Weltbild

„Der Wurm im LHC“

Liebe Leserinnen und Leser,

klar, wenn ein Astrologe über die Lichtgeschwindigkeit schwadroniert, mag man/frau ihm nicht unbedingt Glauben schenken. Wie es aber in den Kreisen zugeht, die sich für zuständig halten, erfahren Sie über untenstehendem Link von Ernst Peter Fischer – „Simulanten“ – beim Kommentator „Rosarotebrille“, der offensichtlich seine eigenen Versuche an der Uni Konstanz beschreibt. Er ist seinen Kritikern, die in gewohnter Arroganz bereit stehen, offensichtlich haushoch überlegen, weil er deren Fachsprache kennt und sich nicht von ein paar dahergeschleuderten Formeln bluffen läßt.

Verblüffenderweise beschreibt er als Insider ein Wissenschafts-Klima der Ignoranz im Fall von abweichenden Meinungen zu grundsätzlichen Fragen, bestätigt mithin schlimmste Befürchtungen.

Vielleicht haben wir ja doch mit der kardinalen Klimax einen Aufstand der Redlichen zu erwarten, der mit dem verschrobenen Weltbild  der Teilchenphysiker und ihrem „Standartmodell“ Schluss macht?

In direkt unten eingefügtem Zitat von F.F. erklärt Dr. Florian Freistetter selbst seine Fassungslosigkeit hinsichtlich der Tatsache, daß nach dem weltweit gefeierten ersten Versuch nun einen Tag später der Protonennachschub für die supertolle Riesenmaschine fehlt. Und er hat Recht: wollen wir denn Leuten glauben, sie wüßten wohl genau um die Gefahren, die nicht einmal bei einem so gewaltigen Aufwand für rechtzeitigen Nachschub sorgen können? Doch hört selbst:

„Da ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Flasche mit den LHC-Protonen jetzt schon leer ist. Verwunderlich ist es aber, dass niemand daran gedacht hat, dass die Protonen ausgehen könnten. Das hätte den Verantwortlichen auffallen müssen! Aber die waren wohl zu sehr mit den Folgen des ersten Unfalls beschäftigt und haben sich nicht um solche „Kleinigkeiten“ gekümmert. Und jetzt stehen alle da und schauen blöd aus der Wäsche. Keiner weiß, wie lange es dauern wird, bis man wieder genug Protonen für neue Versuche aufgetrieben hat. Kann gut sein, dass der LHC wieder mal ein paar Monate untätig herumsteht. Und die LHC-Kritiker werden sich natürlich wieder bestätigt fühlen …“ Genau, das tun wir, auch wenn es klingt, wie ein Aprilscherz. Manche Dinge sind nicht spaßig, Florian:

Protonenmangel! Der LHC musste schon wieder gestoppt werden! | Astrodicticum Simplex | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Er sinniert weiter: „Ich frage mich langsam echt, wohin das noch alles führen soll. Irgendwo ist der Wurm drin, beim LHC.“ Florian Freistetter

Wirklich substantiell wird es aber bei Ernst Peter Fischer und seinem Wissenschafts-Feuilleton, der ebenfalls zu den Science-Blogs gehört. Es dürfte schwer werden, Fischer rauszumobben, denn er ist nicht irgendwer. Sein Buch „Die Andere Bildung“  (seine Antwort auf das geisteswissenschaftlich-reduzierte „Alles, was man wissen muß“) gehört zu den verständlichsten Wissenschafts-Publikationen der letzten Jahre überhaupt, er ist, ebenso wie der kommentierende Kollege A. Weinberger ordentlicher Professor, hat gleich mal Physik, Mathe und Biologie studiert, und er schreibt dies:

„Überall Simulanten am Werk, Leute, die so tun, als ob sie Wissenschaft treiben. Wer simuliert, kann auch den Urknall simulieren. Wie gesagt – wer den Anfang der Welt mit einem Knall erklärt, hat einen. Die Leute am CERN haben ihn sogar freiwillig – es sei denn, sie fragen die Hirnforscher. Die können uns retten.“

Simulanten | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer, unbekannte Zeit, 18.01.1947, Wuppertal

Der Preis eines Teilchens | Wissenschaftsfeuilleton | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

Ernst Peter Fischer

Ernst Peter Fischer – Wikipedia

Dies ist, wie gesagt, mal nicht meine Sprache. Wie Herr Fischer allerdings auf seinem Blog geantwortet wird, von Leuten wie U. Berger, F. Freistetter und J. Rings, das ist es eben, was zu zeigen ich mit diesem Post beabsichtige. Respektlos ist dafür ein milder Begriff. Nehmt euch Zeit und schaut die Links mal selber durch!

