Ereignis, Fotos, Mundan, Weltbild

Alpha Ventus

Liebe Leserinnen und Leser,

ab und an mal möchte ich an dieser Stelle auch an alte posts erinnern, die uns diese Situation um den Euro klar angekündigt haben:

Der Euro astrologisch « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Licht am Ende des Tunnels « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch

Klar kommen jetzt die Euro-Feinde zu Wort, die Briten und V. Klaus  aus Tschechien z.B., aber die eigentlich wichtige Nachricht ist die Einweihung der ersten weit draußen liegenden Offshore Windkraftanlage im Land, bzw. Wasser.

Hier sehen wir das Horoskop von Alpha Ventus, der feierlichen Einweihung. Es ist wohl in der Zeit exakt, aber den Graden nach 45 km zu weit unten, wer das korrigieren mag, belehre mich über den AC, ob die Venus nun in 12 oder 1 fällt?

Alpha Ventus 27.04.2010 07:13

Hier im zweiten Bild dasselbe Horoskop: doch die Aspektscheibe auf die Saturn-Uranus Opposition eingestellt. Wir hatten ja schon oft genug angekündigt, daß diese Oppositionen, wenn exakt, die Wandelzeiten zu einem Höhepunkt bringen. In der Finanzkrise konnte man/frau sich von Anfang an darauf verlassen. Ist es nicht eine Zeitgeisterscheinung für alle offensichtlich, dass dieser Off-shore Windpark eröffnet, da trägt er im Namen schon einen griechischen Buchstaben und das römische Wort für Wind, „ventus“, das wir auch in engl. adventure lesen. Das ist aber noch nicht alles an Koinzidenz. Ebenso zeitgleich sprudelt im Golf von Mexico Öl aus der Erde, wie vordem Asche und  aus dem Vulkan. Gerade die Off-shore Windkraftanlage mit dem griechisch-römischen Namen ist ja dazu gedacht, die regenerativen Energien voranzubringen. Das Problem ist, daß der Betreiber der Anlage auch Atomkraftwerke betreibt und an deren Laufzeitverlängerung arbeitet. Daher ist Alpha Ventus, wie ich fürchte, ein Alibi-Projekt. Beliebt – wegen der Venus am AC – doch störanfällig wie die U3 in Nürnberg: siehe Merkur rückläufig, „sonnenverbrannt“, also nicht objektiv in Haus 12.

Ein perfektes Bild für Windräder, die durch Sonnen-beeinflußte Thermik, den Wind, Kraft entwickeln wollen: Zwilling das Luftzeichen, Land im Wasser = Stier eingeschlossen im zwölften Haus!  Das sind die Plattformen weit draußen, Haus 12. Das Fische-Haus. Ganz weit weg. Fische selbst, als Zeichen – knapp sogar auch eingeschlossen in Haus 11 = Öffentlichkeit. Neptun, Chiron und Lilith das 11. Haus bestimmend ist die dahinterstehende Company, die direkt in den Golf von Mexico verbindet, denn, wie die Company heißt, ist egal. Also vier eingeschlossene Zeichen in diesem Horoskop. Und Saturn in Haus 5 bestimmt, selbst eingeschlossen in der Jungfrau, Haus 10 und 11 …

Die Botschaft: Windparks sind wartungsintensiv und nicht effizient genug. Bremsen vielleicht sogar notwendige Kreativität aus. Wir müssen aufhören, uns von Unternehmen irre führen zu lassen, die nur Kernkraft verkaufen wollen oder CO2 Ausstoss. Das Alte klebt zäh an der Irrationalität und will die neue Welt nicht haben.

Lange ist bekannt, daß das Weltenergieproblem kostengünstig durch solar-thermische Kraftwerke in wenigen Jahrzehnten gelöst sein kann. Das setzt aber eine andere politische Landkarte voraus: auf, Herr Westerwelle, tun Sie was für Ihr Geld!

