Im Bauch des Walfisches

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn uns mal jemand fragte, wie wir es denn machen würden, könnten wir bestimmen – wie also unsere eigene Position zum Kapitalismus ist – und vor allem: ob wir nicht eine Idee hätten, die fatale Spirale zu entspannen, um ein allen würdigeres System zu etablieren?  Wir jedoch, noch geschockt, was beim letzten Anlauf den Kapitalismus zu überwinden für ungeahnte Hierarchien und Grausamkeiten herauskamen und kommen, hätten keine Antwort, und das, obwohl wir gerade erstaunt den Phantasie-Dauerbrenner: „Vom Staat hochgepäppelte Zocker-Banken schütten Millionengelder von unseren Steuern an Führungspersönlichkeiten aus“ – im Kino der Wirklichkeit erstaunt an uns heran-  – nein, nicht vorüberziehen sehen – denn dies suggerierte ein Ende des Albtraums. Dann wären wir schon erwacht.

Der Abfalleimer des Kapitalismus ist der Ozean. Im Horoskop dargestellt durch die sehr enge Neptun-Chiron Konjunktion mit Lilith im Wassermann:

Nürnberg 16.03.2010 13:52

Hinreichend bekannt ist nun, daß ein System von Zins und Zinseszins Inflation oder Krieg bedingt. Zumindest solange die Gewinne aus diesem System nur zu einem kleinen Teil wieder investiert zu werden scheinen, während die weitaus größere Menge Wertes im Kapitalmarkt Blasen bubbelt.

Die Lösung liegt meines Erachtens heute ganz offen auf der Hand, und es darf einfach nicht passieren, daß Desert-Tec wegen lieblosen Desinteresses der Politik als Alibi-Projekt dahindümpelt. Die Lösung ist für uns alle hier und heute unbegrenzt vorhandene Energie: die Sonne (hier Mars im Löwen Haus 12). Denn nach nichts sehnt man sich mehr im Bauch des Wales als nach dem Sonnenlicht:

Entgegen landläufiger Meinung, wie seien noch nicht soweit, sind die solar-thermischen Kraftwerke komplett nutzbar und könnten allein von der Sahara aus leicht den gesamten Welt-Energiebedarf decken.

Foto Termin ©

Es geht also um Effektivität. Ist der Kapitalismus effektiv oder auf positiven Nutzeffekt ausgerichtet? Dies betrachtet nicht nur wegen der Umweltbilanz, sondern wegen der unabdingbaren Zyklen. Was ist Kapitalismus? Wie, wenn das Wesen des Kapitalismus gar nicht kapitalistisch ist, wenn es dem Kapitalismus also um etwas ganz anderes ginge, als um ein ein- und ausatmendes, sich kaskadisch durch die Historie nach oben schraubendes System von Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch? Wenn also der Kapitalismus seinem Wesen nach effektiv wäre in Bezug auf ein Ziel, das dem effektiven Nutzen für die Menschheit gar nicht dient? Und wenn so – warum denn?

Nun könnte man an dieser Stelle versucht sein, der Rhetorik zu folgen, die hier revolutionär von „Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch“ gegen den Kapitalismus zu sprechen meint, ihn gar verantwortlich zu machen für alles Unglück auf Erden.

Das meine ich aber gerade nicht. Das wäre völlig falsch: Tatsache ist ja, daß dieses kapitalistische System den Warenverkehr aufrecht erhält, der uns so viel Spaß macht und der in den letzten Jahren den Namen „Globalisierung“ bekommen hat. Seitdem ist Marco Polo kein Held mehr, sondern ein Verbrecher und unsere Soldaten am Hindukusch stehen unter dem Verdacht, heldenhaft und unfreiwillig den alten Opium-Krieg zu führen. Hier kann man Martin Walser für seine klaren Worte an die Kanzlerin danken. Es hat aber nichts genützt.

Und doch handelt es sich beim Kapitalismus eben auch um ein „System von Sklaverei, Mehrwertabschöpfung und Zusammenbruch“. Was also tun, im Bauch des Walfischs?

