Kategorie: Poetry
Dieser Tage in der Post …
Heute im Briefkasten …
Liebe Leserinnen und Leser,
pünktlich zu meiner Merkur-Opposition ist postalisch high-noon. Dem Absender verzeihe ich das – er hat selber exakt die gleiche Merkur-Opposition … Mars jedoch schaut ihm sowieso immer aus dem 7. Haus entgegen, während er das bei mir nur akzidentiell tut – aber Mars zu Mars schickt sich doch an, bei beiden ins Quadrat zu gehen – ihr habt es gemerkt – ein kleines magisches Geheimnis. Es ist schon ein Wunder, wenn man seinen astrologischen Doppelgänger findet – und dann solche Briefe bekommt.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Venus Trigon Neptun
Kreatives Quadrat
Liebe Leserinnen und Leser,
Mond steht im Skorpion, Sonne im Löwen – kreatives Quadrat, denn Mond will phsyco-mäßig erobern, Sonne will bestehen/siegen bleiben wo sie ist.
Nu` hab ich hier vor einigen Monaten eine „Philosophie der Astrologie“ angekündigt – was erscheint stattdessen zunächst?! – Auge « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch – nun – nein … – der angekündigte Text ist bereits im Entstehen. Alles ist da: die Gedanken, der Inhalt, der Umfang (nicht zu lang … !) … Seiten, Dateien – jetzt brauche ich noch drei Wochen leichten Geistes – denn, wie Bodo mir beigebracht hat – es nützt keine Philosophie nicht, die gleichzeitig die Initiation, die Einweihung in das Thema vermissen ließe. Recht hat er. Was hülft (sic!) alle Gescheitheit (um einen Begriff Steiners zu verwenden), wenn wir damit nichts sagen würden, weil Eitelkeit dem im Weg stünde, wie bei den Naturwissenschaftlern, diesen Rechen-Helden?
„Philosophie der Astrologie“ ist schon vom Namen her unausgewogen. Hier stehen zwei Begriffe nebeneinander, wie Butter und Brot – im Grunde ist keiner dem anderen überlegen – die Anwendung der gleichmäßigen Verteilung des Raumes, der Raumerfahrung des Menschen, der Hypotenuse auf Seiten der Astrologie – westlicher Weise (das sind alle bekannten Astrologien, bis auf die Maya-Astrologie), und der Anspruch, die Dinge und Wesen aus ihrer Stellung im Spiegel der göttlich/menschlichen Wahrheit umzugestalten – Philosophie – stehen auf einer ähnlichen Stufe: wie es einer „Philosophie der Astrologie“ bedürfte, bräuchten wir auch eine „Astrologie der Philosophie“.
Was sich vollzogen hat im Stillen durch die Computer-Revolution mit der Astrologie, gehört ohne weiteres in den Bereich der Wunder. Siehe auch:
Astrologie und Computer « Markus Termin – Astrologisches Stundenbuch.
Kybernetik wurde praktische Philosophie – : müßte Heidegger anerkennen – (fiele ihm leicht: hat er angekündigt). Wir sind Zeugen – viele haben es nicht bemerkt. Eine Generation weiter steht schon Anderes an – es wird wichtig sein, den wesenhaften Wandel zu markieren. Die Techniker und Materialisten wüten, weil wir die eigentlichen Nutznießer ihrer Arbeit sind – doch es kann nicht anders sein – auch sie fragen ständig und suchen nach dem Sinn.
Vielleicht ist euch aufgefallen, daß mein Horoskop in gewisser Weise ein Eich-Horoskop ist. Da bei mir Widder – der „richtige“ Anfang – Haus 1 ist – und die Sonne in Haus 12 steht – erfahre ich die astrologischen Auslösungen auf einer Eich-Frequenz, gewissermaßen. Alle Auslösungen sind bei mir klar. Ich bin ein wandelndes Grundhoroskop – fast.
Bleiben Sie mir gewogen – das „Buch“ kommt schon (zur richtigen Zeit). Vielleicht wird es „nur“ eine Datei, die 5 Euro kostet. Es ist nicht leicht, eine Philosophie zu verfassen, wenn der Grundgedanke des Geistes selbst nicht mehr selbstverständich als Glück empfunden wird. Erst den Geschmack am Geist wecken; dann die Frage fassen, ist die Aufgabe. Welche Sprache werden sie verstehen? – was reicht ins Herz? – ist, was aufgeschrieben ist, gerettet oder – vergessen? Wer kann es sagen?* Die Aufgabe ist also die eines Schäfers, der gut und sanft die Herde bei Vollmond hütet. Ich bin Herde und Schäfer: I & I … und Ihr seid es – jede/r für sich und uns auch. Und doch bedarf ich des Herrn, meines Hirten.
Mit freundlichen Grüßen,
Marklus
* Platon legt nahe: Vergessen ist`s – doch er widerspricht sich praktisch: und schreibt dennoch auf – sein Multiplikator ist Kunst.