Fotos Termin ©


Weltbild

Krieg

Liebe Leserinnen und Leser,

Beileid den Opfern. Die ätzendste Kriegs-Propaganda, nachdem nun unsere gleichgeschaltete Presse seit Jahren immer wieder  martialische Wüsten und Waffen-Bilder und Morgenland-Romantik auf die Titelseiten gebracht hat, als würden sie dafür bezahlt, kam diesmal gleich vom Spiegel und von den Grünen:

Afghanistan-Politik: Deutschland kämpft mit dem Krieg – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Bestürzt zeigten sich auch die Grünen-Fraktionschefs Renate Künast und Jürgen Trittin. Sie sprachen von einem „abscheulichen Anschlag der Taliban.“

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier erklärte: „Wir Sozialdemokraten verurteilen den feigen und hinterhältigen Anschlag auf das Schärfste.“

Nein, „Deutschland kämpft nicht mit dem Krieg“. Deutschland kämpft einen Krieg. Es geht um Interessen und uns wird vorgegaukelt, wir könnten da nicht so einfach raus. Das ist Quatsch. Wir können und sollen da raus. Und es handelt sich auch nicht um einen „feigen und hinterhältigen“ Anschlag der Taliban, alias „Gotteskrieger“, alias „Mudjahedin“, alias „Aufständische, alias „Rebellen“ – je nach Zeitgeistkonnotation – das beweist das respektvolle Murmeln unserer Soldaten darüber, daß amerikanische Spezialeinheiten bereits in Iron-man Manier die „Drahtzieher“ der letzten Attacke abgemurkst haben. Das sind im Gegenteil ebenso tapfere Leute, wie unsere eigenen, die dort ihr Leben lassen, weil sie und wir von total unfähigen Politikern und einer widerwärtigen Presse-Maschine an einen Krieg gewöhnt werden, der ausschließlich mit drei Dingen zu tun hat: unserer eigenen Doppelmoral in Bezug auf den Opiumhandel, die Waffengeschäfte und das Öl-Junkietum. Und Krieg ist dreckig. Immer.

Es macht den Anschein, ganz gleich, wer an der Regierung ist, und zwar weltweit, daß man und frau damit einen Interessenkreis betritt, in dem es nurmehr darum geht, dem eigenen Wahlvolk vorzugaukeln, es ginge um irgend etwas anderes, als den selbst erhaltenden Kreislauf des Waffen- und Drogenhandels einerseits und – dazu komplementär – die Wachstumszahlen einer parasitär sich in die Weltnatur fressenden Bruttosozialprodukts, das sich hauptsächlich in Gebirgen von Plastikmüll manifestiert. Es fällt sehr schwer, zu glauben, unsere Regierungsleute würden nicht irgendwo in Club-Manier zusammensitzen und ganz diskret aber bestimmt darauf aufmerksam gemacht, wer eigentlich das Sagen hat: und diese Leute haben wir bestimmt nicht gewählt. Und es gehört leider auch nicht viel Phantasie dazu, sich auszumalen, was mit Politikern passiert, die ihren Handlungsspielraum größer wähnen, als er ist: ob sie nun Palme heißen, Sadat oder Kennedy. Es gibt Bücher und Filme über die sogenannte French-Connection, wer wollte denn glauben, das wäre Geschichte?

Ich weiß, das klingt jetzt alles ziemlich böse und dunkel. Und ist es auch. Andererseits brauchen wir eine illusionsfreie Sicht auf die Dinge, wenn wir überhaupt irgendwie klar sehen wollen und auch nur im Allerkleinsten richtig handeln, so ist zumindest meine Überzeugung. Und das heißt in diesem Fall: sich eindeutig gegen diesen verkappten Opium-Krieg stellen. Die Zeit schreibt ganz offen einen Artikel über „Das Ende“ und spricht vom Scheitern des Westens. Und stellt die Frage nach den Menschenrechten. Die wären im Sudan tausendmal dringlicher zu verteidigen, wo 99% aller Frauen grausamst verstümmelt werden, als in Afghanistan. Doch Sudan baut kein Opium in relevanten Mengen an, soweit mir bekannt.

Vor der Wahl hat die FDP sogar ganz offiziell den Vorschlag gemacht, den Taliban ihr Opium abzukaufen, wäre billiger und effektiver, als dort unten Krieg zu führen. Was machen unsere Soldaten denn dort? Opium-Felder bewachen? Wir führen Krieg im größten Opium-produzierenden Land der Welt, das Zeug wird bei uns verkauft, die Bauern leben davon und von sonst nichts – und unsere Soldaten bewachen heldenmütig ihre Felder?

