:15 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

ich finde, es hat einen besonderen Reiz, Foto und Horoskop vom selben Ort und Zeitpunkt zu zeigen. Am Besten freilich noch in die entsprechende Richtung. In diesem Foto geht die Verlängerung der Sandsteinmauer am Boden in die Ecke rechts unten zum Stier-Aszendenten, richtungsmäßig …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Mars/Neptun Quadrat mit Jungfrau-Mond Opposition

Neptun Quadrat Mars22.09.2014 05:39 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

Mars/Neptun schließt auch das Utopische mit ein – praktische Durchsetzung mit Jungfrau-Mond. Nicht vergessen, daß solche Quadrate auch Umsetzungskraft haben, wenn wir die Welle reiten! Daß man in Russland für den Frieden demonstriert, soll zur Kenntnis genommen werden:

Konflikt in der Ostukraine: Tausende demonstrieren in Moskau für Frieden – Ausland – FAZ

Oder sind auch diese Demonstranten KGB-gesteuert?! Sie nehmen jedenfalls auf, was früher aus dem Westen kam. In gewissem Sinn ist eben auch der Osten der neue Westen.

Das Bemerkenswerte ist die Gleichzeitigkeit des Neptun/Mars-Quadrats zur Mond/Neptun Opposition, denn wenn es so genau ist, dann spielt auch die Konjunktion des Glückspunkts mit Lilith im Löwen im 12. Haus eine Rolle …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mond, Mundan, Poetry

Mondquadrat

MondquadratLiebe Leserinnen und Leser,

Zwillinge steigt auf und wird seit alters her als Zeichen des Glücks betrachtet – ich habe hier zwei Zwillings-Mond Söhne – und nun, da der AC in Zwillinge aufsteigt, sind sie nicht mehr zu bremsen: plappern, wie ein Wasserfall … dabei wird aber die „Wahrheit des Seins“ auch ganz leicht über-plappert … mein dritter Sohn hat den AC im Zeichen Zwillinge, aber den Mond im Gegenzeichen Schütze – und folglich einen guten Ausgleich …

nudes-male-gr1986-HermesPraxiteles1896 – Neptun, Pluto in Zwillinge …

gewiss, seit heute ist auch Mars in Schütze, das ändert die Befindlichkeit; nährt Hoffnung, eröffnet Perspektiven …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

Mond, Poetry

Vollmond

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Liebe Leserinnen und Leser,

Schells BureauNoch nicht Vollmond, die Sonne ist noch über dem Horizont … !

… was uns erwartet, ist Jungfrau-Sonne zu Fische-Vollmond, eine Nachterscheinung, Goethes Mittagshoroskop: der Vollmond der realisierbaren Visionen. Was sonst wie Spinnerei daherkommt: naive Utopie, das läßt sich jetzt – wie durch ein Zeitfenster! – realisieren … Das Ergebnis ist Jupiter, eingeschlossen im Löwen im 6. Haus, vom Fische-Mond in Haus 1 geführt in Liebe. Der Herzenswunsch – Weg des Herzens (wegen Mond) zwischen Neptun und Chiron: Vision und Heilung … Merkur, Herr von Haus 7 – mit Drachenkopf! – in der Waage und Venus – Herrin von 8 und 3 genau am Deszendenten, von dem meine Gewährsleute Louise Kirsebom & Johan Hjemborg sagen, er sei an dem betreffenden Punkt „festgewachsen“, wenn genau auf einer Achse: „Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose … “ (Gertrude Stein) … was bedeutet: es geht um Beziehung und Beziehung: Haus 3 und 8 sammeln sich mit Venus im DC! – Kommunikation und Wert – eigentlich klar, daß es nach „Andria“ geht … ! …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

Mercurius in Waage, Mond im Schützen

Liebe Leserinnen und Leser,

warum die Seele leidet, wenn sie anderen wehtut. In diesem 2500 Jahre alten Kerntext aller philosophischen Literatur von Platon erklärt Sokrates zum Erstaunen seiner zunächst vom Gegenteil überzeugten Mitredner, Kontrahenten und Hörer, die sich im Haus eines reichen Politikers versammelt hatten um einen teuren Weisheitslehrer oder Sophisten, Gorgias, dort beherbergt, nach dem Grund der Weisheit zu fragen. Dessen Argumentation läuft unumwunden auf das Recht des Stärkeren hinaus, außerdem ließe sich mit Worten alles erreichen, wenn sie nur professionell gesetzt sind.