Gruß

Markus

Ereignis, Weltbild

Scholastiker

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Innen: erste Inbetriebnahme LHC 10.09.2008, außen erster „Urknall“ 30.03.2010 13:06

Liebe Leserinnen und Leser,

man konnte ja dieser Tage nichts anderes mitbekommen, als eben jenen Wahnisnn einer Milchmädchenrechnung vom „Urknall“, der simuliert würde, um uns nun zu erklären, wie es im Anfang ausgesehen haben soll. Hier fällt die unisono gleichgeschaltete Presse auf: von der TAZ bis über die FAZ erzählen alle dasselbe Märchen, letztere wagt wenigstens kleinlaut im Leitartikel am praktischen Nutzen zu zweifeln.

Oberes Horoskop zeigt uns die Auslösung. Und die folgt brav der astrologischen Konstellation: Auslöser ist hier der Waage-Vollmond, Mondknoten geht über den IC und den Mond.

Man wird auch noch – fürchte ich – in 500 Jahren an den Urknall glauben, wenn längst erwiesen und begriffen ist, daß dies nichts weiter als ein recht plumper Versuch war, unsere kleine Erkenntnisinsel wenigstens abstrakt ins Zentrum des Daseins zu rücken, wie vordem die Erde ins Zentrum des Kosmos.

Alles dehnt sich überall gleichzeitig im und durch den Raum aus und zwar mit rasender Geschwindigkeit? Dann tun wir das auch, der Maßstab, mit dem wir das messen, tut es und es gäbe tatsächlich niemals eine Möglichkeit, dies festzustellen. Die Erde ist kein „Intertialsystem“, wir sind keines, und wird auch nie welche geben.

In gewissem Sinne erinnern moderne Physiker an die Scholastiker des Mittelalters. Die hatten auch immer nur die Behauptungen zu beweisen, die Aristoteles vor 2000 nochwas Jahren aufgestellt hatte. Und wenn das „Higgs“-Teilchen gefunden sein sollte: bedeutet das für uns gar nichts, handelt es sich doch bloß um ein mathematisches Funzel, das sicher nicht unwidersprochen bleiben wird.

Gebt uns unsere Milliarden zurück!

Fotos, Weltbild

Astronomie ist Unsinn

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ihr werdet sicher schon gemerkt haben, daß wir einem Lager gegenüberstehen, welches in offener Feindschaft danach trachtet, uns Astrologen das Wasser abzudrehen. Neu ist das nicht: „Aber was nur wenige begreifen, das greifet die Menge mit Tadel an“, schreibt Claudius Ptolemaeus in seinem Tetrabiblos schon im Jahre 100 n. Chr.

Unfair wäre es nun, zu behaupten, das seien nun die Astronomen en general. Auch unter denen gibt es immer mal wieder vernünftige Menschen. Pauschalurteile sind ja immer doof. In diesem Sinne ist die Überschrift schmunzelnd provokant gemeint.

Davon abgesehen, ist die Zeit, als Astronomen auch gleichzeitig Astrologen waren – dann nämlich, wenn sie wissen wollten, was für einen Sinn denn das Ganze hat – gar nicht lange her.

Allerdings dürfen wir schon mal fragen – und ihr wißt wohl, wer gemeint ist – da man ja von dort nicht aufhört, aus dem Glashaus mit Steinen zu werfen – wie es denn heutzutage um die gesicherten Grundlagen der Astronomie und ihrer Verbündeten, der Kosmologie steht?

Keinen Sinn macht es, sich darüber weiter zu ereifern, warum denn die Relativitätstheorie – Bedingung des aktuellen kosmologischen Glaubensbekenntnisses – falsch ist. Schon allein die Unterscheidung von speziell und allgemein führt umgehend zur Knotenbildung im Hirn: man ist nun drin und hat sich, ohne es zu wollen, Regeln unterworfen, die einem Konversations-Modus entstammen, den man gar nicht anders, als kollektiv wahnsinnig nennen kann. Es muß also reichen, daß die Widerlegungen sowohl praktischer als auch theoretisch logischer Natur so zahlreich wie objektiv sind, daß nur umgekehrt an die Sache herangegangen werden kann: wie war es nur möglich, daß die Menschheit an der naseweißenden Vorführung eines Fisches sich dermaßen versteigen konnte? Und nicht zufällig war es gerade eine Sonnenfinsternis, die dazu den Weg ebnete! Doch – wie gesagt – über diese Theorie zu sprechen, sie zu diskutieren allein bedeutet schon, ihr Primat anzuerkennen. Und die „Gegenseite“ mit all ihren unlogischen, fahrigen oder nach Bedarf (GPS) gemogelten „Beweisen“, die,  je mehr sie auseinanderfallen, so doch von immer neuen Generationen voluntierender Physik-Studenten (die dann mal Wissenschafts-Journalisten sind) mit Begeisterung weiter zementiert werden, kann sich im Zweifelsfalle immer blöd stellen und genießt im Übrigenen die Position der vorgeblichen Fach-Autorität, die zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung hat und gerade deshalb gern mal johlend auf dem Hintern sitzen bleibt, dem fettest subventionierten.