„Warum immer ich?“ Nutzen der Astrologie in der Partnerfindung
Liebe Leserinnen und Leser,
das ist natürlich die wichtigste Frage, der AstrologInnen begegnen, wenn wir beraten. Besonders wenn KlientInnen wiederholt in bestimmte Lebenssituationen geraten – zwei, drei mal daran scheitern z.B., eine feste Bindung mit verschiedenen Zwillinge-Männern zustande zu bringen – und wir sehen: „Aha – Schütze-Aszendentin hat Partnerhaus Zwillinge, Merkur, Zwillinge Herrscher, steht aber nicht im Haus der festen Bindung – dem Haus 7 – sondern in Haus 5 – dem Haus der Geliebten – und hat ein Quadrat zu Uranus.“
Die Erklärung ist also sofort verfügbar und direkt als Bild zu verstehen: die Native hat einen extremen Freiheitsdrang (auch Jupiter, Horoskopherrscher, steht im Wassermann!) und ist selbst diejenige, die als „Platz“ für die Partnerschaft ein recht luftiges Nest anbietet – das ist auch vollkommen in Ordnung so.
Um die Lebensqualität zu verbessern, muss frau dem ab jetzt nur bewußt entsprechen: das eigene Freiheitsbedürfnis ernst nehmen, die zusätzliche Mars-Saturn Opposition als inneren Widerstreit zwischen Anspruch auf Geborgenheit und Wunsch nach Befriedigung als Widerspruch begreifen, der schon im Horoskop steht, und deshalb unmöglich des Partners „Schuld“ sein kann – und schon sind wir frei, eine neue Liebe zu finden und altes – wenn es nicht ‚funktioniert‘ hat im Leben – dankbar gehen zu lassen.
Wenn wir soweit sind, wird manches im Leben, als wäre es getragen.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Meine magische Trichterwinde
Liebe Leserinnen und Leser,
ist sie nicht so etwas, wie ein Sonnen-Trichter? So ähnlich, wie das Licht, das die Winde als Trichter einfängt, wird wohl die Sonne selbst – die Aussendende Mutter in deren Wärmekörper wir leben – auch eine Art Winde sein – Sonnenwinde sind schon vielseitig beachtet.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Lilith im Stadtwappen von Nürnberg
Liebe Leserinnen und Leser,
Saturn schickt sich an, zum dritten mal über meine Lilith in der Waage am Deszendenten zu transitieren, da macht mich ein Steinbock-Aszendenten Freund (Geburtsherrscher Saturn) darauf aufmerksam, wie offensichtlich Lilith im Nürnberger Stadtwappen abgebildet ist. Makes me wonder … Ich berichte ja nicht oft von privaten Dingen hier – doch die Lilith-Waage Geschichten, die ich erlebe zur Zeit sind deutlich …
„Das Große Wappen der Stadt Nürnberg zeigt auf lichtblauem Grund einen goldenen Adler mit naturfarbenem, jugendlichem Königshaupt, das eine Blattkrone und herabwallendes Haar trägt. Dieses Wappen wurde schon im Siegel von 1220 verwendet … Der Kopf wurde zeitweise als Frauenkopf dargestellt.“
Geschichtsklitterung am Werk: von wegen „zeitweise als Frauenkopf“ – zeitweise gab es umgekehrt lächerlich prüde Versuche, die vollbrüstige Lilith in einen androgynen Langhaar-Jüngling zu verwandeln. Nur ein paar wenige, allerdings.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Uranus steht still
Liebe Leserinnen und Leser,
Uranus geht alle Erneuerungspläne durch, die er in letzter Zeit im Widder, dem Zeichen des Aufbruchs gefasst hat. Er schwimmt gewissermaßen bald gegen den Strom. Er sagt: „watch this … „, aber dann passiert nichts. Denn noch steht er still.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Im All – Natur des Lichts
Liebe Leserinnen und Leser,
manchmal frage ich mich – wie man zu so friedlichen Konstellationen, wie Mond im Stier und Sonne in Krebs eben friedlich fragen kann („Potenzierung der romantischen Veranlagung, die ja die Sonne im Krebs verleiht“, schreibt Oskar Adler) – ob wir die Natur des Lichts nicht völlig falsch auffassen, bisher. Dazu einmal dieses Bild:
Wenn Sie sich die Sonne anschauen, sehen sie diese Neigung zur strahligen Fadenbildung, die man natürlich leicht als Phänomen der Linse abtun könnte.
Hier der Ausschnitt etwas vergrößert. Besonders fallen diese Strahlen im Winter – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Auge, wenn man im Januar bei tief stehender Sonne joggen geht – da scheint zuweilen die Sonne durch die Äste, und das Licht wird mit bloßem Auge, ganz ohne Kamera – gleichfalls in dynamischen Fäden wahrgenommen, die aus der Quelle – der Sonne – stammen. Es ist, als wäre der Lichtstrahl mit seiner Quelle, der Sonne, dynamisch in der Weise verbunden, daß eine Gleichzeitigkeit vorliegt. Man merkt es daran, daß die Veränderung des Standpunkts zu einer Verlagerung der Achse des Licht-Strahls wird. Die Natur der Strahlen ist ursprünglich linear, aber bereit, ohne Aufhebens die Richtung zu variieren, wenn das Auge des Beobachters und der Brechungswinkel – hier jetzt dieses wahrgenommene Wort an der Kante des Verstecks der Sonne, die direkt zu betrachten blendet – ihre Linie gemeinsam verschieben.
Daraus wird – endlich – Frucht für uns – lebendigen Wesens auf selbst lebendiger Erde im All* …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus




















Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.