Schlagwort: Aufklärung
Kürbissuppe (mit Curry und frischem Chilli)
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STING – News, Bilder, Videos und Konzerttermine – Universal Music
Liebe Leserinnen und Leser,
wo hat Sting (wollte ich gleich wissen) – der im englischen Wikipedia als „agnostic“ geführt wird, seine Flaschennachricht? Man wird bei dieser Persönlichkeit mit dem Löwe-Aszendenten schnell fündig – Neptun und Mond haben in der Waage geheiratet und sind im 4. Haus auf Anker, dem Tempel der Seele der Ahnen.
Sonne und Saturn halten sich auch in der Waage auf und geben Struktur und Selbstwert – wo Mond-Neptun die Poesie hinzufügt – was für ein Glücksfall, wenn ein Mensch seine Stärken so menschenliebend umsetzen kann – als Power-Barde.
Uranus steht bei Sting nach den letzten ca. 2,5 schweren Jahren der Selbstfindung, die für die Waagen erst im Oktober so richtig abgeschlossen sind, über dem Jupiter im 9. Haus – der auch das 5. Haus – der Kreativität beherrscht.
Uranus über Jupiter wird auch (Stephen Arroyo) „Erleuchtungsaspekt“ genannt – und daß Sting seinen Jupiter in Haus 9 lebt, dem Bereich von Priesterschaft, Glauben, Weisheit, Hoher Lehre und der weiten Reisen, ist ja allen Fans bekannt.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Dieser Tage in der Post …
Philosophie der Astrologie 9
Termin ©
Liebe Leserinnen und Leser,
Die Fragen, die wir bisher berührt haben, betreffen gewissermaßen die äußere Façon der Astrologie – zumindest dort, wo es nötig war, das Vorhandene zu lockern, soweit das Fundament der Sache bislang eventuell missverstanden wurde.
Der Frage – „Was ist Astrologie?“ – sind wir dabei jedoch keinen Schritt näher gekommen – schließlich geht es uns dabei nicht um deren Funktionalität – was sie kann und soll (das ist ja sowieso immer Thema hier im Blog und wird seit Jahren mit Beispielen bestätigt) – sondern darum, was sie denn selbst überhaupt ihrem Wesen nach ist?
Ganz notwendigerweise kommt man, wenn man Philosophie betreibt, zunächst zu der Frage, „Was denn Erkenntnis selbst ist?“; eine Sache jedenfalls, auf die man fingerzeigend nur weisen kann, deren Wesen sich in ihrer Beschreibung zu erschöpfen scheint, ist der Philosophie kein angemessener Gegenstand. So interessiert uns (es sei denn als Designer, Schreiner oder Historiker) die Frage, was denn ein Stuhl sei, wenig: er ist was er ist, ein Ding von bestimmter Funktionalität zum Sitzen: das reicht.
Anders verhält es sich jedoch mit einer Lehre und ihrem Begriff, und zwar vor allem dann, wenn dieser Begriff nicht im Dinglichen, dem Anfassbaren zuhause ist, sondern sich in geistigen Bereichen bewegt. So beantwortet sich z.B. die Frage „Was ist Wissenschaft?“ nicht mehr nur dadurch, daß wir eben beschreiben, was sie so tut und was ihre Ziele sein mögen, sondern wir werden dann auch wissen wollen, was ihre Werkzeuge sind, auf welchem Fundament diese Werkzeuge stehen und wie sie sich begründen.
Eines dieser Werkzeuge, die Wissenschaft und Astrologie gleichermaßen nutzen, sind die Zahlen, ist – in jeweils eigenem Umfang – die Mathematik.
