Mundan

Israel

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Horoskop anklicken und vergrößern!

Die Avokados aus Israel gehören zu den richtig guten. An der dicken Schalen kann man erkennen, dass sie im Hochland gewachsen sind. Beim letzten Krieg stand Mars im Löwen, wie auch im Horoskop von Israel (anklicken, dann wird´s größer). Nun haben wir Mars in Konjunktion mit Pluto im Haus der unmittelbaren Nachbarschaft des Staates, dazu im Trigon zum Landes-Löwenmars (Mars läuft gerade ebenso wie Pluto in der ersten Steinbockgraden), und wieder gibt es Krieg.

„Der Konsens war so groß, dass er letztlich Politik gemacht hat“, sagt Yossi Kuperwasser, ehemaliger General des Militär-Geheimdiensts und heute Sicherheitsberater der Regierung. „Es war der Druck aus der Bevölkerung, der Jerusalem nach langem Zögern dazu gebracht hat, grünes Licht für die Operation zu geben“,  schreibt der Spiegel-Online.

Das entspricht dem Mars-Mars Trigon und der Tatsache, dass Mars Konjunktion Pluto im Steinbock läuft: wir erinnern uns: Israel ist historisch vor allem Saturn.

Das obige Horoskop ist nach dem genauen Zeitpunkt der Radioansprache durch Ben Gurion am 14. Mai 1948 in Tel Aviv um 16:37 erstellt. Die Sonne im Stier im Haus 7 zeigt einen Staat, dem Grundbesitz und Land durch andere zukommen. Der Skorpion-Aszendent betont die Aggressivität. Das Volk, der Mond, regiert selbst, er steht im Haus 10.

Wir sehen also, Israel reagiert ziemlich genau auf den Mars-Zyklus. Beim Sechstagekrieg 1967 lief Mars jedoch in der Waage und transitierte den Neptun im Chart von Israel, hier ging es also wirklich um Idealismus. Der sogenannte Unabhängigkeitskrieg am 29. November 1947 zeigt wieder einen exakten Mars-Mars Transit für das Israel Horoskop und am 29. Oktober 1956, zur sogenannten Suezkrise, ging Mars in Opposition zum Löwe-Mars Israels in den Fischen und Pluto – das ist noch bedeutender – hatte gerade erst eine Konjunktion mit Mars, er stand im ersten Jungfrau-Grad. Der Jom-Kippur-Krieg 1973 am 6. Oktober zeigt Mars rückläufig im Stier, man würde die besetzten Gebiete, den Sinai, zurückgeben. Für Ägypten und die Araber: man kann bei rückläufigem Mars keinen Krieg gewinnen (Gott sei Dank). Dieser Krieg ging jedoch ganz klar von den Arabern aus. Dann noch der erste Libanonkrieg, der wieder das bekannte Muster von Mars im Löwen zeigt. Wer englisch spricht, dem empfehle ich das Buch:

Astrology and the Causes of War
by Jamie Macphail

Astrology and the Causes of War by Jamie Macphail, The Wessex Astrologer Ltd, P.O. Box 2751, Bournemouth, BH5 2AZ England, 2006. Paper—414 pp.—$55 (£30) (ISBN 1-902405-19-6).

Die Tatsache, dass diese Kriege sich dermaßen genau an astrologische Vorgaben halten, sollte doch zu denken geben. Wessen Willen wird hier erfüllt? Unsere Kanzlerin, deren Schnellboote noch immer vor dem Libanon kreuzen, um völlig überflüssigerweise Waffenlieferungen zu verhindern, hat schnell und zu Recht die Hamas als Kriegstreiber ausgemacht. Nun droht ein Bodenkrieg nach dem Libanon-Muster von 2006: eine Armee von trainierten Reservisten trifft auf einen Haufen gut bewaffneter Wahnsinniger, die genau diesen Angriff provoziert haben, und ihre eigenen Leute, für die sie zu kämpfen vorgeben, als lebendes Schild benutzen. Als Martyrer zu sterben, wäre ihnen gerade willkommen. Unsere Bundenkanzlerin gehört aber auch zum Verein waffenexportierender Länder. Es ist ein böses und dummes Spiel. Was würden Sie tun, wenn ihr Nachbar sie ständig mit Feuerwerkskörpern beschießt? Was würden Sie tun, wenn ihr Nachbar Ihnen das Wasser abdreht? Ihnen das Land nimmt? Würde der Nachbar aufhören, mit Feuerwerkskörpern zu schießen, hätte er nur sein Wasser und Land zurück? Das ist leider nicht anzunehmen. Aber mit dem Wasser, immerhin, könnte man doch anfangen, oder?

Die für mich entscheidende Frage: alle haben dort ihre Geheimdienste, alle wußten, wie immer, Bescheid. Das zeigt schon allein die abgebrühte Reaktion unserer Regierungen. Warum geschieht im Vorfeld nichts? warum wird kein maximaler Druck auf die Hamas ausgeübt, damit es zu so einem Raketenbeschuss gar nicht erst kommt? Warum wird sie nicht bestochen, von mir aus, es sind doch sonst Bestechungsgelder für alle da, die ein wenig Rohstoff zu bieten haben, von Afghanistan bis nach Kolumbien. Es fließen Geldströme vom Iran nach Syrien, von dort in den Gaza-Streifen wo über eine Millionen Menschen leben, von denen die allermeisten mit Sicherheit nur leben wollen, sonst nichts. Wir brauchen eine neue Wissenschaft: die vom Frieden. Dieser Krieg ist ein Stellvertreter-Weltkrieg. Es ist unser Krieg, der Krieg von Öl-Junkies und Waffen-Fetischisten, ein Protz-Protz Krieg in einer beschnittenen Männer-Welt in der auch Frauen Soldaten spielen dürfen. Wo ist unser Pontifex-Maximus mit seinem Friedens-Plan, niemals rechtzeitig? Scheiße, wie Helmut Schmidt treffend sagt.

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Nochmal Prognosen 2009

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Liebe Leserinnen und Leser,

die astrologischen Gewichte für´s nächste Jahr sind klar: Pluto im Steinbock, die folgenden Oppositionen von Saturn und Uranus zwischen Fische und Jungfrau, sowie das Quadrat von Saturn und Pluto im Herbst, der damit verbundene Zeichenwechsel von Saturn in die Waage, wo er “erhöht” ist, also viel stärker als in der Jungfrau. Dazu kommt die totale Sonnenfinsternis vom 22. Juli 2009 im Zeichen Krebs auf 29,27°, die sehr lang ist und am absteigenden Mondknoten stattfindet und in Opposition zu Pluto. Sie wird ausserdem in China und Indien gut sichtbar sein. Jupiter wechelt – dies das hoffnungsvollste – in den Wassermann. An technischen Ideen wird kein Mangel sein.

Schön und gut, aber was soll das jetzt bedeuten? Was weiß ein Astrologe wirklich, und wie geht er vor? Der Umbau zwischen Tradition und Utopie geht weiter und wird durch die Opposition Uranus-Saturn beschrieben. Diese Opposition hat sich so nahtlos ins Weltgeschehen um die Finanzkrise eingepasst, dass wir diese dadurch und durch den Eintritt von Pluto in den Ziegenfisch tatsächlich beschrieben sehen. Es ist ein Paukenschlag mit besonderem, vielleicht nie zuvor gehörtem Klang. Nun wird in Amerika gestritten, ob man sparsam bleiben soll, oder ob es richtig ist, die Gelddruckmaschine anzuwerfen, wie dies bereits geschehen ist. Die Befürworter sagen, nur weil man bereit ist, mit Geld um sich zu werfen, habe man bis jetzt den Zusammenbruch des Finanzwesen abwenden können.

Einige Astrologen: W. Noe, B. Hamann, sehen für Amerika noch dunklere Wolken heranziehen, was sich dem timing entsprechend zum Saturn-Pluto Quadrat ereignen soll. Dieses Quadrat ist exakt am 15.11.2009:

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Es hat einen Vorteil: wie wir sehen, ist für dieses Quadrat Saturn aus der Jungfrau herausgetreten, wo er aber doch wieder – rückläufig – landen wird. Allerdings hat dann für dieses Quadrat kurzfristig die Spannung zwischen Uranus und Saturn nachgelassen, denn sie kann nur zwischen Jungfrau und Fischen wirken, wo sich Saturn nun nicht befindet. Erschwerend hinzu kommt jedoch, dass Venus und Mars ebenfalls ein Quadrat bilden. Da Venus nicht zuletzt für Geld steht, muß man hier wohl tatsächlich mit Kursstürzen rechnen. Ich bin dennoch optimistisch für die USA. Ich bevorzuge das Horoskop mit dem Wassermann-AC, wonach dem Land das entsprechende Wachstum noch bevorsteht. Meines Erachtens „funktioniert“ dieses Horoskop bestens: da wäre die Pluto Opposition zu Jupiter als Herr von 2, also dem Besitz der Nation, ebenso wie Saturn über der Sonne: in den sauren Apfel beißen:

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Annahme der Verfassung durch den Kongress: USA, 17. Sep. 1787

Und es zeigt eben sehr schön, wann es wieder bergauf geht, nämlich wenn Jupiter den AC überschreitet, also schon bald. Dass er dabei Pluto verstärkt, der Haus 10 regiert, bedeutet eher einen Zuwachs an Macht. Ich glaube sogar, das eigentlich amerikanische Zeitalter liegt nicht hinter uns, sondern steht uns noch bevor: es wird ein amerikanisch-chinesisches Zeitalter sein.

Das Quadrat zwischen Saturn und Pluto verläuft, daher die Kraft, zwischen kardinalen Zeichen und den Haupt-Achsen. Das Thema lautet: Recht und Gesetz. Die bestimmende in dem Konflikt ist Venus, denn sie beherrscht die Waage. Doch selbst wird sie wieder von Pluto beherrscht, der von Saturn abhängig ist, und dieser wieder von Venus. Man merkt: es dreht sich im Kreis.

Doch wie schlimm wird das? Es stehen sich hier auch – wie bei der Opposition von Uranus und Saturn, die ja noch vier mal exakt sein wird, zwei Ansichten gegenüber. Die eine sagt: das Geschehen ist von uns nur marginal beeinflussbar. Ich nenne es: das objektive Modell. Danach stehen wir grundsätzlich außerhalb des Weltgeschehens und können bestenfalls reagieren. Diese Anschauung ist überaus realistisch.

Die andere Anschauung geht von einer persönlichen Mitverantwortung an allem aus, was geschieht. Demnach sind wir nicht nur Beobachter des Weltgeschehens, sondern auch Akteure. Wie „schlimm“ dieses Quadrat zwischen Saturn und Pluto wird, hängt demnach von uns selbst ab. Kritiker dieser Anschauung werfen den engagierten Humanisten, die so denken, vielleicht zu Recht Naivität, sogar Überheblichkeit vor:

„Du kleines, völlig unbedeutendes Staubkorn im Universum hältst Dich berufen, die Welt zu retten? Geh doch auf die Straße, und schau, ob Du in der Lage bist, einen einzigen Menschen davon zu überzeugen, sein Leben zu ändern, ganz zu schweigen von Dir selbst. Du schaffst es ja nicht mal, ein Kilo abzunehmen.“

Natürlich haben die Kritiker Recht. Wenn ein Astrologe eins plus eins zusammenzählt, die Lage analysiert und das politische Weltgeschehen kennt, so lassen sich für dieses Saturn-Pluto Quadrat eine Handvoll Entsprechungen finden, die, weil der Lauf der Dinge schon immer so ging, wohl auch diesmal wieder schief laufen werden.

Mir geht es vielmehr bei der prediction um Navigation der Seele: wir kennen die Herausforderungen und werden sie meistern. Dass sie tough sind und wann wir mit ihnen rechnen können, ist besser als Blindflug. Und genau das kann Astrologie. Zudem gibt es „ablenkende“ Entsprechungen, die wir ganz instinktiv finden. Frau Held mit Super-Stellium im Wassermann meistert den Wassermann-Neptun Transit, indem sie in die Neptun-Strasse zieht, bevor sie von Astrologie jemals gehört hat. Andere nehmen einen Zimmerbrunnen. Vielleicht fällt uns für das Pluto-Saturn Quadrat etwas ähnliches ein.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus

 

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Das Jahr 2009

Nürnberg, 18:17 – Prognosen für das neue Jahr zu erstellen, gehört zu den Aufgaben, die man Astrolgen abverlangt, weil es Beispiele genug von absurd konkreten Ereignisen gibt, bei denen sich bekannte Astrologen hervorgetan haben. Das jüngste ist sicherlich die Vorhersage des Zusammenbruchs der Sowjetunion durch Liz Greene Jahre vorher, als noch keiner etwas ahnte. Doch nicht nur das: auch, wie es passieren würde hat Liz Greene genau beschrieben. Und diese akribische Jungfrau (04. Sep. 1946, 13:00 Englewood, NY, USA) mit Intuition hat uns auch gesagt, wie sie das gemacht hat: natürlich ging sie von der Neptun-Saturn Konjunktion 1989 aus und vom Horoskop der Sowjetunion.

William Lilly (30.04.1602 2:00 LMT Diesworth, GB) saß kurz im Tower, der als eines der wenigen Gebäude vor den Flammen des Großbrands in London im Jahr 1666 gerettet werden konnte, weil er für dieses und das Vorjahr London Katastrophen vorausgesagt hatte. Das waren dann die Pest und der Großbrand. Nachdem er aber plausibel machen konnte, es habe sich bloß um astrologische Berechnungen geahndelt, die er 14 Jahre vorher angestellt hatte: Saturn wird demnach auslösend gewesen sein, ließ man ihn wieder laufen.

Der Kaiser Titus Flavius Domitian (24. Okt. 51, 20:00 in Rom) erstellte die Horoskope möglicher Konkurrenten um die Macht. Wessen Radix ihm eine Bedrohung signalisierte, den ließ er umbringen.

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domitian-horoskopDer Geschichtsschreiber Sueton berichtet in seinen Kaiserbiographien:

„.. er führte über die Geburtstage und -stunden der vornehmsten Männer genauestens Buch, was den vorzeitigen Tod nicht weniger von ihnen zur Folge hatte, die nie im Traum daran gedacht hatten, einmal an die Macht zu kommen.“

In seiner Jugend hatten ihm die Astrologen einen frühen und gewaltsamen Tod vorhergesagt. Einer der Astrologen war der Magier, Astrologe und Horuspex Larginus Proculeus. Das genannte Datum war der 18. 9. 96 n. Chr.

Einen Tag vor dem bezeichneten Termin ließ Domitian einen anderen Astrologen – Askletarius – zu sich führen und fragte ihn nach seiner Meinung.

Askletarius bestätigte das Datum. Und er fügte hinzu: “ Noch ehe die elfte Stunde anbricht.“

Um die Prognosen zu widerlegen, fragte Domitian den Astrologen, ob er für sich selber etwas für die nächsten Stunden prophezeien könne.

Askletarius erwiderte:

„Ja, ich werde von wilden Hunden in Stücke gerissen werden.“

Um die Prognose zu entkräften, ließ ihn Domitian sofort enthaupten und befahl den Leichnam zu verbrennen. Ein Gewitter brach los und löschte den schon brennenden Scheiterhaufen. Die kaiserliche Wache suchte Schutz vor dem Regen. Eine Meute wilder Hunde stürzte sich über den angebrannten Körper des Astrologen. Ein Grauen bemächtigte sich Domitians. Er begann zu zittern.
In der Nacht vor seinem letzten Lebenstage sprang er schreckerfüllt von seinem Lager auf und weckte das halbe Gesinde: „Morgen wird sich der Mond im Wassermann mit Blut beflecken und eine Tat geschehen, von der die Menschen auf dem ganzen Erdkreis reden.“

Am nächsten Morgen, es war noch Nacht, wurde dem Kaiser ein weiterer Astrologe vorgeführt, Larginus Proculeus.

Dieser bestätigte gleichfalls die elfte Stunde des angebrochenen Tages als Todeszeitpunkt.

Domitian fragte den Astrologen nach seiner Meinung für sein eigenes, das des Astrologen, Leben.

Dessen Antwort: „Mein Schicksal ist es nicht, durch Dich zu sterben. Du wirst mich nicht töten.“

Sofort befahl Domitian die Hinrichtung des Astrologen für den nächsten Tag, um vor ihm triumphieren zu können. An Leib und Gliedern zitternd ließ sich Gottkaiser Domitian in ganz kurzen Abständen die Zeit ansagen. Schließlich wurde ihm, um ihn in Sicherheit zu wiegen, mitgeteilt, es sei die elfte Stunde vorüber. Erleichtert beschloss Domitian ein Bad zu nehmen. Dort wurde er mit sieben Stößen niedergemacht. Seine eigene Gattin, Domitia Longina, leitete die Verschwörer.

Ebenso frapant ist die vorausgesehene Biographie des Prinzen Christian von Dänemark durch Tycho von der Brahe, oder der vorhergesagte gewaltsame Tod Wallensteins durch Kepler, dies in Unkenntnis der Person, da das Horoskop anonym erstellt wurde.

Natürlich gibt es noch viele weitere Beispiele. Mir geht es jedoch hier um etwas anderes. Die astrologsichen Gewichte für´s nächste Jahr sind klar: Pluto im Steinbock, die folgenden Oppositionen von Saturn und Uranus zwischen Fische und Jungfrau, sowie das Quadrat von Saturn und Pluto im Herbst, der damit verbundene Zeichenwechsel von Saturn in die Waage, wo er „erhöht“ ist, also viel stärker als in der Jungfrau. Dazu kommt die totale Sonnenfinsternis vom 22. Juli 2009 im Zeichen Krebs auf 29,27°, die sehr lang ist und am absteigenden Mondknoten stattfindet. Sie wird ausserdem in China und Indien gut sichtbar sein. Jupiter wechelt – dies das hoffnungsvollste – in den Wassermann. An technischen Ideen wird kein Mangel sein.

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Regierungsbildung laut New York Times mit Nationalhymne am Morgen, jeweils anklicken zum Vergrößern.

Was ich damit sagen will, ist dies: bevor wir uns auf eine Prognose für das nächste Jahr einlassen, denken wir einen Augenblick an die Verantwortung des Prognostizierenden:

Aus dem Buch Jonas, 3,4: „Und da Jona anfing hineinzugehen eine Tagereise in die Stadt, predigte er und sprach: Es sind noch vierzig Tage, so wird Ninive untergehen. Da glaubten die Leute zu Ninive an Gott und ließen predigen, man sollte fasten, und zogen Säcke an, beide, groß und klein. …“ … Und Vers 3,10: „Da aber Gott sah ihre Werke, daß sie sich bekehrten von ihrem bösen Wege, reute ihn des Übels, das er geredet hatte ihnen zu tun, und tat’s nicht.“

Jonas, der Prophet, kommt damit nicht gut zurecht. Denn ein Unglück, das ausbleibt, macht einen Propheten nicht berühmt: „Und der HERR sprach: Dich jammert des Rizinus, daran du nicht gearbeitet hast, hast ihn auch nicht aufgezogen, welcher in einer Nacht ward und in einer Nacht verdarb; und mich sollte nicht jammern Ninives, solcher großen Stadt, in welcher sind mehr denn hundert und zwanzigtausend Menschen, die nicht wissen Unterschied, was rechts oder links ist, dazu auch viele Tiere?“

Mehr dazu morgen.