Sokrates hält dagegen: warum die Seele unmöglich Schlechtes tun können wolle, und warum sie sich selbst am meisten schade, wenn sie – gleich ob in Worten oder Taten – etwas Schlechtes tut – und zwar weil – so das grundlegende Argument – sie damit eben nicht das tue, was sie wolle, weil ihr Bestreben es nun mal sei, gut, d.h. im Einklang mit sich selbst zu sein. Davon wird sie aber abgelenkt durch schlechte Taten und auch Gedanken!: sie begibt sich aus ihrer Mitte.

Dabei geht es nich nur um den Inhalt, sondern gerade die Umstände der Rede, die Zynismen, Gefolgschaften und Höflichkeiten machen sie zu einem aufführen Theaterstück, das unseren Theatern etwas Leben einhauchen könnte …

Platon, Gorgias – Zeno.org

Das Einzige, was den vermeintlich aufgeklärten modernen Menschen daran hindert, diesen Text zu lesen und wieder zu lesen, ist ein Mangel des Glaubens an die Götter.

Irgendwann hat sich die Anschauung durchgesetzt, die „Götter“ seien eine Idee der Menschen, ein Konstrukt ihrer Phantasie, die Schrecken der Natur zu verstehen. Diesen natürlichen Kräften hätte man göttliche Motive unterstellt, von denen man erst erlöst wurde, als die moderne Naturwissenschaft aufzeigen konnte, wie alles nach gewissen Gesetzen vor sich ging, die ihre erstaunliche Berechnungsfähigkeit durch technische Umsetzung in die wirkliche Realität unter Beweis stellten: da ist das Smartphone – es „funktioniert“ nach technischen Konstruktionsprinzipien, die gewonnen sind aus dem Gleichnis zwischen Kraft, Gegenkraft und Verwandlung, dem uralten alchemistischen Prinzip, das aller Naturwissenschaft zugrunde liegt.

Gleichzeitig füllen sich die Kinoleinwände mit Mythologien und Geschichten über die Götter, deren Glaubhaftigkeit durch die psychologische und optische Perfektion ihrer Darstellung  zwar vordergründig betont erscheint, deren Simulationscharakter aber gerade durch die Nähe zu seinem „Subjekt“ götterverhüllend ist – und daher nahelegt, wie nah der Götter Erscheinung in Wirklichkeit immer noch ist, denn sonst wäre kein solcher Bannzauber vonnöten – also vor allem durch jene Hollywood-Filme, die sich sehr erfolgreich des Themas „Gott“ als mythologischen Superhero-Transfer angenommen haben die sind Bann-Zauber. Das gilt dann auch für Harry-Potter und so: ganze Generationen wurde damit zur Entrückung aus der Wirklichkeit gebracht: die Simulation des Zaubers hat sie begeistert, sein Wirken im wahren Leben wollen sie nicht wissen.

Sokrates lehnt auch schon die Götter-Mythologeme seiner eigenen Zeit ab: Götter können nur gut sein; alles andere – Geschichten über Götter-Intrigen z.B. – sei – meint Sokrates jedenfalls –  Frevel und dummes Zeug. Hier ist ein Wegbereiter des Weltlogos, des Christus Jesus, eine Art „Johannes der Täufer“ aus Hellas unterwegs.

Dieser Schütze-Mond mit dem Merkur frisch in der Waage: Merkur sucht den Ausgleich, Mond will es erhaben!

