Weltbild

Woher plötzlich all die Zombies?

Liebe Leserinnen und Leser,

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Heft_26_2013_520… sagt Steiner: “ … nur eine neue Süßigkeit erfinden … “ … – doch daß es der Zucker (Kohlenhydrate) selbst ist?!

Das große Interesse Hollywoods an Zombies wird im „elektronischen Doppelgänger“ genau beschrieben.

Uns die Liebe zu unseren Verstorbenen zu nehmen; – zu denen, die uns den Weg vorangehen – deren Segen soll uns genommen werden. Pluto/Saturn Rezeption auch dies – plus Neptun/Fische, leider auch (mit Chiron, dem verletzten Menschen/Pferdemenschen – Menschenpferd) …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Dunkle und helle Astrologie

Liebe Leserinnen und Leser,

wir Astrologen, die viel beraten, können – wenn wir aufmerksam sind – nicht an der offensichtlichen Evidenz der Auslösungen vorbei – und so stellt sich eben die Frage, wie damit umzugehen ist – was wäre, wenn alle Menschen davon wüßten? Immer noch glauben die Meisten, Astrologie sei bestenfalls eine Sache für´s Tee-Kränzchen am Nachmittag, und die selbst verführten und betrogenen Materialisten in ihrer stumpfen Egozentrik, und dazugehörigem Gruppenkuscheln als kaum tragfähigem Ersatz für Tugend und Moral – sie unternehmen wirklich alles, um eine seriöse Beschäftigung mit der Astrologie für aufgeweckte Geister der Zukunft unmöglich zu machen.

Wenn Rudolf Steiner schreibt: „Die Medizin wird vergeistigt werden, sehr sehr vergeistigt werden,“ – dann spricht er ganz als Deuter der kosmischen Zusammenhänge. Den Lauf der Planeten können wir nicht ändern. Insbesondere bei der astrologischen Beratung von Kranken müssen wir sorgfältig die Grenze wahren zwischen allgemeinen Lebensratschlägen astrologischer Art einerseits und Medizin andererseits – denn wir sind keine Ärtze und dürfen uns zu Recht nicht in ihr Handwerk mischen – und doch wird alle Medizin eines nicht allzu fernen Tages die Konstellationen wieder einbeziehen müssen – denn es zeigen sich die deutlichsten Auslösungen gerade den Verlauf von Krankheiten betreffend, wie jetzt wieder beim Ingres von Mars in den Schützen und Saturn in den Skorpion: Ärzte werden Astrologen werden müssen; Astrologie gehört in die medizinische Landschaft der Universitäten.

Denn es hilft nichts, diese Übereinstimmungen zu ignorieren, den Kopf in den Sand zu stecken. Sie sind nun einmal da. Wenn sie beim Gesunden mitunter sich milde und zögernd zeigen, greifen sie beim Kranken oft direkter und mit unglaublicher Exaktheit.

Dem astrologischen Berater stehen heute noch allzu oft Menschen gegenüber, die beraten werden wollen auf eine Art, als wären sie irgendwo statisch, unbeweglich und unbeteiligt gegenüber ihrem eigenen Schicksal – als käme die kosmische Kraft ohne ihren Willen und Zutun von außen – als hätten sie im Leben ihre eigene private Burg zu hüten – und der Astrologe soll nun sagen, was passieren wird, in jedem Fall.

Solchen – vielleicht sogar über Jahrhunderte anerzogenen – Fatalismus zu bedienen, ist wirklich nicht mehr Aufgabe der Astrologie – obwohl Vorhersagen nach dem Muster möglich sind, der die Auslösungen der Astrologie mit den Einstellungen des Charakters kombiniert – etwas Hellsichtigkeit dazu – und dann ist das genau das, was viele Leute vom Astrologen erwarten.

Zu Recht könnten wir dies „dunkle“ Astrologie nennen – dunkel, weil sie kein Argument für die menschliche Freiheit ist, weil sie knechtet.

Die andere, „helle“ Astrologie, die mit den gleichen Mitteln arbeitet – versucht den Menschen in den Stand zu setzen, sich selbst zu verstehen nach Anlagen und Möglichkeiten, um dann aus diesem Wissen heraus richtig zu handeln. Gemessen an einer kommenden Astrologie der Zukunft, die wir hier vorbereiten, ist dies das Beste, was wir tun können – und tun müssen.

Denn Astrologie ist eben keine nebensächliche Angelegenheit zur Unterhaltung – sondern heutzutage die einzige und beste Möglichkeit, den Menschen ein Gefühl für ihre kosmische Herkunft und Bestimmung zu geben. Und das bedeutet konkret: den Menschen als Menschen zu retten, bevor er vollends zum gelenkten Massentier wird.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Mundan

Beginn des 5. nachatlantischen Zeitalters …

12.03.1413 12:00 Buttenheim

Liebe Leserinnen und Leser,

sehr zu empfehlen, vor allem, bevor wir mit der Philosophie weitermachen:

Mir fällt an dem Horoskop – wenn es denn richtig ist von meiner Kalenderberechnung her – besonders die exakte Uranus/Mondkonten Konjunktion auf mit der Venus im Wassermann. Zumal Uranus – was Steiner nicht präsent sein musste, damals – im eigenen Zeichen ist.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

P.S.: Buttenheim ist auch Wurzel der Jeans, die die beste Passform haben in diesem Drachenkampf: Levi Strauss!

Levi Strauss Museum

Personen, Poetry

Rudolf Steiner und die Farben

Foto Termin ©

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt ja mal einen Wink – und einer davon war die letzten Tage dieses Büchlein oben. Es enthält nicht weniger, wie eine optische Kosmologie in drei Vorträgen. Warum ich darauf gekommen war? Ich schlug es auf und sah, daß genau der Vortrag, in den ich mich verlesen hatte, auf den 6. Mai 1921 (bis 8. Mai 1921, je 08:30 Dornach) datiert war, und sofort verstand ich logisch, warum er hier dem Grün das tiefe Wort gibt.

Auf diesen Tag sind die Transite unten eingestellt. Ihr seht, Merkur im Stier und Neptun im Löwen bilden ein Quadrat. Auch bedeutend, weil Neptun im 9. Haus bei ihm steht, dem Haus des Vortragenden. Es ist also ein anstrengender Aspekt und Neptun ist Spannungsherrscher des ganzen Horoskops.

Gleichzeitig geht Saturn innert relativ kurzer Zeit das dritte Mal über Rudolf Steiners Mond in der Jungfrau – während zeitnah Jupiter über den Radix-Saturn – ebenfalls in der Jungfrau – läuft und ihm Herrschaft manifestiert.

Von diesem und einem weiteren wichtigen Aspekt aus ist die Vortragsreihe zu verstehen: Uranus hatte gerade die Sonne passiert – das Sonnenselbst-Befreiungsthema.

Und nun, mit Saturn rückläufig über den Mond, wendet er sich nochmals der Farbenlehre zu, wie in der Jugend seiner akademischen Laufbahn.  Mond ist Herr des 9. Hauses.

Das ganze Buch erweist sich als ausreichend gefüllt mit Denkwürdigkeiten und Offenbarungen für Monate oder Jahre genauen Nachprüfens, wer es genau studiert, fühlt sich die Farben zum ersten mal richtig erklärt.

Da es drei Vorträge sind, freue ich mich auf Morgen, dann lese ich den dritten …

Wußten Sie schon, daß Farben bereits Bilder sind? Und hier findet sich auch die Verbindung zu Heidegger und dem Ding an sich. Und eine beständige Auseinandersetzung mit der Naturwissenschaft – die Steiner aus Ehrfurcht vor der Mathematik in ihrer betrügerischen Zielrichtung und auch Arglist nur fast vollständig durchschaute, sondern in der Regel die Versöhnung suchte – aber Michael kann mit dem Drachen – das hätte er eigentlich wissen müssen – nicht verhandeln. Im Ergebnis glaubt man heute in Dornach an Einstein.

Nach dem Stand der heutigen Wissenschaftskritik können wir damalige Zeiten (ab 1900) der frischen Verwirrung, die Verführung durch die Geometrie (und deren skrupellose Verfälschung (vulgo sogar Rechenfehler im Fundament der SRT, mit denen Mathe-Fan Steiner buchstäblich nicht rechnete) nicht verstehen; das Faben-Buch enthält eine grandiose Licht-Kosmologie, die den Sternen und Planeten unterschiedliche Farbwahrnehmungen zubilligt und sie genau beschreibt.

Schon bemerkenswert, daß sich in unserem Sprachraum so ein hellenisches Einweihungs-Mysterium,  wie es das Steinersche ist, entfalten kann. Wer hat sonst noch eigene Buchhandlungen, Bauernhöfe, Körperpflege-Konzerne auf schon immer selbstverständlicher biologischer Basis, eigene Schulen, Kindergärten und sogar Universitäten? Und dann: wie bemerkenswert versteckt bleibt dies doch alles, Gott sei Dank … wäre ich Walldorf-Schüler, ich wäre Rebell – doch diese Übermacht ist nicht zu besiegen …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Innen Rudolf Steiner 25.02.1861 23:09 Cakovec, außen 06.05.1921 08:30 Dornach

„Das physische Auge erblickt um sich herum Lichter, Farben. Wie der Hellseher die Aura am astralischen Leib rot, blau, gelb und grün wahrnimmt, so sieht das physische Auge um sich herum Rot, Blau, Gelb und Grün. In beiden Fällen ist die Ursache genau die gleiche. Wie hinter dem Rot im Astralleib eine Begierde lebt, so steckt hinter dem Rot der Blume eine Begierde als das «Ding an sich». Eine in der Blume waltende Begierde ist das Rot in der Blume. Was der Gesichtssinn tut, wenn er diesen Punkt überschreitet, ist nicht anders, als wenn Sie einen Rock umkehren, ihn auf die andere Seite wenden. Während in der Aura sich des Menschen astrale Natur ausprägt, lebt hinter der ganzen Farben- und Lichtwelt, hinter der Welt des Gesichtssinnes, die äußere astrale Natur. Niemals gäbe es in der Welt Farben, wenn nicht die Dinge ganz und gar durchdrungen wären von astralen Wesenheiten. Was in der Welt als Farben erscheint, rührt von den Astralwesen her, die sich äußerlich durch die Farbe kundtun. Durch die Umwendung des Inneren nach außen geht die Wesenheit von dem höheren auf den niederen Plan herunter. Sie können das Folgende durch Meditation erreichen: Wenn Sie eine grüne Fläche, etwa ein Laubblatt, vor sich haben und jetzt aus sich herausgehen, um die Sache von der anderen Seite anzuschauen, dann würden Sie die astrale Wesenheit sehen, die hinter der grünen Farbe ist und die sich durch die grüne Farbe anzeigt. So müssen Sie sich vorstellen: Indem Sie in die Welt hinausschauen und diese Welt mit Farben überdeckt sehen, haben Sie hinter diesen Farben die astralischen Wesenheiten zu vermuten. Wie Sie aus Ihrem Inneren die Farben Ihrer Aura für den Hellseher erscheinen lassen, so ist die Farbendecke der Welt der Ausdruck für die kosmische Aura. Alles Farbige in der Welt ist eine umgewandte Aura. Könnten Sie Ihre Aura umwenden wie einen Rock, so würden Sie Ihre Aura auf der umgekehrten Seite ebenfalls physisch sichtbar sehen. Das gilt für den Gesichtssinn, und damit sehen Sie, daß der Gesichtssinn in inniger Beziehung zur astralischen Welt steht.“ (GA o96, S. 130f)

„Wer als Chela die Venusstufe unter einem
Meister vorausnimmt, kann seine Mitmenschen auf dem physischen
Plane auch in der Lichtwirkung wahrnehmen; dann geht auch die
Lichtwirkung herunter auf den physischen Plan.“

„Der eine ist der orientalische Yogaweg, der zweite der christlich-
gnostische Weg, der dritte der christlich-rosenkreuzerische Weg.
Diese drei Wege führen zu der einzigen Wahrheit.“

Personen

„Neptun in den Fischen“: Rudolf Steiner spricht über das Gebet

Liebe Leserinnen und Leser,

Rudolf Steiner hat eben die Saturn/Saturn Opposition hinter sich, wobei bei ihm besonders Saturn gleichzeitig über die Sonne ging, da spricht er diesen Text, wo Neptun in seinem Trigon zum Radix-Neptun wächst! Und wächst weiter, wie bekannt.

Wer diesen Text liest, bekommt ein ganz unmittelbares Gefühl der glücklichst gefügten Weisheit zwischen Jungfrau-Mond und Fische-Sonne. Rudolf Steiner spricht über das Gebet und „liefert“ den Schlüssel. Den echten.

