Mundan

Israel

israel

img_3244

Foto Markus Termin ©

Horoskop anklicken und vergrößern!

Die Avokados aus Israel gehören zu den richtig guten. An der dicken Schalen kann man erkennen, dass sie im Hochland gewachsen sind. Beim letzten Krieg stand Mars im Löwen, wie auch im Horoskop von Israel (anklicken, dann wird´s größer). Nun haben wir Mars in Konjunktion mit Pluto im Haus der unmittelbaren Nachbarschaft des Staates, dazu im Trigon zum Landes-Löwenmars (Mars läuft gerade ebenso wie Pluto in der ersten Steinbockgraden), und wieder gibt es Krieg.

„Der Konsens war so groß, dass er letztlich Politik gemacht hat“, sagt Yossi Kuperwasser, ehemaliger General des Militär-Geheimdiensts und heute Sicherheitsberater der Regierung. „Es war der Druck aus der Bevölkerung, der Jerusalem nach langem Zögern dazu gebracht hat, grünes Licht für die Operation zu geben“,  schreibt der Spiegel-Online.

Das entspricht dem Mars-Mars Trigon und der Tatsache, dass Mars Konjunktion Pluto im Steinbock läuft: wir erinnern uns: Israel ist historisch vor allem Saturn.

Das obige Horoskop ist nach dem genauen Zeitpunkt der Radioansprache durch Ben Gurion am 14. Mai 1948 in Tel Aviv um 16:37 erstellt. Die Sonne im Stier im Haus 7 zeigt einen Staat, dem Grundbesitz und Land durch andere zukommen. Der Skorpion-Aszendent betont die Aggressivität. Das Volk, der Mond, regiert selbst, er steht im Haus 10.

Wir sehen also, Israel reagiert ziemlich genau auf den Mars-Zyklus. Beim Sechstagekrieg 1967 lief Mars jedoch in der Waage und transitierte den Neptun im Chart von Israel, hier ging es also wirklich um Idealismus. Der sogenannte Unabhängigkeitskrieg am 29. November 1947 zeigt wieder einen exakten Mars-Mars Transit für das Israel Horoskop und am 29. Oktober 1956, zur sogenannten Suezkrise, ging Mars in Opposition zum Löwe-Mars Israels in den Fischen und Pluto – das ist noch bedeutender – hatte gerade erst eine Konjunktion mit Mars, er stand im ersten Jungfrau-Grad. Der Jom-Kippur-Krieg 1973 am 6. Oktober zeigt Mars rückläufig im Stier, man würde die besetzten Gebiete, den Sinai, zurückgeben. Für Ägypten und die Araber: man kann bei rückläufigem Mars keinen Krieg gewinnen (Gott sei Dank). Dieser Krieg ging jedoch ganz klar von den Arabern aus. Dann noch der erste Libanonkrieg, der wieder das bekannte Muster von Mars im Löwen zeigt. Wer englisch spricht, dem empfehle ich das Buch:

Astrology and the Causes of War
by Jamie Macphail

Astrology and the Causes of War by Jamie Macphail, The Wessex Astrologer Ltd, P.O. Box 2751, Bournemouth, BH5 2AZ England, 2006. Paper—414 pp.—$55 (£30) (ISBN 1-902405-19-6).

Die Tatsache, dass diese Kriege sich dermaßen genau an astrologische Vorgaben halten, sollte doch zu denken geben. Wessen Willen wird hier erfüllt? Unsere Kanzlerin, deren Schnellboote noch immer vor dem Libanon kreuzen, um völlig überflüssigerweise Waffenlieferungen zu verhindern, hat schnell und zu Recht die Hamas als Kriegstreiber ausgemacht. Nun droht ein Bodenkrieg nach dem Libanon-Muster von 2006: eine Armee von trainierten Reservisten trifft auf einen Haufen gut bewaffneter Wahnsinniger, die genau diesen Angriff provoziert haben, und ihre eigenen Leute, für die sie zu kämpfen vorgeben, als lebendes Schild benutzen. Als Martyrer zu sterben, wäre ihnen gerade willkommen. Unsere Bundenkanzlerin gehört aber auch zum Verein waffenexportierender Länder. Es ist ein böses und dummes Spiel. Was würden Sie tun, wenn ihr Nachbar sie ständig mit Feuerwerkskörpern beschießt? Was würden Sie tun, wenn ihr Nachbar Ihnen das Wasser abdreht? Ihnen das Land nimmt? Würde der Nachbar aufhören, mit Feuerwerkskörpern zu schießen, hätte er nur sein Wasser und Land zurück? Das ist leider nicht anzunehmen. Aber mit dem Wasser, immerhin, könnte man doch anfangen, oder?

Die für mich entscheidende Frage: alle haben dort ihre Geheimdienste, alle wußten, wie immer, Bescheid. Das zeigt schon allein die abgebrühte Reaktion unserer Regierungen. Warum geschieht im Vorfeld nichts? warum wird kein maximaler Druck auf die Hamas ausgeübt, damit es zu so einem Raketenbeschuss gar nicht erst kommt? Warum wird sie nicht bestochen, von mir aus, es sind doch sonst Bestechungsgelder für alle da, die ein wenig Rohstoff zu bieten haben, von Afghanistan bis nach Kolumbien. Es fließen Geldströme vom Iran nach Syrien, von dort in den Gaza-Streifen wo über eine Millionen Menschen leben, von denen die allermeisten mit Sicherheit nur leben wollen, sonst nichts. Wir brauchen eine neue Wissenschaft: die vom Frieden. Dieser Krieg ist ein Stellvertreter-Weltkrieg. Es ist unser Krieg, der Krieg von Öl-Junkies und Waffen-Fetischisten, ein Protz-Protz Krieg in einer beschnittenen Männer-Welt in der auch Frauen Soldaten spielen dürfen. Wo ist unser Pontifex-Maximus mit seinem Friedens-Plan, niemals rechtzeitig? Scheiße, wie Helmut Schmidt treffend sagt.

Verschlagwortet mit