Innen Deutschland 03.10.1990, außen 15.04,2010 12:00 Krieg in Afghanistan

Im Deutschlandhoroskop geht Mars über den Südknoten am Aszendenten und Pluto steht über dem Uranus, Herr von Haus 7. Uranus sind also die anderen, z.B. auch die Taliban. Und Jupiter steht über dem Mond: die Propaganda wird also beim Volk, dem gläubigen Mond, wie ich fürchte, ankommen. Oktober/November könnte dann diese Regierung – unsere – wegen Saturn über der Sonne am Ende sein. Darauf bin ich gespannt, schon allein wegen Mondknoten über Saturn. Es würde sich dann endlich der rückläufige Merkur der Bundestagswahl realisieren. Und vielleicht „stolpert“ diese Regierung sogar verdientermaßen über Afghanistan. Ich habe es an anderer Stelle schon geschrieben, was mich an der Kanzlerin seit ihrem Bush-Besuch während des Irak-Krieges am meisten nervt, ist ihr Militarismus. Sie fühlt sich wohl in Männerbünden, macht, was sie immer tut: simplifizierten und hinterher lernen. Mir reicht das nicht. Und ich hoffe, der blöde Angie-Song der Rolling-Stones, den sie ständig auf den geschmacklosen Wahlkampfveranstaltungen spielen, weil sie den Text nicht verstehen, erweist sich bald für die Kanzlerin selbst als das, was er ist: ein Junkie-Abgesang. Privat mag ich sie nicht beleidigen. Vielleicht könnte Sie nach ihrer Kanzlerschaft wieder nackig im Mecklenburger Seenland baden, das ist nett. Doch, sie hat ja Jupiter progressiv ständig über ihrer Sonne. So schnell werden wir sie nicht los.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Poetry, Weltbild

Zeppelin im Stadtverkehr!

Liebe Leserinnen und Leser,

diejenigen, die mein Blog schon länger lesen, wissen, dass ich eine verrückte Idee verfolge. Mein Traum: kleine Luftschiffe aus superleichtem Material ersetzen den Boden-Nahverkehr in nur wenigen Metern Höhe in den Innenstädten. Die frei werdenden Flächen in den Städten – denn wir brauchen dann nur noch einen Fahrweg in der Mitte von höchsten 5 Metern Breite  für Fahrräder und ein paar Elektro-Versorgungsautos – werden zu Grünanlagen und vor allem Selbstversorgungs-Gärten umgewandelt. Das System kleiner Zeppeline kann GPS-gesteuert als öffentliches Mietsystem entwickelt werden: Verkehrsunfälle, Lärm, Staus und Wahnsinn in den Innenstädten gehören der Vergangenheit an. Soll nun keiner behaupten, wir könnten das nicht: leben wir nicht im Land der Ideen und der genialen Ingenieure? Die können doch auch andere Dinge, als „intelligente“ Waffensysteme entwickeln. Selbstverständlich gleiten diese Mini-Luftschiffe in Boden-Nähe mit Elektrizität, die gleich mal aus der Ballonhülle selbst generiert wird.

Natürlich bietet sich Nürnberg – und dort konkret die Adler-Straße – sowie das 175-jährige Jubiläum der Adler-Lokomotive für einen Neustart einer solchen realistischen Utopie an. Wir brauchen Utopien, und das kann nicht die Führerlose U-Bahn sein, „wirrrklich net!“

Innen: Graf Zeppelin: 08.07.1938 10:30 Konstanz, außen 31.05.2012

Graf Zeppelin innen und alte CargoLifter 01.09.1996

Graf Zeppelin innen und neue CargoLifter außen: 08.09.2005

CargoLifter: Geschichte

Die Reihenfolge der Horoskope ist so: ganz oben Graf Zeppelin selbst. Es hat sich schon oft gezeigt, daß die Namen mit der Sache eng verknüpft sind. Für die Zeppelin-Idee ist – große Tiere in 12 – ganz eindeutig der Jupiter in der Jungfrau unser Ansprechpartner, wer denn sonst?! Jupiter ist groß dort, aber auch praktisch: mit einem Wort: praktisch und groß. Kein Hinderungsgrund ist die Krebs-Sonne mit Merkur-Konjunktion im Haus der Berufung.