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan, Poetry

„Und glauben, sie hätten dann den Gedanken … „

Merkur in der Jungfrau31.08.2014

Liebe Leserinnen und Leser,

 „Nun hat unsere Sache“, so sagt Rudolf Steiner 1914 – also vor hundert Jahren – „eine Schwierigkeit, wenn wir uns auf diesen Gesichtspunkt begeben wollen, eine große Schwierigkeit.“ … „und diese Schwierigkeit besteht darin, daß zwar wahr ist, daß man in jeder Faser des Gedankens drinnen lebt und daher den Gedanken, wenn man ihn hat, von allen Vorstellungen am intimsten kennen muß; aber, ja aber – die meisten Menschen haben gar keine Gedanken! Und dies wird gewöhnlich nicht mit aller Gründlichkeit durchdacht, daß die meisten Menschen keine Gedanken haben. Aus diesem Grunde wird es nicht mit aller Gründlichkeit durchdacht, weil man dazu – eben Gedanken brauchte!“

Steiner erklärt das auch weiter:

„Auf eines muß zunächst aufmerksam gemacht werden: was im weitesten Umkreis unseres Lebens die Menschen verhindert, Gedanken zu haben, das ist, daß die Menschen für den gewöhnlichen Gebrauch des Lebens gar nicht immer das Bedürfnis haben, wirklich bis zum Gedanken vorzudringen, sondern, daß sie statt des Gedankens sich mit dem Worte begnügen … „

„Und viele Menschen sind, wenn sie nach einer Erklärung von dem oder jenem verlangen, damit zufrieden, daß man ihnen irgendein Wort sagt, das einen für sie bekannten Klang hat, das sie an dieses oder jenes erinnert; und dann halten sie das, was sie bei einem solchen Wort empfinden, für eine Erklärung und glauben, sie hätten dann den Gedanken.“

Das muss man sich mal vergegenwärtigen: was ist Denken?: wenn das allermeiste, was wir für Denken halten, zunächst weiter nichts ist, wie schlussflogerndes Aufleuchten einer Vorstellung, die gar nicht von uns ist, sondern einem überkommenen Meinungsbild entspricht?!

„Überkommen“ bedeutet in diesem Sinn nicht veraltet, sondern ist wörtlich genommen: eine Meinung ist zu uns gekommen, „über“ uns – ohne, daß wir sie bisher – und jetzt kommt das Denken in Spiel! – bedacht hätten.

Das Ganze geht ja noch weiter: ganze Gesellschaftsgruppen – die Mehrzahl der Bevölkerung der meisten Länder, hat sich einen smalltalk-Codex angewöhnt, dessen Einhaltung und Abweichung mit auto-alarmierenden, sozial ausgrenzenden Mechanismen gekoppelt ist, die dann „anschlagen“, wenn irgendeine klitzekleine Abweichung vom normalen Blabla registriert wird, die Konzentration verlangt und daher ins Denken münden könnte. Die Nicht-DenkerInnen registrieren sowas ganz genau: jedoch nicht als Glück, sondern als Spinnerei, als Gefahr: weil man aber auch hier mithalten können möchte, verlegt man sich aufs Loben: wie besonders es sei, daß da jemand einfach so einen Gedanken habe … damit ist aber die Unbefangenheit des oder der Denkerin dahin: das Lob war ein anderer Ausdruck des Misstrauens – und schwups – : ist der Gedanke im Meer des Erinnerungsvermögens zunächst versunken, bis er wieder gute Gelegenheit spürt, an die Oberfläche des Bewußtseins vorzudringen.

Diejenige Instanz, die den Gedanken beobachtet, wenn es uns einmal gelungen ist, einen zu denken! (Es ist so schwer, daß man immer merkt, wenn es – selten – einmal gelingt!) – die nennen wir „Ich“.

Hans Wollschläger hat in seinen Herzgewächsen innere Monologe porträtiert, die die Zwangslage des Geistesmenschen mit dem „Ich“ dem Lagerzwang der Normalität gegenüberstellen (vor allem die, mit Frau Simon).

Jungfrau ist zwar Erdzeichen, aber auch und vor allem Zeichen der geistigen Ordnung: was wo warum hingehört: aber mit Merkur im Zeichen Jungfrau werden wir dazu den richtigen, eigenen Gedanken erwarten können.

Wie geht denn denken? Zunächst glaubt man einmal dem, was man meint, besser nicht. Von dem, was man meint, versucht man sich das Gegenteil klar zu machen. Und dann legt man sich – es kann 3 Tage dauern – auf die Lauer, und wartet, bis ein eigener Gedanke aufkommt – der zunächst mehr eine zuversichtliche Stimmung sein kann …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus