Schlagwort: Neptun
Die Philosophie der Astrologie
Liebe Leserinnen und Leser,
der übergeordnete Begriff „Astrologie“ umfasst dabei dem Anspruch gemäß alle Astrologie – also unsere westliche genauso, wie die chinesische und die Maya-Astrologie, von der kaum etwas bekannt sein dürfte. Wenn wir fragen, was Astrologie ist, müssen wir finden, was all diesen Betreibungen astrologischer Art gemeinsam ist?
Gemeinsam ist ihnen, daß sie aus der Beobachtung des Himmels eine bestimmte Rhythmik erkennen anhand der Bewegung der Weltenkörper in ihrem schwebenden Gang und dann aus dieser Rhythmik eine Phase bestimmen, die mittels willentlicher Entsprechung durch Sternkundige Einfluss auf die Geschehnisse nimmt, sei es – wie früher – kollektiv; – und als Berater des Königs, oder – so wie heute – individuell – und mit Jesus auch wieder kollektiv (in der Auflösung des Gegensatzes).
Unser Tierkreis arbeitet mit dem Jupiter-Maß 12 – der chinesische ebenso, aber mit anderen Schwerpunkten – wie es nur natürlich ist für eine andere Zivilisation – der indische Tierkreis ist ein Relikt Alexanders und seiner Astrologen und die Maya sollten wohl einen Tierkreis gehabt haben, der uns aber nicht bekannt ist – der 52-Jahre Fest-Zyklus (104 Jahre) ist die Summe von 13 mal 8 – des harmonischen Venus/Erd-Rhythmus.
Was auch immer dem noch zu Grunde liegen mag: gemeinsam ist aller Astrologie der Wille zu rhythmischer Lesbarkeit des Himmels und der Verbindung zu Ereignishaftigkeit, Wetter, Ernte und Schicksal. Johannes Kepler hat zwar den Tierkreis in seiner Bedeutung verworfen, aber das Aspektverhältnis der Planeten untereinander für eine so zuverlässige Wetterorientierung gehalten, daß er bereit war, einem wichtigen Auftraggeber das gesamte Wetter des Jahres 1602 detailliert aus den Aspektverhältnissen der Planeten vorauszusagen.
Das gespaltene Verhältnis der Menschen zur Astrologie erklärt sich aus ihrer früheren Rolle: zu der Zeit, als Astrologie und Religion eins waren – ein Stadium, das sich ontogenetisch als Entwicklungsstufe eines jeden Volkes begreifen läßt – waren die Kalender-Tempel (Stonehenge) – wie heute die Kirchtürme schon bald von ano dazumal …
… mit den großen Uhren – auch sakraler Grund – und je nach Perversion der Zeit – mit Opfern begangen und rituell eingebettet in eine entsprechende Tradition. Diese Opferzeiten wurden – wie ja nun bei den Atzteken auch – per astronomischer Bestimmung festgelegt.
Über Opferkulte unserer Vorfahren wissen wir Details zum Teil von römischen Autoren, zum Teil aus Darstellungen auf den silberenen Weihekesseln.
Doch auch diese Details werden nicht für alle Zeit Tradition gewesen sein – auch die von den Römern angetroffenen Barbaren hatten vor längerer Zeit nochmals andere Sitten.
Die andere Wurzel der Astrologie reicht zurück auf die Insel Kos. Bêl-re’ušunu – (diesen Namen auf der Zunge fließen lassen und verstehen!), ein Weiser der Sonne aus Babylon, vom Zweistromland, brachte sie dorthin und eröffnete eine astrologische Schule.
Was sich als Aussage seiner Schule erhalten hat, ist womöglich die gesamte Astrologie selbst, das Problem der Zivilisation. Denn kolportiert wird, daß er lehrte, es gäbe einen Rhythmus der Zivilisationen, der durch Fluten und Feuer beeinflusst und gestört wird, wovon die Sintflut eine war. Er schreibt auf griechisch eine Geschichte Babylons, aus der uns zwar nicht das Original, aber verschiedene Zitate unterschiedlicher Autoren objektive Bürgschaft ablegen. „Buch 2“, weiß Wikipedia (Berossos – Wikipedia), „beschäftigt sich mit 10 vorsintflutlichen Königen, schildert Flutberichte“ …
Zu dieser „Sintflut“ haben wir eine zweite, unabhängige Quelle: die Bibel.
Somit schwebt natürlich über Astrologie/Astronomie die rhythmische Frage eines kosmischen Ereignisses im Raum: einer Katastrophe, die mit bestimmter Regelmäßigkeit die Erde heimsucht und die Menschen seit unvordenklichen Zeiten rhythmisch begleitet.