Geschichte, Mundan

Stellium im Steinbock

Nürnberg, 17:55 – „Dort ist das Tor der Bahnen von Tag und Nacht“, schreibt Parmenides, jener Mitgründer ‚westlicher‘ Philosophie (und ihr Höhepunkt gleichermaßen), „Türsturz umschließt es und steinerne Schwelle.“

Das Sternbild des Steinbocks wurde im alten Griechenland als Tor zu den Göttern erlebt, durch das die Menschenseelen nach dem Tode hindurchgehen müssen, um zu höheren Regionen des Daseins zu gelangen“, schreibt W. O. Sucher (Isis-Sophia). Uralt ist das Zeichen vom Ziegenfisch und geheimnisvoll, und alle sind sich sicher, dass dadurch das Realitätsprinzip wie durch nichts anderes, hart und schnörkellos ausgedrückt wird. Bemerkenswert, wie Steinbock auch optisch immer ins Gesicht geschrieben ist: als AC, als erhöhter Mars im Steinbock, oder als Sonne. Und dies tatsächlich schon und gerade am ersten Steinbock-Tag. Helmut Schmidt ist natürlich ein typischer Vertreter dieser mitunter harten und edlen Art. Allerdings hat Saturn auch ein anderes, ein Narrengesicht: wurden doch in Rom die Saturnalien gerade innerhalb des Zeitraumes jener zusätzlichen 5 Tage gefeiert, die es verhindern, dass 360 genau durch 12 teilbar wären. Um eine Anpassung an den Mondrhythmus kann es sich kaum handeln, denn dazu bräuchte es nicht 5, sondern 11 Tage. Daher halte ich die Theorie, dass die Erde einmal ursprünglich nur 360 Tage brauchte, um die Sonne zu umrunden, für sehr interessant. Denn praktisch alle Völker haben zwei Kalender, einen mit ca. 365, einen mit 360 Tagen pro Jahr. Die Saturnalien nun – Narrengesicht – sind unser Karneval – Spektakel des Wahnsinns, Umkehrung der Realität: in Rom durfte ein Sklave König sein. Für kurze Zeit, danach jedoch mußte er sterben. So sollten wir nicht vergessen, dass Saturn früher auch den Wassermann mitregierte, und also noch einen anderen, polarisierenden Charakter hat. Nachfolgende Zeichnungen aus einem alten Buch geben auch die Verbundenheit von Jupiter und Saturn wieder:

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Die obere Darstellung zeigt Saturn zwischen Wassermann und Steinbock, die untere soll den Jupiter darstellen, zwischen Fischen und Schütze, seinen Zeichen. Schauen wir auf das Symbol von Jupiter, so erkennen wir: würde das Symbol um 90° gedreht, verwandelte dieses Jupiter-Symbol sich in das Zeichen von Saturns. Dieses Geheimnis birgt auch der Sechsstern, oben einem Davidschild annähernd ähnlich. Es ist der Rhythmus der kardinalen Stellungen von Jupiter und Saturn, der Davids Schild ergibt, den Stern von Bethlehem in der dreifachen Konjunktion von Saturn und Jupiter im Jahre 7 v. Chr. Dazu dieser Tage mehr!

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Dieses Bild zeigt das Stellium zur Konjunktion von Mars und Pluto am 28.12.2008 um 21:18 für Nürnberg (zwei mal zum Vergrößern anklicken!). Wir wir sehen, jede Menge Steinbock-Energie – es ist realistisch, unter diesen Umständen mit Krebs gegenzusteuern, zumal auch Saturn, wir sehen es, in die Quadratur gehen will, was aber noch dauert.

P.S.: 17.03.2020 – das aktuelle Steinbock-Stellium unterscheidet sich gegenüber dem von 2008 vor allem durch die Abwesenheit des Hausherrn, Saturn. Er verlässt (vorübergehend) den Steinbock am 22.03.2020 – so lässt sich ermessen, was er ausmacht.

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Merkur – Mars im Schützen

Hartkirchen 20:56 – heute die Konjunktion von Mars und Merkur im Schützen. So läßt sich trefflich mit Worten über Glaubensfragen streiten. Ich selbst bin unterwegs, auch eine Merkur-Sache. Die Wagen waren „schlecht gekoppelt“, wie der Schaffner sagte. Es knallte ab und an, aber sonst war alles o.k. Was man von Indien nicht sagen kann, und da hat man denn auch diesen Mars in den Apix-Punkt zum T-Quadrat von Saturn-Uranus zulaufen. Dies nur als Hinweis am Rande, für solche, die nach astrologisch Gründen suchen wollen. Trauer und Scham sind jedoch – gleich wie die Konstellation sein mag – angebrachter.

