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Wie Du lernst, Vogelstimmen zu verstehen!

Liebe Leserinnen und Leser,

Am Besten, Du hast Handschuhe mitgebacht.

Es ist ganz einfach. Du begibst Dich an Deinen Lieblingsplatz und verwandelst ihn. Das ist eine schamanistische Reinigung. Wie? Indem Du eine kleine Tüte Müll sammelst. Es ist schwer, Gutes zu tun. Denn bekanntlich provoziert das Gute in seiner Unschuld genau sein Gegenteil?! Versuchen wir es einmal. Machen wir die Probe!

Fotos Termin ©

Alles sammeln wir nicht auf. Zumindest jetzt nicht. Gibt es Dosenpfand, oder gibt es keinen? Aber, und darauf kommt es an: wir verlassen den Ort vorbereitet für den Frühling! Denn – ich verspreche es! – wenn es gelingt, den Widerwillen zu überwinden, anderer Leute Abfall wegzuräumen, ergibt sich ein tieferer Gewinn: wir hören während unser schweifend-suchenden Tätigkeit immer mehr das erfüllte Vibrieren der Luft von unglaublichsten Vogelstimmen, die so gar nicht zur grauen Tristesse des Himmels passen wollen?!

Hermann: auch bitte in den Bildern lesen! Mal gucken, Freunde, ob wir das noch öfter machen?! Aber es gibt noch viel zu tun: manche Dinge sind echt eingerostet, Rituale, Strukturen, Diskurse. Ein jeder kümmere sich um den Garten vor seiner Tür! Wegen der Elementargeister, wenn ihr wollt, Brüder: denn die brauchen wir doch zuerst, ihr Philister.

Haben wir erst einmal den Sinn des Gesanges verstanden, darf es auch exotisch sein. Fest steht jedenfalls, daß es in Köln, Heidelberg und Stuttgart Papageien-Kolonien gibt und ich selbst habe letztes Jahr erst einen beobachtet, bei Passau. Auch Zeichen der Zeit.

Datei:Hummingbird.jpg – Wikipedia: thank you for permission to use this picture, John Sullavan!

Viel Freude mit den Vogelstimmen!

Markus