Steve Judd aus Wales: Jungfrau AC, Mond im Skorpion, Sonne in Krebs …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Astrologie in der Nachfolge der heiligen drei Könige
Steve Judd aus Wales: Jungfrau AC, Mond im Skorpion, Sonne in Krebs …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
beim Betrachten von alten Fotos – insbesondere eines meines Großvaters, Wilhelm Termin, ein Schmied, geboren im Zeichen Jungfrau – fällt mir auf, wie sehr sich das Bewußtsein durch die Erfindung der Fotografie und aller daraus resultierenden Techniken verändert hat.
Nun hatte die Seele ein paar Jahrhunderte Zeit, sich daran zu gewöhnen, wie sich im Laufe des Lebens das Erscheinungsbild von uns Menschen verändert. Hat jemand auch nur seine Ausweise und Bildpässe gesammelt, fällt auf, daß es nicht ein Bild vom Menschen gibt, sondern praktisch sehr rasch und kontinuierlich Veränderungen beobachtet werden – jung, alt, mit Bart, ohne.
Ein positiver Aspekt davon scheint nun als Relativität des Erscheinungsbildes im Bewußtsein der Individualität angekommen zu sein. Wer bist Du von den Bildern? – keines im Grunde.
Und doch – Zauber – mein Großvater spricht zu mir aus dem Bild. Er lacht mich an, unterstützt mich.
Diese Gedanken begleiten die Konstellation, die Jupiter im Krebs (noch mit Lilith) jetzt jeden Tag der auslaufenden Rückläufigkeit langsamer werden läßt im Familienzeichen, bis hin zum Stillstand: – in den ersten März-Tagen; der gleichfalls korrespondiert mit Saturns Stillstand – jedoch umgekehrt, wie Jupiter, macht es Saturn, denn der wird gerade rückläufig, während jener sich aus diesem Zustand, von uns aus gesehen, löst. Solch räumlich gegenseitige Beziehung von Jupiter und Saturn malt – so erfahre ich – das Bild einer Lemniskate, eine Beziehung, die sich auf die Erde und damit uns dazwischen bezieht, als deren Mittelpunkt punktet.
In diesem Sinn eine sehr kräftige Zeit Anfang März. Die sich zur Einigung sammelt und Gründlichkeit verlangt dieser sehr groß gehenden Welten Jupiter und Saturn – sollte als Entschleunigung genutzt werden. Merkur ist sowieso noch retrograd.
Nicht bitter denken, wenn Mond – wie heuer – im Zeichen Skorpion in Saturns Region wandert.
Sonne/Neptun – Bewußtseinsseele.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
George Harrison 24.02.1943 23:42 Liverpool
Liebe Leserinnen und Leser,
Wir Fische-Geborenen der Nordhalbkugel wollen die Sonne schon vor dem Winterende …
Auch dieser ist wohl ein bodhisattva – sein Skorpion-Mond mit noch Waage dabei ist die sehnsuchtsvoll fordernde Stimmung. Der Waage-Aszendent und die Venus in den Fischen macht ihn schön – Neptun in Waage in 11 – Öffentlichkeit (und Scheu davor) – Sehnsucht und Kunst, Ausgleich, Gemeinschaft: aber verbunden mit Haus 12 – weil 12 das große Ganze ist: und der heilige Georg ist ja weltkräftig wirkend als Drachenkämpfer. Jupiter in Krebs rückläufig: eben jene Konstellation (im wahrsten Sinn des Wortes), die wir heute auch haben. Daher kann man sich hineinfühlen – zumal George mit dem Jupiter aus Haus 9 lehrte … Paul Simon ist Waage, Tommy Emmanuel Zwillinge … es gibt unzählige Versionen mehr von Harrisons „Here comes the Sun“ – Fische-Sonne.
Das mittlere Video läßt sich nicht „einbetten“, wie ich sehe, man kann sich aber gefahrlos zu YouTube weiterleiten lassen – ich lass es steh`n, Merkur rückläufig – den wir aktuell dominant haben …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
die Sonne ist ins Zeichen Fische getreten. Bedeutet das: – für Fische-Geborene auf unserem Breitengrad haben wir einen Jungfrau-Aszendenten und Probleme zwischen Haus 6 (praktisches every-day Level) und Haus 3 (Geschwister, Schreiben, kleine Reisen), weil Merkur ein Quadrat zu Saturn in Haus 3 bildet? Und Jupiter in 10 ist rückläufig – die Berufung macht eine Innerlichkeits-Reise? Uranus kommt mit Anstößen zur Befreiung von außen, Haus 8?