Gezweifelt haben wir zum einen an der Grundlage der Naturwissenschaft, der festgeschraubten Geschwindigkeit des Lichts, dem universellen Maßstab aller Maße, vom Meter bis zum Kilogramm, der durch seine eigene Relativität gerade die Fähigkeit zum Maßstab wieder einbüßt, zum anderen für die Esoterik an der Präzession – an der gleichmäßigen Großrhythmik der Erde im Bezug zur Milchstraße, aus der die Esoterik ihre Weltzeitalter-Lehre nimmt, und sie mit der Anzahl der menschlichen Atemzüge pro Tag verbindet – wobei zwar nicht unser astrologisches System ins Wanken gerät – (hier zeigt sich, daß die Astrologie nicht ohne Sinn seit Christi Geburt auf den tropischen Tierkreis umgestellt hat) – weil dieser neue, christliche Tierkreis natürlich heliozentrisch ist – als Bezug der Erde zur Sonne und umgekehrt – wir aber doch genötigt sind, den jeweils eigenen Absultheitsanspruch zu überdenken.
Es ist ja gerade der rhythmische Gang des Tierkreises, der die Zeit bestimmt: in dem 12 definiert wird durch den Gang des Jupiters im Verhältnis zu Erde und Sonne. Die Sonne teilt das Jahr in vier und der Jupiter gibt die 12 – beide zusammen – Apollon der alten Welt – bestimmen die Zeit, die daher geo-heliozentrisch ist, und an der – dem Umlauf der Erde um die Sonne – auch die letzte Atomuhr sich eichen muss, weil dies in Wahrheit der korrekte Bezug zur Wahrheit der Zeit ist – hätte das Jahr nur 360 Tage, wäre auch die Zeit eine andere (die Geschwindigkeit unseres Bewußtseins würde sich ändern), denn die Umdrehung der Erde um die Sonne ist der absolute Maßstab der Zeit, die sich mit dieser Umdrehung erst bildet. Was die Zeit zum astrologischen Hauptbezug macht – Astrologie ist die wahre Hüterin der Zeit selbst.
Hier finden wir also endlich, was Astrologie wirklich ist: sie ist die Hüterin der Zeit – ihre Weisheit ist rhythmisch und hat einen rhyhtmischen Bezug zum Sonnensystem über die Sonne und Jupiter.
Der Verweis auf andere, kürzere oder ältere Tierkreise, ficht die korrekte Ausformung, die Blüte der Astrologie in der Gegenwart, nicht an.
Astrologie ist recht eigentlich – das habe ich versucht euch auch optisch nahezubringen – die früheste Mathematik – eine Sache, aus der die Zahlen unumwunden und parallel geboren wurden – durch das Abstecken von Feldern der Verhältnismäßigkeit – nur ein anderes Wort für Rhythmus – im Sand an Kultstätten wie Stonehenge, die ja überall anzutreffen sind auf der Welt in der ein oder anderen Weise.
Daraus ergibt sich auch eine Definition, was Zahlen sind: Zahlen sind Rhythmen – jede Zahl jenseits der Einheit ist bereits ihrem Wesen nach ein Rhythmus, eine Verhältnismäßigkeit – wenn man so will: ein Bruch, auch und gerade die natürlichen ganzen Zahlen.
Nun ist ja klar – wenn wir die 12 gewinnen aus den Umläufen des Jupiters einerseits – andererseits jedoch aus der einfachsten Form, ein Dreieck aus einer Schnur zu fügen, von dem nur zwei Strecken bekannt sein müssen, um die Länge der dritten zu errechnen, dann habe ich die 12 aus zwei ganz unterschiedlichen Quellen, beide Male jedoch empirisch, aus der konkreten Betrachtung der Wirklichkeit abgeleitet: einmal, indem ich die Bahn eines Planeten am Himmel 12 Jahre lang durchgezählt habe, bis er an seinen Ausgangspunkt zurückkommt (siderisch, an andern Sternen gemessen) ein anderes Mal, indem ich die 12 Knoten meines minimalistischen Maßbands gleichmäßig auf einer Schnur verteilt habe, aus der sich die magische Operation der Hypotenusen-Berechnung, der dritten Strecke des Dreiecks ableiten läßt, mit der ich Größenverhältnisse aller Art im Himmel und auf der Erde exakt berechnen kann, sofern diese Größenverhältnisse sich in geometrische Figuren zerlegen lassen. In diesem trifft sich Himmel und Erde – in der 12, der geometrischen Figur, die oben und unten durch den Raum bestimmt wird. Jupiter/Zeus. Der Blitzeschleuderer.