Nun schaut euch in der richtigen Reihenfolge einfach mal die Uranus-Stellung und die Mondknoten-Stellungen zum Gründungszeitpunkt der ersten CargoLifter AG 1996 an: Chiron-Saturn Opposition über der Mondknotenachse Zeppelins, geht es schlechter? Dann aber das der zweiten (siehe Link) fast unbekannten Gründung 2005: Mondknoten-Wiederkehr, Uranus in den Fischen (wie beim alten Zeppelin auch!); die Sonnen-Jupiter Konjunktion zeigt sich in beiden Fällen. 2012 haben wir dann Uranus im Widder über Zeppelins Aufbruchs-Mondknoten. Also los!

Fotos, Personen, Poetry, Weltbild

Hermes der Zauberer

Liebe Leserinnen und Leser,

und plötzlich ist er da, es schien gar nicht so schwer … Zwischen der hellen Venus und dem kleinen Merkur sind gerade mal 1,40º –  Bitte draufklicken und vergrößern, im Bild findet sich eine Überrschaschung! Merkur ist freilich in echt heller, müßte lichtempfindlicher fotografiert werden und mit weniger Umgebungsstreuung:

Foto Termin ©

Nürnberg, 06.04.2010 20:50 (oben wie unten)

Da Merkur nicht allzu oft sichbar ist, schaue ich für diese wunderbare Erstsichtung erst mal in mein Horoskop, nach welchen Aspekten sich wohl eine Bedeutung finden läßt:

Innen Markus Termin, außen Transite, 06.04.2010 20:50 Nürnberg

Und tatsächlich, da findet sich ein ganz genaues Quadrat zu meinem Radix-Mars. Das sogar noch genauer ist, wie das Quadrat, das Merkur zum laufenden Mars ohnehin hat. Und das Trigon zu Pluto seht ihr auch. O.k.: warum zeigt sich mir Merkur als Quadrat zu meinem Mars? Und während er allgemein untergeht, da steigt er doch glatt in meinem eigenen Radix auf! Most interesting! Und kann ich damit etwas verbinden? Nun schaue ich, was Mars bei mir macht. Er ist der Herr des Aszendeten: das bin ich also (fast) selbst.

Dann fällt mir die Diskussion bei Jörg Friedrich ein, die ich hier vor ein paar Tagen verlinkt habe. Merkur? Hermes? Absolut! Denn das Thema war Sprache, Logik: Λόγος selbst. Und – obwohl die Debatte dann leider doch in flachere Gewässer gewzungen wurde – ging es um geradezu grundsätzlichste Fragen und zwar im Sinne einer Auseinandersetzung – dem Quadrat – mit meinen eigenen Grundlagen. Eine bessere Hermes-Entsprechung läßt sich nicht finden; doch einmal eine gefunden wandert mein Geist sinnierend weiter und plötzlich gerinnt mir das ganze Bild der Gegenwart – hier ausnahmsweise meiner eigenen – zu einem klaren Ausdruck: die Projekte, bzw. eigentlich das sprachliche Projekt, welches ich über die Tage probehalber angedacht hatte, bekommt ein ganz anderes Gewicht. Noch schnell ein Blick in die Progressionen, wo mein Merkur ebenfalls im Stier steht … und ich weiß: Leinen los und auf gehts: der Kompass zeigt in die richtige Richtung.

Fotos, Weltbild

Diskussion zu Ostern

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

ihr kennt ja mein Steckenpferd, in den Science-Blogs einen Widerstand zu behaupten. Jörg Friedrich hat es bisher geschafft, moderat und höflich Andersdenkende zu respektieren; daher kann man sich dort auch äußern. Untenstehender Text ist mein letzter Kommentar zu einer noch laufenden Diskussion. Für – leider dort immer mögliche – Entgleisungen anderer Diskussionsteilnehmer möchte ich mich vorab schonmal entschuldigen. Aber dennoch, schaut mal rein, es verspricht gerade interessant zu werden:

Die offene Frage des Atheismus | Arte-Fakten | ScienceBlogs.de – Wissenschaft, Kultur, Politik

„Mit dem Wort „Beschaffenheit“ implizieren Sie schon wieder eine dingliche Eigenschaft. Das geht nur, weil sie bereits voraussetzen, daß Sie die Möglichkeit hätten, sich vom Geist zu distanzieren.

Können Sie das? Versuchen sie es einmal! So nach dem Motto: „Hier bin ich, und da ist mein Geist“. Ebensogut könnten sie versuchen, mit einer Hand in der Luft zu klatschen.