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                                                              Foto Markus Termin ©

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Da die Konjunktion (bitte zweimal zum Vergrößern draufklicken!) im Sextil zum Mondknoten stattfindet, wird bei diesen Auseinandersetzungen gewiss auch Neues zu erwarten sein. Terror kann nicht neu sein, mehr schon Kreativität. Dessen Gegenteil. In oberem Horoskop stehen viele Planeten und die Sonne im fünften Haus. Man nennt dies ein „Stellium“. Maßgebend für so ein Gebilde ist immer der Herrscher des aufsteigenden Zeichen: hier Löwe als Sonnenzeichen. Erstmals ist es gelungen, Elektrizität über eine kleine Distanz hinweg gezielt durch die Luft einem Nutzgerät zukommen zu lassen. Bzw. gelungen ist das schon länger, aber man bringt es nun doch tatsächlich zur Anwendung!

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Jules Verne, geboren am 8. Februar 1828 um 12:00 in Nantes (France), hätte seine Freude daran gehabt: unter der Überschrift „Strom auf Schwingen“ schreibt gestern die SZ: „Dem US-Physiker Marin Soljacic ist es gelungen, elektrische Energie durch die Luft zu übertragen. Nun steht die Industrie bei ihm Schlange.“ „Er braucht keine Kabel, um Strom zu übertragen, er kann ihn drahtlos durch die Luft schicken.“ „Bei aller Bescheidenheit ist mir natürlich klar, dass diese Technologie die Möglichkeit hat, die Welt zu verändern“, sagt der Physiker.“

Jules Verne, dessen elekrtische Welt voller Visionen steckt, der gewissermaßen die Welt literarisch auf ein elekrtrisches Zeitalter hin ausgerichtet hat, hatte seinen Mars im Schützen! Und die imponierende Mond-Jupiter Konjunktion als Herrscherpaar über das dritte Haus (wo erstaunlicherweise auch Saturn steht). Sonne-Merkur in Haus 10 macht den Beruf deutlich, noch dazu im Wassermann. Er ist nicht der einzige Wassermann-„Großschriftsteller“. Ein anderer ist James Joyce geboren am 2. Februar 1882 um 6:24 AM in Dublin, Irland:

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Wer die Werke von Joyce kennt, der darf bei seinem Mars im Zwilling und dem Merkur in den Fischen das Wesen seiner Dichtung bemerken. Und natürlich die volle Besetzung des dritten Hauses (ebenfalls mit Saturn drin!).

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Bratapfel und Erdapfel

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Die Kartoffel Linda hat mein Schwieger-Opa erfunden. Zwar bin ich nicht verheiratet, aber hier unten sieht man seine Enkelin zugreifen. Er selbst hieß Andreas Buchauer, stammt aus Kärnten in Österreich und war Saatgutzüchter in der Oberpfalz. Linda, so heißt die Sorte, ist nicht irgendeine Kartoffel. Sie hat ihren Namen von meiner Schwiergermutter „Gerlinde“ (obwohl ich nicht verheiratet bin). Linda gehört inzwischen der Europlant Pflanzenzucht GmbH Deutschland und nicht mehr meinem Schwiergeropa, und nun soll ihre Lizenz für´s Kartoffelgratin nicht mehr verlängert werden. Doch das geht nicht. Linda ist nicht, wie fälschlicherweise oben steht, festkochend, sondern mehlig, und eignet sich deshalb besonders gut für´s Gratin. Schon porbiert? Backofen, Kartoffelscheiben in vier Schichten, Pfeffer, Salz, Muskat, Butter auf den Boden, viiiiel Knoblauch, Sahne mit Milch gemischt bis zum oberen Rand, Creme Freche als Tupfer obendrauf: möglichst lang im Backofen … lecker! Den Streit um Linda dokumentiert Bauern kämpfen für Kartoffeln: „Linda ist eine dankbare Frucht“ die TAZ. Und da auch noch: taz-Serie „Acht für 2008“ – Der Biobauer: „Keine kommt an Linda ran“

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Fotos Markus Termin ©

Als Nachtisch empfehle ich den Bratapfel. Den sehen Sie unten. Bratapfel ist nun ohne Zweifel eine Venus-Frucht. Und Venus wird am 1. Dezember mit Jupiter im Steinbock eine Konjunktion bilden. Im Erdzeichen also. Kartoffeln, auch wenn sie Stärke enthalten, sind gewissermaßen saturnin, weil sie Nachtschattengewächse sind. Nach Europa brachte höchstwahrscheinlich Sir Walter Raleigh, geboren am 11. Juli 1554 um 17:00 PM in Hayes, Devonshire, GB die Kartoffel.

swrDamals wechselte Pluto gerade in die Fische und brachte folglich mächtige Seefahrer hervor. Ob wir, wenn Pluto am 19.01.2044 wieder in die Fische geht – nach zwei Umläufen! – in der Lage sein werden, die Weltmeere zu retten und zu reinigen? Völlig normale Gedanken für einen Pluto-in-der-Jungfrau Menschen. Jedenfalls stand Neptun damals im Stier. Da mag es kein Wunder sein, wenn Raleigh ständig Sehnsucht nach der großen Hacienda in Übersee hatte, vielleicht mit einem guten Kartoffelacker? Vielleicht ist auch Wodka – so wie Tabak – ein Fluch der Indianer? Raleigh jedenfalls starb gefasst und geköpft am 29. Oktober 1618 in London, ganz genau, als sein Pluto in den Fischen nach der Münchner Rhythmenlehre ausgelöst wurde. Heftig, aber wahr. Ich spare mir den Witz, dass man, um den Kopf zu behalten, solche Halskrausen nicht tragen sollte.