Damit aber nicht Nichts gesagt ist, bringe ich den einfachsten Gegen-Beweis: daß es nunmal nicht geht, Zeit zur Voraussetzung und zum Ergebnis einer Definition zugleich zu machen. Man kann nicht die Raum-Zeit definieren, wenn es zuvor nötig ist, die Geschwindigkeit eines Dings mittels einer Zeit-Messung zu ermitteln. Hier sagt die Igel-Familie zum Hasen immer schon: „Ick bin allda!“

Man setze also getrost anstelle der aktuellen Kosmologie eine Forschung nach den pathologischen Grundlagen der mathematischen Physik.

Es gibt zwei eindeutige „Felder“, nach denen die gegenwärtige Urknall-Kosmologie auch objektiv/subjektiv für ganz smarte Physik-Studenten einsehbar nicht funktioniert.

1. Der eine Bereich ist die Behautung des mit Über-Lichtgeschwindigkeit (den inneren Widerspruch bügelt man gewohnheitsmäßig weg) expandierenden Universums, welches nicht ginge, wenn nicht angenommen wird, daß der überwiegende Teil des Universums aus einer fiktiven, sogenannten „Dunklen Materie“ besteht. Die Gleichungen der Masse/Energie Berechnung des Universums gehen einfach nicht auf, der Irrtum liegt bei über 70%! Aber anstatt deshalb die Gleichungen aufzugeben, erfindet man, wie ein schlechter Romanautor, einfach einen neuen Charakter, zaubert den Hasen aus dem Hut: „Seht her: Dunkle Materie!“ Psychopathologisch fällt dies in den selben Bereich, wie „Schwarze Löcher, Dunkle Energie, Dunkle Materie“: weil ich noch nicht einmal Lust auf die Enttarnung der sexsistischen Hintergrundstrahlung, die dem zugrunde liegt, habe, möchte ich am liebsten schweigen.

Bis vor einiger Zeit war es üblich, in einer Paradoxie, die sich aus einer Theorie ergibt, einen sicheren Hinweis auf ihre falsche Grundvoraussetzung zu sehen, dieses Prinzip hat die „moderne“ Astronomie/Kosmologie vergessen.

2. Der zweite, selbst für Physik-Studenten (die auch mal Wissenschafts-Journalisten werden) wahrnehmbare Grund, die Grundlagen zu überdenken (und andere Erkenntnis-Systeme zu achten!) ist die objektiv bewiesene Nicht-Lokalität* in der quantenphysikalischen Wirklichkeit (Siehe Anton Zeilinger von der Uni Wien,  „Einsteins Spuk“). Was ist das? Für Laien verständlich? Ganz einfach: geniale Menschen haben nicht nur herausgefunden, sondern nachgewiesen, daß es Wirkungen gibt, die unabhängig von Zeit und Raum sofort eintreten, und zwar tatsächlich unabhängig von Zeit und Raum.

Damit ist – schon lange, jedes Urknall-Modell, wie auch immer mathematisch verknotet, unsinnig geworden. Es sei nicht verschwiegen, daß es gewissenhaften Forschern damit gelungen ist, jede Menge Fragen aufzuwerfen, die wirklich interessant sind, und ich bin fern davon, eine Antwort geben zu können. Doch jener Haufen dreister Dummgeister: der kann es auch nicht und sollte sich nun rechtzeitig die Zeit zum Umdenken und Abtreten nehmen: „Abtreten, die ganze Kompanie!“ (Und die Aber-Milliarden, die ihr kostet und verbratet, die solltet ihr gesellschaftlich sinnvoll rückerstatten).

* „Das klingt vollkommen bizarr … Andere haben versucht, den beunruhigenden Schluss der Nichtlokalität, zu dem uns unsere Erörterungen geführt haben, zu vermeiden und abzuschwächen … “ (Brian Greene „Der Stoff aus dem der Kosmos ist“)

cool runnings!

Markus

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Saturn-Sonnen Opposition

22.03.2010 01:37 Nürnberg

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist eben doch so, daß die Oppositionen im Sonnensystem einen Einfluss haben auf geologische Bewegungen, wie wir wieder eben in Island beobachten können.

„Der Kampf mit der Sonne“, schreibt Erin Sullivan, „erzeugt ein Klima, in dem wir einerseits zu scharfer Selbstkritik oder andererseits zur Überheblichkeit neigen könnten. Es ist ein Zusammenspiel von Ich und Über-Ich*, und die Kraft unseres inneren Selbst und unsere wahren Potentiale und Fähigkeiten ringen mit dem, was wir glauben tun zu müssen, um der Familie, der Gesellschaft oder einem abstrakten Lebenssinn gerecht zu werden. Übersteigerung ist ein Begriff, der ohnehin ins Reich der Opposition gehört …“

Dies trifft, so meine ich, den Punkt für einige zur Zeit. Insbesondere für Menschen, die sich verantwortlich fühlen. Wir haben ein Jahr der starken Veränderungen erwartet und überall, wo nicht alles wohl begründet ist, geraten die Systeme ins Wanken: Kirche, Euro, Bundeswehr, Atommülllagerung, Abschaltung des CERN-Fetischs um nur einige Beispiel zu nennen.