Ist es da ein Wunder, daß die Rechenmeister, überwältig von ihrer Macht, versuchen den Sinn aller Welt an sich zu reißen? Ist es ein Wunder, daß diese Probe der Macht des Geistes in dem Versuch mündet, die Geometrie zur wahren Wirklichkeit zu machen, die Simulation der Wirklichkeit, ihren geometrischen Nachbau, als eigentliche Wirklichkeit zu behaupten und darzustellen?
Damit solches nicht passiert, ist zwischen dem endgültigen Missbrauch der Mathematik als Herrschaftssystems über Menschen und Dinge, der Versklavung des Menschen unter das Primat der sich verselbstständigenden Zahl, die Astrologie geschoben in ihrer wunderbaren Blüte exakter menschlicher Selbsterkenntnis.
Nun ergibt sich hier die Schwierigkeit, daß Zahlen zwar in einem geistigen Sinne durchaus existent sind, ihre Entstehung und ihr Ursprung jedoch im Dunkeln liegt.
Unser Erkenntnisweg wird dadurch leichter, daß wir dem Verdacht gefolgt sind, daß Zahlen (Mathematik) wohl aus der frühesten Astrologie selbst entstanden und geschöpft sind, daß also Astrologie im tiefsten nicht mit Mathematik kooperiert, sondern daß Mathematik selbst aus nichts anderem, wie der rhythmischen Raumvermessung der siderischen Urreligionen entstanden (geschöpft) sein können, und insofern Astrologie die Grundlage aller Wissenschaft ist.
Das erklärt auch die verbissene Feindschaft, die unsere heutige Naturwissenschaft gegen die Astrologie hegt, denn insofern ist Astrologie das wirklich Einzige, das in der Lage ist, dem Szientismus seine Grenze aufzuzeigen, dem staubtrockenen Zahlengerippe aus irrationalen Zahlen und Nicht-Euklidscher Geometrie die Frische wirklich lebendiger Seelenerfahrung entgegenzustellen.
Solange so die Astrologie der positive Stachel im Fleisch der negativen („positivistischen“, wie der Papst sagt … ) Philosophie (Naturwissenschaft) ist, kann jene sich ihres Sieges über das Bewußtsein der Menschheit nicht sicher sein, und muss den Feind – dessen Rechte tiefer und ursächlich verankert sind, der im Gegensatz zur negativen Naturwissenschaft den Kontakt zur Seele nicht negiert, sondern diesen Gott sei Dank behauptet – mit allen Mittel bekämpfen – wie dies ja auch geschieht.
Deswegen gibt es auch – solange die Naturwissenschaft nicht umkehrt und ihren Irrweg erkennt – keinen Frieden zwischen Astrologie und Naturwissenschaft, weil ohne die Astrologie jeder Kontakt zur kosmischen Wahrheit, und damit zum Glück der Menschen unterbrochen wäre.
Aus diesem Grund ist es gut, daß nur sehr wenige verstehen, was Astrologie eigentlich ist. Und es ist gut, daß die Astrologie erst erkannt wird, wenn man bereit ist, zur niedersten, zur verachtetsten Disziplin des Wissens vorzudringen, völlig frei von Dünkel und Besserwisserei, denn all dies sind nur Vergesslichkeits-Schleusen auf dem Weg zur einen unumstößlichen Wahrheit.
Was eine Zahl ist, weiß die Naturwissenschaft nicht. Die Astrologie weiß es wohl: Zahlen sind gemäß der Astrologie in sich selbst bereits Rhythmen; Rhythmen, die die Menschheit aus der Beobachtung rhythmisch sich bewegender Himmelskörper gewonnen hat, und zwar nur aus empirischer Beobachtung.
Wir haben hier eine Andeutung der Zahl aller Ganzheit, der 12 entworfen – alle anderen Zahlen lassen sich aus den ersten 12 ohne weiteres ableiten – und alle, die für die Astrologie relevant sind, finden sich als rhythmisches Geschehen im Himmel und dessen Bewegungs-Projektion auf der Erde wieder.