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Nürnberg 22:08 – „Als wie im Herzen“ der Sonne ist Merkur morgen um 17:24 in seiner oberen Konjunktion. Das bedeutet, vollständig hinter der Sonne verborgen. Denn bekanntlich kann Merkur zwischen Sonne und Erde sein, oder die Sonne steht zwischen Erde und Merkur. Was dies morgen macht, ob es stimmt, dass Merkur zu diesem Zeitpunkt, wie arabische Astrologen sagen, extra stark ist – und jeweils kurz davor und danach unglaublich „schwach“, das wollen wir morgen mal rausfinden.

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Bild  Markus Termin ©

Ebenfalls aufmerksam machen möchte ich auf die Konjunktion von Venus und Jupiter. Dies wird am 1. Dez um 9:45 exakt. Alle Planeten laufen dann direkt und Pluto steht endlich im Steinbock. Das tun auch Jupiter und Venus und es ist vielleicht ein freundlicher Wink, die beiden Wohltäter in Konjunktion zu sehen. Würde ich „in“ Aktien machen, wäre dies ein Kauftag. Uns anderen bleibt die Liebe. Am Abend dann wird am Himmel (genau 17:02) ein wunderschönes Bild sichtbar: die Mondsichel schenkt der Venus eine Schale! Um 18:24 kommt Venus dann auf der anderen Seite des Mondes wieder zum Vorschein. Oberes Bild zeigt eine völlig andere Konstellation, Mond und Saturn, dies ohne Anspruch auf geometrische Exaktheit.

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Jupiter und Saturn im Trigon

Nürnberg 17:53 – Jupiter und Saturn verbinden am Freitag um 13:10 exakt zwei Erdzeichen, Jungfrau und Steinbock. Gleichzeitig gibt der Mond seinen Stempel ab, während er in der Jungfrau eine Konjunktion bildet. Und kurz nach Mitternacht wechselt die Sonne in den Schützen.

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Aquarell-Skizze von Martin Rolke (Kontakt siehe Blogroll „Moche“)

Da ist also ganz schön was los. Die Verbindung von Saturn und Jupiter über die Erdzeichen ist eine Weiterentwicklung der Konjunktion der beiden Herrscher-Planeten im Tierkreiszeichen Stier vom 28. Mai 2000. Doch am Freitag sieht es so aus (bitte zwei mal anklicken):

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Jupiter und Saturn begegnen sich etwa alle 20 Jahre. Bei ihrer letzten Konjunktion standen sie im Quadrat zu Uranus im Wassermann. Aus dieser Quadratstellung hat sich Saturn in die Opposition aufgemacht, und nun hält Jupiter dazu ein Trigon zu Saturn und ein Sextil zu Uranus. Er verbindet also Gegensätze mit seiner Weisheit, um dann, am 28.03.2011 aus dem Widder in die Opposition zu seinem „Partner“ zu gehen, während Uranus bereits den Widder erobert hat und Neptun sich anschickt in die Fische, seinen Heimathafen, einzulaufen. Dieser 20-Jahres Rhythmus wird ab und an – rhythmisch, scheinbar unregelmäßig – gemäß der großen Weltenuhr, in der wir leben – gekrönt durch eine dreifache Konjunktion von Jupiter und Saturn. Zuletzt 2000/2001 (Höhepunkt 4. März 2001). Das kommt durch die vielbesprochene Rückläufigkeit. Einige sind der Ansicht, dass auch der Stern von Bethlehem eine dreifache Konjunktion darstellt. Doch bitte, was bedeutet ein Trigon zwischen Jupiter und Saturn? Das ist harmonisch und realistisch. Gut für den Weltwirtschaftsgipfel, gut für jeden Vertragsabschluss. Das obige Bild von Martin Rolke stellt diesen Zusammenhang prächtig dar, meine ich, obwohl es dafür nicht gemalt wurde. Ich weiß nicht, ob es verkäuflich ist. Es stellt eigentlich ein Skizze für eine Skulptur dar, denn Martin Rolke ist Bildhauer und ein sehr vielseitiger Künstler. Wer das besondere Weihnachtsgeschenk sucht, kann ihn in der Blogroll (ganz unten, hinter den Beiträgen) als „Moche“ finden und ihm eine mail schicken.

Mond, Mundan

Wie schön ist Venus im Steinbock?

