Fotos, Kultur, Mundan

Lilith und Venus in Jungfrau

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Liebe Leserinnen und Leser,

niemand weiß, warum Lilith ins Stadtwappen von Nürnberg gehört. „Wenn Venus rückläufig ist“, schreibt Erin Sullivan, „werden alle Zyklen der Rückläufigkeit angesprochen, in der Vergangenheit wie in der Zukunft. Die rückläufige Periode aktiviert das Muster des Goldenen Schnittes, das im Quintil angelegt ist, also die Fähigkeit, das Unbeweisbare zu wissen.“

Mit freundlichen Grüßen bei stationär rückläufiger Venus …

Markus

Fotos, Kultur, Mundan

Venus als Abendstern: langsam!

Liebe Leserinnen und Leser,

Venus

… weil Venus Abendstern ist – und kurz vor ihrer Rückläufigkeit steht, wird sie langsamer – aber nicht so langsam, als daß sie es nicht ins Zeichen Jungfrau noch schaffen würde. Doch dann dreht sie am 25. Juli 2015 nach gregorianischer Zeitrechnung ihre Richtung von uns aus gesehen und geht wieder ins Zeichen Löwe, doch vorher an Regulus vorbei, im Zeichen Jungfrau mit Sympathie zum Stier & Löwen, wie dieser Zauberfalter, dessen Erscheinung abgefahrener als jede Phantasie ist, und zärtlicher auch …

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Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Kultur, Mond, Poesie

Venus Konjunktion mit Jupiter

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Liebe Leserinnen und Leser,

die beiden sind das dominierende Abendbild – und der Vollmond dazu im Zeichen Steinbock zeigt, daß ein Quincunx kein Trigon mehr ist, wie zuvor der Schütze-Mond in herrlichem Trigon gerade dann vom östlichen Horizont sich löste, als  Venus & Jupiter, sich schon recht nahe, in der Dunkelheit der Erde versinken, wie die Erde sich zur Umkehr nach oben wendet, und daher den Abgang der Gestirne vortäuscht, oder den Aufgang des Mondes auf der anderen Seite …

Das ist ja das, was wir bei einer totalen Sonnenfinsternis sofort spüren: wie wichtig uns die Geborgenheit im Lichtraum ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur

„Never stopp a running system …“

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Martin Rolke: Foto & Skulptur ©

Liebe Leserinnen und Leser,

Saturn im Zeichen Fische (aktuell zwar im Skorpion rückläufig, aber deswegen kann man ja mal nachdenken … ) Saturn ist: „die Regel“ – „Fische“: das „bewegliche System“ – und es ist klar eine jener „Affirmationen“, die aus der „Regel“ ein „bewegliches System“ machen: eben – „greife nie in ein laufendes Gewirk … „

Das ist natürlich extrem weise – zumal das Tao gerade im Nicht-Tun erst Kraft entfaltet.

Jesus hat aber gesiegt, weil er nicht weise war, es jetzt aber ist, weil er in Person das „running System“ unterbrochen hat; – , – ; – doch keine Mutter kann es ihrem Sohn wünschen – kein Vater seiner Tochter: und müssen es doch, weil wir eben sonst keinen Ausweg wüßten, als den friedfertigen Kampf gegen den Drachen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur

Tor zur Erkenntnis

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Liebe Leserinnen und Leser,

nun habe ich u.a. – wundersam! – in der Waage-Stadt Freiburg gelernt, wie Raum & Zeit notwendig Koordinatensystem sind – und deshalb (so sagt die Inspiration) – bereits abgekommen von überhaupt möglicher persönlicher Erfahrung. Raum & Zeit ist bereits ein bipolares Abstraktum (understand?!) – im Körper kommt alles rund zusammen: Dein Raum mag relativ sein, aber er ist da …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

#Rosen, Fotos, Kultur, Merkur

Unterwegs in eine Waage-Stadt

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Liebe Leserinnen und Leser,

geheimnisvoll und merkwürdig sind diese mittelalterlichen Zuordnungen, die mich natürlich gerade darum besonders interessieren!