Die Sonne! Wer mitbekommen hat, wie in der Krise 2008 das „System“ kurz strauchelte, nur um sich jetzt wieder gefangen zu haben, wird daran bemerken, wie kurz der Vorhang aufging für das Sonnen-Energie-Projekt Desert-Tec. Bemerkenswert ist hier die Gleichzeitigkeit. Sonne ist daher: Zukunft, Energie, Toleranz, Frieden, Glück, Wärme, während Kernenergie Vergangenheit, Plage, Autorität, Krieg, Verzweiflung und Kälte bedeutet.

Foto Termin ©

11 Gedanken zu “Im Bauch des Walfisches

  1. Hermann

    Lieber Markus,

    zuerst einmal gebe ich Dir durchaus recht, wenn Du die Symptome beschreibst die der Kapitalismus beibringt. Aber wenn schon, dann ist zu einer Lösung der Probleme doch erstmal sein Gegenpol mit zu berücksichtigen, der bei den meisten schon gar nicht mehr beachtet wird, und doch nicht vergessen werden darf, wenn man sich für heilsame Projekte für die Zukunft einsetzt.

    Der ‚Kommunismus, vor allem der russischer Prägung, hat schließlich die andere Seite der Medaille ausgedrückt. Beide muss man doch zusammen betrachten, wenn man sich für die Zukunft entscheidet. Was ist in beiden gut, was bei beiden ausgeufert. Bis zu Exzessen (die Du ja beschreibst). Im Buch von Wilfried Heidt: Die Chance der Befreiung, mit dem Untertitel: Ideen zur Emanzipation der Gesellschaft von den sie beherrschenden Mächten, für € 10 bei Edition Medianum, im Jahre 1980 (!) erschienen, beschreibt die beiden Pole Kommunismus und Kapitalismus und was geschehen muss, dass beide berechtigte (!) Systeme harmonisch zusammenklingen können. Denn nichts ist für die Katz‘ auf der Welt. Alles ist sinnhaft, hat als System aber wie der Mensch auch die Tendenz immer wieder auf die Seite kippen zu wollen, heißt, dass es permanenter Aufmerksamkeit bedarf und eines Bewusstseins das es versteht, sich des ‚Kippen‘ gewahr zu sein um bei dessen Bewegungen auch immer die Maßnahmen zu entlocken die es möglich machen die Waage zu halten.

    Obwohl wir offensichtlich zur Zeit eine totale Schieflage haben mit dem einseitigen Kapitalismus und sich die – wirklich nur scheinbar – Mächtigen ein gutes Leben machen – zu welchem Preis – wacht trotzdem die Masse nicht auf, sprich bleibt bewusstlos, weil sie sich allzugerne führen lässt und daher auch gegen die Exzesse nur meckert oder mault – inklusive Medien -, obwohl alles zum HImmel schreit, weil die sozialen Mißstände die Welt in den Abgrund zu reißen drohen.

    Und jetzt kommst Du mit Desert-Tec. Mein lieber Markus, das wird ganz sicher keine Nachhaltigkeit haben, außer einem Zupacken der Multis, sich den Kuchen zu schnappen um weiter machtvoll mit Regierungsnicken Gesetze für ihre maßlose Zukunft zu erhalten. Die kleine Schar monarchistisch auftretender ‚Eliten‘, die die Massen abspeist mit Brot und Spielen. Hier ist die von Westerwelle angesprochene spätrömische Dekadenz angesiedelt. Danken wir es diesem eitlen Tropf, dass er aufweckt. Wenn auch er sich dessen nicht bewusst ist.

    Nochmal, solange wir nicht als Menschengemeinschaft uns besinnen, dass die Verantwortung des Planeten sich nicht erschöpft mit nachhaltigem Einkauf auf Bio-Ebene, oder man Fahrrad fährt statt Auto, die anderen kritisiert in ihrem Tun, ist von Bewusstsein des Ganzen für die Erde nichts erreicht. Man treibt nur Spielchen für Lobbyisten. Das muss jedem klar sein.