Gibt es nur aus dem Text in Einheit: wer das nicht gelesen hat – und zumindest die Eckdaten akzeptiert – weiß nix. Daher:

Steiner Lesen im Original: der wichtigste Text überhaupt, 100% wahr:

Innen Rudolf Steiner 25.02.1861 23:09, Cacovec, außen 04.02.1907 12:00

Diese Dinge wären ohne Steiners Wissen verloren. Und sind noch lange nicht verstanden. Und noch eine Stufe hoch, gewiss … Das gilt es immer zu bedenken – historisch/kritisch – und doch und doch notwendig …

Und, –  ja … die jungen Leute, die oben das Auge gemalt haben, die wissen auch schon Alles …

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Personen

Eine Person: Novalis/Raffael

Lieber Mythopoet,

der Schlüssel scheint der Mondknoten: Raffael hat den Nordknoten im Stier, Novalis den Südknoten im Widder. Die nächste Inkarnation müßte die Sonne in der Waage haben und Johannes der Täufer könnte Sonne in Skorpion gehabt haben, den Nordknoten im Widder, Elias dann den Nordknoten in Skorpion, die Sonne in der Waage … da ist ein Geheimnis der 4 drin, nicht wahr?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

Weltbild

Astrologie im Alltag

Liebe Leserinnen und Leser,

„Aspekt“: – haben sie das schon unter diesem Aspekt betrachtet? „Konstellation“: wir haben hier eine günstige Konstellation. „Steht unter einem guten Stern“, all das sind astrologische Begriffe oder Anspielungen, die unsere Sprache und unseren Alltag unmittelbar und wohl auch für dieses Zeitalter unveränderlich geprägt haben.

Wir mögen uns zwar mit dem Kalendersystem der Maya (hier klicken) beschäftigen, die wohl eine 5-Tage Woche hatten, aber unsere Woche wird, selbst exportiert in andere Kulturkreise, immer die 7-Tage Woche der chaldäischen Planetenreihe sein.

Was uns nur wenig bewußt ist: daß die Ordnung der Dinge mit ihrem Ursprung auch geistig verbunden bleibt: d.h. – wenn unsere Woche der chaldäischen Planetenreihe entspricht, wird unser Denken und Sein mit den Geist dieser Wochenreihe verbunden bleiben.

Und der Tag? – besteht aus 12 Doppelstunden und zeigt sich auf der Uhr etwa so: …

13:30 31.07.2011 Nürnberg

… wobei der Stand des kleinen Zeigers den Stand der Sonne markiert, und der 12-teilige Tierkreis direkt auf die Doppelstunden übertragen ist.

Daher sagt Rudolf Steiner zu Recht: „schon, wenn wir auf die Uhr schauen, betreiben wir Astrologie“. Astrologie ist also nichts, wofür, oder wogegen man/frau sein könnte. Sie ist auch keine Frage eines Glaubens. Sondern sie ist zunächst einmal eine fundamentale Tatsache unserer Alltagserfahrung, sie strukturiert unser unterbewußtes kollektives und persönliches Dasein.

Will man also wissen, was Astrologie ist, so wird man versuchen müssen, herauszufinden, warum und wie die Rhythmen – denn darum handelt es sich – mit unserem kollektiven Wesen verknüpft sind. Zu behaupten, sie wären es nicht oder nicht notwendigerweise, wäre Wunschdenken: so ist es nun mal nicht. Sondern wahr ist, daß diese Verbindung der althergebrachten astrologischen Rhythmen mit unserem Dasein eine unabänderliche Tatsache ist. Wir können – um ein Beispiel zu wählen – als Sprachforscher auch nur diejenigen Sprachen erforschen, die es gibt: wir kennen ja keine anderen.

Das gilt natürlich auch für die Einteilung des Jahres in 12 Monate, für die Jahreszählung seit Christus und für die Einteilung der Zeitalter (Fische, age of Aquarius) durch die Präzessionsbewegung.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

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Gedanken wegen ein paar Johannisbeeren …