Ich will einmal machen, was  Privileg des Bloggers in Zeiten des Wee-Lan ist: von unterwegs schreiben, und – wenn möglich – Bilder hochladen, vielleicht sogar einen Film – wenn Merkur ab Morgen wieder direkt geht … und Neptun rückläufig.

Andererseits ist Waage gerade auch mein Muße-Herausforderungszeichen: sagt – slow down! – entspann Dich mal … und trägt aktuell den Nordknoten, Rahu, den Drachenkopf: das „Tor zum Neuen“.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Fotos, Fragen, Kultur

Das 12. Haus

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Idylle trügt. Schau Dir das Bild oben genauer an, man kann es extrem vergrößern, und dann siehst Du: ein Taubenpärchen drüben auf dem anderen Balkon. Tauben sind ja bekanntlich Venus-Tiere, aber Venus beansprucht dann in diesem Sinn meinen Balkon. Und zwar nicht einfach nur so. Schon im März/April hat das Pärchen jeden Tag versucht, aus harten Birkenreisern ein Nest auf dem Betonboden zu bauen – jeden Tag hab ich das Nest abgebaut, manchmal zwei mal am Tag – und den Tauben freundlich erklärt, daß dies mein 12. Haus sei! Doch weil sie mich beständig ignorierten, nahm ich den alten, hölzernen Wäscheständer, und versperrte admit* den Zugang zu ihrer bevorzugten Brutstätte – worauf sie dazu übergingen, den morschen Kitt aus den noch morscheren Fensterrahmen zu picken – und ab da wußte ich: es war Rache. Kann ein Venus-Tier in einen „intelligenten“ Stellungsstreit mit Menschen kommen?

Die Realität lehrt es! Noch heute passen die Tauben ganz genau die Zeiten ab, wenn niemand auf dem Balkon ist, und kacken auf den Korbsessel, der allein diesen Jazz unter freiem Himmel gewährt: und das alles in der Absicht, ihr vermeintliches Territorium zu halten. Sie gurren empört, daß ich den Balkon beanspruche: was für ein frecher Mensch: na warte, wir werden länger Geduld haben!

Mein guter Freund, der den Ort mit mir bewirtschaftet, hat schon mal einen Sommer auf selbigem Balkon mit der Pumpgun verbracht, um sich Respekt zu verschaffen. Die Plastikbällchen landen aber über die Regenrinne im Meer, das ist ein ökologisches Problem, hat aber geholfen, wie er sagt, doch offenbar nicht auf Dauer.

Englische Stadtauben leiten ihr Geselllschaftsrecht daher ab, daß sie von je gezüchtet sind, sagte mir ein Nachbar …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

* heißt eigentlich „damit“ – aber der freudsche Buchstabendreher macht sich gut in Merkur Zwillinge rückläufig …

Fragen, Kultur

Problem der liberalen Erziehung …

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Liebe Leserinnen und Leser,

eine Problematik, die vor allem die Uranus/Neptun Generation im Steinbock betrifft, die sich in eine Welt der auflösenden Mauern und Grenzen gesetzt sahen – noch bevor die Erfüllung teilweise durch Rezeption von Uranus und Neptun in Folge dieser Zeit in Wassermann/Fische genau jenes Uranus/Neptun-Potential zunächst als prinzipiell befreiende Kraft in technische Konzepte einband, die sich mit dem allseits geliebten Begriff des „Spiels“ verbinden sollten in einem bislang noch nicht gekannten Ausmaß, so daß heute mit Uranus in Widder und Neptun in Fische viele bald bereit sind, die „Reset“-Taste zu drücken, das Schlimmste tun, was man der Technik antun kann, und zu analogen Gewohnheiten zurückzukehren (KGB), als man noch nicht wußte, was ein Virenschutzprogramm kostet, während andere einfach am „schwimmen“ (Neptun) sind, und quasi ziellos im physikalischen Raum/Zeit-Container durch die Galaxis driften und versuchen, „dabei Spaß zu haben“; – so ein amerikanischer Imperativ, den viele herbeizugrinsen, andere im ewigen Räuber- und Gendarmspiel als kontinuierliche Verlängerung der Kindheit erzocken wollen: seitdem „Spiel“ auch den reifen Mann als Sublimator zum sympathischen Werbeträger macht, beobachte ich (wirklich an der Quelle!) – wie Menschen unterschiedlichster Alters- und Sozialgruppen – jeder mit jedem – sich bei der Frage wiederfinden: „Können wir ihn jetzt abknallen?“ …