    Ändern kann man das nur, wenn wir die Grundlage für einen gesunden sozialen Organismus schaffen, der im Verständnis für die wahre und heiltragende Typologie desselben die menschlichen Herzen ergreift. Ich wiederhole es gerne: Nur auf Basis eines bewusst ergriffenen Verständnisses für die Verhältnisse die notwendig sind für alle Menschen in einem Denken, das nicht von Meinung und sonstigen privaten Ansichten, sondern von objektiver Beobachtung geprägt ist, kann es weitergehen. Dann verläuft man sich nicht in einzelnen Aktivitäten wie Bio oder Energie oder Tiere im Ozean. Nein, das lenkt nur vom wirklich Wichtigen ab.

    Wichtig ist, es an der Basis zu packen, und das ist im Denken. Nicht im Irrlichterlieren wo nur Stammtischgeplapper herauskommt. Das haben wir in den Schwatzrunden im Fernsehen, welcher Grad auch immer, zur Genüge vor uns. Was erricht man, was geschieht Nachhaltiges? Null. Schau Dir Kopenhagen an. Sie haben keine Ideen. Oder die Finanzkrise. Alles beim Alten. Keine Ideen.

    Also, es ist unumgänglich wenn man etwas Heilendes in die Welt bringen will – und das will doch jeder – dass man mit einer objektiv betrachtenden Denkweise zuerst den sozialen Organismus als einen solchen beschreibt wie er funktioniert. Dann stellt man fest wo es hapert. Selbst Wirtschaftwissenschaftlern sollte so etwas gelingen. Aber sie wollen nicht. Denn was passiert wenn das geschähe? Nun, das weißt Du auch, sie und ihre sie bezahlenden ‚Mächtigen‘ würden komplett ins Abseits gestellt werden. Selbst dem uninteressierten Bürger würde das ‚Heureka‘ entspringen.

    Nun, auch diese Arbeit ist schon 1968 (!) durchgeführt worden. Dass es nicht bekannt ist, zeigt die moderne Inquisition der Medien. Man verbrennt nicht mehr, man schweigt etwas tot. Das ist so. Nur wache und bewusste Bürger können das ändern.

    Wie ändern wir es? Indem wir anfangen, neben unseren ‚Hobbies‘ Greenpeace, Bund Naturschutz, WWF etc. pp, endlich uns unseres Grundgesetzes in der von ihm ermöglichenden Form zu bedienen. Also nicht um unsere persönlichen Belange vor das BVG zu tragen, sondern die Persönlichkeitsartikel 1 – 19 durch die schon von den Gründungsvätern und -müttern in Art. 20,2 ausgedrückte Berechtigung der Bürgermitbestimmung mit der für unsere Zeit notwendigen dreistufigen Volksgesetzgebung – existiert auch schon seit 1984 (mit der unabdingbaren Verpflichtung der Medien) – zur Bewusstseinsbildung für alle Menschen zu üben und dann durchgängig zu pflegen, um von diesem Lande aus endlich zum Wohle der ganzen Menschengemeinschaft Heilsames zu schenken.

    Das ist nicht meine Überzeugung, sondern der aus der Geschichte zu verfolgende Strom des in seiner Ich-Entwicklung befindenden Menschen sich der Welt anzunehmen, weil er weiß – unterbewusst zumeist – dass er höheren Zielen dient als dem Streben nach persönlichen Glücksgefühlen und dem Kauf eines Autos.

    Herzlichst
    Hermann

    1. markustermin

      Lieber Hermann,

      Du schreibst:

      “ … um von diesem Lande aus endlich zum Wohle der ganzen Menschengemeinschaft Heilsames zu schenken.“

      Das passiert ja: in Ägypten z.B. in Sekem durch Demeter-Landwirtschaft.

      Ansonsten sind aber – wie dieser Tage in der Presse offenbart – Waffenexporte an Verbündete ein wirklich gutes Geschäft und aus unserem Land offenbar gefragt: idealisiert durch eine Presse, die auch gern ein U-Boot romatisierend und in voller Fahrt provokativ der griechischen Gemeinde vor´s Gesicht hält.