  • „Und gehen wir im Jahreslauf, ich möchte sagen, in der Atmung der Erde weiter, dann finden wir, wie im Juni die Erde den dritten Zustand hat. Die Erde hat an dem Fleck, den wir jetzt beobachten, ganz ausgeatmet. Das ganze Seelenhafte der Erde ist in den kosmischen Raum hinaus ergossen, das ganze Seelische der Erde ist dem kosmischen Raum hingegeben. Das Seelenhafte der Erde durchtränkt sich mit der Kraft der Sonne, mit der Kraft der Sterne. Der Christus, der mit diesem Seelenhaften der Erde verbunden ist, vereinigt auch seine Kraft mit der Sternenkraft und der Sonnenkraft, die da fluten in dem an das kosmische All hingegebenen Seelenhaften der Erde. Es ist Johanni, es ist Johannizeit. Die Erde hat voll ausgeatmet. Die Erde zeigt in ihrer äußeren Physiognomie, mit der sie hinausblickt zum Weltenall, nicht ihre eigene Kraft, wie sie sie in sich zeigte zur Wintersonnenwende, die Erde zeigt auf der Oberfläche die rückstrahlende Kraft der Sterne, der Sonne, alles dessen, was kosmisch außer ihr ist
    Die alten Eingeweihten haben besonders lebhaft, namentlich in den nördlichen Gegenden Europas, den inneren Sinn und Geist dieser Zeit, unserer Junizeit, gefühlt. Sie haben ihre eigene Seele mit der Erdenseele in dieser Zeit hingegeben gefühlt den kosmischen Weiten. Sie haben sich lebend gefühlt nicht innerhalb des Irdischen, sondern in den kosmischen Weiten. Und vor allen Dingen haben sie sich etwa das Folgende gesagt: Wir leben mit unserer Seele in den kosmischen Weiten. Wir leben mit der Sonne, wir leben mit den Sternen. Und wenn wir den Blick zurückwenden auf die Erde, die sich erfüllt hat mit sprießenden, sprossenden Pflanzen, die alles mögliche an Tieren hervorgebracht hat, dann sehen wir in den sprießenden, sprossenden Pflanzen, in den farbenentfaltenden, farberglitzernden Blumen, sehen in den hin und her sich bewegenden Insekten, in den die Luft durchmessenden Vögeln mit ihren mannigfaltigen farbigen Federdecken wiederum von der Erde wie spiegelnd zurückglänzen dasjenige, was wir in die Seele aufnehmen, wenn wir gerade die Erde verlassen und uns mit dem hinausflutenden Atem der Erde verbinden, um kosmisch, nicht irdisch zu leben. Aber was sich da tausendfältig farbig, sprießend, sprossend, von der Erde hinauswachsend zeigt in den Weltenraum, das ist von derselben Art. Nur ist es eben die Reflexion, die rückstrahlende Kraft, während wir die direkte Kraft in unseren Menschenseelen tragen. – Das war das Sich-Fühlen derjenigen Menschen, die inspiriert waren von den Einweihungsstätten, welche insbesondere das Sommersonnenwendefest verstanden. So sehen wir hineingestellt das Johannifest in den großen Atemzug des Irdischen gegenüber dem Kosmos.“
Rudolf Steiner, Das Miterleben des Jahreslaufes in vier kosmischen Imaginationen
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Personen, Poetry, Weltbild

Rudolf Steiner

Liebe Leserinnen und Leser,

es gibt zwei Geburtstage von Rudolf Steiner. Der andere hat einen Waage-Mond; beide würden passen, und optisch hat der Waage-Mond sehr viel für sich: wegen des feinen Gesichts. Das aber ebensogut auf einen Waage-Aszendenten und eine  ungenaue Geburtszeit – wenn schon das Datum nicht sicher ist – weisen könnte.

Rudolf Steiner 25.02.1861 23:15 Kraljewitza, Ungarn

Doch den Jungfrau-Mond kann man getrost für den Herausgeber Goethes wissenschaftlicher Schriften annehmen, der auch seine eigenen Werke fein zu strukturieren wußte und ein Meister der freien Rede war – was ebenso ein Talent zur präsentablen Wirklichkeit im Sinne nützlichsten Gebrauchs ist. Auch die Demeter Landwirtschaft gehört hier her – Mond im Zeichen der Ähre.

Neptun in den Fischen (wie heutigentags wieder)! Mit Merkur im Zeichen der Fische-Sonne. Beide Lebensgefährtinnen Fische. Mars-Pluto im Stier: Verwandler der materiellen Wirklichkeit. Jupiter im Löwen: wo die Römer ihn als Herrscher sahen, wie Manilius schreibt. Uranus in Zwillinge: Freiheit durch Wissen. Allen Kritikern zum Trotz: wie er selbst wußte, wird „Die Philosophie der Freiheit – Grundlage einer modernen Weltanschauung“ das definitiv Öffnende sein. Warum? Weil eben jener Gedanke darin aufgeht, der überhaupt erst einen richtigen Gedanken gibt. Und dann – ? – hat man´s auch schon vergessen, obwohl es der einzige Ausweg aus dem Hamsterrad ist – daß Wirklichkeit in Identität von Werkzeug und Gegenstand geschöpft wird, von Begriff und Wahrnehmung, und daher zutreffend ist, wenn Parmenides schreibt: „Denn daß Du es denkst und daß es ist, ist ein und dasselbe.“ Außer dem Denken gibt es nichts, was in dieser Identität stehen könnte. Und dieser Weg als lange Gedankenbahn von Aristoteles bis Thomas von Aquin … ?

Mit freundlichen Grüßen,

Markus