Dabei scheint der Weg, der vom Alten zum Neuen führt logischerweise über die Offenlegung der aktuellen angesammelten Mißstände zu gehen. Wie wir erstaunt feststellen, führt jedoch die Aufdeckung des größten Umweltskandals des Landes im Atommülllager Asse – warum werden die Milliarden, die es kostet, nicht auf die Verursacher abgewälzt, um zu schauen, ob sich Kernenergie rentiert, oder nicht? – ebensowenig zum Umdenken der ewig Gestrigen, wie die Perversions-Skandale in der katholischen Kirche.

Im Gegenteil:  es werden gleichzeitig längere Laufzeiten erwogen, obwohl niemand den Müll irgendwie sicher unterbringen kann. Oder, im Fall der Kirche, geht man doch dreist zu Gegenangriffen über, anstatt auch nur zur geringsten Demut bereit zu sein. Denkt nur mal an die Arbeiter, die die Fässer aus der angeblich für die Ewigkeit trockenen (wissenschaftlich bewiesen!) Salzlauge holen sollen: wer wird denn das machen? Da fuchteln sie mit Millarden-Summen herum, ohne die damit verbundenen Schicksale zu bedenken. Als könnte man alles in Geld aufwiegen. Dabei hängt „Klasse“ davon ab, daß man den Unterschied nicht vergißt, auch wenn man´s mal nicht mehr nötig haben sollte.

Dennoch wird die Veränderung nicht aufzuhalten sein: sie ist bereits die Überleitung zur kardinalen Klimax, wie wir sie schon lange beschrieben haben und erwarten. Und der Kampf zwischen Uranus und Saturn, zwischen zukunftsweisend und ewig gestrig hat gerade mal erst begonnen. Wann wird er beendet sein? Im Prinzip nie, mittelfristig jedoch, wenn das letzte Fass aus der Asse geborgen sein wird und wenn die Regensburger Super-Katholiken mitbekommen, wie Eltern nicht mehr bereit sind, ihre Söhne den Domspatzen zu überlassen. Den obigen Satz von Erin Sullivan beherzigend muß ich mich ein wenig zügeln, hier nicht in gigantomanische Vorhersagerei zu verfallen.

Warum ich überhaupt hier so eindringlich schreibe, oftmals hier im Blog schon gesagt: je mehr Veränderungen wir als selbstbewußten Daseinsakt willentlich beschließen, um so friedlicher wird die Revolution ausfallen, die mit Pluto im Wassermann und Uranus im Löwen in nicht allzu ferner Zukunft ausgetragen wird.

Ihr werdet merken, daß hier Einiges durcheinander geschmissen wird. Aber es geht ja gerade darum, den „Zeitgeist“ aus multiplen und parallelen Bewegungen zu destillieren.

Wenn es aktuell so salzig (von Tränen der Mißbrauchsopfer und dem Laugen-Bruchwasser im Schacht) ist, dann deswegen, weil Neptun und Chiron im Wassermann, so erweist sich eigenartigerweise, tatsächlich als spirituelles Heiler-Paar unterwegs sind. Und das macht mir Hoffnung:

Eddi Grant ist übrigens ein Fisch (5. März 1948 in Plaisance, Guyana). Ach so, und bevor ich`s vergesse: die Sonne steht seit heute Nacht im Widder. Packen wir´s an!

* Wie lange ist es her, daß diese Psychologie noch verstanden wurde?

Geschichte, Personen, Weltbild

Muß man dem „Zeitgeist“ opfern?


Liebe Leserinnen und Leser,

„Papst Benedikt XVI., der sich am Freitag vom Vorsitzenden der Bischofskonferenz Robert Zollitsch über das Ausmaß der Affäre unterrichten ließ, hält dagegen am Zölibat fest. Die Ehelosigkeit der Priester sei ein Geschenk Gottes, das nicht dem Zeitgeist geopfert werden solle, sagte der Papst.“ (Zitat: Spiegel-Online 13.03.2010)

Die Alliterationen, Gleichklänge zwischen Funktion, bzw. Amt und Geburtsnamen sind hier wie anderswo erstaunlich. Ich erinnere daran immer wieder, weil es ein schönes Beispiel ist, wie doch der Name gewisse verzauberte Schranken überwindet, auf die wir uns zwar keinen rechten und verlässlichen Reim machen können (Arsène Wenger trainiert Arsenal London, Frau Lorenz verkauft mir neben der Lorenzkirche, wo sie arbeitet, eine Brille, Buzz Aldrins Mutter hieß Marion Moon und beging Selbstmord, bevor ihr Sohn auf dem Mond landen konnte … Beispiele merkwürdigster Art sind zu Hauf zu finden) – aber die uns doch aufmerken lassen hinsichtlich dessen, was geistig so abgeht, auch, wenn wir damit die Existenz des lieben Gottes jedenfalls nicht bewiesen hätten.