      Du meinst durch Grundgesetz-Änderung? Als würde sich jetzt alles nach dem Grundgesetz richten: „Eigentum verpflichtet“ steht da irgendwo. Es müßte nur angewandt werden. Stattdessen haben in den 80ger Jahren des letzten Jahrhunderts Jugendliche unter Einsatz ihrer Gesundheit und auch Lebensgefahr ganze Innenstädte in Deutschland mit erhaltenswerter Architektur vor dem Abriss gerettet, indem sie diese Gebäude couragiert und „illegal“ legalisierten.

      Warum sollte jetzt eine Gesetzes-Änderung einen Gesinnungs-Wandel bewirken?

      Ich habe mir bei Desert-Tec schon was gedacht: denn im Hinwenden zur Sonne ist der Gesinnungswandel enthalten. Sein kurzes Auftauchen auf der praktischen Ebene hat Bedeutung.

      Wie wäre es mit einer antroposophischen Energiepolitik: aus Sekem Think Tank?

      Und zwar sorfort umsetzbar?

      Mit herzlichen Grüßen

      Markus

  2. Hermann

    Lieber Markus,

    Du beginnst mit einem Beispiel welches ich genauso anerkenne wie Greenpeace. Aber Nachhaltigkeit entsteht nicht mit einem Einzelprodukt, so lieb das auch aussieht. Um den von uns auch noch legitimierten Saustall ausmisten zu können, muss man Herakleische Methoden anwenden. Der Augiasstall war nicht mit dem Besen zu reinigen, sondern nur mit einem ungewöhnlichen Mittel. Herakles leitete einen Fluss um. Hier bedeutet es, dass nur Millionen von Menschen die Dinge ins Rollen bringen.

    Aber nicht mit dem ‚jetzt wenden wir mal das GG an‘, sondern ganz klare Denkgrundsätze sind anzuwenden, will sagen, dass es eine von den Menschen zu erübende, geduldige, aber bewusst ergriffene Tat werden muss. Verabschieden wir uns sofort von dem ‚es-muss-sofort-sein‘.

    Daher kann ich mich nicht ereifern wie Du über die ‚Machteliten‘ die Waffen exportieren. Prozesse des Wandels sind keine hoppla-hopp Geschichten, sondern langwierige Projekte, die in den menschlichen Herzen erwärmt werden müssen, was aus kaltem, klaren Denken kommt. Das muss man schon annehmen und hinnehmen lernen. Entscheidend ist nur, dass es vom Denken zuerst in der richtigen, ideenbetrachtenden Weise geschieht, damit es zum Ideal umgeformt werden kann.

    BMW hat übrigens für die letztens erschienene 5er-Reihe in der Werbung dafür einen wunderbaren Satz geprägt:
    Ideale formt man aus Ideen.
    Klasse, nicht? Ein Volltreffer.
    Wer Ohren hat zum Hören, der höre.

    Herzlichst
    Hermann

  3. Mythopoet

    Dazu ein Wort von Rudolf Steiner:

    „Doch die Täuschung würde erst dann geringer werden, wenn solche Menschen überhaupt über die Phrasen hinauskämen, wenn sie sehen würden, dass alles das nichts bedeutet, was sie in solcher Weise ersehnen, solange sie nicht wirklich begreifen, dass der alte Einheitsstaat als solcher, ganz gleichgültig welche Verfassung, welche Struktur er hat, ob er Demokratie oder Republik oder Monarchie oder irgend etwas ist, wenn er Einheitsstaat ist, wenn er nicht dreigeteilt ist, der Weg ist zur ahrimanischen Inkarnation.“

    > http://wiki.anthroposophie.net/Soziale_Dreigliederung

    Herzlich grüßt
    Mythopoet

  4. Hermann

    Lieber Mythopoet,

    Sie begeben sich mit Zitaten Rudolf Steiners auf dünnes Eis. Phrasenhaft ist es nur dann, wenn man überhaupt nichts anbieten könnte, was den sozialen Organismus in seiner Jetzt-Form beschreibt.

    Leider haben Sie sich trotz Ihrer Kenntnis anthroposophischer Inhalte noch nicht vom Jahr 1919 wegbewegt. Leider ist das bei allen, wirklich allen Dreigliederern das Drama.

    Wenn Sie sich mit der Entwicklung der Dreigliederungsforschung genauer beschäftigt hätten, wüssten Sie, dass die Dinge die ich erwähnte aus anthroposophischer Dreigliederungsforschung der letzten 40 Jahre besteht. Da wird kein Dogma verkündet, sondern immer die Veränderungen der sozialen Verhältnisse auf den Stand gebracht, der für die Zeit in der wir stehen angebracht ist.

    Vielleicht verwundert es Sie, wenn ich Ihnen mitteile, dass die Entwicklung bereits bei einem vierten Glied angekommen ist. Also herkömmliche Dreigliederung gibt es so nicht mehr wie zu Rudolf Steiners Zeiten. Eigentlich typologisch erst seit dem Jahr 1998 (mit der Einführung der EZB). Und im Jahr 2000 wurde – auch in anthroposophischen Forschungen heraus eine sozialer Bau, eine Architektur der die vier Elemente trägt, kreiert. Auch die typologische Beschreibung fehlt nicht. Da wird nichts behauptet, sondern geisteswissenschaftliche Ergebnisse werden beschrieben warum, weshalb, wieso. Was jetzt fehlt ist der Wille es zu sehen und dann mitzudenken.

    Sie kennen sich im Werke Rudolf Steiners doch aus. Sie werden Hinweise auf beides, was ich eben erwähnte, auch finden. Das vierte Glied steht im Band Aufsätze über die Dreigliederung GA 24, als er von einer Art Senat sprach, der sich um die Finanzen zu kümmern hätte. Also nicht die Wirtschaft oder das Rechtsleben als solches, sondern ein Diener der drei Glieder. Und das andere steht in GA 286, 07.03.1914, wo er von vielen Bauten in Europa sprach, die ähnlich dem Goetheanumsbau sein werden. Und das bis 2086. Er benennt dieses Jahr exakt.

    Wenn Sie vom Spiegelungsgesetz schon gehört haben – ich glaube GA 177 – dann werden Sie sehen, dass das Zentrumsjahr der Spiegelachse 1914 – 2086 das Jahr 2000 ist. Ich habe oben darauf hingewiesen was geschehen ist.

    Also, wenn Sie mir schon Zitate um die Ohren hauen, dann bitte ich Sie, sich vorher kundig zu machen was in anthroposophischen Forschungseinrichtungen, also Hochschulen geisteswissenschaftlicher Art – nicht die Dornacher – gedacht und projektiert wird. Ich hatte vormals schon darauf hingewiesen, dass, wenn man sich nicht aufmacht zu suchen um die Dinge zu finden, man immer im Alten steckenbleiben wird. Die Welt schaut ja dementsprechend aus.

    Die wiki-Kameraden gehören auch zu denen die nicht auf dem neuesten Stand sind.
    Schauen Sie mal unter die Adressen die ich schon öfter bei Markus hinterlegt habe. Hier nochmal:
    http://www.volksgesetzgebung-jetzt.de/ oder klicken Sie auf meine Seite: http://www.buecherstubemartin.de/ . Dort klicken Sie unten auf Beteiligung an Projekten. Da erscheint: http://www.medianum.info/linkliste/index.html .

    Dort erst werden Sie fündig was sich im 21. Jahrhundert abspielen muss, damit das was ich in diesem blog erzähle fruchtbar wird. Lesen Sie das bitte nochmals genau durch. Dann werden Sie meine Äußerungen anders denken (das behaupte ich).

    Herzlichen Gruß
    Hermann

    1. Mythopoet

      Lieber Hermann,

      herzlichen Dank für die profunden Hinweise
      sowie die Stoffes-Fülle, die nun aber zunächst
      von mir angesichts der Wichtigkeit des Themas
      sorgfältig gelesen, durchdacht und bedacht
      werden möchte.

      Der zyklischen Wiederkehr der Herrschaftsformen
      (Monarchie > Tyrannis > Aristokratie > Oligarchie
      > Demokratie > Ochlokratie > Monarchie >)
      kann nur Wesentliches entgegengestellt werden.