Wenn Sie merken, daß diese „Distanzierung“ (im Sinne von Abstand) zwar der Gewohnheit des naiven Bewußtseins, keinesfalls jedoch Ihren Möglichkeiten entspricht, werden Sie auch merken, daß es nicht möglich ist, nach der „Beschaffenheit“ des Geistes zu fragen. Sie können nach der Beschaffenheit eines beliebigen Dings fragen: der Geist ist das, womit Sie das tun.

Dies läßt sich auch logisch verifizieren: denn bei jedem denkbaren Versuch, sich zu distanzieren, ist der Geist, der dies durchführen soll, vorher schon da.

Und weiter: die Vorstellung, es könnte ein „Nichts“ geben, ist ebenfalls nicht begründbar. Geist ist daher nicht ein „Etwas“, sondern das „Etwas“ ist – frei von Gegensätzen – im Geist. Es gibt also Etwas und Geist.

Gleichwohl können wir Geist erkennen, was gleichbedeutend ist mit Erkennen überhaupt. Daraus läßt sich aber keine „Eigenschaft“ des Geistes ableiten, keine „Beschaffenheit“, wie Sie sich ausdrücken. Wohl aber können wir etwas über das Erkennen ableiten und verstehen: daß es – wie auch die Wissenschafts-Geschichte voller Anekdoten zeigt – nicht per Analyse und Distanz funktioniert, sondern nur durch Inspiration. Platon geht soweit, zu sagen: „Alles Wissen ist Erinnern.“ Parmenides drückt es so aus:

„Denn, daß man es erkennt, ist dasselbe, wie daß es ist.“ (Fragmente, 3)

Für eingefleischte Materialisten mag es nicht ohne Hintersinn sein, daß auf dem gegenwärtig untersuchbaren Grund der Materie ebenfalls der Geist wartet, und sagt: „Du glaubst nun, das Universum sei 13kommanochwas Milliarden Lichtjahre alt? Ich aber sage Dir – materiell beweisbar – Lokalität ist reine Fiktion“. Man hat jedoch den Eindruck, je unwiderlegbarer diese Erkenntis wird, um so brutaler wird das pressing, doch noch irgend etwas Anfassbares zu finden, welches – je tiefer das diggin´ – doch um so mehr zwischen den Händen zerrinnt.*

Daher ist die Sorge wegen CERN sehr wohl berechtigt. Und mehr denn je angebracht Hölderlins Satz der Hoffnung: „Denn, wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch.“

* „Lokalität“ – letztlich das Prinzip von Ursache und Wirkung – ist eine Grundvoraussetzung naturwissenschaftler Arbeit.

Einfach ausgedrückt: eine Kraft an einem bestimmten Ort veranlaßt einen Gegenstand an einem anderen Ort, sich ihrer Wirkung „hinzugeben“. Dieses Prinzip ist – und das erklärt vieles vom Religions-simulierenden Dogmatismus aggressiver Wissenschaftsvertreter (die sich aufführen, als stocherte man in ihrem Wespennest) – seit etwa 70 Jahren objektiv durch sie selbst , also durch sehr gewissenhafte Naturwissenschaftler, widerlegt.

Fotos, Weltbild

Paulas Weisheit

Foto Termin ©

Paula: „Wie gut, daß es die Farbe Blau gibt!“

Mutter: „Warum?“

Paula: „Weil Gott sonst keine Wohnung hätte.“

Mutter: „Wieso?“

Paula: „Na, schau doch mal hoch!“

(Paula ist vier Jahre alt)

Fotos, Weltbild

Auferstehung

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

„Man wird verstehen,“ schreibt Rudolf Steiner in „Das Johannes-Evangelium“, „daß das Christentum erst im Anfang seines Wirkens ist und seine wahre Mission erst dann erfüllen wird, wenn es in seiner wahren, das heißt geistigen Gestalt verstanden wird.“

Was ist „geistig“? So sehr sich ein Materialist – also ein Mensch, dem die eigenen Gedanken unbewußt sind, der nicht weiß, daß er/sie sich selbst beobachtend Abstand nehmen kann von den Gedanken um sie aus wortlosem Grund zu erkennen – das, was wir Bewußtsein nennen – anstrengen mag, den Begriff „geistig“ mit Sinn zu füllen, es kommt ihm doch nur der Gegensatz von „konkret, wirklich“ und „abstrakt, eingebildet“ in den Sinn.