Innen Joseph Ratzinger 16.04.1927 04:15 Markl am Inn, außen Transite 20.03.2010

„Pisces rising the goldfish bowl look“ –  „Fische im Aufstieg haben den Goldfisch-Glas Ausdruck“,  erklärt uns Steve Judd. Er meint diese offensichtlich ausgedrückte Scheu, absolut deplatziert sich zu fühlen im Außen, das Innen gleichzeitig verwischt.  Ansonsten erscheint Benedikt genau, wie mein Schwiegervater: Widder sind einfach nicht zu verwechseln. Es sind wache, aber auch lebens-tollpatschige Menschen.

Dieser hier ist – man beachte bitte die darstellende Feinheit des Horoskops mit Jupiter in den Fischen im Haus 1 und Saturn in Haus 9, dem „Haus Gottes“  – zum Papst geworden, als Pluto genau auf der Spitze seines Hauses 10 stand. Zur Erinnerung: Haus 10 sind die Würden der Öffentlichkeit, die Autorität der Macht. Die Verschränkung von Saturn und Jupiter ist wieder eine Rezeption: der eine im Zeichen des anderen. Das wirkt, wie eine Konzentration um ein Vielfaches. Doch nun, da Saturn durch das Haus 7 geht – und auch, wenn ehelos, so haben katholische Prieser doch ständig ein oder mehrere Gegenüber – und darüberhinaus auch das Quadrat zu Pluto hält – gibt es beträchtlichen Gegenwind. Er muß nun, fortgeschrittenen Alters, den Gegenwind eine ganze Weile lang aushalten. Dieser Wind kommt aus dem Haus 7 und bringt die Realität an den Tag. Und wie Regenten stellvertretend für ein Land stehen, so der Papst für die katholische Kiche selbst.

Was da an die Pforte des Familiennamens pocht: Duldung, Vertuschung, Ignoranz als Verdacht bei den Domspatzen und auch dem Umgang mit bereits straffällig gewordenen Priestern, wird eben dort die Brunnen vergiften, wo bislang noch die Welt in Ordnung schien und der Papst zuhause ist: in Bayern nämlich. Eben hört man aus dem Rundfunk in den Sonntagspredikten den inzwischen üblich gewordenen Vergleich mit der Nazi-Diffamierung der Kirche durch Journalisten. Dieser Schuß geht aber nach hinten los. Und zeigt – wie bei den Pius Brüdern – vor allem die Unfähigkeit, sich zu verändern.

Ob die dieses Jahr noch folgende Uranus-Wiederkehr des Papstes im Fokus des kardinalen Kreuzes eine Befreiung seiner Person und der Kirche bringen wird? Bemerkenswert genug, daß eine so exponierte Person der Weltöffentlichkeit auch tatsächlich punktgenau die Wandlung persönlich erfährt.

Wäre der Kirche mit der Abschaffung des Zölibats gedient, das Ratzinger so als Gottesgeschenk bezeichnet, ohne, daß dies aus den Texten hervorzuholen wäre? Die evangelische Vorstellung ist auch nicht recht appetitlich. Sind beide ohnhin aufgabenteilende Seiten ein und derselben Münze.

Mir ist nicht wohl bei dem Gedanken, wie wir uns von einer moralischen Instanz verabschieden müssen, ohne, daß es eine neue – und sei`s innere Instanz der Moral zum Ersatz bereits gäbe. Wie die selbsttragende Karosserie. Keiner mehr, der Dir sagt, was richtig ist; niemandem aber bleibt es erspart, in sich hineinzuhören. Abbau von Obrigkeits-Hörigkeit. Statt künstliche Freude wahre Liebe. Doch nun machen diejenigen, die im Prinzip gar keine sexuelle Anmut kennen wollen, diejenigen jetzt mit Recht alle, die niemals eine kannten. Wenn man darüber liest, wie man noch im 19. Jahrhundert nahezu jährlich tausende Knaben kastrierte …

Magere Riesen mit hoher Stimme | Feuilleton | ZEIT ONLINE

…  – der letzte starb 1922 – darf man meines Erachtens nicht glauben, diese Institution wäre etwas anderes, als im Kern verdorben. Nicht um Ausrutscher handelt es sich demnach bei den Prietsern mit Hang zur Perversion, sondern um System-immanente Bedingung. „Glaube“ im katholischen Sinne bezieht – im psycholgischen Sinn – ganz direkt seine erhaltende Energie aus der sexuellen Verdrängung.