Auch dieser Post ist nur ein Zwischenschritt, ein Fragment zum Ganzen – bald es es weiter – neue Türen werden geöffnet.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Fische Vollmond
Philosophie der Astrologie 8
Liebe Leserinnen und Leser,
wie läßt sich Raum messen? Es gibt dafür nur eine einzige Möglichkeit: das sogenannte „Ägyptische Dreieck“, oder „Satz des Pythagoras“, der bekanntlich in Ägypten war, und es dort gelernt hat:

Wir haben zwei Strecken des rechtwinkligen Dreiecks und können darüber die dritte berechnen, sofern wir nur etwas „raumartiges“ aus allen drei Strecken machen, geometrische Figuren. „raumartig“, weil das Quadrat ja nur eine Vorstufe des Würfels ist, der eine Raumfigur* wäre.
So einfach dieser Satz ist, ist er doch ein Wunder – weil eine bestimmte Harmonie, die jederzeit reproduzierbar und nachprüfbar ist anhand der Methode, es erlaubt, etwas zu überblicken, das nicht direkt gegeben ist, sondern jenseits des zu beeinflussenden Umkreises, ähnlich dem Pfeil, den der Bogen schießt; allerdings prinzipiell unbegrenzt in der Möglichkeit der zu überwindenden Strecke (mit dem Geist). Aus zwei gegeben Dingen folgt ein drittes, das eben nicht mit der Hand zu greifen ist, sondern mit dem Geist.
Was bedeutet das? Daß es möglich ist, einen Kontakt in den Himmel zu haben, einen Kontakt in den Raum.
Was für die Ägypter/Chaldäer zunächst eine Feldvermessungesmethode gewesen sein mag, führt ganz allgemein zur Entdeckung des „messbaren“ Raumes.
Man/frau braucht dafür nicht mehr, als eine Schnur mit zwölf Konten, wie sie vor allem die Feldvermesser nach der Nilflut mit sich getragen haben dürften, um den fruchtbaren Boden, nachdem das Wasser abgelaufen war, jährlich neu zu vermessen und einzuteilen, sofern man in der Lage ist, einen rechten Winkel zu finden.
Daher wird – aus der einfachsten nur möglichen Raum-Erfassunges Methode – auf der Grundlage der Zahl 12 – die gültige Einteilung der Sektoren/Felder in der Astrologie. Fast ist dieser Anklang noch direkter, als in unserem 12-teiligen Kreis im alten Horoskop-Quadrat ausgedrückt:
Daher ist die 12 die wahre Raum-Maß-Zahl. Weil es prinzipiell keine einfachere Methode gibt, unbekannte Distanz zu ermessen, ohne körperlich selbst dort gewesen zu sein. Der Geist bekommt eine dritte Hand, die prinzipiell bis in den Himmel reicht.
Dies ist die eine Annäherung an die 12-Teilung des Tierkreises; die andere ist die, daß uns von außen – gleichsam auf halber Strecke – echte Wesen entgegenkommen – Götter, Archetypen – die anzugeben scheinen, daß der Zauber der Hypotenuse nicht zufällig existiert, sondern auf der Spur eines Geheimnisses liegt, die ihrem wahren Wesen tatsächlich entgegenkommt.
Zusammengefasst ist das im Zodiak, der gebündelten Menschenweisheit, dem Grundprinzip – Fernrohr und Mikroskop zugleich – das unsere Astrologie darstellt: der „Alten Dame“, die sich – wenn einmal der Wahnsinn der Relativität allgemein erkannt ist – als junges Mädchen erweisen wird, deren Testament zu früh geschrieben wurde.
Nun stellen Sie sich vor, daß die Entdeckung der Raum-Dimension als echte Handhabe der Entfernungsmessung einhergeht mit der Entdeckung der Zahlen selbst.
Gleichzeitig erlebt das Bewußtsein des Menschen die Erfahrung der Ganzheit des Seins, der Ungeteiltheit der Existenz selbst – weshalb Zahlen natürlich nur als Teile der Einheit verstanden wurden, und nicht – wie heute – die verlorene Einheit als Bruchstück und Lücke aus Zahlen unauffindbar gesucht werden muss.