Und tatsächlich hat sich der Nordknoten ins Zeichen Waage gewendet … dies vielleicht von allem das Wichtigste: Neues kommt nun aus der Waage, der Vermittlung, nicht mehr aus der Verwandlung auf Gedeih und Verderb …
In der Tat kann man/frau so ein Ingres-Horoskop lesen, wie als Motto für den bestimmenden Zeit-Stern: aktuell die Sonne, während der Fische-Zeit.
Natürlich ist alles andere an diesem Horoskop ebenfalls lesbar, beispielsweise die glückliche Steinbock-Venus in Haus 5: halt an deiner Liebe fest …
Deine Zwillinge Sonne könnte dem Ziel dieses atsrologischen Monats entsprechen: weil Zwillinge im 10. Haus steht …
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
gerade halte ich mich in dem Städtchen Marktredwitz unweit der tschechischen Grenze auf. In den Buchhandlungen hier kann man erfahren, wie sehr es im 30-jährigen Krieg hin- und hergegangen ist: absolut furchtbar; landschaftlich jedoch muß dieser Landstrich in Böhmen – aber am/im Fichtelgebirge – wozu er eigentlich gehört – paradiesisch gewesen sein.
Gewesen sein: denn das ist er heute nicht mehr. Wie jede andere deutsche Kleinstadt ist Marktredwitz, oder „Rawatz“ eingeklemmt zwischen Bundeststraße und Autobahn, wodurch es (wie sonstwo auch) nahezu unmöglich ist, dem ewigen Surren der großen Maschine auch nur für Augenblicke zu entkommen. Gleich jenseits des Stadtzentrums beginnt die Verwahrlosung der Zweck- und Kommerzialbauten mit einem nur in Gradstufungen zu unterscheidenden Potpourri kaum zu überbietender Geschmacklosigkeit, die spätestens nach dem 2. Weltkrieg in ganz Europa mit Verrohnung und Verkitschung besonders in den Wintermonaten jedem sensiblen Lebewesen eine Dauerdepression aufzwingt, der man durch Zuzug in die relativ herausgeputzten Großstädte mit ihrer Konsumparty zu entkommen versucht.
Das ist aber nicht der Grund, warum in Marktredwitz in der immerhin noch einigermaßen erhaltenen Altstadt (gleichwohl durch schockierende Stilbrüche „aufgelockert“) praktisch jeder zweite Laden so gähnend leersteht, man sich selten Zeit nahm, überhaupt auszufegen, oder wenigstens die Schaufenster zu säubern.
Einen Anteil an diesem Zustand hat – wie praktisch überall andernorts auch – das winters geheizte ortsansässige Einkaufslabyrinth – in dem z.Zt. eine offenbar zur Unterhaltung gedachte Ausstellung „Horoskopia“ die Astrologie mit skurrilen Billigpuppen zu Werbezwecken verwendet. Beides – Einkaufslabyrinth mit den immergleichen Marken und lebendiger Einzelhandel in den Innenstädten, das geht logischerweise nicht, und so wird mehr oder weniger den wirklich interessanten Läden zugunsten der Ketten und der Pkw-Erreichbarkeit ganz bewußt das Wasser abgegraben.
Ein erbärmlicher Zustand. Bayern ist vielleicht im Sommer der „Vorhof zum Paradies“ – aber nur, weil uns die Natur den Gefallen tut (trotz Agrarwüsten und Sonnen-Kollektor-Äckern), die Unerträglichkeiten der Stadt- und Dorfplanung gnädig zu bedecken.
Deswegen sind Politiker-Parolen so billig.
Auf einer tieferen Ebene geht es aber um das Thema „Mensch und Technik“ – für das es bemerkenswerterweise – noch nicht mal in diesem Blog – irgendein Publikum oder Interesse gibt, so tief hat die verlogene naturwissenschaftlich/technische Zauberei sich Gedanken-abtötend in alle Gemüter gefressen: ein gefährliches Vakuum im Geiste, das selbst durch Tschernobyl und Fukushima bislang zu keinem globalen Erwachen aus dem Wahnsinn geführt hat. Die Betonung liegt auf „verlogen“ – denn um die Technik menschenfreundlich integrieren zu können – loswerden können wir sie nicht – müssen erst die üblen Täuschungen überwunden werden, die mit dem zivilisatorischen Grund-Koan der untersinnlichen Verzifferung der Welt so verbunden sind, daß sie ein Gefängnis des Geistes bedeuten. Selbst wohlmeinende Interpreten können sich kaum vorstellen, daß es keinen Konkurrenzkampf zwischen Geist und Technik gibt, sondern daß die Naturwissenschaft, das eigene Ideal dauerhaft verratend in wesentlichen Punkten balkenbiegend lügt, bis hin zur angeblichen Mondlandung. Wenn eine Lüge so groß geworden ist, kann sie nicht ohne Gefahr für die gesamte Zivilisation ausgeräumt werden.