Wahrhaft religiöse Menschen glauben auch nicht, sondern wissen. Viele von Ihnen gehen sogar in die Kirche: weil es eben der traditionelle Ort ist, wo man/frau sich mit dem Schöpfer unterhält. Der Tempel. Sollte nicht die katholische Kirche einmal den Weg frei machen für Jesus? Es gibt in diesem Rahmen natürlich aufrechte Streiter, die genau richtig in ihrer Mönchskutte sind, und die ich gerne „Vater“ nenne. Jedoch: Sünden gegen den heiligen Geist werden nicht verziehen. Auch, wenn wir gegen die Kirche nicht den ersten Stein werfen wollen, vielleicht zwingt sie jeden aufrechten Menschen, den letzten zu werfen? Was machen wir nur mit den Gebäuden?

Praktischer und praktizierbarer Vorschlag: endlich die Steuerfinanzierung der Kirchen beenden. Denn das täte richtig weh. Und sie könnten nicht groß Entschädigung von unseren Steuern anbieten, es sei denn, sie nehmen – wie in den USA – die Milliarden aus dem Klingelbeutel – „Kleine Kollekte für die Mißbrauchsopfer von Pfarrer Sowieso: wer will spenden?“ Der Kirche ist nämlich Europa nahzu wurscht:  in Afrika und Lateinamerika wird so inbrünstig geglaubt, daß man dort näher dran ist am Mittelalter und daher eben in einer globalisierten Welt völlig offen ist, ob die alte, grausame Tante Kirche nicht doch eine glänzende Zukunft hat.

Fotos, Poetry, Weltbild

Vom Zauber und Nutzen der Astrologie

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Liebe Leserinnen und Leser,

immer wieder entdecke ich neue Brücken ins Symmetriegebäude der Astrologie. Ich hoffe, es geht euch auch so! Eine recht einfache ist die Berücksichtigung der Hausposition. Nehmen wir an, zwei Menschen begegnen sich: der eine hat seine Sonne in Haus 6, der andere in Haus 12 – so gibt es, unabhängig von der Zeichenstellung der Sonne, eine starke Anziehungskraft wegen der hohen Möglichkeit einer vollständigen Ergänzung gerade durch sein komplettes Gegenteil.

Das Besondere ist hier: dies wird auch durch die Hausstellung kundgetan, nicht nur durch die Sonnenposition. Die ja außerdem noch eine gültige Reihenfolge innehat, gemäß der Sonne nach meiner Sonne zwei Häuser weiter, so steht sie im Substantiellen, zwei Häuser vorher im gesellschaftlichen Wassermann-Umfeld, usw.

Zumindest die erste Regel ergibt sich ja aus der sogenannten „Synastrie“, die ihren Sinn hat, um Aspekte zu finden. Die Haus-Gegenüberstellungen aber sehe ich lieber in zwei Horoskopen nebeneinander. Und bevor ich mir die Synastrie angucke, geh  ich ins Composit. Dort aber – trotz kompliziertem Wort – ist es wieder ganz einfach, weil die Regeln der individuellen Deutung komplett auf die Verbindung übertragen werden können.

Die Aspekte in der Synastrie schaue ich zum Schluss an. Ob sich das Composit bestätigt oder abbildet? Und wie?

Nun aber, um daraus Nutzen zu ziehen, ist es doch auch nötig, das Bild zu verstehen.  Der Astrologe soll das Bild in eine klare Sprache übersetzen, gewiss: doch je mehr man versteht, um so mehr läßt sich wirklichkeitsnah erfahren.

Gute Nacht!

Markus

Fotos, Poetry, Weltbild

Wie Du lernst, Vogelstimmen zu verstehen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Am Besten, Du hast Handschuhe mitgebacht.

Es ist ganz einfach. Du begibst Dich an Deinen Lieblingsplatz und verwandelst ihn. Das ist eine schamanistische Reinigung. Wie? Indem Du eine kleine Tüte Müll sammelst. Es ist schwer, Gutes zu tun. Denn bekanntlich provoziert das Gute in seiner Unschuld genau sein Gegenteil?! Versuchen wir es einmal. Machen wir die Probe!

Fotos Termin ©

Alles sammeln wir nicht auf. Zumindest jetzt nicht. Gibt es Dosenpfand, oder gibt es keinen? Aber, und darauf kommt es an: wir verlassen den Ort vorbereitet für den Frühling! Denn – ich verspreche es! – wenn es gelingt, den Widerwillen zu überwinden, anderer Leute Abfall wegzuräumen, ergibt sich ein tieferer Gewinn: wir hören während unser schweifend-suchenden Tätigkeit immer mehr das erfüllte Vibrieren der Luft von unglaublichsten Vogelstimmen, die so gar nicht zur grauen Tristesse des Himmels passen wollen?!

Hermann: auch bitte in den Bildern lesen! Mal gucken, Freunde, ob wir das noch öfter machen?! Aber es gibt noch viel zu tun: manche Dinge sind echt eingerostet, Rituale, Strukturen, Diskurse. Ein jeder kümmere sich um den Garten vor seiner Tür! Wegen der Elementargeister, wenn ihr wollt, Brüder: denn die brauchen wir doch zuerst, ihr Philister.