Die Verbindung zur Astrologie und der heiligen Zahl 12 werden Sie auch leicht im physikalischen Standardmodell der Elementarteilchen wiederfinden:
Quelle: Standard_Model_of_Elementary
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
*genau genommen ist ein Würfel immer im Raum, und kann ihn also letztlich nicht vermessen, aber das ist eine andere Baustelle …
Nachtrag Philosophie 5
Liebe Leserinnen und Leser,
wie man mir zugetragen hat, tun sich meine Leser schwer daran, den 5. Teil der Philosophie-Reihe zu verstehen. Ich glaube nun, daß es absolut unabdingbar ist – gerade für Astrologen und Esoteriker – dies nachzuvollziehen, und will den einfachen Grundgedanken nochmal klar aussprechen: nehmen Sie ein Maßband (wie Schneider es verwenden) und messen Sie 1 Meter. Nun stellen Sie sich vor, das Maßband verändert sich während der Messung: erst war´s ein Meter, dann 80 cm, etc.
Können sie mit dem Maßband wirklich messen?
Nein, das geht nicht.
Das ist die ganze Weisheit, die hinter der Einsteinschen Relativitätstheorie steckt.
Trauen Sie sich, dieser Tatsache nachzuforschen. Es liegt viel daran, die Deutungshoheit über die Realität wiederzuerlangen. Legen sie alle Autoritätshörigkeit, ihre Achtung vor Titeln ab und stellen Sie sich eine Weile vor, daß dieser unglaublich einfache Gedanke sehr kompliziert verbildeten Hirnen nicht mehr zugänglich ist.
Es ist fast ein Witz. Hier finden Sie brandaktuell ein paar Professoren, promovierte Geister der Quantenphysik in Diskussion über die Grundlagen dessen, was auch in unseren Zusammenhängen ein Rolle spielt:
Quantenmystik und Wissenschaft | naklar | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik
Jeder kann verstehen, daß es an dieser Stelle „um die Wurst geht“. Es gibt keine Entschuldigung dafür, wenn man sich nicht für Physik interessiert (aber gleichzeitig ein Handy benutzt).
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Heute im Briefkasten …
Liebe Leserinnen und Leser,
pünktlich zu meiner Merkur-Opposition ist postalisch high-noon. Dem Absender verzeihe ich das – er hat selber exakt die gleiche Merkur-Opposition … Mars jedoch schaut ihm sowieso immer aus dem 7. Haus entgegen, während er das bei mir nur akzidentiell tut – aber Mars zu Mars schickt sich doch an, bei beiden ins Quadrat zu gehen – ihr habt es gemerkt – ein kleines magisches Geheimnis. Es ist schon ein Wunder, wenn man seinen astrologischen Doppelgänger findet – und dann solche Briefe bekommt.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Philosophie der Astrologie 7
Liebe Leserinnen und Leser,
nachdem wir auf Äckern gearbeitet haben, die ein gehöriges Maß an Abstraktionsvermögen voraussetzen, wollen wir nun wieder sehr konkret werden: es geht um die Physiognomie der Astrologie, hier speziell die für einen Menschen charakteristischen Gesichtszüge.
Neil Armstron, 15.08.1933 00:31 Wapakoneta, Ohio
Noch im ausgehenden Mittelalter war es allgemein üblich, die einzelnen Tierkreiszeichen-Typen gemäß ihrer gesamten Statur in typische Vertreter einzuteilen und zu beschreiben. So schreibt etwa William Lilly zu Anfang des 17. Jahrhunderts über das Zeichen Löwe:
„Gestalt und Form: ein großer runder Kopf, große glänzende Augen oder Kulleraugen, schnellsichtig, ein voller großer Körper, er ist etwas mehr als von mittlerer Statur, breite Schultern, schmale Taille, gelbes oder dunkelflachsfarbenes Haar, sehr gelockt oder hinaufgedreht, eine hitzige Erscheinung, frische, tiefrote Gesichtsfarbe, stark, tapfer, aktiv.“
Napoleon hatte keinen Zwillings-Aszendent, sondern einen stark durch Jupiter betonten Skorpion-Aszendent, den Mond im Steinbock, fast schon im Wassermann, und dennoch ist die optische Ähnlichkeit zum dieser Tage verstorbenen Neil Armstrong unverkennbar. Was Napoleon und die Statur betrifft, hatte Lilly schon mal Unrecht – und vielleicht aber auch nicht – denn was sich gewandelt hat, ist der astrologische Bezug: in der Neuzeit zeigt sich die astrologische Entsprechung weniger in der Statur, oder der Farbe von Augen und Haar, sondern im Gesicht – dort jedoch unverkennbar und auf so frappant deutliche Weise, daß man sich nur darüber wundern kann, wie dies nur von ganz wenigen gesehen und erkannt wird.