„Geistig“ ist aber ebenso konkret wie berührbar, was der tiefere Sinne der Thomas-Geschichte nach der Auferstehung ist.

Aus den Upanishaden: „Der in der Erde ruht und doch ein Anderer, als die Erde ist, von der die Erde nichts weiß, dessen Körper die Erde ist, der die Erde innerlich lenkt, das ist deine Seele, der innere Lenker, der Unsterbliche.“

Frohe Ostern!

Markus

Weltbild

Saturn wechselt das Zeichen

Bild: Nasa

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 29.10.2009 ist Saturn in der Waage gewesen; nun wechselt er (am 07.04.2010) wieder in die Jungfrau zurück: am 21.07.2010 wird er wieder in der Waage sein. Es lohnt sich, diese Zeichenwechsel zu beobachten. Ganz besonders treten dieser Tage Fragen der Gerechtigkeit zutage: schnell beschließt der Bundestag eine (viel zu geringe, freilich) Bankenabgabe ungeachtet der Proteste eben der Banken, Naturkostläden zahlen auf öffentlichen Druck endlich Mindestlöhne, Obama hat  „letzte Gesetzeslücke für die Schwergewichte geschlossen“ und (wie hier vorausgesagt) seine Gesundheitsreform endlich durchgebracht. Vielverbrauchende Autos müssen dort ab sofort „Verbrauchsnormen einhalten wie jedes andere Auto auch.“ (Spiegel online). Bischöfin Jepsen findet öffentlich heraus, Sexualität sei eine Gabe Gottes und wurde bislang verdrängt (Dieser Ausgleich wartet seit 2000 Jahren auf Erfüllung!). Ferner wird davon geschrieben, wie unsere Waffenschmieden dem NATO-Partner und Euro-Pleite Land Hellas Waffen aufdrängen, ebenso der Türkei, als gelte es, einen Krieg zwischen NATO-Partnern vorzubereiten. Russland und die USA kommen zu Abrüstungsverträgen, Bischof Mixa (25. April 1941) bekommt stante pede sein Fett zurück, kaum hat er versucht auszuteilen, und in den Science-Blogs rührt sich innerer Widerstand. Greenpeace hält einen illegalen Walfleisch-Lieferauftrag in den Niederlanden fest und will: Gerechtigkeit.

Zu denken geben die Gefechte in Afghanistan. Beileid den Opfern und ihren Angehörigen! Doch schon wieder tote „Verbündete“! Ist aber vielleicht die Gerechtigkeit eben doch nicht auf „unserer“ Seite?

In der Jungfrau trifft Saturn auf seine nächste Uranus-Opposition und rüstet sich für die kardinale Klimax im Sommer mit dem stärksten Aspekt Ende Juli, wenn er dann wieder in der Waage eine Konjunktion zu Mars bildet.

Wir haben also keine Ruhe zu erwarten und daher könnte es durchaus Tugend genannt werden, wenn es nur gelingt, in diesen Tagen ein wenig Muße und Gelassenheit zu finden. Vor allem Gelassenheit. Doch was macht Saturn in der Jungfrau wieder? Er bringt hoch, was bereits erledigt schien: will Substanz in Fragen des praktischen Alltags zu handhabbarer Wirklichkeit werden lassen. Wer jetzt noch was zu erledigen hat im Sinne von Reperatur und Wartung, der mache das bis spätestens Juli, denn nach diesem Datum wird dafür kein Raum sein, zu beschäftigt findet man uns dann abermals mit Fragen der Logik und Gerechtigkeit, die simpel und verwahrlost zugleich daliegen und dringend einer klaren und verantwortungsvollen Sicht bedürfen.

P-S.: Oder sowas:

Südafrika: Rassistenführer Terreblanche auf seiner Farm erschlagen – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Politik

Hier geht´s weniger um die Nachrichten, sondern mehr darum, warum was zu welcher Zeit in den Vordergrund gerückt wird, also welche Auswahl in der „Informationtskybernetik“ im Vordergrund steht, denn das zeigt das Saturn-Waage Gerechtigkeitsthema auf, besonders stark auf den „kritischen“ Graden. Daß dadurch die Welt gerechter würde, ist zumindest einstweilen illusorisch. Die Welt ist auch durch Gerechtigkeit nicht zu verändern, sondern nur durch Geist und Liebe.