Haben wir erst einmal den Sinn des Gesanges verstanden, darf es auch exotisch sein. Fest steht jedenfalls, daß es in Köln, Heidelberg und Stuttgart Papageien-Kolonien gibt und ich selbst habe letztes Jahr erst einen beobachtet, bei Passau. Auch Zeichen der Zeit.

Datei:Hummingbird.jpg – Wikipedia: thank you for permission to use this picture, John Sullavan!

Viel Freude mit den Vogelstimmen!

Markus

Fotos, Weltbild

Im Bauch des Walfisches

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Liebe Leserinnen und Leser,

wenn uns mal jemand fragte, wie wir es denn machen würden, könnten wir bestimmen – wie also unsere eigene Position zum Kapitalismus ist – und vor allem: ob wir nicht eine Idee hätten, die fatale Spirale zu entspannen, um ein allen würdigeres System zu etablieren?  Wir jedoch, noch geschockt, was beim letzten Anlauf den Kapitalismus zu überwinden für ungeahnte Hierarchien und Grausamkeiten herauskamen und kommen, hätten keine Antwort, und das, obwohl wir gerade erstaunt den Phantasie-Dauerbrenner: „Vom Staat hochgepäppelte Zocker-Banken schütten Millionengelder von unseren Steuern an Führungspersönlichkeiten aus“ – im Kino der Wirklichkeit erstaunt an uns heran-  – nein, nicht vorüberziehen sehen – denn dies suggerierte ein Ende des Albtraums. Dann wären wir schon erwacht.

Der Abfalleimer des Kapitalismus ist der Ozean. Im Horoskop dargestellt durch die sehr enge Neptun-Chiron Konjunktion mit Lilith im Wassermann:

Nürnberg 16.03.2010 13:52

Hinreichend bekannt ist nun, daß ein System von Zins und Zinseszins Inflation oder Krieg bedingt. Zumindest solange die Gewinne aus diesem System nur zu einem kleinen Teil wieder investiert zu werden scheinen, während die weitaus größere Menge Wertes im Kapitalmarkt Blasen bubbelt.

Die Lösung liegt meines Erachtens heute ganz offen auf der Hand, und es darf einfach nicht passieren, daß Desert-Tec wegen lieblosen Desinteresses der Politik als Alibi-Projekt dahindümpelt. Die Lösung ist für uns alle hier und heute unbegrenzt vorhandene Energie: die Sonne (hier Mars im Löwen Haus 12). Denn nach nichts sehnt man sich mehr im Bauch des Wales als nach dem Sonnenlicht:

Entgegen landläufiger Meinung, wie seien noch nicht soweit, sind die solar-thermischen Kraftwerke komplett nutzbar und könnten allein von der Sahara aus leicht den gesamten Welt-Energiebedarf decken.

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Es geht also um Effektivität. Ist der Kapitalismus effektiv oder auf positiven Nutzeffekt ausgerichtet? Dies betrachtet nicht nur wegen der Umweltbilanz, sondern wegen der unabdingbaren Zyklen. Was ist Kapitalismus? Wie, wenn das Wesen des Kapitalismus gar nicht kapitalistisch ist, wenn es dem Kapitalismus also um etwas ganz anderes ginge, als um ein ein- und ausatmendes, sich kaskadisch durch die Historie nach oben schraubendes System von Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch? Wenn also der Kapitalismus seinem Wesen nach effektiv wäre in Bezug auf ein Ziel, das dem effektiven Nutzen für die Menschheit gar nicht dient? Und wenn so – warum denn?

Nun könnte man an dieser Stelle versucht sein, der Rhetorik zu folgen, die hier revolutionär von „Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch“ gegen den Kapitalismus zu sprechen meint, ihn gar verantwortlich zu machen für alles Unglück auf Erden.

Das meine ich aber gerade nicht. Das wäre völlig falsch: Tatsache ist ja, daß dieses kapitalistische System den Warenverkehr aufrecht erhält, der uns so viel Spaß macht und der in den letzten Jahren den Namen „Globalisierung“ bekommen hat. Seitdem ist Marco Polo kein Held mehr, sondern ein Verbrecher und unsere Soldaten am Hindukusch stehen unter dem Verdacht, heldenhaft und unfreiwillig den alten Opium-Krieg zu führen. Hier kann man Martin Walser für seine klaren Worte an die Kanzlerin danken. Es hat aber nichts genützt.

Und doch handelt es sich beim Kapitalismus eben auch um ein „System von Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch“. Was also tun, im Bauch des Walfischs?