Diese Entdeckung wird sogar von manchen Astrologen für gefährlich gehalten. Tatsächlich öffnet sich für professionell tätige Astrologen der Blick soweit, daß sie im Gesicht nicht nur das Sonnenzeichen wahrnehmen, sondern sich darin – je nach Dominanz – alle Faktoren des Horoskops in optischer Prägung zeigen.
Hinzugerechnet werden muss eine Eigenart, die offenbar nicht dem kosmischen, sondern eher dem genetischen Einfluss unterliegt, gleichsam wie die Tafel, auf der die Konstellation der Geburt ihr Erscheinungsbild aufführt.
Von jedem Tierkreiszeichen Haupt-Typus gibt es jeweils zwei optisch ziemlich exakt differenzierte Neben-Typen. Außer der Sonne zeigt sich auch der Aszendent, besonders starke Planeten, im Grunde jedes einzelne Detail des Horoskops im Gesicht.
Es wäre sehr leicht – und ist auch schon versucht worden – eine fotografische Datenbank der Tierkreiszeichen-Typen zu erstellen, die den Leuten die Schuppen von den Augen fallen lassen würde – im Rahmen dieses Projekts scheitert das an copy-right-Fragen und der Vergleichbarkeit von Bildern in Bezug auf Lebensalter und Art der Aufnahme oder des Portraits.
Für eine Philosophie der Astrologie stellt sich die Frage, was das bedeutet?
Je nach Stand der Sonne und aller in Frage kommenden Himmelskörper – aber besonders eben der Sonne – wandelt sich – zeichengrenzengenau – die optische Erscheinung des Menschen – auf diese Weise klar die Einteilung in 12 gleichmäßig verteilte tropische Sektoren bestätigend.
Das bedeutet nichts anderes, als daß es tatsächlich mindestens zum halben Teil die kosmischen Kräfte sein müssen, der Einfluss dessen, was nach Lage der Erde zum Kosmos rhythmisch und regelmäßig sich abspielt, welches den Menschen tatsächlich ganz konkret physiologisch hervorbringt.
Besonders verblüffend ist dabei die klare Abgrenzung der jeweiligen Typen an den Zeichengrenzen, die sich auf zwei bis drei Tage hin nur leicht vermischt, um dann jedoch wieder den reinen Typus eines Tierkreiszeichens deutlich zum Ausdruck zu bringen.
Im Grunde sprengen diese Darstellungen/Überlegungen eine Philosophie der Astrologie, denn es handelt sich um kaum interpretierbare, sondern um unmittelbar gegebene Tatsachen.
Was wir jedoch fragen können, ist, ob es sich deswegen so verhält, weil wir Menschen den tropischen Tierkreis in zwölf Sektoren aufgeteil haben, und sich danach, also gemäß unserer eigenen Vorstellungskraft schließlich die Typen daraus ergeben/gebildet haben, oder ob es diese 12 Sektoren selbst sind, die gemäß der Kraft , die ihnen innewohnt, den Menschen nach ihrem Bilde, ihrer Energie formen?
Und wenn das so ist, warum sind es genau 12* (differenziert 24 nach den zwei Typen pro Zeichen)?
Bevor wir darüber diskutieren können, warum es so ist, müssen wir akzeptieren, daß es so ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
* Jeweils nach Mann und Frau, also insgesamt 48.

























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