Handelt es sich dabei um den zusammengetragenen Sinnzusammenhang vieler Weltkatastrophen wie in Thailand und Japan? – so auffallend kurze Zeit Poseidons Zorn hintereinander? Oder haben wir es bei der „Sintflut“ wirklich mit dem weltweiten Zusammenhang einer Großkatastrophe der jüngsten Weltgeschichte zu tun, an die sich die gesamte Menschheit in ihren jeweiligen Geschichtserzählungen – den Mythologien – erinnert?!
Wer eine Meinung dazu hat, halte sich nicht zurück …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Sonnensystem – selbst gepflanzt
Venus Trigon Neptun
„Giant“ – in der Ruhe die Kraft
Liebe Leserinnen und Leser,
Mars schiebt sich langsam auf Saturn zu – wie Assads Armee auf Aleppo. Das Quadrat Uranus-Pluto begleitet dies genauso, wie die Euro-Krise. Merkur läuft rückwärts im Löwen – zu nah an der Sonne, um objektive Urteile zuzulassen – stellt aber die Autorität zu Recht in Frage. Die Energie steigt an bis zum Vollmond – morgen haben wir das letzte Mond-Quadrat davor hinter uns. Allgemein kann man beobachten, daß viele Leute tatsächlich einen Bewußtseins-Wandel durchmachen. Die Kräfte der gestrigen Methoden sind nicht mehr Avantgarde, heilige Kühe müssen auch dran glauben …
Runder Tisch zur Wissenschaftspolitik: „Unbehagen über aktuelle Antworten“ – taz.de
Dieser Bewußtseinswandel, den man auch Erwachen zu Bewußtsein überhaupt nennen könnte – ist ein positiver Impuls durch Neptun in den Fischen. Es tun sich in solchen Wandlungszeiten völlig neue Möglichkeiten auf: und zwar besonders bei uns in der „Komiker-Nation“, wie mir scheint. Von großem Wert sind die Dinge, die selbstorganisiert geschehen:
Energiegenossenschaften – Energiewende Jetzt
Trotzdem macht es Sinn, den August ruhig anzugehen. Lassen Sie mal die Füße im kühlen Fluss baumeln und atmen sie durch: der August wird heiß – da macht es Sinn, wenn wenigstens Sie die Ruhe selbst sind …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Neptun News – alles innerhalb weniger Tage …
Wann was erscheint in Neptuns Gefolge …
Tom Cruise – Sonne im Krebs – Mond im Löwen
Tom Cruise 3.07.1962 15:06 Syracuse, NJ, USA
Liebe Leserinnen und Leser,
da habe ich wieder einen Freund mit Skorpion-AC und Krebs Sonne – der sieht exakt aus, wie Cruise. Klar – die Sache mit Scientlology ist nicht sympathisch. Cruise hat die heutige Tageskonstellation Sonne im Krebs, Mond im Löwen im Radix. Oskar Adler spricht – wegen der Rezeption von Sonne und Mond – von einer „Verwaschenheit des Charakterbildes“ – ob man wohl Mann oder Frau sei. Für einen Schauspieler sind Neptun am AC und Jupiter in den Fischen Haus 5 ideal und nochmals „Verwaschenheit“. Neptun sagt hier: „Keiner weiß, wer ich wirklich bin“. Haus 5 ist aber nicht nur das (Schau-) Spiel-Haus – das hier im Zeichen von Jupiter auch das des Glaubens und der Religion wird – sondern auch das der Kinder – die also mit der Religion kollidieren. Ich zähle 5 Planeten in eigenen Zeichen (Sonne und Mond mitgerechnet) – starke Persönlichkeit also – Sonne Haus 9 – der Priester, ständig auf Reisen im Ausland.
Das Problem zwischen den beiden – mal abgesehen von Scientology – ist die Mars-Opposition. Das geht eben nicht auf Dauer gut. Auch ist Schütze zu Krebs ungünstig – weil Quincunx. Halbwegs passen tut eigentlich nur die Venus. Cruise sollte die Partnerschaft mit Venus als Herrin des DC ins 10. Haus tragen: seine Hauptsorge darauf richten – doch dazu wird er schlicht zu egozentrisch sein …
Scientology ist natürlich (übrigens von Fisch L. Ron Hubbert (13.03.1911) gegründet – Mist – aber die Aussagen, wegen derer Cruise gemobbt wird – sein Eintreten gegen Ritalin bei ADHS etc. – wären´s wieder wert, unterstützt zu werden – gegen die Meute der heutigen Gleichmacherei im Namen materialistischer „Vernunft“ – die immer mehr zur Diktatur gerinnt.