Die Sonne! Wer mitbekommen hat, wie in der Krise 2008 das „System“ kurz strauchelte, nur um sich jetzt wieder gefangen zu haben, wird daran bemerken, wie kurz der Vorhang aufging für das Sonnen-Energie-Projekt Desert-Tec. Bemerkenswert ist hier die Gleichzeitigkeit. Sonne ist daher: Zukunft, Energie, Toleranz, Frieden, Glück, Wärme, während Kernenergie Vergangenheit, Plage, Autorität, Krieg, Verzweiflung und Kälte bedeutet.

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Mond, Weltbild

Neumond in den Fischen

Wassermann-Neumond 14.02.2010 02:51 Nürnberg

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Fische-Neumond 15.03.2010 21:01 Nürnberg

Der Neumond, liebe Leser, wandert durch das Jahr auch durch die Häuser. Er beschleundigt gewissermaßen. Bei diesem geht es darum, daß wir Freiheit und Kreativität in die Tat umsetzen? Nur, was ist Freiheit?

„Der Mensch“, schreibt Rudolf Steiner. „ist dem Weltlauf gegenüber nicht ein müßiger Zuschauer, der innerhalb seines Geistes das bildlich wiederholt, was sich ohne sein Zutun im Kosmos vollzieht, sondern der tätige Mitschöpfer des Weltprozesses, und das Erkennen ist das vollendetste Glied im Organismus des Universums.“ (Wahrheit und Wissenschaft)

Poetry, Weltbild

Jupiter in den Fischen und Neumond

Astro-Teestunde: Dark Moon – kurz vor Fische-Neumond

Liebe Leserinnen und Leser,

was Nicola da schreibt, stimmt aber sehr: wir brauchen ja bloß aus dem Fenster zu schauen:

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Andererseits gibt es das Buch Jonas:

„… das Er geredet hatte durch Seinen Knecht Jona, den Sohn Amittais, den Propheten, der von Gath-Hepher war.« Gath-Hepher liegt nordöstlich von Nazareth im Gebiet des Stammes Sebulon, wo sein Grab heute noch gezeigt wird.

Der Name bedeutet Taube. Die Taube gilt als Symbol der Sanftmut und Arglosigkeit, wie unser Herr sagte: »Werdet ohne Arglist wie die Tauben« (Mat.10:16). Jona argwöhnte zwar vor seiner Flucht nach Tarsis, dass Ninive doch nicht vernichtet würde, da Gott langsam zum Zorn und groß an Güte ist. Diesen Argwohn hat Jona später als unberechtigt erkannt. Die Arglosigkeit und Sanftmut einer Taube dürfte somit nach all den Ereignissen seine Gesinnung geprägt haben.“ aus: Das Buch Jona

Dieser Fische-Neumond hat auch eine andere Dimension: es ist die Reise in den Bauch des Walfischs, die Verwandlung, Metamorphose. Aber wie soll man sich wandeln, wenn man doch abtaucht, wie Nicola schreibt?

Eben so: der Fisch taucht. Nicola nennt es dark moon – sie hat wahrscheinlich die Jahreszeit, wie wir alle, gründlich satt. Kein Wunder, daß die in diesem Zeichen Geborenen hinterher nicht als Propheten auftauchen sollten:

Jonas predigt in Ninive: von Gustav Dorè (06.01.1832, Straßburg)

Doch das gute an der Geschichte ist ihr Schluß: denn offensichtlich hat Jonah, Jonas oder Jona durch die drei Tage im Bauch des Wals eine Wandlung erfahren, eine Art zweite Geburt. Daher kann er nun predigen und die Menschen in Ninive glauben ihm tatsächlich! Warum sollte Gott auch eine Stadt wirklich vernichten wollen, deren Bewohner nicht rechts von links unterscheiden können, wird Gott persönlich für seine Milde bei Jona verantworten müssen!

Quelle: Datei:Ricinusstrauch.jpg – Wikipedia

Doch Jonas ist seines Erfolges unzufrieden: da fängt  Gott an, mit ihm zu spielen: er spendet ihm durch einen Rizinusstrauch Licht und Schatten. Hintersinnige Metapher, ist doch Rizinus purgativ, also reinigend.

Tausende Jahre später wird der Babylonische Flügellöwe von Archäologen im Namen der Wissenschaft entführt:

Der Fische-Neumond ist also auch der Mond mit einem riesig offenen Wiedergeburtsfenster in den Weltenraum hinaus. Die Kinder, die jetzt geboren werden – Gott segne sie im Namen der Jungfrau Maria – haben vor allem Uranus, Sonne, Merkur, Jupiter und Mond in den Fischen, dazu Venus im Widder: also wahrlich Propheten der Freiheit. Und Mars im Löwen gibt ihnen auch die Kraft dazu, er steht noch fast still! Den Chiron-Neptun Aspekt hab ich die letzten Tage gleich zwei mal hintereinander als Radix-Wiederkehr auf dem Geburts-Chiron gesehen: beide Male mit sehr stark heilenden und immer auch spirituell begleiteten Prozessen.

14.03.2010 13:21 Nürnberg