Nürnberg 18:55 – sie ist sehr schön, sie ist eigen. Sie liebt die Wahrheit und die Realität. Doch da sie ja Venus bleibt, ist sie auch in diesem Zeichen verführerisch. Bei Tag hat sie sogar „Triplizitätswürden“ im Steinbock. Allerdings ist es eine kühle, machmal sogar etwas geistige Schönheit, was sie ausstrahlt. Sie wandert heute dicht an Iambda-Sagitarii, einem der hellsten Sterne des Sternzeichens (nicht Tierkreiszeichen!) Schütze vorbei. Seit dem 12. November weilt sie nun schon im Ziegenfisch und am 1. Dezember, also wenige Tage nach der Versammlung von Sonne, Merkur, Mond und Mars im Schützen, trifft Aphrodite auf Zeus, dem sie mehr oder minder ihre Existenz verdankt, die ja bekanntlich mit dem Schaum des Meeres und einer dunklen Vorgeschichte zu tun hat, die man eigentlich eher Lilith zutrauen würde. Lilith selbst, jener zweite Brennpunkt der Mond-Ellipse, weilt noch im Schützen, wird aber am 20. Januar auf Pluto im Steinbock treffen, während Venus dann bereits erhöht in den Fischen läuft, kurz vor ihrer Konjunktion mit Uranus. Dies im Sextil zu Mars, der seinen Harnisch angezogen hat, und dann (am 20. Januar 2009) auch im Steinbock steht, ebenso, wie Venus in den Fischen im Zeichen seiner Erhöhung. Doch einstweilen ist sie ja noch im Steinbock und auf dem Weg in die Fische wird sie erst durch den Jüngling gehen, den Wasserholer auf dem Feld. Gerne vergleiche ich Venus Schönheit im Steinbock mit dem Bild der Smaragdeidechse. Schon mal gesehen? Schwarze Haare, den Blick wie Brunnenschächte?

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Foto:Markus Termin ©

Freuen wir uns also auf den ersten Dezember! Denn der Dispositor – Saturn – meint es gut mit der Konjunktion der beiden „Wohltäter“ Jupiter und Venus, er steht im Trigon. Was das bei Dir im Horoskop bedeutet, hängt von der Haus-Stellung ab. Davon abgesehen ist Venus immer auch Geld und Liebe. Wer also etwas vorhat mit seinem oder seiner Liebsten, der/die kann sich den ersten Dezember als perfekten Tag zurechtlegen. Das gilt besonders für stabile Liebe, oder solche, die ihre Liebe erst stabilisieren wollen. Dies allerdings mit einem Vorbehalt: Pluto wird dann – zwischen dem 26. und 27. November – endgültig in den Steinbock getaucht sein. Der Mond hat die oben erwähnte Konjuktion Sonne-Mars-Merkur besucht, eilt an Pluto vorbei am 29. November weiter, und sagt dann hallo zu Venus und Jupiter. Das ist wie eine Verstärkeranlage. Und am Schluss, dem ersten Dezember, stehen sich die beiden „Lichter“ im Spiegelpunkt gegenüber. Die Sonne „hat“ immer noch Mars und Merkur; der Mond „hat“ Venus und Jupiter. Heftiger Einklag, freundlicher Ausklang.

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Mars im Schützen

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Nürnberg 22:03 – Mars hat das Zeichen gewechselt. Vom Skorpion in den Schützen. Was mag das bedeuten? Im Skorpion ist Mars daheim. Hier wurde der Kampf mit magischen Mitteln und zum Teil gemein geführt. Nun im Schützen verbindet sich Mars mit seinem Vater, dem Jupiter-Zeus. Er wird zum Krieger für Recht und Gerechtigkeit, Weisheit, die Öffnung des Horizonts. Wenn das in den nächsten Tagen auch bei den Finanzleuten ankommt, klopfen wir auf Holz. Mit meiner Prognose für Anfang Dezember liege ich jedenfalls gut im timing, wenn man den Gipfel in New York betrachtet. Wer wissen will, ob Mars-Aspekte tatsächlich wirken, warte nur mal eine Mars-Saturn Konjunktion ab. Das ist eine gute Gelegenheit, die Kraft kennenzulernen. Hier ist es ganz klassisch. Wenn nur die Kritiker der Astrologie sich mal aufmachen würden, die Hürde ihrer Vorurteile zu überwinden, und sich den zweijährigen Mars-Zyklus durch die Zeichen anzuschauen, da wären sie schon keine Kritiker mehr. Mars – oder Ares (altgr. Ἄρης) – wie die Griechen sagten, Nergal die Babylonier, Tiu bzw. Tyr (richtig: wie Tyrkreis = Himmelskreis, nicht Tierkreis, denn Zodiak, ζον, ist „das Lebewesen“, keinesfalls das Tier) die Germanen, hat zur Zeit (zwei mal anklicken!) …

mars-horoskop

… außer dem Trigon zum Löwe-Mond keine Aspekte, sieht man davon ab, dass die Sonne selbst und der Götterbote ihn einholen werden, und da kann man dann, bei dieser Konjunktion, vor allem an der Mond-Mars-Sonnen-Merkur Konjunktion am Abend des 27. November, wenn auch Uranus stationär ist, definitiv etwas erwarten. Der Mond ist zu dieser Zeit der gültige Impulsgeber für die Kräfte, die aus dem Bereich des Glaubens mobilisiert werden, damit etwas Neues geschieht.