In jedem Fall trotzdem ein unglaublich guter Schauspieler, der sich perfekt hinter der Rolle Ehrlichkeit versteckt, so sehr, daß er der Verwirrung wohl nur Herr werden kann, indem er sich ein krankes, aber stabiles äußeres Gerüst gibt: Scientology.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Im All – Natur des Lichts
Liebe Leserinnen und Leser,
manchmal frage ich mich – wie man zu so friedlichen Konstellationen, wie Mond im Stier und Sonne in Krebs eben friedlich fragen kann („Potenzierung der romantischen Veranlagung, die ja die Sonne im Krebs verleiht“, schreibt Oskar Adler) – ob wir die Natur des Lichts nicht völlig falsch auffassen, bisher. Dazu einmal dieses Bild:
Wenn Sie sich die Sonne anschauen, sehen sie diese Neigung zur strahligen Fadenbildung, die man natürlich leicht als Phänomen der Linse abtun könnte.
Hier der Ausschnitt etwas vergrößert. Besonders fallen diese Strahlen im Winter – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Auge, wenn man im Januar bei tief stehender Sonne joggen geht – da scheint zuweilen die Sonne durch die Äste, und das Licht wird mit bloßem Auge, ganz ohne Kamera – gleichfalls in dynamischen Fäden wahrgenommen, die aus der Quelle – der Sonne – stammen. Es ist, als wäre der Lichtstrahl mit seiner Quelle, der Sonne, dynamisch in der Weise verbunden, daß eine Gleichzeitigkeit vorliegt. Man merkt es daran, daß die Veränderung des Standpunkts zu einer Verlagerung der Achse des Licht-Strahls wird. Die Natur der Strahlen ist ursprünglich linear, aber bereit, ohne Aufhebens die Richtung zu variieren, wenn das Auge des Beobachters und der Brechungswinkel – hier jetzt dieses wahrgenommene Wort an der Kante des Verstecks der Sonne, die direkt zu betrachten blendet – ihre Linie gemeinsam verschieben.
Daraus wird – endlich – Frucht für uns – lebendigen Wesens auf selbst lebendiger Erde im All* …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
„Kunst = Kapital“, sagte Joseph Beuys
Liebe Leserinnen und Leser,
das passt zur Trigonalstellung Mars/Saturn und Venus/Jupiter – beide Luftzeichen. Waage für Kunst – wo Saturn und Mars stehen – und Zwillinge für Bewegung, Vitalität und Anhäufung von Wissen. Da sind die seit alters her „guten“ Planeten im Zwillinge-Zeichen, und die „bösen“ in der Waage. Doch Zwillinge tragen auch noch am Südknoten, dem Drachenschwanz. Und natürlich zu Neptun in den Fischen im Quadrat. Beuys meinte damit nicht etwa die Kunst, sich am Kapitalmarkt zu bereichern, sondern empfahl uns diesen Satz als Lösungsformel für die vorausgeahnte Finanzkrise. Er wollte letztlich sagen, daß es das Schöpferische ist, aus dem alles Materielle direkt (als künstlerisch gestaltete Banknoten) und – natürlich entscheidend – indirekt aber wirksam – als phantasievoller Kreativitätsmodus der hoffentlich ideal funktionierenden „Marktwirtschaft“ fließt: – Kunst ist – so verstand es Beuys tatsächlich – der wahre Antieb des real existierenden Kapitals. Die hohen Verkaufserlöse für historische Meisterwerke von Malern, die zu Lebzeiten fast verhungerten – wie Van Gough – setzen auf den Fortbestand der Zivilisation. Das betrifft konkret den Euro, dem tatsächlich die geniale Umstellung von Atomkraft auf Wind und Sonnenenergie im Land selbst künftig Probleme zu lösen scheint. Wir dürfen dieses Problem in unserer Generation als künstlerische Aufgabe lösen. Die Euro-Debatte als künstlerische Herausforderung betrachten. Wie ist Balance, Harmonie, Schönheit, Erkenntnis zu erreichen?
Das fängt einmal mit dem Begriff an: es muss ja nicht „Der Euro“ heißen, Εὐρώπη, altgriechische Aussprache Eurṓpē – war eine Frau …
Da Kunst der wahre Antrieb des Kapitals ist, können wir umgekehrt auch das Kapital durch Kunst lenken. Beuys setzte für seinen Satz das = zwischen zwei Worte, weil er eine Identität wie in der Physik oder Mathematik, und damit auch eine Umwandlungsmöglichkeit andeuten wollte. Er wollte sagen: auch geistige Leitlinien der Zivilisation können im großen alchemstischen Prozess verwandelt werden – und zum Sieg der glücklichen Freiheit führen – vielleicht zur künstlerischen Erlösung des Kapitals?
Alles auch Neptun – Jupiter im Quadrat Gedanken.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus


























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