      Mit besten Grüßen
      Mythopoet

      l

  5. Hermann

    Lieber Mythopoet,

    herzlichen Dank für Ihre Antwort. So stelle ich mir das vor, dass wir untereinander erst zur Kenntnis nehmen und unsere jeweiligen Angaben prüfen. Dann sehen wir weiter. Vielen Dank einstweilen.

    Zu Ihrern Angaben der zyklischen Wiederkehr müssten Sie mir noch mehr Angaben machen. Wichtig wären hier Angaben über die Zeit des(r) Herrscher(s), Namen die helfen es unterzubringen, dann, ob sich evtl. Zyklen nachweisen lassen, also ihren roten Faden, sowie den Ort des Geschehens.

    Ich nehme das also nichts so ohne weiteres als gegeben hin, schon weil zwischenzeitlich (Ihre o.g. Abfolge sehe ich so) der Christus da war und alles neu machte (Off. 21,5). Wir müssen den Dreh- und Angelpunkt der Menschheitsentwicklung schon deswegen einbeziehen, weil das ‚Ich‘ jetzt erst zu seiner Freiheitsentwicklung fähig wird, d.h., u.a., dass wir die Dinge verändern können. Wir sind auch seit dem Geschehen an Ostern 33 kein Spielball der Götter mehr. Aber das wissen Sie ja auch.

    Herzlichst
    Hermann

  6. Hermann

    Lieber Mythopoet,

    danke für diesen Hinweis. Schaue ich mir an.
    Man kann hier übrigens bei Rudolf Steiner auch eine Angabe finden. Nämlich, dass sich auch die Gliederung in 3 Topoi wie wir sie heute brauchen, in der Zeit Oriphiels – ab ca. 2300 – wieder in einen Einzelorganismus zusammenfinden müssen.
    Sie haben insofern recht, weil wir dies auch als einen Atmungsvorgang betrachten müssen. Das ist auch überall im Kosmos und im Menschen zu beobachten.

    Herzlichst
    Hermann

  7. Mythopoet

    Lieber Hermann,

    lieben Dank für all die Anregungen!

    Auch in Ihrem Verständnis liegt es
    doch gewiß, daß wir hier auf der
    Seite von Markus diese Themen
    nicht weiter ausführen können.

    Sollte der/die eine oder andere
    Besucher/in von Markus´ Blog
    einige Gedanken haben mitnehmen
    können, so ist schon viel erreicht.

    Es hat mich jedenfalls sehr gefreut,
    mich mit Ihnen fruchtbar austauschen
    zu dürfen!

    Herzliche Grüße
    Mythopoet

    P.S. „Nur“ noch ca. 80 GAs fehlen meiner Sammlung.
    Hätte ich nicht schon meinen Haus-und-Hof-
    Antiquar, würde ich natürlich zu einem Kunden
    Ihrer Bücherstube werden…

  8. Hermann

    Lieber Mythopoet,

    interessant, dass ich denselben Gedanken gestern Abend hatte. Da wob was zwischen uns. Wir hatten beide wohl Markus‘ Wohl in den Seelen. Ich bin voll damit einverstanden. Auch ich will Markus‘ Seiten nicht zu oft zweckentfremden.

    Aber ich finde es durchaus bedeutend – vor allem in solch einem offenen Umfeld -, dass andere Gedanken zu Worte kommen können, ohne dass der Zeigefinger gehoben wird.

    Hier sei auch Markus mein Dank ausgesprochen, uns soviel Vertrauen zu schenken, ein Thema besprechen zu dürfen, das nicht astrologisch ist und wir ihm dadurch danken, dass wir sachlich bleiben und dem Persönlichen nicht die Führung überlassen. Denn das führt meist zu hitzigen Gefechten, welche niemandem nützen.

    Nichtsdestoweniger sind Sie natürlich herzlich willkommen in der Bücherstube. Wenn Sie es möglich machen können, Markus ist an den Samstagen, 20. und 27. im März von 1300 – 1500 Uhr bei mir. (Das gleiche gilt für Nathalie)

    Herzlichen Gruß aus Nämberch
    Hermann

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s