Jedoch: eines ist es, den Zustand zu bemerken; ein anderes, sich dagegen zu stellen und die richtige Wahrheit zur richtigen Zeit zu tun:
„Die Wirklichkeit von Freiheit und menschenwürdigen … Zuständen ist immer auch ein technisches Problem, daß durch eine entsprechende moralische Technik zu lösen ist“, schreibt Christoph Lindenberg.
Auch – es sei hier wiederholt gesagt – der ganze angebliche Abhörglaube (und daran der Skandal) ist kein Geheimdienstproblem, sondern eine grundsätzliche Frage von Mensch und Technik, der Heilung des 3. Auges – wo Technik Sinn und Zweck macht, so wir mal verstehen, was Technik im Tiefsten eigentlich ist: vielleicht fühlen wir uns deshalb von der Verwahrlosung unserer Umwelt besonders betroffen.
Daher ist wieder bemerkenswert, daß zauberhaft viele geistreiche Menschen das Fichtelgebirge wichteln – aber sie sind alle anonym und inkognito oder nach Australien ausgewandert (Wiederkehrer, Wanderer), spielen die Orgel in Oberredwitz.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
und auch der Nordknoten/Drachenkopf/Rahu – wechselt am 19. Februar das Zeichen und läuft ab dann (meist) rückläufig im Zeichen Waage satt Skorpion – und in der Waage ist eben auch Mars – Zeichen der Begegnung und Diplomatie: läßt sich also auch in diesem Sinn nutzen!
Natürlich müssen wir jetzt Merkur rückläufig immer mitdenken: wer aufmerksam ist und doppelt gelaufene Wege lustig findet, kann unzählige Beipiele dieser Rückläufigkeit im Alltag sammeln, die bisweilen an Zauberei – nicht nur erinnern.
Der Vollmond im Löwen verbindet die Vorrangstellung, in der sich Wassermann ohnehin zuhause sieht, mit einer gewissen Lebenslüsternheit, wie Adler schreibt – eine Stimmung, die für diese Wintertage auch Überlebensstrategie ist.
Mit freundlichen Grüßen,
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
der Mond ist schon im Löwen, bereits in seiner Vollmond-Konstellation: als liefe ein Löwe auf dem Hochseil: die Menschen sind aufgeregt und benehmen sich ein bischen verrückt, vor allem, seit Merkur auch zurück im Wassermann ist.
Das Horoskop läßt sich – Merkur rückläufig – nicht richtig einbinden: plötzlich – windows hatte ein paar Updates – läßt es sich nicht einbetten. Merkur rückläufig in der Tat. Aber das macht nichts: einmal kann man draufklicken und sieht so das Bild doch; und dann: richtet sich später alles wieder ein.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
Liebe Leserinnen und Leser,
Bogen, Leier und Stab (vielleicht Schmiedezange) – oben der Stierkopf (hat was Vogel-haftes). Unten erwartet Apollo von Artemis den Trank, den sie in die Schale gießen soll – zu wissen, wie die Jagd sich trinkt, fordert er zu wissen mit Recht, dafür bereit, seiner Schwester zu vergessen, daß sie des Bruders Tat duldete nach der Kunst, weil Hermes ihm die Rinder gestohlen (und wohl auch gejagt hat) – der „cadu-ceus“ weist ihn auch als Zeus´-Werkzeug aus, was nichts anderes besagt, als daß alle Götter auch wiederum Erscheinungsformen ein und desselben göttlichen Aspekts sind. Hermes schaut zu Boden – wurde doch beim Rinder-Diebstahl erwischt. Apollo scheint die Leier kaum zu achten, nur weil er von Artemis – der Göttin der Jagd, einen Trank erhielt. Fast sieht`s aus, als sei Hermes bereit, seinen cadu-ceus ebenfalls abzugeben – wie die Leier (bereits stilisiert und in nichts an eine Schildkröte erinnernd) zuvor. Apollo: – heute Nacht geht Merkur wieder in den Wassermann, wo die Sonne steht.
Mit freundlichen Grüßen,
Markus
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