An misanthropischen Tagen – das ist der heutige nicht – wir haben einen dieser überbrillanten Spätfrühlingstage – stellt man sich die Frage, wieviel Energie inzwischen schon im Netz durch diese Spiele tagtäglich und dauerhaft weltweit gebunden ist, und was es für die Menschheit bedeutete, wenn dieser kontinuierliche Fluss der technischen Triebsublimation plötzlich ausbliebe?!: ob es ein Segen wäre, oder ein Fluch …

Das sind so Hamlet-Fragen, die zur Natur des Zwillinge-Zeichens durchaus in seiner templigen Tiefe passen …

Und natürlich auch die, um die liberale Erziehung: nicht wenige Ehen wurden zur Mauerwendzeit geschieden, weil man und frau sich nicht über kathegorische Differenzen bei der Kindererziehung – ob nun streng, oder weniger – einigen konnte. Und nun haben wir den Salat: ein Großteil der Jugend im Netz gefangen, gebunden an nahezu schwachsinnige Verhaltensmuster, als gälte es das richtige Leben.

Was sie eigentlich bei der Sache hält, ist das „team“ im Netz: unverbindliche Freundschaften, um ein strategisches Ziel zu erreichen: der militärische Ursprung der Netzspiele – inzwischen eine Industrie, die die Jugend gestalterisch anlockt („Schau mal, die Grafik!“) –  ist ja nicht einmal verborgen …

Natürlich wächst das Rettende auch.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Kultur, Mond, Mundan

Saturn zu Mars Opposition …

Saturn Opposition Mars

Liebe Leserinnen und Leser,

… „wer die Wirksamkeit der Aspekte bezweifelt, hat sie,“ sagt Johannes Kepler, „nicht beobachtet.“ Streikbrecher, Dürre, Spaltung Europas … ZEIT ONLINE: „der Che Guevara des Donbass“

… doch ist es eben angebracht, sich nicht zu echauffieren … sonst würde ich laut: „Militarismus“ rufen! Das gilt auch und besonders für die Debatte um das Gewehr: vortrefflich abgelenkt wurde vom internationalen Gebrauch der Waffe (bis Mexiko) zu seiner mangelhaften Treffsicherheit wg. Überhitzung. Derweil marschieren die Taliban in Kunduz ein.

Auch, wenn ich Zynismus nicht mag: aber hier ist schwer anders zu kommentieren: nicht die Existenz der Waffe ist das Problem, sondern die Ingenieurs-Ehre, die den Krieg überlebt hat …

Ihr wird ja auch beim Haupstadtflughafen schon fragwürdig zugefügt …

Für unser Land wird viel davon abhängen, ob Ingenieure wieder Musiker werden … anders kann man sich die Eröffnung des Berliner Flughafens kaum vorstellen. Eine versöhnliche Stuttgart-21 Eröffnung ist gar nicht vorstellbar: zu groß ist auch das finanzielle Betrugs-Desaster …

Mond geht still am Südknoten vorbei, sagt: „Militarismus ist doch retro, wie man in Mad Max (und Moskau) sieht … „ … etc. pp. …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus